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Verfahren und Einrichtung zum Erkennen von zwei übereinanderliegenden Blättern - Dokument DE69313400T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69313400T2 15.01.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0596606
Titel Verfahren und Einrichtung zum Erkennen von zwei übereinanderliegenden Blättern
Anmelder Pitney Bowes, Inc., Stamford, Conn., US
Erfinder Chang, Sung S., Stamford, CT 06905, US;
Gilbertie, Mark A., Milford, CT 06460, US;
Obrea, Andrei, Wilton, CT 06897, US
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Aktenzeichen 69313400
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.10.1993
EP-Aktenzeichen 933080285
EP-Offenlegungsdatum 11.05.1994
EP date of grant 27.08.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.01.1998
IPC-Hauptklasse B65H 7/12

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft das Zuführen von einzelnen Papierblättern oder ähnlichem von einem Stapel von Blättern zur Verarbeitung durch Faltmaschinen, Drucker, Kopierer oder ähnlichem. Insbesondere betrifft sie die Erfassung von doppelt zugeführten Blättern, was auftritt, wenn ein Blattzufuhrapparat scheitert, Blätter von dem Stapel sauber zu vereinzeln.

In Druckern, Kopierern, Einführern und ähnlichen Systemen ist es häufig notwendig, Blätter von einem Stapel von Blättern für eine weitere Verarbeitung durch das System zu vereinzeln. Viele Mechanismen sind entwickelt worden, um diese Separierungsfunktion auszuführen und sind im allgemeinen auch effektiv. Solche Blattzuführungsapparate fallen jedoch zwangsläufig aus und führen ein "Doppel" zu (d.h. zwei oder mehrere übereinanderliegende Blätter). Solch doppelt zugeführte Blätter können sich in dem System verklemmen und benötigen das Eingreifen eines Betreibers, um die Verklemmung zu beheben. Vielleicht noch wichtiger ist, daß wenn die Blätter Informationen enthalten oder auf andere Art und Weise einzigartig sind (z.B. die Rückgabe von gesperrten Schecks), deren Zerstörung in einer Verklemmung, die durch eine doppelte Zuführung verursacht wurde, Geschäftsvorgänge in signifikanter Art und Weise gestört werden können.

Aufgrunddessen ist es bekannt, solche Systeme mit Detektoren stromabwärts von dem Blattzufuhrapparat zu versehen, um doppelt zugeführte Blätter zu erfassen, bevor eine Verklemmung und eine mögliche Zerstörung der Blätter auftreten kann. Ein bekanntes Verfahren ist, ein optisches System zu verwenden, um die Transparenz eines Blattes zu messen, nachdem es von dem Blattzufuhrapparat zugeführt wurde. Ein anderes bekanntes Verfahren verwendet empfindliche mechanische Schalter, um eine Vergrößerung der Dicke von einem zugeführten Blatt zu erfassen. Beide diese Verfahren zur Erfassung von doppelt zugeführten Blättern haben jedesmal, wenn der zuzuführende Blattyp gewechselt wird, präzise, sorgfältige Anpassungen zur Folge.

Die europäische Patentanmeldung Nr. 280,147 von Omron Tateisi Electronics Co. offenbart eine Vorrichtung zum Erfassen, ob Papierblätter, insbesondere Banknoten, einzeln transportiert werden oder doppelt zugeführt wurden. Eine Ausgabe eines Dicke-Detektors wird über die Länge von einem Blatt integriert und der sich ergebende Wert wird durch eine Standardreferenzlänge dividiert, um einen Dicke-Wert zu erhalten, der dann mit einer Referenzdicke verglichen wird, um doppelt zugeführte Blätter zu erfassen. Es sind zwei Detektoren vorgesehen, um Schieflaufmessungen zu ermöglichen.

