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Dokumentenidentifikation DE69030273T2 02.10.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0612681
Titel Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen unterschiedlicher Dichte
Anmelder Komori Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kurata, Yoshiaki, Higashi-Ibaraki-gun, Ibaraki, JP
Vertreter Wenzel & Kalkoff, 22143 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69030273
Vertragsstaaten AT, CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.06.1990
EP-Aktenzeichen 942500752
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 19.03.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.10.1997
IPC-Hauptklasse B65H 7/12

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen, insbesondere zur Anwendung bei einer Bogendruckpresse.

Herkömmlicherweise wird bei der Zuführung von Bögen (Papierbögen) zu einer Bogendruckpresse die Überlappung der zuzuführenden Papierbögen ermittelt.

Das heißt, wenn ein Papierbogen von einer Zuführvorrichtung einer Bogendruckpresse (im folgenden der Einfachheit halber als Druckpresse bezeichnet) zugeführt werden soll, wird der vorauslaufende oder vordere Rand des Papierbogens mit einem Anschlag in Berührung gebracht, der als Kopflineal (vordere Führung) bezeichnet wird und am pressenseitig distalen Endabschnitt eines Zuführungstisches vorgesehen ist, und danach wird der Papierbogen der Druckpresse zugeführt. Um in diesem Fall zu verhindern, daß zwei oder mehr überlappte Papierbögen gleichzeitig zugeführt werden, ist an der hinteren Flächenseite des Führungstisches in der Nähe des Kopflineals eine lichtemittierende Vorrichtung angeordnet, und in einem vorbestimmten Bereich des Führungstisches ist entsprechend dem lichtemittierenden Teil der lichtemittierenden Vorrichtung ein Durchgangsloch ausgebildet. Außerdem ist an der oberen Flächenseite des Führungstisches entsprechend dem Durchgangsloch eine lichtempfangende Vorrichtung angeordnet. Das heißt, das von der lichtemittierenden Vorrichtung emittierte Licht wird in Richtung der Dicke des zuzuführenden Papierbogens gestrahlt, und das durch den Papierbogen hindurchtretende Durchlaßlicht wird von der lichtempfangenden Vorrichtung empfangen und in ein elektrisches Signal umgewandelt, um eine Empfangslichtmenge bzw. -größe(-wert) zu erhalten. Ein Ausgangswert oder Ausgangspegel entsprechend der empfangenen Lichtmenge wird mit einem vorbestimmten Feststellungsniveau oder Bestimmungspegel verglichen; und auf der Grundlage des Ergebnisses des Vergleichs wird die Überlappung der Papierbögen ermittelt.

In diesem Fall werden eine Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Vorrichtung emittierten Lichts und das Feststellungsniveau (Bestimmungspegel) vorzugsweise als optimale Werte für einen entsprechenden Papierbogen festgelegt. Das heißt, das Verhältnis zwischen der Lichtemissionsmenge und dem Ausgangsniveau (Ausgangspegel), das erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen "eins" ist, unterscheidet sich von dem, das erhalten wird, wenn die Anzahl der Papierbögen "zwei" ist. Zum Beispiel erhält man für einen Bogen Papier eine Kennlinie I, und für zwei Papierbögen wird eine Kennlinie II erzielt. In diesem Fall ist der optimale Wert der Lichtemissionsmenge ein Lichtemissionsmengenwert, bei dem die Differenz zwischen den auf den Kennlinien I und II basierenden Ausgangspegeln ein Maximalwert wird. Der optimale Wert des Feststellungsniveaus (Bestimmungspegels) ist die Hälfte der Summe der Ausgangsniveaus, basierend auf den bei dem optimalen Lichtemissionsmengenwert erhaltenen Kennlinien I und II.

