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Dokumentenidentifikation DE19626919A1 08.01.1998
Titel Transporttraktor
Anmelder ABB Daimler-Benz Transportation (Deutschland) GmbH, 16761 Hennigsdorf, DE
Erfinder Kroschewsky, Hans-Joachim, Dipl.-Ing., 16761 Hennigsdorf, DE
DE-Anmeldedatum 04.07.1996
DE-Aktenzeichen 19626919
Offenlegungstag 08.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.01.1998
IPC-Hauptklasse B61J 3/12
Zusammenfassung Ein Transporttraktor weist ein als Traggestell ausgebildetes Magnetgehäuse (7.2) auf, an dem wenigstens ein Rad (5) und eine Antriebseinrichtung vorgesehen sind, um insbesondere schienengebundene Fahrzeuge (1) auf ortsfesten Schienen (2) verschieben zu können. Um solche Arbeiten mit geringem technischen Aufwand ausführen zu können, ist am Magnetgehäuse (7.2) ein Magnet (7) gehalten, von dem zumindest ein Magnetpol (7.1) benachbart zur Aufstandsebene (Schiene (2)) des Rades (5) angeordnet ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Transporttraktor gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs.

Um insbesondere Schienenfahrzeuge fortzubewegen, ist es auf Grund des hohen Fahrzeuggewichts erforderlich, einen Transporttraktor an das Fahrzeug anzukoppeln, wobei hierfür zur Fortbewegung von Schienenfahrzeugen Rangierlokomotiven zur Anwendung gelangen. Das ist selbst dann der Fall, wenn das Schienenfahrzeug nur über kurze Strecken, beispielsweise innerhalb einer Werkhalle verschoben, zu einem Sammelplatz oder dergleichen verfrachtet werden soll. Die Bereitstellung und das Heranführen einer Rangierlok ist material- und arbeitsaufwendig und erfordert die Beschäftigung mehrerer Personen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transporttraktoranordnung gemäß dem Oberbegriff des ersten Anspruchs bereitzustellen, die einfach und leicht im Aufbau sowie in der Handhabung ist.

Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Erfindung durch die kennzeichnenden Merkmale des ersten Anspruchs.

Bei einer Ausgestaltung einer Transporttraktoranordnung gemäß der Erfindung weist der Traktor zwar ein sehr geringes Eigengewicht auf, so daß er leicht manuell zu rangieren ist, jedoch wird die für einen ausreichenden Reibungsschluß mit der Aufstandsebene erforderliche Auflagekraft seiner jeweils angetriebenen Räder mit Hilfe eines Magneten erzeugt, der in magnetischem Kraftschluß mit einer ortsfest angeordneten Schiene aus magnetisierbarem Material zu bringen ist. Zur Veränderung des magnetischen Kraftschlusses kann der Magnet an einem auch zumindest einen Antriebsmotor tragenden, relativ leicht gebauten Traggestell höhenverstellbar gehalten sein. Zusätzlich kann der Magnet als Elektromagnet ausgebildet sein, dessen elektrische Erregung und damit seine Anziehungskraft durch entsprechende Steuerung des Erregerstromes veränderbar ist. Zum Verschieben leichter Fahrzeuge genügt es demnach, zur Vermeidung des Durchrutschens der Antriebsräder den Magneten mit relativ großem Abstand von der zugeordneten Stahlschiene und/oder mit entsprechend niedriger elektrischer Erregung zu betreiben. Schwere Fahrzeuge, wie Lokomotiven oder mehrgliedrige Schienenfahrzeuge erfordern demgegenüber einen relativ geringen Abstand des Magneten von der zugeordneten Schiene bzw. dessen erhöhte elektrische Erregung, um das betreffende angetriebene Rad des Traktors mit hoher Kraft auf seine Aufstandsebene, insbesondere die zugeordnete Schiene aufzudrücken. Dabei ist eine Abbremsung, insbesondere eine Schnellabbremsung dann möglich, wenn der betreffende Magnet nach Art einer Schienenbremse unmittelbar auf die zugeordnete Schiene aufgesetzt werden kann. Der Transporttraktor kann bei dieser Art der Erzeugung einer ausreichenden Antriebskraft des jeweils angetriebenen Rades auf seine Aufstandsebene so leicht aufgebaut werden, daß die Bedienung einschließlich der Kupplung mit einem zu verschiebenden Fahrzeug von einer Person ausgeführt werden kann.

