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Dokumentenidentifikation DE69218582T2 10.07.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0556449
Titel Lackierung mit magnetisch hergestelltem Muster und lackiertes Produkt mit magnetisch hergestelltem Muster
Anmelder Hashimoto Forming Industry Co. Ltd., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Kashiwagi, Takeshi, c/o HASHIMOTO FORM. IND.CO.LTD, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Tamura, Tatsuya, c/o HASHIMOTO FORM. IND.CO., LTD., Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP;
Narita, Mitsuaki, c/o HASHIMOTO FORM. IND.CO., LTD, Yokohama-shi, Kanagawa-ken, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69218582
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.10.1992
EP-Aktenzeichen 921179529
EP-Offenlegungsdatum 25.08.1993
EP date of grant 26.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.07.1997
IPC-Hauptklasse B05D 3/14
IPC-Nebenklasse B05D 5/06   B44D 2/00   

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Feld der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft das Lackieren einer Oberfläche eines Produktes wie beispielsweise einer Radkappe, bei dem ein Muster magnetisch unter Verwendung eines Lackmediums gebildet wird, das magnetische Körper enthält. Die Erfindung betrifft auch das lackierte Produkt entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1, ein Verfahren für die Herstellung eines lackierten Produktes entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 12, und eine Vorrichtung für das Lackieren des Produktes entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 25.

Beschreibung des Standes der Technik

Herkömmlicherweise werden metallische Lacke verwendet, die auf eine Oberfläche eines Metall- oder Kunststoffproduktes aufgetragen werden, wobei ein metallischer Glanz auf der lackierten Oberfläche dadurch erhalten wird, daß ein durchsichtiges Lackmedium verwendet wird, das fein pulverisiertes Aluminium oder oxidiertes Eisen enthält. Dabei wird der metallische Glanz durch die Reflexion der einfallenden Lichtstrahlen in regellosen Richtungen durch die feinen Pulver erzeugt, die in dem Lackmedium enthalten sind.

Andererseits wird das Muster der gewünschten Form auf dem Metall- oder Kunststoffprodukt herkömmlicherweise mittels eines Lackierens mit einer Schablone hergestellt. Bei einem solchen Lackieren mit einer Schablone wird das in gewünschter Form hergestellte Produkt mit einer Schablone abgedeckt, die entweder einer negative oder positive Form hat, die dem gewünschten zu bildenden Muster entspricht, und wird das Spritzlackieren auf dem abgedeckten Produkt ausgeführt.

Das Muster, das mit einem solchen herkömmlichen Lackierverfahren mit Schablone gebildet wurde, bietet jedoch nur eine wenig überzeugende Perspektive.

Aus diesem Grund ist es, um eine zufriedenstellende Perspektive zu erhalten, herkömmlicherweise notwendig, das Produkt in dreidimensionaler Form zu fertigen.

Wenn jedoch das Produkt mit einem Spritzgießverfahren in dreidimensionaler Form hergestellt wird, wird leicht eine Gußnaht auf einer Oberfläche des gegossenen Produktes gebildet, die auf das Fließen des Gußmaterials, wie beispielsweise Kunstharz, durch das Spritzteil der Form während des Spritzgießverfahrens zurückzuführen ist. An einer solchen Gußnaht wird die mechanische Widerstandsfähigkeit des Produktes herabgesetzt und gleichzeitig ist eine solche Gußnaht dem äußeren Erscheinungsbild abträglich.

Um dieses Problem zu lösen, wird in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr.63-175670 ein Verfahren für die Bildung eines Musters unter Verwendung eines Magnetfeldes vorgeschlagen. Bei diesem Verfahren wird ein zu lackierendes Produkt aus einem nichtmagnetischen Material wie Kunststoff oder einem ferromagnetischen Material wie Eisen mit einem Lackmedium lackiert, das fein pulverisierte magnetische Körpern enthält, die sich zuerst in einem flüssigen Zustand befinden. Dann wird ein Muster auf dem lackierten Produkt gebildet, indem ein Magnetfeld an das lackierte Produkt angelegt wird, während das Lackmedium sich noch im flüssigen Zustand befindet, in dem sich die fein pulverisierten magnetischen Körper, die in dem Lackmedium enthalten sind, frei in dem Lackmedium bewegen können.

Bei diesem Verfahren wird das Muster in der Lackschicht durch die Anlegung des Magnetfeldes gebildet, das die Ausrichtung der fein pulverisierten magnetischen Körper, die in dem Lackmedium enthalten sind, in bezug auf die lackierte Oberfläche ändert und die fein pulverisierten magnetischen Körper entlang der magnetischen Feldlinien bewegt oder konzentriert.

Bei diesem Verfahren muß allerdings die Dicke der Lackschicht ausreichend größer sein als die Größe der fein pulverisierten magnetischen Körper, da es erforderlich ist, die Ausrichtung der magnetischen Körper in der Lackschicht zu ändern. Außerdem ist es bei diesem Verfahren ebenfalls erforderlich, den flüssigen Zustand des Lackmediums zu erhalten, bis die Bewegung und die Änderung der Ausrichtung der magnetischen Körper abgeschlossen sind.

Das hat zur Folge, daß es schwierig ist, dieses Verfahren mit hoher Geschwindigkeit auszuführen, da das Trocknen des Lackmediums langsam sein muß, und außerdem ist es schwierig, dieses Verfahren in bezug auf eine horizontal schräg gestellte Fläche anzuwenden.

Darüber hinaus sind die Muster, die mit diesem Verfahren gebildet werden können, ziemlich begrenzt, da es schwierig ist, die gleichmäßige Ausrichtung der magnetischen Körper lokal zu beeinflussen. Insbesondere ist es schwierig eine magnetische Konfiguration auszubilden, die in der Lage ist, ein gewünschtes Muster in der gewünschten Größe, eine gewünschte Konturlinienbreite und einen gewünschten Kontrast bezüglich eines anderen Teils zu bilden. Außerdem ist es schwierig, die Breite der Umrißlinie frei oder kontinuierlich zu ändern.

Weiterhin besteht bei diesem Verfahren die Möglichkeit, daß linienförmige Spuren auf der lackierten Oberfläche bleiben, die darauf zurückzuführen sind, daß die magnetischen Körper in der Lackschicht bewegt werden, was das äußere Erscheinungsbild des lackierten Produkts erheblich beeinträchtigen kann.

Ein lackiertes Produkt entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs list aus US 5 079 058 bekannt. Bei diesem bekannten Produkt ist ein Muster durch Anlegung eines Magnetfeldes an einen dem Muster entsprechenden Bereich der Lackschicht gebildet. Das Anlegen des Magnetfeldes bewirkt eine Ausrichtung der magnetischen Partikeln, wodurch der ausgerichtete Bereich durchsichtig oder durchscheinend wird, so daß es möglich wird, eine Farbe einer Unterlage der lackierten Schicht durch die lackierte Schicht hindurch zu sehen. Die Bereiche der Lackschicht, die den Bereich umgeben, der das Muster bildet, sind nicht ausgerichtet und deswegen nicht durchsichtig.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Produkt zu bieten, das ein magnetisch gebildetes Muster enthält, wobei das Muster ein dreidimensionales Erscheinungsbild hat, das auf der Ausrichtung des magnetischen Lacks und der Zusätze beruht. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale gelöst, die in den unabhängigen Ansprüchen 1,12 und 25 angegeben sind.

Der zuvor genannten Zielsetzung entsprechend wird, einem Aspekt der vorliegenden Erfindung entsprechend, ein lackiertes Produkt mit einem gewünschten, darauf gebildeten Muster angegeben, welches umfaßt: einen Produktkörper, eine Lackschicht, die auf einer Oberfläche des Produktkörpers gebildet ist, wobei die Lackschicht ein Medium, das in der Lage ist, auf die Lackschicht einfallende Lichtstrahlen durchzulassen, und eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die dem Lackmedium beigemischt sind und darin fixiert sind, umfaßt, wobei die magnetischen nichtsphärischen Partikeln einen ersten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet und in einer Form angeordnet sind, die dem gewünschten, auf dem lackierten Produkt zu bildenden Muster entspricht, und einen zweiten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln umfaßt, die im wesentlichen nicht parallel zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet und bezüglich dem ersten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln so angeordnet sind, daß das gewünschte Muster auf der Oberfläche des Produktkörpers sichtbar ist, da die auf die Lackschicht einfallenden Lichtstrahlen von dem ersten und dem zweiten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln unterschiedlich beeinflußt werden.

Einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung entsprechend wird ein Verfahren angegeben zum Lackieren eines Produktes mit einem gewünschten, auf dem lackierten Produkt gebildeten Muster, mit den Verfahrensschritten für das Bilden einer Lackschicht in einem flüssigen Zustand auf einer Oberfläche des Produktes, wobei die Lackschicht ein Lackmedium, das in der Lage ist, auf die Lackschicht auftreffende Lichtstrahlen durchzulassen, und eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln enthält, die dem Lackmedium beigemischt sind, für das Anlegen eines Magnetfeldes an das Produkt, wobei das Magnetfeld einen ersten Bereich mit magnetischen Feldlinien aufweist, die im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche des lackierten Produktes ausgerichtet und in einer Form angeordnet sind, die dem gewünschten, auf dem Produkt zu bildenden Muster entspricht, und einen zweiten Bereich mit magnetischen Feldlinien aufweist, die im wesentlichen nicht parallel zu der Oberfläche auf dem lackierten Produkt ausgerichtet und um den ersten Bereich herum angeordnet sind, und für das Verfestigen der Lackschicht in einen Zustand, in dem der erste Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die in dem ersten Bereich lokalisiert sind, bei der Anwendung des Verfahrensschrittes im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet und in einer Form angeordnet sind, die dem gewünschten, auf dem lackierten Produkt zu bildenden Muster entspricht, während der zweite Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die in dem zweiten Bereich lokalisiert sind, bei der Anwendung des Verfahrensschrittes im wesentlichen nicht parallel zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet und in bezug auf den ersten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln so angeordnet sind, daß das gewünschte Muster auf der Oberfläche des lackierten Produkts sichtbar ist, da die auf die Lackschicht auftreffenden Lichtstrahlen von dem ersten und zweiten Typ von magnetischen nichtsphärischen Partikeln unterschiedlich beeinflußt werden.

Entsprechend eines weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung angegeben zum Lackieren eines Produktes mit einem gewünschten, auf dem lackierten Produkt gebildeten Muster, welche umfaßt: eine Trägereinrichtung zum Haltern des Produkts, eine Lackiereinrichtung zum Bilden einer Lackschicht auf einer Oberfläche des Produktes, wobei die Lackschicht umfaßt. ein Lackmedium, das in der Lage ist, auf die Lackschicht auftreffende Lichtstrahlen durchzulassen, eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die dem Lackmedium beigemischt sind, eine Magnetfelderzeugungseinrichtung zum Anlegen eines Magnetfeldes an die Lackschicht, die durch die Lackiereinrichtung auf der Oberfläche des durch die Trägereinrichtung gehalterten Produkts gebildet ist, wobei das Magnetfeld einen ersten Bereich mit magnetischen Feldlinien aufweist, die im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche des lackierten Produktes ausgerichtet und in einer Form angeordnet sind, die dem gewünschten, auf dem lackierten Produkt zu bildenden Muster entspricht, und einen zweiten Bereich mit magnetischen Feldlinien aufweist, die im wesentlichen nicht parallel zu der Oberfläche des lackierten Produktes ausgerichtet und mit bezug auf den ersten Bereich angeordnet sind.

Andere Zielsetzungen, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden durch die folgende Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen verdeutlicht.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist ein Diagramm, das das grundlegende Prinzip des Produktes mit magnetisch gebildetem Muster entsprechend der vorliegenden Erfindung erläutert.

Fig. 2A, 2B, 2C und 2D sind vergrößerte Ansichten von magnetischen Spänen mit unterschiedlichen Ausrichtungen in der in Fig. 1 gezeigten Lackschicht, um das resultierende Erscheinungsbild zu erläutern.

Fig. 3 ist eine schematische Seiten- und Draufsicht einer beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 4 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 5 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 6 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 7 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 8 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 10 ist eine schematische Seitenansicht einer weiteren beispielhaften Anordnung eines Magneten für die Bildung eines Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung.

Fig. 11A ist eine schematische Draufsicht eines Beispiels eines Magneten für das Bilden eines ringförmigen Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung, und Fig. 11B ist eine Teilquerschnittansicht entlang der in Fig. 11A angegebenen Linie Z-Z.

Fig. 12A ist eine schematische Draufsicht eines weiteren Beispiels eines Magneten für das Bilden eines ringförmigen Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung, und Fig. 12B ist eine Teilquerschnittansicht entlang der in Fig. 12A angegebenen Linie Y-Y.

Fig. 13A ist eine Draufsicht eines Beispiels eines Magneten für das Bilden eines V-förmigen Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung. Fig. 13B ist eine Draufsicht des V-förmigen Musters, das durch den in Fig. 13A gezeigten Magneten gebildet ist, und Fig. 13C ist eine Teilquerschnittansicht entlang der in Fig. 13B angegebenen Linie X-X.

Fig. 14A ist eine schematische Draufsicht eines Beispiels eines Magneten für das Bilden eines kreisförmigen Musters entsprechend der vorliegenden Erfindung, und Fig. 14B ist eine Draufsicht des kreisförmigen Musters, das durch den in Fig. 14A gezeigten Magneten gebildet ist.

Fig. 15A ist eine Draufsicht eines Beispiels einer Radkappe mit darauf entsprechend der vorliegenden Erfindung gebildeten Mustern, und Fig. 15B ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 15A angegebenen Linie A-A.

Fig. 16A ist eine Draufsicht von Magneten, die für das Bilden der in Fig. 15A und 15B gezeigten gewünschten Muster auf der Radkappe zu verwenden sind, und Fig. 16B ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 16A angegebenen Linie B-B.

Fig. 17 ist eine schematische Querschnittansicht einer Vorrichtung für das Bilden einer Lackschicht auf der in den Fig. 15A und 15B gezeigten Radkappe.

Fig. 18 ist eine Draufsicht einer weiteren Beispiels einer Radkappe mit entsprechend der vorliegenden Erfindung gebildeten Mustern, und Fig. 18B ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 18A angegebenen Linie C-C.

Fig. 19 ist eine schematische Querschnittansicht einer Vorrichtung für das Bilden einer Lackschicht auf der in Fig. 18A und 18B gezeigten Radkappe.

Fig. 20 ist eine Draufsicht von Magneten, die für das Bilden der gewünschten Muster auf der in Fig. 18A und 18B gezeigten Radkappe zu verwenden sind.

Fig. 21A ist eine Draufsicht eines gewünschten mutternförmigen Musters, das auf der in Fig. 18a und 18B gezeigten Radkappe zu bilden ist, Fig. 21B ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedenen Teile des in Fig. 21A gezeigten mutternförmigen Musters erscheinen, Fig. 21C ist ein Diagramm, das die typischen Ausrichtungen der magnetischen Späne an verschiedenen Teilen des in Fig. 21A gezeigten mutternförmigen Musters angibt, Fig. 21D ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 21A abgegebenen Linie D-D.

Fig. 22 ist eine vergrößerte Querschnittansicht eines Randteils des Magneten, der für das Bilden des gewünschten in Fig. 21A gezeigten mutternförmigen Musters verwendet wird, das Stellen angibt, an denen die magnetischen Feldlinien parallel zu der Oberfläche der Lackschicht sind.

Fig. 23 ist ein Diagramm der gemessenen Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien parallel zu der Oberfläche der Lackschicht sind.

Fig. 24 ist eine Querschnittansicht des Magneten, der für das Bilden des gewünschten in Fig. 21A gezeigten mutternförmigen Musters verwendet wird, das die gewünschte Größe des Magneten in bezug auf die Dicke des Produktkörpers angibt.

Fig. 25 ist eine schematische Querschnittansicht einer alternativen Anordnung des Magneten, der für das Bilden des gewünschten in Fig. 21A gezeigten mutternförmigen Musters verwendet wird.

Fig. 26 ist eine schematische Querschnittansicht einer Vorrichtung für das Bilden einer Lackschicht auf der in Fig. 18A und 18B gezeigten Radkappe, die die alternative Anordnung des in Fig. 25 gezeigten Magneten verwendet.

Fig. 27A ist eine Draufsicht eines gewünschten Musters in Form einer arabischen Ziffer "1", die auf dem Produkt zu bilden ist, Fig. 27B ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 27A angegebenen Linie E'-E', Fig. 27C ist ein Diagramm, das die typischen Ausrichtungen der magnetischen Späne an verschiedenen Teilen des gewünschten in Fig. 27A gezeigten Musters angibt, und Fig. 27D ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 27A gezeigten Musters erscheinen.

Fig. 28 ist eine schematische Queransicht einer Vorrichtung für das Bilden einer Lackschicht auf dem Produkt mit dem gewünschten in Fig. 27A gezeigten Muster.

Fig. 29 ist eine perspektivische Ansicht eines Magneten, der für das Bilden des gewünschten in Fig. 27A gezeigten Musters zu verwenden ist.

Fig. 30 ist eine schematische Querschnittansicht einer alternativen Anordnung des Magneten, der für das Bilden des gewünschten in Fig. 27A gezeigten Musters verwendet wird.

Fig. 31 ist eine perspektivische Ansicht einer Magnetengruppe, die für das Bilden des gewünschten Musters in der Form des alphabetischen Buchstabens "E" zu verwenden ist, das auf dem Produkt zu bilden ist.