Gemäß einem ersten bekannten Verfahren wird ein vorbestimmtes Feststellungsniveau festgesetzt, und die Energiezufuhr zu der lichtemittierenden Vorrichtung wird so eingestellt, daß sich das Feststellungsniveau im wesentlichen in einer Zwischenstellung zwischen einem Ausgangsniveau, das man über die lichtempfangende Vorrichtung erhält, wenn die Anzahl der Papierbögen "eins" ist, und einem bei einer Anzahl von zwei Papierbögen erzielten Ausgangsniveau befindet, wodurch eine Lichtemissionsmenge des von der lichtemittierenden Vorrichtung zu emittierenden Lichts festgelegt wird. Gemäß einem zweiten bekannten Verfahren wird eine vorbestimmte Energiezufuhr zu der lichtemittierenden Vorrichtung eingestellt, um eine von der lichtemittierenden Vorrichtung zu emittierende Lichtemissionsmenge zu bestimmen, und das Feststellungsniveau wird so festgelegt, daß es sich im wesentlichen in einer Zwischenstellung zwischen einem Ausgangsniveau, das man über die lichtempfangende Vorrichtung erhält, wenn die Anzahl der Papierbögen "eins" ist, und einem Ausgangsniveau, das man erhält, wenn die Anzahl der Papierbögen "zwei" ist, befindet.

Im allgemeinen werden jedoch oftmals unter Verwendung verschiedener Papierbogentypen geringe Mengeneinheiten eines Materials mit einer Druckpresse gedruckt. Mit anderen Worten können, da sich die in Fig. 1 dargestellten Kennlinien I und II entsprechend der Papierqualität (einschließlich Papierdicke, Farbe und dgl.) des zu benutzenden Papiers verändern, die optimalen Werte der Lichtemissionsmenge und das Feststellungsniveau nicht konstant gehalten werden. Daher ist es bei dem oben erwähnten ersten und zweiten Verfahren schwierig, bei Papierbögen mit einer weiten Spanne der Papierqualität mit hoher Genauigkeit eine sichere Feststellung der Überlappung vorzunehmen. Außerdem hängt die Einstellung der optimalen Werte in unerwünscht hohem Maße von den Fertigkeiten der Bedienungsperson ab.

Diese Probleme treten auch bei der Vorrichtung nach der FR-A-2 492 349 auf, die das Überlappen von Banknoten in einem Geldausgabegerät feststellt und auf die Tatsache angewiesen ist, daß Banknoten in der Stärke (Dicke) und Qualität im wesentlichen nicht variieren. Bei dieser Vorrichtung wird die Transparenz der Banknoten mit Hilfe von vier Paaren photoelektrischer Emitter und Empfänger, die an den Banknoten gegenüberliegenden Seiten angeordnet sind, ermittelt. Um ein Überlappen der Banknoten zu bestimmen, wird die Summe der Ausgänge der vier Sensoren etwa über 80% der Länge einer Banknote integriert, um einen Wert N2 zu bestimmen, und es wird das Verhältnis eines Wertes N1, der durch Vornahme der gleichen Integration bei Abwesentheit einer Banknote bestimmt wird, zu N2 berechnet und mit einem vorbestimmten Maximalwert verglichen. Bei Überschreitung dieses maximalen Wertes wird eine Überlappung der Banknoten festgestellt. Bei dieser Vorrichtung ist es auch erforderlich, daß alle vier photoelektrischen Sensorpaare korrekt arbeiten.

Außerdem wird die Überlappung der Papierbögen bei den bekannten Verfahren für Bogendruckpressen unter Verwendung eines Paares lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen ermittelt. Daher ist die Feststellung der Überlappung bei Papierbögen mit stark schwankender (instabiler) Faserdichte (d.h. "ungesättigten" oder "Hungerbögen") unter Anwendung nur der oben erwähnten Verfahren eingeschränkt, so daß ein fehlerhafter Betrieb bewirkt wird. Wenn daher die Feststellung der Überlappung nicht gleichmäßig erfolgt, muß die Bedienungsperson den Vorgang der Ermittlung der Überlappung unterbrechen und eine visuelle Überprüfung vornehmen, jedoch mit dem Ergebnis einer großen physischen und mentalen Belastung der Bedienungsperson.

Zusammenfassung der Erfindung

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Feststellung der Bogenüberlappung zu schaffen, das eine sichere Ermittlung der Überlappung bei Bögen mit ungleichmäßiger Dichte vornehmen kann.

