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Dokumentenidentifikation DE69221183T2 20.11.1997
EP-Veröffentlichungsnummer 0506405
Titel Bildübertragungsverfahren und -gerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Nakanishi, Hiroyuki, c/o Canon Kabushiki Kaish, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69221183
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.03.1992
EP-Aktenzeichen 923026348
EP-Offenlegungsdatum 30.09.1992
EP date of grant 30.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.11.1997
IPC-Hauptklasse H04N 1/44

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Bildübertragungsverfahren und eine Bildübertragungsvorrichtung, bei der Eingangsbuddaten komprimiert und die komprimierten Buddaten übertragen werden. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf ein Bildübertragungsverfahren und eine Bildübertragungsvorrichtung, bei der zusätzlich zur Kompression eine Verschlüsselung erfolgt, um die Vertraulichkeit zu gewährleisten.

Im Stand der Technik wurde beispielsweise ein dynamisches Arithnetik-Codierverfahren als ein Codierverfahren zum Codieren eines binären schwarz/weiß-Bilds vorgeschlagen. Dieses Codiersystem umfaßt eine Vorhersage bzw. Prädiktion dahingehend, ob ein Pixel "0" oder "1" ist, die dynamische Durchführung der Arithmetik in Abhängigkeit davon, ob die Prädiktion richtig oder falsch ist, und sodann die Codierung. Die JBIG-Norm repräsentiert ein solches System.

Bei diesen dynamischen Arithmetik-Codierverfahren besteht jedoch ein Nachteil darin, daß der Verschlüsselung von Daten absolut keine Beachtung geschenkt wird, wenn die codierten Daten übertragen werden, so daß daher die Vertraulichkeit der Inhalte einer Kommunikation nicht gewährleistet werden kann. Dieser Nachteil besteht auch in anderen Codiersystemen, beispielsweise bei der adaptiven diskreten Kosinus-Transformation (ADCT, Adaptive Discrete Cosine Transform).

Die vorliegende Erfindung ist in den beigefügten Patentansprüchen definiert und kombiniert Verschlüsselung und Kompressionscodierung durch Bereitstellen einer Bildübertragungsvorrichtung, umfassend: eine Kompressionscodiereinrichtung zum Komprimieren von Eingangsbilddaten durch einen Kompressionsvorgang, um eine zu übertragende Datenmenge zu reduzieren; und gekennzeichnet durch eine Initialisierungseinrichtung zum Festlegen eines Parameters des Kompressionsvorgangs auf der Grundlage einer Identifizierungsinformation, welche eine Vorrichtung spezifiziert, wobei die Identifizierungsinformation auch einer bestimmten Decodiervorrichtung bekannt ist, derart, daß die Kompressionscodiereinrichtung auch eine Verschlüsselung durchführt, um durch eine Komprimierung unter Verwendung des Parameters die Vertraulichkeit der Daten zu erhöhen.

In einer bevorzugten Ausführungsform beinhaltet die Initialisierungseinrichtung eine Speichereinrichtung zum Speichern einer Vielzahl von Initialisierungstabellen, die in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation ausgewählt werden, und eine Auswahleinrichtung zum Auswählen einer durch die Speichereinrichtung gespeicherten Initialisierungstabelle, wobei ein Prädiktionszustandsspeicher für die Codierung durch die durch die Auswahleinrichtung ausgewählte Initialisierungstabelle initialisiert wird.

Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines effizienten Bilddaten-Übertragungsverfahrens. Ein weiteres Ziel dieser Erfindung besteht darin, eine einfache Struktur einer Bildcodier- oder Bilddecodiervorrichtung bereitzustellen. Ein darüber hinaus weiteres Ziel dieser Erfindung besteht darin, eine von einem Bediener leicht bedienbare Bildcodier- oder Bilddecodiervorrichtung zu schaffen.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszeichen durchgehend gleiche oder ähnliche Teile zeigen.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN -

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer gewöhnlichen Bildübertragungsvorrichtung veranschaulicht;

Fig. 2 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers innerhalb eines in Fig. 1 gezeigten CODEC veranschaulicht;

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer in Fig. 2 gezeigten Prädiktionseinheit veranschaulicht;

Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines in Fig. 2 gezeigten Arithmetik-Codierers veranschaulicht;

Fig. 5 bis 14 sind Ablaufdiagramme, welche die Codierverarbeitung des in Fig. 2 gezeigten Codierers veranschaulicht;

Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers innerhalb des in Fig. 1 gezeigten CODEC veranschaulicht;

Fig. 16 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines in Fig. 15 gezeigten Arithmetik-Decodierers veranschaulicht;

Fig. 17 bis 23 sind Ablaufdiagramme, welche die Decodierverarbeitung des in Fig. 15 gezeigten Codierers veranschaulichen;

Fig. 24 ist ein Diagramm, welches einen Wert von P bezogen auf einen Index 1 zeigt;

Fig. 25 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau einer Bildübertragungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel zeigt;

Fig. 26 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel zeigt;

Fig. 27 ist ein Schaltungsdiagramm eines in Fig. 26 gezeigten ID-Schalters;

Fig. 28 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem ersten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 29 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 30 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem ersten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 31 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 32 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 33 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 34 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 35 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 36 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 37 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 38 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 39 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 40 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem vierten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 41 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 42 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem vierten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 43 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 44 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem fünften Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 45 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 46 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem fünften Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 47 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 48 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem sechsten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 49 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 50 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem sechsten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 51 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 52 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 53 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 54 ist ein Ablaufdiagramm, welches dem Decodiervorgang in dem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 55 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem achten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 56 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in dem achten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 57 ist ein Blockdiagtamm, weiches den Aufbau eines Decodierers gemäß dem achten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 58 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang in dem achten Ausführungsbeispiel veranschaulicht;

Fig. 59 bis 66 sind Ablaufdiagramme, welche den Codierund den Decodiervorgang in weiteren Ausführungsbeispielen der Erfindung zeigen.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Nachstehend werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben.

Zunächst wird ein dynamisches Arithmetik-Codierverfahren im einzelnen beschrieben.

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, welches ein Beispiel einer bekannten Bildübertragungsvorrichtung, bei der ein dynamisches Arithmetik-Codierverfahren zur Anwendung kommt, veranschaulicht. Die Vorrichtung beinhaltet eine Haupt-CPU 101, welche die übergeordnete Steuerung der anderen Blöcke durchführt, ein Bedienfeld 102, auf dem der Benutzer die Bildübertragungsvorrichtung steuert, einen Programmspeicher 103, wie beispielsweise ein ROM, in welchem verschiedene, von der Haupt-CPU 101 ausgeführte Programme gespeichert sind, und einen Benutzerspeicher 104, wie beispielsweise ein RAM, in welchem von dem Benutzer abgespeicherte Daten wie etwa Kurzwahlnummern abgelegt sind. Die Vorrichtung umfaßt ferner einen Scanner/Drucker 105 zum Einlesen oder Ausdrucken eines Bilds, einen Bildprozessor 106, der eine Binarisierungsverarbeitung oder dergleichen durchführt, einen CODEC 107, der mittels dynamischer Arithmetik- Codierung codiert oder decodiert, eine CCU 109, die die Schnittstelle zu einer Leitung steuert, einen Bildspeicher 110, wie beispielsweise eine Festplatte oder ein RAM zur Übertragung aus dem Speicher oder zum Empfang in den Speicher, und eine Leitung 111, wie beispielsweise eine öffentliche Telefonleitung oder eine Standleitung (leased line).

