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Dokumentenidentifikation DE19628490A1 22.01.1998
Titel Winkellinial mit Zeichenplatte
Anmelder Moll, Bernhard, 52224 Stolberg, DE;
Gandjei, Pyrus, 52477 Alsdorf, DE
Erfinder Moll, Bernhard, 52224 Stolberg, DE;
Gandjei, Pyrus, 52477 Alsdorf, DE
DE-Anmeldedatum 15.07.1996
DE-Aktenzeichen 19628490
Offenlegungstag 22.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.1998
IPC-Hauptklasse B43L 7/12
IPC-Nebenklasse B43L 13/04   G01B 3/56   

Beschreibung[de]

Die Neuerung bezieht sich auf ein Winkellineal 1 und 2, drehbar gelagert oberhalb einer Winkelskala 3, die außerhalb der Zeichenplatte 6 mittels Führung 7 und 8 beweglich angebracht ist. Die Zeichenfläche kann dadurch voll genutzt werden.

Der jetzige Stand der Technik ist, daß der Skalenteil bei Kleinzeichenanlagen innerhalb des Zeichnungsfeldes liegt, das hat zur Folge im horizontalen und vertikalen Zeichnungsbereich entlang der Führungen 7 und 8, nicht gezeichnet werden kann, da der Skalenteil das Zeichenblatt überdeckt.

Die zweite Neuerung besteht darin, daß die Winkelskala 3 im Mittenbereich auf die Breite des Winkellineals 1 und 2 verbreitert wird, dadurch entsteht ein Winkelskalenteil 3 mit 2 Ableselinien für das Winkellineal. Die Ablesegenauigkeit auf der Linie ist besser, als bei herkömmlichen Zeichenanlagen, wo auf der Radienskala oder Winkelmesser mittels Punkt oder Spitze abgelesen wird. Ansatzpunkte durch Winkel sind auf der Zeichnung sichtbar. Herkömmliche Winkel von 30, 45, 60 und 90 Grad sowie Winkelmesser benötigt man jetzt zum Zeichnen, mit dem Winkellineal erübrigen sich diese Hilfsmittel. Durchgezogene Linien in der Diagonalen und allen anderen Richtungen ergibt optimale Zeichnungen, als andere mittels Winkel und Winkelmesser hergestellte Zeichnungen. Zeichenköpfe mit 45 Grad Skalenteil sind bekannt. Zum Tuschezeichnen sind herkömmliche Lineale auf der Rückseite mit Riefen oder Punkte erhöht worden, damit die Tusche nicht unterhalb des Lineals läuft. Beim Verschieben des Lineals würden bei nicht trockener Tuschelinien, die Unterseite des Lineals mit Tusche beflecken, und gleichzeitig die Zeichnung mit Flecken versehen. Die Prismenform des Winkellineals 1 und 2 hat diesen Nachteil nicht, da die Außenkante des Lineals egal von welcher Seite gezeichnet wird, immer die Hälfte von der Dicke des Winkellineals von der Zeichnung absteht. Die Prismenform symmetrisch oder auch asymmetrisch vom Winkellineal verhindert auch ein Abschieben des Klebestreifens und Verschieben der Zeichnung. Lineale mit Facetten als Tuschekanten und Flachlineale beschädigen noch immer Zeichnungen beim Verschieben bei Groß- und Kleinzeichenanlagen.

Standard der Technik ist weiterhin, daß das Winkellineal von der Nullgradlinie alle 15 Grad automatisch mittels Feder und Kugel einrastet.

Das kennzeichnende Merkmal der Winkelskala 3 und 13 ist, daß diese Teile aus klarsichtigem Kunststoff sind, damit der Skalenteil von der Rückseite aufgetragen wird, oder bei farbigem Kunststoff der Skalenteil von der Sichtfläche aufgetragen wird, damit die Graphierung, beim Verstellen des Winkels durch Drehung des Lineals nicht zerkratzt wird.

Durch Entfernung des Verstellgriffes 4 kann das Winkellineal 1 auf die andere Seite gedreht werden, die Rückseite mit anderen Maßstab erlaubt ein Zeichnen mit anderem Maßstab.

Von der Sichtseite des Winkellineals 1 ist erforderlich, daß die Außenkanten des Lineals mit gleichen Maßstäben versehen sind, beim horizontalen und diagonalen Zeichnen sowie vertikalen Zeichnen können beide Längsseiten verwendet werden.

