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Dokumentenidentifikation DE69314424T2 09.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0588516
Titel Hintere Kupplungsstange für einen Kran
Anmelder Manitowoc Crane Group, Inc., Reno, Nev., US
Erfinder Pagel, Gene, Two Rivers, Wisconsin 54241, US;
Pick, Charles, Manitowoc, Wisconsin 54220, US;
Roloff, Mark, Two Rivers, Wisconsin 54241, US
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69314424
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.08.1993
EP-Aktenzeichen 933067159
EP-Offenlegungsdatum 23.03.1994
EP date of grant 08.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.04.1998
IPC-Hauptklasse B66C 23/36

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen das Gebiet der Lastkrane und insbesondere eine hintere Kupplungsstange für derartige Krane.

Die größere Tragkraft, die von modernen Kranen verlangt wird, hat zu einer erheblichen Vergrößerung der Kräne geführt. Normalerweise ist es deshalb erforderlich, daß Kräne für den Transport zum Einsatzort in kleinere Bestandteile zerlegt werden. Die Demontage und der Wiederzusammenbau stellt aufgrund der langen Kranausleger und komplexer Seisysteme, wie sie normalerweise vorhanden sind, eine schwierige Aufgabe dar. Die Bestandteile des Krans (d.h., der Ausleger, das Gerüst (gantry), die hintere Kupplungsstange, das Seilsystem usw.) müssen montiert und ordnungsgemäß ausgerichtet werden, damit der Kran sicher und effektiv arbeitet.

Es ist eine Reihe von hinteren Kupplungsstangen konstruiert worden, um den Vorgang der Montage und Demontage von Kränen zu erleichtern und zu vereinfachen. Zwei dieser Konstruktionen werden in den folgenden Abschnitten erläutert.

Klappgelenkkonstruktionen für hintere Kupplungsstangen sind dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsstange einen Klappabschnitt enthält. Der Klappabschnitt der hinteren Kupplungsstange dreht sich und klappt zusammen, so daß die Gerüstbaugruppe abgesenkt werden kann. Die Gerüstbaugruppe ist jedoch bei dieser Konstruktion während des Anfangsstadiums des Absenkens instabil.

Hintere Kupplungsstangen in Teleskopkonstruktion sind auf dem Gebiet der Krantechnik ebenfalls bekannt. Oft bestehen die hinteren Kupplungsstangen bei dieser Konstruktion aus drei separaten Gliedern. Die unteren Glieder, d.h. diejenigen, die sich am nächsten am Kranuntergestell befinden, werden mittels eines Hydraulikzylinders teleskopartig in eine röhrenförmige Struktur des Kranuntergestells oder in sich selbst geschoben. Diese Teleskopbewegung bewirkt, daß die oberen Glieder der hinteren Kupplungsstange und des Gerüsts angehoben werden. Diese Konstruktion ist aufgrund der zahlreichen Teleskopglieder und der Hydraulikzylinder, die erforderlich sind, teuer, und mitunter ist sie instabil, da es schwierig ist, den Strom von Hydraulikfluid zu den Zylindern an jedem Schenkel der hinteren Kupplungsstange im Gleichgewicht zu halten.

US-Patent Nr.3,335,877 offenbart einen Mobilkran mit einer absenkbaren Dreiecksrahmenbaugruppe. Der Spannschenkel kann eingeklappt werden und besteht aus einem oberen starren Glied sowie einem unteren starren Glied mit einander zugewandten Enden, wobei die Glieder fluchtend sind, wenn der Schenkel unter Spannung steht. Ein Zapfen sowie eine schräge Schlitzverbindung zwischen den Gliedern ermöglicht es, daß sich die Glieder aus der Flucht bewegen und zusammenklappen, wenn sie bei abgelassener Spannung unter den Einfluß der Schwerkraft kommen.