Es ist ein Ziel der Erfindung, eine Vorrichtung zur Verfügung zu stellen, um doppelt zugeführte Blätter zu erfassen, die einfach auf verschiedene zuzuführende Papiertypen angepaßt werden kann.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Vorrichtung zur Verfügung gestellt, um doppelt zugeführte Blätter zu erfassen, die eine erste Einrichtung umfaßt, um ein Signal zu erzeugen, das die augenblickliche Dicke von einem Blatt darstellt, wenn das Blatt an der ersten Einrichtung vorbeitransportiert wird, eine zweite Einrichtung, die auf die erste Einrichtung anspricht, um eine Sequenz von Momentanwerten von dem Signal zu erzeugen, und eine dritte Einrichtung, die auf die Momentanwerte anspricht, zur Bestimmung, ob ein doppeltes Blatt an der ersten Einrichtung vorbeitransportiert worden ist, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die dritte Einrichtung ausgestaltet ist:

a) eine Durchschnittsdicke für zumindest eine Untersequenz von den Momentanwerten zu bestimmen;

b) die Durchschnittsdicke mit einem vorbestimmten Referenzwert zu vergleichen;

c) wenn die Durchschnittsdicke größer ist als der Referenzwert, ein Doppel-Erfassungssignal zu erzeugen, das ein doppelt zugeführtes Blatt darstellt; und

d) dann den Referenzwert zu aktualisieren, um einen neuen Referenzwert als Funktion von der Durchschnittsdicke und dem vorbestimmten Wert zu bilden.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt die Vorrichtung eine Einrichtung zur Erfassung der vorderen und hinteren Ränder von dem Blatt und spricht auf die vorderen und hinteren Ränder an, um die Länge des Blattes zu erfassen, und erzeugt das Doppel-Erfassungssignal, wenn die gemessene Länge größer ist als eine vorbestimmte Referenzlänge.

Gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gibt die erste Einrichtung eine Serie von Signalen aus, die die Sequenz von Signalen und Leerlaufniveausignale umfaßt, die ein Leerlaufniveau darstellen, das einer Abwesenheit von Blättern entspricht, und die Einrichtung spricht auf einen positiven Übergang in der Serie von Signalen von dem Leerlaufniveau an, um den vorderen Rand zu erfassen, wenn der positive Übergang größer ist als eine minimale Ausführungsdicke für die Blätter und auf einen negativen Übergang in der Serie von Signalen, um den hinteren Rand zu erfassen, wenn der negative Übergang größer ist als die minimale Ausführungsdicke, und kehrt zu dem Leerlaufniveau zurück.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden der Referenzwert und eine Referenzlänge als Funktion der Dicke und der Länge von einem ausgewählten ersten, einzelnen Blatt bestimmt. Wie hierin offenbart, werden das Referenzniveau und eine Referenzlänge mit neuen Referenzniveaus und einer neuen Referenzlänge nach der Passage von jedem Blatt aktualisiert; die neuen Referenzniveaus und Referenzlängen sind Funktionen von der Dicke und Länge von jedem Blatt.

Die Erfindung wird anhand der folgenden nicht einschränkenden Beschreibung eines Beispiels mit Verweis auf die begleitenden Figuren besser verstanden werden.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines verallgemeinerten Papiertransportsystems, das eine Einrichtung zur Erfassung von doppelt zugeführten Blättern gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt;

Fig. 2 zeigt eine halbschematische Darstellung der Einrichtung der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 zeigt ein Fußdiagramm von der Funktionsweise der Einrichtung der vorliegenden Erfindung bei der Bestimmung des anfänglichen Leerlaufniveaus und von Referenzwerten und von r Referenzlänge anhand von Messungen an einem ausgewählten ersten, einzelnen Blatt;

Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm von der Funktionsweise der Einrichtung der vorliegenden Erfindung bei der Detektion von doppelt zugeführten Blättern;

Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm von einem Filter, der auf gemessene Momentanwerte angewendet werden kann, um Rauschen in einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zu beseitigen;

Fig. 6 ist eine graphische Darstellung der Erfassung des vorderen Randes eines Blattes;

Fig. 7 ist eine graphische Darstellung der Erfassung eines hinteren Randes von einem Blatt.

Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Papiertransportsystems 10. Das System 10 umfaßt einen Blattzufuhrapparat 20, der eine vereinzelnde Walze 22 aufweist, um einzelne Blätter von einem Stapel von Blättern (nicht dargestellt) zu separieren und diese Blätter entlang einem Zufuhrpfad 30 zu Wegnahmewalzen 40 für eine weitere Verarbeitung zuzuführen. Eine Einrichtung 50 gemäß der vorliegenden Erfindung ist stromabwärts von dem Blattzufuhrapparat 20 und vor den Wegnahmewalzen 40 zur Verfügung gestellt, um doppelt zugeführte Blätter zu erfassen. Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann ein Fotodetektor 60 zur Verfügung gestellt sein, um vordere und hintere Ränder der Blätter zu erfassen. Diese Ausführungsform kann zu bevorzugen sein, wenn Fotodetektoren für andere Zwecke notwendig sind, wie z.B. zur Bereitstellung von Zeitmeßsignalen. In einer anderen Ausführungsform kann eine Einrichtung 50 die vorderen und hinteren Ränder des Blattes erfassen, wie im folgenden beschrieben wird.

Fig. 2 zeigt eine halbschematische Darstellung der Einrichtung 50. Ein Blatt 5 wird entlang eines Pfades 30 von einem Blattzufuhrapparat 20 zugeführt und läuft unter der Walze 52 durch. Die Walze 52 ist an einem Hebelarm 56 befestigt, der um ein Drehgelenk 58 rotiert. Eine Feder 60 ist unter Spannung zwischen einem Hebelarm 56 und einem Rahmen 52 befestigt, um eine Rückstellkraft zur Verfügung zu stellen, um eine Walze 52 in einem positiven Eingriff mit dem Blatt S zu halten.

Wenn das Blatt S unterhalb der Walze 52 hindurchläuft, wird sich der Spalt G um einen Wert proportional zu der Dicke T von einem Blatt S an der Position unterhalb des Rollers 52 ändern.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein Permanentmagnet 64 an dem Hebel 56 in der Nähe des Hall- Detektors 70 befestigt, der in dem Rahmen 62 befestigt ist. Dadurch erzeugt der Detektor 70 eine Analogausgabe proportional zu einer Dicke T von einem Blatt S an der Position unterhalb der Walze 52. Die Analogausgabe wird von einem A/D Wandler 72 abgetastet, um digitale Eingangssignale zu erzeugen, die in einen Computer 74 eingegeben werden. Die Eingangssignale werden von dem Computer 74 verarbeitet, um ein Doppel-Erfassungssignal zu erzeugen, wenn ein doppelt zugeführtes Blatt unterhalb der Walze 52 hindurchläuft, wie im folgenden beschrieben wird.

Bevorzugterweise ist der Detektor 70 ein Modell 92SS12-2 Analog-Positionssensor, der von der MicroSwitch Division von Honeywell Corporation vertrieben wird, oder ein ähnliches Modell. Jedoch sind andere Formen von Sensoren, wie z.B. induktive Sensoren, Dehnungsmeßstreifen, etc. innerhalb der Überlegungen der vorliegenden Erfindung.

Ein Fachmann wird erkennen, daß die besonderen Details der mechanischen Ausgestaltung, um eine Dicke T von einem Blatt S zu erfassen, nahezu ohne Einschränkung entsprechend besonderer Anwendungen variiert werden können. Derartige Ausgestaltungen würden weit innerhalb der Fähigkeiten eines Fachmanns liegen und Details von der besonderen gewählten mechanischen Ausgestaltung bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung.

Fig. 3 zeigt ein Flußdiagramm von der Betriebsweise eines Computers 74 bei einer Berechnung von Referenzwerten und Referenzlängen und des Wertes für ein Leerlaufniveau, das die Abwesenheit von Blättern darstellt.

