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Vorrichtung zum Anpassen einer Matrize an einen zu füllenden Zahn, der eine unregelmässige Form in einem approximalen Bereich aufweist - Dokument DE69308262T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69308262T2 04.09.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0594535
Titel Vorrichtung zum Anpassen einer Matrize an einen zu füllenden Zahn, der eine unregelmässige Form in einem approximalen Bereich aufweist
Anmelder Hawe Neos Dental Dr. H. v. Weissenfluh SA, Bioggio, CH
Erfinder von Weissenfluh, Beat, CH-6925 Gentilino, CH
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90409 Nürnberg
DE-Aktenzeichen 69308262
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.09.1993
EP-Aktenzeichen 938106929
EP-Offenlegungsdatum 27.04.1994
EP date of grant 26.02.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.09.1997
IPC-Hauptklasse A61C 5/12

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, die eine Matrix und einen Keil, mit dem die Anpassung der Matrix an den zu füllenden Zahn erhalten wird, umfaßt, wobei der Zahn eine unregelmäßige Konfiguration und in einer einem weiteren Zahn zugewandten Zone eine Wurzeleintiefung aufweist. Eine Vorrichtung, die die Merkmale des Oberbegriffs des Anspruches 1 enthält, ist in der EF-A-0 169 803 offenbart. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix und der Keil entweder vollständig aus verformbarem Harz hergestellt sind oder daß die Matrix und der Keil mit aufgebrachten Teilen, die aus einem Harz mit Speicherfunktion hergestellt sind, das durch Beleuchten oder durch Erwärmen verformbar ist, hergestellt sind.

Es sind Schwierigkeiten bekannt, die ein Zahnarzt antrifft, damit die Matrix während des Füllens perfekt am Zahn, insbesondere an einem hinteren Zahn anhaftet, wenn der Zahn in einer einem weiteren Zahn zugewandten Zone eine Kerbe, d. h. eine sogenannte "Wurzeleintiefung", aufweist.

Derzeit werden in großem Umfang lichtdurchlässige Matrizen verwendet, wenn die Füllung mit einem Harz erfolgt, das durch Beleuchten gehärtet werden kann. Die Matrix wird normalerweise durch einen Keil festgehalten, der ebenfalls lichtdurchlässig ist und beleuchtet wird, damit er die Lichtstrahlen auf die Matrix und damit auf die Füllung bricht.

Der Keil kann jedoch die Matrix nicht perfekt an den Zahn anpassen, wenn der Zahn eine Kerbe, d. h. eine Wurzeleintiefung, aufweist. Dieser Mangel hat im allgemeinen überschüssiges Füllmaterial ungefähr auf Höhe des Zahnhalses zur Folge, von wo aus es nur unter großen Schwierigkeiten entfernt werden kann.

Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ermöglicht, das Froblem zu lösen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix und der Keil oder deren Befestigungen aus einem Harz mit Speicherfunktion hergestellt sind, das durch Beleuchten oder Erwärmen verformbar ist. Im Verlauf der Behandlung wird die gesamte Einheit, die in geeigneter Weise entweder beleuchtet oder erwärmt wird, verformt, wodurch sich die Matrix perfekt an die Form des zu füllenden Zahns anpaßt.

Tatsächlich sind kürzlich auf dem Markt sogenannte Harze "mit Speicherfunktion" erschienen, die entweder durch Beleuchten oder durch Erwärmen verformbar sind. Diese Harze werden unter der Wirkung von Licht oder von Wärme verformt, wobei sie dann, wenn sie wieder dem normalen Licht oder der normalen Temperatur ausgesetzt werden, wieder genau ihre ursprüngliche Form annehmen, an die sie sich erinnern

Die Vorrichtung gemäß der Erfindung nutzt diese wichtige und merkwürdige Eigenschaft dieser Harze aus. In den beigefügten Zeichnungen:

- zeigt Fig. 1 die diagrammartige Ansicht zweier hinterer Mahlzähne, wovon einer in einer einem weiteren Zahn zugewandten Zone eine Wurzeleintiefung (Kerbe) besitzt;

- zeigt Fig. 2 die Matrix und den Keil, die derzeit beim Füllen eines Zahns verwendet werden, der eine Wurzeleintiefung mit dem daraus sich ergebenden Nachteil besitzt;

- zeigen die Fig. 3 bis 7 Ausführungsformen des Keils und der Matrix gemäß der Erfindung, diese sind jedoch weder einschränkend noch bindend;

- zeigt Fig. 8 eine Matrix in einer länglichen Stellung mit einem Einsatz, der aus verforübarem Material mit Speicherfunktion hergestellt ist, das einer Beleuchtung unterworfen wird.

In Fig. 1 weist von den zwei Mahlzähnen, d. h. von hinteren Zähnen, der Zahn 2 die Kerbe, d. h. die Wurzeleintiefung 1, auf.

Beim Füllen des Zahns 2 (Fig. 2) gemäß herkömmlichen Systemen wird zwischen den Zahn 2 und den benachbarten Zahn 3 ein Keil 4 eingeschoben, der die Matrix 5 gegen den Zahn preßt. Die Matrix umgibt den Zahn 2, jedoch nicht perfekt, so daß am Ende des Füllvorgangs überschüssiges Füllmaterial 6 zurückbleibt, das schwer zu entfernen ist.