Weiterhin ist allgemein auf das deutsche Patent Nr.1956920 zu verweisen, das eine weitere Kranbaugruppe nach dem Stand der Technik beschreibt.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es wird eine Krangerüstbaugruppe geschaffen, die ein Gerüst mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende enthält, wobei das erste Ende des Gerüstes schwenkbar mit einem Kranuntergestell verbunden ist; eine hintere Kupplungsstange mit einem oberen Ende und einem unteren Ende, wobei das obere Ende der hinteren Kupplungsstange schwenkbar mit dem zweiten Ende des Gerüstes verbunden ist, das untere Ende der hinteren Kupplungsstange lösbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist; und ein Steuerglied mit einem oberen Ende und einem unteren Ende, wobei das obere Ende des Steuergliedes schwenkbar mit der hinteren Kupplungsstange verbunden ist, das untere Ende des Steuergliedes schwenkbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist, wobei das Steuerglied die hintere Kupplungsstange zwischen einer angehobenen und einer abgesenkten Stellung bewegt, wenn das untere Ende der hinteren Kupplungsstange von dem Kranuntergestell gelöst ist.

Die vorliegende Erfindung ermöglicht es, die Gerüstbaugruppe auf reibungslose und stabile Weise zwischen einer Funktions- und einer Verstauposition zu bewegen. Das Steuerglied führt die hintere Kupplungsstange genau an die Position, an der die hintere Kupplungsstange mit dem Kranuntergestell verbunden ist.

Die Erfindung an sich wird zusammen mit weiteren Vorteilen am besten unter Bezugnahme auf die folgende ausführliche Beschreibung im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen verständlich.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Ansicht eines Krans, der eine gegenwärtig bevorzugte Ausführung der hinteren Kupplungsstange der vorliegenden Erfindung beinhaltet;

Fig. 2 ist eine vergrößerte Ansicht der Gerüstbaugruppe in Fig. 1, die die Gerüstbaugruppe in einer eingezogenen Stellung und mit unterbrochenen Linien in einer Zwischenstellung zeigt;

Fig. 3 ist eine vergrößerte Teilansicht des Steuergliedes und der hinteren Kupplungsstange in Fig. 1;

Fig. 4 ist ein Schnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 3; und

Fig. 5 ist ein Schnitt entlang der Linie 5-5 in Fig. 3.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER GEGENWÄRTIG BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGEN

Einleitend ist anzumerken, daß Krane normalerweise ein Gerüst mit zwei Füßen enthalten, die nebeneinander auf einem Kran untergestell angeordnet sind. Das Gerüst wird von einer hinteren Kupplungsstange mit zwei vertikalen Schenkeln gestützt, die ungefähr genauso weit wie die Gerüstbeine auseinanderliegen. in den Seitenansichten des im folgenden beschriebenen Krans ist jeweils nur ein Bein des Gerüstes und der hinteren Kupplungsstange dargestellt.

In den Zeichnungen ist in Fig. 1 ein Kran 10 mit einem Ausleger 14, einem Kranuntergestell 18 und einer Gerüstbaugruppe 22 dargestellt, der die gegenwärtig bevorzugte Ausführung der Erfindung beinhaltet. Die Gerüstbaugruppe 22 trägt über das Seilsystem 26 den Ausleger 14 und damit die von dem Kran 10 angehobene Last 30. Das Seilsystern 26 ist mit einer dritten Trommel (nicht dargestellt) verbunden, die sich auf dem Kranuntergestell 18 befindet.

Die Gerüstbaugruppe 22 enthält, wie am besten in Fig. 1 und 2 dargestellt, eine hintere Kupplungsstange 34, einen Mast bzw. ein Gerüst 38 sowie ein Steuerglied 42. Ein zweites Steuerglied (nicht dargestellt) arbeitet auf der gegenüberliegenden Seite der Gerüstbaugruppe 22. Das Gerüst 38 weist ein erstes Ende 46 auf, das schwenkbar mit dem Kranuntergestell 18 verbunden ist. Die hintere Kupplungsstange 34 weist ein oberes Ende 50 auf, das schwenkbar mit einem zweiten Ende 54 des Gerüstes 38 verbunden ist, sowie ein unteres Ende 58, das lösbar mit dem Kranuntergestell 18 verbunden ist. Das Steuerglied 42 schließlich weist ein oberes Ende 62 auf, das schwenkbar mit der hinteren Kupplungsstange 34 verbunden ist, sowie ein unteres Ende 66, das schwenkbar mit dem Kranuntergestell 18 verbunden ist, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist. Das untere Ende 58 der Kupplungsstange 34 ist über jede beliebige Einrichtung lösbar mit dem Kranuntergestell 18 verbunden. Es wird jedoch ein herausnehmbarer Bolzen 68 bevorzugt. Die übrigen Schwenkverbindungen, die oben erwähnt wurden, können dem Verwendungszweck entsprechend beliebig aufgebaut sein.