Vorzugsweise sind am Traggestell zwei Radpaare vorgesehen,wobei zwischen je zwei in Laufrichtung hintereinanderlaufenden Rädern ein höhenverstellbar und/oder elektrisch steuerbarer Magnet vorgesehen ist. Die zugehörige magnetisierbare und in Fahrtrichtung verlaufende Schiene kann dabei unmittelbar das oder die angetriebenen Räder führen. Es ist jedoch auch möglich, anstelle von Schienenrädern oder zusätzlich zu Schienenrädern ein gummielastisch bereiftes Rad vorzusehen, das neben der magnetisierbaren Schiene läuft. Das jeweils auf eine Aufstandsebene aufstehende Rad wird dann durch die Zusatzkraft des jeweiligen Magneten mit über die Gewichtskraft erhöhtem Antriebsdruck auf die Aufstandsebene aufgepreßt. Der Magnet erstreckt sich insbesondere in Längsrichtung der betreffenden Schiene und kann dabei zwischen zwei hintereinanderlaufenden Rädern angeordnet sein. Es ist jedoch auch möglich, den Magneten nur einem Rad zuzuordnen und dabei seine beiden Magnetpole so anzuordnen, daß der eine vor und der andere hinter der Achse des Rades sitzt. Die Achslast des betreffenden Rades kann so bei Anlenkung dieses Magneten auf der Radachse auf dieses Rad beschränkt werden. Bei der Verwendung gummibereifter Räder können diese Räder auf oder neben einer für den magnetischen Schluß erforderlichen ortsfesten Schiene laufen.

Bei der Anordnung eines Magneten jeweils zwischen zwei hintereinander laufenden Rädern können diese Räder an Laschen angelenkt sein, die ihrerseits am benachbarten Magnet schwenkbar gehalten sind. Die betreffenden Laschen können dadurch in einfacher Weise Teil eines Hebelgetriebes sein, das mit dem Traggestell gekoppelt ist und eine Höhenverstellung des Magneten gegenüber der Aufstandsebene für die Räder bewirkt. Am Traggestell wird in einfacher Weise ein aufwärtsgerichteter, im Traggestell abgestützter Druckblock vorgesehen, von dem eine schwenkbar angelenkte Zug-Druck-Stange mit einem Kuppelteil am freien Ende in Fahrtrichtung des Traktors so weit vom Druckblock wegweist, daß eine Kupplung mit entsprechenden Kupplungselementen am zu verschiebenden Fahrzeug in Eingriff gebracht werden kann. Der Kuppelteil ist dabei insbesondere für formschlüssigen Eingriff mit Fahrzeugpuffern oder dergleichen ausgebildet, um nicht nur schieben sondern auch bremsen zu können. Auf der in Fahrtrichtung gegenüberliegenden Seite ist es zweckmäßig, am Traggestell oder an den Magneten einen nach oben gerichteten Bedienbügel mit Steuerarmaturen anzusetzen, mit dem bzw. an dem die mechanische und/oder elektrische Steuerung des oder der Magneten möglich ist. Außerdem ist es zweckmäßig, zur Erzielung einer großen Auflagefläche zwischen einem Schienenrad und einer üblichen Eisenbahnschiene, diesem Schienenrad einen Laufring zu geben, dessen Querschnittsprofil dem negativen Laufflächenprofil des zugeordneten Schienenkopfes angepaßt ist. Die Energieversorgung kann dabei in einfacher Weise über ein elektrisches Anschlußkabel erfolgen, für das am Transporttraktor eine Kabelaufrollvorrichtung vorgesehen ist. Ein so aufgebauter Transporttraktor kann nach der elektrischen Verbindung mit einem elektrischen Versorgungsnetz mit Hilfe der zugeordneten Antriebseinrichtung bei relativ weit von der zugeordneten Schiene entferntem oder elektrisch nicht erregtem Magneten in einfacher und übersichtlicher Weise in Kuppelstellung mit dem zu bewegenden Fahrzeug gebracht werden. Nach Herstellung der mechanischen Kupplung zwischen den beiden Fahrzeugen braucht dann lediglich der Magnet zur Stahlschiene hin abgesenkt bzw. elektrisch in ausreichendem Maße erregt zu werden, um die notwendige hohe Druckkraft des betreffenden Antriebsrades auf seine Aufstandsebene zu bewirken bzw. die notwendige Haftungskraft zwischen Rad und Aufstandsebene zur Übertragung der notwendigen Antriebsleistung zu erzeugen.