Fig. 32 ist eine perspektivische Ansicht einer Magneten, der für das Bilden des gewünschten ringförmigen Musters zu verwenden ist, das auf dem Produkt zu bilden ist

Fig. 33 ist eine schematische Querschnittansicht einer Vorrichtung für das Bilden einer Lackschicht auf dem Produkt mit verschiedenen gewünschten wie in Fig. 34B gezeigten Mustern.

Fig. 34A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 34B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 34B ist eine Draufsicht eines Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem zwei Magneten verwendet werden, und Fig. 34C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 34B angegebenen Linie F-F.

Fig. 35A und 35B sind miteinander korrespondierende vergrößerte Ansichten eines Hauptteils in Fig. 34A und 34C.

Fig. 36A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile eines in Fig. 36B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 36B ist eine Draufsicht eines Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem nur ein Magnet verwendet wird, und Fig. 38C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 36B angegebenen Linie G-G.

Fig. 37A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 37B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 37B ist eine Draufsicht eines weiteren Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem zwei Magnete verwendet werden, und Fig. 37C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 37B angegebenen Linie H-H.

Fig. 38A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 38B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 38B ist eine Draufsicht eines weiteren Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem ein Magnet und ein Magneteinstellteil verwendet werden, und Fig. 38C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 38B angegebenen Linie J-J.

Fig. 39A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 39B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 39B ist eine Draufsicht eines weiteren Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem nur ein Magnet verwendet wird, und Fig. 39C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 38B angegebenen Linie K-K.

Fig. 40A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 40B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 40B ist eines Draufsicht eines weiteren Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem zwei Magnete verwendet werden, und Fig. 40C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 40B angegebenen Linie L-L.

Fig. 41A ist ein Diagramm, das die Farben angibt, in denen verschiedene Teile des gewünschten in Fig. 41B gezeigten Musters erscheinen, Fig. 41B ist eine Draufsicht eines weiteren Beispiels eines gewünschten Musters, das auf dem Produkt zu bilden ist, indem nur ein Magnete verwendet wird, und Fig. 41C ist eine Querschnittansicht entlang der in Fig. 41B angegebenen Linie M-M.

Fig. 42A ist eine Draufsicht eines Produktes mit dem darauf gebildeten gewünschten Muster, dessen Querschnitt mikroskopisch betrachtet ist, und Fig. 42B ist eine Querschnittansicht eines Produktes und eines Magnets während der Bildung des gewünschten in Fig. 42A gezeigten Musters.

Fig. 43A ist eine perspektivische Ansicht einer Probe für die Beobachtung mit dem Mikroskop, die aus dem in Fig. 42A gezeigten Produkt vorbereitet ist, und Fig. 43B ist eine vergrößerte perspektivische Teilansicht der in Fig. 43A gezeigten Probe, die die Stellen angibt, an denen die mikroskopische Beobachtung des Querschnitts der in Fig. 43A gezeigten Probe gemacht wurde.

Fig. 44 ist eine Tabelle, die das Ergebnis der mikroskopischen Beobachtung des Querschnitts der in Fig. 43A gezeigten Probe zusammenfaßt.

Fig. 45A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L0 gemacht wurde, und Fig. 45B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 45A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 46A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L1 gemacht wurde, und Fig. 46B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 46A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 47A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L2 gemacht wurde, und Fig. 47B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 47A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 48A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L3 gemacht wurde, und Fig. 48B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 48A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 49A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L4 gemacht wurde, und Fig. 49B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 49A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 50 A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L5 gemacht wurde, und Fig. 50B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 50A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 51A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L6 gemacht wurde, und Fig. 51B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 51A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 52A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L7 gemacht wurde, und Fig. 52B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 52A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 53A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L8 gemacht wurde, und Fig. 53B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 53A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 54A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L9 gemacht wurde, und Fig. 54B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 54A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Fig. 55A ist ein fotomikroskopisches Bild, das an einer in Fig. 43B angegebenen Stelle L10 gemacht wurde, und Fig. 55B ist ein Diagramm zur Erläuterung des in Fig. 55A gezeigten fotomikroskopischen Bildes.

Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen

Zuerst wird mit Bezug auf Fig. 1 ein grundlegendes Prinzip der vorliegenden Erfindung in Detail beschrieben.

In Fig. 1 ist ein zu lackierendes Produkt 11 angegeben, das aus einem nichtmagnetischen Material wie beispielsweise Kunststoff hergestellt ist. An einer unteren Seite des Produktes 11 ist ein Magnet 13 wie beispielsweise ein Dauermagnet vorgesehen, der zuvor mit einer solchen Form hergestellt wird, daß das Magnetfeld, das mit dem gewünschten auf dem Produkt 11 zu bildenden Muster korrespondiert, auf dem Produkt 11 gebildet wird.

In Fig. 1 hat der Magnet 13 einen Nordpol auf einer oberen Seite direkt unter dem Produkt 11 und einen Südpol auf einer unteren Seite, und die durch den Magneten 13 bewirkten magnetischen Feldlinien werden mit Strichlinien dargestellt. Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die magnetischen Feldlinien in einem Bereich A direkt über dem Magneten 13 im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche einer Lackschicht 15 gerichtet, die auf der Oberfläche des Produkts 11 zu bilden ist, während in einem Bereich B, der dem Bereich A benachbart ist, die magnetischen Feldlinien ihre Richtungen abrupt ändern, so daß sie im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 15 gerichtet sind, die auf der Oberfläche des Produkts 11 in einer Mitte des Bereichs B zu bilden ist. Dann werden die magnetischen Feldlinien in einem dem Bereich B benachbarten Bereich C so gerichtet, daß sie einheitlich schräg zu der Oberfläche der Lackschicht 15 sind, die auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bilden ist. In dem Bereich D, der dem Bereich C benachbart und in hinreichendem Abstand zum Magneten 13 ist, wird die magnetische Feldstärke beträchtlich schwächer, da sich die magnetische Feldstärke H umgekehrt proportional zum Abstand von dem Magneten 13 ändert, entsprechend: H = m/4πµ* R/r³, wobei m ein magnetisches Moment, µ eine magnetische Permeabilität, r ein Abstand vom Magneten 13 ist und die Großbuchstaben die Vektorgrößen angeben.

Dann wird auf einer oberen Seite des Produktes 11, mit einem wie in Fig. 1 gezeigten von dem Magneten 13 gebildeten Magnetfeld, die Lackschicht 15 durch Spritzlackieren mit einer zuvor vorbereiteten Lackmischung gebildet, die ein vorzugsweise durchsichtiges Lackmedium in flüssigem Zustand umfaßt, in dem eine Vielheit von winzigen nichtsphärischen Partikeln von magnetischen Körpern 17 (im folgenden als magnetische Späne bezeichnet) gleichmäßig unter Verwendung eines ätherischen Lösungsmittels gemischt sind, die vorzugsweise aus Eisen, Nickel, Kobalt oder Legierungen mit diesen hergestellt sind, obwohl alle magnetischen nichtsphärischen Partikeln verwendet werden können. Dabei kann die Lackschicht 15 halbdurchsichtig oder weiß, gelb oder in irgendeiner anderen Farbe gefärbt sein, um den Hintergrund auf der Oberfläche des lackierten Produkts mit der gewünschten blassen Farbe zu versehen.

Dabei sind die magnetischen Späne 17 in der Lackschicht 15 jeweils entlang ihres Ausrichtungswinkels θ ausgerichtet, der dem durch den Magneten 13 erzeugten Magnetfeld entsprechend bestimmt wird, und dann durch das sie umgebende durchsichtige Lackmedium gehalten und schließlich in dem Ausrichtungswinkel θ fixiert. Die Dichte der magnetischen Späne 17 in der Lackschicht 15 hängt von der Spritzgeschwindigkeit, die bei dem Spritzlackieren der Lackmischung verwendet wird, und auch von der magnetischen Fluß dichte des Magnetfelds ab, die durch den Magneten 13 erzeugt wird.

So sind die magnetischen Späne 17, wie in Fig. 1 gezeigt, in dem Bereich A im wesentlichen senkrecht zu der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15 orientiert, während die magnetischen Späne 17 in einer Mitte des Bereichs B im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15. Ebenso sind die magnetischen Späne 17 in dem Bereich C einheitlich schräg zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15, während die magnetischen Späne 17 in dem Bereich D regellos ausgerichtet sind, da die magnetische Feldstärke in dem Bereich D beträchtlich schwächer wird.

Schließlich wird über der Lackschicht 15 eine Überzuglackschicht 19 durch Spritzlackieren eines anderen durchsichtigen Lackmediums gebildet, das keine winzigen Späne von magnetischen Körpern 17 enthält. Dabei kann die Überzuglackschicht 19 in jeder gewünschten Farbe gefärbt sein, um den Hintergrund auf der Oberfläche des lackierten Produktes mit der gewünschten Farbe zu versehen.

Detaillierter erscheint die Ausrichtung der magnetischen Späne in den Bereichen A bis D, wie jeweils in den Fig. 2A bis 2D gezeigt. Fig. 2A bis 2D zeigen einen Fall, bei dem die Lackschicht 15 in drei Schichten lackiert ist, indem die Spritzpistole dreimal über die Oberfläche des Produkts 11 bewegt wird. Generell können die magnetischen Späne, indem die Menge der von der Spritzpistole bei jedem Spritzen zu spritzenden Lackmischung verringert wird und indem ein solches Spritzen mehrere Male wiederholt wird, regelmäßiger ausgerichtet werden, da das mit den magnetischen Spänen 17 verbundene durchsichtige Lackmedium gering gehalten werden kann. Die Fig. 2A bis 2D zeigen ebenfalls einen Fall, bei dem die Oberfläche des Produktes 11 grau gefärbt ist und die magnetischen Späne 17 aus Nickel hergestellt sind, das gewöhnlich silberweiß gefärbt ist.

In dem Bereich A sind die magnetischen Späne 17 im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15 wie in Fig. 2A gezeigt ausgerichtet, so daß die meisten der von der oberen Seite des Produktes 11 einfallenden Lichtstrahlen entweder durch die Lackschicht 15 durchgelassen werden oder in dem Produkt 11 absorbiert werden. so daß nur eine geringe Reflexion von der Oberfläche des Produktes 11 in diesem Bereich A gegeben ist und folglich der Bereich A dunkler als grau gefärbt erscheint, wenn er von der oberen Seite des Produktes 11 betrachtet wird.

In der Mitte dieses Bereichs B sind die magnetischen Späne 17 im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15 wie in Fig. 2B gezeigt ausgerichtet, so daß die meisten der von der oberen Seite des Produktes 11 einfallenden Lichtstrahlen von den magnetischen Spänen 17 reflektiert werden und folglich dieser Bereich B heller als grau gefärbt erscheint, wenn er von der oberen Seite des Produktes 11 betrachtet wird.

In dem Bereich C sind die magnetischen Späne 17 einheitlich schräg zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 gebildeten Lackschicht 15 wie in Fig. 2C gezeigt ausgerichtet, so daß die von einer linken oberen Seite L des Produktes 11 einfallende Lichtstrahlen von den magnetischen Spänen reflektiert werden, während die von einer rechten oberen Seite des Produktes 11 einfallenden Lichtstrahlen durchgelassen oder von dem Produkt 11 absorbiert werden. Folglich erscheint dieser Bereich C heller als grau gefärbt, wenn er von der linken oberen Seite L des Produktes 11 betrachtet wird, während dieser Bereich C dunkler als grau gefärbt erscheint, wenn er von der rechten oberen Seite R des Produktes 11 betrachtet wird.

In dem Bereich D sind die magnetischen Späne 17 wie in Fig. 2D gezeigt regellos ausgerichtet, so daß von der oberen Seite des Produktes 11 einfallende Lichtstrahlen in regellose Richtungen gestreut werden und folglich dieser Bereich D grau gefärbt erscheint.

Zu beachten sind die folgenden Punkte der oben beschriebenen vorliegenden Erfindung, die für alle unten beschriebenen Beispiele gültig sind.

Als erstes ist es vorzuziehen, daß das zu lackierende Produkt aus einem nichtmagnetischen Material wie beispielsweise Kunststoff oder Aluminium hergestellt ist, es ist aber auch möglich, daß das zu lackierende Produkt aus einem magnetischen Material, beispielsweise einem ferromagnetischen Material wie Eisen oder eisenhaltigen Legierung hergestellt ist.

Auch die Form des zu lackierenden Produktes ist im wesentlichen unbeschränkt, außer daß die Dicke des zu lackierenden Teils für das durch den an der Rückseite des Produktes angeordneten Magneten erzeugte Magnetfeld dünn genug sein sollte, um die Ausrichtung der magnetischen Späne in der Lackschicht, die auf der Vorderseite des Produktes gebildet ist, zu steuern. Wenn das Produkt jedoch dicker ist, kann der Magnet, wie im folgenden erläutert, auf der Vorderseite des Produktes angeordnet werden, um die Ausrichtung zu steuern. Es können also auch dickere Produkte jeglicher Form verwendet werden.

Bei den magnetischen nichtsphärischen Partikeln, die der Lackmischung beigemischt werden, ist es vorzuziehen, daß jeder Span eine spanähnliche dünne Plattenform hat. Die Form der flachen Ebene der spanähnlichen dünnen Plattenform jedes Spans ist grundsätzlich unbeschränkt. Dabei ist zu beachten, daß, obwohl die Vielzahl der dem Lackmedium beizumischenden Partikeln in der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen als "magnetische Späne" beschrieben wird, die Vielzahl der winzigen magnetischen Körper, die der Lackmischung beizumischen sind, jegliche nichtsphärische Partikelform annehmen kann.

Als magnetische Späne, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können jegliche magnetische Späne in jeder bekannten Größe verwendet werden. Es ist vorzuziehen, magnetische Späne zu verwenden, die aus einem ferromagnetischen Material wie Eisen, Nickel, Kobalt oder Legierungen mit diesen hergestellt sind, die leicht durch ein extern angelegtes Magnetfeld magnetisiert werden können. Es ist jedoch ebenfalls möglich, magnetische Späne zu verwenden, sie aus einem diamagnetischen Material wie Bismut, Antimon, Kupfer und Zink. Außerdem können die magnetischen Späne mit verschiedenen Beschichtungen beschichtet sein, einschließlich eines Gold- oder Silberüberzugs, oder mit einer nichtmagnetischen Farbe gefärbt sein. Es ist vorzuziehen, daß die magnetischen Späne jeweils eine Größe von ungefähr 0,1 bis 1,0 µm Dicke und ungefähr 10 bis 100 µm oder mehr, vorzugsweise ungefähr 15 bis 25 µm Länge aufweisen.

Als Lackmedium, das in der Lackmischung verwendet wird, kann jedes Medium verwendet werden, das in der Lage ist Licht durchzulassen. Es ist vorzuziehen, daß das Medium ein Harz oder eine Mischung von Harzen enthält, die auf Zimmertemperatur reagierend getrocknet oder gehärtet werden können. Es ist ebenfalls möglich, ein Medium zu verwenden, das durch Erwärmen oder durch ultraviolette Strahlen gehärtet werden kann. Zum Beispiel kann eines oder mehrere von Alkydharzen, Polyesterharzen, Akrylharzen, Polyurethanharzen oder Vinylharzen für das Lackmedium verwendet werden. Das Medium enthält vorzugsweise ein Lösungsmittel für das Harz. Für das Lösungsmittel kann generell entweder ein organisches Lösungsmittel oder Wasser verwendet werden. Auch ein ätherisches Lösungsmittel kann in dem Medium verwendet werden. Was das ätherische Lösungsmittel anbetrifft, ist es vorzuziehen, ein Lösungsmittel zu verwenden, das sowohl ätherisch als auch löslich ist, wie beispielsweise ein Verdünnungsmittel Dabei kann insbesondere ein schnelleres Trocknen erreicht werden, indem die Menge des Lösungsmittels mit einem niedrigen Siedepunkt wie beispielsweise Methylethylketon (MEK) erhöht wird.

Wenn das Lackmedium durch Erwärmen gehärtet werden kann, ist es notwendig, das lackierte Produkt, nachdem die magnetischen Späne in der Lackschicht fixiert sind, unter Anwendung von Wärme zu erwärmen, zum Beispiel mit einem Heißluftgebläse oder mit Infrarotstrahlung. Wenn das Lackmedium mit ultravioletter Strahlung gehärtet werden kann, ist es notwendig, die UV-Strahlung an dem Produkt anzuwenden, indem man ultraviolette Strahlung zum Beispiel aus einer Quecksilberdampfiampe verwendet.

Die magnetischen Späne können dem Lackmedium in jeder gewünschten Menge von dem gewünschten zu bildenden Muster abhängig beigemischt werden. Vorzugsweise weist die Lackmischung ein Mischungsverhältnis von ungefähr 1 bis 60 Gewichtsanteilen der magnetischen Späne auf 100 Gewichtsanteile des Vehikels auf, oder noch besser ein Mischungsverhältnis von 30 bis 40 Gewichtsanteilen auf 100 Gewichtsanteile des Vehikels.

Der Begriff Lack, der die ganze Beschreibung hindurch verwendet wird, bezieht sich auf die Beschichtung, die die magnetischen nichtsphärischen Partikeln enthält. Dieser "Lack" kann wahlweise andere Zusätze enthalten, zum Beispiel Zusätze, die dem lackierten Produkt eine gewünschte Farbe geben.

Als Vorrichtung für das Ausführen des Spritzlackieren der Lackmischung kann eine herkömmlich erhältliche Spritzlackiervorrichtung verwendet werden.

Außerdem kann das Lackieren der Lackmischung mit anderen Lackierverfahren als Spritzlackieren vorgenommen werden, wie beispielsweise einer Tauchlackierung oder einer Flutlackierung.