Fig. 2 ist ein Blockdiagramm eines dynamischen Arithmetik-Codierers, der in dem vorstehend erwähnten CODEC 107 enthalten ist. Wie in Fig. 2 gezeigt, beinhaltet der dynamische Arithmetik-Codierer eine Vorhersageoder Prädiktionseinheit (prediction unit) 114, die auf ein Pixel umgebende Pixel Bezug nimmt, und einen Prädiktionszustandsspeicher (prediction state memory, RAM) 115, der - auf der Grundlage von durch die Prädiktionseinheit 114 ausgegebenen Randpixelwerten S&sub1;&sub1;&submin;&sub0; - einen Index 1 speichert, welcher die Zustände dieser Werte angibt, sowie ein Superioritätssymbol (superiority symbol) MPS. Darüber hinaus sind eine Initialisierungsein heit 113 vorgesehen, die mittels einem Initialisierungsvorgang den Prädiktionszustandsspeicher 115 auf "0" löscht oder rücksetzt, ein Arithmetik-Parameter-ROM 116, welches die Wahrscheinlichkeit P eines durch den Prädiktionszustandsspeicher 115 ausgegebenen Inferiontätssymbols (inferiority symbol) gemäß dem Index 1 ausgibt, ein Arithmetik-Codierer 117 zum dynamischen Durchführen einer Arithmetik-Codierung anhand der von dem Arithmetik-Parameter ROM 116 gelieferten Wahrscheinlichkeit P, dem Superioritäts-Symbol MPS aus dem Prädiktionszustandsspeicher 115 und dem Wert Xn des interessierenden Pixels aus der Prädiktionseinheit 114, sowie eine Aktualisierungseinheit 118 zum Aktualisieren des Index 1 des Prädiktionszustandsspeichers 115 in Übereinstimmung damit, ob das Superioritätssymbol MPS und der Wert Xn des interessierenden Pixels übereinstimmen oder nicht.

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm, welches die in Fig. 2 gezeigte Prädiktionseinheit 114 veranschaulicht. Die Prädiktionseinheit 114 beinhaltet vierzeilige FIFOS bzw. FIFO-Speicher 123, ein Prädiktionsmodell 124 zum Ausgeben von Xn als das interessierende Pixel und Werten von 12 1 gemäß Fig. 3 sowie den Werten von S&sub1;&sub1;&submin;&sub0;.

Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des in Fig. 2 gezeigten Arithmetik-Codierers 117 veranschaulicht. Der Arithmetik-Codierer 117 beinhaltet einen Subtrahierer 125, Multiplizierer 126, einen Selektor 127, Zwischenspeicher (latches) 128, einen Vergleicher 129, eine Code-Ausgabeeinheit 130, einen Addierer 131 und ein Exklusiv-Oder-Tor (EXOR-Tor) 132.

Nachstehend wird der durch die vorstehend erwähnten Komponenten durchgeführte Codiervorgang in Übereinstimmung mit den Ablaufdiagrammen gemäß Fig. 5 bis 14 beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, wird in Schritt S14 der Prädiktionszustandsspeicher 115 auf "0" gelöscht und eine Initialisierung durchgeführt, wonach in Schritt S3 eine in Fig. 6 gezeigte Codier-Unterroutine aufgerufen wird. In der Codier-Unterroutine wird in Schritt S15 eine in Fig. 7 gezeigte Unterroutine feinit aufgerufen. In einem Schritt S20 der Unterroutine feinit gemäß Fig. 7 werden ein Register C, ein Puffer B und ein Zähler SC auf "0" gelöscht, und werden ein Register A sowie Kennzeichenbits oder Flags STFLG und CT auf "FFFF", "1" bzw. "0" gesetzt. Das Programm kehrt aus der Unterroutine gemäß Fig. 7 zu Fig. 6 zurück, in der in Schritt S16 das interessierende Pixel Xn ausgelesen wird. Sodann wird, um die Codierung durchzuführen, in Schritt S17 eine in Fig. 8 gezeigte Unterroutine fencode aufgerufen.

In der Unterroutine fencode werden zunächst der Index 1 und das Superioritätssymbol MPS aus dem Prädiktionszustandsspeicher 115 ausgelesen und ein Arithmetik-Parameter P (die Wahrscheinlichkeit des Inferioritätssymbols) in Schritt S21 ermittelt. Danach werden in Schritt S22 die Daten A in Register A mit dem Arithmetik-Parameter P multipliziert, um A1 zu berechnen, und danach A1 von A subtrahiert, um A0 zu berechnen. Sodann wird in Schritt S23 ermittelt, ob das interessierende Pixel Xn und das Superioritätssymbol MPS gleich sind. Wenn diese gleich sind (d.h., wenn Übereinstimmung mit der Prädiktion vorliegt), wird sodann in Schritt S24 A0 in dem Register A substituiert. Daraufhin wird in Schritt S25 ermittelt, ob das höchstwertige Bit MSB (most significant bit) von A "0" ist oder nicht. Ist es "0" dann wird in Schritt S26 der Index 1 in Übereinstimmung mit einer Tabelle NMPS aktualisiert. Auf diesen folgt Schritt S27, in dem eine in Fig. 10 gezeigte Unterroutine RENORME aufgerufen wird. Wenn die Verarbeitung endet, kehrt das Programm aus dieser Unterroutine zurück. Wenn in Schritt S23 ermittelt wird, daß Xn und MPS nicht übereinstimmen, wird A0 zu den Daten im Register C addiert, wodurch C aktualisiert wird, und wird in Schritt S28 in Fig. 9 A1 in das Register A substituiert. In Schritt S29 wird ermittelt, ob der Zu stand eines dem Index 1 entsprechenden Schalters "1" ist oder nicht. Wenn der Schalterzustand "1" ist, wird in Schritt S30 das Superioritätssymbol MPS umgekehrt bzw. invertiert und sodann in Schritt S31 der Index 1 in Übereinstimmung mit der Tabelle NLPS aktualisiert. Hierauffolgt Schritt S32, in welchem die in Fig. 10 gezeigte Unterroutine RENORME aufgerufen und die Verarbeitung dieser Unterroutine beendet wird.