Die Erfindung ist nachfolgend anhand der Prinzipskizze eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.

Um ein bei 1 nur teilweise angedeutetes Schienenfahrzeug mit auf Schienen 2 ablaufenden Schienenrädern 3 fortbewegen oder bremsen zu können, ist ein Transporttraktor 4 vorgesehen, der zwei mit Abstand voneinander angeordnete Radsätze und/oder Einzel-Räder 5 aufweist. Die Räder 5 laufen wie die Schienenräder 3 auf den Schienen 2 des betreffenden Schienenstranges. Je zwei Rädern 5 sind durch ein als Traggestell ausgebildetes Magnetgehäuse 7.2 miteinander verbunden, das jeweils einen zwischen den auf einer Schiene 2 hintereinanderlaufenden Rädern 5 oberhalb der betreffenden Schiene 2 angeordneten Magneten 7 aufnimmt. Zumindest ein Magnetpol 7.1 des Magneten 7 ist mit einem Abstandsmaß 8 oberhalb der betreffenden Schiene 2 angeordnet. Die Achsen 9 der Räder 5 tragen daran angelenkte Steuerlaschen 10, die andernends gelenkig jeweils um einen Drehpunkt 11 am zugeordneten Magnetgehäuse 7.2 sitzen. Zwischen den Drehpunkten 9 und 11 der Steuerlasche 10 ist an den Steuerlaschen 10 jeweils ein Lenker 12 gelenkig angesetzt, dessen nach oben gerichtetes Ende jeweils eine Gewindebuchse 13 trägt und mit einer Hub-/Senk-Welle 6 gelenkig verbunden ist. Die beiden Lenker 12 verlaufen dabei spiegelbildlich geneigt zueinander, während die Welle 6 in Wellenhaltern 13 parallel zur Längserstreckung des Magneten bzw. der Schiene 2 verschiebbar und arretierbar geführt ist. Die Antriebs- und Arretiervorrichtung hierfür ist nicht näher dargestellt und umfaßt vorzugsweise einen elektrischen Getriebemotor für die Welle 6 . Die Höhenverstellung des Magnetgehäuses 7.2 und damit des Magneten 7 erfolgt durch Verdrehen der Welle 6, die von ihrer Mitte aus betrachtet je Seite Links- bzw. Rechts-Gewinde hat. Damit wird über das Hebelgetriebe 10, 12 an den Rädern 5 eine Höhenverstellung des Magneten 7 gegenüber der Schiene 2 erreicht. Der Hebel 12 ist dabei im mittleren Bereich der Lasche 10 über eine Umlenkachse 15 angelenkt. Durch verdrehen der Welle 6 verändert sich also die Neigung der Lenker 12 und damit der senkrechte Abstand zwischen der Ebene des Magneten 7 und dem Anlenkpunkt 15 des betreffenden Lenkers 12 an der Steuerlasche 10, so daß dementsprechend der Abstand 8 des Magneten 7 gegenüber der zugeordneten Schiene 2 verändert werden kann. Je näher dabei der magnetische Feldlinien ausstrahlende Magnet 7 sich der magnetisierbaren Schiene 2 nähert, desto fester wird der magnetische Kraftschluß und damit die Anziehungskraft des Magneten gegenüber der Schiene 2. Diese Kraft überträgt sich auf die Räder 5, die dadurch mit erhöhter Auflagekraft auf der Schiene 2 aufsitzen und dadurch ein erhöhtes Antriebsdrehmoment schlupffrei übertragen können. Wenigstens einem der Räder 5 ist dabei ein nicht dargestellter Antriebsmotor zugeordnet, der insbesondere als Elektromotor ausgebildet ist. Der Abstand 8 kann vorzugsweise kontinuierlich verändert werden und insbesondere bis auf den Wert Null vermindert werden, so daß der Magnet 7 nach Art eines Schienenbremsmagnets auf der Schiene 2 reibschlüssig aufsitzt und ein Abbremsen des Fahrzeugs 1 schnell und zuverlässig durch erhöhten Reibungsschluß möglich wird. Ein Bedienbügel 14 ist am Magnetgehäuse zur manuellen Führung festgesetzt.

