Warning: fopen(111data/log202008040624.log): failed to open stream: No space left on device in /home/pde321/public_html/header.php on line 107

Warning: flock() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 108

Warning: fclose() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /home/pde321/public_html/header.php on line 113
Verteilförderer mit Einrichtungen, die die Transportplatten in horizontaler Stellung halten - Dokument DE69402230T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69402230T2 10.07.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0611709
Titel Verteilförderer mit Einrichtungen, die die Transportplatten in horizontaler Stellung halten
Anmelder Finmeccanica S.p.A., Roma/Roma, IT
Erfinder Gennari, Nedo, I-16125 Genova, IT;
Faure, Andrea, I-16149 Genova, IT
Vertreter Patentanwälte Magenbauer, Reimold, Vetter & Abel, 73728 Esslingen
DE-Aktenzeichen 69402230
Vertragsstaaten BE, CH, DE, ES, FR, GB, IT, LI, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.01.1994
EP-Aktenzeichen 941007718
EP-Offenlegungsdatum 24.08.1994
EP date of grant 26.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.07.1997
IPC-Hauptklasse B65G 17/48
IPC-Nebenklasse B65G 17/12   

Beschreibung[de]

Die Erfindung schlägt eine Förder- und Verteilvorrichtung vor, die eine Vielzahl von Fördertischen aufweist, die jeweils aus einem rotierenden Band bestehen, auf welches das zu fördernde Teil gebracht wird und das entlang eines schleifenformigen Wegs gezogen wird, der sich in einer vertikalen Ebene erstreckt.

Ein Merkmal der Erfindung besteht darin, daß Einrichtungen vorgesehen sind, die geeignet sind, die Wägen selbst in dem Teil ihres Weges in der horizontalen Position zu halten, welcher den oberen und den unteren Abschnitt des Weges und umgekehrt verbindet.

Es sind Förder- und Verteilvorrichtungen bekannt, bei denen die zu fördernden Teile auf einen Wagen gelegt werden, an dem ein rotierendes Band angebracht ist, das den Fördertisch bildet und das entlang eines festgelegten Weges, insbesondere eines schleifenförmigen Weges in einer vertikalen Ebene, gezogen wird.

Bei einigen derartiger Vorrichtungen findet das Entladen statt, in dem man den Wagen neigt und das Band rotieren läßt, um das Teil zu darunter angeordneten Sammelvorrichtungen zu entladen.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der italienischen Patentanmeldung MI A 2213 vom 06.08.1991 desselben Anmelders bekannt.

Bei derartigen Förder- und Verteilvorrichtungen werden Wägen mit Bändern mittels eines Paares Riemen oder Ketten gezogen, welche durch Zahnräder angetrieben werden, die an beiden Enden der Vorrichtung vorgesehen sind.

Der Weg enthält dann zwei Abschnitte, einen oberen und einen unteren, wobei die Abschnitte im wesentlichen geradlinig sind und durch zwei halbkreisförmige Abschnitte verbunden sind.

Die Teile werden in die Maschine in jeweiligen Beladebereichen eingeführt, die an den Enden der Vorrichtungsköpfe vorgesehen sind, und werden abgeladen, wenn sie an geeignet angeordneten Sammelvorrichtungen jeweils vorbeilaufen, welche diesem Teil auf bekannte Weise mittels eines Kodiervorgangs zum Zeitpunkt des Beladens zugeordnet werden.

Bei einigen bekannten Vorrichtungen führen die Wägen, die von dem oberen zu dem unteren Abschnitt ihres Weges oder umgekehrt übergehen, eine Drehung um 1800 durch, wobei sie umgekehrt werden.

Aus diesem Grund ist es notwendig, daß die Teile abgeladen werden, bevor der Wagen das Ende des geradlinigen Abschnitts seines Weges erreicht, wobei dies eine beachtliche Einschränkung des Betriebs darstellt.

Die EP-A-0 083 500 offenbart eine Umkehrvorrichtung für eine Mehrstufen-Fördereinrichtung mit einem Satz von Auflagen, die an Ketten montiert sind, welche entlang einer Reihe horizontaler Stufen vorbeilaufen, und enthält einen Umkehrmechanismus, welcher die Auflagen in einer horizontalen Position hält, wenn sie ihre Stufen verändern.