Gemäß einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen geschaffen, das folgende Schritte umfaßt: Ausstrahlen von Licht, das von ersten und zweiten lichtemittierenden Mitteln in Richtung der Dicke (Stärke) eines zuzuführenden Bogens emittiert wird; Empfangen des durch den zuzuführenden Bogen transmittierten Lichts mit ersten und zweiten lichtempfangenden Mitteln; Berechnen einer Niveaudifferenz zwischen ersten und zweiten Ausgangsniveaus entsprechend den empfangenen Lichtmengen und Vergleichen der errechneten Niveaudifferenz mit einem vorbestimmten Wert; Berechnen der Summe der ersten und zweiten Ausgangsniveaus, falls die Niveaudifferenz gleich oder kleiner als der vorbestimmte Wert ist und Einstellen des halben Werts der Summe als festzustellende effektive Daten; Einstellen eines Niveauwertes des größereren (Werts) der ersten und zweiten Ausgangsniveaus als die festzustellenden bzw. zu bestimmenden effektiven Daten, falls der Niveauunterschied größer als der vorbestimmte Wert ist; und Vergleichen der festzustellenden bzw. zu bestimmenden effektiven Daten mit einem vorbestimmten Feststellungs- bzw. Bestimmungsniveau sowie Ermitteln der Überlappung der zuzuführenden Bögen auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses.

Gemäß einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen angegeben, das folgende Schritte umfaßt: Ausstrahlen von Licht, das von ersten bis N-ten lichtemittierenden Mitteln in Richtung der Dicke eines zuzuführenden Bogens emittiert wird; Veranlassen erster bis N-ter lichtempfangender Mittel zum Empfangen des durch den zuzuführenden Bogen transmittierten Lichts; Einstellen eines Durchschnitts der Ausgangsniveaus, und zwar der ersten bis N-ten Ausgangsniveaus entsprechend den empfangenen Lichtmengen, die in bezug auf einen maximalen Wert Unterschiede gleich oder kleiner als ein vorbestimmter Wert aufweisen, als zu bestimmende bzw. festzustellende effektive Daten; Vergleichen eines vorbestimmten Bestimmungs- bzw. Feststellungsniveaus mit den festzustellenden Daten; und Ermitteln der Überlappung der zuzuführenden Bögen auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses.

Kurzbeschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine graphische Darstellung, die das Verhältnis zwischen der Lichtemissionsmenge und einem Ausgangsniveau zeigt, das für einen Papierbogen und für zwei Papierbögen unterschiedlich ist;

Fig. 2 ist ein Blockschaltbild, das die Anordnung einer Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wiedergibt; und

Fig. 3 ist ein Ablaufplan zur Erläuterung des Prozesses zur Erzielung der mit der in Fig. 2 dargestellten Anordnung zu bestimmenden effektiven Daten Dr.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen gemäß der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend im einzelnen beschrieben.

Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die den Einfluß von "ungesättigten" Papierbögen verringern kann, wird mit Bezug auf die Figuren 2 und 3 beschrieben.

Fig. 2 zeigt eine Anordnung einer Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Mit Bezug auf Fig. 2 bezeichnen die Bezugszeichen 21-1 und 21-2 lichtemittierende Vorrichtungen; 22-1 und 22-2 lichtempfangende Vorrichtungen; 23-1 und 23-2 Verstärker zum Verstärken der elektrischen Ausgangssignale (analoge Signale) entsprechend den empfangenen Lichtmengen, die jeweils von den lichtempfangenden Vorrichtungen geliefert werden; 34 einen Multiplexer zur Auswahl der verstärkten elektrischen Signale, die auf der Basis eines Befehls (Schaltsignal SX) von einem Mikroprozessor 25 (im folgenden als CPU bezeichnet) über die Verstärker 23-1 und 23-2 zugeführt werden; 24 einen A/D-Wandler zum Umwandeln des verstärkten elektrischen Signals, das durch den Multiplexer 34 ausgewählt wurde, in ein digitales Signal und zur Zuführung des digitalen Signals als ein Lichtempfangssignal eines Ausgangsniveaus Vein zu der CPU 25; 26 einen D/A-Wandler zur Umwandlung eines Lichtemissionssignals, das ein von der CPU 25 ausgegebenes Steuerniveau (digitals Signal) Vaus aufweist, in ein analoges Signal; und 27 einen Verstärker zum Verstärken des von dem D/A-Wandler 26 ausgegebenen analogen Signals und zur Lieferung des verstärkten Signals an die lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2.

