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Sicherung - Dokument DE19637542A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19637542A1 26.03.1998
Titel Sicherung
Anmelder Kwiecinski, Georg, 55118 Mainz, DE
Vertreter Kodron, R., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 55118 Mainz
DE-Anmeldedatum 14.09.1996
DE-Aktenzeichen 19637542
Offenlegungstag 26.03.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.03.1998
IPC-Hauptklasse F41A 17/20
IPC-Nebenklasse F41A 17/04   E05B 37/00   E05B 37/16   

Beschreibung[de]

Die Erfindung wird dargestellt anhand einer Schußwaffensicherung.

Die Erfindung kann ausgeweitet werden auf alle Bereiche, die mit großer Wahrscheinlichkeit nur von einer Person in technischer Hinsicht ausgeübt werden soll, also personenbezogen benutzt werden soll. (Zusatzsicherung an Fahrzeugen, Tresoren, teuren oder gefährlichen Maschinen, Türklinken, etc.).

Der Erfindung liegt im Beispiel Schußwaffensicherung die Aufgabe zugrunde, daß mit großer Sicherheit eine unbefugte Person die Schußwaffe nicht entsichern kann, nicht zum Schuß bringen kann.

Aufgrund von antrophologischen Studien ist bekannt, daß die Hände von Menschen abhängig von Alter, Geschlecht, genetischer Abstammung und beruflicher Ausübung sehr verschieden geprägt sind.

Zwangsläufig ergeben sich Unterschiede in der Fingerlänge, Fingerbreite, Festigkeit und Ausformung der Fingerkuppen, dem Umfassungsvermögen eines Gegenstandes durch die menschliche Hand.

Es ist also beinahe auszuschließen, daß zwei Menschen bei einem zufälligem Zusammentreffen die Hände nacheinander um einen Gegenstand legen und daß das Griffbild in allen Details übereinstimmt.

Mit der personenbezogenen Sicherung- hier für Schußwaffen soll erreicht werden, daß Waffen, die individuell auf einen Benutzer eingestellt wurden, nicht so ohne Weiteres von anderen benutzt werden können.

Zwingend angenehm wäre dies für Wachdienste, Personal der JVA&min;s, Polizei, Grenzschutz und sonstigen Waffeninhabern. Insbesondere ist die normale Entwendung durch Diebstahl, aber auch die Entwendung bei Rangeleien ein Problem.

Erreicht wird die Art der Sicherung, die nur auf eine Person abgestimmt ist, durch eine Vielzahl von Druckstiften, die verstell- oder einstellbar sind, die beim Umfassen des Griffes entweder gedrückt werden müssen oder nicht gedrückt werden dürfen, oder die sich in einer Null- oder Neutralen Stellung befinden.

Wird aber nur einer oder mehrere Druckstifte gedrückt oder eben nicht gedrückt, die dafür vorgesehen sind, so blockiert der Mechanismus. Stand der Technik

Bekannt sind Bemühungen, mittels elektronischen, elektromechanischen Zusatzinstrumenten eine nahezu 100%ige, auf eine Person bezogene Sicherung für eine Sache herzustellen.

Für Schußwaffen allgemein wurden und werden Systeme entwickelt, die auf

  • - Fingerabdrücke reagieren
  • - auf Ph-Werte oder Hauptwiderstandsmessung basieren
  • - Funksystemen beruhen, die auf die zu sichernde Sache blockierend wirken, falls sich der am Handgelenk befindliche Sender zu weit von der Sache entfernt
  • - mechanischer oder elektronischer Zahlenkodierung beruhen
  • - Kodierung der Sache mittels Ship-Karte, die eingeschoben werden muß.


Bei all diesen aufgeführten Möglichkeiten spielen Elektronik, Elektromechanik, Energiezufuhr in Form von Batterien die gravierende Rolle.

Dabei tritt zwangsläufig die Anfälligkeit der eben erwähnten Medien zutage: Empfindlichkeit gegen Schlag, Stoß, Feuchtigkeit und ggf. entladene Batterien.

Gelöst werden sollen diese Probleme durch den Einsatz der manuell zu bedienenden Mechanik.

Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen die Ausführungsform der Erfindung erläutert:

Fig. 1 eine Pistole in Seiten-und Vorderansicht

Fig. 2 Darstellung der Handhabung

Fig. 3 Darstellung der Handhabung

Fig. 4 Darstellung der Druckstifte mit Ausfräsungen

Fig. 5 Darstellung der Verstellbarkeit der Druckstifte

Fig. 6 Darstellung der Verschiebbarkeit der Lochplatte

Fig. 7 Funktionsschema als Zusammenstellung.

Der Zeichnung, Fig. 1, ist zu entnehmen, daß an einer Schußwaffe eine abgewandelte Griffschale angebracht ist. Diese beinhaltet einen Sicherungshebel und eine Anzahl von Druckstiften, beide Sachen werden von Druckfedern in ihrer Position gehalten.

In der Zeichnung, (Fig. 2), wird das Niederdrücken der Druckstifte dargestellt, die auf die spezifischen Fingermerkmale des Benutzers abgestimmt sind.

Nachdem die entsprechenden Druckstifte niedergedrückt wurden, muß der Sicherungshebel mit dem Daumen gedrückt werden, (Fig. 3), da der Sicherungshebel mittels Seilzug oder Hebelwirkung im mechanischem Innenleben der Waffe die Blockierung aufhebt.

Die Waffe ist nunmehr schußbereit, entsichert, solange der Daumen in dieser Position verbleibt.

Wird der Daumen entfernt (bei Rangeleien zwangsläufig), so schiebt sich der Sicherungshebel mittels Federkraft wieder in die "gesichert-Position".

Fig. 4 zeigt einen einzelnen Druckstift mit seinen Ausfräsungen. Es entstehen dadurch insgesamt bei je einer 90°-Verdrehung 4 Einstell- bzw. Verstellmöglichkeiten:

  • 1. Stellung ist: totale Blockade
  • 2. Stellung ist: Stift muß gedrückt werden
  • 3. Stellung ist: Stift darf nicht gedrückt werden
  • 4. Stellung ist: Null-Stellung, Stift kann, muß aber nicht gedrückt werden.


In Fig. 5 wird dargestellt, wie die Stifte mittels eines Schraubendrehers durch Niederdrücken und Drehen verstellt werden können.

In Fig. 6 wird als Beispiel dargestellt, daß das Niederdrücken eines "verkehrten" Stiftes die Verschiebemöglichkeit der Lochplatte (Fig. 6+7) und den daran fest verbundenen Sicherungshebel verhindert.

Fig. 7 stellt den entsicherten Zustand der Waffe dar. Die Lochplatte ist verschoben worden, die Ausfräsungen an den Stiften und der Druck auf den Sicherungshebel bewirkten diese Verschiebung, da die richtigen Druckstifte gedrückt oder eben nicht gedrückt wurden.


Anspruch[de]
  1. 1. Sicherung, gekennzeichnet durch
    1. - eine an- oder eingebaute Sicherung in Form einer Griffschale (Fig. 1 + 7),
    2. - bestehend aus vier übereinander angebrachten Platten,
    3. - nebeneinanderliegenden Bohrungen in der oberen Deckplatte (Fig. 7),
    4. - nebeneinanderliegenden Bohrungen in der darunterliegenden Lochplatte (Fig. 7), welche verschiebbar ist und durch Federkraft in eine Ursprungsposition gedrückt wird,
    5. - einer darunterliegenden Vierkant-Führungsplatte,
    6. - einer darunterliegenden Grundplatte,
    7. - einem Sicherungshebel (Fig. 1 + 7),
    8. - zylindrischen Druckstiften mit Vierkantführung und Ausfräsungen an denselben (Fig. 4, 5 + 6) und
    9. - einer an jedem Druckstift angebrachten Druckfeder (Fig. 7).
  2. 2. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. - eine möglichst große Anzahl von bestimmte Ausfräsungen aufweisenden Druckstiften, von denen einige manuell betätigt und einige nicht betätigt werden sollen, Bestandteil der Sicherung sind,
    2. - wobei die Druckstifte aufgrund ihrer Ausfräsungen in vier Positionen verstellbar sind (Fig. 4 + 5).
  3. 3. Sicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
    1. - der Sicherungshebel an der Lochplatte (Fig. 7) starr angebracht ist und sich nur dann in die Entsichertposition drücken läßt, wenn die entsprechend eingestellten Druckstifte mit den Bohrungen der Lochplatte übereinstimmen.






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