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Dokumentenidentifikation DE69405133T2 09.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0616767
Titel Durchflussregler für Filter für Aquarium-Gehäuse
Anmelder Nisso Industry Co., Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Kikuta, Toshiki, c/o Nisso Industry Co., Ltd., Tokyo, 121, JP
Vertreter H. Walter und Kollegen, 81243 München
DE-Aktenzeichen 69405133
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.03.1994
EP-Aktenzeichen 943020545
EP-Offenlegungsdatum 28.09.1994
EP date of grant 27.08.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.04.1998
IPC-Hauptklasse A01K 63/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Durchflußregler für ein Aquanumfilter wie sie beide bei Aquarien angewendet werden, um in ihnen tropische Fische oder dergl. bei deren Wohlbefinden halten zu können.

Übliche Aquarien weisen einen Aquanumbehälter, eine Abdeckung, eine Beleuchtung, ein Filter und weiteres Zubehör auf.

Von diesen Komponenten eines Aquariums dient das Filter dem Ausfiltern schädlicher Bestandteile aus dem Aquariumwasser, sowohl auf physikalische als auch auf biologische Art.

Beleuchtung und Filter sind dabei so ausgebildet, daß sie den Aquanumbehälter auf der Oberseite abdecken.

In Fig. 5 ist schematisch in perspektivischer Darstellung ein bekanntes Aquarium dargestellt, das dem ähnlich ist, das in der japanischen Publikation JP-U-5-82262 beschrieben ist, jedoch ein zweites Filter einschließt.

In Fig. 5 steht das Bezugszeichen 1 für den oben offenen Aquariumbehälter und 11 für eine Abdeckung, die den oben offenen Aquanumbehälter 1 im Bereich seiner Oberseite abdeckt. Die Abdeckung 11 ist auf ihrer Unterseite mit einer Beleuchtung 12A versehen, die mit fluoreszierenden Lampen bestückt ist, außerdem mit einem Filter 12B zum Filtern des im Aquanumbehälter 1 befindlichen Wassers.

Die Beleuchtung 12A ist so angeordnet, daß sie den Aquariumbehälter 1 im oberen und vorderen Bereich abdeckt, während das Filter 12B so angeordnet ist, daß es den Aquanumbehälter 1 im oberen und hinteren Bereich abdeckt.

Fig. 6 ist die Darstellung eines Schnittes nach der Linie VI-VI in Fig. 5.

Unter Hinweis auf Fig. 6 schließt das Filter 12B ein Filtergehäuse 13B, eine Abdeckung 13C zum Abdecken der offenen Oberseite des Filtergehäuses 13B, eine Pumpeinrichtung 20 in teilweiser Anpassung an das Filtertgehäuse 13B, eine erste Filtereinrichtung 30 in überwiegender Einpassung in das Filtergehäuse 13B, eine zweite Filtereinrichtung 40 in der Zuordnung zum Boden des Aquariumbehälters 1 und ein Verbindungsrohr 50 ein, das die zweite Filtereinrichtung 40 und die Pumpeinrichtung miteinander verbindet. Die Struktur der ersten Filtereinrichtung 30 ist nicht gezeigt.

Die Pumpeinrichtung 20 schließt einen Motor 21 ein, der in das Filtergehäuse 13B eingepaßt ist, ein zylindrisches Bauteilglied 22, das sich vom Motor 21 aus in den Aquariumbehälter 1 hinein erstreckt, einen Zwischenrahmen 23 in der Zuordnung zum unteren Ende des zylindrischen Bauteilgliedes 22, dem eine rotierende Flügelradeinrichtung (nicht dargestellt) zugeordnet ist, und ein Wasserzuführungsrohr 24, das sich vom Zwischenrahmen 23 aus in das Filtergehäuse 13B hinein erstreckt und ein Ende aufweist, das mit der ersten Filtereinrichtung 30 verbunden ist.

Die erste Filtereinrichtung 30 dient dazu, Schwebstoffe aus dem Wasser W auszufiltern, das dieser Filtereinrichtung 30 mittels dem Wasserzuführungsrohr 24 zugeführt wird, weshalb diese Filtereinrichtung 30 Kunstfasern oder ähnliches Filtermaterial zum physikalischen Ausfiltern der Schwebstoffe einschließt. Die erste Filtereinrichtung 30 ist mit einem L-förmigen Abflußrohr 31 versehen, um das gefilterte Wasser W in den Aquanumbehälter 1 zurückbringen zu können.