Optimale Zeichnungen wie bei großen Zeichnunganlagen können ohne Schwierigkeiten mit dem Winkellineal 1 besonders in der diagonalen Richtung erstellt werden. Der Justierpunkt 11 ermöglicht beim Zeichnen im Randbereich vertikal und horizontal mit dem Winkellineal 1 eine bessere Parallelführung, die jetzt nicht gegeben ist.

Computer oder CAD-Anlagen haben bei Verlängerung von Linien eine elektronische Anpassung bei Verlängerungen, das Auge des Menschens schafft das nur bis zu einem gewissen Grad. Die Prismenform des Winkellineals 1 erlaubt bei Verlängerung einer Linie durch Schräghalten des Zeichenstiftes an der Winkellinealaußenkante zu korrigieren. Aufsetzbare Zeichenköpfe mit zu kurzen Linealen und auch Winkellinealen erlauben nicht eine durchgezogene Diagonallinie auf DIN A4 und A3 Kleinzeichenanlage zu zeichnen. Perspektivzeichnungen lassen sich mit dem Winkellineal leicht erstellen, Grundlagenkenntnisse müssen auf Kleinzeichenanlagen zuerst erlernt werden, dann kann mit Computer Cadanlagen gezeichnet werden. Für den Kaufmann, Handwerker und Theoretiker ist es schwer, eine Zeichnung in drei Ansichten zu verstehen. Die Perspektivzeichnung ist auch für den Laien das Optimale. Bezugszeichenliste 1 Winkellineal mit Drehpunkt und 2 gleichen Maßskalen auf einem prismenförmigen Körper,

2 Winkellineal mit Drehpunkt und 2 anderen Maßstäben auf der Rückseite des prismenförmigen Körpers,

3 Winkelskala mit zwei 90-Grad-Skalen, die in der Mitte durch die Breite des Winkellineals 1 und 2 zwei Nullableselinien oder 90-Grad-Linien von der vertikalen Linie 8 her ergeben,

4 Verstellgriff mit 15-Grad-Rasterung und allen anderen Größen bei den Winkeleinstellungen,

5 Verbindungsbolzen für die Drehbewegungen des Verstellgriffes 4 und Winkelskala 3,

6 Zeichenplatte 6 mit Einzelheiten der Vertikalführung 7, Horizontalführung 8, Papierklemmleiste 9 und der Zeichenfläche 10, dieses ist bei herkömmlichen Kleinzeichenanlagen gegeben,

11 Justierungspunkt neu für die Vertikalführung 7 und Horizontalführung 8, damit die Winkelgenauigkeit im Randbereich besser justiert ist,

12 Winkelskala 2 in Strahlenlinien-Ausführung, die auf der Randbegrenzung durchgezogene Linien hat, und gegenüber der Winkelskala 3 keine Radienbegrenzung oder Linien an der Außenkante hat,

14 Führung der Winkelskala 12 und 3, die in der Vertikalführung 7 und Horizontalführung 8 der Zeichenplatte 6 dargestellt ist, sonst auch zwei 90-Grad-Winkelskalen mit 2 Ableselinien Null Grad und 90 Grad.


Anspruch[de]
  1. 1. Winkellineal (1 und 2), dadurch gekennzeichnet, daß der prismenförmige Winkellinealkörper von der Sichtseite (1) zwei gleiche Maßskalen hat, und drehbar auf dem Winkelskalenteil (3) schwenkbar gelagert ist.
  2. 2. Winkelskalenteil (3) nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zwei 90-Grad-Winkelskalenteile in der Mitte durch die Winkellinealbreite räumlich getrennt ist.
  3. 3. Winkelskalenteil (3) nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelskalenteil vom Drehpunkt (5) Verbindungsbolzen, vom Maßstab weg nach außen in die Winkelanzeige liegt. Die Winkelgröße wird über die Außenkante des Winkellineals als (1) ohne Maßstab auf dem Winkelskalenteil abgelesen.
  4. 4. Winkelskalenteil (3 und 12), nach Anspruch 1, 2 und 3 dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Nullgradlinien oder umgekehrt von 90 Grad Anzeige zwei Ableselinien vorhanden sind, die nach Winkelstellung abgelesen wird.
  5. 5. Winkelskalenteil (12) nach Anspruch 1, 2, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Linienskala an der Außenkante des eckigen Teils der Winkelskala (12) endet, gleichfalls wie auf der geraden Linie. Die Ablesegenauigkeit ist mit der Winkelskala (12) genauer, als wie bei der Winkelskala (3) mit der begrenzten Radienskala.






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