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Dokumentenidentifikation DE19739251A1 26.03.1998
Titel Einrichtung zum Bearbeiten von Blattmaterial
Anmelder Gerber Systems Corp., South Windsor, Conn., US
Erfinder Menard, Alan W., Bolton, Conn., US;
DeMartino, Robert V., West Hartford, Conn., US;
Markowski III, John E., Berlin, Conn., US;
Mishriki, Nabil, Portland, Conn., US;
Goulet, Ronald G., Hebron, Conn., US;
Tortora, William J., Willington, Conn., US
Vertreter Schaumburg und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 08.09.1997
DE-Aktenzeichen 19739251
Offenlegungstag 26.03.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.03.1998
IPC-Hauptklasse B43L 13/00
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bearbeiten von Blattmaterial (62), mit einer Friktions-Transporteinrichtung und einer vor dieser angeordneten Einzugseinrichtung, an der Reihen von Transportstiften (55) vorgesehen sind, die mit am Blattmaterial (62) entsprechend ausgebildeten Reihen Transportöffnungen (80) derart zusammenwirken, daß ein genaues Einziehen des Blattmaterials (62) in die Transportvorrichtung und ein nachfolgender genauer Transport des Blattmaterials (62) durch eine Bearbeitungsstation (180) sichergestellt ist. Das Werkzeug (180) trägt einen lichtempfindlichen Sensor (186), der eine der Seitenkanten (70 bzw. 72) des Blattmaterials als Referenz für eine seitliche Positionierung des Werkzeugs (180) relativ zum Blattmaterial (62) erfaßt. Ferner ist am Blattmaterial (62) eine Einstellöffnung (90) mit einer quer verlaufenden Einstellkante (92) vorgesehen, die gleichfalls vom lichtempfindlichen Sensor (186) erfaßt wird, und als Referenz für die Positionierung des Werkzeuges (180) relativ zum Blattmaterial (62) in Längsrichtung dient. Bei Bearbeitung beider Seiten des Blattmaterials werden dieselben Kanten (70 bzw. 72) erfaßt und als Referenz für das Werkzeug (180) bei Bearbeitung der zweiten Seite (76) und als Referenz bei der Bearbeitung der ersten Seite (74) verwendet, um Lagefehler zwischen den Bearbeitungsvorgängen zu vermeiden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Bearbeiten von Blattmaterial nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ferner betrifft sie eine Einrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 2 sowie ein Blattmaterial nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 19.

Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Bedrucken, Schneiden oder anderweitigen Bearbeiten von Blattmaterial, die eine Friktions-Transporteinrichtung verwendet, um das Blattmaterial an einer Bearbeitungsstation vorbeizuführen. Durch die Erfindung soll die Betriebssicherheit verbessert und ein gleichmäßiges Einziehen des Blattmaterials in die Einrichtung gewährleistet werden, damit Ungenauigkeiten beim Druck, beim Schneiden oder bei anderen Bearbeitungsformen, die von der Einrichtung durchgeführt werden, verringert sind.

Eine Ausführungsform der Erfindung, die nachfolgend detailliert beschrieben wird, bezieht sich auf die Herstellung von Offset-Druckplatten beim Buchdruck. Offset-Druckplatten werden durch Belichten lichtempfindlicher Aufzeichnungsträger erzeugt, die mit einem rasterförmig über den Aufzeichnungsträger geführten Lichtstrahl belichtet werden. Hierzu wird der Lichtstrahl durch Bilddaten, sogenannte Pixel-Daten, moduliert, die von einem mit einem Computer arbeitenden Bildrasterprozessorsystem bereitgestellt werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform der Einrichtung soll unter Verwendung entsprechend ausgebildeter Probeblätter, die Eignung der Bilddaten überprüft werden, bevor die Bilddaten zum Belichten eines Aufzeichnungsträgers verwendet werden.

Beim derzeitigen Stand der Drucktechnologie ist es bekannt, Druckplatten herzustellen, die für Offset-Druckpressen verwendet werden können, indem lichtempfindliche blattförmige Aufzeichnungsträger in einem Fotoplotter belichtet werden. In dem Fotoplotter wird ein Lichtstrahl, üblicherweise ein Laserstrahl rasterweise über die Oberfläche des Aufzeichnungsträgers geführt und durch die von einem Bildrasterprozessor bereitgestellten Bilddaten moduliert, um auf der betreffenden Oberfläche des Aufzeichnungsträgers ein latente s Bild zu erzeugen. Der Aufzeichnungsträger wird anschließend durch geeignete Entwicklungsverfahren entwickelt, um die endgültige Druckoberfläche der Druckplatte zu erzeugen. Zum Belichten der Aufzeichnungsträger können verschiedenste Plottertypen verwendet werden. Vorzugsweise handelt es sich um einen Innentrommelplotter, wie er beispielsweise in der US-Patentschrift 5,291,392 beschrieben ist.

Sollten die Bilddaten fehlerhaft sein, ist es möglich, daß diese Fehler erst offensichtlich werden, nachdem der Aufzeichnungsträger unter Verwendung der Bilddaten vollständig belichtet, zu einer Druckplatte umgewandelt und in eine Druckpresse eingesetzt wurde, um einen Probedruck zu erzeugen. Dabei handelt es sich um einen langwierigen und aufwendigen Vorgang, so daß folglich das Bedürfnis besteht, die Richtigkeit der Bilddaten zu einem früheren Verfahrensstadium durch ein schnelleres und weniger aufwendiges Verfahren zu überprüfen.

Ferner werden bei der Herstellung von Büchern, Zeitschriften, Zeitungen und ähnlichem die Druckplatten üblicherweise paarweise zusammengefaßt. Dabei bedruckt die eine Platte des Druckplattenpaares mehrere Seiten eines Buches auf einer Seite des Papiers, während die andere Platte des Paares eine entsprechende Anzahl Seiten auf der anderen Papierseite bedruckt. Das bedruckte Papier wird anschließend zu einem Bogen gefaltet und in einzelne Seiten geschnitten. Dabei müssen die verschiedenen, beidseitig bedruckten Seiten genau übereinstimmen und relativ zueinander ausgerichtet sein, damit, nachdem die Druckbögen gefaltet und geschnitten worden sind, die Seiten ordentlich aufeinanderfolgend erscheinen, einwandfrei von oben nach unten zu lesen und die gedruckten Bilder ordentlich zu den Kanten der Seiten ausgerichtet sind. Es besteht daher der Bedarf an einem schnellen und einfachen Verfahren, die Bilddaten zu überprüfen, um bestimmen zu können, ob sie die Erfordernisse für ein beidseitiges Bedrucken erfüllen, bevor sie zum Belichten blattförmiger Aufzeichnungsträger verwendet werden.

Beim Farbendruck, der nach dem Mehrfarbendruckprinzip arbeitet, ist es notwendig, drei, vier oder gegebenenfalls weitere Druckplatten für jede zu bedruckende Seite eines Druckbogens bereitzustellen. Dabei wird jede Druckplatte für eine der Druckfarben verwendet und unterschiedliche Bilddaten eingesetzt, um die lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger zu belichten, die bei der Herstellung jeder Druckplatte verwendet werden. Für einen einwandfreien Farbdruck müssen die auf den drei oder vier Farbdruckplatten ausgebildeten Bilder präzise zueinander ausgerichtet sein. Auch hier besteht der Bedarf an einem effizienten Verfahren, mit dem die Präzision der Ausrichtung überprüft werden kann, bevor die Bilddaten zum Belichten der lichtempfindlichen Aufzeichnungsträger verwendet werden.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Einrichtung bzw. Blattmaterial für eine Einrichtung bereit zustellen, mit der bzw. mit dem schnell, auf einfache Weise und betriebssicher die Eignung von Bilddaten überprüft werden kann.

Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 bzw. mit den Merkmalen des Patentanspruchs 2 sowie durch Blattmaterial mit den Merkmalen des Patentanspruchs 19 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Bei der Einrichtung nach der Erfindung ist eine Friktions-Transporteinrichtung, mit der die zu bearbeitenden Aufzeichnungsträger an einer Bearbeitungsstation vorbeigeführt werden, und eine mit den Aufzeichnungsträgern zusammenwirkende Einrichtung vorgesehen, die ein gleichmäßiges, stetiges und genaues Einziehen der Aufzeichnungsträger in die Transporteinrichtung sicherstellt.

Mit einer Einrichtung nach Patentanspruch 2 kann ein Probedruck hergestellt werden, der einem mit denselben Bilddaten durch eine Druckpresse, die eine Druckplatte oder einen Satz Farbdruckplatten verwendet, erzeugten Druck sehr ähnlich ist. Durch Inaugenscheinnahme des Probedruckes können Fehler in den Bilddaten erkannt werden.

Ferner kann die Einrichtung zum probeweisen Drucken sowohl von Schwarzweiß- als auch von Farbbildern verwendet werden.

Des weiteren besteht die Möglichkeit, mit der Einrichtung unter Verwendung von Bilddaten für zwei aneinander angepaßte Druckplatten oder zwei aneinander angepaßte Sätze von Farbdruckplatten ein Blatt beidseitig zu bedrucken. Dabei druckt die Einrichtung das Bild der einen Platte oder des einen Plattensatzes auf die eine Seite des Probeblattes, während das Bild der anderen Platte oder des anderen Plattensatzes auf die andere Seite des Probeblattes gedruckt wird. Auf diese Weise kann ein zweiseitig bedruckter Probedruck hergestellt werden, mit dem visuell die Seitenformatierung, die Seitenausrichtung und andere die Signatur des Druckbogens beeinflussende Faktoren überprüft werden können.

Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann die Einrichtung zur Inaugenscheinnahme eine oder beide Seiten eines Probeblattes bedrucken, wobei das Bild oder die Bilder durch Bilddaten definiert sind, die von einem Fotoplotter zum Belichten eines Aufzeichnungsträgers verwendet werden. Dabei hat sowohl die Einrichtung als auch das Probeblatt Merkmale, durch die das Bild bzw. die Bilder sehr genau und zuverlässig positioniert auf dem Probeblatt aufgedruckt werden, damit die Richtigkeit der durch die Bilddaten definierten Bildlage definitiv beurteilt werden kann.