Es ist ebenfalls vorzuziehen, eine durchsichtige oder halbdurchsichtige Überzuglackschicht, die keine magnetischen Späne enthält, über der Lackschicht mit den magnetischen Spänen vorzusehen. Die Überzuglackschicht kann verschiedene Zusätze enthalten, einschließlich Farbstoffen, die dem Produkt die gewünschte Farbe und das gewünschte Erscheinungsbild verleihen.

Es ist ebenfalls zu beachten, daß die Lackschicht der vorliegenden Erfindung an den unterschiedlichsten Arten von Produkten angewendet werden kann, wie beispielsweise Produkten aus Glas (einschließlich nicht nur Flachgläsern, sondern auch einschließlich Gläsern mit einer gebogenen Oberfläche wie Bechern), Produkten aus Kunststoff (wie Frontplatten oder Gehäusen für elektrische Geräte und Möbel), Produkte aus Vinyl (einschließlich nicht nur Produkten aus hartem Vinyl, sondern auch einschließlich Produkten aus weichem Vinyl), Produkten aus Holzvertäfelung, Produkten aus Papier (wie Kartons), Produkten aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, ebenso wie Produkten aus einem magnetischen Material wie Eisen oder Stahl (wie die äußeren Rahmen von Automobilen und Kühlschränken).

Es ist weiter zu beachten, daß das oben beschriebene grundlegende Prinzip der vorliegenden Erfindung in dem Sinn umgekehrt werden kann, daß die magnetischen Späne dazu verwendet werden können, die Lichtstrahlen eher zu absorbieren als wie oben beschrieben zu reflektieren. Indem nämlich die magnetischen Späne in der Lackmischung jeweils mit einer Oberflächenbeschichtung beschichtet werden, die eine dunkle Farbe wie etwa schwarz hat, oder indem magnetische Späne verwendet werden, die eine dunkle Farbe wie etwa schwarz haben, kann das gewünschte Muster dadurch gebildet werden, daß die magnetischen Späne, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet sind, die auf die Lackschicht einfallenden Lichtstrahlen absorbieren, so daß das durch diese magnetischen Späne gebildete Muster schwarz gefärbt erscheint in Kontrast zu den umgebenden Bereichen, die grau gefärbt erscheinen. In diesem Fall ist es weiter vorzuziehen, eine reflektierende Schicht zwischen der Oberfläche des Produktkörpers und der unteren Oberfläche der Lackschicht vorzusehen, so daß die Lichtstrahlen, die durch die Lackschicht durchgelassen werden, zurück reflektiert werden können, um so den Kontrast zwischen dem Muster und dem Hintergrund zu erhöhen.

Mit Bezug auf die Fig. 3 bis 10 werden verschiedene Konfigurationen für den in dem oben beschriebenen Prozeß zu verwendenden Magneten beschrieben.

Die in Fig. 3 gezeigt Konfiguration ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, welche durch einen Elektromagneten 21 gebildet wird, der einen Luftspalt zwischen seinem Nord- und Südpol hat, die auf der oberen Oberfläche des Produktes 11 angeordnet sind. Über diesem Elektromagneten 21 ist eine Maske 23 vorgesehen, die ein Fenster mit einer Form aufweist, die einem gewünschten auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Muster entspricht. Mit dieser Konfiguration der Fig. 3 wird das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von einer oberen Seite der Maske 23 ausgeführt, so daß die Lackschicht 15 mit den magnetischen Spänen 17 im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 in der Form des gewünschten auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Musters gebildet wird.

Die Konfiguration von Fig. 4 ist eine andere Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, die ebenfalls von dem Elektromagneten 21 gebildet ist. In dieser Konfiguration von Fig. 4 ist der Elektromagnet 21 unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet, mit einem Luftspalt zwischen seinem Nord- und Südpole, die direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet sind. Die Maske 23 ist derjenigen ähnlich, die in der Konfiguration von Fig. 3 verwendet wird, und ist in dieser Konfiguration von Fig. 4 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 5 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind. In diesem Fall von Fig.5 ist ein Elektromagnet 25, dessen Nord- und Südpol an entgegengesetzten Enden sind, unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet, wobei der Nordpol direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet ist. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 8 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 5 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 6 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen schräg zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind. In diesem Fall von Fig.6 ist ein Elektromagnet 29, dessen Nord- und Südpol an entgegengesetzten Enden sind und dessen Nordpolende mit einer schrägen Oberfläche gebildet ist, unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet, wobei der Nordpol direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet ist. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 3 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 6 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 7 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, unter der Verwendung eines Dauermagneten. In diesem Fall von Fig.7 ist ein plattenförmiger Dauermagneten 33, dessen Nord- und Südpol an entgegengesetzten Enden sind, direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 3 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 7 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 8 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, unter der Verwendung eines Dauermagneten. In diesem Fall von Fig.8 sind zwei plattenförmige Dauermagneten 37a und 37b, deren Nord- und Südpole jeweils an entgegengesetzten Enden sind, direkt über der oberen Oberfläche des Produktes 11 angeordnet, wobei der Nordpol des einen Magneten 37a dem Südpol des anderen Magneten 37b zugewendet ist. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 3 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 8 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 9 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, unter der Verwendung eines Dauermagneten. In diesem Fall von Fig. 9 sind der Nord- und Südpol eines plattenförmigen Dauermagneten 41 an dessen oberen und unteren Seite direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet wobei die Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktes 11 zugewendet ist. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 3 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 9 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Die Konfiguration von Fig. 10 ist eine Konfiguration für das Bilden von magnetischen Feldlinien, die im wesentlichen schräg zu der Oberfläche der auf der Oberfläche des Produktes 11 zu bildenden Lackschicht 15 sind, unter Verwendung eines Dauermagneten. In diesem Fall von Fig. 10 ist ein plattenförmiger Dauermagnet 45, dessen Nord- und Südpol auf dessen oberer und unterer Seite sind, mit einem ferromagnetischen Block 47 verbunden, und dieser ferromagnetische Block ist 47 ist direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 11 angeordnet, wobei dessen schräge Oberfläche der unteren Oberfläche des Produktes 11 zugewendet ist. Die Maske 23, die derjenigen ähnlich ist, die in Fig. 3 verwendet wird, ist in dieser Konfiguration von Fig. 10 ebenfalls über der oberen Oberfläche des Produktes 11 vorgesehen, so daß das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben von der oberen Seite der Maske 23 vorgenommen wird, genauso wie im Fall der Fig. 3.

Mit Bezug auf die Fig. 11A, 11B, 12A und 12B werden im folgenden beispielhafte Fälle für das Bilden eines Musters mit einer Linienfigur in der oben beschriebenen Vorgehensweise beschrieben.

Fig. 11A und 11B zeigen einen Fall, in dem eine rechteckige Linienfigur auf einem Produkt 53 unter Verwendung einer Dauermagnetenplatte 51 gebildet wird, deren Nord- und Südpol jeweils auf deren oberer und unterer Seite sind, und die direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 53 angeordnet ist, wobei die Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktes 53 zugewendet ist. Die magnetische Platte 51 ist als ein dünner Streifen in einer Form gefertigt, die dem gewünschten zu bildenden Muster, d.h. der rechteckigen Linienfigur wie in Fig. 11A gezeigt entspricht.

In diesem Fall wird das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben an einer oberen Oberfläche des Produktes 53 vorgenommen, so daß die Lackschicht 61 auf der oberen Oberfläche des Produktes 53 gebildet wird. Dabei sind, wie in einer in Fig. 11b gezeigten Querschnittansicht entlang der in Fig. 11A angegebenen Linie Z-Z gesehen werden kann, die magnetischen Feldlinien in einem Bereich A im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 61, während die magnetischen Feldlinien in den Bereichen B und C im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 61 sind. Daraus folgt, daß der Bereich A schwarz gefärbt erscheint, während die Bereiche B und C weiß gefärbt erscheinen, wie oben in Verbindung mit den Fig. 2A bis 2D beschrieben, so daß die rechteckig geformte Linienfigur mit Seiten des Rechteckes, die konkav erscheinen, auf der Oberfläche des Produktes 53 gebildet werden können.

Fig. 12A und 12B zeigen einen komplementären Fall zu dem in Fig. 11A und 11B gezeigten, bei dem eine komplementäre rechteckig geformte Linienfigur auf dem Produkt 53 unter Verwendung eines Dauermagneten zu bilden ist, dessen Nord- und Südpol jeweils auf dessen oberer und unterer Seite sind, und der direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 53 angeordnet ist, wobei die Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktes 53 zugewendet ist. Dabei ist die magnetische Platte 55 als eine flache Platte gefertigt, mit einer dünnen streifenförmigen Durchbrechung, die dem gewünschten zu bildenden Muster entspricht, d.h. einer wie in Fig. 12A gezeigten rechteckig geformten Linienfigur.

In diesem Fall wird das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben an einer oberen Oberfläche des Produktes 53 vorgenommen, so daß die Lackschicht 61 auf der oberen Oberfläche des Produktes 53 gebildet wird. Dabei sind, wie in einer Fig. 12B gezeigten Querschnittansicht entlang der in Fig. 12A angegebenen Linie Y-Y gesehen werden kann, die magnetischen Feldlinien in einem Bereich A im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 61, während die magnetischen Feldlinien in den Bereichen B und C im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 61 sind. Daraus folgt, daß der Bereich A weiß gefärbt erscheint, während die Bereiche B und C schwarz gefärbt erscheinen, wie oben in Verbindung mit den Fig. 2A bis 2D beschrieben, so daß die rechteckig gebildete Linienfigur mit Seiten des Rechteckes, die konvex erscheinen, auf der Oberfläche des Produktes 53 gebildet werden können.

Mit Bezug auf die Fig. 13A, 13B, 13C, 14A und 14B werden im folgenden beispielhafte Fälle für das Bilden eines Musters mit einer Flächenfigur in der oben beschriebenen Vorgehensweise beschrieben.

Fig. 13A, 13B und 13C zeigen einen Fall, in dem eine V-förmige Flächenfigur auf einem Produkt 54 unter Verwendung einer Dauermagnetenplatte gebildet wird. In diesen Fall ist die Dauermagnetenplatte 52, deren Nord- und Südpol jeweils auf deren oberer und unterer Seite sind, und die direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 54 angeordnet ist, wobei die Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktes 54 zugewendet ist. Dabei ist die magnetische Platte 52 ist als ein dünner Streifen in einer Form gefertigt, die dem gewünschten zu bildenden Muster, d.h. der V4örmigen Flächenfigur wie in Fig. 13A gezeigt entspricht.

In diesem Fall wird das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben an einer oberen Oberfläche des Produktes 54 vorgenommen, so daß die Lackschicht 62 auf der oberen Oberfläche des Produktes 54 gebildet wird. Dabei sind, wie in einer in Fig. 13C gezeigten Querschnittansicht entlang der in Fig. 13B angegebenen Linie X-X gesehen werden kann, die magnetischen Feldlinien in einem Bereich A, der direkt unter der V-förmigen Flächenfigur ist, im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 62, während die magnetischen Feld linien in den Bereichen B, die an einer Kontur der V-förmigen Flächenfigur ist, im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 62 sind, und die magnetischen Feldlinien in einem Bereich C, der weiter von der V4örmigen Flächenfigur beabstandet ist als der Bereich B, im wesentlichen schräg zu der Oberfläche der Lackschicht 62 sind. Daraus folgt, daß der Bereich A schwarz gefärbt erscheint, während der Bereich B weiß gefärbt erscheinen, wie oben in Verbindung mit den Fig. 2A bis 2D beschrieben, so daß die V-förmig gebildete Flächenfigur, die mit der Kontur der V-Form konvex erscheint, auf der Oberfläche des Produktes 53 gebildet werden kann.

Außerdem können in diesem Fall die Ausrichtungen der magnetischen Späne in dem Bereich B kontinuierlich in schräge Richtungen auf den Bereich C zu verändert werden, so daß die Konvexe V-Form eine glatt gerundete Kante zu haben scheint.

In dem Bereich C sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 62 schräg zu der Oberfläche der Lackschicht 62 ausgerichtet, die auf der Oberfläche des Produktes 54 wie in Fig. 13C gezeigt gebildet ist, so daß dieser Bereich schwarz gefärbt erscheint, wenn er von der linken oberen Seite L des Produktes 54 betrachtet wird, während dieser Bereich C weiß gefärbt erscheint, wenn er von der rechten oberen Seite R des Produktes 54 betrachtet wird. Von der linken oberen Seite L betrachtet, erscheint folglich nur der Bereich B in einer Form der Kontur der V-förmigen Flächenfigur als konvex, während von der rechten oberen Seite R betrachtet nur der Bereich A in der Form der V-förmigen Flächenfigur selbst als konkav erscheint.

In dem weiter von der magnetischen Platte 52 als der Bereich C entfernten Bereich sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 62 regellos ausgerichtet, da die magnetische Feldstärke umgekehrt proportional quadratisch mit dem Abstand von der magnetischen Platte 52 abnimmt, so daß von der oberen Seite des Produktes 54 einfallende Lichtstrahlen in regellose Richtungen gestreut werden, und folglich dieser Bereich in derselben Farbe gefärbt erscheint wie die Oberfläche des Produktes 54 selbst.

Fig. 14A und 14B zeigen einen Fall, in dem eine kreisförmige Flächenfigur auf einem Produkt 58 unter Verwendung einer Dauermagnetenplatte gebildet wird. In diesem Fall ist die flache magnetische Platte 56, deren Nord- und Südpol jeweils auf deren oberer und unterer Seite sind, direkt unter der unteren Oberfläche des Produktes 56 angeordnet, wobei die Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktes 56 zugewendet ist. Dabei ist die magnetische Platte 58 als eine flache Platte gefertigt, mit einer Durchbrechung, die dem gewünschten zu bildenden Muster entspricht, d.h. einer wie in Fig. 14A gezeigten kreisförmigen Flächenfigur.

In diesem Fall wird das Spritzlackieren der Lackmischung wie oben beschrieben an einer oberen Oberfläche des Produktes 58 vorgenommen. Dabei sind die magnetischen Feldlinien, genau wie im Fall der oben beschriebenen Fig. 13A, 13B und 13C in einem Bereich A, der direkt über der magnetischen Platte 56 ist, im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht, während die magnetischen Feldlinien in einem Bereich B, der an der Kontur der kreisförmigen Flächenfigur ist, im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht sind, und sind die magnetischen Feldlinien an einem Rand eines Bereiches C, der ein Inneres der kreisförmigen Flächenfigur ist, schräg zu der Oberfläche der Lackschicht, und werden nach innen hin schwächer. Daraus folgt, daß die Bereich A und C schwarz gefärbt erscheinen, während der Bereich B weiß gefärbt erscheint, wie oben in Verbindung mit den Fig. 2A bis 2D beschrieben, so daß die kreisförmige Flächenfigur, die mit der Kontur einer Kreisform konvex erscheint, auf der Oberfläche des Produktes 58, wie in Fig. 14B gezeigt, gebildet werden kann. Wenn der Radius der kreisförmigen Flächenfigur kleiner gemacht wird, kann der Bereich C nur schräg ausgerichtete magnetische Späne enthalten, so daß das Innere der kreisförmigen Flächenfigur ebenfalls weiß gefärbt erscheinen kann, wenn es aus einer schrägen Richtung betrachtet wird.

Mit Bezug auf die Fig. 15A, 15B, 16A, 16B und 17 wird im folgenden ein Beispiel einer Anwendung der vorliegenden Erfindung an einer Automobilradkappe beschrieben.

In diesem Beispiel weist eine scheibenförmige Automobilradkappe 71, die aus einem Kunststoffmaterial hergestellt ist, eine wie in Fig. 15A gezeigte Draufsicht und eine wie in Fig. 15B gezeigte Querschnittansicht entlang der in Fig,15A angegebenen Linie A-A auf. Auf der Oberfläche der Radkappe 71 sind V-förmige Muster 73 und kreisförmige Muster 75 unter Verwendung der vorliegenden Erfindung zu bilden.

In diesem Fall hat der zu verwendende Magnet eine Konfiguration mit einer wie in Fig. 16A gezeigten Draufsicht und einer wie in Fig. 16B gezeigten Querschnittansicht entlang der in Fig. 16A angegebenen Linie B-B, bei der V-förmige Dauermagneten 83 und kreisförmige Dauermagneten 85, die aus ferrithaltigem Gummi hergestellt sind, entsprechend den zu bildenden V-förmigen Mustern 73 und den kreisförmigen Mustern 75 auf einer Magnetträgereinrichtung 87 angeordnet sind, die aus einem nichtmagnetischen Material wie Holz oder Gips hergestellt ist.

Dann wird die Bildung des gewünschten Musters auf der Radkappe 71 unter Verwendung einer Vorrichtung bewerkstelligt, die eine wie in Fig. 17 gezeigte Konfiguration aufweist.

Bei dieser Vorrichtung von Fig. 17 sind die Radkappe 71 und die Magnetträgereinrichtung 87 auf einer Radkappenträgereinrichtung 79 gehaltert, die auf einer Basis 77 frei drehbar vorgesehen ist, so daß die Dauermagneten 83 und 85, die auf der Magnetträgereinrichtung 87 angeordnet sind, der Rückseite der Radkappe 71 zugewendet sind.

Dann wird das Spritzlackieren der Lackmischung mit einer Spritzpistole 91 auf einer oberen Seite der Radkappe 71 vorgenommen, während die Radkappentragereinrichtung 79 mit einer konstanten Geschwindigkeit gedreht wird, so daß eine Mehrzahl von Lackschichten gleichmäßig auf der Oberfläche der Rad kappe 71 gebildet werden.