Die CPU (Zentralrecheneinheit) 25 ist mit Tasten 28 zur Eingabe eines Befehls durch eine Bedienungsperson, einen Generator für die Ermittlungszeitbestimmung/Takteinheit 29 zum Erzeugen der Zeit der Bogen-Ermittlung und einem Monitor 30 zur Bestätigung der Prozeßinformation der CPU 25 für die Bedienungsperson verbunden. Mit der CPU 25, einem ROM 31 zur Speicherung der Programme zur Bedienung der CPU 25 und einem RAM 32 zur Speicherung und Ausgabe verschiedener Arten von Informationen wird ein zentrales Rechensystem gebildet.

Es sei festgehalten, daß die lichtemittierende Vorrichtung 21-1 und die lichtempfangende Vorrichtung 22-1 sowie die lichtemittierende Vorrichtung 21-2 und die lichtempfangende Vorrichtung 22-2 paarweise angeordnet sind und einander gegenüberliegen, und zwar mit einem Kopflineal eines Zuführungstisches einer Druckpresse (nicht dargestellt) zwischen diesen - wie oben bei der Erläuterung einer herkömmlichen Vorrichtung beschrieben. Die Verstärkungsfaktoren (gains) der Verstärker 23-1, 23-2 und 27 sind willkürlich eingestellt.

Die Funktion der Vorrichtung in der obigen Anordnung wird nachfolgend beschrieben.

Um das Ermitteln der Überlappung eines zuzuführenden Bogens 33 vorzunehmen, liefert die CPU 25 im voraus ein Lichtemissionssignal mit dem Steuerniveau Vaus an den D/A-Wandler 26, und ein von dem D/A-Wandler ausgegebenes analoges Signal wird durch den Verstärker 27 verstärkt. Das verstärkte Signal wird den lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 zugeführt, um die lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 zu veranlassen, Licht in einer optimalen Lichtemissionsmenge zu emittieren. Das von den lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 emittierte Licht tritt durch den Bogen 33 hindurch, und das durch den Bogen 33 transmittierte Licht wird von den lichtempfangenden Vorrichtungen 22-1 und 22-2 empfangen. Wenn eine Bedienungsperson über die Tasten 28 einen Ermittlungsbefehl in die CPU 25 eingibt, oder wenn von dem Ermittlungszeitgenerator 29 ein Ermittlungsbefehl der CPU 25 zugeführt wird, liefert die CPU 25 ein Schaltsignal SX an den Multiplexer 34. Auf der Grundlage des zugeführten Schaltsignals SX wählt der Multiplexer 34 das über den Verstärker 23-1 erreichte verstärkte elektrische Signal aus, das heißt, das verstärkte elektrische Signal entsprechend der empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Vorrichtung 22-1. Das ausgewählte verstärkte elektrische Signal wird dem A/D-Wandler 24 zugeführt, in ein digitales Signal umgewandelt und als ein Lichtempfangssignal, das das Ausgangsniveau Vein hat, durch die CPU 25 ausgelesen. Die CPU 25 speichert das ausgelesene Ausgangsniveau Vin als D&sub1; in dem RAM 32. Auf der Grundlage des zugeführten Schaltsignals SX wählt der Multiplexer 34 das über den Verstärker 23-2 erhaltene verstärkte elektrische Signal aus, das heißt, das verstärkte elektrische Signal entsprechend der empfangenen Lichtmenge der lichtempfangenden Vorrichtung 22-2. Die CPU 25 speichert ein Lichtempfangssignal mit dem von dem ausgewählten elektrischen Signal erzielten Ausgangsniveau Vein in dem RAM 32 als D&sub2;.

Die CPU 25 bestimmt das größere der Ausgangsniveaus D&sub1; und D&sub2;, die in dem RAM 32 gespeichert sind, als DH und das kleinere als DL und erhält eine Differenz (Pegel- oder Niveaudifferenz) zwischen den Ausgangsniveaus DH und DL. Die CPU 25 vergleicht die Differenz zwischen DH und DL mit einem vorbestimmten Wert Δd. In diesem Fall ist Δd größer eingestellt als die Differenz zwischen DH und DL, die durch "Hunger"-Papierbögen (Papierbögen mit instabiler Faserdichte) erhalten wird. Dieses Δd erhält man durch vorhergehende Versuche, da es sich entsprechend den Kenndaten der anzuwendenden lichtemittierenden und lichtempfangenden Vorrichtungen ändert. Das heißt, selbst wenn der Bogen 33 eine instabile Faserdichte aufweist ("ungesättigt" ist), wird, falls der Bogen mit instabiler Faserdichte ein normaler ist, die Differenz zwischen DH und DL immer kleiner als Δd (DH - DL ≤ Δd), vorausgesetzt, daß die lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 normal funktionieren. Wenn ein Bogen außerordentlich instabil in der Faserdichte ist, kann er ermittelt und entfernt werden.

