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Einrichtung zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen - Dokument DE19603226A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19603226A1 31.07.1997
Titel Einrichtung zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen
Anmelder Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung, 56068 Koblenz, DE
Erfinder Zunker, Hubertus, Dipl.-Ing. Dr.-Ing., 56333 Winningen, DE
DE-Anmeldedatum 30.01.1996
DE-Aktenzeichen 19603226
Offenlegungstag 31.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 31.07.1997
IPC-Hauptklasse A62B 1/20
IPC-Nebenklasse B63C 9/22   B63C 9/02   
Zusammenfassung Es wird eine Einrichtung zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen in einem Rutschschlauchevakuierungssystem vorgeschlagen, welches aufgrund seiner Formgebung und besonderen Liege- wie Fixiermittel ein Durchgleiten mit Bremswirkung des Rutschschlauches ermöglicht, ohne daß eine dadurch bedingte Krafteinwirkung auf die Person wirken kann.

Beschreibung[de]

Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

Zur Rettung von Schiffbrüchigen sind Evakuierungssysteme bekannt, welche im wesentlichen aus einem vertikalen Rutschschlauch mit Einstiegsöffnung und einer Ausstiegsinsel bestehen. Im Normalfall sind der Rutschschlauch und die Ausstiegsinsel in einem Gehäuse an Deck eines Schiffes untergebracht. Im Notfall werden diese Funktionsteile des Rettungssystems auf die Wasseroberfläche herabgelassen, um eine Verbindung vom Deck des Schiffes zur Wasseroberfläche herzustellen. Das Gehäuse an Deck dient dann als Einstieg in den Rutschschlauch. Der Ausstieg erfolgt am Ende des Rutschschlauches auf die aufgeblasene Ausstiegsinsel.

Ein Mangel dieser Rettungssysteme ist, daß sie zur Rettung von Personen, die in ihrer Handlungsfähigkeit behindert oder die aufgrund von Verletzungen oder Krankheit den besonderen körperlichen Anforderungen im Rettungsschlauch nicht gewachsen sind, ungeeignet ist. Der Rettungsschlauch ist neben anderen Maßnahmen zum Abbau des aus der potentiellen Energie bedingten Arbeitsvorrates, der sonst einen freien Fall der benutzenden Person bewirken würde, im Zickzack ausgeführt. Die damit verbundenen Richtungswechsel verursachen beim Durchgleiten des Schlauches zufällige reaktive Kräfte auf den fallenden Körper. Für gesundheitlich beeinträchtigte Personen ist dies mit großen Schmerzen verbunden bzw. werden schon vorhandene Verletzungen noch verschlimmert. Eine geeignete Lösung diesem Mangel abzuhelfen, wurde bisher nicht gefunden.

Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Möglichkeit zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen für vertikale Rutschröhrenevakuierungssysteme zu schaffen. Die erfindungsgemäße Lösung ergibt sich durch eine Einrichtung mit den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, auch Verletzten oder anderen Personen, die sonst dazu nicht in der Lage wären, eine Benutzung des vertikalen Rettungsschlauchs, verzögerungsfrei und ohne eine Verschlimmerung von Schmerzen und Verletzungen zu ermöglichen. Die Vorrichtung sieht dazu eine Liegefläche vor, auf der die zu transportierende Person fixierbar ist. Die Liege wird von einer Hülle formgebenden Mitteln umgeben, die sie in eine gestreckte ellipsoide Form zwingen. Zusätzlich sind im Hülleninneren formschlüssige Polsterungen und Abstützungen aller Körperteile, vor allem hinsichtlich eines senkrechten Transportes kopfüber und kopfunter, vorhanden. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung ist es dann möglich, auch eine schwerstverletzte Person in die an Deck befindliche obere Öffnung des Rettungsschlauchs aufwandslos einzubringen. Die Einrichtung mit der darin befindlichen Person fällt dann im Rettungsschlauch hinunter, wobei ihre abgerundete zigarrenförmige Form ein störungsfreies Durchgleiten der zum Bremsen des freien Falls in den Schlauch eingearbeiteten Richtungswechsel ermöglicht.

