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Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelanhängern - Dokument DE69404191T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69404191T2 22.01.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0619211
Titel Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelanhängern
Anmelder Parkany GMK, Solymar, HU
Erfinder Burian, Fendall, H-1138 Budapest, HU;
Albulescu, Sandu, R-2900 Arad, RO;
Nagy, Iosif, R-2900 Arad, RO;
Neceaev, Vasile, R-2900 Arad, RO;
Vajay, György, H-2083 Solymar, HU
Vertreter Viering, Jentschura & Partner, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69404191
Vertragsstaaten AT, BE, DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 28.03.1994
EP-Aktenzeichen 941049108
EP-Offenlegungsdatum 12.10.1994
EP date of grant 16.07.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.01.1998
IPC-Hauptklasse B61D 3/18

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelanhängern gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Es ist bekannt, daß Eisenbahnladewaggons, die mit einem sogenannten Korb versehen sind, für den Transport von Sattelanhängern während eines kombinierten Straßen-Schienen- Transports verwendet werden. Zur Zeit sind zwei Arten von Eisenbahnladewaggons bekannt, die mit einem Korb versehen sind.

Nach der ersten Version ist der Korb ein feststehender Teil des Ladewaggons, und dementsprechend müssen die Anhänger angehoben und in dem Korb plaziert werden. Die Sattelanhänger und einige Typen der Anhänger können jedoch nicht mittels eines Kranes angehoben werden, da das Unterrahmensystem nicht für diesen Zweck konstruiert ist und nicht zum Tragen des Gewichtes des Sattelanhängers und der Ladung zusammen geeignet ist.

Eine andere Art von Eisenbahnladewaggons ist mit einem Korb versehen, welcher um eine Achse gedreht werden kann. Der Korb kann zur Seite des Ladewaggons hin zusammen mit einem seiner Seitenlängsträger gedreht werden. In dieser Stellung kann der Anhänger oder Sattelanhänger direkt in den Korb hineingeschoben werden.

Der Nachteil dieses Eisenbahnladewaggontyps ist es, daß sowohl der Korb selbst als auch das hydropneumatische Betätigungssystem eine ziemlich komplizierte Konstruktion ist, welche herkömmlich nicht üblich ist, und daher ist ein qualifiziertes Personal für die Beladung erforderlich. Ferner sind die Öffnungs- und Schließvorgänge ziemlich zeitaufwendig.

Ein Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelzügen ist aus der DE-A-41 12 995 bekannt, wobei ein Korb eine spannungsfreie Einheit mit einem verstärkten Längsträger des Eisenbahnladewaggons in einer Transportstellung bildet und in eine Lade- und Entladestellung mittels einer Hebevorrichtung angehoben werden muß, die vor einer Kopfladerampe angeordnet ist, um die gesamte Sattelzugeinheit aufzunehmen. Der Korb ist sowohl in der Transportstellung als auch in der Lade- und Entladestellung verriegelt.

Das Ziel der Erfindung ist es, einen Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelanhängern zu schaffen, welcher eine ziemlich einfache Konstruktion aufweist, kein spezielles Personal für den Betrieb erfordert und es ermöglich, Sattelanhänger durch Anheben zu verladen.

Gemäß der Erfindung wird dies durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 erreicht. Vorteilhafte weitere Ausführungsformen sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Der Korb kann von dem Ladewaggon angehoben werden, und eine Zugmaschine kann den Sattelanhänger in den Korb hineinschieben, der auf dem Erdboden plaziert ist. Dann werden die Räder gegen Drehen festgelegt und der Sattelanhänger wird von der Zugmaschine abgekuppelt. Danach können der Korb und der Sattelanhänger mittels eines Kranes angehoben und auf dem Eisenbahnladewaggon plaziert werden.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann das Abstützmittel den oberen Teil der Seitenwände des Korbes bilden, wobei dieser nach außen gebogen ist.

Gemäß einer anderen Ausführungsform bilden das Abstützmittel die Hublaschen selbst.