In der Unterroutine RENORME gemäß Fig. 10 wird in Schritt S33 ermittelt, ob das MSB des Registers A "0" ist oder nicht. Wenn es "0" ist, werden in Schritt S34 das Register C nach links verschoben und der Zähler CT dekrementiert. In Schritt S35 wird dann ermittelt, ob CT "0" ist oder nicht. Wenn dieser "0" ist, dann wird in Schritt S36 eine in Fig. 11 gezeigte Unterroutine BYTEOUT aufgerufen. Die vorherige Verarbeitung wird wiederholt, und wenn das MSB von A "1" wird, kehrt das Programm aus dieser Unterroutine zurück.

In der Unterroutine BYTEOUT gemäß Fig. 11 werden in Schritt S37 die Bit 19 bis 28 des Registers C extrahiert und vorübergehend in einem Register temp abgelegt, woraufhin in Schritt S38 ermittelt wird, ob temp gleich "FF"X ist. Wenn dieses größer ist (d.h., wenn ein Übertrag in das 27. Bit vorhanden ist), werden in Schritt S39 der Wert eines Pufferregisters inkrementiert und eine in Fig. 13 gezeigte Unterroutine AUSGANG aufgerufen.

In der Unterroutine AUSGANG gemäß Fig. 13 wird in Schritt S50 ermittelt, ob ein Flag STFLG "1" ist oder nicht. Wenn es "1" ist, dann wird in Schritt S51 STFLG auf "0" gesetzt, und das Programm kehrt aus dieser Unterroutine zurück.

Es wird angemerkt, daß weil der Anfangswert des Registers C nur bei der anfänglichen Abarbeitung von AUS- GANG zugeführt wird, die vorstehend beschriebene Verarbeitung dazu dient, dieses ungültig bzw. rückgängig zu machen.

Wenn STFLG "0" ist (d.h. ab dem zweiten Mal), wird in Schritt S52 ein Datenbyte nach außen hin ausgegeben (in eine Datei oder auf eine Leitung). Nach Schritt S51 oder S52 kehrt das Programm aus dieser Unterroutine zurück.

In Schritt S40 gemäß Fig. 11 wird ermittelt, ob der Zähler SC positiv ist (< 0). Lautet die Antwort JA, dann werden in Schritt S41 der Zähler SC dekrementiert, die vorstehend erwähnte Unterroutine AUSGANG aufgerufen und SC-Zahlen von "00"X Ausgängen ausgegeben. Wenn SC "0" wird, werden in Schritt S42 die acht niedrigerwertigen Bit von temp in den Puffer B geschrieben.

Wenn in Schritt S38 ermittelt wird, daß temp gleich oder kleiner ist als "FF"X, wird in Schritt S43 gemäß Fig. 12 auf "FF"X überprüft, und wenn temp gleich "FF"X ist, dann wird in Schritt S48 SC inkrementiert. Wenn temp jedoch kleiner ist als "FF"X, werden mittels einer Verarbeitung ähnlich der der vorstehend beschriebenen Schritte S40, S41 die Unterroutine AUSGANG aufgerufen und die SC-Zahlen von "FF"X Ausgängen ausgegeben (Schritte S45, S46). Die acht niedrigerwertigen Bit von temp werden in Schritt S47 in den Puffer B geschrieben, und in Schritt S49 werden die ausgegebenen Bit in dem Register C gelöscht und CT auf "8" eingestellt, woraufhin das Programm aus dieser Unterroutine zurückkehrt.

Dank der vorstehenden Verarbeitung wird die Verarbeitung der Schritte S16, S17 gemäß Fig. 6 wiederholt, bis alle Pixel verarbeitet sind (Schritt S18). Wenn die Verarbeitung des letzten Pixeis beendet ist, wird in Schritt S19 eine in Fig. 14 gezeigte Unterroutine feflush aufgerufen.

In der Unterroutine feflush gemäß Fig. 14 erfolgt die endgültige Ausgabe eines in dem Register C verbliebenen Codes. Zunächst werden in Schritt S53 16 Bit höherwertige Bit aus dem Ergebnis der Berechnung (C + A - 1) extrahiert und in temp gespeichert; sodann wird in Schritt S54 temp mit C verglichen. Falls sich ergibt, daß temp kleiner als C ist (wodurch ein Übertrag angezeigt wird), wird in Schritt S55 "8000"X zu temp hinzugefügt und das Ergebnis in C substituiert. Wenn die Antwort in Schritt S54 NEIN lautet, dann wird in Schritt S56 C in temp substituiert.

Sodann wird in Schritt S57 C um CT Bit nach links verschoben, und wird in Schritt S58 ermittelt, ob C größer ist als "7FFFFFF"X. Wenn es größer ist, dann wird in Schritt S59 "1" zu dem Puffer B hinzugefügt und die vorstehend beschriebene Unterroutine AUSGANG aufgerufen. Sodann werden in Schritten S60, S61 die SC-Zahlen von "00"X Ausgängen ausgegeben. Wenn C kleiner ist als "7FFFFFF", werden in Schritt S62 die Pufferinhalte und - auf die vorstehend beschriebene Art und Weise - "FF"X Ausgänge in Schritten S60, S61 ausgegeben. Schließlich werden in Schritt S65 die Bits 19 bis 11 des Registers C ausgegeben, woraufhin das Programm aus dieser Routine zurückkehrt.

Infolgedessen erfolgt die Codierung durch Wiederholen der Verarbeitung der Schritte S14, S3 gemäß Fig. 5, bis die Verarbeitung der letzten Seite abgeschlossen ist (JA in Schritt S4).

Fig. 15 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau eines in dem CODEC 107 gemäß Fig. 1 enthaltenen dynamischen Arithmetik-Decodierers veranschaulicht. Der dynamische Arithmetik-Decodierer beinhaltet einen Zeilenspeicher 120 zum Halten von vier Zeilen decodierter Ergebnisse, und einen Prädiktionszustandsspeicher (RAM) 115 zum Speichern eines Index, der auf von dem Zeilenspeicher ausgegebenen Umgebungspixelwerten S&sub1;&sub1;&submin;&sub0; beruht und der den Zustand dieser Werte angibt. Ferner sind eine Initialisierungseinheit 113 vorgesehen, die mittels einem Initialisierungsvorgang den Prädiktionszustandsspeichers 115 auf "0" löscht oder rücksetzt, ein Arithmetik-Parameter-ROM 116, welches die Wahrscheinlichkeit P eines durch den Prädiktionszustandsspeicher 115 ausgegebenen Inferioritätssymbols (inferiority symbol) gemäß dem Index 1 ausgibt, ein Arithmetik-Decodierer 119 zum dynamischen Durchführen einer Arithmetik-Decodierung anhand der von dem Arithmetik-Parameter-ROM 116 geheferten Wahrscheinlichkeit P, dem Superioritäts-Symbol MPS aus dem Prädiktionszustandsspeicher 115 und einem Codewort CR, sowie eine Aktualisierungseinheit 118 zum Aktualisieren des Index 1 des Prädiktionszustandsspeichers 115 in Übereinstimmung damit, ob das Superioritätssymbol MPS und das Codewort CR übereinstimmen oder nicht.

Fig. 16 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des in Fig. 15 gezeigten Arithmetik-Decodierers 119 zeigt.