Die Erfindung schlägt eine Förder- und Verteilvorrichtung der eingangs beschriebenen Art vor, die jedoch durch Einrichtungen gekennzeichnet ist, welche die Wägen in der horizontalen Position halten, selbst wenn sie durch den Abschnitt hindurch laufen, der den oberen und den unteren Teil des Weges verbindet, oder umgekehrt.

Diese Einrichtungen bestehen aus einer Anzahl von Wellen, die so gelagert sind, daß es sich nur auf den Rädem drehen können, welche die Wagen-Zugketten antreiben.

An jeder Welle sind ein Paar Zahnräder vorgesehen, welche jeweils im Eingriff sind mit einem feststehenden Zahnrad, das mit der Welle der Räder, welche die Ketten antreiben, koaxial angeordnet ist, und mit einem Zahnrad, das mit der Rahmenachse des Wagens einstückig verbunden ist.

Durch richtiges Auswählen der Verhältnisse zwischen den Verzahnungen solcher Räder ist es möglich, die Drehung der Wägen zu kompensieren, wodurch sie vorzugsweise horizontal gehalten werden.

Die Erfindung wird nun als ein nicht einschränkend aufzufassendes Beispiel anhand der beigefügten Figuren beschrieben, wobei:

Fig. 1 eine Perspektivansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist;

Fig. 2 eine schematische Seitenansicht eines Kopfendes der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist;

Fig. 3 eine Perspektivansicht der Antriebsräder der Maschine ist;

Fig. 4 ein Band während des Entladeschritts des geförderten Teil zeigt;

Fig. 5 eine schematische Perspektivansicht der Zugvorrichtungen in einer erfindungsgemäßen Maschine ist;

Fig. 6 ein schematischer vertikaler Schnitt der Förder- und Verteilvorrichtung ist; und

Fig. 7 eine Einzelheit von Fig. 6 zeigt.

In Fig. 1 enthält die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Anzahl von Fördertischen 1, die jeweils aus einem umlaufenden Band bestehen, das auf einem wagen gelagert ist, der entlang eines schleifenförmigen weges in einer vertikalen Ebene gezogen wird.

Der Weg enthält einen oberen und einen unteren Abschnitt, die beide im wesentlichen horizontal sind und an den Enden des Maschinenkopfs mittels zweier kreisbogenformiger Abschnitte verbunden sind.

Sämtliche Maschinenvorgänge werden auf bekannte Art durch einen Zentralrechner gesteuert, der einen gegebenen Wagen jedem Teil zuordnet, wenn letzteres auf die Maschine geladen wird, und ihr Abladen steuert, wenn der Wagen an der dafür vorgesehenen Sammelvorrichtung vorbeiläuft

Derartige Sammelvorrichtungen werden vorzugsweise unter den Weg des Wagens gestellt, und das Abladen findet statt, indem man das Band neigt und es in Drehung versetzt, um zu bewirken, daß das Teil in die darunterliegende Sammelvorrichtung fällt, wie in Fig. 4 gezeigt.

Die Bänder bewegen sich in einer im wesentlichen horizontalen Position oder alle im geneigten Zustand, um später die honzontale Position am Ende jedes geradlinigen Weges wieder einzunehmen, während die Wägen mit Hilfe von Rädem oder dergleichen auf seitlichen Schienen aufliegen, die bei den oberen und unteren Abschnitten des Weges angeordnet sind, und das Problem, auf deren Lösung die Erfindung abzielt, besteht darin, solche Bänder in der horizontalen Position entlang der Abschnitte zu halten, die den oberen geradlinigen Weg mit dem unteren und umgekehrt verbinden.

Die Maschine (siehe Fig. 5) enthält einen Rahmen 2, auf dem ein Paar Antriebsräder 3 gelagert sind, die durch einen Elektromotor 4 oder dergleichen angetrieben werden und die ebensoviele Riemen oder Ketten 5 ziehen.

Es sind Bänder 1 auf einem Rahmen oder Wagen 6 gelagert, an dem eine Welle 7 angebracht ist, wobei die Welle mit Riemen 5 verbunden ist. Die Räder 3 ziehen dann die Wägen 6 mittels der Riemen 5 entlang des Pfades.

