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Dokumentenidentifikation DE19640611A1 02.04.1998
Titel Demonstrations- und/oder Schreibtafel
Anmelder Bittner, Barbara, 81669 München, DE
Erfinder Bittner, Barbara, 81669 München, DE
DE-Anmeldedatum 01.10.1996
DE-Aktenzeichen 19640611
Offenlegungstag 02.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.04.1998
IPC-Hauptklasse B43L 1/00
IPC-Nebenklasse G09B 1/00   A47B 97/04   

Beschreibung[de]

Die beanspruchte Erfindung bezieht sich auf eine Demonstrations- und/oder Schreibtafel mit wenigstens einer Auflagefläche für Papierbogen, die am oberen Rand eine Lochung aufweisen.

Solche Einrichtungen sind hinlänglich bekannt, sie sind meistens von drei Beinen gestützt.

Mit den bekannten Einrichtungen ist ein Nachteil verbunden, der darin liegt, daß Papierbogen nicht so umgelegt werden können, daß deren zweite Seite gezeigt und/oder beschrieben werden kann.

Mit der Erfindung wird durch die zweite Platte (Auflagefläche), die mit der ersten über ein Gelenk verbunden ist, erreicht, daß der Bogen nach dessen umlegen auf der zweiten Platte so wie auf der ersten Platte aufliegen kann.

Wird der Erfindungsgegenstand auf einen Tisch gestellt, kann die "Tafel" durch Drehen um 180° von der zweiten Seite benutzt werden.

Anhand der Figuren soll eine Ausführungsform der Erfindung beschrieben werden.

Fig. 1 stellt eine solche Tafel in Arbeitsstellung dar.

Fig. 2 stellt das die beiden Auflageflächen verbindende Gelenk dar.

Mit den Bezugszeichen 1 und 2 sind zwei Platten aus einen leichten steifen Material bezeichnet, die am oberen Rand mindestens zwei Bohrungen 19 zur Aufnahme der Ringe eines Gelenkes 6, 7, 8 aufweisen. Die Ringe 6, 7 des Gelenkes 6, 7, 8 sind mit einem Steg 8 fest oder verschiebbar entlang des Steges mit diesem verbunden. Beide Ringe 6, 7 sind aufklappbar, indem ein Umfangsteil 9 mit einem Scharnier 14 ausgerüstet ist und am Scharnier gegenüberliegenden Ende einen Schnapper 10 hat. Über Gelenkstücke 13, die am unteren Rand einer der beiden Platten angeordnet sind, sind Laschen 3, 3&min; befestigt. Die Laschen sind zur lösbaren Verbindung mit der anderen Platte mit Druckknöpfen 5, 5&min;, Klettverschluß oder ähnlichen versehen zur Einrastung in einem entsprechenden Gegenstück. Die hier erläuterte Tafel hat eine Größe von etwa 1 m×0,7 m zur Aufnahme eines entsprechend großen Blattes, das im Handel erhältlich und mit 6 Löchern von 17 mm ∅ am Rand versehen ist. An den Innenflächen der Platten sind Taschen 18 zur Aufnahme von Stiften, Pinseln usw. vorgesehen.

Die beiden Platten sind leicht und steif ausgeführt, was durch Verrippung der Innenflächen ermöglicht wird. In der Gebrauchsstellung gemäß Fig. 1 ist die Tafel auf einem Tisch aufgestellt und die Papierbogen sind von den Ringen des Gelenkes 6, 7, 8 aufgenommen und liegen auf den Außenflächen der Platten auf. Die Tafel läßt sich zusammenlegen durch die Verlagerung aller Papierbogen auf eine Seite hin und das Umlegen der von Papier befreiten Seite, so daß die Tafel im zusammengeklappten Zustand wie ein Ringbuch aussieht. Die Laschen sind dann an der Innenfläche der Platte 2 über die Taschen 18 gelegt und verankert (Teil 5 rastet in Teil 5&min; ein). Durch die Möglichkeit der Benutzung der Vorder- und Rückseite eines Papierbogens ergeben sich nicht nur Ersparnisse von Papier, sondern es wird auch möglich, einen pädagogischen Nutzen zu ziehen durch Drehung um 180°. im zusammengeklappten Zustand wird nicht nur Platz gespart, sondern der Transport stellt sich sehr einfach dar.

Vorteile ergeben sich auch bei kleineren Papierformaten wie DIN A4 oder DIN A5.


Anspruch[de]
  1. 1. Demonstrations- und oder Schreibtafel mit wenigstens einer Auflagefläche (1) für Papierbogen, die am oberen Rand eine Lochung (19) aufweisen, wobei die Auflagefläche (1) schräg aufgestellt werden kann, dadurch gezeichnet, daß eine zweite Auflagefläche (2) vorgesehen ist, die mit der ersten über ein Gelenk (6, 7, 8) verbunden ist, die beiden Auflageflächen an dem dem Gelenk gegenüberliegenden Rändern (11, 12) über wenigstens eine Lasche (3, 3&min;) miteinander verbindbar sind, und die Papieraufhängung im Gelenk stattfindet.
  2. 2. Tafel nach Anspruch 1, bei der das Gelenk aus zwei Ringen (6, 7) besteht, die über einen Steg (8) verbunden sind.
  3. 3. Tafel nach den Ansprüchen 1 oder 2 bei der die Lasche (3) an einem Ende gelenkig (13) an der einen Auflagefläche befestigt ist und mit dem Zweiten Ende an der anderen Auflagefläche ankoppelbar (4, 5) ist.
  4. 4. Tafel nach Ansprüchen 1-3, bei der die Auflagefläche von aus mit Versteifungen versehenen geschäumten Platten dargestellt sind.
  5. 5. Tafel nach den vorangehenden Ansprüchen, bei der die Platten ca. 1 m×0,7 m groß sind.
  6. 6. Tafel nach Ansprüchen 2-5, bei der die Ringe (6, 7) mit je einem Scharnier (14) versehen sind und mit einem klappbaren Umfangsteil (9), das an dem dem Scharnier gegenüberliegenden Ende in den Ring einschnappen kann.






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