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Dokumentenidentifikation DE19705521A1 21.08.1997
Titel Stufenlos veränderliches Traktionswälzelement-Getriebe
Anmelder Nissan Motor Co., Ltd., Yokohama, Kanagawa, JP
Erfinder Yamamoto, Takeshi, Yokohama, Kanagawa, JP
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Anmeldedatum 13.02.1997
DE-Aktenzeichen 19705521
Offenlegungstag 21.08.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.08.1997
IPC-Hauptklasse F16H 63/06
IPC-Nebenklasse F16H 63/30   F16H 15/38   
Zusammenfassung Ein stufenlos veränderliches Traktionswälzelement-Getriebe enthält einen Sicherheitsdraht, der sich überschneidend erste Enden von Drehzapfen miteinander verbindet und die gleichzeitige und gleichphasige Drehung von Traktionswälzelementen um deren Oszillationsachsen in eine geneigte Stellung sicherstellt, Verbindungsglieder, die die Drehzapfen verbinden, sowie einen Verbindungsgliedträger, der mit dem Getriebegehäuse verbunden ist und die Verbindungsglieder in ihrem jeweiligen Zentrum in der Weise unterstützt, daß die Drehzapfen synchrone Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen der Traktionswälzelemente ausführen. Der Verbindungsgliedträger befindet sich mit einem Ende in der Nähe des Sicherheitsdrahts und weist eine Aussparung auf, durch die eine Gabelform mit Schenkelabschnitten erhalten wird, welche am Gehäuse befestigt sind. Der Schnittpunkt des Sicherheitsdrahts befindet sich in dieser Aussparung.

Beschreibung[de]

Die vorliegende betrifft das Gebiet der stufenlos veränderlichen Traktionswälzelement-Getriebe.

Aus der JP 7-167240-A ist ein stufenlos veränderliches Traktionswälzelement-Getriebe bekannt. Dieses Getriebe enthält eine stufenlos veränderliche Getriebeeinheit, die in einem Getriebegehäuse untergebracht ist und eine Antriebs- und eine Abtriebsscheibe, die auf einer Hauptachse einander gegenüberliegend angeordnet sind, sowie ein Paar von Getriebewälzelementen umfaßt, die zwischen den Antriebs- und Abtriebsscheiben in der Weise angeordnet sind, daß sie beiderseits der Hauptachse, d. h. der Drehachse der Antriebs- und Abtriebsscheiben, einander gegenüber liegen und über einen reibschlüssigen Eingriff mit den Antriebs- und Abtriebsscheiben eine Kraftübertragung ermöglichen.

Für die Schaltsteuerung werden Drehzapfen, die die Getriebewälzelemente drehbar unterstützen, durch Kolben dazu gezwungen, synchrone Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen der Getriebewälzelemente auszuführen, wobei jede Oszillationsachse die Drehachse des jeweiligen Getriebewälzelements in einem rechten Winkel schneidet. Dadurch werden die Getriebewälzelemente durch Kraftkomponenten der Antriebs- und Abtriebsscheiben gleichzeitig und in Phase um die Oszillationsachsen in eine geneigte Stellung gedreht, wodurch ein stufenloser Schaltvorgang erhalten wird.

Um die obigen synchronen Hübe sicherzustellen, sind die jeweiligen ersten und zweiten Enden der Drehzapfen miteinander über Verbindungsglieder verbunden, die in ihrer Mitte mittels eines Stifts an einem Verbindungsgliedträger angelenkt ist. Der Verbindungsgliedträger ist mit beiden Enden mittels Schraubbolzen am Getriebegehäuse angebracht.

Im allgemeinen ist ein Sicherheitsdraht vorgesehen und so angeordnet, daß er sich überschneidet und die Drehzapfen verbindet, damit diese wie oben beschrieben die Getriebewälzelemente gleichzeitig und in Phase um die Oszillationsachsen in eine geneigte Stellung drehen.