Ferner kann die Einrichtung als rasterweise druckender Tintenstrahldrucker, vorzugsweise Farbtintenstrahldrucker ausgebildet sein, der eine Friktions-Transporteinrichtung für das Papier und eine vor dieser angeordnete Einzugseinrichtung hat, mit der das Probeblatt präzise positioniert werden kann, während es der Transporteinrichtung zugeführt und von dieser an der Druckstation vorbeitransportiert wird.

Der Drucker hat vorzugsweise einen Druckkopf, der entlang der Druckstation, die sich quer zu dem durch den Drucker verlaufenden Transportweg des Probeblattes erstreckt, bewegbar ist. Der Druckkopf trägt einen lichtempfindlichen Sensor, der, während der Druckkopf entlang der Druckstation bewegt wird, die Lage einer oder beider Seitenkanten des Probeblattes erfaßt. Ferner ist im Drucker eine Steuerung vorgesehen, mit der die Position des Aufdruckes auf dem Probeblatt bezüglich der Lage einer der von dem lichtempfindlichen Sensor erfaßten Seitenkanten auf dem Blatt seitlich ausgerichtet wird.

Ferner betrifft die Erfindung ein Probeblatt, in dessen führendem Abschnitt eine Einstellöffnung ausgebildet ist, die eine rechtwinklig zu den Seitenkanten des Blattes verlaufende Einstellkante hat. Bevor die Einstellöffnung in die Druckstation gelangt, richtet die Steuerung des Druckers den lichtempfindlichen Sensor zu dem Weg aus, entlang dem die Einstellöffnung transportiert wird. Anschließend wird das Blatt um einen vorgegebenen Betrag gefördert, um die Einstellöffnung am lichtempfindlichen Sensor vorbei zuführen, damit dieser die Position der Einstellkante erfassen kann. Danach richtet die Steuerung die Position des Druckes bezüglich der Einstellkante in Längsrichtung des Blattes aus.

Schließlich wird noch vorgeschlagen, die Einstellöffnung und die Steuerung derart auszubilden, daß die Einrichtung, wenn auf beide Seiten des Probeblattes jeweils ein Bild aufgedruckt wird, zum seitlichen Positionieren der Bilder auf dieselbe Seitenkante, und zum Positionieren der Bilder in Längsrichtung des Blattes auf dieselbe Einstellkante Bezug genommen wird. Dadurch kann mit dem beidseitig bedruckten Blatt die Ausrichtung und Lagebeziehung zwischen den beiden aufgedruckten Bildern zuverlässig überprüft werden.

Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Druckeinrichtung,

Fig. 2 eine Draufsicht aufeine Seite eines erfindungsgemäßen Probeblattes,

Fig. 3 eine der Fig. 2 entsprechende Draufsicht, die die gegenüberliegende Seite des Probeblattes zeigt,

Fig. 4 eine vertikale Schnittansicht einer Einzugwalze der Druckeinrichtung nach Fig. 1,

Fig. 5 eine vertikale Schnittansicht entlang der Schnittlinie 5-5 der Fig. 4,

Fig. 6 eine teilweise geschnittene Ansicht entlang der in Fig. 5 gezeigten Schnittlinie 6-6, die den Aufbau eines der Bügel der Druckeinrichtung nach Fig. 1 zeigt,

Fig. 7 eine teilweise geschnittene Ansicht einer Einstellvorrichtung an der Einzugwalze für die Transportstifte,

Fig. 8 eine vertikale Schnittansicht entlang der Schnittlinie 8-8 der Fig. 7,

Fig. 9 eine vertikale Schnittansicht einer Blattransportvorrichtung der Druckeinrichtung nach Fig. 1,

Fig. 10 eine schematische, perspektivische Teilansicht der Blattransportvorrichtung und der Druckvorrichtung der Druckeinrichtung nach Fig. 1,

Fig. 11 eine teilweise geschnittene Ansicht, ähnlich der der Fig. 7, in der eine weitere Ausführungsform der Einstellvorrichtung an der Einzugwalze für die Transportstifte gezeigt ist,

Fig. 12 eine vertikale Schnittansicht entlang der Schnittlinie 12-12 der Fig. 11, und

Fig. 13 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Stellgliedes, einer Einstellschraube und eines Rückhaltezapfens für die Einstellschraube, die Bestandteile der Einstellvorrichtung nach Fig. 11 und 12 sind.

Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Druckeinrichtung mit einem Rasterdrucker 10, der entsprechend ihm von einer externen Quelle über eine Datenleitung 12 zugeführten Bilddaten Grafikbilder auf einem Probeblatt oder einer anderen Art blattförmigen Aufzeichnungsträger aufdruckt. Die Bilddaten können auf unterschiedliche Weise bereitgestellt werden. Im dargestellten Fall stammen sie aus einer elektrisch arbeitenden Setzeinrichtung 14, die mit einer Seitenformatiereinrichtung 16 und einem Bildrasterprozessor 18 zusammenarbeitet. Die elektronisch arbeitende Setzeinrichtung 14 kann jede bekannte Setzeinrichtung sein, der zum Beispiel abschnittsweise die Seite bildende Grafikinformationen in unterschiedlichsten Eingabeformen zugeführt werden, die digitalisierte Texte und digitalisierte Darstellungen bereitstellen. Die Grafikinformationsabschnitte werden zum Seitenaufbau mit Hilfe eines interaktiv arbeitenden Anzeigeterminals gruppiert oder zusammengesetzt. Die Daten, die die zusammengesetzten Seiten definieren, werden als Seitendatenblock ausgegeben und der Seitenformatiereinrichtung 16 zugeführt. Die Seitenformatiereinrichtung 16 ordnet die Seitendatenblöcke so an, wie sie beim Belichten eines blattförmigen Aufzeichnungsträgers verwendet werden. Die von der Seitenformatiereinrichtung 16 ausgegebenen Daten bilden daher eine Serie von Aufzeichnungsträger-Datenblöcken, die jeweils das vollständige Bild definieren, mit dem ein einziger blattförmiger Aufzeichnungsträger belichtet wird. Jeder Aufzeichnungsträger-Datenblock wird dann durch den Bildrasterprozessor 18 in Bilddatenblöcke umgewandelt, die ein sich für die Verwendung mit einem rasterförmig abtastenden Fotoplotter oder einem rasterförmig arbeitenden Drucker, wie dem Rasterdrucker 10, eignendes Datenformat besitzen und die jeweils ein Bild darstellen, mit dem ein Blatt eines Aufzeichnungsträgers belichtet werden kann.

Der Rasterdrucker 10 hat eine Friktions-Transportvorrichtung, mit der Blätter des Aufzeichnungsträgers durch den Rasterdrucker 10 transportiert werden. Dabei bezieht sich der Ausdruck Friktions-Transportvorrichtung auf eine Transportvorrichtung, bei der weder Blätter mit Transportöffnungen noch mit diesem zusammenwirkende Transportstifte im Rasterdrucker 10 verwendet werden, um die Blätter durch den Rasterdrucker 10 zu transportieren. Vielmehr bezieht sich der Ausdruck auf eine Transportvorrichtung, bei der jedes Blatt des Aufzeichnungsträgers durch eine oder mehrere Transportwalzen, Transporträder oder Transportbänder durch den Rasterdrucker 10 transportiert wird, die unter Reibung an dem Blatt anliegen und die Transportkräfte aufbringen. Hierzu sind die Walzen, Räder oder Bänder beispielsweise geriffelt oder in anderer Weise aufgerauht, um die Reibung zwischen ihnen und dem zu transportierenden Blatt zu erhöhen. Als Drucker wird bevorzugt ein Tintenstrahldrucker, vorzugsweise ein Farb-Tintenstrahldrucker verwendet, mit dem das Probeblatt bei einem farbigen Probedruck farbig bedruckt werden kann.

Als Grundelement für den Rasterdrucker 10 können unterschiedliche, im Handel erhältliche Rasterdrucker mit Friktions-Transportvorrichtung verwendet werden, die durch entsprechende Modifizierungen in den erfindungsgemäßen Rasterdrucker 10 umgewandelt werden können. Im dargestellten Fall wurde ein Druckers des Modells 750C der Hewlett Packard Company verwendet, der in geeigneter Weise abgewandelt worden ist.

Der Rasterdrucker 10 hat einen Rahmen 20 mit zwei Beinen 22, zwischen denen ein Drahtgestell 24 gehalten ist, in dem die Blätter aufgenommen und gehalten werden, während sie in den Rasterdrucker 10 eingezogen oder aus diesem transportiert werden, sowie eine obere Verkleidung 26. Die Verkleidung 26 hat eine durch Schwenken zu öffnende Abdeckung 28, die die Blattransportvorrichtung und die Druckvorrichtung größtenteils abdeckt. Am in Fig. 1 rechts dargestellten Ende der Verkleidung 26 ist eine Steuerung 30 mit einem Bedienfeld 32 angeordnet, mit der der Betrieb der Blattransportvorrichtung, des Druckkopfes und anderer Komponenten des Rasterdruckers 10 gesteuert werden.

Die Verkleidung 26 hat einen horizontal verlaufenden Einzug 34, durch den die einzuziehenden Blätter in die Blattransportvorrichtung eingeführt werden, und einen horizontal verlaufenden Ausgabeschlitz 36, durch den die Blätter, nachdem sie von der Blattransportvorrichtung an der Druckstation vorbeitransportiert worden sind, aus dem Rasterdrucker 10 ausgegeben werden. Zwischen dem Einzug 34 und dem Ausgabeschlitz 36 ist ein vertikal nach außen abstehender Steg mit mehreren nach außen von diesem abstehenden, V-förmigen Erhebungen vorgesehen. Wie Fig. 9 zeigt, hat jede Erhebung 40 eine sich nach außen erstreckende Oberfläche 204, die ausgehend vom Ausgabeschlitz 36 nach unten geneigt verläuft, und eine Unterseite 206 (vgl. Fig. 9), die ausgehend vom Einzug 34 nach oben geneigt verläuft und nach außen ragt. Dabei definiert die Schnittlinie zwischen der Oberseite 204 und der Unterseite 206 die Außenkante der Erhebung 40. Wie später noch unter Bezugnahme auf Fig. 9 näher erläutert wird, hat mindestens eine dieser Erhebungen 40 eine von ihr nach außen abstehende Führung 42, mit der verhindert werden soll, daß sich ein Abschnitt eines aus dem Ausgabeschlitz 36 ausgegebenen Blattes einrollt und wieder in den Einzug 34 gelangt, und daß der ausgegebene Abschnitt eine gebogene Form annimmt.