Der Arithmetik-Decodierer 119 beinhaltet Subtrahierer 125, Nultiplizierer 126, Selektoren 127, Zwischenspeicher (latches) 128, Vergleicher 129, eine Code-Ausgabeeinheit 130, ein Exklusiv-Oder-Tor (EXOR-Tor) 132 und eine Code-Eingabeeinheit.

Nachstehend wird der durch die vorstehend erwähnten Komponenten durchgeführte Decodiervorgang in Übereinstimmung mit den Ablaufdiagrammen gemäß Fig. 17 bis 23 beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Decodieren zu beginnen, vorliegt, wird in Schritt S14 der Prädiktionszustandsspeicher 115 auf "0" gelöscht und eine Initialisierung durchgeführt, wonach in Schritt S5 eine in Fig. 18 gezeigte Unterroutine DECODIEREN aufgerufen wird. In der Unterroutine DECODIEREN wird in Schritt S71 eine in Fig. 19 gezeigte Unterroutine fdinit aufgerufen. In einem Schritt S74 der Unterroutine fdinit in Fig. 19 werden durch eine in Fig. 23 gezeigte Unterroutine BYTEIN die 24 ersten Bit des Codes in die 24 höherwertigen Bit des Registers C eingelesen und in Schritt S74 in dem Register A "FFFF"X gesetzt. Das Programm kehrt aus dieser Unterroutine zu Fig. 18 zurück.

In Schritt S72 gemäß Fig. 18 wird eine in Fig. 20 gezeigte Unterroutine fdecode aufgerufen.

In der Unterroutine fdecode werden zunächst in Schritt S75 der Index 1, das Superioritätssymbol MPS und der Arithmetik-Parameter (die Wahrscheinlichkeit des Inferioritätssymbols) P aus den Speichern 115, 116 ausgelesen. Danach werden in Schritt S76 die Daten A in Register A mit P multipliziert, um A1 zu berechnen, und danach A1 von A subtrahiert, um A0 zu berechnen. Sodann werden in Schritt S77 die acht höherwertigen Bit von C und der Wert von A0 verglichen. Wenn A0 kleiner ist, werden in Schritt S78 ein decodierter Wert X'n als der Wert des MPS decodiert und der Wert von A0 in das Register A substituiert. In Schritt S79 wird dann ermittelt, ob das MSB des Registers A "0" ist. Wenn das MSB "0" ist, werden in Schritt S80 der Index 1 in Übereinstimmung mit der Tabelle NMPS aktualisiert und eine in Fig. 21 veranschaulichte Unterroutine RDNORMD aufgerufen.

In der Unterroutine RENORMD gemäß Fig. 21 wird in Schritt S82 ermittelt, ob der Zähler CT "0" ist. Lautet die Antwort JA, wird in Schritt S83 die in Fig. 23 gezeigte Unterroutine BYTEIN atitgerufen. Sodann werden in Schritt S84 das Register A und das Register C nach links verschoben und der Zähler CT dekrementiert. Die vorherige Verarbeitung wird ausgeführt, bis das MSB von Register A in Schritt S85 "1" wird.

Wenn in Schritt S77 ermittelt wird, daß die acht höherwertigen Bit des Registers C größer sind als A0, erfolgt die Decodierung unter der Annahme, daß die Prädiktion fehlerhaft ist. Daher schreitet das Programm zu Schritt S81 fort, in dem 1-MPS in X'n substituiert wird, A0 von den acht höherwertigen Bit des Registers C subtrahiert wird und A1 in A substituiert wird. Ferner wird, um den Index 1 zu aktualisieren, eine in Fig. 22 gezeigte Unterroutine SUP aufgerufen.

In der Unterroutine SUP gemäß Fig. 22 wird in Schritt 886 ermittelt, ob der Zustand des dem Index 1 entsprechenden Schalters "1" ist oder nicht. Wenn der Schalterstatus "1" ist, wird in Schritt S87 das Superiontätssymbol MPS invertiert und dann in Schritt S88 der Wert des Index 1 in Übereinstimmung mit Tabelle NLPS aktualisiert. Daraufhin folgt Schritt S89. Wenn die Normalisierungsverarbeitung beendet ist, kehrt das Programm aus dieser Unterroutine zurück, so daß das Programm aus der Unterroutine gemäß Fig. 20 zu Fig. 18 zurückkehrt. Die vorstehend beschriebene Verarbeitung wird wiederholt, bis das letzte Pixel decodiert ist (Schritt S73). Das Programm kehrt dann zu Fig. 17 zurück.

Auf diese Art und Weise erfolgt die Decodierung dadurch, daß die Verarbeitung gemäß Schritten S14, S5 in Fig. 17 wiederholt wird, bis die Verarbeitung der letzten Seite beendet ist (JA in Schritt S4).

Als nächstes wird eine Bildübertragungsvorrichtung, welche eine Codierung oder Decodierung in Übereinstimmung mit einer die Vorrichtung kennzeichnenden Identifizierungsinformation durchführt und welche die Vertraulichkeit der übertragenen Daten gewährleistet, unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben.

Fig. 25 ist ein Blockdiagramm, welches eine Bildübertragungsvorrichtung veranschaulicht, bei welcher ein dynamisches Arithmetik-Codierverfahren gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel verwendet wird. Die Vorrichtung umfaßt die Haupt-CPU 101, welche eine übergeordnete Steuerung der weiteren Blöcke durchführt, das Bedienfeld 102, über das der Benutzer die Bildubertragungsvorrichtung steuert, den Programmspeicher 103, wie beispielsweise ein ROM, welches von der Haupt-CPU 101 ausgeführte Programme speichert, und den Benutzerspeicher 104, wie beispielsweise ein RAM, in dem von dem Benutzer abgelegte Daten, wie etwa Kurzwahlmummern, gespeichert sind. Die Vorrichtung umfaßt ferner den Scanner/Drucker 105 zum Einlesen oder Ausdrucken eines Bilds, den Bildprozessor 106, der eine Binarisierungsverarbeitung oder dergleichen durchführt, den CODEC 107, deü mittels dynamischer Arithmetik-Codierung codiert oder decodiert, eine Initialisierungstabelle (ROM), welche verschiedene Tabellen zum Initialisieren eines in dem CODEC 107 enthaltenen Prädiktionszustandsspeichers enthält, die CCU 109, die die Schnittstelle zu der Leitung steuert, den Bildspeicher 110, wie beispielsweise eine Festplatte oder ein RAM zur Übertragung aus dem Speicher oder zum Empfang in den Speicher, und die Leitung 111, wie beispielsweise eine öffentliche Telefonleitung oder eine Standleitung.