Wenn eine der lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 ausfällt (Durchbrennen einer Lampe oder Qualitätsverlust), wird das Ausgangsniveau, das man mit Bezug auf die fehlerhafte lichtemittierende Vorrichtung erhält, verringert. Daher wird die Differenz zwischen DH und DL größer als Δd (DH - DL > Δd).

Auf der Grundlage des obigen Konzepts stellt die CPU 25, wenn DH - DL ≤ Δd, fest, daß die lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 normal arbeiten und ein "ungesättigter" Bogen als normaler Bogen gilt. Die CPU 25 führt eine durch die nachfolgende Gleichung wiedergegebene Rechenoperation durch, um die als Dr zu bestimmenden Daten zu erhalten:

Dr = (D&sub1; + D&sub2;)/2

Wenn DH - DL > Δd, stellt die CPU 25 fest, daß sich eine der lichtemittierenden Vorrichtungen verschlechtert (oder ausfällt), entfernt das kleinere Ausgangsniveau DL und setzt das verbleibende Ausgangsniveau DH als zu bestimmende effektive Daten Dr (Dr = DH) ein.

Die CPU 25 vergleicht die zu bestimmenden effektiven Daten Dr, die, wie oben beschrieben, mit dem Feststellniveäu Ds zur Ermittlung der Bogenüberlappung erreicht werden. Wenn Ds > Dr, stellt die CPU 25 ein Überlappen der Bögen 33 fest.

Das heißt in einem normalen Zustand, in dem die lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 normal funktionieren und ein "ungesättigter" Bogen ein normaler Bogen ist, wird ein Durchschnittswert zwischen dem Ausgangsniveau D&sub1;, das man für die lichtemittierende Vorrichtung 21-1 erhält, und dem Ausgangsniveau D&sub2;, das man für die lichtemittierende Vorrichtung 21-2 erzielt, als zu bestimmende effektive Daten Dr eingesetzt, und das Feststellungsniveau Ds zur Ermittlung der Bogenüberlappung ist richtig eingestellt. Somit kann die Ermittlung der Überlappung sicher durchgeführt werden, selbst wenn der Bogen 33 ein "ungesättigter" Bogen ist, falls er ein normaler Bogen ist. In einem anormalen Zustand, in dem eine der lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 aussetzt, wird das Ausgangsniveau DL, das man für die fehlerhafte lichtemittierende Lichtquelle erhält, eliminiert, und das Ausgangsniveau DH, das man für eine normale lichtemittierende Vorrichtung erhält, wird als zu bestimmende effektive Daten Dr eingestellt. Somit wird die Ermittlung der Grundüberlappung für zuzuführende Bögen kontinuierlich vorgenommen, um eine Erhöhung der Fehlerrate der Vorrichtung zum Ermitteln des Überlappens zu verhindern, während die Fehlerrate der lichtemittierenden und lichtempfangenden Vorrichtungen bei Verwendung von zwei Paar Vorrichtungen erhöht wird.

Wenn beide lichtemittierenden Vorrichtungen 21-1 und 21-2 versagen, erhält man eine Beziehung DH -DL ≤ Δd. Daher wird die obige Beziehung für Dr angewendet, um die zu bestimmenden effektiven Daten von Dr zu erhalten, und der Vorgang zum Ermitteln des Überlappens ist nicht sichergestellt. In diesem Fall wird jedoch mit dem Ergebnis einer sicheren Funktion das Überlappen der Bögen ständig festgestellt, da die zu bestimmenden effektiven Daten Dr kleiner als das Feststellungsniveau Ds zum Ermitteln der Bogenüberlappung werden.