Zusätzlich zu den oben beschriebenen Merkmalen ist der Drucker 10 mit einer Blatteinzugsvorrichtung 44 ausgestattet, mit der der blattförmige Aufzeichnungsträger in den Einzug 34 und zur Blattransportvorrichtung gefördert wird. Dabei stellt die Einzugsvorrichtung 44 sicher, daß das Blatt ordnungsgemäß von der Blattransportvorrichtung eingezogen wird, damit es gerade durch den Rasterdrucker 10 transportiert werden kann, ohne schräg zu verlaufen oder sich in anderer Weise quer zu verschieben. Wie in Fig. 1 gezeigt und nachfolgend noch näher erläutert wird, hat die Einzugsvorrichtung 44 eine Einzugwalze 46 mit einer Welle 48. Die Welle 48 ist an zwei nach vorne abstehenden Armen 50 des Rahmens 20 derart drehbar gelagert ist, daß die Welle 48 und damit die Einzugwalze 46 um eine parallel zum Einzug 34 und zum Auszugsschlitz 36verlaufende Walzenachse 52 frei drehbar ist. Die Einzugwalze 46 hat an ihren entgegengesetzten Endabschnitten 54 und 56 jeweils einen Satz Transportstifte 55. Jeder Satz Transportstifte 55 wirkt mit einem Bügel 57 zusammen, der ein mit Transportöffnungen versehenes Blatt mit seinen Transportöffnungen auf den Transportstiften 55 des Endabschnittes 54 bzw. 56 hält. An der dem Einzug 34 gegenüberliegenden Seite der Einzugwalze 46 ist eine Andruckwalze 58 angeordnet, die mehrere vorzugsweise aus Gummi oder einem anderen elastischen Material bestehende Rollen 60 trägt, die während des Transportes des Blattes in den Rasterdrucker 10 mit dem Blatt in Eingriff stehen. Durch die Rollen 60 wird einerseits das Blatt auf der Einzugwalze 46 gehalten, andererseits auf die Einzugwalze 46 eine Kraft ausgeübt, die einer Drehung der Einzugwalze 46 in der Richtung entgegenwirkt, in der das Blatt in den Einzug 34 transportiert wird, wodurch der zwischen der Andruckwalze 58 und der Blattransportvorrichtung angeordnete Abschnitt des Aufzeichnungsträgers gespannt wird.

Die Fig. 2 und 3 zeigen die beiden Seiten eines Blattes des Aufzeichnungsträgers, das nachfolgend als Probeblatt 62 bezeichnet wird und das mit dem Rasterdrucker 10 für Probedrucke verwendet wird. Das Probeblatt 62 hat eine Längsachse 64 und ist von rechteckiger Form. Es hat eine Vorderkante 66, eine Hinterkante 68 und zwei Seitenkanten 70 und 72 sowie eine erste Seite 74 und eine zweite Seite 76. Fig. 2 zeigt die erste Seite 74. Fig. 3 zeigt die zweite Seite 76, wobei das Probeblatt 62 ausgehend von seiner Lage in Fig. 2 um seine Längsachse 64 um 180° geschwenkt worden ist. Das Probeblatt 62 hat zwei seitliche Randabschnitte 78, die sich jeweils nahe einer der beiden Seitenkanten 70 bzw. 72 entlang dieser erstrecken. Jeder Randabschnitt 78 hat eine Reihe Transportöffnungen 80, die mit Abstand zueinander, in Längsrichtung des Probeblattes 62 angeordnet sind und mit den Transportstiften 55 der Einzugwalze 46 in Eingriff kommen können.

Vorzugsweise sind die Transportöffnungen 80 des Probeblattes 62 in einem Lochschema angeordnet, wie es in den US-Patentschriften 4,834,276 und 4,867363 gezeigt ist, durch das ein schräges Einlegen des Aufzeichnungsträgers auf die Einzugwalze 46 verhindert wird. Bei diesem Lochschema sind die Transportöffnungen 80 derart angeordnet und/oder ausgebildet, daß einige der Transportöffnungen 80 durch den Benutzer sofort von den anderen Transportöffnungen 80 unterschieden werden können. Die sofort zu unterscheidenden Transportöffnungen 80 dienen als Registrieröffnungen, die auf entsprechende Registrierstifte an der Einzugwalze 46 aufgefädelt werden. Die Transportöffnungen 80 können in unterschiedlichen Lochschemen angeordnet werden. Im vorliegenden Fall, wie er in Fig. 3 gezeigt ist, sind die Transportöffnungen 80 jedes Seitenabschnittes 78 in Gruppen R angeordnet, von denen jede aus vier gleichmäßig zueinander beabstandeten regulären Transportöffnungen 80r besteht. Die Gruppen R sind ihrerseits durch Registrierzonen voneinander getrennt, die jeweils zwei Registrier-Transportöffnungen 80i beinhalten. Die zwei Registrier-Transportöffnungen 80i sind relativ zueinander und zu den benachbarten regulären Transportöffnungen 80r derart angeordnet, daß der reguläre Abstand zwischen den Transportöffnungen 80 unterbrochen ist, was vom Benutzer sofort erkannt werden kann. Die Anordnung der Transportöffnungen 80 ist auf jeder der Seitenabschnitte 78 des Probeblattes 62 gleich. Dabei ist jeder Transportöffnung 80 des einen Randabschnittes 78 eine entsprechende Transportöffnung 80 des anderen Randabschnittes 78 zugeordnet. Die beiden einander entsprechenden Transportöffnungen 80 der beiden Randabschnitte 78 sind gemeinsam auf einer Linie, wie der Linie 82 der Fig. 3 angeordnet, die senkrecht zu den Seitenkanten 70 und 72 verläuft.

Der in Fig. 2 mit gestrichelter Linie dargestellte Rahmen 84 definiert den Bereich auf der ersten Seite 74 des Probeblattes 62, den der Rasterdrucker 10 mit grafischen Darstellungen bedruckt. In Fig. 3 zeigt der mit gestrichelter Linie dargestellte Rahmen 86 den Bereich der zweiten Seite 76 an, den der Rasterdrucker 10 mit grafischen Darstellungen bedrucken kann. Zwischen dem Druckbereich 84 bzw. 86 und der Vorderkante 66 ist ein führender Abschnitt 88 des Probeblattes 62 angeordnet. Im führenden Abschnitt 88 ist eine Einstellöffnung 90 mit einer senkrecht zu den Seitenkanten 70 und 72 verlaufenden, geraden Einstellkante 92 ausgebildet. Wie nachfolgend noch genauer erläutert wird, erfaßt ein lichtempfindlicher Sensor die Lage der Seitenkante 70, unmittelbar nachdem das Probeblatt 62 in den Rasterdrucker 10 eingelegt worden ist. Die erfaßte Lage der Seitenkante 70 dient als Referenz für die Steuerung 30, wenn diese die Druckbereiche 84 und 86 auf dem Probeblatt 62 seitlich anordnet, wie es in den Fig. 2 und 3 durch die Maßangabe Ds angedeutet ist. Ferner erfaßt der Sensor die Einstellkante 92 der Einstellöffnung 90, während das Probeblatt 62 in den Rasterdrucker 10 eingezogen wird. Die Lage der Einstellkante 92 dient für die Steuerung 30 des Rasterdruckers 10 als Referenz zu Positionierung der Druckbereiche 84 und 86 in Längsrichtung des Probeblattes 62, wie es in den Fig. 2 und 3 durch die Maßgabe Dl angedeutet ist. Daher verwendet die Steuerung 30 sowohl bei dem Druckbereich 84 auf der ersten Seite 74 als auch bei dem Druckbereich 86 auf der zweiten Seite 76 des Probeblattes 62 in seitlicher Richtung dieselbe Seitenkante 70 und in Längsrichtung dieselbe Einstellkante 72 als Referenzkante, um Justierfehler zwischen den beiden Druckbereichen 84 und 86 zu verringern bzw. zu verhindern.

Wie in Fig. 4 gezeigt, hat die Einzugwalze 46 einen Walzenkörper 94 bestehend aus einem Metallblechzylinder 96, an dessen linksseitigem Ende eine Abschlußkappe 98 und an dessen rechtsseitigem Ende eine Abschlußkappe 100 befestigt ist. Die Abschlußkappe 98 hat einen an diesem befestigten linksseitigen Abschnitt der Welle 48. An der Abschlußkappe 100 ist ein rechtsseitiger Abschnitt der Welle 48 befestigt. Jeder der Abschnitte der Welle 48 ist in einem Aufnahmeschlitz einer der Arme 50 drehbar gelagert aufgenommen und gehalten, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Die Einzugwalze 46 hat ferner ein zylindrisches Endstück 102, das nahe der Abschlußkappe 98 auf dem linksseitigen Abschnitt der Welle 48 gehalten ist. Die rechtsseitige Abschlußkappe 100 bzw. das linksseitige Endstück 102 definieren den Endabschnitt 54 bzw. 56 der Einzugwalze 46, an dem jeweils ein Satz der Transportstifte 55 vorgesehen ist. Wie unter Bezugnahme auf die Fig. 7 und 8 später noch detailliert erläutert wird, ist das auf dem linksseitigen Abschnitt der Welle 48 angeordnete Endstück 102 sowohl in Längsrichtung der Walzenachse 52 als auch in deren Umfangsrichtung einstellbar, um den Abstand zwischen den zwei Sätzen Transportstiften 55 zu variieren. Mit dem Endstück 102 sollen die Transportstifte 55 an eine Änderung des Abstandes zwischen den Reihen der Transportöffnungen 80 des Probeblattes 62 angepaßt und die zwei Sätze Transportstifte 55 derart in eine Winkellage zueinander eingestellt werden, daß das Probeblatt 62 entlang einer vorgegebenen geraden Strecke in den Rasterdrucker 10 eingezogen wird, damit das auf das Probeblatt 62 aufgedruckte Blatt ordnungsgemäß positioniert ist.