< Erstes Ausführungsbeispiel >

Fig. 26 ist ein Blockdiagramm, welches den Aufbau des Codierers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Wie in Fig. 2 gezeigt, beinhaltet der Codierer die Prädiktionseinheit 114, die auf ein das Pixel Xn umgebende Pixel bezug nimmt, und einen Prädiktionszustandsspeicher (RAM) 115 der auf der Grundlage von durch die Prädiktionseinheit 114 ausgegebenen umgebenden Pixelwerten S&sub1;&sub1;&submin;&sub0; einen Index 1 speichert, welcher die Zustände dieser Werte angibt, sowie ein Superiontätssymbol MPS. Ferner sind eine Initialisiertingseinheit 113 vorgesehen, die den Prädiktionszustandsspeicher 115 initialisiert, Initialisierungstabellen-ROMs 108, die eine Vielzahl von Inititialisierungstabellen speichert zum Durchführen der Initialisierung, und ein ID-Schalter 112 zum Einstellen der ID der Vorrichtung. Fig. 27 veranschaulicht den speziellen Schaltungsaufbau. Darüber hinaus sind das Arithmetik-Parameter ROM 116, welches die Wahrscheinlichkeit P eines Inferioritätssymbols in Übereinstimmung mit dem durch den Prädiktionszustandsspeicher 115 ausgegebenen Index 1 ausgibt, der Arithmetik-Codierer 117 zum dynamischen Durchführen einer Arithmetik-Codierung unter Verwendung der durch das Arithmetik-Parameter ROM 116 ausgegebenen Wahrscheinlichkeit P, des Superioritätssymbols MPS und des Wert Xn des interessierenden Pixels, sowie die Aktualisierungseinheit 118 zum Aktualisieren des Index 1 des Prädiktionszustandsspeichers 115 in Übereinstimmung damit, ob das Superigritätssymbol MPS und der Wert Xn des interessierenden Pixels übereinstimmen oder nicht, bereitgestellt.

Nachstehend wird der durch die vorstehend erwähnten Komponenten in Übereinstimmung mit dem vorliegenden Ausführungsbeispiel durchgeführte Codiervorgang gemäß dem Ablaufdiagramm nach Fig. 28 beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S1 die durch ein Ausgangssignal des vier Bit ID-Schalters 112 ausgewählten Werte der Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Darauffolgt Schritt S3, in welchem die Unterroutine CODIEREN gemäß Fig. 6 aufgerufen und die vorstehend beschriebene Codierung einer Seite durchgeführt wird. Daraufhin wird die Verarbeitung gemäß Schritt S3 wiederholt, ohne daß die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durchgeführt wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Wenn die codierten Daten auf die Leitung 111 übertragen werben, wird dem Datenkopf bzw. Datenvorspann (header) ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die resultierenden codieren Daten übertragen.

Fig. 29 ist ein Blockdiagramm, welches den Decodierer gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel zeigt. Der Decodierer beinhaltet den Zeilenspeicher 120 zum Halten von vier Zeilen decodierter Ergebnisse und den Prädiktionszustandsspeicher 115 zum Speichern eines Index, der auf durch den Zeilenspeicher 120 ausgegebenen Randpixelwerten S&sub1;&sub1;&submin;&sub0; beruht und der die Zustände dieser Werte angibt. Ferner sind eine Initialisierungseinheit 113 vorgesehen, die den Prädiktionszustandsspeicher 115 initialisiert, die Initialisierungstabellen-ROMs 108, die eine Vielzahl von Inititialisierungstabellen speichern zum Durchführen der Initialisierung, und der ID-Schalter 112 zum Einstellen der ID der Vorrichtung. Fig. 27 veranschaulicht den speziellen Schaltungsaufbau. Außerdem sind das Arithmetik-Parameter-ROM 116, welches die Wahrscheinlichkeit P eines Inferioritätssymbols in Übereinstimmung mit dem durch den Prädiktionszustandsspeicher 115 ausgegebenen Index 1 ausgibt, der Arithmetik-Codierer 119 zum dynamischen Durchführen einer Arithmetik-Codierung unter Verwendung der durch das Arithmetik-Parameter ROM 116 ausgegebenen Wahrscheinlichkeit P, dem Superioritätssymbol MPS und dem Codewort CR sowie die Aktualisierungseinheit 118 zum Aktualisieren des Index 1 des Prädiktionszustandsspeichers 115 in Übereinstimmung damit, ob das Superioritätssymbol MPS und das Codewort CR übereinstimmen oder nicht, bereitgestellt.

Nachstehend wird der durch die vorstehend erwähnten Komponenten durchgeführte Decodiervorgang gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel in Übereinstimmung mit dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 30 beschrieben.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der vorstehend erwähnte Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in einem Schritt S1 die durch einen Ausgang des vier Bit ID-Schalters 112 ausgewählten Werte ausgelesen und in Schritt S2 im den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin folgt Schritt S3, in dem die Unterroutine DECO- DIEREN gemäß Fig. 18 aufgerufen und die vorstehend beschriebene Decodierung einer Seite durchgeführt wird. Danach wird die Verarbeitung gemäß Schritt S5 wiederholt, ohne daß die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durchgeführt wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Zweites Ausführungsbeispiel >

Fig. 31 ist ein Blockdiagramm, welches den Codierer gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Anstelle von dem ID-Schalter 112 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird. Fig. 32 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S6 die vorab durch dem Benutzer registrierte ID der Vorrichtung der anderen Partei ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Wie in dem ersten Ausführungsbeispiel wird die Verarbeitung des Schritts S3 wiederholt, ohne daß die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durchgeführt wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Fig. 33 ist ein Blockdiagramm, welches einen Decodierer gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Anstelle von dem ID-Schalter 112 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird. Fig. 34 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der Verschlüsselungs- Identfizierungscode hinzugefügt ist, werden in Schritt S6 die vorab durch den Benutzer registrierte ID der Vorrichtung der Gegenstelle ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Danach wird wie in dem ersten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung des Schritts S5 wiederholt, ohne daß die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durchgeführt wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Drittes Ausführungsbeispiel >

Fig. 35 ist ein Blockdiagramm, welches den Codierer gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. In dem ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durch TS (ein Transformations-Anfangssignal). In diesem Ausführungsbeispiel erfolgt demgegenüber die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durch PS (ein Seiten-Anfangssignal). Fig. 36 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S1 die durch ein Ausgangssignal des vier Bit ID-Schalters 112 ausgewählten Werte der Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Sodann folgt Schritt S3, in welchem die Unterroutine CODIEREN gemäß Fig. 6 aufgerufen wird und die Codierung einer Seite durchgeführt wird. Daraufhin wird die Verarbeitung gemäß Schritten S1 bis S3 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die resultierenden codierten Daten übertragen.