Bei dem bekannten stufenlos veränderlichen Traktionswälzelement-Getriebe soll jedoch der Sicherheitsdraht, der überschneidend angeordnet ist, um die Drehzapfen miteinander zu verbinden, einen Schnittpunkt aufweisen, der von der Hauptachse weiter entfernt ist als die Enden des am Getriebegehäuse angebrachten Verbindungsgliedträgers, was unvermeidlich eine Zunahme der radialen Abmessung des Getriebes zur Folge hat. Mit Schnittpunkt bzw. Überschneidung des Sicherheitsdrahts wird im folgenden auf den Sachverhalt Bezug genommen, daß sich der Draht in einer Projektion in Richtung der obengenannten Oszillationsachsen schneidet; selbstverständlich berühren sich die Abschnitte des Drahts nicht, da sie sich nicht alle in einer Ebene befinden.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein stufenlos veränderliches Traktionswälzelement-Getriebe zu schaffen, das im Vergleich zu herkömmlichen stufenlos veränderlichen Traktionswälzelement-Getrieben eine verringerte Größe besitzt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein stufenlos veränderliches Traktionswälzelement-Getriebe, das die in den unabhängigen Ansprüchen angegebenen Merkmale besitzt. Die abhängigen Ansprüche sind auf bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gerichtet.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügten Zeichnungen Bezug nimmt; es zeigen:

Fig. 1 eine Längsschnittansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines stufenlos veränderlichen Traktionswälzelement-Getriebes gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine Schnittansicht längs der Linie II-II in Fig. 1;

Fig. 3 eine schematische Ansicht der gegenseitigen Anordnung eines Verbindungsgliedträgers und eines Sicherheitsdrahts; und

Fig. 4 eine Ansicht ähnlich derjenigen von Fig. 3, die jedoch eine weitere bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt.

Zunächst wird mit Bezug auf die Fig. 1 bis 3 eine erste bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen stufenlos veränderlichen Traktionswälzelement-Getriebes beschrieben. Wie in Fig. 1 gezeigt, enthält das stufenlos veränderliche Traktionswälzelement-Getriebe ein Kraftübertragungsgehäuse 1, ein Wandlergehäuse 2, das in Baueinheit mit dem Getriebegehäuse 1 an dessen offenem vorderen Ende ausgebildet ist, und eine hintere Abdeckung 3, die in Baueinheit mit dem offenen hinteren Ende des Getriebegehäuses 1 ausgebildet ist.

Im wesentlichen in der Mitte des Getriebegehäuses 1 ist in Baueinheit mit diesem eine Bohrungen aufweisende Zwischenwand Ia ausgebildet, die im Getriebegehäuse 1einen vorderen und einen hinteren Raum definiert. Im vorderen Raum ist ein Vorwärts/Rückwärts-Vorgelege 4 untergebracht, während im hinteren Raum eine stufenlos veränderliche Getriebeeinheit 5 untergebracht ist. Im Wandlergehäuse 2 ist ein Drehmomentwandler 6 untergebracht.

Das Vorwärts/Rückwärts-Vorgelege 4 enthält im Zentrum eine Antriebswelle 7, während die stufenlos veränderliche Getriebeeinheit 5 im Zentrum eine Hauptwelle 8 enthält. Ein Ende der Antriebswelle 7 ist mit einem Ende der Hauptwelle 8 koaxial in drehfestem Eingriff. Die Antriebswelle 7 ist durch ihr Ende, das mit der Hauptwelle 8 in Eingriff ist, und durch eine hohle, stationäre Welle 11, die mit dem Getriebegehäuse 1 verbunden ist, drehbar unterstützt. Die Hauptwelle 8 ist im Getriebegehäuse 1 durch ein Radialschublager 9, das an der Zwischenwand 1a angeordnet ist, sowie durch ein radiales Nadellager 10, das an der hinteren Abdeckung 3 angeordnet ist, drehbar unterstützt. Die Antriebswelle 7 ist mit einem nicht gezeigten Motor über den Drehmomentwandler 6 kraftschlüssig verbunden, um die Motorausgangsleistung aufzunehmen.

Das Vorwärts/Rückwärts-Vorgelege 4 ist von einem wohlbekannten Typ, der einen einfachen Planetenradsatz 12, eine Vorwärtskupplung 13 und eine Rückwärtsbremse 14 enthält, und dient der Übertragung der Drehung der Antriebswelle 7 in Normalrichtung durch Einkuppeln der Vorwärtskupplung 13 und in entgegengesetzter Richtung durch Eingriff der Rückwärtsbremse 14.