Dabei enthält die bei dem Spritzlackieren verwendete Lackmischung ein durchsichtiges Lackmedium in flüssigem Zustand, dem eine Vielzahl von aus Nickel hergestellten magnetischen Spänen unter Verwendung eines ätherischen Lösungsmittels gleichmäßig beigemischt sind. Außerdem ist der Lackmischung weiterhin ein Verd;innungsmittel beigemischt, um aufgrund der herabgesetzten Viskosität ein schnelleres Trocknen und leichteres Spritzen zu ermöglichen.

Nachdem man nach dem Abschluß des Spritzlackierens ungefähr zehn bis einhundert Sekunden gewartet hat, wird die Radkappe 71 von der Radkappenträgereinrichtung 79 abgenommen, und die auf der Oberfläche der Radkappe 71 gebildeten Lackschichten werden getrocknet.

Es ist zu beachten, daß die oben beschriebene Vorgehensweise so einfach ist, daß sie entweder manuell oder automatisiert für die Massenproduktion ausgeführt werden kann.

Mit Bezug auf die Fig. 18A und 18B wird im folgenden ein weiteres Beispiel einer Anwendung der vorliegenden Erfindung an einer Automobilradkappe im Detail beschrieben.

In diesem Beispiel weist eine scheibenförmige durch Spritzgießen aus einem Kunststoffmaterial hergestellte Automobilradkappe 101 eine wie in Fig. 18A gezeigte Draufsicht und eine wie in Fig. 18B gezeigte Querschnittansicht entlang der in Fig. 18A angegebenen Linie C-C auf. Die Radkappe 101 hat: acht Befestigungshaken 103 entlang ihres Umfangs an der Rückseite der Radkappe 101, mit denen die Radkappe 101 an einem Rad des Automobils zu befestigen ist; acht Luftlöcher 105, die die Vorder- und Rückseite der Radkappe 101 miteinander verbinden und die an der Innenseite der Befestigungshaken 103 angeordnet sind; und ein an einem Zentrum der Rückseite der Radkappe 101 zentral hervorstehendes Teil 109, das an einem Harzeinspritzteil in einem Spritzgießwerkzeug, das bei der Herstellung der Radkappe 101 verwendet wird. Das zentral hervorstehende Teil 109 wird für das Haltern der Radkappe 101 auf der Lackiervorrichtung während des Lackierprozesses verwendet und nach dem Lackierprozeß abgeschnitten.

Die Radkappe 101 als ganzes ist in einer konvexen Form gebildet, so daß seine Vorderseite eine teilsphärische Oberfläche ist, die im wesentlichen lokal flach ist. Im wesentlichen lokal flach bedeutet dabei, daß sie mit einem Krümmungsradius von mehr als 100 mm gekrümmt ist. In diesem Sinne kann die gesamte vordere Oberfläche der Rad kappe mit Ausnahme der Ränder der Luftlöcher 105 als praktisch flach betrachtet werden.

Auf der Lackschicht 115, die auf der vorderen Oberfläche der Radkappe 101 gebildet ist, sind vier mutternförmige Muster 107, die jeweils eine sechseckige äußere Kontur und eine runde innere Kontur aufweisen, mit gleichem Abstand auf einem um ein Zentrum P der Radkappe 101 zentrierten Kreis und innerhalb der Luftlöcher 105 unter Verwendung des Verfahrens der vorliegenden Erfindung angeordnet. Dabei sind die vier mutternförmigen Muster 107 bezüglich des Zentrums des Kreises, auf dem die vier mutternförmigen Muster angeordnet sind, symmetrisch angeordnet, so daß die Störung des gebildeten mutternförmigen Musters 107, die auf die gegenseitige Beeinflussung des Magnetfeldes für das Bilden eines der mutternförmigen Muster 107 und der Magnetfelder für das Bilden der anderen mutternförmigen Muster 107 zurückzuführen ist, symmetrisch in den mutternförmigen Mustern als ganzem erscheinen können.

Mit Bezug auf die Fig. 19 und Fig. 20 wird im folgenden die Vorrichtung für das Bilden der Lackschicht mit den darauf gebildeten gewünschten mutternförmigen Mustern auf der Oberfläche der Radkappe 101 beschrieben.

Diese Vorrichtung von Fig. 19 umfaßt: einen Basisrahmen 111; einen Trägerrahmen 121 aus Holz oder Gips, der auf dem Basisrahmen 111 fixiert ist, um die Rückseite der darauf festgemachten Radkappe 101 zu tragen, die ein konisches Führungsloch 113 an einem Zentrum hat; ein vertikal bewegliches Halteteil 116, das einen Luftzylinder 130 für das Bewegen des Halteteils 116 in der vertikalen Richtung und eine Halteeinrichtung 118 hat, die in dem Führungsloch 113 angeordnet ist, um das zentral vorstehende Teil 109 der Rad kappe 101 während des Lackierprozesses in der vertikalen Richtung beweglich zu halten; und Magnete 119 zum Bilden des gewünschten Musters auf der Radkappe 101 während des Lackierprozesses, die an Löchern 121a zum Haltern der Magneten befestigt sind, die auf der oberen Oberfläche der Trägereinrichtung 121 an Positionen vorgesehen sind, die den gewünschten zu bildenden mutternförmigen Mustern entsprechen.

In diesem Fall sind wie in Fig. 20 gezeigt vier mutternförmige Magneten 119, die jeweils eine sechseckige äußere Kontur und eine runde innere Kontur aufweisen, an den Löchern 121a zum Haltern der Magneten befestigt, die mit gleichem Abstand auf einem einzigen um ein Zentrum P zentrierten Kreis den gewünschten zu bildenden mutternförmigen Mustern 107 entsprechend vorgesehen sind.

Unter Verwendung der Vorrichtung von Fig. 19 können die gewünschten mutternförmigen Muster 107 auf der Radkappe 101 mit der folgenden Vorgehensweise gebildet werden.

Als erstes wird die Radkappe 101 auf der oberen Oberfläche der Trägereinrichtung 121 festgemacht, indem das zentral vorstehende Teil 109 in die Halteeinrichtung 118 eingesteckt wird, und dann das Halteteil 116 mittels des Luftzylinders 130 nach unten gezogen wird, so daß die Rückseite der Radkappe 101 in festen Kontakt zu der oberen Oberfläche der Trägereinrichtung 121 kommt. In diesem Zustand wird die vordere Oberfläche der Radkappe 101 in den Mag netfeldern angeordnet, die von den Magneten 119 erzeugt werden und magnetische Feldlinien aufweisen, die den Formen der gewünschten zu bildenden mutternförmigen Muster entsprechen.

Dann wird die Lackschicht gleichmäßig auf der vorderen Oberfläche der Radkappe 101 durch Spritzlackieren der Lackmischung 133 mit einer Spritzpistole 131 gebildet, wobei die Lackmischung 133 aus dem Lackmedium mit den gleichmäßig beigemischten magnetischen Spänen unter Verwendung eines ätherischen Lösungsmittels vorbereitet ist, so daß die gewünschten mutternförmigen Muster 107 auf der Lackschicht gebildet werden können, da die magnetischen Späne in der Lackschicht ihre Ausrichtungen entsprechend den magnetischen Feldlinien der durch die Magneten 119 dem oben beschriebenen Prinzip der vorliegenden Erfindung entsprechend erzeugten Magnetfelder.

Nachdem man darauf wartet, daß sich das ätherische Lösungsmittel in der Lackmischung 133 verflüchtigt, so daß die Ausrichtungen der magnetischen Späne in der Lackschicht fixiert werden können, wird die Radkappe von der Trägereinrichtung 121 genommen und die Lackschicht wird vollständig gefestigt, indem ein passendes Festigungsverfahren verwendet wird.

Mit Bezug auf die Fig. 21A bis 21D wird im folgenden die Bildung der mutternförmigen Muster 107 im weiteren Detail beschrieben.

Fig. 21A zeigt den Zusammenhang zwischen den Formen des Magneten 119 und dem von dem Magneten 119 gebildeten mutternförmigen Muster 107. In Entsprechung zu der sechseckigen äußeren Kontur 119a und der kreisförmigen inneren Kontur 11 9b, die durch ein zentrales kreisförmiges Loch 119c gebildet wird, hat das mutternförmige Muster 107, wie in Fig. 21A gezeigt, eine sechseckige äußere Kontur 149a und eine innere kreisförmige Kontur 149b. Dabei weisen die äußeren und inneren Konturen 149a und 149b des mutternförmigen Musters 107 vorbestimmte Breiten auf, und die in Fig. 21A dargestellten durchgezogenen Linien geben die Scheitelteile 149 der inneren und äußeren Kontur 149a und 149b an, die am weißesten erscheinen innerhalb der inneren und äußeren Kontur 149a und 149b, die weiß gefärbt erscheinen.

Fig. 21B gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des mutternförmigen Musters 107 entlang der in Fig. 21A dargestellten Linie D-D erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe der Radkappe 101 selbst entspricht, und die Teile "ber der mittleren Linie als weiß gefärbt und konvex in Kontrast zu den umgebenden Teilen erscheinen, während die Teile unter der mittleren Linie als schwarz gefärbt und konkav in Kontrast zu den umgebenden Teilen erscheinen.

Fig. 21C gibt die typischen Ausrichtungen der magnetischen Späne an verschiedenen Teilen des mutternförmigen Musters 107 entlang der in Fig. 21A dargestellten Linie D-D wieder. Wie in Vergleich mit der Fig. 21B gesehen werden kann, weisen die weiß gefärbt erscheinenden Teile magnetische Späne auf, die im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet sind, die schwarz gefärbt erscheinenden Teile weisen magnetische Späne auf, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichtet sind, und die grau gefärbt erscheinenden Teile weisen magnetische Späne auf, die im wesentlichen schräg zu der Oberfläche der Lackschicht oder regellos ausgerichtet sind.

Fig. 21D zeigt die magnetischen Feldlinien 139 der von den Magneten 119 durch die Radkappe 101 und die darauf gebildete Lackschicht 115 hindurch erzeugten Magnetfelder. Wie in Fig. 21D gesehen werden kann, sind die sechseckige äußere Kontur 149a und die kreisförmige innere Kontur 149b des mutternförmigen Musters 107 an Stellen angeordnet, an denen die magnetischen Feld linien 139 im wesentlichen parallel zu der Oberfläche 137 der Lackschicht 115 und die magnetischen Späne 117 in der Lackschicht 115 entlang den magnetischen Feldlinien ausgerichtet sind. Die Scheitelteile 149 des mutternförmigen Musters 107 sind an Zentren der äußeren und inneren Konturen 149a und 149b angeordnet, an denen die magnetischen Feldlinien 129 parallel zu der Oberfläche 137 der Lackschicht ausgerichtet sind.

Mit Bezug auf die Fig. 22 bis 24 werden die genauen Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien 139 parallel zu der Oberfläche 137 der Lackschicht 115 ausgerichtet sind, im Detail beschrieben.

Die Stellen P&sub1;, P&sub2;, P&sub3; etc., an denen die magnetischen Feldlinien 139 parallel zu der Oberfläche 137 der Lackschicht 115 ausgerichtet sind, wurden wie in Fig. 22 gezeigt in ihrer Anordnung in bezug auf den Magneten 119 gemessen.

Fig. 23 zeigt ein Diagramm, das die Positionen dieser Stellen in bezug auf die X- und 23 zeigt ein Diagramm, das die Positionen dieser Stellen in bezug auf die X- und-Achse wie in Fig. 23 gezeigt einträgt, die unter Verwendung vor verschiedenen Probemagneten an 96 Positionen gemessen wurden. Wie in Fig. 23 gezeigt, sind diese Stellen auf einer Linie angeordnet, die durch Y =5X in einem Bereich von 0 4 ≤ Y ≤ 7. Es ist zu beachten, daß Y > 7mm die Konturen nicht eindeutig beobachtet werden konnten.

Wo diesem Ergebnis entsprechend die Dicke des zu lackierenden Produktes 101 in der Y-Richtung 1 mm beträgt, ist die Position in der X-Richtung, an der der Scheitelteil der Kontur des gewünschten Musters gebildet ist, 0,2 mm von dem Rand des Magneten 119 entfernt. Mit anderen Worten ist es in diesem Fall möglich, das gewünschte Muster in der gewünschten Größe zu erhalten, wenn der Magnet 119 mit einer um 0,2 mm auf das Zentrum des gewünschten Musters hin kleineren Größe als die gewünschte gefertigt wird.

In ähnlicher Weise ist es generell möglich, das gewünschte Muster in der gewünschten Größe zu erhalten, wenn der Magnet 119 mit einer um einen vorbestimmten Abstand auf das Zentrum des gewünschten Musters hin kleineren Größe als die gewünschte hergestellt wird, der entsprechend des in Fig. 23 gezeigten Meßergebnisses bestimmt wird.

Außerdem zeigt Fig. 24 einen Vergleich der Größen der Magneten 147a und 147b, die zum Bilden desselben gewünschten Musters auf den Produkten 143a und 143b benötigt werden, die jeweils die unterschiedlichen Dicken T1 und T2 haben. Dabei soll jeder Magnet eine Torusform mit einer zentralen Bohrung aufweisen. In Fig. 24 gibt al einen Abstand zwischen dem Rand des Magneten 147a und dem Scheitelteil 149 der Kontur des gewünschten zu bildenden Musters an, während a2 einen Abstand zwischen dem Rand des Magneten 147b und dem Scheitelteil 149 der Kontur des gewünschten zu bildenden Musters angibt. SOUT1 gibt einen Abstand zwischen dem Zentrum und der äußeren Kontur des Magneten 147a an, während SOUT2 einen Abstand zwischen dem Zentrum und der äußeren Kontur des Magneten 147b angibt. Ebenso gibt SIN1 einen Abstand zwischen dem Zentrum und der inneren Kontur des Magneten 147a an, während SIN2 einen Abstand zwischen dem Zentrum und der inneren Kontur des Magneten 147b angibt. L0UT gibt einen Abstand zwischen dem Zentrum und dem Scheitelteil der äußeren Kontur 149a des gewünschten zu bildenden Musters an, während LIN einen abstand zwischen dem Zentrum und dem Scheitelteil der inneren Kontur 149b des gewünschten zu bildenden Musters angibt.

Wie aus Fig. 24 gesehen werden kann, bestehen die folgenden Beziehungen zwischen den in Fig. 24 gezeigten Werten. SOUT1 = L0UT - α1

SOUT2 = L0UT - α2

SIN1 = LIN + α1

SIN2 = LIN + α2

Es ist zu beachten, daß die Werte von α1 und α2 von der Dicke der Produkte 143a und 143b abhängen.

Es ist also generell möglich, das gewünschte Muster in der gewünschten Größe zu erhalten, wenn der Magnet mit einer Konturgröße hergestellt wird, die kleiner ist als das Scheitelteil der Kontur des gewünschten zu bildenden Musters, so daß die Stellen mit magnetischen Feldlinien des von dem Magneten erzeugten Magnetfeldes an den Stellen des Scheitelteils der Kontur des gewünschten zu bildenden Musters angeordnet werden können.

Da außerdem die Dicke des zu lackierenden Produktes zunimmt, während die Positionen der gewünschten zu bildenden Muster unverändert bleiben, sollte die Größe der Kontur des Magneten, der zum Bilden des gewünschten Musters verwendet wird, kleiner gemacht werden.

Es ist zu beachten, daß die Anzahl der auf dem Produkt zu bildenden Muster nicht auf die vier des oben beschriebenen Falles beschränkt ist und daß jede gewünschte Anzahl von Mustern auf dem Produkt gebildet werden kann. Dabei ist es allerdings vorzuziehen, die Positionen der Muster so anzuordnen, daß die Interferenz der Magnetfelder, die durch die verschiedenen Magneten zum Bilden der verschiedenen gewünschten Muster verursacht werden, in der Gesamtansicht der Muster ausgeglichen werden können. Außerdem ist es auch möglich, ein kontinuierliches Muster um einen einzigen Kreis mit ähnlichen Teile in einem gleichbleibenden Abstand auf dem Kreis zu bilden, wie beispielsweise ein Muster in der Form eines Zahnrads, eines Sternes oder einer Blume.

Es ist auch zu beachten, daß obwohl oben der Fall beschrieben wurde, in dem das Bilden der Lackschicht 115 ausgeführt wird, wenn das von dem Magneten 119 erzeugte Magnetfeld bereits angelegt wurde, die Arbeitsschritte für das Bilden der Lackschicht 115 und für die Anlegung des Mag netfeldes des Magneten 119 umgekehrt werden können. Mit anderen Worten ist es ebenso gut möglich, die gleichartige Bildung des gewünschten Musters zu erreichen, indem zuerst die Lackschicht 115 auf der Vorderseite des Produktes 101 gebildet wird, und dann das Magnetfeld 119 angelegt wird, während die Lackschicht 115 ihren flüssigen Zustand beibehält, so daß die in der Lackschicht 115 enthaltenen magnetischen Späne ihre Ausrichtungen dem angelegten Magnetfeld entsprechend ändern können.

Obwohl oben der Fall beschrieben wurde, in dem das gewünschte Muster durch Anordnung des Magneten an der Rückseite des zu lackierenden Produktes gebildet wird, kann der Magnet 119 in einem Fall, bei dem es schwierig ist, den Magneten wegen der komplizierten Form des zu lackierenden Produktes an der Rückseite des zu lackierenden Produktes passend anzuordnen, auch an der Vorderseite des Produktes, wie in Fig. 25 gezeigt, angeordnet werden. In einem solchen Fall können die passende Größe und Position des Magneten 119 zum Bilden des gewünschten Musters auf der vorderen Oberfläche des Produktes 101 bestimmt werden, indem ein Abstand d zwischen dem Magneten 119 und der Oberfläche 137 der auf der vorderen Oberfläche des Produktes 101 vorgesehenen Lackschicht 115 als Dicke eines imaginären zu lackierenden Produktes betrachtet wird. Wenn folglich der Magnet an der Vorderseite angeordnet wird, ist die Position des Magneten 119 bezüglich der Lackschicht 115 nicht durch die Dicke des Produktes 101 eingeschränkt.