In der oben beschriebenen Ausführungsform werden zwei Paar lichtemittierende und lichtempfangende Vorrichtungen verwendet. Jedoch selbst wenn drei oder mehr Paare Vorrichtungen benutzt werden, kann die Ermittlung der Überlappung mit ähnlicher Verfahrensweise sicher vorgenommen werden. Es ist jedoch festzustellen, daß die Verwendung von zwei Paaren lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen in bezug auf Kosten und Wirkung optimal ist.

Im folgenden wird im einzelnen eine bei Benutzung von drei oder mehr Paaren lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen auszuführende Verfahrensweise beschrieben. Unter der Voraussetzung, daß die Anzahl der Paare N ist, daß ein Maximalniveau der N Ausgangsniveaus D&sub1; bis DN, das für N Paare lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen erreicht wird, DH ist, und daß ihr Minimalniveau DL ist, wird zwischen den Maximal- und Minimalniveaus DH und DL eine Differenz erhalten. Falls der Niveauunterschied gleich oder kleiner ist als Δd (DH -DL ≤ Δd), wird festgestellt, daß ein "ungesättigter" Bogen ein durchschnittlicher oder normaler Bogen ist und daß die N Paare lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen normal arbeiten, und zur Erzielung der als Dr zu bestimmenden effektiven Daten wird eine durch die folgende Gleichung (2) wiedergegebene Rechenoperation durchgeführt:

Dr = (D&sub1; + D&sub2; + ... + DN-1 + DN)/N

Wenn der Niveauunterschied größer als Δd ist (DH -DL > Δd), wird festgestellt, daß mindestens eines der N Paare lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen ausfällt, die Minimalniveaus DL, bei denen die Unterschiede zwischen dem Maximalniveau DH und dem Minimalniveau DL der N Ausgangsniveaus D&sub1; und DN gleich oder kleiner als Δd sind, eliminiert werden, und ein Durchschnittswert der verbleibenden Ausgangsniveaus wird als zu bestimmende effektive Daten Dr gesetzt. Wenn die N Paare lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen bis auf nur ein Paar lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen ausfallen, wird daher ein Ausgangsniveau für die verbleibenden lichtemittierenden und lichtempfangenden Vorrichtungen als zu bestimmende effektive Daten Dr gesetzt bzw. eingestellt.

Bei der obigen Ausführungsform werden, wenn der Unterschied zwischen dem Maximalniveau DH und dem Minimalniveau DL größer als der vorbestimmte Wert ist, die Minimalniveaus DL, bei denen die Unterschiede zwischen dem Maximalniveau DH und dem Minimalniveau DL der N Ausgangsniveaus D&sub1; bis DN gleich oder kleiner als Δd sind, eliminiert, und ein Durchschnittswert der verbleibenden Ausgangsniveaus wird als zu bestimmende effektive Daten Dr eingestellt. Diese Verfahrensweise kann jedoch dahingehend modifiziert werden, daß das Maximalniveau DH extrahiert wird, um eine Differenz zwischen dem Maximalniveau DH und jedem der Ausgangsniveaus D&sub1; bis DN zu erhalten, und ein Durchschnittswert der Ausgangsniveaus, der Niveaudifferenzen gleich oder kleiner als Δd aufweist, wird als festzustellende effektive Daten Dr eingestellt.

Fig. 3 ist ein Fließschaubild zur Erläuterung der obigen Verfahrensweise. Mit Bezug auf Fig. 3 werden in Schritt 201 die Ausgangsniveaus D&sub1; bis DN ausgelesen und gespeichert. Das Maximalniveau DH wird aus den gespeicherten Ausgangsniveaus extrahiert (Schritt 202), und es wird eine Differenz (Niveauunterschied) zwischen dem Maximalniveau DH und jedem der Ausgangsniveaus D&sub1; bis DN berechnet (Schritt 203). Es wird geprüft, ob die jeweils berechnete Niveaudifferenz gleich oder kleiner als Δd ist (Schritt 204), die Niveaus mit einer Niveaudifferenz gleich oder kleiner als Δd werden gespeichert (Schritt 205), und ein Durchschnittswert der gespeicherten Ausgangsniveaus wird als zu bestimmende effektive Daten Dr eingestellt bzw. gesetzt (Schritt 206). Das heißt, ein Durchschnittswert der Ausgangsniveaus, die in bezug auf das Maximalniveau DH Differenzen gleich oder kleiner als Δd aufweisen, wird als festzustellende effektive Daten Dr gesetzt, und das Ermitteln der Überlappung der zuzuführenden Bögen wird auf der Grundlage des Vergleichsergebnisses zwischen den zu bestimmenden effektiven Daten Dr und dem Feststellungsniveau Ds vorgenommen (Schritt 207).