Die hintere Kupplungsstange 34 und das Gerüst 38 der Gerüstbaugruppe 22 können aus jedem beliebigen geeigneten Material mit jeder beliebigen Konstruktion, einschließlich einer Teleskopkonstruktion bestehen. Vorzugsweise bilden jedoch die hintere Kupplungsstange 34 und das Gerüst 38 aus einem Teil bestehende strukturelle Elemente.

Wenn der Kran 10 zum Transport zu einem anderen Einsatzort abgebaut wird, wird zunächst die Gerüstbaugruppe 22 in eine in Fig. 2 dargestellte Position eingezogen und dann die Seilverbindung mit dem Ausleger 14 gelöst. in dieser Position liegt das Gerüst 38 auf der hinteren Kupplungsstange 34 auf, und die hintere Kupplungsstange 34 wird vom Kranuntergestell 18 getragen.

Um die Gerüstbaugruppe 22 einzuziehen, wird das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 von dem Kranuntergestell 18 gelöst. Bei der bevorzugten Ausführung wird dies getan, indem der lösbare Verbindungsbolzen 68 entfernt wird, wie dies am besten in Fig. 5 dargestellt ist. Der Bolzen 68 kann mit jedem beliebigen Mittel eingeführt und entfernt werden. Vorzugsweise wird der Bolzen 68 jedoch von einem Druckluftzylinder (nicht dargestellt) betätigt, der auf dem Kranuntergestell 18 angebracht ist. Es ist hervorzuheben, daß beim Einziehen und anschließenden Anheben der Gerüstbaugruppe 22 nur die hintere Kupplungsstange 34 gelöst wird. Die Verbindungen zwischen der hinteren Kupplungsstange 34 und dem Gerüst 38 sowie zwischen dem Gerüst 38 und dem Kranuntergestell 18 bleiben bestehen.

Nachdem die hintere Kupplungsstange 34 und das Kranuntergestell 18 gelöst worden sind, bewirkt das Gewicht der Gerüstbaugruppe 22, daß sich das Steuerglied 42 im Uhrzeigersinn dreht. Die exzentrische Anordnung der Verbindungspunkte zwischen dem Steuerglied 42 und der hinteren Kupplungsstange 34 sowie dem Kranuntergestell 18 gewährleistet eine gleichmäßige Bewegung der hinteren Kupplungsstange 34 aus einer aufrechtstehenden Position in eine verstaute Position. Diese Bewegung bewirkt, daß das untere Ende 58 der Kupplungsstange 34 nach rechts geschwenkt wird, wie dies in Fig. 2 dargestellt ist, und führt dazu, daß die hintere Kupplungsstange 34 und das Gerüst 38 abgesenkt werden. Die Drehbewegung der Steuerstange 42 kommt zum Halten, wenn die eingezogene Position erreicht ist. Bei der Bewegung der Gerüstbaugruppe 22 aus einer angehobenen Position in eine eingezogene Position dreht sich das Steuerglied 42 über einen Winkel von nicht mehr als ungefähr 90º.

Wenn der Kran 10 zu einem Einsatzort transportiert worden ist, wird die Gerüstbaugruppe 22 angehoben. Bei diesem Vorgang bewegt sich das Steuerglied 42 entgegen dem Uhrzeigersinn. Durch diese Drehbewegung bewegt sich das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 nach links, und die hintere Kupplungsstange 34 wird angehoben. Das Steuerglied 42 führt das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 zu dem Verbindungspunkt 70, an dem die hintere Kupplungsstange 34 mit dem Kranuntergestell 18 verbunden ist.