Eine beispielhafte Konfiguration der Vorrichtung zum Bilden des gewünschten Musters auf der Oberfläche der Radkappe 101, die eine solche Positionierung des Magneten 119 über der vorderen Oberfläche der Radkappe 101 verwendet, ist in Fig. 26 gezeigt.

Diese Vorrichtung von Fig. 26 unterscheidet sich von der in Fig. 19 gezeigten darin, daß der Magnet 119 über der vorderen Oberfläche der Radkappe 101 auf der Trägereinrichtung 121 festgemacht angeordnet ist, wo der Magnet 119 an der Rückseite eines inneren Deckels 146 befestigt ist, der an dem Basisrahmen mit einem Gelenk 138 so befestigt ist, daß er geöffnet oder bis zu der Position eines Stoppers 136 geschlossen werden kann. Es ist ein Luftzufuhrmechanismus vorgesehen, der aus einem äußeren Deckel 145 besteht, der an dem inneren Deckel 146 befestigt ist und mit einem Luftzufuhreinlaß 151 ausgestattet ist, von dem die Luft oder Heißluft durch an einer oberen Seite des inneren Deckels 146 vorgesehene Löcher 141 in den inneren Deckel 146 zugeführt werden kann. An dem unteren Seitenteil des inneren Deckels 146 sind Luftauslässe 148 vorgesehen, durch die die von dem Luftzufuhreinlaß 151 zugeführte Luft austreten kann.

Bei der Verwendung dieser Vorrichtung von Fig. 26 wird die Lackschicht auf der vorderen Oberfläche der Radkappe 101 zuerst geformt während der innere Deckel 146 geöffnet wird, und dann wird der innere Deckel 146 geschlossen, um das gewünschte Muster auf der Lackschicht zu bilden, während Luft oder Heißluft von dem Luftzufuhreinlaß 151 zugeführt wird, um das ätherische Lösungsmittel in der beim Bilden der Lackschicht 115 (nicht gezeigt) verwendeten Lackmischung zu verflüchtigen.

Mit Bezug auf die Fig. 27A bis 27D wird ein Beispiel einer Anwendung der vorliegenden Erfindung für das Bilden eines Musters in der Form einer Ziffer im Detail beschrieben.

Fig. 27A zeigt eine Draufsicht eines Produktes 201 mit einem darauf gebildeten Muster 207, zusammen mit der Beziehung zwischen den Formen des Magneten 215 und dem von dem Magneten 215 gebildeten Muster 107.

Wie in Fig. 27A gezeigt, weist das Produkt 201 ein Muster 207 in der Form einer arabischen Ziffer "1" auf, das unter Verwendung eines Magneten 215 gebildet ist, der die Form einer arabischen Ziffer "1" hat und an der Rückseite des Produktes 201 angeordnet ist.

Fig. 27B zeigt entlang der in Fig. 27A dargestellten Linie E'-E' die magnetischen Feldlinien 219 des von dem Magneten 215 durch einen Produktkörper 203 hindurch erzeugten Magnetfeldes, eine Lackschicht 205, die mit einer magnetische Späne 211 enthaltenden Lackmischung gebildet ist, und eine durchsichtige Überzuglackschicht 205a.

Fig. 27C stellt die typischen Ausrichtungen der in der Lackschicht 205 enthaltenen magnetischen Späne 211 an verschiedenen Teilen A, B, C, D und E des Musters 207 entlang der in Fig. 27A gezeigten Linie E'-E' dar.

Fig. 27D gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile A, B, C, D und E des Musters 207 entlang der in Fig. 27A gezeigten Linie E'-E' erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 203 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen.

In diesem Fall kann die Bildung des Musters 207 auf dem Produkt 201 wie in Fig. 28 gezeigt erzielt werden, indem die Lackschicht 205 auf einer oberen Oberfläche des Produktkörpers 203 durch Spritzlackieren der magnetische Späne enthaltenden Lackmischung 209 aus einer Spritzpistole 204 gebildet wird, während der Magnet 215 unter der unteren Oberfläche des Produktes 203 angeordnet ist, so daß die magnetischen Späne 211 in der Lackschicht 205 entlang der magnetischen Feldlinien 219 des von dem Magneten 215 erzeugten Magnetfeldes ausgerichtet werden.

In diesem Fall ist, wie in Fig. 29 gezeigt, der Magnet 215 mit einer Form einer arabischen Ziffer "1" vorbereitet, indem ein blockförmiger Magnet 217 in einer senkrechten Richtung zu einer Ebene, die durch eine Nord- und Südpol verbindende Linie definiert ist, in der Form einer arabischen Ziffer "1" gestanzt wird.

Ebenso ist, wie in Fig. 27A angegeben, die Kontur 121 des Bereichs C, der weiß gefärbt erscheint, an Positionen innerhalb der Konturen 215a und 215b an den Süd- und Nordpolseiten des Magneten 215 angeordnet, so daß der Magnet 215 mit einer etwas größeren Größe als die gewünschte Größe des auf dem Produkt 201 zu bildenden Musters 207 vorbereitet ist.

Dabei wird der Magnet 215, wie in Fig. 27B gezeigt, unter der unteren Oberfläche des Produktkörpers 203 angeordnet, mit der äußeren Kontur 215b an der Nordpolseite der linken Seite zugewendet und der äußeren Kontur 215a an der Südpolseite der rechten Seite zugewendet, so daß die magnetischen Feldlinien 219 des von dem Magneten 215 erzeugten Magnetfeldes nur an einer einzigen Position zwischen dem Nordpol und dem Südpol des Magneten 215 parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichtet sind. Folglich erscheint der Scheitelteil des Musters 207, das durch die parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichteten magnetischen Späne 211 gebildet ist, in dem Bereich C als eine Linienfigur in der Form einer arabischen Ziffer "1".

Außerdem sind, wie in Fig. 27C und Fig. 27D gezeigt, die magnetischen Späne 211 in dem Bereich C, der die Form der arabischen Ziffer "1" hat, im wesentlichen parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichtet, so daß der Bereich C weiß gefärbt erscheint, während die magnetischen Späne 211 in den Bereichen B und D, die dem Bereich C benachbart sind, schräg oder senkrecht zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichtet sind, so daß die Bereiche C und D schwarz gefärbt erscheinen. Die magnetischen Späne in den Bereichen A und E, die um die Bereiche B und D herum angeordnet sind, sind regellos ausgerichtet, da die magnetische Feldstärke in diesen Bereichen vernachlässigbar schwach ist, so daß die Bereich A und E grau gefärbt erscheinen.

Durch das Anordnen des Magneten 215 auf der Rückseite des Produktkörpers 203, wobei eine Nord- und Südpol verbindende Linie parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 105 angeordnet ist, ist es möglich, das Muster 207 zu bilden, bei dem der Scheitelteil, der durch die parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichteten magnetischen Späne gebildet wird, als eine Linienfigur in der Form der arabischen Ziffer "1" erscheint.

Mit Bezug auf Fig. 30 wird im folgenden ein Fall beschrieben, in dem das gewünschte Muster 207 auf der Oberfläche des Produktkörpers 203 wie in dem oben beschriebenen Beispiel gebildet wird mittels einer Positionierung des Magneten 215 über der vorderen Oberfläche des Produktes 201.

Wie in Fig. 30 gezeigt wird in diesem Fall der Magnet 215 von einem Magnetträgerteil 225 gehalten und über der Oberfläche 213 der auf dem Produktkörper 203 gebildeten Lackschicht 205 positioniert, wobei eine den Nordund Südpol verbindende Linie parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 angeordnet ist, so daß es auch möglich ist, das Muster 207 zu bilden, bei dem der Scheitelteil, der durch die parallel zu der Oberfläche 213 der Lackschicht 205 ausgerichteten magnetischen Späne 211 gebildet wird, als eine Linienfigur in einer Form der arabischen Ziffer "1" erscheint.

In diesem Fall können die passende Größe und Position des Magneten 215 zum Bilden des gewünschten Musters auf der vorderen Oberfläche des Produktes 201 bestimmt werden, indem ein Abstand zwischen dem Magneten 215 und der Oberfläche 213 der auf vorderen Oberfläche des Produktes 201 vorgesehenen Lackschicht 205 als Dicke eines imaginären zu lackierenden Produktes betrachtet wird. Folglich ist die Position des Magneten 215 bezüglich der Lackschicht 205 nicht durch die Dicke des Produktes 201 eingeschränkt.

Diese Positionierung des Magneten 215 über dem Produkt 201 ist in einem Fall bequem, bei dem es schwierig ist, den Magneten 215 an der Rückseite des Produktes 201 wegen der komplizierten Form der Rückseite des Produktes und/oder wegen der Dicke des Produktes passend anzuordnen.

Mit Bezug auf Fig. 31 und Fig. 32 werden im folgenden andere Beispiele der Anwendung der vorliegenden Erfindung für das Bilden eines figürlichen Musters, das eine kompliziertere Form als die der oben beschriebenen Ziffer "1" hat, in Detail beschrieben.

In dem in Fig. 31 gezeigten Fall ist die Gesamtform des figürlichen Musters in eine Mehrzahl von Segmenten mit relativ einfachen Formen geteilt, so daß jedes Segment unter Verwendung eines einfachen blockförmigen Magneten auf ähnliche Weise wie in dem oben beschriebenen Fall des Bildens der arabischen Ziffer "1" gebildet werden kann.

Wenn nämlich ein Muster in der Form eines Buchstaben "E" gebildet wird, kann die Gesamtform des Buchstaben "E" in vier gerade Liniensegmente geteilt werden, so daß diese Liniensegmente durch den Magneten 231 gebildet werden können, der vier separate blockförmige Magnetstücke 231a, 231b, 231c und 231d umfaßt, die zu der Form des Buchstaben "E" wie in Fig. 31 gezeigt zusammengefügt werden.

Bei jedem der blockförmigen Magnetstücke 231a, 231b, 231c und 231d ist eine Nord- und Südpol verbindende Linie parallel zu der Oberfläche der Lackschicht angeordnet, so daß es auch möglich ist, das entsprechende Liniensegment mit einem Scheitelteil zu bilden, der durch die parallel zu der Oberfläche der Lackschicht ausgerichteten magnetischen Späne gebildet wird. Dabei sind die entgegengesetzten Pole der zueinander benachbart angeordneten Magnetstücke 231a, 231b, 231c und 231d einander zugewendet.

Für das Bilden eines ringförmigen Musters kann der Scheibenmagnet 233 verwendet werden, dessen Südpol am inneren Umfang und dessen Nordpol am äußeren Umfang ist, wie in Fig. 32 gezeigt. Durch Anordnen des ringförmigen Scheibenmagneten 233 an entweder der vorderen oder hinteren Seite des Produktes, wobei eine den Nord- und Südpol verbindende Linie parallel zu der Oberfläche der Lackschicht angeordnet ist, ist es auch möglich, das ringförmige Muster mit einem Scheitelteil zu bilden, der durch die parallel zu der Oberfläche der Lackschicht angeordneten magnetischen Späne gebildet wird.

Es ist zu beachten, daß es wie in den zuvor beschriebenen Beispielen ebensogut möglich ist, die gleichartige Bildung des gewünschten Musters zu erzielen, indem zuerst die Lackschicht auf der vorderen Oberfläche des Produktes gebildet wird, und dann das Magnetfeld des Magneten angelegt wird, während die lackierte Schicht ihren flüssigen Zustand beibehält, so daß die in der Lackschicht enthaltenen magnetischen Späne ihre Ausrichtungen dem angelegten Magnetfeld entsprechend ändern können.

Mit Bezug auf Fig. 33 wird im folgenden eine andere Konfiguration der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt entsprechend der vorliegenden Erfindung, die für die Bildung von komplizierteren Mustern geeignet ist, im Detail besprochen.

In diesem Fall umfaßt das Produkt 301 einen Produktkörper 303 aus Kunststoff, der in einer im wesentlichen flachen Form gebildet ist, und eine darauf gebildete Lackschicht 305. Im wesentlichen flach bedeutet dabei mit einem Krümmungsradius von mehr als 100 mm gekrümmt.

Die Vorrichtung zum Bilden der Lacksohicht 305 auf dem Produktkörper 303 hat in diesem Fall eine in Fig. 33 gezeigte Konfiguration, welche umfaßt: einen Basisrahmen 309, ein Trägerteil 311, das aus einem nichtmagnetischen Material wie Holz oder Gips hergestellt ist und auf dem Basisrahmen 309 befestigt ist, um die Rückseite des darauf festgemachten Produktes 301 zu haltern, und auf dessen oberer Oberfläche 31 la Löcher 317 zum Haltern der Magneten an Stellen vorgesehen sind, die dem gewünschten zu bildenden Muster entsprechen; den ersten und zweiten Magneten 313 und 315 zum Bilden des gewünschten Musters auf der während des Lackierprozesses auf dem Produktkörper 303 gebildeten Lackschicht 305, die an den Löchern 317 zum Haltern der Magneten gehaltert sind; einen Lackmischingsbehälter 319 zum aufnehmen der Lackmischung 323, der magnetische Späne 321 beigemischt sind; und eine Spritzpistole 325 für das Spritzlackieren der in dem Lackmischungsbehälter 319 aufgenommenen Lackmischung auf die vordere Oberfläche des Produktkörpers 303, um die Lackschicht 305 gleichmäßig darauf zu bilden.

Dabei weisen die ersten und zweiten Magneten 313 und 315 wie in Fig. 34B und 34C gezeigte Konfigurationen auf, wobei der erste Magnet 313 ein Dauermagnet aus einer Gummiplatte ist, der eine annähernd torusförmige Gestalt und eine rechteckige äußere Kontur 313a und eine kreisförmige innere Kontur 313b mit einem Radius gleich R1 aufweist, während der zweite Magnet 315 ein weiterer Dauermagnet aus einer Gummiplatte ist, der eine scheibenförmige Gestalt und eine kreisförmige äußere Kontur 315a mit einem Radius gleich R2 (R2 < R1) aufweist, die innerhalb der inneren Kontur 313b des ersten Magneten konzentrisch angeordnet ist. Wie in Fig. 34C gezeigt, ist der Nordpol des ersten Magneten 313 der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet, während bei dem zweiten Magneten 315 der Südpol der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet ist. Der zweite Magnet 315 dient dazu, das von dem ersten Magneten 313 erzeugt Magnetfeld einzustellen, wie später in Detail erläutert wird.

Unter Verwendung dieser Vorrichtung von Fig. 33 kann das gewünschte Muster auf dem Produkt 301 in der folgenden Vorgehensweise gebildet werden.

Als erstes wird das durch Spritzgießen vorbereitete Produkt 301, dessen Vorderseite in einem gelblichen Elfenbein gefärbt ist, auf der oberen Oberfläche 311 a des Trägerteils 311 festgemacht, wobei die ersten und zweiten Magneten 313 und 315 in den Löchern 317 zum Haltern der Magneten angeordnet sind.

In diesem Zustand wird die vordere Oberfläche des Produktes 301 in den durch die Magneten 313 und 315 erzeugten Magnetfeldern angeordnet, deren magnetische Feldlinien den Formen der gewünschten zu bildenden Muster entsprechen. Dabei sind, wie in Fig. 34C gezeigt, die magnetischen Feldlinien 333a in einer Nachbarschaft der äußeren Kontur 313a des ersten Magneten 313 von der Nordpolseite zur Südpolseite des ersten Magneten 313 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, während die magnetischen Feldlinien 333b in einer Nachbarschaft des Bereichs zwischen der inneren Kontur 313b des ersten Magneten 313 und der äußeren Kontur 315a des zweiten Magneten 315 von der Nordpolseite des ersten Magneten 313 zu der Südpolseite des zweiten Magneten 315 an der Lackschicht 305 ausgerichtet sind. Die Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien 333a und 333b parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, entsprechen den Scheitelteilen der Konturen 327 und 328 des in Fig. 348 gezeigten Musters 1.

Dann wird die Lackschicht 305 gleichmäßig auf der vorderen Oberfläche des Produktes 301 durch Spritzlackieren der Lackmischung 323, die aus dem Lackmedium mit den unter Verwendung eines ätherischen Lösungsmittels beigemischten magnetischen Spänen 321 vorbereitet ist, mit der Spritzpistole 325 ausgeführt, so daß die magnetischen Späne 312 in der Lackschicht 305 ihre Ausrichtungen entsprechend den magnetischen Feldlinien 333a und 333b der durch die Magneten 313 in 315 erzeugten Magnetfelder, dem Prinzip der vorliegenden Erfindung entsprechend wie oben beschrieben ändern.

Nachdem man darauf wartet, daß sich das ätherische Lösungsmittel in der Lackmischung 323 verflüchtigt, so daß die Ausrichtungen der magnetischen Späne 321 in der Lackschicht fixiert werden können, wird das Produkt 301 von dem Trägerteil 311 genommen und die Lackschicht 305 wird vollständig gefestigt, indem ein passendes Festigungsverfahren verwendet wird. Dann wird durch Spritzlackieren gleichmäßig eine durchsichtige Überzuglackschicht 305a auf der Oberfläche der Lackschicht 305 gebildet.

Mit Bezug auf die Fig. 34A, 34B und 34C wird die Bildung des gewünschten Musters 1 im weiteren Detail beschrieben.

Wie in Fig. 34b gezeigt, enthält das gewünschte Muster 1 in diesem Fall die äußere Kontur 327 und die innere Kontur 328, die jeweils die Breiten W1 und W2 aufweisen.