Vor einer Berechnung der Referenzwerte wird ein erstes, gesichert einzelnes Blatt ausgewählt und eingegeben.

Bei 100 gibt der Computer 74 ein Signal, das eine Dicke T angibt, ein. Dadurch, daß das ausgewählte Blatt anfänglich die Walze 52 noch nicht erreicht haben wird, werden die anfänglichen Signale auf dem Leerlaufniveau sein. Bei 102 überprüft das Programm 74, ob genügend Signale in einem Randpuffer gespeichert wurden, so daß die Serie von Signalen für die Anwesenheit von einem vorderen Rand eines Blattes S überprüft werden kann. Wenn der Randpuffer noch nicht voll ist, kehrt der Computer 74 zurück zu 100, um ein anderes Signal einzugeben. Wenn der Randpuffer voll ist, testet dann das Programm 74 bei 104 den Inhalt des Randpuffers, um zu bestimmen, ob ein vorderer Rand anwesend ist. Wenn kein vorderer Rand gefunden worden ist, wird dann bei 106 das älteste Signal verworfen und das nächste Signal eingegeben, und der Computer 74 kehrt zu 104 zurück, um nach dem vorderen Rand zu testen.

Wenn der vordere Rand gefunden worden ist, werden dann bei 110 Signale, die nach dem vorderen Rand auftreten, in einem Referenzpuffer gespeichert, und bei 112 testet der Computer 74 nach dem hinteren Rand. Wenn kein hinterer Rand bei 112 gefunden worden ist, dann gibt bei 114 der Computer 74 das nächste Signal ein und speichert es in dem Referenzpuffer. Bei 118 testet dann das Programm 74, ob ein Zeitablauf aufgetreten ist. Wenn dies eingetreten ist, dann geht bei 120 der Computer 74 in eine Zuführungsfehlerroutine.

Wenn kein Zeitablauf bei 118 aufgetreten ist, kehrt der Computer 74 zu 112 zurück und testet wieder nach dem vorderen Rand.

Wenn der vordere Rand gefunden worden ist, berechnet das Programm 74 bei 112 anfängliche Werte für das Leerlaufniveau von Signalen, die nach dem vorderen Rand eingegeben worden sind. Bei 126 berechnet und speichert das Programm 74 Referenzwerte für eine Durchschnittsdicke von einem Blatt S und eine Referenzlänge für ein Blatt S.

Zur Berechnung der Referenzwerte wird die Sequenz von Signalen zwischen dem vorderen Rand und einem hinteren Rand, die in dem Referenzpuffer gespeichert wurde, in eine Anzahl, in bevorzugter Weise ca. 10, gleiche Untersequenzen geteilt und es werden Durchschnitts-Dickewerte für jede Untersequenz berechnet. Diese Durchschnittsdicken werden dann mit einem Faktor multipliziert, in bevorzugter Weise ungefähr 1,25, um die Referenzwerte zu bestimmen. Die Referenzlänge wird bestimmt durch die Anzahl von Momentanwerten, die mit einem Faktor multipliziert werden, in bevorzugter Weise 1,50, um die Referenzlänge zu bestimmen.

Details der Art und Weise, in der der Computer 74 den vorderen Rand und einen hinteren Rand eines Blattes S erfaßt, werden weiter unten mit Verweis auf die Figuren 6 und 7 beschrieben.

Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm der Betriebsweise von einem Computer 74 bei der Erfassung von doppelt zugeführten Blättern gemäß der vorliegenden Erfindung. Bei 130 gibt der Computer 74 Signale ein und überprüft bei 132, ob der Randpuffer voll ist. Wenn der Randpuffer nicht voll ist, kehrt das Programm zurück zu 130 und gibt das nächste Signal ein.