Fig. 37 ist ein Blockdiagramm, welches einen Decodierer gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel zeigt. In dem ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durch TS. In diesem Ausführungsbeispiel erfolgt demgegenüber die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers 115 durch PS. Fig. 38 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der vorstehend erwähnte Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in einem Schritt S1 die durch den Ausgang des ID-Schalters 112 ausgewählten Werte ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird in Schritt S5 die Unterroutine DECODIE- REN gemäß Fig. 18 aufgerufen und die Decodierung einer Seite durchgeführt. Danach wird die Verarbeitung gemäß Schritten S1, S2 und S5 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Viertes Ausführungsbeispiel >

Fig. 39 ist ein Blockdiagramm, welches den Codierer gemäß einem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Anstelle von dem ID-Schalter 112 gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird Fig 40 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S6 die vorab durch den Benutzer registrierte ID der Vorrichtung der anderen Partei ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Danach wird wie in dem dritten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S6, S7, S2 und S3 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Fig. 41 ist ein Blockdiagramm, welches einen Decodierer gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Wie bei dem vorstehend beschriebenen Codierer wird die ID der Gegenstellen-Vorrichtung nicht aus dem ID-Schalter 112, sondern aus dem Benutzerspeicher 104 ausgelesen. Fig. 42 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel zeigt.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der vorstehend erwähnte Verschlüssegungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in Schritt S6 die durch den Benutzer vorab gespeicherte ID der Gegenstellen-Vorrichtung ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird wie in dem dritten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S6, S7, S2, S5 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Fünftes Ausführungsbeispiel >

Fig. 43 ist ein Blockdiagramm des Codierers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung In dem vor stehend beschriebenen dritten Ausführungsbeispiel wird jede Seite durch dieselbe Tabelle initialisiert. Dieses Ausführungsbeispiel ist demgegenüber derart angeordnet, daß die ID hypothetisch nach jeweils einer Seite durch einen Zähler geändert wird. Fig. 44 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel zeigt.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S8 der Wert aus dem ID Schalter ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der Initialisierungstabelle auf der Grundlage dieses Werts ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in dem Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin folgt Schritt S3, in dem die Unterroutine CODIEREN gemäß Fig. 6 aufgerufen und die Codierung einer Seite durchgeführt wird. Wenn die Seite nicht die letzte Seite ist, wird in Schritt S9 der Wert der ID durch den Zähler 121 hypothetisch hochgezählt Die Schritte S7, S2, S3 und S9 werden auf die vorstehend beschriebene Art und Weise wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die resultierenden codierten Daten übertragen.

Fig. 45 ist ein Blockdiagramm eines Decodierers gemäß einem fünften Ausführungsbeispiel der Erfindung. Wie bei dem vorstehend beschriebenen Codierer wird die ID hypothetisch nach jeder Seite geändert. Fig. 46 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel zeigt.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der vorstehend erwähnte Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in Schritt S9 der Wert der ID 112 ausgelesen, in Schritt S7 die Werte ausgewählten Initialisierungstabelle auf der Grundlage dieses Werts ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin werden die Schritte S7, S2, S5 und S9 wie auf die vorangehende Art und Weise wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Sechstes Ausführungsbeispiel >

Fig. 47 ist ein Blockdiagramm, welches den Codierer gemäß einem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Anstelle von dem ID-Schalter 112 gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird. Fig. 48 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S6 die vorab durch den Benutzer registrierte ID der Vorrichtung der anderen Partei ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Danach wird wie in dem fünften Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S7, S2, S3 und S9 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode an den Datenkopf hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Fig. 49 ist ein Blockdiagramm, welches einen Decodierer gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Wie bei dem vorstehend beschriebenen Codierer wird die ID des Ziels der Übertragung nicht aus dem ID- Schalter 112, sondern aus dem Benutzerspeicher 104 ausgelesen. Fig. 50 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel zeigt.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der vorstehend erwähnte Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in Schritt S6 die durch den Benutzer vorab gespeicherte ID der Vorrichtung der sendenden Partei ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch die gelesene ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird wie in dem fünften Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S7, S2, S5, 89 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Siebtes Ausführungsbeispiel >

Fig. 51 ist ein Blockdiagramm des Codierers gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In dem vorstehend beschriebenen fünften Ausführungsbeispiel wird die ID seitenweise durch einen Zähler geändert. Dieses Ausführungsbeispiel ist demgegenüber derart angeordnet, daß die Initialisieruhgstabelle 108 durch die Werte einer Zufallszahlenfälge geändert werden. Fig. 52 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang in Übereinstimmung mit dem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S8 der Wert des ID-Schalters 112 ausgelesen und in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt, wobei dieser Wert als Ursprung bzw. Anfangswert dient. Die Werte der Initialisierungstabelle auf der Grundlage der Zufallszahl werden in Schritt 811 ausgelesen und in Schritt S2 in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Sodann wird die in Fig. 6 gezeigte Unterroutine CODIEREN aufgerufen und in Schritt S3 die Codierung einer Seite durchgeführt. Wenn die Seite nicht die letzte Seite ist, wird in Schritt 812 die nächste Zufallszahl ausgelesen, um den Wert der Zufallszahl zu aktualisieren. Die Verarbeitung der Schritte S11, S2, S3 und S12 werden wie auf die vorstehende Art und Weise wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Fig. 53 ist ein Blockdiagramm eines Decodierers gemäß einem siebten Ausführungsbeispiel der Erfindung. In dem vorstehend beschriebenen siebten Aus führungsbei spiel wird der Wert der Zufallszahl nach jeder Seite aktualisiert und geändert, wie bei dem vorstehend beschriebenen Codierer. Fig. 54 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, werden in Schritt S8 der Wert des ID Schalters 112 ausgelesen und in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt, wobei dieser Wert als Ursprung dient. Die Werte der Initialisierungstabelle auf der Grundlage dieses Zufallszahlenwerts werden in Schritt S11 ausgelesen und in Schritt S2 in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird in Schritt S5 die Fig. 18 gezeigte Unterroutine DECODIEREN aufgerufen und die Decodierung einer Seite durchgeführt. Danach wird die Verarbeitung gemäß Schritten S11, S2, S5 und S12 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

< Achtes Ausführungsbeispiel >

Fig. 55 ist ein Blockdiagramm, welches dem Codierer gemäß einem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Anstelle von dem ID-Schalter 112 gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird. Fig. 56 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Codiervorgang gemäß dem achten Ausführungsbeispiel veranschaulicht.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, wird in Schritt S6 die vorab durch den Benutzer registrierte ID der Vorrichtung der anderen Partei ausgelesen und wird in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt, wobei die ID als Ursprung dient. Die Werte der Initialisierungstabelle auf der Grundlage der Zufallszahl werden in Schritt S11 ausgelesen und in Schritt S2 in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Danach wird wie in dem siebten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S11, S2, S3 und S12 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten ßeite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet Zum Zeitpunkt der Übertragung wird dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt, nach dem die codierten Daten übertragen werden.

