PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19629476A1 15.01.1998
Titel Spezialitätenfleischgericht
Anmelder Dargahi-Abadi, Sorourolsadat, 10963 Berlin, DE
Erfinder Dargahi-Abadi, Sorourolsadat, 10963 Berlin, DE
Vertreter Kietzmann, M., Dipl.-Ing. Faching. f. Schutzrechtswesen, Pat.-Anw., 10317 Berlin
DE-Anmeldedatum 10.07.1996
DE-Aktenzeichen 19629476
Offenlegungstag 15.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.01.1998
IPC-Hauptklasse A23L 1/314
IPC-Nebenklasse A23L 1/48   
IPC additional class // A23L 1/315  
Zusammenfassung Die Erfindung beinhaltet ein Spezialitätenfleischgericht aus einem geschmorten Gemisch aus kurzbratenden Fleischstücken, geraspelter Walnuß, Zwiebeln, Granatapfelsoße und Wasser. Zwischen dem kurzbratenden Fleisch und der geraspelten Walnuß besteht ein Gewichtsverhältnis von 2-3 : 1 und sowohl die eingesetzte Zwiebelmenge als auch die Menge an Granatapfelsoße soll nicht 1/10 des Gewichts der eingesetzten Walnußmenge übersteigen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Spezialitätenfleischgericht, das unter Verwendung von kurzbratenden Fleischstücken, Zwiebeln, Wasser, Salz, Zucker und Pfeffer hergestellt wird.

Solche Gerichte sind vielfältig bekannt. Ihre Zubereitung erfolgt gewöhnlich unter direkter Zugabe von Fetten, Margarine oder Ölen oder unter Nutzung des Fettanteils des Fleisches. Alternativ sind auch Zubereitungsmöglichkeiten in Spezialbehältnissen bekannt.

Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, ein schmackhaftes und gesundes Spezialitätenfleischgericht herzustellen, das auf die Verwendung industriell hergestellter Fette, Margarine und Öle verzichtet und das Fleisch schonend behandelt.

Diese Aufgabe wird mit dem erfindungsgemäß vorgeschlagenen Gericht gelöst, indem das Spezialitätenfleischgericht aus einem geschmorten Gemisch aus kurzbratenden Fleischstücken, geraspelter Walnuß, Zwiebeln, Granatapfelsauce und Wasser besteht, das in bekannter Weise mit Salz, Zucker und Pfeffer abgeschmeckt ist, wobei zwischen dem kurzbratenden Fleisch und der geraspelten Walnuß ein Gewichtsverhältnis von 2-3 : 1 besteht und sowohl die eingesetzte Zwiebelmenge als auch die Menge an Granatapfelsauce 1/10 des Gewichts der eingesetzten Walnußmenge nicht übersteigt.

Der verwendeten Menge geraspelter Walnuß kommt bei diesem Gericht eine Doppelfunktion zu. Zum einen liefert sie auf natürliche Weise das für die Zubereitung notwendige Öl und andererseits prägt sie in Kombination mit der Granatapfelsauce den Geschmack des Gerichtes.

In einer vorteilhaften Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß dem geschmorten Gemisch aus kurzbratenden Fleischstücken, geraspelter Walnuß, Zwiebeln, Granatapfelsauce und Wasser Mohrrüben und/oder Pflaumenstücke und/oder Kürbisstücke zugesetzt werden, wobei ihre Menge jeweils 1/2 des Gewichts der eingesetzten geraspelten Walnußmenge nicht übersteigt.

Anstelle von Granatapfelsauce ist es auch möglich, ein gewichtsmäßig gleiches Gemisch aus Zitrone, Zucker, gemahlenem Safran und Tomate zu verwenden.

Für das Spezialitätenfleischgericht eignen sich insbesondere Hähnchen- oder Putenfleisch.

Bei der Herstellung des erfindungsgemäßen Spezialitätenfleischgerichts werden zu den Zwiebeln das kurzbratende Fleisch und die geraspelte Walnuß gegeben und dieses Gemisch unter Zusatz von etwas Wasser unter Zuführung von wenig Energie geschmort, bis sich ein Ölteppich über der Masse bildet. Dann wird die Granatapfelsauce untergezogen und der Schmorprozeß fortgeführt, bis das Fleisch gar ist.

Als Beilage zum Spezialitätenfleischgericht wird Reis oder Fladenbrot gereicht.


Anspruch[de]
  1. 1. Spezialitätenfleischgericht unter Verwendung von kurzbratenden Fleischstücken, Zwiebeln, Wasser, Salz, Zucker und Pfeffer, dadurch gekennzeichnet, daß es aus einem geschmorten Gemisch aus kurzbratenden Fleischstücken, geraspelter Walnuß, Zwiebeln, Granatapfelsauce und Wasser besteht, das in bekannter Weise mit Salz, Zucker und Pfeffer abgeschmeckt ist, wobei zwischen dem kurzbratenden Fleisch und der geraspelten Walnuß ein Gewichtsverhältnis von 2-3 : 1 besteht und sowohl die eingesetzte Zwiebelmenge als auch die Menge an Granatapfelsauce 1/10 des Gewichts der eingesetzten Walnußmenge nicht übersteigt.
  2. 2. Spezialitätenfleischgericht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem geschmorten Gemisch aus kurzbratenden Fleischstücken, geraspelter Walnuß, Zwiebeln, Granatapfelsauce und Wasser Mohrrüben und/oder Pflaumenstücke und/oder Kürbisstücke zugesetzt sind, wobei ihre Menge jeweils 1/2 des Gewichts der eingesetzten geraspelten Walnußmenge nicht übersteigt.
  3. 3. Spezialitätenfleischgericht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spezialitätenfleischgericht anstelle von Granatapfelsauce ein gewichtsmäßig gleiches Gemisch aus Zitrone, Zucker, gemahlenem Safran und Tomate enthält.
  4. 4. Verfahren zur Herstellung des Spezialitätenfleischgerichts nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Zwiebeln das kurzbratende Fleisch und die geraspelte Walnuß zugegeben werden und dieses Gemisch unter Zusatz von etwas Wasser unter Zuführung von wenig Energie geschmort wird, bis sich ein Ölteppich über der Masse bildet, dann die Granatapfelsauce zugegeben und der Schmorprozeß fortgeführt wird, bis das Fleisch gar ist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com