Der Magnet 7 kann ein Dauermagnet sein, der beim freien Verfahren des Transporttraktors 4 möglichst weit von der Schiene 2 entfernt wird, um ein leichtes, ggf. manuelles Verfahren des Transporttraktors 4 zu ermöglichen. Sobald ein Fahrzeug 1 zu verschieben ist, kann der Magnet 7 näher zur jeweiligen Schiene 2 hin abgesenkt werden, so daß der magnetische Kraftschluß zunimmt und damit der Anpreßdruck der Räder 5 entsprechend zur Steigerung der übertragbaren Drehmomente zunimmt. Statt oder zusätzlich zur mechanischen Anordnung zur Höhenverstellung kann der Magnet vorzugsweise als Elektromagnet ausgebildet sein, dessen elektrische Erregung veränderbar ist. Diese Veränderung kann an einem Steuerkasten 16 erfolgen, der am Bedienhebel 14 im Zugriffsbereich einer Bedienperson angeordnet ist. Die Einschaltung der elektrischen Energie wird dabei auch erst dann vorgenommen, wenn erhöhte Traktionskräfte über die Räder 5 auf die Schiene 2 zu übertragen sind. Die Stromversorgung der Antriebseinrichtung und des Elektromagneten 7 erfolgt über ein elektrisches Kabel, das auf eine am Traggestell 6 festgesetzte, nicht dargestellte Kabelaufrollvorrichtung aufwickelbar ist. Eine Verbindung zu einer hochspannungsführenden Oberleitung oder dergleichen ist dadurch nicht notwendig. Vielmehr kann die Antriebsenergie einem insbesondere dreipoligen Niederspannungs-Versorgungsnetz entnommen werden. Über den Steuerkasten 16 wird auch der Antrieb für die Welle 6 von Hand gesteuert.

Um die vom Transporttraktor 4 erzeugten Zug- oder Druckkräfte auf das Fahrzeug 1 übertragen zu können, ist am Magnetgehäuse 7.2 ein nach oben gerichteter Druckbock 17 festgesetzt, der an seinem oberen Ende eine schwenkbar ange-lenkte Zug-Druck-Stange mit einem am freien Ende angeordneten Kuppelteil 19 trägt. Die Stange 18 greift soweit erforderlich über das Traggestell in Fahrtrichtung hinaus, wobei das Kuppelteil 19 insbesondere formschlüssig mit einem Puffer 20 des Fahrzeugs 1 gekuppelt ist, um sowohl Zug- als auch Druckkräfte übertragen zu können. Auf der gegenüberliegenden, dem Bedienbügel 14 zugewandten Seite ist der Druckbock 17 durch eine Absteifung 21 am Magnetgehäuse 7 abgestützt.

Um die für die Kraftübertragung zur Verfügung stehende Fläche möglichst groß ausbilden zu können, weisen die angetriebenen Räder 5 einen Laufring 22 auf, dessen Querschnittsprofil negativ gewölbt dem Laufflächenprofil des zugeordneten Schienenkopfes 2.1 der zugehörigen Schiene 2 angepaßt ist. Die Räder 5 können jedoch auch gummielastisch bereift oder mit einem Anti-Schlupf-Medium beschichtet sein und parallel zu wenigstens einer Schiene 2 sowie neben der Schiene laufen. Der der magnetisierbaren Schiene 2 zugeordnete Elektromagnet behält dabei seine die Aufstandskraft der Räder 5 erhöhende Funktion bei, solange diese gummibereiften Räder so geführt werden, daß der Magnet im Kraftschluß mit der Schiene bleibt. Dabei kann auch eine Kombination aus Schienenrad und gummibereiftem Rad zur Anwendung gelangen, wobei diese Radtypen den Gegebenheiten der betreffenden Aufstandsebene ausgewählt werden.