Eine noch andere Ausführungsform weist Auskragungen an den Seitenwänden des Korbes auf, die mittels Haken abgestützt sind, die an den Seitenlängsträgern des Ladewaggons festgelegt sind.

Der Ladewaggon gemäß der Erfindung ermöglicht es, Sattelanhänger zu verladen und zu transportieren, welche nicht angehoben werden können. Derartige Anhänger sind tatsächlich 90-95 % der Sattelanhänger, die heutzutage in Europa verwendet werden.

Andererseits ist der Aufbau des Ladewaggons gemäß der Erfindung extrem einfach, und die Anforderungen sowohl an die Herstellung, als auch an die Verwendung und die Wartung sind auf einem Niveau, das insgesamt von den Eisenbahngesellschaften in Europa akzeptiert wird.

Weitere Details und Vorteile der Erfindung werden anhand von Beispielen und unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung erläutert, in der zeigen

Figur 1 eine Seitenansicht eines Eisenbahnladewaggons, der mit einem Korb gemäß der Erfindung versehen ist,

Figur 2 die Draufsicht des Ladewaggons aus Figur 1,

Figur 3 ein Querschnitt eines Seitenträgers des Eisenbahnladewaggons zusammen mit einem Teil des Korbes mit den Abstützmitteln,

Figur 4 eine andere Ausführungsform der seitlichen Abstützmittel,

Figur 5 eine weitere Ausführungsform der seitlichen Abstützmittel,

Figur 6 eine noch andere Ausführungsform der Abstützmittel, und

Figur 7 die Schritte des Verladens eines Sattelanhängers auf den Ladewaggon.

In den Figuren 1 und 2 ist ein Eisenbahnladewaggon 1 gezeigt. Zwischen Seitenlängsträgern 2 und 3 befindet sich ein Korb 4, welcher zwei Seitenwände 4a, einen hinteren Rand 4b und einen unteren Teil 4c aufweist. Die Seitenwände 4a sind mit Hublaschen 5 versehen, welche ein Anheben des Korbes 4 ermöglichen. Der Korb 4 ist zwischen einem Anschlagquerträger 14 und der drehbaren Basis 15 des Ladewaggons 1 angeordnet. Die Hublaschen 5 des Korbes 4 sind mittels Anschlägen 7 und 9 positioniert, die an beiden Seiten der Hublaschen 5 an den Seitenlängsträgern 2 und 3 angeordnet sind.

Details der Hublaschen 5 und der Befestigungs/Anschlagelemente sind in den Figuren 3 bis 6 gezeigt.

Gemäß der Ausführungsform in Figur 3 ist die Hublasche 5 an einer Auskragung 6 der Seitenwand 4a des Korbes 4 angeordnet, welche nach außen gebogen ist, um den Korb 4 an dem Seitenlängsträger 2 zu halten, wie in Figur 3 gezeigt ist. Die Auskragung 6 und die Hublasche 5 sind in Längsrichtung mittels des Anschlages 7 positioniert.

In Figur 4 ist die Hublasche 5 selbst das Abstützmittel des Korbes 4. Die Hublasche 5 stützt sich direkt an dem Seitenlängsträger 2 ab und ist in Langsrichtung mittels des Anschlages 9 positioniert. Die mittlere Position des gesamten Korbes 4 wird mittels eines Befestigungsblockes 8 gehalten, der an dem Seitenlängsträger 2 festgelegt ist.

Bei der Ausführungsform aus Figur 5 werden ein Befestigungsbolzen 10a und eine Öffnung 10b der Hublasche 5 zum Anschlagen und Befestigen des Korbes 4 verwendet.

Figur 6 zeigt eine andere Ausführungsform, wobei der Seitenlängsträger 2 mit einem Haken 11 versehen ist, der eine Auskragung 12 der Seitenwand 4a des Korbes 4 abstützt. Das Befestigungs-/Anschlagelement ist eine Führungsplatte 13, die an der Seitenwand 4a des Korbes 4 angeordnet ist.

Der Ladewaggon gemäß der Erfindung kann wie folgt verwendet werden.