Im Gegensatz dazu wird durch die Verwendung der Vorrichtung gemäß der Erfindung (Fig. 3) der Keil 4, der lichtdurchlässig ist, auf den Streifen oder Einsatz 7, der aus einem "verformbaren Harz mit Speicherfunktion" hergestellt ist, gepreßt, wobei der lichtdurchlässige Keil 4 mit Lichtstrahlen 8 beleuchtet wird, so daß die Matrix 5, die entweder lichtdurchlässig ist oder nicht, entsprechend der Wurzeleintiefung verformt und perfekt an den Zahn angepaßt wird, so daß die Bildung überschüssigen Materials 6 wie in Fig. 2 gezeigt verhindert wird. In diesem besonderen Fall ist es daher ausreichend, daß der Keil 4 lichtdurchlässig ist, um den Streifen 7 zu beleuchten, während die Matrix 5 nicht lichtdurchlässig zu sein braucht und die Füllmasse auch aus Amalgam gebildet sein kann.

Falls die Füllung mit einem Harz erfolgt, das durch Beleuchten härtet, müssen auch der Einsatz 7 und die Matrix 4 lichtdurchlassig sein.

Der verformbare Streifen 7 (Fig. 4) kann an seinen zwei Enden A und B am Keil 4 befestigt sein, so daß er durch die Wirkung des Lichts 8 (Fig. 5), mit dem der Keil 4 beaufschlagt wird, wie bei 71 angegeben verformt wird. Der Streifen 7 kann am Keil 4 mit einem Klebstoff oder mit Nieten 9, 10 befestigt werden. Der Keil 4 kann auch eine andere Form haben, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist, wobei der Streifen 7 in einem speziellen Gehäuse angeordnet werden kann.

Es ist deutlich, daß der Streifen 7 dann, wenn der Keil 4 nicht beleuchtet wird, perfekt an diesem anhaftet, wobei er sich in sein Gehäuse zurückzieht, so daß er das Einschieben des Keils zwischen die Zähne nicht behindert.

Falls der verformbare Streifen 7 aus einem Harz hergestellt ist, das mit demjenigen des Keils verträglich ist, können die Enden des Streifens selbst mit dem bekannten Dreifacheinspritzprozeß geschmolzen werden, so daß er in das Harz des Keils eingebaut werden kann, wobei der zurückbleibende mittlere Teil, der bei 7' (Fig. 5) verformt werden soll, die Matrix 5 (Fig. 2) perfekt in die Wurzeleintiefung 1 (Fig. 1) des zu füllenden Zahns schiebt.

In diesem Fall muß das Polymer, das den Streifen oder den Einsatz bildet, eine Speicherfunktion aufweisen, d. h. auf Licht "reagieren". Praktisch heißt dies, daß der Einsatz "mit Speicherfunktion" nur reagieren und seine Form im Raum nur dann ändern muß, wenn er mit Strahlen einer bestimmten Wellenlänge beleuchtet wird; dies dient dazu, die offensichtlichen Nachteile einer Speicherfunktion zu verhindern, die durch "weißes" Licht (natürlich und/oder künstlich) gegeben sind, undbesser das Licht zu nutzen, das von der Leitung/Reflexion des fraglichen Keils 4 ausgeht.

Auf diese Weise kann der Einsatz 4 seine Funktion des Anpassens der lichtdurchlässigen Matrix 5 an den Kanten des wiederherzustellenden Zahns ausführen, ohne die Wirkung der durch das vom Keil reflektierte Licht bewirkten Polymerisierung zu behindern und/oder zu zerstören, vorausgesetzt, daß der Einsatz aufgrund seiner Position (in der Praxis längs der Basis des Keils) und seiner reduzierten Höhe nur einen kleinen Teil der reflektierenden Zone des Keils selbst abdeckt.

Fig. 8 zeigt eine lichtdurchlässige Matrix 5 mit Einsatz 7, der aus einem Material mit Speicherfunktion hergestellt ist, das bei Beleuchtung verformbar ist.

Es ist klar, daß die Form, die Abmessungen und der Typ des Harzes mit Speicherfunktion, das den Streifen oder Einsatz 7 bildet, sowie die Eigenschaften des Keils und der Matrix 5 im Rahmen dessen, was in Anspruch 1 beansprucht wird, verändert werden können, ohne den Schutzumfang des Patents zu verlassen.

Es ist sogar möglich, daß die Verformung des verformbaren Streifens oder des Keils mit Speicherfunktion außer durch Beleuchten auch durch die Wirkung von Wärme erhalten werden kann, obwohl dies im zahnärztlichen Bereich weniger ratsam ist.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung mit einer Matrix (5) und einem Keil (4), mit dem die Anpassung der Matrix (5) an einem zu füllenden Zahn erhalten wird, wobei der Zahn in einer einem weiteren Zahn zugewandten Zone eine unregelmäßige Konfiguration und eine Eintiefung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix (5) und der Keil (4) vollständig aus Harz mit Speicherfunktion, das durch Beleuchten oder durch Erwärmen verforinbar ist, hergestellt sind oderdaß deren aufgebrachte Befestigungen (7) aus einem derartigen Harz hergestellt sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, in der ein Streifen (7) oder ein Einsatz, der die Befestigungen bildet, auf die Matrix (5) bzw. auf den Keil (4) aufgebracht wird.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 1, in der der Streifen (7), der aus Harz mit Speicherfunktion hergestellt ist, auf den Keil (4) bzw. auf die Matrix (5) aufgebracht wird, indem er an seinen zwei Enden mittels Klebstoffs oder Nieten (9, 10) befestigt wird, wobei die Enden des Streifens (7) in das Harz des Keils bzw. der Matrix während des Prägens eingebaut werden.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, in der der Keil (4) aus lichtdurchlässigem Kunststoffmaterial mit Harz mit Speicherfunktion, das durch Beleuchten verformbar ist, hergestellt ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, in der das verformbare Harz mit Speicherfunktion auf Licht mit einer bestimmten Wellenlänge, die mit dem Füllharz verträglich ist, reagiert.







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