Fig. 57 ist ein Blockdiagramm, weiches einen Decodierer gemäß dem achten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt. Anstelle von dem ID-Schalter 112 Gebrauch zu machen, wird bei diesem Ausführungsbeispiel der Benutzerspeicher 104 verwendet, aus dem wie bei dem vorstehend beschriebenen Decodierer die ID des Ziels der Übertragung ausgelesen wird. Fig. 58 ist ein Ablaufdiagramm, welches den Decodiervorgang gemäß dem achten Ausführungsbeispiel zeigt

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten der Verschlüsselungs-Identifizierungscode hinzugefügt ist, wird in Schritt S6 die durch den Benutzer vorab gespeicherte ID der sendenden Gegenstellen- Vorrichtung ausgelesen und wird in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt, wobei diese ID als Ursprung dient. In Schritt S11 werden die Werte der Initialisie rungstabelle auf der Grundlage der Zufallszahl ausgelesen und in Schritt S2 in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird wie in dem siebten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S11, S2, S5, S12 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

Somit wird in Übereinstimmung mit den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen eine Bildübertragungsvorrichtung zum Übertragen und Empfangen von Bildem unter Verwendung dynamisch arithmetischer Codierung bereitgestellt mit einer Vielzahl von Initialisierungstabellen, wobei eine dieser Tabellen auf der Grundlage einer vorab registrierten ID ausgewählt wird. Auf der Übertragungs- bzw. Sendeseite wird zu Beginn der Kommunikation oder zu Beginn jeder Seite ein Prädiktionszustandsspeicher innerhalb des Codierers initialisiert und, nachdem eine verschlüsselte Codierung erfolgt ist, ein Signal dahingehend, daß eine verschlüsselte Codierung durchgeführt wurde, hinzugefügt, woraufhin die Übertragung erfolgt. Auf der Empfangsseite wird ermittelt, ob das die Verschlüsselung angebende Signal hinzugefügt wurde. Wenn das Signal erkannt wird, dann wird auf eine zu der der Sendeseite ähnliche Art und Weise ein Prädiktionszustandsspeicher innerhalb eines Decodierers durch eine Initialisierungstabelle in itialisiert, die auf der Grundlage der ID ausgewählt wurde, und wird die Decodierung durchgeführt. Wenn die IDS der Sende- und der Empfangsseite nicht übereinstimmen, können empfangene Bilddaten nicht mehr länger richtig decodiert werden, so daß daher die Vertraulichkeit der Inhalte der Kommunikation gewährleistet werden.

< Weitere Ausführungsbeispiele >

Nachstehend werden nun weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben.

In dem zweiten, vierten, sechsten und achten Ausführungsbeispiel wird die ID der Vorrichtung der anderen Partei bzw. Gegenstelle nicht aus dem ID-Schalter 112, sondern aus dem Benutzerspeicher 104 ausgelesen. Nachstehend wird ein Fall, in dem die ID der Vorrichtung gelesen wird, als ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.

Der Codiervorgang gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel wird nun in Übereinstimmung mit dem in Fig. 59 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S13 die vier Bit-ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung festgelegt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle gelesen, und diese Werte in Schritt S2 in dem Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird, wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel, die Verarbeitung gemäß Schritt S3 wiederholt, ohne daß der Prädiktionszustandsspeicher 115 initialisiert wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs- Identifizierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Nachstehend wird der dem zweiten Ausführungsbeispiel entsprechende Decodiervorgang in Übereinstimmung mit dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 60 beschrieben.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten die Verschlüsselungs-Identifizierungsinfomation hinzugefügt ist, werden in Schritt S13 die vier Bit-ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung eingestellt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird wie in dem zweiten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung des Schritts S5 wiederholt, ohne daß der Prädiktionszustandsspeicher 115 initialisiert wird. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

Der Codiervorgang gemäß dem vierten Ausführungsbeispiel wird nun in Übereinstimmung mit dem in Fig. 61 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung festgelegt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle gelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird, wie in dem vierten Ausführungsbeispiel, die Verarbei- tung gemäß Schritten S13, S7, S2 und S3 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs- Identifizierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Nachstehend wird der dem vierten Ausführungsbeispiel entsprechende Decodiervorgang in Übereinstimmung mit dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 62 beschrieben.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten die Verschlüsselungs-Identifizierungsinformation hinzugefügt sind, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrieng eingestellt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschneben. Daraufhin wird wie in dem vierten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S13, S7, S2, S5 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

Der Codiervorgang gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel wird nun in Übereinstimmung mit dem in Fig. 63 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung festgelegt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle gelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschrieben. Daraufhin wird, wie in dem sechsten Ausführungsbeispiel, die Verarbeitung gemäß Schritten S7, S2, S3 und S9 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung wird ein Verschlüsselungs-Identifizierungscode an den Datenkopf angehängt, nach dem die codierten Daten übertragen werden.

Nachstehend wird der dem sechsten Ausführungsbeispiel entsprechende Decodiervorgang in Übereinstimmung mit dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 64 beschrieben.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten die Verschlüsselungs-Identifizierungsinformation hinzugefügt sind, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung eingestellt wurde, ausgelesen, in Schritt S7 die Werte der durch diese ID ausgewählten Initialisierungstabelle ausgelesen, und in Schritt S2 diese Werte in den Prädiktionszustandsspeicher 115 geschneben. Daraufhin wird wie in dem sechsten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S7, S2, S5, S9 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

Der Codiervorgang gemäß den achten Ausführungsbeispiel wird nun in Übereinstimmung mit dem in Fig. 65 gezeigten Ablaufdiagramm beschrieben.

Wenn eine Anforderung, mit dem Codieren zu beginnen, vorliegt, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung festgelegt wurde, ausgelesen und in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt. Daraufhin wird, wie in dem achten Ausführungsbeispiel, die Verarbeitung gemäß Schritten S11, S2, S3 und S12 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Codierung beendet. Zum Zeitpunkt der Übertragung werden dem Datenkopf ein Verschlüsselungs-Identiffzierungscode hinzugefügt und danach die codierten Daten übertragen.

Nachstehend wird der dem achten Ausführungsbeispiel entsprechende Decodiervorgang in Übereinstimmung mit dem Ablaufdiagramm gemäß Fig. 66 beschrieben.

Wenn ermittelt wird, daß dem Datenkopf der empfangenen Daten die Verschlüsselungs-Identifizierungsinformation hinzugefügt sind, werden in Schritt S13 die ID der Vorrichtung, die durch den Benutzer zum Zeitpunkt der Registrierung eingestellt wurde, ausgelesen und in Schritt S10 eine Zufallszahlenfolge erzeugt, wobei diese ID als Ursprung dient. Daraufhin wird wie in dem achten Ausführungsbeispiel die Verarbeitung der Schritte S11, 52, S5, S12 wiederholt. Wenn die Verarbeitung der letzten Seite in Schritt S4 endet, wird die Decodierung beendet.

Obwohl in den Ausführungsbeispielen ROMs und RAMs als Speicher erwähnt sind, bedeutet dies keine Beschränkung der Erfindung. Anstelle eines ROM können beispielsweise ein RAM oder eine Festplatte verwendet werden.

Obwohl ferner die ID in den Ausführungsbeispielen ein vier Bit breiter digitaler Wert ist, bedeutet dies keine Beschränkung der Erfindung. Beispielsweise kann die ID ein digitaler Wert mit einer anderen Anzahl von Bit oder ein Zeichen sein.