Mit der Ausgestaltung der Erfindung entsprechend den Ansprüchen 2, 3 und 4 werden verschiedene Ausführungsformen angesprochen, die die Darstellung von Liegefläche, Fixier- und Polstermitteln betreffen. Gemäß Anspruch 2 ist die Liegefläche mit zusätzlichen besonderen Ausformungen zum Schutz von Körperteilen luftmatratzenartig aufblasbar. In einer bevorzugten Ausführung sind dabei die zur Liegefläche bestimmten Luftpolster mit denen, die zur Körperfixierung und zu seinem Schutz vorgesehen sind, schlafsackähnlich verbunden. Diese Version hat bezüglich des Lagerplatzbedarfs im nicht aktivierten Zustand wegen ihres minimalen Volumens Vorteile. Nach dem Anspruch 3 wird eine Ausgestaltung der Liegefläche mit einer starren Basis vorgeschlagen. Die Basis ist mit einer körperkonturgeformten Polsterschicht belegt, deren Oberfläche eine glatte gegen Verschleiß und Verschmutzung gerichtete Schicht trägt. Diese Ausführung bietet eine sichere, durch äußere Kräfte nicht deformierbare, Unterlage, die speziell zum Transport von Schwerstverletzten bevorzugt werden sollte.

Der Anspruch 4 schlägt vor, die Liegefläche, Fixier- und Polstermittel aus einem Hüllensystem bestehen zu lassen, welches im Benutzungsfall mit einem schnellhärtenden Schaum, der eine Restduktilität und eine geringe Verbiegbarkeit aufweist, aufgefüllt wird. Die schaumgefüllte Hülle paßt sich in idealer Weise der aktuellen Körperkontur und Haltung an. Mit dieser Maßnahme wird eine schmerzfreie, schnelle Fixierung auch von Knochenbrüchen gewährleistet.

Weil der Druck auf den aufliegenden und zu fixierenden Körper bestimmte Werte nicht übersteigen darf, ist sowohl für die aufblasbare als auch für die ausschäumbare Variante ein Überdruckvermeidungssystem durch Einbau von Überdruckventilen nach Anspruch 5 vorgesehen. Der Anspruch 6 befaßt sich mit der Hülle der Einrichtung. Die Hülle soll eine verschließbare Öffnung aufweisen, die genügend groß ausgeführt ist, daß eine Person ohne Schwierigkeiten hineinlegbar und herausnehmbar ist. Wesentlich für die Ausführung ist, daß die Öffnung eine wasserdichte Verschlußmöglichkeit aufweist, damit im Notfall auch ein Wasseraufenthalt in der Einrichtung möglich ist. Dazu sind die Verdrängungselemente in der Hülle und ggf. außerhalb der Hülle zusätzlich so konstruiert und angeordnet, daß die Einrichtung eine stabile Schwimmlage einnimmt. Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 7 kann auf besondere aufwendige Belüftungsmaßnahmen verzichtet werden.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.

Es zeigt die

Fig. 1 ein vertikales Evakuierungssystem mit Rutschschlauch, Ausstiegsinsel und Rettungsinsel

Fig. 2 die erfindungsgemäße Einrichtung in der Außenansicht,

Fig. 3 eine Ausführungsvariante einer Liegefläche mit dem zugehörigen, oberen Wulstsystem,

Fig. 4 das Hüllenformgebungssystem,

Fig. 5 spezielles Zubehör:

  • a) Rohrgestell zur Längsversteifung
  • b) Tragegriff für Kopf-/Fußende.


Die Fig. 1 zeigt ein Evakuierungssystem 1 mit einem Rutschschlauch 2. Der Rutschschlauch 2 hat eine obere Öffnung zum Einstieg und eine untere Öffnung mit Auslaufbiegung zum Ausstieg der zu evakuierenden Personen. Der Zugang zur oberen Öffnung geschieht durch das Gehäuse 4, welches die gesamte Rettungseinrichtung enthält. Zur Benutzung des Systems fällt sie nach Auslösung von dort herab und stellt eine Verbindung vom Deck des Schiffes auf die auf dem Wasser schwimmende Ausstiegsinsel 3 her. Von dort können dann die Schiffsbrüchigen in andere Transportmittel umsteigen.

