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Dokumentenidentifikation DE19626349A1 02.01.1998
Titel Abstandshalter zur Ausbildung der Schlaufe von parallel im Abstand angeordneten flexiblen Kunststoffrohren
Anmelder BeKa Heiz- und Kühlmatten GmbH, 13127 Berlin, DE
Erfinder Bauke, Albrecht, 13053 Berlin, DE;
Hix, Jutta, 13507 Berlin, DE;
Kremer, Josef, 16540 Hohen Neuendorf, DE;
Sobczyk, Reinhard, 13088 Berlin, DE;
Sterzing, Rainer, 10317 Berlin, DE
Vertreter Maikowski & Ninnemann, Pat.-Anw., 10707 Berlin
DE-Anmeldedatum 18.06.1996
DE-Aktenzeichen 19626349
Offenlegungstag 02.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.01.1998
IPC-Hauptklasse F24F 13/32
IPC-Nebenklasse F24D 19/02   F24D 3/12   F28F 9/00   
IPC additional class // F24F 5/00  
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter zur Ausbildung der Schlaufe von parallel im Abstand angeordneten flexiblen Kunststoffrohren für Kühl- und/oder Heizkunststoffrohrmatten oder Kunststoffrohrmatten für Wärmetauscher, wobei der Abstandshalter mindestens einen durchgehenden Steg mit omegaförmigen Öffnungen besitzt und an dem Steg auf der einen Seite Formteile, mit einer der zu bildenden Schlaufe angepaßten Form, und auf der anderen Seite Verstärkungen zur Parallelorientierung der flexiblen Kunststoffrohre angeordnet sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abstandshalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der so ausgebildet ist, daß er allen flexiblen Kunststoffrohren eine parallele Führung gibt, eine wahlweise Verbindung zum benachbarten Abstandshalter gestattet und geringen Materialaufwand aufweist.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß neben der Gewährleistung der parallelen Führung aller flexiblen Kunststoffrohre nach der Schlaufenbildung eine wahlweise Verbindung zum benachbarten Abstandshalter möglich ist, daß das flexible Kunststoffrohr bei der Schlaufenbildung unterstützt und eine Knickung verhindert wird und ein geringer Kunststoffmaterialverbrauch entsteht, daß geringe Fertigungszeiten durch gleichmäßige Materialstärken auftreten und ein notwendiges Verschieben des Abstandshalters beim Einfügen in die Kunststoffrohrmatte mit geringen Kräften erfolgen kann.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Abstandshalter zur Ausbildung der Schlaufe von parallel im Abstand angeordneten flexiblen Kunststoffrohren für Kühl- und/oder Heizkunststoffrohrmatten oder Kunststoffrohrmatten für Wärmetauscher, wobei der Abstandshalter mindestens einen durchgehenden Steg mit omegaförmigen Öffnungen besitzt und an dem Steg auf der einen Seite Formteile, mit einer der zu bildenden Schlaufe angepaßten Form, und auf der anderen Seite Verstärkungen zur Parallelorientierung der flexiblen Kunststoffrohre angeordnet sind.

In der DE-OS-44 33 390 und DE-OS-44 33 391 werden Abstandshalter zur Schlaufenbildung genannt, die die Schlaufenbildung unterstützen.

Nachteilig ist bei der in der DE-OS-44 33 390 aufgeführten Ausführung, daß nicht alle flexiblen Kunststoffrohre aus Gründen der möglichen Ankopplung der Abstandshalter untereinander mit einer parallelen Führung ausgestattet werden können. Als weiterer Nachteil bei dieser Ausführung muß gesehen werden, daß die Verstärkungen das flexible Kunststoffrohr völlig umhüllen und damit die beim Einbringen in die Kunststoffrohrmatte notwendige Verschiebung erschweren und zum anderen unnötig viel Kunststoffmaterial eingesetzt werden muß. Durch die Materialansammlung sind lange Herstellzeiten erforderlich. Das unnötige Material und die verlängerten Fertigungszeiten bedingen hohe Kosten. Nachteilig ist bei der in der DE-OS-44 33 391 aufgeführten Ausführung, daß drei durchgehende Stege eingesetzt wurden. Dies erfordert einen hohen Materialeinsatz und hohe Formkosten. Außerdem ist eine Kopplung der Abstandshalter miteinander nicht gegeben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Abstandshalter der eingangs genannten Art zu schaffen, der so ausgebildet ist, daß er allen flexiblen Kunststoffrohren eine parallele Führung gibt, eine wahlweise Verbindung zum benachbarten Abstandshalter gestattet und geringen Materialaufwand aufweist.

Die Aufgabe wird erfindungsgemaß dadurch gelöst, daß an den omegaförmigen Öffnungen des durchgehenden Steges Formelemente paarweise innerhalb einer Schlaufe angeordnet sind, wobei die Formelemente eine biegesteife Form aufweisen.

Vorteilhaft wurde gelöst, daß neben dem einen durchgehenden Steg ein zweiter durchgehender Steg in Richtung der Schlaufe ausgebildet ist.

Eine weitere vorteilhafte Lösung besteht darin, daß jeweils zwei Formelemente durch einen Steg verbunden sind.