Somit kann in Übereinstimmung mit den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen die Vertraulichkeit übertragener Daten durch Codieren oder Decodierell- der Daten in Abhängigkeit von einer Identifikationseinrichtung, die die Vorrichtung spezifiziert, gewährleistet werden.

Da viele sich offensichtlich stark unterscheidende Ausführungsbeispiele der Erfindung verwirklicht werden können, ohne deren Rahmen zu verlassen, ist offenbar, daß die Erfindung nicht auf ihre speziellen Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern gemäß dem beigefügten Patentansprüchen definiert ist.


Anspruch[de]

1. Bildübertragungsvorrichtung, umfassend:

eine Kompressionscodiereinrichtung (107, 117) zum Komprimieren von Eingangsbilddaten durch einen Konpressionsvorgang, um eine zu übertragende Datenmenge zu reduzieren;

gekennzeichnet durch

eine Initialisierungseinrichtung (113) zum Festlegen eines Parameters des Kompressionsvorgangs auf der Grundlage einer Identifizierungsinformation (ID), welche eine Vorrichtung spezifiziert, wobei die Identifizierungsinformation (ID) auch einer bestimmten Decodiervorrichtung bekannt ist, derart, daß die Kompressionscodiereinrichtung auch eine Verschlüsselung durchführt, um durch eine Komprimierung unter Verwendung des Parameters die Vertraulichkeit der Daten zu verbessern.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der Information, die anzeigt, daß die Bilddaten auf der Grundlage des in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation initialilisierten Parameters codiert sind, zur Übertragung zu den codierten Daten hinzugefügt wird.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Initialisierungseinrichtung beinhaltet:

eine Speichereinrichtung (108) zum Speichern einer Vielzahl von Initialisierungstabellen, die in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation ausgewählt werden; und eine Auswahleinrichtung (112) zum Auswählen einer durch die Speichereinrichtung gespeicherten Initialisierungstabelle;

wobei ein Prädiktionszustandspeicher für die Codierung durch die durch die Auswahleinrichtung ausgewählte Initialisierungstabelle initialisiert wird.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei der die Initialisierung des Prädiktionszustandspeichers zu Beginn einer Kommunikation durchgeführt wird.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, bei der die Initialisierung des Prädiktionszustandspeichers für jede Seite durchgeführt wird.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei der die Auswahleinrichtung auf der Grundlage der Identifizierungsinformation eine Initialisierungstabelle für jede Seite auswählt.

7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Auswahleinrichtung eine Initialisierungstabelle in Übereinstimmung mit einer durch einen Zähler für jede Seite geänderten Identifizierungsinfomation auswählt.

8. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Auswahleinrichtung eine Initialisierungstabelle in Übereinstimmung mit einer auf der Grundlage der Identifizierungsinformation generierten Zufallszahl auswählt.

9. Bildübertragungsverfahren, umfassend:

Komprimieren (S3) von Eingangsbilddaten durch einen Kompressionsvorgang, um eine zu übertragende Datenmenge zu reduzieren;

gekennzeichnet durch

anfängliches Festlegen (S1) eines Parameters des Kompressionsvorgangs auf der Grundlage einer Identifizierungsinformation, welche eine Vorrichtung spezifiziert, wobei die Identifizierungsinformation (ID) auch einer bestimmten Decodiervorrichtung bekannt ist, derart, daß der den Parameter verwendende Kompressionsvorgang auch eine Verschlüsselung durchführt, um die Vertraulichkeit der Daten zu verbessern.

10. Verfahren nach Anspruch 9, ferner umfassend das Hinzufügen von Information zu den komprimierten Bilddaten, welche anzeigt, daß die Buddaten auf der Grundlage des in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation initialisierten Parameters codiert sind.

11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, bei dem der Festlegungsschritt die Auswahl einer von einer Vielzahl von Initialisierungstabellen in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation beinhaltet, und bei dem ein Prädiktionszustandspeicher initialisiert wird zum Codieren mittels der ausgewählten Initialisierungstabelle.

12. Bildempfangsvorrichtung, umfassend:

eine Decodiereinrichtung (107, 119) zum Decodieren komprimierter empfangener Buddaten durch einen Dekompressionsvorgang;

gekennzeichnet durch eine Initialisierungseinrichtung (113) zum Festlegen eines Parameters des Dekompressionsvorgangs auf der Grundlage einer Identifizierungsinformation (ID), welche eine Vorrichtung spezifiziert, wobei die Identifizierungsinformation (ID) auch einer bestimmten Codiervorrichtung bekannt ist, derart, daß der Dekompressionsvorgang eine Decodierung und Entschlüsselung der empfangenen Daten durchführt und dadurch die Vertraulichkeit der Daten verbessert.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei der die Initialisierungseinrichtung beinhaltet:

eine Speichereinrichtung (108) zum Speichern einer Vielzahl von in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation ausgewählten Initialisierungstabellen; und

eine Auswahleinrichtung zum Auswählen einer durch die Speichereinrichtung gespeicherten Initialisierungstabelle;

wobei ein Prädiktionszustandsspeicher (115) zum Codie ren durch die durch die Auswahleinrichtung ausgewählte Initialisierungstabelle initialisiert wird.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers zu Beginn einer Kommunikation ausgeführt wird.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei der die Initialisierung des Prädiktionszustandsspeichers für jede Seite ausgeführt wird.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15, bei der die Auswahleinrichtung auf der Grundlage der Identifizierungsinformation eine Initialisierungstabelle für jede Seite, auswählt.

17. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei der die Auswahleinrichtung eine Initialisierungstabelle in Übereinstimmung mit einer durch einen Zähler für jede Seite geänderten Identifizierungsinßomation auswählt.

18. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei der die Auswahleinrichtung eine Inftialisierungstabelle in Übereinstimmung mit einer auf der Grundlage der Identifizierungsinformation generierten Zufallszahl auswählt.

19. Bildempfangsverfahren, umfassend:

Dekodieren (S5) komprimierter empfangener Bilddaten durch einen Dekompressionsvorgang;

gekennzeichnet durch

anfängliches Festlegen (S1) eines Parameters des Dekomprimierungsvorgangs auf der Grundlage einer Identifizierungsinformation, welche eine Vorrichtung spezifiziert, wobei die Identifizierungsinformation (ID) auch einer bestimmten Codiervorrichtung bekannt ist, derart, daß der Dekompressionsvorgang eine Decodierung und Entschlüsselung der empfangenen Daten durchführt und dadurch Vertraulichkeit der Daten verbessert.

20. Verfahren nach Anspruch 19, bei der der Festlegungsschritt das Auswählen einer von einer Vielzahl von Initialisierungstabellen in Abhängigkeit von der Identifizierungsinformation sowie das Initialisieren eines Prädiktionszustandspeichers zum Decodieren mittels der ausgewählten Initialisierungstabelle umfaßt.

21. Faksimile-Kommunikationsvorrichtung (191 bis 110), umfassend eine Übertragungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und eine Empfangsvorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 18.







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