Weil der Rettungsweg nahezu senkrecht ausgeführt ist, weist der Rutschschlauch 2 einen Zickzackkurs auf, der den Fall wirkungsvoll steuert und abbremst. In Verbindung mit der Wandreibung wird so die Differenz der potentielle Energien in andere Energieformen umgewandelt, damit sie sich nicht in übermäßiger Beschleunigungsarbeit manifestieren kann. Wegen dieses Zickzackkurses und der übrigen Schlauchberührungen bleiben Stöße auf den Körper nicht aus. Aus diesem Grund ist eine Benutzung des Systems von kranken oder anderweitig beeinträchtigten Personen nicht möglich. Hierzu sind bisher extra von Deck mit David absenkbare Rettungsinseln erforderlich, was zusätzliche erhebliche Kosten verursacht und in besonderen Notsituationen unmöglich ist.

Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung 5, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, wird es für die bisher vom Evakuierungssystem 1 ausgeschlossenen Personen möglich, dieses System ohne Leidensverschlimmerung zu benutzen. Die Einrichtung 5 verfügt als eines ihrer wesentlichen Merkmale über ein geschütztes Volumen, welches von einer Hülle 6 umgeben ist, die eine gestreckte ellipsoide Form der Einrichtung 5 bewirkt. Diese besondere Formgebung der Einrichtung 5 ermöglicht ihr ein Durchgleiten des Rutschschlauches 2, ohne seine Beschädigung im Bereich der Zickzack- und Auslaufführung zu riskieren. Die Einrichtung 5 weist mindestens ein außen z. T. oder ganz umlaufendes Verstärkungsband auf, an denen Transportgriffe 7 und Ösen 8 befestigt sind.

Hiermit ist ein Tragen der Einrichtung von Hand und an den Ösen 8 mit Hilfe von besonderem Trage- und Heißzubehör gewährleistet. An der Oberseite der Einrichtung 9 befindet sich eine Öffnung 9 in der Hülle 6. Diese Öffnung ermöglicht das Einbringen der inneren Funktionselemente der Einrichtung und der zu transportierenden Person. Im Kopfbereich der Hülle 6 ist ein Sichtvisier 10 eingebaut. Das Sichtvisier 10 ermöglicht der eingebrachten Person, die Geschehnisse wahrzunehmen. Das Material der Hülle ist wasserdicht, damit ein Wasseraufenthalt möglich ist. Die Gewichtsverteilung und die konstruktive Anordnung der Luftkammern am Hüllenoberteil erzwingen eine stabile, im Bereich des Oberkörpers über der Wasseroberfläche liegende Schwimmlage. Weil die Einrichtung nach Möglichkeit auf besondere Luftventile oder einen Luftvorrat verzichten soll, besteht das Hüllenmaterial vorzugsweise aus einem mikroporigen luft- aber nicht wasserdurchlässigen Kunststoff. Zum Verschluß der Öffnung 9 ist z. B. ein - ggf. schienenförmiger - Reißverschluß oder Klettband möglich. Mit Hilfe eines pneumatischen Wulstsystems soll dieser Verschluß für Wasser nach Bedarf undurchlässig gemacht werden können.

In einer anderen Version wird auf die Wasserdichtheit der Einrichtung verzichtet und statt dessen mit einer entsprechenden Schwimmkörperverteilung ihre mehr aufrechte Schwimmlage erzwungen. Der Kopfbereich ist in diesem Fall mit einer großzügigeren Belüftung versehen.