Fig. 34A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters 1 entlang der in Fig. 34A gezeigten Linie F-F erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen. So erscheinen die äußeren und inneren Konturen 327 und 328 weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 327a zwischen der äußeren und inneren Kontur 327und 328 ebenso wie ein Bereich 331 innerhalb der inneren Kontur 328 schwarz gefärbt und konkav erscheint, und ein Bereich 329 außerhalb der äußeren Kontur 327 grau gefärbt erscheint. Wie in Fig. 34A angegeben, sind die Teile Whmax, die am hellsten weiß erscheinen, an den Scheitelteilen der äußeren und inneren Kontur 327 und 328 angeordnet, während die Teile Blmax, die am dunkelsten schwarz erscheinen, an den Mitten der Bereiche 327a und 331 angeordnet sind. Folglich weist das Muster 1 ein dreidimensionales Erscheinungsbild auf, da die innere und äußere Kontur 327 und 328 aus der Oberfläche des Produktkörpers hervorzutreten scheinen, während die Bereiche, die die innere und äußere Kontur unmittelbar umgeben, in die Oberfläche des Produktkörpers eingraviert zu sein scheinen, in Kontrast zu dem an anderen Stellen durch die Oberfläche des Produktkörpers 303 gebildeten grauen Hintergrund.

Mit Bezug auf die Fig. 35A und 35B wird im folgenden die Bildung der inneren Kontur 328 durch die ersten und zweiten Magneten 313 und 315 im weiteren Detail beschrieben.

Fig. 35A und 35B zeigen vergrößerte Ansichten der einander entsprechenden Haupteile in Fig. 34A und 34C jeweils um einen Teil der inneren Kontur 328, wobei die Größen der magnetischen Späne für ein leichteres Verständnis übertrieben groß dargestellt sind.

Wie in Fig. 35B gezeigt, sind die magnetischen Späne 321 in der Lackschicht 305 an einem Zentrum der inneren Kontur 328 entlang der magnetischen Feldlinien 333b parallel zu der Oberfläche 335 der Lackschicht 305 ausgerichtet, so daß der am hellsten weiße Teil Whmax als Scheitelteil am Zentrum der inneren Kontur 328 gebildet wird. Andererseits sind die magnetischen Späne 321 in der Lackschicht 305 entlang der magnetischen Feldlinien 333b ausgerichtet, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche 335 der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß die Bereiche 327a und 331 schwarz gefärbt erscheinen. Obwohl nicht in Fig. 35B gezeigt, sind in dem Bereich 329 die magnetischen Späne 321 in der Lackschicht 305 regellos ausgerichtet, da die magnetische Feldstärke dort vernachlässigbar schwach ist.

Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 36A bis 36C in Kontrast zu den oben beschriebenen Fig. 34A bis 34C der Unterschied beschrieben zwischen einem Fall, bei dem zum Bilden des Musters wie in Fig. 34A bis 34C gezeigt zwei Magneten verwendet werden, und einem Fall, bei dem zum Bilden des Musters wie in Fig. 36A bis 36C gezeigt nur ein einziger Magnet verwendet wird.

Fig. 36A bis 36C zeigen einen Fall, bei dem das Muster II eine äußere Kontur 337 und eine innere Kontur 338 enthält, die jeweils, wie in Fig. 36B gezeigt, die Breiten W3 und W4 aufweisen, indem, wie in Fig. 36C gezeigt, nur der erste Magnet 313 verwendet wird.

Fig. 36A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters II entlang der in Fig. 36A gezeigten Linie G-G erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen.

Dabei erscheinen, wie in Fig. 36A gezeigt, die äußeren und inneren Konturen 337 und 338 weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich zwischen der äußeren und inneren Kontur 337und 338 ebenso wie ein Bereich innerhalb der inneren Kontur 328 schwarz gefärbt und konkav erscheint, und ein Bereich außerhalb der äußeren Kontur 337 grau gefärbt erscheint, ähnlich wie in dem in Fig. 34A bis 34C gezeigten Fall.

Dabei sind, wie in Fig. 36C gezeigt, die magnetischen Feldlinien 339a in einer Nachbarschaft der äußeren Kontur 313a des ersten Magneten 313 ebenso wie die magnetischen Feldlinien in einer Nachbarschaft der inneren Kontur 313b des ersten Magneten von der Nordpolseite zur Südpolseite des ersten Magneten 313 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, in Kontrast zu den in Fig. 34C gezeigten magnetischen Feldlinien 333a und 333b.

Wenn man die in Fig. 34A bis 34C und in Fig. 36A bis 36C gezeigten Fälle vergleicht, kann man feststellen, daß die äußeren Konturen 327 und 337 in diesen Fällen beinahe gleichartig gebildet sind, so daß die Breite W1 der äußeren Kontur 327 beinahe dieselbe ist wie die Breite W3 der äußeren Kontur 337. Das ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß das durch den zweiten Magneten 315 erzeugte Magnetfeld sehr wenig zur Bildung der äußeren Kontur 327 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 333a beinahe identisch sind mit den magnetischen Feldlinien 339a.

Andererseits kann man ebenfalls feststellen, daß die innere Kontur 328 schärfer definierte äußere und innere Ränder 328a und 328b aufweist im Vergleich zu den äußeren und inneren Rändern 338a und 338b der inneren Kontur 338, wie durch Vergleich der Fig. 34A und Fig. 36A gesehen werden kann. Außerdem ist die Breite W2 der inneren Kontur 328 breiter als die Breite W4 der inneren Kontur 338. Diese Unterschiede werden wahrscheinlich dadurch verursacht, daß das durch den zweiten Magneten 315 erzeugte Magnetfeld beträchtlich zu der Bildung der inneren Kontur 328 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 333b sich beträchtlich von den magnetischen Feldlinien 339b unterscheiden.

Durch das Anordnen des zweiten Magneten 315 innerhalb des inneren Randes 313a des ersten Magneten 313 in der wie in Fig. 34C gezeigten Konfiguration, werden nämlich die magnetischen Feldlinien 333b im Vergleich zu den magnetischen Feldlinien 339b abgeflacht, so daß mehr magnetische Späne 321, die in einem größeren Bereich angeordnet sind, im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 305 in einem in Fig. 34A bis 34C gezeigten Fall ausgerichtet sind. Der genaue Wert für die Breite W2 der inneren Kontur 328 ist von dem inneren Radius R2 des zweiten Magneten 315 abhängig, wobei die Breite W2 verbreitert wird, wenn der äußere Radius R2 der zweiten Magneten 315 kleiner wird, während die Breite W2 geschmälert wird, wenn der äußere Radius R2 des zweiten Magneten 315 größer wird, wobei der Radius des ersten Magneten fixiert ist.

Unter Verwendung von zwei Magneten wie in einem in Fig. 34A bis 34C gezeigten Fall ist es also möglich das gewünschte Muster mit unterschiedlicher Breite und schärfer definierten Rändern für die Kontur im Muster zu erhalten.

Mit Bezug auf Fig. 37A bis 37C wird im folgenden eine andere Konfiguration der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt entsprechend der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben, die für die Bildung von komplizierteren Mustern geeignet ist.

Dabei sind das Verfahren und die Vorrichtung zum Bilden des gewünschten Musters denen ähnlich, die oben in Verbindung mit Fig. 33 beschrieben wurden, außer daß die ersten und zweiten Magneten 313 und 315 wie in Fig. 37B und 37C gezeigte Konfigurationen aufweisen, wobei die Nordpolseite des ersten Magneten 313 der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet ist, während die Nordpolseite des zweiten Magneten 315 ebenfalls der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet ist.

Folglich sind, wie in Fig. 37C gezeigt, die magnetischen Feldlinien 341a in einer Nachbarschaft zur äußeren Kontur 313a des ersten Magneten 313 von der Nordpolseite zu der Südpolseite des ersten Magneten 313 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, während in einer Nachbarschaft zu dem Bereich zwischen der inneren Kontur 313b des ersten Magneten 313 und der äußeren Kontur 315a des zweiten Magneten 315 die magnetischen Feldlinien 341b von der Nordpolseite zu der Südpolsiete des ersten Magneten 313 an der Lackschicht 305 ausgerichtet sind und die magnetischen Feldlinien 341c von der Nordpolseite zu der Südpolseite des zweiten Magneten 315 an der Lackschicht 305 ausgerichtet sind. Die Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien 341a, 341b und 341c parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, entsprechen den Scheitelteilen der Konturen 343, 345 und 347 des in Fig. 37B gezeigten Musters III.

Im folgenden wird die Bildung des gewünschten Musters III im weiteren Detail beschrieben.

Das gewünschte Muster III umfaßt in diesem Fall die äußere Kontur 343, die mittlere Kontur 345 und die innere Kontur 347, die jeweils die Breiten WS, W6 und W7 aufweisen.

Fig. 37A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters III entlang der in Fig. 37B gezeigten Linie H-H erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen. Die äußerem, mittleren, und inneren Konturen 343, 345 und 347 erscheinen also weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 348 zwischen der äußeren und mittleren Kontur 343 und 345, ein Bereich 349 zwischen der äußeren und mittleren Kontur 343 und 347 und ein Bereich 351 innerhalb der inneren Kontur 347 schwarz gefärbt und konkav erscheinen, und ein Bereich außerhalb der äußeren Kontur 343 grau gefärbt erscheint. Folglich weist das Muster III ein dreidimensionales Erscheinungsbild auf, da die äußeren, mittleren und inneren Konturen 343, 345 und 347 aus der Oberfläche des Produktkörpers 303 hervorzustehen scheinen, während die Bereiche, die die äußeren, mittleren und inneren Konturen 343, 345 und 347 unmittelbar umgeben, in die Oberfläche des Produktkörpers 303 eingraviert erscheinen, in Kontrast zu dem an anderen Stellen durch die Oberfläche des Produktkörpers 303 gebildeten grauen Hintergrund.

Im folgenden wird die Bildung der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 durch die ersten und zweiten Magneten 313 und 315 im weiteren Detail beschrieben.

An einem Zentrum der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 entlang der magnetischen Feldlinien 341b und 341c ausgerichtet, die parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß die Scheitelteile an den Zentren der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 gebildet werden. Andererseits sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 in den Bereichen 349 und 352 entlang der magnetischen Feldlinien 341b und 341c ausgerichtet, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß diese Bereiche 349 und 351 schwarz gefärbt erscheinen. In dem Bereich außerhalb der Kontur 343 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 regellos ausgerichtet, da die magnetische Feldstärke dort vernachlässigbar schwach ist.

Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 37A bis 37C in Kontrast zu den oben beschriebenen Fig. 36A bis 36C der Unterschied beschrieben zwischen einem Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 37A bis 37C gezeigt unter Verwendung von zwei Magneten gebildet wird, und dem oben beschriebenen Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 36A bis 36C gezeigt unter Verwendung nur eines einzigen Magneten gebildet wird.

Wenn man die in Fig. 37A bis 37C und in Fig. 36A bis 36C gezeigten Fälle vergleicht, kann man feststellen, daß die äußeren Konturen 343 und 337 in diesen Fällen beinahe gleichartig gebildet sind, so daß die Breite WS der äußeren Kontur 343 beinahe dieselbe ist wie die Breite W3 der äußeren Kontur 337. Das ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß das durch den zweiten Magneten 315 erzeugte Magnetfeld sehr wenig zur Bildung der äußeren Kontur 343 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 341a beinahe identisch sind mit den magnetischen Feldlinien 339a.

Andererseits kann man ebenfalls feststellen, daß im Fall der Fig. 37A bis 37C innerhalb der äußeren Konturen 343 und 337 zwei Konturen der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 vorhanden sind, in Kontrast zu der einzigen inneren Kontur 33B im Fall der Fig. 36A bis 36C. Außerdem weisen die mittleren und inneren Konturen 345 und 347 schärfer definierte äußere und innere Ränder auf im Vergleich mit den äußeren und inneren Rändern 338a und 338b der inneren Kontur 338, wie durch Vergleich der Fig. 36A und Fig. 37A gesehen werden kann. Außerdem sind die Breiten W6 und W7 der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 schmäler als die Breite W4 der inneren Kontur 338. Diese Unterschiede sind wahrscheinlich darauf zurückzuführen, daß das durch den zweiten Magneten 315 erzeugte Magnetfeld beträchtlich zur Bildung der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 341b und 341c sich beträchtlich von den magnetischen Feldlinien 339b unterscheiden.

Durch Anordnen des zweiten Magneten 315 innerhalb des inneren Randes 313a des ersten Magneten 313 in der wie in Fig. 37C gezeigten Konfiguration werden zwei Sets von magnetischen Feldlinien 341b und 341c zwischen den ersten und zweiten Magneten 313 und 315 gebildet im Vergleich zu dem einzigen Set von magnetischen Feldlinien 339b, so daß die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 über dem Bereich zwischen den ersten und zweiten Magneten 313 und 315 an zwei Stellen im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, wobei, wie in dem in Fig. 37A bis 37C gezeigten Fall, an jeder Stelle die Breite schmäler ist. Die genauen Werte für die Breiten W6 und W7 der mittleren und inneren Konturen 345 und 347 sind von dem inneren Radius R1 des ersten Magneten 313 und dem äußeren Radius R2 des zweiten Magneten 315 abhängig, wobei die Breiten W8 und W7 verbreitert werden, wenn der äußere Radius R2 des zweiten Magneten 315 kleiner wird, während die Breiten W8 und W7 gesch mälert werden, wenn der äußere Radius R2 des zweiten Magneten 315 größer wird, wobei der innere Radius R1 des ersten Magneten 313 fixiert ist.

Unter Verwendung von zwei Magneten wie in dem in Fig. 37A bis 37C gezeigten Fall ist es also möglich, das gewünschte Muster mit einer Kontur in Doppellinie und schärfer definierten Rändern für die Kontur im Muster zu erhalten.

Mit Bezug auf Fig. 38A bis 38C wird im folgenden eine andere Konfiguration der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt entsprechend der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben, die für die Bildung von komplizierteren Mustern geeignet ist.

Dabei sind das Verfahren und die Vorrichtung zum Bilden des gewünschten Musters denjenigen ähnlich, die oben in Verbindung mit Fig. 33 beschreiben wurden, außer daß anstatt der ersten und zweiten Magneten 313 und 315 ein Magnet 353 und ein Magnetfeldeinstellteil 355 verwendet werden. Wie in Fig. 38B und 38C gezeigt ist, dabei der Magnet 353 ein Dauermagnet aus einer Gummiplatte, der eine annähernd scheibenförmige Gestalt und eine kreisförmige äußere Kontur 335a mit einem Radius gleich R3 aufweist, wobei die Nordpolseite des Magneten 353 der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet ist. Andererseits ist das Magnetfeldeinstellteil 355 ein plattenförmiges magnetisches Material wie eine Eisenplatte, das eine scheibenförmige Gestalt und eine kreisförmige äußere Kontur 355a mit einem Radius gleich R4 (R4 > R3) in der Form eines nach oben gedrehten Randes aufweist, der über den Magneten 353 konzentrisch an der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 festgemacht ist, so daß der Rand der kreisförmigen äußeren Kontur 335a die untere Oberfläche des Produktkörpers 303 kontaktiert.

Folglich sind, wie in Fig. 38C gezeigt die magnetischen Feldlinien 359 in einer Nachbarschaft der äußeren Kontur 353a des Magneten 353 von der Nordpolseite zu dem Randteil des Magnetfeldeinstellteils 355 an der Lackschicht 305 ausgerichtet. Die Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien 359 parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, entsprechen den Scheitelteilen der Kontur 361 des in Fig. 36B gezeigten Musters IV.

Im folgenden wird die Bildung des gewünschten Musters IV im weiteren Detail beschrieben.

Wie in Fig. 36B gezeigt, umfaßt das gewünschte Muster IV in diesem Fall die Kontur 361 mit der Breite W8.

Fig. 38A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters IV entlang der in Fig. 38B gezeigten Linie J-J erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen. Die Kontur 361 erscheint also weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 363 innerhalb der inneren Kontur 361 schwarz gefärbt und konkav erscheint, und ein Bereich 369 außerhalb der Kontur 361 grau gefärbt erscheint. Folglich weist das Muster VI ein dreidimensionales Erscheinungsbild auf, da die Kontur 361 aus der Oberfläche des Produktkörpers 303 hervorzustehen scheint, während der Bereich, der die Kontur 361 unmittelbar umgibt, in die Oberfläche des Produktkörpers 303 eingraviert erscheint, in Kontrast zu dem an anderen Stellen durch die Oberfläche des Produktkörpers 303 gebildeten grauen Hintergrund.

An einem Zentrum der Kontur 361 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 entlang der magnetischen Feldlinien 359 ausgerichtet, die parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß die Scheitelteile an den Zentren der Kontur 361 gebildet werden. Andererseits sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 in dem Bereich 363 innerhalb der Kontur 361 entlang der magnetischen Feldlinien ausgerichtet, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß der Bereich 363 schwarz gefärbt erscheint. In dem Bereich außerhalb der Kontur 361 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 regellos ausgerichtet, da die magnetische Feldstärke dort vernachlässigbar schwach ist.

Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 39A bis 39C in Kontrast zu den oben beschriebenen Fig. 38A bis 38C der Unterschied beschrieben zwischen einem Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 38A bis 38C gezeigt unter Verwendung des Magnetfeldeinstellteils 355 zusammen mit dem Magneten 353 gebildet wird, und dem Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 39A bis 39C gezeigt unter Verwendung nur eines einzigen Magneten gebildet wird.

Fig. 39A bis 39C zeigen einen Fall, bei dem das Muster V einschließlich einer Kontur 365 mit den Breiten W9 wie in Fig. 39B gebildet wird, wobei wie in Fig. 39C gezeigt nur der Magnet 353 verwendet wird.