Bei jeder der oben beschriebenen Ausführungsformen wird das Ermitteln der Überlappung bei einer Druckpresse zuzuführenden Bögen vorgenommen. Jedoch ist die vorliegende Erfindung nicht auf die obigen Ausführungsformen beschränkt, sondern kann mit den verschiedensten Gerätausführungen, die zur Feststellung der Überlappung zuzuführender Bögen benötigt werden, durchgeführt werden.

Wie oben beschrieben wurde, wird gemäß der vorliegenden Erfindung ein Niveau- oder Pegelunterschied zwischen den Ausgangsniveaus oder -pegeln von zwei lichtempfangenden Vorrichtungen mit einem vorbestimmten Wert verglichen. Falls die Niveaudifferenz gleich oder kleiner als der vorbestimmte Wert ist, wird die Hälfte des Werts einer Summe der beiden Ausgangsniveaus als ein Feststellungsniveau gesetzt. Wenn die Niveaudifferenz größer als der vorbestimmte Wert ist, wird das größere der beiden Ausgangsniveaus als das Feststellungsniveau eingestellt. Darüber hinaus wird von den Ausgangsniveaus von N lichtempfangenden Mitteln ein Durchschnitt der Ausgangsniveaus, die in bezug auf ein maximales Ausgangsniveau Niveaudifferenzen gleich oder kleiner als ein vorbestimmter Wert aufweisen, als das Feststellungsniveau gesetzt. Daher kann bei Papierbögen mit instabiler Faserdichte ("ungesättigte" Papierbögen) eine sichere Ermittlung der Überlappung vorgenommen werden. Außerdem kann, selbst wenn eine oder mehrere lichtemittierende Vorrichtungen ausfallen, ein Ermitteln der Überlappung zuzuführender Bögen erfolgen, wenn mindestens ein Paar lichtemittierender und lichtempfangender Vorrichtungen normal arbeitet, wodurch man eine Erhöhung der Fehlerrate bei der Vorrichtung zur Ermittlung des Überlappens verhindert.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen, umfassend die Schritte:

Ausstrahlen von Licht, das von einer Mehrzahl Lichtemittierender Mittel (21-1, 21-2) emittiert wird, in Richtung eines zuzuführenden Papierbogens (33);

Empfangen von Licht, das durch diesen Bogen (33) transmittiert wird, mit zunächst einer Mehrzahl lichtempfangender Mittel (22-1, 22-2);

dadurch gekennzeichnet, daß es weiter folgende Schritte umfaßt:

Feststellen des maximalen, den empfangenen Lichtintensitäten entsprechenden Ausgangsniveaus der Mehrzahl lichtempfangender Mittel (22-1, 22-2);

Berechnen eines jeweiligen Differenzwerts, der jedem der verbleibenden Ausgangsniveaus zugeordnet ist und dem Unterschied zwischen dem jeweiligen verbleibenden Ausgangsniveau und dem maximalen Ausgangsniveau entspricht, und Vergleichen des jeweiligen Differenzwerts mit einem vorbestimmten Wert (Δd); und

Berechnen des Mittelwerts des maximalen Ausgangsniveaus und des verbleibenden Ausgangsniveaus, die einen Differenzwert von weniger als oder gleich dem vorbestimmten Wert (Δd) haben, und Einstellen der festzustellenden effektiven Daten als besagter Mittelwert; und

Vergleichen der festzustellenden effektiven Daten (Dr) mit einem vorbestimmten Feststellungsniveau (Ds) und Ermitteln von überlappenden Bögen aufgrund des Vergleichsergebnisses.

2. Ein Verfahren zum Ermitteln der Überlappung von Bögen nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch den Schritt, daß, wenn sämtliche der den jeweiligen verbleibenden Ausgangsniveaus zugeordneten Differenzwerte das vorbestimmte Niveau (Δd) überschreiten, die festzustellenden effektiven Daten (Dr) als das maximale Ausgangsniveau eingestellt wird.







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