Die Fig. 3 zeigt die Ausführungsvariante einer von der Hülle 6 umschlossenen Liegefläche 11. In der gezeigten Ausführung wird die Liegefläche aus einem Wulstsystem gebildet, welches außen der Hüllenform angepaßt ist, mit einem als Polster ausgebildeten Kopf- und Fußbereich sowie einem Liegeteil, der vorzugsweise der Rückenkontur des Menschen angepaßt ist. An der Liegefläche sind Gurte 12 befestigt, mit denen eine Fixierung der Person möglich ist. Außen an der Liegefläche 11 sind Befestigungselemente 13 zur Verbindung der Liegefläche 11 mit der Hülle 6 vorhanden. Zusätzlich zur Fixierung einer Person mit den Gurten 12, ist es möglich, entweder das Wulstsystem in schlafsackähnlicher Weise für den Oberkörper fortzuführen oder ein gesondertes oberes Wulstsystem 14 aufgeblasen zur Fixierung einer Person auf der Liegefläche 11 zu benutzen. Nach einer anderen Ausführungsform der Liegefläche 11 ist es möglich, anstelle eines luftgefüllten Wulstsystems ein schaumgefülltes vorzusehen. In diesem Fall würde anstelle eines Gases, ein schnellhärtender möglichst halbstarrer Schaumstoff die Wülste ausfüllen. Beide Varianten benötigen zur Druckbegrenzung ein entsprechendes Überdruckventil, welches überschüssiges Gas oder überschüssigen Schaum aus dem Wulstsystem entläßt. Gleichzeitig wird eine übermäßige und ungleichmäßige Pressung der auf der Liegefläche befindlichen Person vermieden.

Aus wirtschaftlichen Gründen kommt eine Ausführung infrage, bei der die Liegefläche 11 aus starrem, aber gepolstertem Material besteht. Hier sind keine Gas- oder Schaumerzeuger notwendig. Nachteil ist aber der aus der Sperrigkeit resultierende höhere Lagerplatzbedarf. Je nach Ausformung der Außenform der Liegefläche 11 ist es vorgesehen, die Hülle 6 in eine bestimmte Form zu zwingen. In Fig. 4 ist dies dargestellt. Wichtigste Ausformungsbereiche sind Kopf- und Fußende. Das bekannte Evakuierungssystem 1 benutzt als Material für seinen Rutschschlauch 2 ein nicht unzerreißbares Gewebe. Weil wegen des Höhenunterschiedes zwischen Deck und Wasserniveau ein erhebliches Arbeitsvermögen vorhanden ist, muß dies, abzüglich der zum Fallen notwendigen Arbeit, in andere, nicht der Körperbeschleunigung dienenden Formen überführt werden. Dies geschieht in der Hauptsache mittels per Kraftstoß an den Rutschschlauch übertragene Bewegungsenergie sowie durch Reibung im Rutschschlauch 2. Der Rutschschlauch 2 hat dazu eine Zickzackform. Zusätzlich ist sein Auslauf so geformt, daß die Bewegung eines Benutzers zum Ausstieg verzögert wird. Bei einem einrichtungsgemäßen Transport einer Person im Rutschschlauch 2 wirken die bei der Energieumformung vorkommenden Kräfte nicht auf die Person, sondern auf die Einrichtung 5 selber. Ihre Form ist deshalb in einer zigarrenähnlichen Weise so gestaltet, daß ein Durchgleiten der Richtungswechsel des Rutschschlauches 2, ohne daß dieser einreißen kann möglich ist. Gleichzeitig gewährleistet die Form die Überleitung von Impulsen wie auch Reibarbeit an das Schlauchmaterial. Die entstehenden Verzögerungskräfte werden aufgrund der besonderen Ausgestaltung und Formbeständigkeit der Liegefläche 11 Wulstsystem gleichmäßig und schonend auf die Person übertragen.

Zum Transport und zur zusätzlichen Längsversteifung der Einrichtung 5 ist, wie in der Fig. 5 gezeigt, ein besonderes Traggestell 15 vorgesehen. Die Einrichtung 5 kann auf dieses Gestell 15 abgelegt und mit den Gurten 16 an ihm befestigt werden.

Zum seitlichen Tragen der Einrichtung von Hand (Fig. 2) dienen die Transportgriffe 17, zum Tragen an Kopf- und Fußende Tragegriffe als Zubehör (Fig. 5 b). Die Tragegriffe sind z. B. aus einem mit 2 Karabinerhaken endbestücktem Seil, auf das eine Rohrhülse geschoben wird dargestellt. Die Karabinerhaken werden (Fig. 2) in die seitlichen Ösen 8 eingeklinkt.