Weiterhin wurde vorteilhaft gelöst, daß am ersten und/oder letzten Formteil und/oder am Steg und am Formelement jeweils eine zusätzliche omegaförmige Öffnung angeordnet ist. Eine vorteilhafte Gestaltung der Erfindung besteht darin, daß das erste und letzte Formteil eine zusätzliche Verstärkung aufweist.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß neben der Gewährleistung der parallelen Führung aller flexiblen Kunststoffrohre nach der Schlaufenbildung eine wahlweise Verbindung zum benachbarten Abstandshalter möglich ist, daß das flexible Kunststoffrohr bei der Schlaufenbildung unterstützt und eine Knickung verhindert wird und ein geringer Kunststoffmaterialverbrauch entsteht, daß geringe Fertigungszeiten durch gleichmäßige Materialstärken auftreten und ein notwendiges Verschieben des Abstandshalters beim Einfügen in die Kunststoffrohrmatte mit geringen Kräften erfolgen kann.

Im folgenden ist die Erfindung von unterschiedlichen Ausführungsbeispielen an Zeichnungen dargestellt.

Es zeigt die Fig. 1 einen Abstandshalter, der nur durch einem durchgehenden Steg gebildet wird, wobei an den omegaförmigen Öffnungen biegesteif ausgebildete Formelemente angebracht sind.

Die Fig. 2 zeigt einen Abstandshalter mit zwei durchgehenden Stegen und die Formelemente an den omegaförmigen Öffnungen sind durch Stege verbunden. Bei den Kunststoffrohrmatten ist es günstig, wenn die Schlaufen 4 nebeneinander angeordnet sind und dabei vor Knicken geschützt werden. Dazu dient der dargestellte Abstandshalter. Das flexible Kunststoffrohr, dessen Mittellinie durch die Schlaufe 4 dargestellt ist, wird in die omegaförmigen Öffnungen 2 eingelegt. Durch die Schlaufenform versucht das flexible Kunststoffrohr die parallele Lage außerhalb des Abstandhalters zu verlassen. Durch Formelemente 3, die am Steg 1 angeordnet sind wird dieses Bestreben verhindert. Die Formelemente 3 brauchen nur auf einer Seite der omegaförmigen Öffnung 2 angeordnet sein. Wie im Detail A-C dargestellt ist, kann durch eine geeignete Form die benötigte Biegesteife der Formelemente 3 erreicht werden. In Fig. 2 ist das Formelement 3 einfach ausgeführt und zum Erreichen der Biegesteife wurde deshalb ein Steg 6 angeordnet. Durch die gezeigten Ausführungen hat der Abstandshalter nur an den omegaförmigen Öffnungen 2 Umschließung und damit Reibkräfte mit dem flexiblen Kunststoffrohr. Eine notwendige Verschiebung beim Einbringen des Abstandhalters in die Kunststoffrohrmatte ist damit leicht durchführbar. Die erfindungsgemäße Ausführung benötigt nur einen geringen Kunststoffeinsatz. Es ist möglich den Abstandshalter nur mit einem durchgehenden Steg 1 auszubilden. Das jeweils erste und letzte Formteil 7, welches die entsprechende Form zur Bildung der Schlaufe besitzt, muß dann aus Festigkeitsgründen mit der Verstärkung 9 versehen werden.

Bei breiten Kunststoffrohrmatten ist es notwendig, mehrere Abstandshalter einzusetzen. Hierbei ist es günstig, wenn die Abstandshalter miteinander verbunden werden können. Die gezeigten Lösungen mit den zusätzlichen omegaförmigen Öffnungen 8 gestatten diese Verbindung. Auch allen gezeigten erfindungsgemäßen Lösung können alle omegaförmigen Öffnungen 2 mit Formelementen 3 zur parallelen Führung der flexiblen Kunststoffrohre ausgerüstet werden.

Bezugszeichenliste

1 durchgehender Steg

2 omegaförmige Öffnung

3 Formelement

4 Schlaufe

5 durchgehender Steg

6 Steg

7 Formteil

8 zusätzliche omegaförmige Öffnung

9 Verstärkung


Anspruch[de]
  1. 1. Abstandshalter zur Ausbildung der Schlaufe von parallel im Abstand angeordneten, flexiblen Kunststoffrohren für Kühl- und/oder Heizkunststoffrohrmatten oder Kunststoffrohrmatten für Wärmetauscher, wobei der Abstandshalter mindestens einen durchgehenden Steg mit omegaförmigen Öffnungen besitzt und an dem Steg auf der einen Seite Formteile, mit einer der zu bildenden Schlaufe angepaßten Form, und auf der anderen Seite Verstärkungen zur Parallelorientierung der flexiblen Kunststoffrohre angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß an den omegaförmigen Öffnungen (2) des durchgehenden Steges (1) Formelemente (3) paarweise innerhalb einer Schlaufe (4) angeordnet sind, wobei die Formelemente (3) eine biegesteife Form aufweisen.
  2. 2. Abstandshalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem durchgehenden Steg (1) ein zweiter durchgehender Steg (5) in Richtung der Schlaufe (4) ausgebildet ist.
  3. 3. Abstandshalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Formelemente (3) durch einen Steg (6) verbunden sind.
  4. 4. Abstandshalter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten und/oder letzten Formteil (7) und/oder am Steg (5) und am Formelement (3) eine zusätzliche omegaförmige Öffnung (8) angeordnet ist.
  5. 5. Abstandshalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und letzte Formteil (7) eine zusätzliche Verstärkung (9) aufweist.






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