Jeder Wagen ist mit Rädem 8 oder dergleichenausgestattet, die auf Schienen 9 aufliegen, welche entlang der horizontalen Abschnitte des Weges angeordnet sind, wodurch der Wagen in seiner Ebene gehalten wird.

Die Räder 3 sind mittels einer Welle 10 verbunden.

Ein Kegelzahnrad 11, das mit der Welle 10 koaxial ist, ist an einer in Fig. 3 gezeigten Halterung A feststehend gelagert.

Das Getriebe 11 ist mit einer Reihe von Kegelzahnrädem 12 im Eingriff, die jeweils auf einer Welle 13 verkeilt sind, die wiederum in einer radialen Position auf einem Rad 3 mit Hilfe von Lagern 14 gelagert sind.

Die Wellen 13 werden folglich durch das Rad 3 angetrieben, bezüglich dessen sie sich jedoch um ihre Achse frei drehen können.

An dem entgegengesetzten Ende jeder der Wellen 13 befindet sich ein weiteres Kegelzahnrad 15, welches, wenn die Wägen bei den Rädem 3 ankommen, mit der Verzahnung eines entsprechenden Zahnrads 16 in Eingriff kommt, das auf der Welle 7 der Wägen verkeilt ist (Fig. 7).

Speziell die Räder 3 (siehe Fig. 3) weisen auf ihrem Umfang eine Anzahl von Kerben 17 auf, innerhalb derer an den Riemen 5 befestigte Blöcke 18 oder dergleichen eingefügt sind.

Die Wellen 7 oder die Wägen 6 sind mit derartigen Blöcken 18 verbunden, während die Wellen 13 auf Rädem 3 gemäß den Kerben 17 gelagert sind.

Bei der Maschinenbewegung folgen somit die Wellen 13 den Rädem 3 und führen folglich einen Art Umdrehung um das feststehende Kegelzahnrad 11 aus.

Dies bewirkt dann aufgrund des Eingriffs der Zahnräder 11 und 12 die Drehung der Wellen 13 und Zahnräder 15 auf ihren Achsen.

Durch eingreifende Zahnräder 16, die mit den Wellen 7 der Wägen einstückig verbunden sind, versetzt dies derartige Wellen in Drehung.

Durch richtiges Auswählen der Verhältnisse zwischen den Verzahnungen der Kegelzahnräder 11-12 und 15-16 ist es dann möglich, um dafür zu sorgen, daß während des Übertritts des Wagens von einem zum anderen Abschnitt des Weges die Drehung der Welle 7 gleich 1800 ist.

Auf diese Weise bleibt der Wagen mit dem umlaufenden Band 1 während einer solchen Bewegung perfekt horizontal.

Ein Fachmann ist in der Lage, zahlreiche Abwandlungen und Veränderungen zu planen, die von der durch die Ansprüche definierten Erfindung umfaßt werden.


Anspruch[de]

1. Förder- und Verteilmaschine mit einer Anzahl von Wägen, die sich entlang eines schleifenförmigen Weges in einer vertikalen Ebene bewegen und an denen jeweils ein umlaufender Riemen und eine Wagenwelle (7) angebracht sind, welche den Wagen (7) mit einem Paar Ketten oder Riemen (5) verbindet, die durch Antriebsräder (3) mit horizontaler Achse angetrieben werden, und Einrichtungen, die geeignet sind, um jeden Wagen in einer im wesentlichen horizontaler Position während der Bewegung zwischen dem oberen und dem unteren Abschnitt des Weges zu halten, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen aus einer Anzahl von Wellen (13) bestehen, die nur mit Drehmöglichkeit radial auf den Antriebsrädem (3) gelagert sind, wobei an jeder Welle ein Paar Kegelzahnräder (12, 15) angebracht sind; wobei das erste (12) mit einem feststehenden Zahnrad (11) in Eingriff ist, das mit der Antriebsradwelle (10) koaxial angeordnet ist, und das zweite (15) mit einem Zahnrad (16) in Eingriff ist, das mit der Wagenwelle (7) einstückig verbunden ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com