Neben dem vertikalen Rutschröhrenevakuierungssystem sind auch Rettungssysteme bekannt, die mittels einer schrägen Rutsche die Höhenunterschiede ausgleichen. Die erfindungsgemäße Lösung ist auch hier geeignet und verbessert bei diesen Systemen die Möglichkeit zur Rettung beeinträchtigter Personen.

Bezugszeichenliste

1 Evakuierungssystem

2 Rutschschlauch

3 Ausstiegsinsel

4 Gehäuse

5 erfindungsgemäße Einrichtung

6 Hülle

7 Transportgriff

8 Ösen

9 Öffnung

10 Sichtvisier

11 Liegefläche

12 Gurte

13 Befestigungselemente

14 oberes Wulstsystem

15 Rohrgestell

16 Gurt

17 Tragegriff


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Transport handlungsunfähiger oder verletzter Personen in einem vertikalen Rutschröhrenevakuierungssystem, mit einer
    1. a) Personenliegefläche und
    2. b) Mitteln zur Körperfixierung und zum Körperschutz, wobei
    3. c) eine mindestens einwandige Hülle, die die Personenliegefläche und die Mittel zur Körperfixierung unter Bildung eines Hohlraumes zur Aufnahme einer zu transportierenden Person teilweise oder ganz umschließt, eine in etwa gestreckte ellipsoide Form (Zigarrenform) der Einrichtung bewirkt.
  2. 2. Einrichtung zum Transport nach Anspruch 1, bei welcher
    1. a) die Personenliegefläche aus einer im wesentlichen den typischen Körperformen angepaßten, im ganzen oder in Sektoren aufblasbaren Matratze besteht, die im Kopf- und Fußbereich besondere Ausformungen zum Schutz dieser Körperteile auch bei senkrechtem Verbringen der Einrichtung hat und
    2. b) ein Gurtsystem und Luftkissen zur Fixierung der Person in der Einrichtung und zu ihrem Schutz vorhanden ist, wobei die Luftkissen und die Matratze zusammenhängend ausgeführt sein können.
  3. 3. Einrichtung nach dem Anspruch 1, bei der die Personenliegefläche eine starre Basis aufweist, die mit einer körperkonturgeformten Polsterschicht aus Schaumstoff belegt ist, die an ihrer Oberfläche mit einer Schutzschicht gegen Verschleiß und Verschmutzung versehen ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, mit einer Personenliegefläche und Mitteln zum Schutz und zur Körperfixierung, die aus einem Hüllensystem besteht, welches mit einem schnell härtenden nicht starren und wenig duktilen Schaum auffüllbar ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 und 4 mit einer ein- oder mehrteiligen aufblasbaren oder ausschäumbaren Liegefläche, in die zum Begrenzen ihres Innendruckes, Überdruckventile eingebaut sind, deren Funktionswerte in konstruktiver Absicht wählbar sind.
  6. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 mit einer Hülle, die
    1. a) eine Ein-/Ausbringöffnung aufweist, welche mit einem wasserdichten Verschluß versehen ist, und an die mindestens ein z. T. oder ganz umlaufender Gurt angebracht ist, an den Trageschlaufen zum Tragen von Hand befestigt sind und Ösen für eine oder mittels einhängbarer Tragevorrichtung, womit ein Tragen mit mechanischen Heißmitteln möglich ist und die
    2. b) in ihrem Hüllenmaterial formgebende Elemente hat, welche nach einem Auslösevorgang eine automatische gestreckte ellipsoide Form der Hülle bewirken, wobei sie innen
    3. c) Polster/Elemente aufweist, die nach ihrer Aktivierung eine selbständige Fixierung der eingebrachten Person mit kokonhafter Wirkung vollziehen und außen an ihr
    4. d) Elemente angebracht sind, die bei ständigem Wasserkontakt eine Schwimmfähigkeit der Einrichtung in einer bestimmten stabilen Lage bewirken, und die im Kopfbereich
    5. e) ein Sichtvisier zum Ein- und Ausblick sowie eine Lüftung eingebaut hat.
  7. 7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 und 6 bei der das Hüllenmaterial aus feinporigem Material besteht, welches zwar einen Luft- aber keinen Wasserdurchtritt gestattet.






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