Wenn der Randpuffer voll ist, dann überprüft das Programm bei 134, ob ein vorderer Rand gefunden worden ist. Wenn nicht, wird bei 136 das älteste Signal verworfen und das nächste wird eingegeben. Wenn ein vorderer Rand gefunden worden ist, dann werden bei 140 Signale, die nach dem vorderen Rand auftreten, in einem Blattpuffer gespeichert, und bei 142 prüft das Programm nach dem hinteren Rand. Wenn kein hinterer Rand gefunden worden ist, gibt das Programm bei 144 das nächste Signal ein und speichert es in dem Blattpuffer und testet dann bei 148 nach einem Zeitablauf. Wenn ein Zeitablauf auftritt, geht das Programm zu einer Zuführungsfehlerroutine. Wenn kein Zeitablauf auftritt, dann kehrt das Programm zu 142 zurück und prüft wieder nach dem vorderen Rand von Blatt S.

Wenn der vordere Rand gefunden worden ist, dann berechnet das Programm bei 152 Durchschnittsdicken für Untersequenzen von Signalen zwischen dem vorderen Rand und einem hinteren Rand entsprechend den Untersequenzen, für welche Referenzwerte bei 126 berechnet wurden; es berechnet ebenso die Länge von einem Blatt S. Dann bei 156 überprüft das Programm, ob eine der Durchschnittsdicken größer ist als die entsprechenden Referenzwerte oder ob die Länge größer ist als die Referenzlänge. Wenn in einem Vergleich der Wert für ein Blatt S größer ist als der entsprechende Referenzwert, geht das Programm bei 160 zu einer Doppel-Fehlerroutine.

In bevorzugter Art und Weise werden bei 164, um Langzeitveränderungen, wie z.B. eine Drift, zu kompensieren, die Referenzwerte durch Vereinigen der Durchschnittsdicken und Länge, die für ein Blatt S bestimmt wurden, mit den aktuellen Referenzwerten und einer Referenzlänge aktualisiert. In bevorzugter Art und Weise wird dies erreicht durch ein erstes Multiplizieren der Durchschnittsdicken und der Länge für ein Blatt S mit den geeigneten Faktoren (d.h. ungefähr 1,25 und 1,50), und einer folgenden Addition mit 1/8 von den so bestimmten Werten zu 7/8 von den Werten für die entsprechenden vorhergehenden Referenzwerte. Bei 164 wird ebenso der Wert für das Leerlaufniveau in einer ähnlichen Art und Weise unter der Verwendung von Signalwerten, die nach dem hinteren Rand erfaßt wurden, aktualisiert.

Bei 166 löscht das Programm alle Puffer und kehrt zu den Eingangssignalen zurück, um das nächste Blatt nach einem Doppel-Zuführfehler zu überprüfen.

Die Programme, die in den Figuren 3 und 4 beschrieben sind, wurden getrennt voneinander für ein einfacheres Verständnis beschrieben und ein Fachmann wird erkennen, daß viele der Funktionen dieselben sind und in bevorzugter Art und Weise in gleichen Unterroutinen ausgeführt werden.

Fig. 5 zeigt ein Flußdiagramm der Betriebsweise von dem Computer 74 bei der Ausführung eines optionalen Medianfilters, der dergestalt wirkt, daß er ein Rauschen eliminiert, das sonst als ein vorderer oder hinterer Rand des Blattes mißverstanden werden kann.

Bei 170 werden digitale Dicke-Momentanwerte von einem A/D- Wandler 72 eingegeben, und bei 172 prüft das Programm, ob der Filterpuffer voll ist. Wenn nicht, kehrt das Programm zu 170 zurück, um den nächsten Momentanwert einzugeben.

Wenn der Filterpuffer voll ist, dann wendet das Programm bei 174 einen Medianfilter an, um entsprechende Signale zum Eingeben an die Routinen der Figuren 3 und 4 zu erzeugen.