Die stufenlos veränderliche Getriebeeinheit 5 ist vom Toroidtyp, der eine Antriebsscheibe 15 und eine Abtriebsscheibe 16, die in koaxialer und gegenüberliegender Anordnung sowie drehbar an der Hauptwelle 8 unterstützt sind, sowie ein Paar von Getriebe- oder Traktionswälzelementen 17, 18 enthält, die zwischen den Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 in der Weise angeordnet sind, daß sie beiderseits einer Hauptachse oder Drehachse O&sub1; der Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 einander gegenüberliegen und durch reibschlüssigen Eingriff mit den Antriebs- bzw. Abtriebsscheiben 15, 16 eine Kraftübertragung ermöglichen.

Die Getriebewälzelemente 17, 18 sind an Drehzapfen oder Traktionswälzelement-Trägerelementen 19 bzw. 20 drehbar unterstützt. Wie in Fig. 2 gezeigt, ist jeder Drehzapfen 19, 20 so angeordnet, daß er sich längs einer Oszillationsachse O&sub3; jedes Getriebewälzelements 17, 18, die eine Drehachse O&sub2; im wesentlichen im rechten Winkel schneidet, erstreckt. Die ersten und zweiten Enden der Drehzapfen 19, 20 sind durch Verbindungsglieder 22, 21 über Gelenke 23 drehbar und neigbar miteinander verbunden.

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Die Verbindungsglieder 22, 21 sind in ihrer Mitte mit rechtwinkligen Löchern 22a, 21a ausgebildet und besitzen Mittelabschnitte, die an einem Verbindungsgliedträger 24 über Stifte 25, 26 angelenkt sind, wobei der Verbindungsgliedträger 24 durch die rechteckigen Löcher 22a, 21a verläuft. Somit befindet sich der Verbindungsgliedträger 24 zwischen den Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 und erstreckt sich in einer Richtung, die zur Drehachse O&sub1; im wesentlichen senkrecht ist. Es wird festgestellt, daß die Größe des Verbindungsgliedträgers 24 in der Weise festgelegt ist, daß sein Einschieben vom offenen hinteren Ende des Getriebegehäuses 1 in einem zur Achse O&sub1; des Getriebegehäuses 1 im wesentlichen senkrechten Zustand, wie in Fig. 2 gezeigt ist, möglich ist. Vier Eckabschnitte des Verbindungsgliedträgers 24 sind am Getriebegehäuse 1 mittels Schraubbolzen 27 befestigt. Somit sind die Mittelabschnitte der Verbindungsglieder 22, 21 am Getriebegehäuse 1 indirekt drehbar unterstützt, wodurch die Drehzapfen 19, 20 zur Ausführung synchroner Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen O&sub3; der Getriebewälzelemente 17, 18 gezwungen werden. Selbstverständlich besitzt der Verbindungsgliedträger 24 eine Rundbohrung 24a für die Aufnahme der Hauptwelle 8.

Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind am ersten Ende des Drehzapfens 19 und am zweiten Ende des Drehzapfens 20 Kolben- Zylinder-Vorrichtungen 28, 29 angeordnet, die die Drehzapfen 19, 20 dazu zwingen, Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen O&sub3; der Getriebewälzelemente 17, 18 auszuführen. Die Hübe der Drehzapfen 19, 20 in entgegengesetzten Richtungen bewirken, daß die Drehachsen O&sub2; der Getriebewälzelemente 17, 18 aus der Hauptachse oder Drehachse O&sub1; der Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 verschoben werden, wodurch eine gleichzeitige und gleichphasige Drehung der Getriebewälzelemente 17, 18 um ihre Oszillationsachsen O&sub3; in eine geneigte Stellung hervorgerufen wird, so daß ein Schaltvorgang ermöglicht wird, wie später beschrieben wird.

In Fig. 3 ist ein Sicherheitsdraht 32 gezeigt, der überschneidend in der Weise angeordnet ist, daß er Laufrollen 30, 31, die an den Drehzapfen 19, 20 befestigt sind, miteinander verbindet, um so die Gleichzeitigkeit und die gleiche Phase der Drehung der Getriebewälzelemente 17, 18 in eine geneigte Stellung sicherzustellen.