Auf der Welle 48 sind durch Lager 104 zwei Zusatzhalterungen 106 drehbar gelagert. Wie Fig. 5 zeigt, in der die linksseitige Zusatzhalterung 106 der Fig. 4 dargestellt ist, trägt jede Zusatzhalterung 106 einen Bügel 108, der nahe der Transportstifte 55 angeordnet ist, und das eine Ende einer Stützplatte 110. Wie in Fig. 5 gezeigt, ist die Einzugwalze 46 vor dem Einzug 34 angeordnet. Die Stützplatte 110 schließt den Spalt zwischen der Einzugwalze 46 und dem Einzug 34 und stützt das Probeblatt 62 in vertikaler Richtung, wenn es von der Einzugwalze 46 in den Einzug 34 transportiert wird. Ferner unterstützt die Stützplatte 110 das Lösen des Probeblattes 62 von den Transportstiften 55 der Einzugwalze 46. Die dem Rasterdrucker 10 zugewandte Kante der Stützplatte 110 ist nach unten gebogen, wie in Punkt 112 gezeigt ist, und steht mit einem abgerundeten Vorsprung 114 des Rasterdruckers 10 in Eingriff. Des weiteren steht, wie Fig. 5 zeigt, ein an der Zusatzhalterung 106 befestigter Haltebügel 116 mit dem abgerundeten Vorsprung 114 in Eingriff, um eine Drehung der Zusatzhalterung 106 um die Welle 48 zu verhindern.

Jeder Bügel 108 hat, wie Fig. 6 zeigt, einen an der Zusatzhalterung 106 schwenkbar gelagerten Bügelkörper 118, der zwischen einer geschlossenen Stellung, die in Fig. 6 in durchgezogener Linie dargestellt ist, und einer offenen Stellung, die in gestrichelter Linie dargestellt ist, schwenkbar ist. Am Bügelkörper 118 ist ein Niederhalterad 120 auf einer Achse 122 drehbar befestigt, die parallel zur Walzenachse 52 verläuft, wenn sich der Bügel 108 in seiner geschlossenen Stellung befindet. Das Niederhalterad 120 hat zwei zueinander beabstandete Ringe 124, die beidseitig der Transportstifte 55 angeordnet sind und das auf den Transportstiften 55 aufgefädelte Probeblatt 62 auf der Einzugwalze 46 halten. Eine zwischen der Zusatzhalterung 106 und dem Bügelkörper 118 angeordnete Zugfeder 126 spannt den Bügel 108 sowohl in seiner offenen als auch in seiner geschlossenen Stellung elastisch vor. Ein am Bügelkörper 118 befestigtes U-förmiges Element 128 trägt eine flexible Führungsleiste 130, die vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial besteht. Die Führungsleiste 130 erstreckt sich ausgehend vom Bügel 108 nach vorne, wie in Fig. 5 gezeigt ist, und führt das von dem Ausgabeschlitz 36 ausgegebene Probeblatt 62 über das Niederhalterad 120 hinweg, damit es nicht vom Niederhalterad 120 erfaßt werden kann.

Wie in den Fig. 1 und 2 gezeigt, tragen die Zusatzhalterungen 106 Halteelemente 132, an denen die Andruckwalze 58 gelagert ist. Jedes Halteelemente 132 ist an einer der Zusatzhalterungen 106 befestigt und hat einen Schlitz mit einem oberen Schlitzabschnitt 134 und einem unteren Schlitzabschnitt 136. Jeder Endabschnitt der Andruckwalze 58 ist im Schlitz eines der Halteelemente 132 aufgenommen. Wie in Fig. 5 gezeigt, sind die Schlitzabschnitte 134 und 136 so ausgebildet, daß die Andruckwalze 58, wenn sie in die oberen Schlitzabschnitte 134 bewegt wird, durch ihr eigenes Gewicht beabstandet zur Einzugwalze 46 gehalten wird. Dabei entsteht zwischen der Einzugwalze 46 und der Andruckwalze 58 ein Spalt aus, durch den das Probeblatt 62 eingeführt werden kann, wenn es auf die Einzugwalze 46 aufgespannt wird. Nachdem das Probeblatt 62 auf die Einzugwalze 46 aufgespannt worden ist, bewegt der Benutzer die Andruckwalze 58 in die unteren Schlitzabschnitte 136, wie es in Fig. 5 gezeigt ist. In dieser Position wird die Andruckwalze 58 aufgrund der Form und Ausbildung der unteren Schlitzabschnitte 136 durch ihr eigenes Gewicht nach unten, gegen die Einzugwalze 46 gedrückt. Dadurch wird einerseits das Probeblatt 62 auf der Einzugwalze 46 gehalten, andererseits wird auf die Einzugwalze 46 eine Kraft ausgeübt, die einer Drehung der Einzugwalze 46 um die Achse 52 in Richtung der Transportrichtung des Probeblattes 62 in den Rasterdrucker 10 entgegenwirkt. Auf diese Weise wird, nachdem das Probeblatt 62 von der Blattransportvorrichtung des Rasterdruckers 10 erfaßt worden ist, der zwischen der Einzugwalze 46 und der Blattransportvorrichtung des Rasterdruckers 10 angeordnete Abschnitt des Probeblattes 62 vorgespannt.

Wie bereits zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 4 erläutert wurde, ist das Endstück 102 der Einzugwalze 46 sowohl in Längsrichtung als auch in Umfangsrichtung relativ zu den restlichen Elementen der Einzugwalze 46 einstellbar, um einerseits den Abstand zwischen den beiden Sätzen der Transportstifte 55 der Einzugsrolle 46 zu justieren und andererseits die Transportstifte 55 in Umfangsrichtung zueinander auszurichten. Das Einstellen kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen, ohne die Erfindung zu verlassen. Bei einer Ausführungsform der Einstellvorrichtung, wie sie Fig. 7 zeigt, hat der linksseitige Abschnitt der Welle 48 eine Nut 138, in der ein Schieber 140 aufgenommen ist, der durch die Nut 138 geführt ist und nur entlang der Walzenachse 52 verschoben werden kann. An dem Schieber 140 ist durch eine Schraube 142 eine auf die Welle 48 aufgeschobene Buchse 144 befestigt, die gemeinsam mit dem Schieber 140 entlang der Welle 48 verschoben werden kann. Auf der Buchse 144 ist mittig auf dieser ein Schneckenrad 146 befestigt. Das im Querschnitt napfförmige Endstück 102 ist mit seiner Stirnwand 148 auf der Buchse 144 derart drehbar gelagert, daß es um die Walzenachse 52 relativ zur Buchse 144 geschwenkt werden kann, aber eine Relativbewegung zur Buchse 144 entlang der Walzenachse 52 verhindert ist. Das Endstück 102 hat ferner einen zylinderförmigen Außenflansch, der die entsprechend zugeordneten Transportstifte 55 trägt. An der Stirnwand 148 des Endstückes 102 ist eine Schnecke 150 drehbar gelagert, die mit dem Schneckenrad 146 in Eingriff steht. Die Schnecke 150 ist, wie Fig. 8 zeigt, auf einer Schneckenwelle 151 befestigt, deren eines Wellenende als Schraubenkopf 152 ausgebildet ist, der über eine am zylindrischen Flansch ausgebildete Öffnung zugänglich ist, damit die Schnecke 150 mit Hilfe eines Schraubendrehers oder eines ähnlichen Werkzeuges verstellt werden kann. Dabei kann durch Drehen der Schnecke 150 um ihre Achse das Endstück 102 in die eine oder andere Richtung um die Walzenachse 52 relativ zur Welle 48 geschwenkt werden, um die Winkeleinstellung zwischen den auf dem Endstück 102 befestigten Transportstiften 55 und den vom rechtsseitigen Endabschnitt 100 der Einzugwalze 46 getragenen Transportstifte 55 zu verändern. Zur Vereinfachung des Einstellvorganges ist am Endstück 102 vorzugsweise am rechtsseitigen Ende eine mit einer Skala versehene Anzeigeplatte 153 befestigt, die mit einem an der Buchse 144 befestigten Zeiger 154 zusammenarbeitet, um die Winkelposition des Endstückes 102 anzugeben. Ferner kann die Buchse 144 längs der Welle 48 verschoben werden, um den Abstand zwischen den beiden Sätzen der Transportstifte 55 zu verändern. Diese Schiebeeinstellung kann manuell durch den Benutzer durchgeführt werden, wenn er ein Probeblatt 62 auf die Einzugwalze 46 aufzieht.

Aus Fig. 8 ist erkennbar, daß die am Endstück 102 vorgesehenen Transportstifte 55 in gleicher Weise angeordnet sind, wie die Transportöffnungen 88 an den beiden seitlichen Randabschnitten 78 des Probeblattes 62. Genauer gesagt sind die Transportstifte 55 am Endstück 102 in zwei Gruppen mit jeweils vier gleichmäßig zueinander beabstandeten Transportstiften 55 angeordnet. Zwischen den Gruppen sind jeweils zwei Registrierstifte 55i vorgesehen. Die Transportstifte 55 auf dem in Fig. 1 rechts dargestellten Endabschnitt der Einzugwalze 46 sind in gleicher Weise angeordnet, wie die in Fig. 8 dargestellten Transportstifte 55 am Endstück 102. Während des Aufziehens des Probeblattes 62 auf die Einzugwalze 46, wird die Einzugwalze 46, sofern erforderlich, zunächst von Hand verstellt, um die beiden Registrier-Transportstifte 55i in den obersten Abschnitt des Einzugstransportweges zu stellen. Anschließend werden die zwei Registrier-Transportöffnungen 80i, die der Vorderkante 66 des Probeblattes 62 am nächsten sind, auf die entsprechenden Registrier-Transportstifte 55i der Einzugwalze 46 aufgefädelt. Dabei sind die der Vorderkante 66 am nächsten angeordneten Registrier-Transportöffnungen 80i des Probeblattes 62 vorzugsweise derart zur Vorderkante 66 beabstandet, daß, wenn sie auf die nach oben zeigenden Registrier-Transportstifte 55i der Einzugwalze 46 aufgefädelt werden, der in Richtung des Einzugs 34 des Rasterdruckers 10 von der Einzugwalze 46 abstehende Abschnitt des Probeblattes 62 ungefähr so lang ist, daß die Vorderkante 66 unmittelbar am Einzug 34 angeordnet oder ein wenig in den Einzug 34 eingeführt ist.