Fig. 39A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters V entlang der in Fig. 39B gezeigten Linie K-K erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen.

Wie in Fig. 39A angegeben, erscheinen die Konturen 365 weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 368 innerhalb der Kontur 365 schwarz gefärbt und konkav erscheint, und ein Bereich außerhalb der Kontur 365 grau gefärbt erscheint, ähnlich wie bei dem in Fig. 38A bis 38C gezeigten Fall.

Wie ebenfalls in Fig. 39C angegeben, sind die magnetischen Feldlinien 367 in einer Nachbarschaft zu der äußeren Kontur 353a des Magneten 353 von der Nordpolseite zu der Südpolseite des Magneten 353 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, in Kontrast zu den in Fig. 38C gezeigten magnetischen Feldlinien 359.

Wenn man die in Fig. 38A bis 38C und Fig. 39A bis 39C gezeigten Fälle vergleicht, kann man feststellen, daß die Kontur 361 schärfer definierte äußere und innere Ränder hat im Vergleich zu den äußeren und inneren Rändern der Kontur 365, wie durch Vergleich der Fig. 38A und Fig. 39A gesehen werden kann. Außerdem ist die Breite W8 der Kontur 361 schmäler als die Breite W9 der Kontur 365. Diese Unterschiede werden wahrscheinlich dadurch verursacht, daß die Einstellung des Magnetfeldes durch das Magnetfeldeinstellteil 355 beträchtlich zu der Bildung der Kontur 361 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 359 sich beträchtlich von den magnetischen Feldlinien 367 unterscheiden.

Durch das Befestigen des Magnetfeldeinstellteils 355 über dem Magneten 353 in der in Fig. 38C gezeigten Konfiguration wird die Position der Südpole effektiv an die Kante des Randstücks des Magnetfeldeinstellteils 355 versetzt, so daß bei einem in Fig. 38A bis 38C gezeigten Fall die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 in einer Nachbarschaft der äußeren Kontur 353a des Magneten 353 in einer schmäleren Breite im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind. Der genaue Wert für die Breite W8 der Kontur 361 ist von dem äußeren Radius R3 des Magneten 353 und dem äußeren Radius R4 des Magnetfeldeinstellteils 355 abhängig, wobei die Breite W8 geschmälert wird, wenn der äußere Radius R4 des Magnetfeldeinstellteils 355 kleiner wird, während die Breite W8 verbreitert wird, wenn der äußere Radius R4 des Magnetfeldeinstellteils 355 größer wird, wobei der äußere Radius R3 des Magneten 353 fixiert ist.

Unter Verwendung des Magnetfeldeinstellteils zusammen mit dem Magneten wie in einem in Fig. 38A bis 38C gezeigten Fall ist es also möglich das gewünschte Muster mit unterschiedlicher Breite und schärfer definierten Rändern für die Kontur im Muster zu erhalten.

Mit Bezug auf Fig. 40A bis 40C wird im folgenden eine andere Konfiguration der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt entsprechend der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben, die für die Bildung von komplizierteren Mustern geeignet ist.

Dabei sind das Verfahren und die Vorrichtung zum Bilden des gewünschten Musters denjenigen ähnlich, die oben in Verbindung mit Fig. 33 beschreiben wurden, außer daß anstatt der ersten und zweiten Magneten 313 und 315 ein erster Magnet 369 und ein zweiter Magnet 371 verwendet werden. Wie in Fig. 408 und 40C gezeigt, ist dabei der Magnet 369 ein stabförmiger Dauermagnet, dessen Nordpolseite der unteren Oberfläche des Produktkörpers 303 zugewendet ist, während der zweite Magnet 371 ein weiterer stabförmiger Dauermagnet ist mit einer Nord- und Südpol verbindenden, zu der unteren Oberfläche des Produktkörpers parallelen Linie, der in einem zu dem ersten Magneten 369 vorbestimmten Abstand D angeordnet ist. Der zweite Magnet 371 dient dazu, das von dem ersten Magneten 369 erzeugte Magnetfeld wie später im Detail beschrieben wird einzustellen.

Folglich sind, wie in Fig. 40C gezeigt, die magnetischen Feldlinien 373c in einer Nachbarschaft zum äußeren Rand des ersten Magneten 369 von dem zweiten Magneten 371 entfernt von der Nordpolseite zu der Südpolseite des ersten Magneten 369 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, während in einer Nachbarschaft zu dem Bereich zwischen dem inneren Rand des ersten Magneten 369 und der Südpolseite des zweiten Magneten 371 die magnetischen Feldlinien 373a von der Nordpolseite zu der Südpolseite des ersten Magneten 369 an der Lackschicht 305 ausgerichtet sind und die magnetischen Feldlinien 373c von der Nordpolseite zu der Südpolseite des zweiten Magneten 371 an der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, wobei die magnetischen Feldlinien 373a und die magnetischen Feldlinien 373b sich gegenseitig kreuzen. Die Stellen, an denen die magnetischen Feldlinien 373a, 373b und 373c parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, entsprechen den Scheitelteilen der Konturen 375 und 377 des in Fig. 40B gezeigten Musters VI.

Im folgenden wird die Bildung des gewünschten Musters VI im weiteren Detail beschrieben.

Wie in Fig. 40B gezeigt, umfaßt das gewünschte Muster VI in diesem Fall die erste Kontur 375, die einen äußeren Teil mit einer Breite W1O und einen inneren Teil mit der Breite W11 aufweist, und die zweite Kontur 377 mit einer Breite W12.

Fig. 40A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters VI entlang der in Fig. 40B gezeigten Linie L-L erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen. Die ersten und zweiten Konturen 375 und 377erscheinen also weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 348 zwischen der äußeren und mittleren Kontur 343 und 345, ein Bereich 379 zwischen dem äußeren und inneren Teil der ersten Kontur 375 und ein Bereich 381 zwischen dem inneren Teil der ersten Kontur 375 und der zweiten Kontur 377 schwarz gefärbt und konkav erscheinen, und ein Bereich außerhalb des ußeren Teils der ersten Kontur 375 und der zweiten Kontur 377 grau gefärbt erscheint. Folglich weist das Muster VI ein dreidimensionales Erscheinungsbild auf, da die ersten und zweiten Konturen 375 und 377 aus der Oberfläche des Produktkörpers 303 hervorzustehen scheinen, während die Bereiche, die die ersten und zweiten Konturen 377 und 375 unmittelbar umgeben, in die Oberfläche des Produktkörpers 303 eingraviert erscheinen, in Kontrast zu dem an anderen Stellen durch die Oberfläche des Produktkörpers 303 gebildeten grauen Hintergrund.

Im folgenden wird die Bildung der ersten und zweiten Konturen 375 und 377 durch die ersten und zweiten Magneten 369 und 371 im weiteren Detail beschrieben.

An einem Zentrum der ersten und zweiten Konturen 377 und 375 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 entlang der magnetischen Feldlinien 373a, 373b und 373c ausgerichtet, die parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß die Scheitelteile an den Zentren der Konturen 375 und 377 gebildet werden. Andererseits sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 in den Bereichen 379 und 381 entlang der magnetischen Feldlinien 373a, 373b und 373c ausgerichtet, die im wesentlichen senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, so daß die Bereiche 375 und 377 schwarz gefärbt erscheint. In dem Bereich außerhalb der Konturen 375 und 377 sind die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 regellos ausgerichtet, da die magnetische Feidstärke dort vernachlässigbar schwach ist.

Im folgenden wird mit Bezug auf die Fig. 41A bis 41C in Kontrast zu den oben beschriebenen Fig. 40A bis 40C der Unterschied beschrieben zwischen einem Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 40A bis 40C gezeigt unter Verwendung von zwei Magneten gebildet wird, und dem Fall, bei dem das Muster wie in Fig. 41A bis 41C gezeigt unter Verwendung nur eines einzigen Magneten gebildet wird.

Fig. 41A bis 41C zeigen einen Fall, bei dem das Muster VII einschließlich einer Kontur 383, die zwei Teile mit jeweils der Breite W4 wie in Fig. 418 gezeigt aufweist, gebildet wird, wobei wie in Fig. 41C gezeigt nur der erste Magnet 369 verwendet wird.

Fig. 41A gibt die Farbe an, in der verschiedene Teile des Musters VII entlang der in Fig. 41B gezeigten Linie M-M erscheinen, wobei die mittlere Linie der grauen Farbe des Produktkörpers 303 selbst entspricht, und die Teile über der mittleren Linie weiß gefärbt und konvex erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen, während die Teile unter der mittleren Linie schwarz gefärbt und konkav erscheinen in Kontrast zu den umgebenden Teilen.

Wie in Fig. 41A angegeben, erscheinen die Konturen 383 weiß gefärbt und konvex, während ein Bereich 385 zwischen zwei Teilen der Kontur 383 schwarz gefärbt und konkav erscheint, und ein Bereich außerhalb der Kontur 383 grau gefärbt erscheint, ähnlich wie bei dem in Fig. 40A bis 40C gezeigten Fall der ersten Kontur 375.

Wie ebenfalls in Fig. 41C angegeben, sind die magnetischen Feldlinien 387 in einer Nachbarschaft zu den äußeren Seiten des ersten Magneten 369 von der Nordpolseite zu der Südpolseite des Magneten 369 an der Lackschicht 305 ausgerichtet, in Kontrast zu den in Fig. 40C gezeigten magnetischen Feldlinien 373a, 373b und 373c.

Wenn man die in Fig. 41A bis 41C und Fig. 40A bis 40C gezeigten Fälle vergleicht, kann man feststellen, daß im Fall der Fig. 40A bis 40C die ersten und zweiten Konturen 375 und 377 vorhanden sind in Kontrast zu der einzigen Kontur 383 im Fall der Fig. 41A und 41C. Außerdem weisen die ersten und zweiten Konturen 375 und 377 schärfer definierte äußere und innere Ränder auf im Vergleich zu den äußeren und inneren Rändern der Kontur383, wie durch Vergleich der Fig. 40A und Fig. 41A gesehen werden kann. Insbesondere kann der Bereich 381 zwischen den ersten und zweiten Konturen 375 und 377 tief schwarz gefärbt erscheinen, so daß die Teile der ersten und zweiten Konturen, die entlang des Bereichs 381 angeordnet sind, sehr scharf definierte Ränder aufweisen können.

Außerdem sind die inneren und äußeren Teile der ersten Kontur 375 und der zweiten Kontur 377 mit drei verschiedenen Breiten W11, W11 und W12 gebildet, während zwei Teile der Kontur 383 in derselben Breite W14 gebildet sind. Diese Unterschiede werden wahrscheinlich dadurch verursacht, daß das durch den zweiten Magneten 371 verursachte Magnetfeld beträchtlich zu der Bildung der ersten und zweiten Konturen 375 und 377 beiträgt, so daß die magnetischen Feldlinien 373a, 373b und 373c sich beträchtlich von den magnetischen Feldlinien 387 unterscheiden.

Durch das Anordnen des zweiten Magneten 371 neben dem ersten Magneten in der wie in Fig. 40C gezeigten Konfiguration, werden nämlich zwei Sets von magnetischen Feldlinien 373b und 373c zwischen den ersten und zweiten Magneten gebildet im Vergleich zu dem einzigen Set von magnetischen Feldlinien 387, so daß bei einem in Fig. 40a bis 40C gezeigten Fall die magnetischen Späne in der Lackschicht 305 über dem Bereich zwischen den ersten und zweiten Magneten 369 und 371 an zwei Stellen im wesentlichen parallel zu der Oberfläche der Lackschicht 305 ausgerichtet sind, wobei die Breite an jeder Stelle verschieden ist. Die genauen Werte für die Breiten W10 und W11 der äußeren und inneren Teile der ersten Konturen 375 sind von dem Abstand D zwischen dem ersten Magneten 369 und dem zweiten Magneten 371 abhängig, wobei die Breiten W10 und W11 geschmälert werden, wenn der Abstand D kleiner wird, während die Breiten W10 und W11 verbreitert werden, wenn der Abstand D größer wird.

Unter Verwendung von zwei Magneten wie in dem in Fig. 40A bis 40C gezeigten Fall ist es also möglich, das gewünschte Muster mit den Kontur mit verschiedenen Brieten und schärfer definierten Rändern für die Kontur im Muster zu erhalten.

Es ist auch zu beachten, daß obwohl bei den verschiedenen Konfigurationen der zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt verwendeten Magneten, die oben beschrieben wurden, das gewünschte Muster durch Anordnung der Magneten an der Rückseite des zu lackierenden Produktes gebildet wird, die Magneten auf der Vorderseite verwendet werden können. Insbesondere in einem Fall, bei dem es schwierig ist, die Magneten wegen der komplizierten Form des zu lackierenden Produktes an der Rückseite des zu lackierenden Produktes passend anzuordnen, können die Magneten auch an der Vorderseite des Produktes angeordnet werden. In einem solchen Fall können die passende Größe und Position der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf der vorderen Oberfläche des Produktes bestimmt werden, indem ein Abstand zwischen den Magneten und der Oberfläche der auf der vorderen Oberfläche des Produktes vorgesehenen Lackschicht als Dicke eines imaginären zu lackierenden Produktes betrachtet wird. Folglich ist die Position der Magneten bezüglich der Lackschicht nicht durch die Dicke des Produktes eingeschränkt.

Es ist ebenfalls zu beachten, daß anstatt des oben in Verbindung mit Fig. 33 beschriebenen Verfahrens, die verschiedenen oben beschriebenen Konfigurationen der Magneten zum Bilden des gewünschten Musters auf dem Produkt ebensogut erzielt werden können, indem zuerst die Lackschicht auf der vorderen Oberfläche des Produktes gebildet wird, und dann das Magnetfeld der Magneten angelegt wird, während die Lackschicht ihren flüssigen Zustand beibehält, so daß die in der Lackschicht enthaltenen magnetischen Späne ihre Ausrichtungen dem angelegten Magnetfeld entsprechend ändern können.

Mit Bezug auf die Fig. 42A bis 55B wird im folgenden detailliert über die tatsächliche Beobachtung des Querschnitts der lackierten Oberfläche des Produktes, das der vorliegenden Erfindung entsprechend lackiert wurde, berichtet.

1. Verwendete Materialien

Die Beobachtung wurde unter Verwendung der folgenden spezifischen Materialien vorgenommen.

(i) Zu lackierendes Produkt

Eine flache, aus ABS-Harz (Akrylnitril-butadien-Styrol) hergestellte Platte in einer Größe von 100 x 150 x 2,0 mm, die eine leicht gelbliche Elfenbeinfarbe hat.

(ii) Lackmischung (1) Grundlackschicht (a) Lackmedium

Grundmedium: "Soflex 5300N" und "Soflex 5000N", beides von Kansai Paint Co. Ltd. (Japan) hergestellte Akryl-Urethan-Harz-Lacke.

Härter: "Soflex 5300 Curing Agent" für "Soflex 5300N" und "Soflex 120 Curing Agent" für "Soflex 5000N", beides von Kansai Paint Co. Ltd. (Japan) hergestellte Härter für Akryl-Urethan-Harz-Lacke.

Mischungsverhältnis (in Gewichtsanteilen):

"Soflex 5300N" : "Soflex 5300 Curing Agent" = 100 :15; "Soflex 5000N" : "Soflex 120 Curing Agnet" = 100 :10

Lösungsmittel: "Retan PG Thinner", ein von Kansai Paint Co. Ltd. (Japan) hergestelltes Xylen-Verdünnungsmittel, das dazu verwendet wurde, um die Mischung von Grundmedium und Härter zu verdünnen bis eine Viskosität von 12, bis 12,5 sek. mit dem Ford-Becher #4 erhalten wurde.

(b) Magnetische Späne

"Novament Fine Water Grade", ein bei Inco Inc. (Canada) erhältliches spanfömiges feines Ni Pulver, bei dem die Späne eine Oberfläche mit einem metallischen silberweißen Glanz aufweisen. Diese magnetischen Späne, die ursprünglich Partikelgrößen von 3 bis 30 µm aufweisen, wurden klassifiziert, um eine durchschnittliche Partikelgröße von 20 µm zu erhalten.

Mischungsverhältnis (in Gewichtsanteilen): Vehikel : Magnetische Späne = 100 : 35

(2) Überzuglackschicht (a) Lackmedium

Grundmedium: "Soflex 5000 Top Clear", ein von Kansal Paint Co. Ltd. (Japan) hergestellter durchsichtiger Akryi-Urethan-Harz-Lack.

Härter: "Soflex 120 Curing Agent", ein von Kansai Paint Co. Ltd. (Japan) hergestellter Härter für Akryl-Urethan-Harz-Lacke.

Mischungsverhältnis (in Gewichtsanteilen): Grundmedium : Härter = 100 : 10.

(iii) Magnet

"Magrubber 14 VS", ein von Nichilay Magnet Co. Ltd. (Japan) hergestellter plattenförmiger Gummimagnet mit einer Dicke von 2,0 mm, der durch Stanzen in einer gewünschten Form vorbereitet wurde und die restmagnetische Flußdichte von 2342G, die magnetische Koerzitivfeldstärke von 2,2 KOe und das maximale Energieprodukt von 1,30 MGOe aufweist.

II. Bildung des Musters

Das gewünschte torusförmige Muster X wurde unter Verwendung der oben beschriebenen Materialien dem folgenden Verfahren entsprechend gebildet.

Als erstes wurde der plattenförmige Gummimagnet M der Form des gewünschten Musters X entsprechend, wie in Fig. 42A gezeigt, zu einer torusförmigen Platte gestanzt und dann an der Rückseite des Produktkörpers P mittels Klebebändern, wie in Fig. 42B gezeigt, befestigt.