Der Filterpuffer speichert eine vorbestimmte ungerade Anzahl von Momentanwerten, in bevorzugter Weise fünf, und ordnet diese Momentanwerte zur Anwendung auf den Medianfilter in streng nicht-absteigender oder nicht-aufsteigender Ordnung an und wählt dann den Median- (d.h. Mittel-) Momentanwert. Der ausgewählte Momentanwert wird dann als das repräsentative Signal ausgegeben und dann wird bei 176 der älteste Momentanwert in dem Filterpuffer verworfen, und der nächste Momentanwert wird eingegeben und das Programm kehrt zu 174 zurück, um das nächste repräsentative Signal zu erzeugen.

Es ist anzumerken, daß es zu bevorzugen ist, die Durchschnittsdicken für Untersequenzen von Momentanwerten von einem Blatt mit entsprechenden Referenzniveaus zu vergleichen, um für Anwendungen vorzusorgen, bei denen gefaltete Blätter (z.B. Briefumschläge) zugeführt werden. Solche Blätter haben unterschiedliche Dickeprofile, die ein falsches Doppel-Erfassungssignal auslösen könnten, wenn nur einzelne Durchschnittswerte berechnet wurden.

In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung werden Momentanwerte der Dicke T ungefähr alle 35 Mikrosekunden aufgenommen.

Fig. 6 zeigt eine grafische Darstellung der Funktionsweise des Programms bei 104 und 134 bei der Detektion des vorderen Randes von einem Blatt S. Wie beschrieben, umfaßt der Randpuffer eine durchlaufende Sequenz der B neuesten Momentanwerte, die dem Programm eingegeben worden sind. Um einen vorderen Rand zu erfassen, werden die N neuesten Momentanwerte mit den N ältesten Momentanwerten in dem Puffer verglichen. In der Figur 6 wird LS 1 mit LS 1' verglichen, LS2 wird mit LS2' verglichen, und LS3 wird mit LS3' verglichen. Das heißt, jeder von den N neuesten Momentanwerten wird mit dem Momentanwert verglichen, der D Momentanwerte früher aufgetreten ist. Wenn für jeden Vergleich die Differenz zwischen den Momentanwerten M übersteigt, wobei M eine minimale Ausführungsdicke eines Blatt S ist, dann wird angenommen, daß ein vorderer Rand gefunden worden ist.

Fig. 7 zeigt die Funktionsweise des Programms bei 112 und 114 bei der Detektion des hinteren Randes von einem Blatt S. Anstatt einer Speicherung einer durchlaufenden Sequenz von Momentanwerten, das Programm an den B neuesten Momentanwerten in dem Referenz- oder dem Blattpuffer um den vorderen Rand TE zu erfassen. Wie bei dem vorderen Rand, werden die N neuesten Momentanwerte wieder mit entsprechenden Momentanwerten verglichen, die D Momentanwertintervalle, früher aufgetreten sind. Das heißt, Momentanwert TS1 wird verglichen mit Momentanwert TS1', etc. Wenn für jeden Vergleich die Differenz wieder größer ist als die minimale Ausführung M, identifiziert das Programm versuchsweise einen hinteren Rand TE. Um jedoch einen hinteren Rand TE von einem falschen hinteren Rand FE zu unterscheiden, was von einem Roller 52 verursacht werden kann, der durch Vibrationen geprellt wird, wird ein zusätzlicher Test angewendet, um zu bestimmen, ob die Signale TS1, TS2 und TS3 innerhalb einer vorbestimmten Distanz e von dem Leerlaufniveau sind. Wenn dies so ist, nimmt das Programm an, daß die Walze 52 ein Blatt S nicht geprellt hat und daß der hintere Rand TE gefunden worden ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist N = 3 und D = 15.

(Ein Fachmann wird erkennen, daß falsche vordere Ränder, die von einem Prellen von der Walze 52 verursacht werden, von keiner Bedeutung sind, da der unmittelbare Rückgang zu dem Leerlaufniveau einem unmöglich kurzen Blatt entsprechen würde.)