Die Fig. 9 und 10 zeigen die Blattransportvorrichtung des Rasterdruckers 10. Die Blattransportvorrichtung hat eine Transportwalze 160, die um eine Transportwalzenachse 161 am Rahmen 22 des Rasterdruckers 10 drehbar gelagert ist. Der Einzug 34 ist so gestaltet, daß das Probeblatt 62 der Transportwalze 160 zugeführt wird, wenn die Vorderkante 66 in den Einzug 34 geschoben wird. Das Probeblatt 62 wird durch einen Satz erster Gegenrollen 162 und einen Satz zweiter Gegenrollen 164 auf der Transportwalze 160 gehalten. Die Gegenrollen 162 bzw. 164 sind in Längsrichtung der Transportwalze 160 zueinander beabstandet angeordnet und werden von zueinander beabstandeten Haltebügeln 166 getragen, von denen jeder eine erste Gegenrolle 162 und eine zweite Gegenrolle 164 drehbar gelagert hält. Die Haltebügel 166 werden von einer gemeinsamen Haltestange 168 getragen, die am Rahmen 22 befestigt und relativ zu diesem durch eine Feder derart vorgespannt ist, daß die Haltebügel 166 mit den Gegenrollen 162 und 164 unter Vorspannung an der Transportwalze 160 und an dem von dieser geförderten Probeblatt 62 anliegen.

Das Probeblatt 62 wird ferner durch Sternräder 170 auf der Transportwalze 160 gehalten, die zu den Gegenrollen 164 ausgerichtet sind und an einer längs der Transportwalze 160 verlaufenden Führungsschiene 172 gelagert sind. Zu Beginn des Einziehens des Probeblattes 62 in die Blattransportvorrichtung wird die Führungsschiene 172 zunächst in die in Fig. 9 gestrichelt dargestellte angehobene Position bewegt. Nachdem sich die Vorderkante 66 des Probeblattes 62 an der Führungsschiene 172 vorbeibewegt hat, senkt sich die Führungsschiene 172 in die mit durchgezogenen Linien dargestellte abgesenkte Position. In Transportrichtung des Probeblattes 62 durch die Blattransportvorrichtung ist vor den Sternrädern 170 ein Satz Spannrollen 174 angeordnet, die zu den Sternrädern 170 ausgerichtet sind. Die Spannrollen 174 werden derart angetrieben, daß ihre Tangentialgeschwindigkeiten etwas größer sind als die Tangentialgeschwindigkeit der Transportwalze 160, wodurch der von der Transportwalze 160 den Spannrollen 174 zugeführte Abschnitt des Probeblattes 62 durch die Spannrollen 174 vorgespannt wird. Auf diese Weise wird das Probeblatt 62 im Druckbereich 176, der zwischen den zweiten Gegenrollen 164 und den Sternrädern 170 angeordnet ist, und sich in Längsrichtung der Transportwalze 160 erstreckt, auf der Transportwalze 160 gehalten.

Zum Bedrucken des Probeblattes 62 hat der Rasterdrucker 10 einen Druckkopf 180, der durch einen von der Steuerung 30 angesteuerten Antrieb entlang einer Drucklinie 182 bewegbar ist, die sich längs des Druckbereiches 176 parallel zur Transportwalzenachse 162 erstreckt. Wie zuvor bereits erwähnt, eignet sich der Rasterdrucker 10 vorzugsweise zum Drucken farbiger Bilder. Deshalb hat der im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendete Druckkopf 180 vier separate Tintenstrahlpatronen 184, mit denen Schwarz sowie die drei Farben Blau (Zyan), Rot (Magenta) und Gelb gedruckt werden können. Zusätzlich ist am Druckkopf 180 ein lichtempfindlicher Sensor 186 befestigt, mit dem Kanten des Probeblattes 62 beim Transport auf der Transportwalze 160 erfaßt werden können. Als Sensor 186 können verschiedene Sensortypen eingesetzt werden. Vorzugsweise handelt es sich um eine Lichtschranke, bestehend aus einem Lichtstrahler, der einen Lichtstrahl auf den abzutastenden Bereich richtet, und einem Lichtdetektor, der das von der abzutastenden Fläche reflektierte Licht erfaßt. Dabei bewegt sich der abzutastende Bereich über die Oberfläche des auf der Transportwalze 160 gehaltenen Probeblattes 62, wenn der Druckkopf 180 entlang der Drucklinie 182 bewegt wird. Um die Empfindlichkeit des Sensors 186 zu erhöhen, ist die Oberfläche der Transportwalze 160 vorzugsweise schwarz oder in einer anderen dunklen Farbe gehalten, damit sich deren Lichtreflexionsfähigkeit von der Lichtreflexionsfähigkeit des Probeblattes 62 deutlich unterscheidet.

Wie zuvor bereits erläutert, wird beim Betrieb der Blattransportvorrichtung und des Druckkopfes 180 das durch den Rasterdrucker 10 zu bedruckende Probeblatt 62 zunächst auf die Einzugwalze 46 aufgezogen. Hierzu wird das Probeblatt 62 mit seinen vorderen Registrier-Transportöffnungen 80i auf die nach oben ausgerichteten Registrier-Transportstifte 55i der Transportwalze 46 aufgefädelt. Anschließend wird die Andruckwalze 58 in den unteren Schlitzabschnitt 136 bewegt, um das Probeblatt 62 gegen die Einzugwalze 46 zu drücken. Ferner werden die beiden Bügel 108 in ihre geschlossene Stellung geschwenkt, damit sie das Probeblatt 62 auf der Einzugwalze 46 und im sicheren Eingriff mit den Transportstiften 55 halten.

In diesem Zustand ist die Vorderkante 66 des Probeblattes 62 bereits unmittelbar am Einzug 34 angeordnet oder bereits ein wenig in den Einzug 34 eingeführt. Die Einzugwalze 46 wird dann von Hand gedreht, um die Vorderkante 66 des Probeblattes 62so weit in den Einzug 34 zu bewegen, bis die Vorderkante 66 mit den ersten Gegenrollen 162 in Eingriff kommt. Unmittelbar vor dem Ineingriffkommen mit den ersten Gegenrollen 162 betätigt die Vorderkante 66 des Probeblattes 62 eine Schaltzunge 190 eines Zungenschalters 192, durch dessen Betätigung die Steuerung 30 die Transportwalze 160, wie durch den Pfeil A angedeutet ist, entgegen dem Uhrzeigersinn (vgl. Fig. 9) so weit dreht, daß die Vorderkante 66 um etwa 25,4 mm in Transportrichtung hinter die ersten Gegenrollen 162 gefördert wird. Anschließend hält die Steuerung 30 die Transportwalze 160 an. Ferner bewegt die Steuerung 30 durch die Betätigung des Zungenschalters 192 die Führungsschiene 172 mit den von dieser getragenen Sternrädern 170 in die angehobene Stellung.

Anschließend betätigt der Benutzer einen Wählschalter am Bedienfeld 32 der Steuerung 30, um anzugeben, welche der beiden Seiten 74 und 76 des Probeblattes 62 bedruckt werden soll. Zu diesem Zweck wird die in Fig. 2 gezeigte Seite 74 als Seite A und die in Fig. 3 gezeigte Seite 76 als Seite B bezeichnet. Als Wählschalter eignen sich verschiedenste Schalterformen. Vorzugsweise hat der Wählschalter zwei Knöpfe oder Berührungsfelder 194 und 196 am Bedienfeld 32. Bei Betätigung des Berührungsfeldes 174 wird die Seite A und bei Betätigung des Berührungsfeldes 196 die Seite B des Probeblattes 62 angegeben. Anschließend dreht die Steuerung 30 die Transportwalze 160 etwas weiter. Dabei wird die Vorderkante 66 des Probeblattes 62 so weit transportiert, daß die Vorderkante 66 gerade an der die Sternräder 170 tragenden Führungsschiene 172 vorbeigeführt ist. Danach wird die Transportwalze 160 angehalten und die Führungsschiene 172 in ihre untere Position bewegt, wie sie in Fig. 9 gezeigt ist.

Daraufhin bewegt die Steuerung 30 den Druckkopf 180 entlang der Drucklinie 182 durch den gesamten Druckbereich 176, so daß der Sensor 186 die beiden Seitenkanten 70 und 72 des Probeblattes 62 erfaßt. Durch das zuvor erfolgte Betätigen des Berührungsfeldes 194 oder des Berührungsfeldes 196 weiß die Steuerung 30, welche der erfaßten Seitenkanten die Seitenkante 70 ist, die zu Referenzzwecken dient. Die Steuerung 30 verwendet dann die erfaßte Position der Seitenkante 70 als Referenzkante, um die seitliche Position des Druckbereiches 84 oder 86 des Probeblattes 62 zu bestimmen.

Zu diesem Zeitpunkt ist die Einstellöffnung 90 nach wie vor außerhalb des Bereiches angeordnet, entlang dem der von dem Sensor 186 abzutastende Bereich geführt wird, wenn der Druckkopf 180 entlang der Drucklinie 182 bewegt wird. Als nächstes bewegt die Steuerung 30 den Druckkopf 180 in eine Position, in der der von dem Sensor 186 abzutastende Bereich zu dem Weg ausgerichtet ist, entlang dem die Einstellöffnung 90 bewegt wird, während das Probeblatt 62 durch die Druckstation gefördert wird. Abhängig davon, ob die Seite 74 oder die Seite 76 des Probeblattes 62 bedruckt werden soll, ist die Einstellöffnung 90 entweder nahe dem linksseitigen oder nahe dem rechtsseitigen Ende der Transportwalze 160 angeordnet. Durch die zuvor erfolgte Betätigung des Berührungsfeldes 194 oder des Berührungsfeldes 196 bewegt die Steuerung 30 den Druckkopf 180 zu einer Position, die zur Erfassung der ausgewählten Seiten 74 bzw. 76 geeignet ist.