Nun wird die Anordnung des Sicherheitsdrahts 32 im einzelnen beschrieben. Wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, ist ein Ende des Verbindungsgliedträgers 24, das sich in der Nähe des Sicherheitsdrahts 32 befindet, mit einer Aussparung 24b ausgebildet, die sich bis in die Nähe eines Verbindungsgliedträger-Zapfens 26 erstreckt, um so eine Gabelform mit Schenkelabschnitten 24c, 24d zu erhalten.

Die spitzen Enden der Schenkelabschnitte 24c, 24d sind am Getriebegehäuse 1 mittels Schraubbolzen 27 befestigt.

Der Sicherheitsdraht 32 ist so angeordnet, daß er einen in der Aussparung 24b befindlichen Schnittpunkt 32a besitzt. Dadurch wird die Position der Laufrollen 30, 31 in bezug auf die Drehzapfen 19, 20 festgelegt.

Wie in Fig. 1 gezeigt, wird das Radialschublager 9 gegen einen Stufenabschnitt 8a der Hauptwelle 8 so gehalten, daß es sich hiervon nicht lösen kann, ferner ist es mit der Zwischenwand 1a mittels eines Schraubbolzens 34 verbunden. Zwischen das Radialschublager 9 und die Abtriebsscheibe 16 ist ein Abtriebsrad 35 eingesetzt. Das Abtriebsrad 35 ist mit der Abtriebsscheibe 16 über eine Keilnutverbindung verbunden und an der Hauptwelle 8 drehbar unterstützt.

In einem Abstand von der Abtriebsscheibe 16 und in der Nähe der Antriebsscheibe 15 ist ein Belastungsnocken 36 angeordnet und mit der Hauptwelle 8 über eine Antriebsplatte 37 kraftschlüssig verbunden. Die Antriebsplatte 37 wird durch eine Belastungsmutter 38 gehalten, die mit der Hauptwelle 8 so in Eingriff ist, daß sie davon nicht gelöst werden kann. Die stufenlos veränderliche Getriebeeinheit 5 wird zwischen dem gestuften Abschnitt 8a und der Belastungsmutter 38 für eine Vormontage axial komprimiert.

Ein Vorgelegerad 39, das mit dem Abtriebsrad 35 in Eingriff ist, ist an einer ersten Vorgelegewelle 40 angeordnet, an der ein Vorgelegerad 41 ausgebildet ist, über die nach dem stufenlosen Schaltvorgang eine Rotation erhalten wird.

Nun wird die Funktionsweise dieser Ausführungsform beschrieben. Wie in Fig. 1 gezeigt, wird die über den Drehmomentwandler 6 an die Antriebswelle 7 übertragene Drehung an die Hauptwelle 8 über das Vorwärts/Rückwärts- Vorgelege 4 im normalen Drehsinn oder im entgegengesetzten Drehsinn übertragen. Die Drehung der Hauptwelle 8 wird an die Antriebsscheibe 15 über die Antriebsplatte 37 und den Belastungsnocken 36 übertragen und anschließend über die Drehung der Getriebewälzelemente 17, 18 um die Drehachsen 02 an die Abtriebsscheibe 16 übertragen. Der Belastungsnocken 36 erzeugt entsprechend dem übertragenen Drehmoment einen Schub, um die Antriebsscheibe 15 gegen die Abtriebsscheibe 16 vorzubelasten, wodurch der reibschlüssige Eingriff der Antriebsscheibe 15 mit der Abtriebsscheibe 16 über die Getriebewälzelemente 17, 18 sichergestellt ist, wodurch die obige Kraftübertragung ermöglicht wird. Die Drehung der Abtriebsscheibe 16 wird über die Räder 35, 39 und 41 in dieser Reihenfolge ausgegeben.