Der Korb 4 wird von dem Ladewaggon 1 mittels eines Kranes angehoben und bis auf den Erdboden hin abgesenkt, wie in Figur 7a gezeigt ist. Die Zugmaschine 16, die mit dem Sattelanhänger 17 versehen ist, fährt rückwärts; wie in Figur 7a gezeigt ist, bis die Räder des Sattelanhängers 17 den hinteren Rand 4b des Korbes 4 erreichen.

In dieser Stellung wird der Sattelanhänger 17 mittels der Stütze 18 verkeilt und von der Zugmaschine 16 abgekuppelt, wie in Figur 7b gezeigt ist. Dann werden Seile 19 mit Haken mit den Hublaschen 5 verbunden und der Korb 4 wird zusammen mit dem Sattelanhänger 17 mittels eines Kranes angehoben (Figur 7c). Danach werden der Korb 4 und der Sattelanhänger 17 wieder angesenkt, bis der Korb 4 fest in der Öffnung des Ladewaggons 1 sitzt, wie in Figur 7d gezeigt ist.

Ferner kann das Einstellen der Position des Sattelanhängers 17 mittels der drehbaren Basis 15 des Ladewaggons 1 durchgeführt werden;

Die Reihenfolge der Schritte aus Fig. 7 zeigt, daß das Laden des Sattelanhängers auf den Eisenbahnladewaggon gemäß der Erfindung schnell und einfach durchgeführt werden kann. Das Anheben und Absenken kann mit den üblichen Kranen durchgeführt werden und der Korb wird mittels der Anschlag- und Befestigungselemente an den Seitenlängsträgern und an den Seitenwänden des Korbes automatisch positioniert.

Es wird angemerkt, daß die Ausführungsformen, die in der Offenbarung gezeigt sind, nur Beispiele sind, und der Schutzumfang, der durch die beigefügten Ansprüche definiert ist, keinesfalls darauf beschränkt ist.


Anspruch[de]

1. Eisenbahnladewaggon zum Transport von Sattelanhängern, wobei zumindest ein Teil der Fläche zwischen den Seitenlängsträgern (2, 3) des Ladewaggons (1) freigelegt ist, ein Korb (4) zwischen den Seitenlängsträgern (2, 3) in dem freigelegten Teil der Fläche des Ladewaggons (1) angeordnet ist, der Korb (4) einen unteren Teil (4c) zum Tragen des Sattelanhängers (17) und zwei Seitenwände (4a) aufweist, wobei die Seitenwände (4a) mit Mitteln zum Abstützen des Korbes (4) an den Seitenlängsträgern (2, 3) des Ladewaggons (1) und mit Hublaschen (5) versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Korb (4) mit einem hinteren Rand (4b) versehen ist, Anschlag- und Befestigungselemente an den Abstützmitteln und/oder den Seitenlängsträgern (2, 3) des Ladewaggons (1) angeordnet sind, und ein Anschlagquerträger (14) zwischen den Seitenlängsträgern (2, 3) zumindest an einer Seite des Korbes (4) vorgesehen ist.

2. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützmittel eine obere Auskragung (6) der Seitenwand (4a) des Korbes (4) ist, die nach außen gebogen ist.

3. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstutzmittel die Hublasche (5) selbst ist.

4. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abstützmittel eine Auskragung (12) der Seitenwand (4a) des Korbes (4) ist, die mittels Haken (11) abgestützt ist, die an den Seitenlängsträgern (2, 3) festgelegt sind.

5. Eisenbahnlagewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Befestigungselemente Anschläge (7) und (9) sind, die an beiden Seiten der Hublaschen (5) an den Seitenlängsträgern (2, 3) angeordnet sind.

6. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlag- und Befestigungselement ein Befestigungsblock (8) ist, der an dem Seitenlängsträger (2) festgelegt ist.

7. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlag- und Befestigungselemente ein Befestigungsbolzen (10a) des Seitenlängsträgers (2) und eine Öffnung (10b) der Hublasche (5) sind.

8. Eisenbahnladewaggon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlag- und Befestigungselement eine Führungsplatte (13) ist, die an der Seitenwand (4a) des Korbes (4) angeordnet ist.







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