Nachdem der Druckkopf 180 positioniert worden ist, dreht die Steuerung 30 die Transportwalze 160 so weit, daß die Einstellöffnung 90 an dem von dem Sensor 186 abgetasteten Bereich vorbeigeführt wird. Anschließend hält die Steuerung 30 die Transportwalze 160 an. Während dieser Bewegung erfaßt der Sensor 186 die Lage der Einstellkante 92 relativ zur Transportwalze 160. Die erfaßte Position wird später von der Steuerung 90 als Referenz verwendet, um den Druckbereich 84 bzw. 86 in Längsrichtung des Probeblattes 62 auszurichten. Erfaßt der Sensor 186 während der Bewegung des Probeblattes keine Einstellöffnung 90, verhindert die Steuerung 30 ein nachfolgendes Bedrucken des Probeblattes 62. Dadurch wird ein falsches Bedrucken des Probeblattes 62 vermieden, wenn das Probeblatt 62 nicht ordnungsgemäß in den Rasterdrucker 10eingelegt worden ist, indem beispielsweise statt der Vorderkante 66 die Hinterkante 68 in den Rasterdrucker 10 eingeführt oder die Vorderkante 66 des Probeblattes 62 mit der falschen Seite nach oben in den Rasterdrucker 10 eingezogen worden ist.

Sobald die Einstellkante 92 durch den Sensor 186 erfaßt worden ist und die Transportwalze 160 angehalten wurde, ist der Rasterdrucker 10 zum Bedrucken des Probeblattes 62 bereit. Nachdem geeignete Berührungsfelder auf dem Bedienfeld 32 betätigt worden sind, beginnt das Bedrucken des Probeblattes 62 entsprechend den Bilddaten. Hierzu wird zunächst die Transportwalze 160 angetrieben, um das Probeblatt 62 in Längsrichtung in eine vorgegebene Startposition zu bewegen, bei deren Positionierung als Referenz die Lage der durch den Sensor 186 erfaßten Einstellkante 92 verwendet wird. Anschließend beginnt das rasterförmige Bedrucken des Probeblattes 62 ausgehend von einer relativen Position der Rasterabtastlinien, bei deren Positionierung als Referenz die Lage der von der Lichtschranke 186 erfaßten Seitenkante 70 verwendet wird.

Während des Bedruckens wird der vordere Abschnitt des Probeblattes 62 aus dem Ausgabeschlitz 36 ausgegeben. Dabei kann sich der ausgegebene Abschnitt derart einrollen, daß die Vorderkante 66 erneut in den Einzug 32 gelangt. Manchmal nimmt der ausgegebene Abschnitt auch eine nach oben gebogene, konvexe Form an, so daß die Seitenkanten 70 und 72 des Probeblattes 62 von der Transportwalze 160 abheben. Um dies zu verhindern, ist, wie zuvor bereits erläutert wurde, mindestens eine Erhebung 40 mit einer nach außen abstehenden Führung 42 vorgesehen, die den ausgegebenen Abschnitt des Probeblattes 62 von dem Einzug 34 weglenkt und gleichzeitig als vertikale Stütze für das Probeblatt 62 dient, um ein Durchbiegen des Probeblattes 62 zu verhindern. Wie in Fig. 9 gezeigt, besteht die Führung 42 vorzugsweise aus zwei dünnen flexiblen Leisten 200 und 202. Die Leiste 200 ist mit ihrer Innenseite an der Oberseite 204 der Erhebung 40 und die Leiste 202 mit ihrer Innenseite an der Unterseite 206 der Erhebung 40 befestigt. Die beiden Leisten 200 und 202 haben ferner nach außen abstehende Abschnitte, die einander berühren, wie Fig. 9 zeigt. Vorzugsweise besteht jede Leiste 200 und 202 aus einem Kunststoffmaterial mit einer druckempfindlichen Klebeschicht, mit der die Leisten 200 und 202 an der Erhebung 40 befestigt und durch die die nach außen abstehenden Abschnitte der Leisten 200 und 202 miteinander verbunden sind.

In den Fig. 11 bis 13 ist eine weitere Ausführungsform einer Einstellvorrichtung für die Transportstifte 55 gezeigt, die an Stelle der in den Fig. 7 und 8 gezeigten Einstellvorrichtung verwendet werden kann. Bei der in den Fig. 11 bis 13 gezeigten Einstellvorrichtung ist das linksseitig angeordnete Endstück 102&min; der Einzugwalze 46 lose auf der Welle 48 befestigt, damit es in Umfangsrichtung und in Längsrichtung der Welle 48 verstellt werden kann. Das Endstück 102&min; ist links der Abschlußkappe 98 des Walzenkörpers 94 der Einzugwalze 46 angeordnet. Dabei begrenzt die Abschlußkappe 98 die Bewegung des Endstückes 102&min; nach rechts (vgl. Fig. 11).

An der der Abschlußkappe 98 entgegengesetzten Seite des Endstückes 102&min; ist ein Stellarm 210 auf die Welle 48 aufgeschoben, der mit dieser über eine Paßfeder 212 drehfest verbunden ist. Der Stellarm 210 ist durch eine Schraube 214 an der Welle 48 geklemmt, wodurch eine Linearbewegung relativ zur Welle 48 verhindert ist. Hierzu ist die Schraube 214 in einen ersten unteren Schenkel 216 des Stellarmes 210 eingeschraubt und in einem gegenüberliegenden zweiten unteren Schenkel 218 des Stellarmes 210 aufgenommen. Wenn die Schraube 214 gelöst wird, kann der Stellarm 210 in Längsrichtung relativ zur Welle 48 und der Paßfeder 212 verschoben werden.

In einem oberen Schenkel 220 des Stellarmes 210 ist ein gebogener Schlitz 222 ausgebildet, in dem ein Stellglied 224 verschieblich aufgenommen ist. Der Schlitz 222 und das Stellglied 224 sind derart ausgebildet, daß das Stellglied 224 in dem Schlitz 222 gehalten wird und relativ zum Stellarm 210 entlang des gebogen verlaufenden Stellweges bewegt werden kann, der konzentrisch zur Achse 52 der Einzugwalze 46 angeordnet ist. Das Stellglied 224 wird im Schlitz 222 durch eine Einstellschraube 226 positioniert, deren Gewindeschaft 228 in eine am Stellglied 224 ausgebildete Gewindebohrung 230 eingeschraubt ist. Die Einstellschraube 226 hat ferner einen geschlitzten Kopf 232, der entweder von Hand oder durch einen Schraubendreher gedreht werden kann. Die Einstellschraube 226 wird in dem Stellarm 210 durch einen Rückhaltestift 234 gehalten, der in den Stellarm 210 eingepreßt und in einer an der Einstellschraube 226 ausgebildeten Rückhaltenut 236 aufgenommen ist, wie Fig. 13 zeigt. Wie die Fig. 11 und 13 zeigen, trägt das Stellglied 224 einen Zylinderstift 238, der in eine von mehreren in Umfangsrichtung voneinander beabstandeten Öffnungen 240 aufgenommen werden kann, die an der linksseitigen Stirnfläche des Endstücks 102&min; ausgebildet sind.