Nun wird die Schaltsteuerung beschrieben. Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die Drehachsen O&sub2; der Getriebewälzelemente 17, 18 dann, wenn die Kolben-Zylinder-Vorrichtungen 28, 29 die Drehzapfen 19, 20 dazu zwingen, Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen O&sub3; der Getriebewälzelemente 17, 18 auszuführen, zur Drehachse O&sub1; der Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 versetzt. Dadurch nehmen die Getriebewälzelemente 17, 18 Kraftkomponenten von den Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 auf und werden um die Oszillationsachsen O&sub3; in eine schräge Stellung gedreht. Aufgrund der stufenlosen Änderung des Durchmessers eines durch die Getriebewälzelemente 17, 18 und die damit in reibschlüssigem Eingriff befindlichen Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 definierten Kreises kann das Übersetzungsverhältnis zwischen den Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 oder das Drehzahlverhältnis stufenlos geändert werden. Wenn das Drehzahlverhältnis ein vorbestimmtes Verhältnis erreicht, zwingen die Kolben-Zylinder-Vorrichtungen 28, 29 die Drehzapfen 19, 20 in Übereinstimmung mit einer wohlbekannten Rückkopplungssteuerung dazu, die Kraftübetragungswälzelemente 17, 18 in eine Stellung mit Null-Versetzung gegenüber der Drehachse O&sub1; der Antriebs- und Abtriebsscheiben 15, 16 zurückstellen, wodurch das vorgegebene Drehzahlverhältnis aufrechterhalten wird.

In der vorliegenden Ausführungsform ist die Struktur im Hinblick auf den Sicherheitsdraht 32 entwickelt worden. Das bedeutet, daß das Ende des Verbindungsgliedträgers 24, das sich in der Nähe des Sicherheitsdrahts 32 befindet, mit der Aussparung 24b ausgebildet ist, wie in Fig. 2 gezeigt ist, um eine Gabelform zu erhalten, deren Schenkelabschnitte 24c, 24d mit den spitzen Enden am Getriebegehäuse 1 mittels der Schraubbolzen 27 befestigt sind, wobei der Sicherheitsdraht 32 so angeordnet ist, daß sich der Schnittpunkt 32a innerhalb der Aussparung 24b befindet. Somit kann der Sicherheitsdraht 32 unabhängig vom Vorhandensein des Schnittpunkts 32a näher am Zentrum O&sub1; der Kraftübertragung als das entsprechende Ende des Verbindungsgliedträgers 24, das am Getriebegehäuse 1 angebracht ist, angeordnet sein, woraus sich die Möglichkeit einer Verringerung der radialen Abmessungen des Getriebes ergibt.

Gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist jedoch der Verbindungsgliedträger 24 an den Schenkelabschnitten 24c, 24d dünner ausgebildet, wie in Fig. 2 gezeigt ist, wodurch eine unvermeidliche Absenkung der Festigkeit resultiert. In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt, bei der die Festigkeit der Schenkelabschnitte 24c, 24d des Verbindungsgliedträgers 24 erhöht ist. Genauer ist jeder Schenkelabschnitt 24c, 24d mit einem Abschnitt ausgebildet, der im wesentlichen einem Dreieck entspricht, das durch den Sicherheitsdraht 32 zwischen dem Schnittpunkt 32a und den Drehzapfen 19, 20, genauer den Laufrollen 30, 31, definiert ist.

Gemäß dieser weiteren Ausführungsform können die Schenkelabschnitte 24c, 24d des Verbindungsgliedträgers 24, der eine Gabelform und somit eine reduzierte Festigkeit besitzt, mit einer größeren Querschnittsfläche ausgebildet sein, was zu einer Erhöhung der Festigkeit beiträgt.

Obwohl die vorliegende Erfindung anhand bevorzugter Ausführungsformen beschrieben worden ist, ist sie nicht darauf eingeschränkt, vielmehr können viele verschiedene Änderungen und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne vom Geist und vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. 1. Mechanismus für stufenlos veränderliches Getriebe, das ein Gehäuse (1), Antriebs- und Abtriebsscheiben (15, 16), zwischen den Scheiben (15, 16) angeordnete Traktionswälzelemente (17, 18), wovon jedes eine Drehachse (O&sub2;) und eine die Drehachse (O&sub2;) im wesentlichen rechtwinklig schneidende Oszillationsachse (O&sub3;) besitzt, sowie Trägerelemente (19, 20) für die drehbare Unterstützung der Traktionswälzelemente (17, 18) enthält, gekennzeichnet durch

    einen Draht (32), der so angeordnet ist, daß er erste Enden der Unterstützungselemente (19, 20) miteinander verbindet, wobei der Draht (32) dazu dient, eine gleichzeitige und gleichphasige Drehung der Traktionswälzelemente (17, 18) um deren Oszillationsachsen (O&sub3;) in eine geneigte Stellung sicherzustellen, wobei der Draht (32) einen Schnittpunkt (32a) aufweist,