Insgesamt ist somit eine Transporttraktoranordnung mit einem Transporttraktor geschaffen, der bei einfachem, kostengünstigem und leichtem Aufbau dennoch die Übertragung hoher Drehmomente zwischen Traktor und Aufstandsebene durch zusätzlichen magnetischen Kraftschluß ermöglicht und dabei durch nur eine Bedienungsperson gehandhabt werden kann. Zudem läßt sich durch den magnetischen Kraftschluß auch eine Schnellbremsung herbeiführen. Dabei ist es ferner möglich, den Antrieb durch einen Verbrennungsmotor zu bewerkstelligen, der jedoch bei vergleichbarer Leistung größer als ein Elektromotor baut und insbesondere bei der Benutzung in Hallen unzweckmäßig ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Transporttraktor mit einem Traggestell, an dem wenigstens ein Rad und eine Antriebseinrichtung vorgesehen sind, insbesondere zum Verschieben von schienengebundenen Fahrzeugen auf ortsfesten Schienen, dadurch gekennzeichnet, daß an einem als Traggestell ausgebildeten Magnetgehäuse (7.2) ein Magnet (7) gehalten ist, von dem zumindest ein Magnetpol (7.1) benachbart zur Aufstandsebene (2) des Rades (5) angeordnet ist.
  2. 2. Transporttraktor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Magnet (7) ein ortsfester magnetischer Gegenpol (2) zugeordnet ist.
  3. 3. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (7) höhenverstellbar gegenüber der Aufstandsebene (2) gehalten ist.
  4. 4. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß am Magnetgehäuse (7.2) ein oder zwei Radpaare vorgesehen sind, und daß zwischen je zwei in Laufrichtung hintereinander angeordneten Rädern (5), denen in Fahrtrichtung eine magnetisierbare Schiene (2) zugeordnet ist, oberhalb der Schiene (2) ein Magnet (7) vorgesehen ist.
  5. 5. Transporttraktor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (7) wahlweise mit bis auf den Wert Null verminderbarem Abstand oberhalb der Schiene (2) gehalten ist.
  6. 6. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (7) elektrisch erregt ist und daß die elektrische Erregung veränderbar ist.
  7. 7. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (5) ein Schienenrad ist.
  8. 8. Transporttraktor nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Rad (5) gummielastisch bereift oder mit einem Anti- Schlupf-Medium beschichtet ist.
  9. 9. Transporttraktor nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines Rades (5) eine Kombination aus einem Schienenrad und einem gummielastisch bereiften Rad vorgesehen ist.
  10. 10. Transporttraktor nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das gummibereifte Rad auf oder neben einer zugeordneten Schiene (2) auf einer Aufstandsebene aufsteht.
  11. 11. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Magnet (7) in Längsrichtung der Schiene (2) über eine Teillänge zwischen den einer Schiene (2) zugeordneten Rädern (5) erstreckt.
  12. 12. Transporttraktor nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß den jeweils hintereinanderlaufenden Rädern (5) der beiden Radsätze ein Magnet (7) zugeordnet ist und daß jedes Rad (5) an einer Lasche (10) gelagert ist, die ihrerseits am benachbarten Magnet (7) schwenkbar gehalten ist und daß die Lasche (10) Teil eines Hebelgetriebes ist, das mit dem Magnetgehäuse (7.2) und einer Hub-Senk-Welle (6) gekoppelt ist.
  13. 13. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgend dadurch gekennzeichnet, daß dem Magnetgehäuse (7.2) ein aufwärtsgerichteter Druckbock (17) festgesetzt ist, von dem eine schwenkbar angelenkte Zug- Druck-Stange (18) mit einem Kuppelteil (19) am freien Ende in Bewegungsrichtung des/der Räder (5) über das Traggestell (6) hinausragt.
  14. 14. Transporttraktor nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der der Zug-Druck-Stange (18) abgewandten Seite am Magnetgehäuse (7.2) ein nach oben gerichteter Bedienbügel (14) mit Steuerarmaturen (16) für die elektrische und/oder mechanische Steuerung des/der Magnete (7) und/oder der Welle (6) vorgesehen ist.
  15. 15. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das/die Räder (5) einen Laufring (22) aufweisen, dessen Querschnittsprofil dem Laufflächenprofil des zugeordneten Schienenkopfes (2.1) angepaßt ist.
  16. 16. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest einem Rad (5) ein vorzugsweise elektrischer Antriebsmotor zugeordnet ist.
  17. 17. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (7) und/oder der Antriebsmotor über ein Anschlußkabel gespeist ist, das auf eine Aufwickelvorrichtung aufrollbar ist, die am Magnetgehäuse (7.2) befestigt ist.
  18. 18. Transporttraktor nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnet zwei zur Aufstandsebene gerichtete Magnetpole aufweist und daß einer der Magnetpole in Fahrtrichtung vor und der andere hinter dem Rad angeordnet ist.
  19. 19. Transporttraktor nach Anspruch 3 oder einem der folgenden, Dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (7) mittels einer Welle (6), die am Magnetgehäuse (7.2) drehbar gehalten ist und Rechts-Links- Gewinde hat, über ein Hebelgetriebe (10, 12) gegenüber den Rädern (5) bzw. deren Aufstandsebene je nach Drehrichtung der Welle (6) zu heben oder zu senken ist.






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