Dann wurde die oben beschriebene Lackmischung gleichmäßig auf die vordere Oberfläche des Produktkörpers P unter Verwendung einer Spritzpistole spritzlackiert, um die Grundlackschicht B mit der Dicke von 20 bis 30 µm nach Trocknen der Lackmischung zu bilden.

Nach ungefähr zwei bis drei Minuten Warten wurden die magnetischen Späne in der Grundlackschicht B unbeweglich, und nach ungefähr weiteren dreißig Minuten Warten waren die in der Lackmischung verwendeten ätherischen Lösungsmittel natürlich verflüchtigt. Dann wurde, nachdem der Magnet M von der Rückseite des Produktes P entfernt wurde, eine Trockenvorrichtung an dem lackierten Produkt P angewendet, um die auf der vorderen Oberfläche des Produktes gebildete Grundlackschicht B zu festigen.

Darauf wurde auch das Überzuglackmedium über die gefestigte Grundlackschicht B spritzlackiert, um die klare Überzugschicht C mit einer Dicke von ungefähr 40 µm nach Trocknen des Überzuglackmediums zu bilden. In den Fig. 45 bis 55 gibt D das im folgenden Abschnitt III erwähnte festgewordene Harz an.

Die Bildung des Musters auf der vorderen Oberfläche des Produktes P wurde beobachtet, sobald die Lackmischung spritzlackiert wurde. Ähnliche Ergebnisse wurden unter Verwendung von "Soflex 5300N" und "Soflex 5000N" als Grundmedium der Lackmischung erhalten.

Nach dieser Beobachtung waren die Konvexitätikonkavität, Farbe und Erscheinungsbild der vorderen Oberfläche des Produktes P mit dem darauf gebildeten Muster an verschiedenen in Fig. 42A angegebenen Teilen Pa, Pb, Pc, Pd und Pe wie folgt.

III. Vorbereitung für die mikroskopische Beobachtung

Eine Probe 5 für die mikroskopische Beobachtung des Querschnitts der lackierten Oberfläche des Produktes P wurde unter Verwendung des Produktes P, das mit der Lackmischung lackiert wurde, die "Soflex 5300" als Grundmedium enthält, wie folgt vorbereitet.

Die Probe 5 mit einem wie in Fig. 43A gezeigten rechteckigen Querschnitt wurde durch Stanzen des Produktes P entlang der in Fig. 42A gezeigten Linien Q-Q und Q'-Q' erhalten. Dann wurde die Probe 5 wie in Fig. 43A gezeigt in einer Petrischale angeordnet, wobei die Querschnittsfläche mit der Linie Q-Q nach oben gewendet ist. Als nächstes wurde geschmolzenes Harz in die Petrischale gegossen, bis die Querschnittsfläche mit der Linie Q-Q von dem geschmolzenen Harz bedeckt war, und das Harz wurde ausgehärtet Dann wurde die Probe zusammen mit dem ausgehärteten Harz D aus der Petrischale genommen, und die Querschnittsfläche mit der Linie Q-Q mit einem Sandpapier poliert, um eine glatte Oberfläche für die Beobachtung zu erhalten.

IV. Mikroskopische Beobachtung und mikrofotografische Bilder

Die für die Beobachtung wie oben beschrieben vorbereitete Oberfläche der Probe 5 wurde an elf verschiedenen Stellen L0 bis L10 auf der Beobachtungsoberfläche wie in Fig. 43B angegeben beobachtet, wobei ein Mikroskop mit einer Vergrößerung von 100 verwendet wurde und mikrofotografische Bilder an den Stellen L0 bis L10 aufgenommen wurden. Das Ergebnis der mikroskopischen Beobachtung ist in den in Fig. 44 gezeigten Tabellen zusammengefaßt, während die an den Stellen L0 bis L10 aufgenommenen mikrofotografischen Bilder jeweils in Fig. 45A bis 55A gezeigt werden, denen jeweils die erläuternden in Fig. 45B bis 55B gezeigten Diagramme beigefügt sind.

Obwohl in den Fig. 45B bis 55B der Ausrichtungswinkel θ bezüglich einer Ebene in der Mitte der Probe S angegeben ist, wird der Ausrichtungswinkel tatsächlich bezüglich der Oberfläche der Grundlackschicht B gemessen.

Es ist zu beachten, daß in den obenstehenden Beschreibungen der verschiedenen Ausführungsformen die Beschreibungen, die die generelle Ausrichtung verschiedener in den Zeichnungen gezeigter Elemente betreffen, der Eindeutigkeit der Beschreibung halber angegeben wurden, aber je nach Bedarf modifiziert werden können.

Die Vorrichtung zum Bilden der Lacksohicht auf der Oberfläche des Produktes kann zum Beispiel auch von der Seite verwendet werden, wobei in diesem Fall die Lackschicht auf der vertikal gehaltenen Oberfläche des Produktes gebildet werden kann, indem das Spritzlackieren von der Seite her vorgenommen wird.

Es ist ebenfalls zu beachten, daß obwohl die Vielheit der winzigen dem Lackmedium beigemischten magnetischen Körper in der obenstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen als magnetische Späne beschrieben wurden, die Form der dem Lackmedium beizumischenden magnetischen Körper nicht auf eine spanförmige Gestalt beschränkt ist, und daß jede gewünschte nichtsphärische Partikelform der dem Lackmedium beigemischten magnetischen Körper in den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung fällt.

Obwohl außerdem die obenstehenden Beispiele das farbliche Erscheinungsbild als grau, weiß oder schwarz beschreiben, können die Farben des Produktes durch Hinzufügen entsprechender Farbstoffe zu der Lacksicht und/oder der Überzuglackschicht variiert werden. Die beobachteten Farben können auch durch die Art der in der Lackschicht verwendeten magnetischen Späne beeinflußt werden.

Es ist ebenfalls zu beachten, daß außer den bereits erwähnten Modifikationen viele weitere Modifikationen und Variationen der obenstehenden Ausführungsformen vorgenommen werden können, ohne von den neuartigen und vorteilhaften Merkmalen der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Dementsprechend ist vorgesehen, daß alle entsprechenden Modifikationen und Variationen im Schutzumfang der angefügten Ansprüche enthalten sind.


Anspruch[de]

1. Ein lackiertes Produkt mit einem gewünschten, darauf gebildeten Muster, welches umfaßt:

einen Produktkörper (11);

eine Lackschicht (15), die auf einer Oberfläche des Produktkörpers (11) gebildet ist, wobei die Lackschicht (15) ein Lackmedium, welches in der Lage ist, auf die Lackschicht (15) einfallende Lichtstrahlen durchzulassen, und eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln (17), die dem Lackmedium beigemischt und darin fixiert sind, umfaßt,

wobei ein Muster durch einen Bereich der Lackschicht gebildet wird, in welchem die Partikel (17) wenigstens eine vorbestimmte Orientierung aufweisen, welche zu einer Durchlaßcharakteristik führt, die unterschiedlich von derjenigen ist, die einer regellosen Orientierung entspricht,

dadurch gekennzeichnet,

daß die Partikel in der Lackschicht in einer solchen Menge vorliegen und die Orientierung der Partikel in dem Bereich von einem Zustand, in welchem eine maximale Querschnittsfläche der Partikel im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Lackschicht (15) ausgerichtet ist, zu einem Zustand, in welchem die Querschnittsfläche geneigt oder senkrecht zu der Oberfläche ist, variiert, so daß das gewünschte Muster mit dreidimensionalem Aussehen auf der der Oberfläche des Produktkörpers (11) stabil sichtbar ist, indem die Lichtstrahlen, die auf die Lackschicht einfallen, unterschiedlich in bezug auf Reflexion und/oder Absorption durch die Partikel mit unterschiedlichen Orientierungen beeinflußt werden.

2. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl magnetischer nichtsphärischer Partikel (17) Partikel umfaßt, die Partikel aus Nickel, Kobalt, Eisen und/oder wenigstens eines der Elemente Nickel, Kobalt und Eisen enthaltenden Legierungen umfassen.

3. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei die Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln (17) als nichtsphärische Partikel geformte magnetische Körper, die mit einer Oberflächenbeschichtung bedeckt sind, umfaßt.

4. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, welches ferner einer obere, auf der Lackschicht (15) gebildete Überzugsschicht (19), welche die einfallenden Lichtstrahlen durchläßt, um-

5. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei die Lackschicht (15) und/oder die obere Überzugsschicht (19) gefärbt ist.

6. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei der Produktkörper (11) ein nichtmagnetisches Material umfaßt.

7. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 6, wobei der Produktkörper (11) ein Plastikmaterial umfaßt.

8. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei der Produktkörper (11) eine etwa scheibenförmige, aus Plastik hergestellte Automobilradabdeckung ist.

9. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 8, wobei das gewünschte Muster mit vorgeschriebenen Konturen auf einem ebenen Abschnitt einer Oberfläche der Automobilradabdeckung derart gebildet ist, daß die vorgeschriebenen Konturen dreidimensional konvex oder konkav verglichen mit verbleibenden Abschnitten auf dem ebenen Abschnitt der Oberfläche der Automobilradabdeckung erscheinen.

10. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 9, wobei die vorgeschriebenen Konturen die Form von Radmuttern aufweisen, welche in einer Vielzahl in konstanten Intervallen entlang einer Umfangsrichtung entlang eines um die Mitte der Automobilradabdeckung zentrierten Kreises vorgesehen sind.

11. Ein lackiertes Produkt nach Anspruch 1, wobei das gewünschte Muster vorbestimmte Konturen aufweist, welche so angeordnet sind, daß sie symmetrisch in bezug auf einen zentralen Punkt einer Anordnung des gewünschten Musters angeordnet sind.

12. Ein Verfahren zum Lackieren eines Produkts (11), um es mit einem gewünschten Muster zu versehen, das auf dem lakkierten Produkt (11) gebildet ist, mit den Verfahrensschritten:

(a) Bilden einer Lackschicht (15) in einem flüssigen Zustand auf einer Oberfläche des Produkts (11), wobei die Lackschicht (15) enthält:

ein Lackmedium, das in der Lage ist, auf die Lackschicht (15) auftreffende Lichtstrahlen hindurchzulassen; und eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln (17), die dem Lackmedium beigemischt sind;

(b) Anlegen eines Magnetfelds an die Lackschicht in einem Bereich, der dem Muster entspricht, um so in dem Bereich wenigstens eine bevorzugte Orientierung der Partikel zu bewirken, was zu einer Durchlaßcharakteristik führt, die unterschiedlich von derjenigen ist, welche einer regellosen Orientierung entspricht,

(c) Verfestigen der Lackschicht (15), um so die Partikel in der Lackschicht zu fixieren,

gekennzeichnet durch

Vorsehen der Partikel in einer solchen Menge und Anlegen eines Magnetfelds, dessen Feldlinien in dem Bereich von einer Orientierung im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Lackschicht zu einer Orientierung geneigt oder senkrecht zu der Oberfläche der Lackschicht variieren, um so die Partikel in einer solchen Weise auszurichten, daß das gewünschte Muster in dreidimensionaler Erscheinung stabil auf der Oberfläche des Produkts (11) sichtbar ist, indem die auf die Lackschicht auffallenden Lichtstrahlen unterschiedlich in bezug auf Reflexion und/oder Absorption durch die Partikel mit variierenden Orientierungen entsprechend der variierenden Feldlinienorientierung in dem Bereich beeinflußt werden.

13. Ein Verfahren nach Anspruch 12, welches ferner den Schritt der Bildung einer für Lichtstrahlen durchlässigen oberen Überzugslackschicht (19) auf der Oberfläche der in dem Verfestigungsschritt verfestigten Lackschicht (15) umfaßt.

14. Ein Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schritt der Lackschichtbildung stattfindet, während das magnetische Feld durch den Anlegungsschritt angelegt ist.

15. Ein Verfahren nach Anspruch 12, wobei der Schritt der Anlegung des Magnetfeldes stattfindet, nachdem die Lackschicht auf der Oberfläche des Produkts durch den Bildungsschritt gebildet ist.

16. Ein Verfahren nach Anspruch 12, wobei in dem Anlegungsschritt das Magnetfeld durch Plazieren einer Magnetfelderzeugungseinrichtung mit einer Form, die dem zu bildenden gewünschten Muster entspricht, zum Erzeugen des Magnetfelds in einer Nähe der Oberfläche des lackierten Produkts angelegt wird.

17. Ein Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtung enthält:

ein Primärmagnetteil zum Erzeugen eines primären Magnetfeldes, das dem Magnetfeld in einer Konfiguration angenähert ist, die dem zu bildenden gewünschten Muster entspricht; und

ein Magnetfeldeinstellteil zum Einstellen des Primärmagnetfelds, das durch das Primärmagnetteil erzeugt wird, um so das magnetische Feld in der gewünschten Konfiguration zu bilden.

18. Ein Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welcher Pole aufweist, die in entgegengesetzten Richtungen von Polen des Primärmagnetteils ausgerichtet sind.

19. Das Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welcher Pole aufweist, die in identischen Richtungen wie die Richtungen von Polen des Primärmagnetteils ausgerichtet sind.

20. Ein Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welcher Pole aufweist, die in Richtungen ausgerichtet sind, welche Richtungen der Pole des Primärmagnetteils kreuzen.

21. Ein Verfahren nach Anspruch 17, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnetfelddeformationsteil ist, das aus magnetsichem Material hergestellt ist.

22. Ein Verfahren nach Anspruch 16, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtung ein Konturformat aufweist, welches kleiner als ein Konturformat des zu bildenden gewünschten Musters ist.

23. Ein Verfahren nach Anspruch 12, wobei in dem Anlegungsschritt der erste Bereich des Magnetfelds entlang einer Kontur des zu bildenden gewünschten Musters angeordnet ist.

24. Ein Verfahren nach Anspruch 12, wobei in dem Anlegungsschritt der erste Bereich des Magnetfelds eine Linie entlang der Kontur des zu bildenden gewünschten Musters bildet.

25. Eine Vorrichtung zum Lackieren eines Produkts (71, 101, 301) mit einem gewünschten, auf dem lackierten Produkt (71, 101, 301) gebildeten Muster, welche umfaßt:

eine Trägereinrichtung (79, 111, 309) zum Haltern des Produkts (71, 101, 301);

einer Lackiereinrichtung (91, 131, 325) zum Bilden einer Lackschicht (15) auf der Oberfläche des Produkts (71, 101, 301), wobei die Lackschicht (15) umfaßt:

ein Lackmedium, das in der Lage ist, auf die Lackschicht (15) auftreffende Lichtstrahlen durchzulassen; und

eine Vielzahl von magnetischen nichtsphärischen Partikeln (17), die dem Lackmedium beigemischt sind; und

eine Magnetfelderzeugungseinrichtung (83, 119, 313, 315) zum Anlegen eines Magnetfelds an die Lackschicht (15), die durch die Lackiereinrichtung (91, 131, 335) auf der Oberfläche des durch die Trägereinrichtung (79, 111, 309) gehalterten Produkts (71, 101, 301) gebildet ist, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtung dazu vorgesehen ist, in einem Bereich der Lackschicht, die dem Muster entspricht, wenigstens eine bevorzugte Orientierung der Partikel mit dem Resultat zu bewirken, daß die Durchlaßcharakteristik unterschiedlich von derjenigen ist, welche einer regellosen Orientierung der Partikel entspricht;

dadurch gekennzeichnet,

daß die Magnetfelderzeugungseinrichtung (83, 119, 313, 315) ferner dazu vorgesehen ist, ein Magnetfeld anzulegen, dessen Feldlinien in dem Bereich von einer Ausrichtung im wesentlichen parallel zu einer Oberfläche der Lackschicht zu einer Ausrichtung geneigt oder senkrecht zu der Oberfläche variieren, um so die Partikel in einer solchen Weise auszurichten,

und die Partikel in der Lackschicht in einer solchen Menge vorgesehen sind, daß das gewünschte Muster in einem dreidimensionalen Erscheinungsbild stabil auf der Oberfläche des Produktkörpers (71, 101, 301) sichtbar ist, indem die auf die Lackschicht auftreffenden Lichtstrahlen unterschiedlich in bezug auf Reflexion und/oder Absorption durch die Partikel, welche variierende Orientierungen entsprechend der variierenden Ausrichtung der Feldlinien aufweisen, beeinflußt werden.

26. Eine Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtung enthält:

ein Primärmagnetteil zum Erzeugen eines Primärmagnetfeldes, das dem Magnetfeld in einer Konfiguration angenähert ist, die dem zu bildenden gewünschten Muster entspricht; und

ein Magnetfeldeinstellteil zum Einstellen des durch das Pnmärmagnetteil erzeugten Primärmagnetfeldes, um so das Magnetfeld in der gewünschten Konfiguration zu erzeugen.

27. Eine Vorrichtung nach Anspruch 26, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welches Pole aufweist, die in entgegengesetzten Richtungen zu den Richtungen der Pole des Primärmagnetteils ausgerichtet sind.

28. Eine Vorrichtung nach Anspruch 26, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welches Pole aufweist, die in identischen Richtungen wie die Richtungen der Pole des Primärmagnetteils ausgerichtet sind.

29. Eine Vorrichtung nach Anspruch 26, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnet ist, welches Pole aufweist, die in Richtungen ausgerichtet sind, welche Richtungen von Polen des Primärmagnetteils kreuzen.

30. Eine Vorrichtung nach Anspruch 26, wobei das Magnetfeldeinstellteil ein Magnetfelddeformationsteil ist, welches aus einem magnetischen Material hergestellt ist.

31. Eine Vorrichtung nach Anspruch 25, wobei die Magnetfelderzeugungseinrichtung ein Konturformat aufweist, welches kleiner als ein Konturformat des zu bildenden gewünschten Musters ist.







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