Die obenstehend bevorzugten Ausführungsformen wurden nur beispielsweise und zu Illustrationszwecken beschrieben.


Anspruch[de]

1. Eine Vorrichtung zur Erfassung von doppelt zugeführten Blättern mit einer ersten Einrichtung (64, 70) zur Erzeugung eines Signals, das die augenblickliche Dicke eines Blattes darstellt, wenn das Blatt an der ersten Einrichtung vorbeitransportiert wird, einer zweiten Einrichtung (72), die auf die erste Einrichtung anspricht, um eine Sequenz von Momentanwerten von dem Signal zu erzeugen, und eine dritte Einrichtung (74), die auf die Momentanwerte anspricht, um zu bestimmen, ob ein doppeltes Blatt an der ersten Einrichtung (64, 70) vorbeitransportiert worden ist, wobei die Vorrichtung dadurch gekennzeichnet ist, daß die dritte Einrichtung ausgestaltet ist zum

a) Bestimmen einer Durchschnittsdicke für mindestens eine Untersequenz von den Momentanwerten;

b) Vergleichen der Durchschnittsdicke mit einem vorbestimmten Referenzwert;

c) Erzeugen eines Doppel-Erfassungssignal, das ein doppelt zugeführtes Blatt darstellt, wenn die Durchschnittsdicke größer als der Referenzwert ist; und

d) Aktualisieren des Referenzwert, um einen neuen Referenzwert als Funktion der Durchschnittsdicke und dem vorbestimmten Wert zu bilden.

2. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die Blätter von einem Zuführer (20) zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung des weiteren ausgestaltet ist zum

a) Erfassen von vorderen und hinteren Rändern des Blattes, wenn das Blatt von dem Zuführer (20) zugeführt wird;

b) Bestimmen, ob die Länge des Blattes größer ist als eine vorbestimmte Referenzlänge; und

c) Erzeugen eines Doppel-Erfassungssignal, wenn die Länge des Blattes größer ist als die Referenzlänge.

3. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Einrichtung (72) eine Serie von Momentanwerten ausgibt, die die Sequenz von Momentanwerten und Leerlaufniveau-Momentanwerten umfaßt, die ein Leerlaufniveau darstellen, das einer Abwesenheit von Blättern entspricht, und die dritte Einrichtung (74) auf einen positiven Übergang in der Serie von Momentanwerten von dem Leerlaufniveau anspricht, um den vorderen Rand zu erfassen, und auf einen späteren negativen Übergang in der Serie von Signalen, um den hinteren Rand zu erfassen.

4. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung ausgestaltet ist, nach Erfassung von dem hinteren Rand das Leerlaufniveau auf ein neues Leerlaufniveau zu aktualisieren, wobei das neue Leerlaufniveau eine Funktion von dem zuerst angedeuteten Leerlaufniveau und von Werten der Leerlaufniveausignale nach Erfassen des hinteren Randes ist.

5. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung ausgestaltet ist zum

a) Bestimmen der Durchschnittsdicke einer Vielzahl von Untersequenzen von den Momentanwerten;

b) Vergleichen der Durchschnittsdicken mit entsprechenden vorbestimmten Referenzwerten; und

c) Erzeugen eines Doppel-Erfassungssignal, wenn eine von den Durchschnittsdicken größer als ihr entsprechender Referenzwert ist.

6. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung eine Filtereinrichtung zur Filterung der Eingangssignale umfaßt, um die Serie von Signalen zu erzeugen.

7. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 6, worin die Filtereinrichtung einen Medianfilter umfaßt.

8. Eine Vorrichtung gemäß Anspruch 5, desweiteren dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Einrichtung ausgestaltet ist, um nach der Durchführung des Blattes die Referenzwerte mit neuen Referenzwerten zu aktualisieren, wobei die neuen Referenzwerte eine Funktion von den Referenzwerten und der Dicke des Blattes und den Untersequenzen von Momentanwerten ist.







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