    Verbindungsglieder (21, 22), die so angeordnet sind, daß sie die Trägerelemente (19, 20) miteinander verbinden, und

    einen Verbindungsgliedträger (24), der mit dem Gehäuse (1) verbunden ist und die Verbindungsglieder (21, 22) im wesentlichen in ihrem Zentrum unterstützt, so daß die Trägerelemente (19, 20) synchrone Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen (O&sub3;) der Traktionswälzelemente (17, 18) ausführen, und ein Ende besitzt, das sich in der Nähe des Drahts (32) befindet und eine Aussparung (24b) aufweist, wodurch eine Gabelform mit Schenkelabschnitten (24c, 24d) erhalten wird, welche am Gehäuse (1) befestigt sind,

    wobei sich der Schnittpunkt (32a) des Drahts (32) innerhalb der Aussparung (24b) befindet.
  2. 2. Mechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schenkelabschnitte (24c, 24d) einen Querschnitt besitzt, der im wesentlichen einem Dreieck entspricht, das durch den Draht (32) zwischen dem Schnittpunkt (32a) und dem jeweiligen Trägerelement (19, 20) definiert ist.
  3. 3. Stufenlos veränderliches Getriebe mit einem Gehäuse (1), Antriebs- und Abtriebsscheiben (15, 16), die im Gehäuse (1) untergebracht sind und auf einer Achse (O&sub1;) des Getriebes koaxial einander gegenüber angeordnet sind, Traktionswälzelementen (17, 18), die zwischen den Scheiben (15, 16) angeordnet sind und beiderseits der Achse (O&sub1;) des Getriebes einander zugewandt sind, wobei jedes Traktionswälzelement (17, 18) eine Drehachse (O&sub2;) und eine Oszillationsachse (O&sub3;), die die Drehachse (O&sub2;) im wesentlichen in einem rechten Winkel schneidet, besitzt, und

    Trägerelementen (19, 20), die so angeordnet sind, daß sie die Traktionswälzelemente (17, 18) drehbar unterstützen,

    gekennzeichnet durch

    einen Draht (32), der so angeordnet ist, daß er erste Enden der Unterstützungselemente (19, 20) miteinander verbindet, wobei der Draht (32) dazu dient, eine gleichzeitige und gleichphasige Drehung der Traktionswälzelemente (17, 18) um deren Oszillationsachsen (O&sub3;) in eine geneigte Stellung sicherzustellen, wobei der Draht (32) einen Schnittpunkt (32a) aufweist,

    Verbindungsglieder (21, 22), die so angeordnet sind, daß sie die Trägerelemente (19, 20) miteinander verbinden, und

    einen Verbindungsgliedträger (24), der mit dem Gehäuse (1) verbunden ist und die Verbindungsglieder (21, 22) im wesentlichen in ihrem Zentrum unterstützt, so daß die Trägerelemente (19, 20) synchrone Hübe in entgegengesetzten Richtungen längs der Oszillationsachsen (O&sub3;) der Traktionswälzelemente (17, 18) ausführen, und ein Ende besitzt, das sich in der Nähe des Drahts (32) befindet und eine Aussparung (24b) aufweist, wodurch eine Gabelform mit Schenkelabschnitten (24c, 24d) erhalten wird, welche am Gehäuse (1) befestigt sind,

    wobei sich der Schnittpunkt (32a) des Drahts (32) innerhalb der Aussparung (24b) befindet.
  4. 4. Stufenlos veränderliches Getriebe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schenkelabschnitte (24c, 24d) einen Querschnitt besitzt, der im wesentlichen einem Dreieck entspricht, das durch den Draht (32) zwischen dem Schnittpunkt (32a) und dem jeweiligen Trägerelement (19, 20) definiert ist.






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