Der Zylinderstift 238 verhindert eine Drehung des Endstückes 102&min; relativ zur Welle 48, wenn er mit einer der Öffnungen 240 in Eingriff steht, wie Fig. 11 zeigt. Andererseits kann das Endstück 102&min; in Längsrichtung der Welle 48 verschoben werden, um den Abstand zwischen den zwei Sätzen Transportstifte 55 zu verändern. Des weiteren kann die Winkellage zwischen den beiden Sätzen Transportstifte 55 verändert werden, indem die Einstellschraube 228 in die eine oder andere Richtung gedreht wird. Dabei wird das Stellglied 224 im Schlitz 222 bewegt, wodurch der von dem Stellglied 224 gehaltene Zylinderstift 238 das Endstück 102&min; relativ zur Welle 48 in Umfangsrichtung verstellt. Bei der durch die Drehung der Einstellschraube 226 vorgenommenen Justierung handelt es sich um eine sehr feine Einstellung, die durch die Länge des Schlitzes 222 begrenzt ist. Muß das Endstück 102&min; um einen größeren Betrag in Umfangsrichtung verstellt werden, ist eine gröbere Einstellung möglich, indem die Klemmschraube 214 gelöst wird und der Stellarm 210 nach links (vgl. Fig. 11) verschoben wird, bis der Zylinderstift 238 die Öffnung 240 verläßt, in der er zuvor aufgenommen war. Anschließend wird das Endstück 102&min; so weit gedreht, bis eine neue Öffnung 240 zu dem Zylinderstift 238 ausgerichtet ist. Danach wird der Stellarm 210 nach rechts verschoben, bis der Zylinderstift 238 mit der neuen Öffnung 240 in Eingriff ist. Schließlich wird der Stellarm 210 wieder an der Welle 48 verklemmt, indem die Klemmschraube 214 angezogen wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Einrichtung zum Bearbeiten von Blattmaterial mit rechteckiger Form, das nahe jeder seiner Seitenkanten (70 bzw. 72) einen seitlichen Randabschnitt (78) hat, in dem eine Reihe Transportöffnungen (80) ausgebildet ist, mit einem Rahmen (20) und mit einer Friktions-Transporteinrichtung (160) zum Transport des Blattmaterials (62) durch die Einrichtung entlang einem vorgegebenen Transportweg, an der ein in Längsrichtung horizontal und rechtwinklig zum Transportweg verlaufender Einzug (34) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einzug (34) eine parallel zur Längsrichtung des Einzugs (34) verlaufende Einzugwalze (46) am Rahmen (20) drehbar gelagert ist, die an ihren entgegengesetzten Endabschnitten (54 und 56) jeweils einen Satz Transportstifte (55) trägt, die am Umfang des jeweiligen Endabschnittes (54 bzw. 56) in Umfangsrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind und die mit den Transportöffnungen (80) des jeweiligen Randabschnittes (78) des Blattmaterials (62) in Eingriff bringbar sind, daß zum Einlegen das Blattmaterial (62) auf die Einzugwalze (46) positionierbar ist, indem mindestens zwei Transportöffnungen (80) mit zwei Transportstiften (55) in Eingriff kommen, und daß sich die Einzugwalze (46) dreht, um das Blattmaterial (62) in den Einzug (34) zu bewegen, wobei die Transportstifte (55) das Blattmaterial (62) relativ zur Transporteinrichtung in einer definierten Position halten.
  2. 2. Einrichtung zum Bedrucken eines Probeblattes mit Bilddaten, die von einem auf einer lichtempfindlichen Oberfläche eines blattförmigen Aufzeichnungsträgers rasterweise Bilder erzeugenden Fotoplotter verwendet werden, mit einem Rasterdrucker (10), der das Probeblatt (62) mit einem Probeabzug unter Verwendung der Bilddaten derart bedruckt, daß der Probeabzug zumindest annähernd dem von dem Fotoplotter auf dem Aufzeichnungsträger zu erzeugenden Bild entspricht, und der einen Rahmen (22) sowie eine Friktions-Transporteinrichtung zum Transport des Probeblattes (62) entlang einem vorgegebenen Transportweg durch den Rasterdrucker (10) hat, an der ein in Längsrichtung horizontal und rechtwinklig zum Transportweg verlaufender Einzug (34) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Einzug (34) eine parallel zur Längsrichtung des Einzugs (34) verlaufende Einzugwalze (46) am Rahmen (22) drehbar gelagert ist, die an ihren entgegengesetzten Endabschnitten (54 und 56) jeweils einen Satz Transportstifte (55) trägt, welche am Umfang des jeweiligen Endabschnittes (54 bzw. 56) in Umfangsrichtung zueinander beabstandet angeordnet sind, daß das rechteckige Probeblatt (62) eine Längsachse (64), eine Vorderkante (66) und eine Hinterkante (68), die beide quer zur Längsachse (64) verlaufen, sowie zwei zueinander beabstandete, parallel zur Längsachse (64) verlaufende Seitenkanten (70 und 72) hat, daß das Probeblatt (62) zwei seitliche Randabschnitt (78), die jeweils nahe einer der Seitenkanten (70 bzw. 72) angeordnet sind, sowie einen nahe der Vorderkante (66) angeordneten führenden Abschnitt (88) hat, daß an jedem Randabschnitt (78) des Probeblattes (62) eine Reihe in Längsrichtung des Probeblattes (62) zueinander beabstandete Transportöffnungen (80) vorgesehen sind, daß zum Einziehen des Probeblattes (62) in den Rasterdrucker (10) zunächst der führende Abschnitt (88) auf der Einzugwalze (46) plazierbar ist, wobei die im führenden Abschnitt (88) ausgebildeten Transportöffnungen (80) mit den an den beiden Endabschnitten (54 und 56) angeordneten Transportstiften (55) in Eingriff sind, daß die Einzugwalze (46) derart drehbar ist, daß sich die Vorderkante (66) des Probeblattes (62) in den Einzug (34) des Rasterdruckers (10) bewegt, und daß durch die Transportstifte (55) an der Einzugwalze (46) und die Transportöffnungen (80) des Probeblattes (62) dessen Lage relativ zur Transporteinrichtung (160) des Rasterdruckers (10) definiert gehalten ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung eine parallel zur Einzugwalze (46) verlaufende, am Rahmen (22) drehbar gelagerte Transportwalze (160) hat, daß der Rasterdrucker (10) über dem Einzug (32) einen in Längsrichtung horizontal verlaufenden Ausgabeschlitz (36) hat, daß der Transportweg ausgehend vom Einzug (32) um die Transportwalze (160) geführt ist und in dem Ausgabeschlitz (34) mündet, daß der um die Transportwalze (160) verlaufende Abschnitt des Transportweges durch eine in Längsrichtung der Transportwalze (160) verlaufende Druckstation verläuft, daß der Rasterdrucker (10) einen Druckkopf (180) hat, der zum rasterweisen Bedrucken des Probeblattes (62) entlang einer parallel zur Einzugachse (46) verlaufenden Drucklinie (182) in der Druckstation bewegbar ist, daß der Rasterdrucker (10) eine Steuerung (30) hat, die die Transporteinrichtung und den Druckkopf (180) steuert, daß der Druckkopf (180) einen lichtempfindlichen Sensor (186) trägt, der einen Lichtstrahler zum Emittieren von Licht auf eine abzutastende Fläche und einen Lichtdetektor zum Erfassen des von der abzutastenden Fläche reflektierten Lichtes hat, daß die abzutastende Fläche derart angeordnet ist, daß der lichtempfindliche Sensor (186) bei einer Bewegung des Sensors (186) relativ zum Probeblatt (62) Kanten erfassen kann, daß die Steuerung (30) den Druckkopf (180) während des Einziehens des Probeblattes (62) in den Rasterdrucker (10) und nachdem die Vorderkante (66) des Probeblattes (62) die Druckstation passiert hat entlang der Drucklinie (162) über das Probeblatt (62) derart bewegt, daß der lichtempfindliche Sensor (186) die Position mindestens einer der Seitenkanten (70 bzw. 72) des Probeblattes (62) erfaßt und daß die Steuerung (30) entsprechend der Bilddaten durch den Druckkopf (180) ein Bild auf das Probeblatt (62) druckt, wobei das gedruckte Bild zu der von dem Sensor (186) erfaßten Position der Seitenkante (70 bzw. 72) des Probeblattes (62) seitlich ausgerichtet ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Probeblatt (62) nahe einer der Reihen der Transportöffnungen (80) im führenden Abschnitt (88) eine Einstellöffnung (90) hat, an der eine senkrecht zu den beiden Seitenkanten (70 und 72) verlaufende gerade Einstellkante (92) ausgebildet ist, daß die Steuerung (30) den Druckkopf (180) während des Einziehens des Probeblattes (62) in den Rasterdrucker (10), bevor die Einstellöffnung (90) die Druckstation erreicht, derart entlang der Drucklinie (182) bewegt, daß der lichtempfindliche Sensor (186) zu dem Weg ausgerichtet ist, entlang dem die Einstellöffnung (90) geführt wird, während sich das Probeblatt (62) entlang dem Transportweg bewegt, daß die Steuerung (30) die Transporteinrichtung derart ansteuert, daß sie das Probeblatt (62) um eine Wegstrecke transportiert, die ausreicht, damit die Einstellöffnung (90) durch den von dem lichtempfindlichen Sensor (186) abgetasteten Bereich geführt wird, so daß der lichtempfindliche Sensor (186) die Position der Einstellkante (92) erfaßt, und daß die Steuerung (30) mit dem Druckkopf (180) entsprechend den Bilddaten das Probeblatt (62) mit einem Bild bedruckt, das zu der von dem lichtempfindlichen Sensor (186) erfaßten Position der Einstellkante (92) in Längsrichtung ausgerichtet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung (30) das Bedrucken des Probeblattes (62) durch den Druckkopf (180) unterbricht, wenn der lichtempfindliche Sensor (186) nicht in der Lage ist, während des Transportes des Probeblattes (62) um die vorgegebene Wegstrecke die Einstellkante (92) der Einstellöffnung (90) zu erfassen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden entgegengesetzten Seiten (74 und 76) des Probeblattes (62) während zwei getrennten Durchläufen durch den Rasterdrucker (10) von diesem bedruckbar sind, daß der Rasterdrucker (10) einen Wählschalter (194 und 196) hat, der der Steuerung (30) anzeigt, welche der beiden Seiten (74 bzw. 76) während des Durchlaufes bedruckt werden soll, daß die Steuerung (30) vor dem Erfassen der Einstellkante (92) der Einstellöffnung (90) durch den lichtempfindlichen Sensor (186) entsprechend der Einstellung des Wählschalters (194 und 196) den Druckkopf (180) zu dem Weg ausrichtet, entlang dem die Einstellöffnung (90) während des Transportes des Probeblattes (62) bewegt wird, daß die Steuerung (30) annimmt, daß das Probeblatt (62) mit seiner Vorderkante (66) als tatsächliche führende Kante in die Transporteinrichtung bewegt wird und daß das Probeblatt (62) um seine Längsachse (64) derart ausgerichtet ist, daß die zu bedruckende Seite (74 bzw. 76) der durch den Wählschalter (194 und 196) ausgewählten Seite entspricht.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung eine Transportwalze (160) hat, die am Rahmen (20) drehbar gelagert ist und parallel zur Einzugwalze (46) verläuft, daß der Rasterdrucker (10) über dem Einzug (34) einen in Längsrichtung horizontal verlaufenden Ausgabeschlitz (36) hat, daß der Transportweg ausgehend vom Einzug (34) teilweise um die Transportwalze (160) geführt ist und in den Ausgabeschlitz (36) mündet, daß in dem die Transportwalze (160) umgebenden Abschnitt des Transportweges eine Druckstation angeordnet ist, daß der Rasterdrucker (10) zwischen dem Einzug (34) und dem Ausgabeschlitz (36) eine nach außen gerichtete vertikale Fläche (38) hat, von der mehrere V-förmige Erhebungen (40) nach außen abstehen, die in Längsrichtung des Einzugs (34) und des Ausgabeschlitzes (36) zueinander beabstandet angeordnet sind, daß jede Erhebung (40) eine vom Ausgabeschlitz (36) nach unten geneigt verlaufende Oberseite (204) und eine vom Einzug (34) nach oben geneigt verlaufende Unterseite (206) hat, die zusammenlaufen und die Außenkante der Erhebung (40) definieren, und daß an mindestens einer der Erhebungen (40) eine Führung (42) befestigt ist, die über die Außenkante der entsprechenden Erhebung (40) ragt, den aus dem Ausgabeschlitz (36) ausgegebenen Abschnitt des Probeblattes (62) stützt, und ein erneute s Eintreten des Abschnittes in den Einzug (34) und ein Biegen des Abschnittes verhindert.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (42) eine an der Oberseite (204) der Erhebung (40) befestigte dünne erste Leiste (200) aus flexiblem Material, die teilweise über die Außenkante der Erhebung (40) ragt, und eine an der Unterseite (206) der Erhebung (40) befestigte dünne zweite Leiste (202) aus flexiblem Material hat, die teilweise über die Außenkante der Erhebung (40) ragt, und daß die nach außen ragenden Abschnitte der ersten und zweiten Leiste (200 und 202) miteinander verbunden sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede der flexiblen Leisten (200 und 202) eine Klebeschicht hat, mit der sie an der Erhebung (40) befestigt ist, und daß die Leisten (200 und 202) an ihren nach außen abstehenden Abschnitten durch die Klebeschichten miteinander verbunden sind.