Des weiteren kann das Steuerglied 42, wie dies am besten in Fig. 3 und 4 dargestellt ist&sub1; einen Anschlag 72 enthalten, der verhindert, daß das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 über den Verbindungspunkt 70 hinaus angehoben wird. Das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 kommt mit dem Anschlag 72 in Kontakt, wenn die hintere Kupplungsstange 34 den Verbindungspunkt 70 erreicht. Der Anschlag 72 kann jede beliebige Einrichtung umfassen, die sich für diesen Zweck eignet. Bei der bevorzugten Ausführung enthält jedoch der Anschlag 72 eine verstellbare Schraubenbaugruppe 74, die sich zwischen dem Kranuntergestell 18 und dem unteren Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 befindet. Die verstellbare Schraubenbaugruppe 74 enthält eine Arretiermutter 78, die auf einer Schraube 82 gedreht wird. Die Schraube 82 kann hinein- oder herausgedreht und mit der Arretiermutter 78 arretiert werden, um die Anschlagsposition einzustellen, d.h. die Position, in der das untere Ende 58 der hinteren Kupplungsstange 34 mit dem Anschlag 72 in Kontakt kommt.

Die vorliegende Erfindung weist den Vorteil auf, daß die Gerüstbaugruppe 22 gleichmaßig und stabil zwischen einer Funktionsposition und einer verstauten Position bewegt werden kann. Das Gerüst 38 liegt, wenn es verstaut ist, kompakt auf der hinteren Kupplungsstange 34 auf. Des weiteren führt das Steuerglied 42 die hintere Kupplungsstange 34 genau an die Position, an der die hintere Kupplungsstange 34 mit dem Kranuntergestell 18 verbunden ist.

Es ist anzumerken, daß die hintere Kupplungsstange der vorliegenden Erfindung je nach Einsatzzweck ausgeführt werden kann. Die oben beschriebene Ausführung ist in jeder Hinsicht als veranschaulichend und nicht als einschränkend anzusehen. Der Schutzumfang der Erfindung wird durch die folgenden Ansprüche und nicht durch die obenstehende Beschreibung angegeben. Alle Veränderungen, die in der Bedeutung und dem Äquivalenzbereich der Ansprüche eingeschlossen sind, sind in ihrem Schutzumfang inbegriffen.


Anspruch[de]

1. Gerüstbaugruppe (22) für einen Kran (10), die umfaßt:

a) ein Gerüst (38) mit einem ersten Ende (46) und einem zweiten Ende (54), wobei das erste Ende des Gerüstes schwenkbar mit einem Kranuntergestell (18) verbunden ist;

b) eine hintere Kupplungsstange (34) mit einem oberen Ende (50) und einem unteren Ende (58), wobei das obere Ende der hinteren Kupplungsstange schwenkbar mit dem zweiten Ende (54) des Gerüstes verbunden ist;

c) ein Steuerglied (42) mit einem oberen Ende (62) und einem unteren Ende (66), wobei das untere Ende des Steuergliedes schwenkbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist;

d) dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der hinteren Kupplungsstange (34) lösbar mit dem Kranuntergestell (18) verbunden ist, das obere Ende (26) des Steuergliedes (42) schwenkbar mit der hinteren Kupplungsstange (34) verbunden ist, und sich das Steuerglied (42) dreht, wenn es die hintere Kupplungsstange (34) zwischen einer angehobenen und einer eingezogenen Position führt, wenn das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) von dem Kranuntergestell (18) gelöst wird, wobei die hintere Kupplungsstange (34) in der angehobenen und der eingezogenen Position schwenkbar mit dem Steuerglied (42) verbunden bleibt.

2. Gerüstbaugruppe nach Anspruch 1, wobei das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) durch einen herausnehmbaren Bolzen (68) lösbar mit dem Kranuntergestell (18) verbunden ist.

3. Gerüstbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 - 2, wobei das Gerüst (38) auf der hinteren Kupplungsstange (34) aufliegt, wenn die hintere Kupplungsstange durch das Steuerglied (42) in eine eingezogene Position geführt wird.

4. Gerüstbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 - 3, die weiterhin einen Anschlag (72) umfaßt, der verhindert, daß sich die hintere Kupplungsstange (34) über einen Verbindungspunkt (70) hinaus bewegt, an dem das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) mit dem Kranuntergestell (18) verbunden ist, wenn die Gerüstbaugruppe angehoben wird.

5. Gerüstbaugruppe nach Anspruch 4, wobei der Anschlag (72) eine verstellbare Schraubenbaugruppe (74) umfaßt, die sich zwischen dem Kranuntergestell (18) und dem unteren Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) befindet, wobei das untere Ende der hinteren Kupplungsstange mit der verstellbaren Schraubenbaugruppe in Kontakt kommt, wenn sie auf den Kranuntergestell-Verbindungspunkt (70) ausgerichtet wird.

6. Gerüstbaugruppe nach Anspruch 5, wobei die verstellbare Schraubenbaugruppe (74) umfaßt:

a) eine Arretiermutter (78); und

b) eine Schraube (82), die verstellbar durch die Arretiermutter hindurch angeordnet ist, um die Position verändern zu können, in der das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) mit dem Anschlag (72) in Kontakt kommt.

7. Gerüstbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 - 6, wobei sich das Steuerglied (42) über einen Winkel von nicht mehr als ungefähr 90º dreht, wenn die hintere Kupplungsstange (34) zwischen einer angehobenen und einer eingezogenen Position geführt wird.

8. Kran (10), der umfaßt:

a) ein Kranuntergestell (18);

b) einen Kranausleger (14), der schwenkbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist;

c) ein Gerüst (38) mit einem ersten Ende (46) und einem zweiten Ende (54), wobei das erste Ende des Gerüstes schwenkbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist;

d) eine hintere Kupplungsstange (34) mit einem oberen Ende (50) und einem unteren Ende (58), wobei das obere Ende der hinteren Kupplungsstange schwenkbar mit dem zweiten Ende des Gerüstes verbunden ist;

e) ein Steuerglied (42) mit einem oberen Ende (62) und einem unteren Ende (66), wobei das untere Ende des Steuergliedes schwenkbar mit dem Kranuntergestell verbunden ist;

f) dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der hinteren Kupplungsstange (34) lösbar mit dem Kranuntergestell (18) verbunden ist, das obere Ende (62) des Steuergliedes (42) schwenkbar mit der hinteren Kupplungsstange (34) verbunden ist, und sich das Steuerglied (42) dreht, wenn es die hintere Kupplungsstange (34) zwischen einer angehobenen und einer eingezogenen Position führt, wenn das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) von dem Kranuntergestell (18) gelöst wird, wobei die hintere Kupplungsstange (34) in der angehobenen und der eingezogenen Position schwenkbar mit dem Steuerglied (42) verbunden bleibt.

9. Kran (10) nach Anspruch 8, wobei sich das Steuerglied (42) über einen Winkel von nicht mehr als 90º dreht, wenn die hintere Kupplungsstange (34) zwischen einer angehobenen und einer eingezogenen Position geführt wird.

10. Kran nach einem der Ansprüche 8 - 9, der weiterhin einen Anschlag (72) umfaßt, der verhindert, daß sich die hintere Kupplungsstange (34) über einen Verbindungspunkt (70) hinaus bewegt, an dem das untere Ende (58) der hinteren Kupplungsstange (34) mit dem Kranuntergestell (18) verbunden ist.

11. Kran nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei die Verbindungspunkte zwischen dem Steuerglied (42) und der hinteren Kupplungsstange (34) sowie dem Kranuntergestell (18) exzentrisch angeordnet sind, um eine allmähliche Bewegung der hinteren Kupplungsstange aus einer aufrechtstehenden Position in eine verstaute Position zu gewährleisten.







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