  10. 10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Endabschnitte (56) der Einzugwalze (46) gegen eine Längsbewegung relativ zum Rahmen (20) entlang der Walzenachse (52) gesichert ist, und daß der andere Endabschnitt (54) der Einzugwalze (46) entlang der Walzenachse (52) derart verschieblich angeordnet ist, daß der Abstand zwischen den von den beiden Endabschnitten (54 und 56) getragenen Sätzen Transportstifte (55) veränderbar ist, um ihn an eine Änderung des Abstandes zwischen den Reihen der Transportöffnungen (80) des Probeblattes (62) anzupassen.
  11. 11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Endabschnitt (54) mit dem anderen Endabschnitt (56) der Einzugwalze (46) über eine Winkeleinstellvorrichtung verbunden ist, mit der die Winkeleinstellung um die Walzenachse (52) des einen Endabschnittes (54) zu dem anderen Endabschnitt (56) einstellbar ist.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkeleinstellvorrichtung ein konzentrisch auf der Walzenachse (52) angeordnetes Schneckenrad (146) hat, das drehfest mit dem einen Endabschnitt (54) verbunden ist, und daß der andere Endabschnitt (56) eine Schnecke (150) hält, die mit dem Schneckenrad (146) derart in Eingriff ist, daß bei einer Drehung der Schnecke (150) die Winkelposition der Endabschnitte (54 und 56) relativ zueinander um die Walzenachse (52) in eine der beiden Umfangsrichtungen einstellbar ist.
  13. 13. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, gekennzeichnet durch eine zwischen der Einzugwalze (46) und dem Einzug (34) angeordneten Trägerplatte (110), mit der das Probeblatt (62) in dem Bereich zwischen dem Einzug (34) und der Einzugwalze (46) gestützt ist.
  14. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 13, gekennzeichnet durch eine Vorspanneinrichtung (58 und 60) an der Einzugwalze (46), die zwischen einer Betriebsstellung, in der sie die Einzugwalze (46) mit einer Kraft beaufschlagt, die einer Drehung der Einzugwalze (46) in Transportrichtung des Probeblattes (62) entgegenwirkt, und einer Ruhestellung verstellbar ist, in der sie keine Kraft auf die Einzugwalze (46) ausübt.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspanneinrichtung eine nahe und parallel zur Einzugwalze (46) angeordnete Andruckwalze (58), die auf der im Einzug (34) entferntesten Seite der Einzugwalze (46) angeordnet ist, sich in Längsrichtung der Einzugwalze (46) erstreckt und an der zwei entgegengesetzte Endabschnitte vorgesehen sind, und zwei am Rahmen (20) nahe den entgegengesetzten Endabschnitten der Andruckwalze (58) angeordnete Halterungen (132) für die Andruckwalze (58) hat, daß an jeder der Halterungen (132) eine Führungsschlitz zur Aufnahme des jeweiligen Endabschnittes der Andruckwalze (58) vorgesehen ist, die identische Form besitzen und jeweils einen oberen Abschnitt (134) und einen unteren Abschnitt (136) enthalten, daß die oberen Abschnitte (134) der beiden Führungsschlitze derart ausgebildet sind, daß, wenn die Andruckwalze (58) mit ihren Endabschnitten in die oberen Abschnitte (134) der Führungsnuten bewegt ist, die Halterungen (132) die Andruckwalze (58) mit Abstand zur Einzugwalze (46) halten, wodurch zwischen der Einzugwalze (46) und der Andruckwalze (58) ein Spalt ausgebildet ist, durch den beim Einlegen das Probeblatt (62) beim Aufziehen auf die Einzugwalze (46) bewegbar ist, und daß die sich ausgehend von den oberen Abschnitten (134) der Führungsschlitze nach unten in Richtung der Einzugwalze (46) verlaufenden unteren Abschnitte (136) der Führungsschlitze derart ausgebildet sind, daß, wenn die Andruckwalze (58) mit ihren Endabschnitten von den oberen Abschnitten (134) der Führungsschlitze in die unteren Abschnitte (136) bewegt ist, die Andruckwalze (58) durch ihr eigenes Gewicht unter Vorspannung an der Einzugwalze (46) anliegt und auf diese eine Kraft ausübt, die einer Drehung der Einzugwalze (46) in Transportrichtung des Probeblattes (62) entgegenwirkt.
  16. 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportöffnungen (80) jedes Randabschnittes (78) des Probeblattes (62) in Gruppen (R) mit gleichmäßig zueinander beabstandeten regulären Transportöffnungen (80r) angeordnet sind, daß die Gruppen (R) gleichmäßig zueinander beabstandeter Transportöffnungen (80r) in Längsrichtung des Probeblattes (62) durch Registrierzonen (I) voneinander beabstandet sind, in denen jeweils mindestens eine visuell von den regulären Transportöffnungen (80r) unterscheidbare Registrier-Transportöffnung (80i) vorgesehen ist, daß die Anordnung der Transportöffnungen (80) des einen Randabschnittes (78) der des anderen Randabschnittes (78) entspricht, daß jede Transportöffnung (80i bzw. 80r) des einen Randabschnittes (78) eine entsprechende Transportöffnung (80i bzw. 80r) im anderen Randabschnitt (78) hat, die jeweils auf einer gemeinsamen senkrecht zu den Seitenkanten (70 und 72) verlaufenden Linie angeordnet sind, daß die Transportstifte (55) jedes Endabschnittes (54 bzw. 56) der Einzugwalze (46) in einem Schema angeordnet sind, das dem der Transportöffnung (80) in den Randabschnitten (78) des Probeblattes (62) entspricht, daß einige der Transportstifte (55) jedes Endabschnittes (54 bzw. 56) reguläre Transportstifte (55r) sind, daß mindestens einer der Transportstifte (55) ein Registrier-Transportstift (55i) ist, der sich visuell von den regulären Transportstiften (55r) derart unterscheidet, und daß beim Positionieren des Probeblattes (62) auf der Einzugwalze (46) die Registrier-Transportöffnungen (80r) mit dem entsprechenden Registrier-Transportstifte (55i) der Endabschnitte (54 und 56) in Eingriff kommen.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Registrier-Transportöffnung (80i) der Registrierzone (I) sich von den regulären Transportöffnungen (80r) dadurch visuell unterscheidet, daß sie den gleichmäßigen Abstand zwischen benachbarten regulären Transportöffnungen (80) des Randabschnittes (78) unterbricht.
  18. 18. Einrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwei am Rahmen (20) gehaltene Bügel (57) vorgesehen sind, die jeweils nahe einem der Endabschnitte (54 bzw. 56) der Einzugwalze (46) angeordnet sind, daß jeder der Bügel (57) einen zwischen einer offenen Position und einer geschlossenen Position verstellbaren Bügelkörper (118) hat, daß der Bügelkörper (118) ein an diesem über eine Achse (122) drehbar gelagertes Niederhalterad (120) hat, an dem zwei in Längsrichtung der Achse (122) zueinander beabstandete Ringe (124) vorgesehen sind, daß das Niederhalterad (120) derart angeordnet ist, daß, wenn der Bügelkörper (118) in seine geschlossene Position bewegt ist, die Achse (122) des Niederhalterades (120) parallel zur Walzenachse (52) der Einzugwalze (46) verläuft und die Ringe (124) beiderseits der Transportstifte (55) angeordnet sind, um das Probeblatt (62) mit diesen in Eingriff zu halten, und daß der Bügelkörper (118) und das Niederhalterad (120) von den Transportstiften (55) wegbewegt sind, wenn der Bügelkörper (118) in die offene Stellung bewegt ist.
  19. 19. Blattmaterial zur Verwendung mit einem Rasterdrucker (10), das auf einer oder beider seiner Seiten (74 und 76) durch den Rasterdrucker (10) entsprechend Bilddaten mit Bildern bedruckt werden kann, das von rechteckiger Form ist, eine Längsachse (64), eine Vorderkante (66) und eine Hinterkante (68), die quer zur Längsachse (64) verlaufen, sowie zwei zueinander beabstandete parallel zur Längsachse (64) verlaufende Seitenkanten (70 und 72) hat und an dem nahe jeder Seitenkante (70 bzw. 72) jeweils ein seitlicher Randabschnitt (78) vorgesehen ist, in dem eine Reihe in Längsrichtung des Blattmaterials (62) zueinander beabstandete Transportöffnungen (80) ausgebildet sind, und das nahe der Vorderkante (66) einen führenden Abschnitt (88) hat, gekennzeichnet durch mindestens eine Einstellöffnung (90) im führenden Abschnitt (88) die eine senkrecht zu den Seitenkanten (70 und 72) verlaufende Einstellkante (92) hat.
  20. 20. Blattmaterial nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellöffnung (90) nahe einer der zwei Reihen Transportöffnungen (80) der Randabschnitte (78) zwischen diesen angeordnet ist.
  21. 21. Blattmaterial nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportöffnungen (80) jedes Randabschnittes (78) in Gruppen (R) mit gleichmäßig voneinander beabstandeten Transportöffnungen (80r) angeordnet sind, daß die Gruppen (R) in Längsrichtung des Blattmaterial s (62) durch Registrierzonen (1) voneinander beabstandet sind, in denen jeweils mindestens eine Registrier-Transportöffnung (80i) von den regulären Transportöffnungen (80r) der Gruppen (R) visuell unterscheidbar vorgesehen ist, daß die Anordnung von Transportöffnungen (80) des einen Randabschnittes (78) der Anordnung von Transportöffnungen (80) des anderen Randabschnittes (78) entspricht, daß jede Transportöffnung (80i bzw. 80r) des einen Randabschnittes (78) eine entsprechende Transportöffnung (80i bzw. 80r) im anderen Randabschnitt (78) hat, und daß die einander entsprechenden Transportöffnungen (80) jeweils auf einer senkrecht zu den Seitenkanten (70 und 72) verlaufenden gemeinsamen Linie angeordnet sind.
  22. 22. Blattmaterial nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Registrier-Transportöffnung (80i) jeder Registrierzone (I) von den regulären Transportöffnungen (80r) visuell dadurch unterscheidet, daß sie den regulären Abstand zwischen den regulären Transportöffnungen (80r) unterbricht.






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