Die zweite Filtereinrichtung 40 dient zum Ausfiltern organischer Verunreinigungen, die im Wasser W gelöst sind, was durch das Tätigwerden von Bakterien biologisch geschieht, die sich in einem Filtermaterial aufhalten, beispielsweise in einem Kiesbett. Die zweite Filtereinrichtung 40 weist ein Gehäuse 41 mit einer Anzahl dünner Schlitze oder dergl. auf, durch die Wasser W in das Filtergehäuse 41 hinein gelangen kann.

Der Boden des Aquariumbehälters 1 ist mit kleinen Steinen (beispielsweise Kies) bedeckt, wobei die Oberfläche dieser Bodenbedeckung höher liegt als die Oberseite der zweiten Filtereinrichtung 40.

Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Filtersystems beschrieben.

Bei laufendem Motor 21 wird Wasser W, das in der zweiten Filtereinrichtung 40 biologisch gereinigt worden ist, durch das Verbindungsrohr 50, den Zwischenrahmen 23 und das Wasserzuführungsrohr 24 der ersten Filtereinrichtung 30 zugeführt.

Das Wasser W, das der ersten Filtereinrichtung 30 zugeführt wird, wird mechanisch gefiltert, um im Wasser schwebende Feststoffpartikel und dergl. zu entfernen, worauf das nunmehr biologisch und physikalisch gereinigte Wasser durch das Abflußrohr 31 in den Aquanumbehälter 1 zurückgelangt.

Das auf diese Weise in den Aquanumbehälter 1 zurückgelangende Wasser W hat vor dem Eintritt in die zweite Filtereinrichtung 40 zur biologischen Reinigung ein Kiesbett S aus kleinen Steinen passiert.

Das Wasser W im Aquanumbehälter 1 ist auf diese Weise in der ersten Filtereinrichtung 30 und in der zweiten Filtereinrichtung 40 sowohl biologisch als auch physikalisch gereinigt, sodaß es stets eine zufriedenstellende Wasserqualität hat.

Bei einem Aquanumfilter der vorbeschriebenen Art nach dem Stand der Technik sind die erste Filtereinrichtung 30 im oberen Behälterbereich auf die zweite Filtereinrichtung 40 im Behälterbodenbereich miteinander durch das Verbindungsrohr 50 verbunden, außerdem aber auch mit der Pumpeinrichtung 20, die zwischen dem Rohr 50 und dem Rohr 24 angeordnet ist, sodaß die physikalische Reinigung des Wassers in der ersten Filtereinrichtung 30 und die biologische Reinigung in der zweiten Filtereinrichtung 40 möglich sind.

Da demzufolge das im Aquanumbehälter 1 enthaltene Wasser W auf seinem Weg zur zweiten Filtereinrichtung 40 das Kiesbett 5 passiert oder da das physikalische Filtern in der zweiten Filtereinrichtung 40 erfolgt, erfolgt in der ersten Filtereinrichtung 30 keine physikalische Filterung.

Darüberhinaus werden die Zwischenräume im Kiesbett 5 oft verstopft sein, sodaß die Reinigung des Wassers W im Aquariumbehälter unzureichend ist und oft erneuert werden muß und der Aquarlumbehälter 1 relativ oft gereinigt werden muß

Die erste Filtereinrichtung 30 ist im oberen Bereich des Aquariumbehälters 1 angeordnet, damit das Filtermaterial mit geringer Mühe durch frisches Filtermaterial ersetzt werden kann, wenn es unwirksam geworden ist.

EP 411 559 erläutert eine reversibel arbeitende Aquariumpumpe, mit der das Durchströmen eines Saugrohres eingestellt werden kann. Im Normalbetrieb wird Wasser aus dem Aquariumbehälter mittels einer Pumpe durch ein Sandfilter und ein Ansaugrohr hindurch nach oben gesaugt und wieder in den Aquariumbehälter zurück gefördert. Der Wasserströmungsquerschnitt kann so verändert werden, daß die Menge des durch das Filter gepumpten Wassers reduziert werden kann. Beim Betrieb in der Gegenrichtung wird das Filter mit dem Wasser gereinigt, das direkt aus dem Aquanumbehälter entnommen bzw. angesaugt wird, in die Pumpe eingesaugt wird und dann durch das Saugrohr nach unten und in den Aquanumbehälter zurück gefördert wird.

Das Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Vermeidung der vorgenannten Unzweckmäßigkeiten, indem ein Durchflußregler für ein Aquariumfilter vorgeschlagen wird, der es der einzelnen Filtereinrichtung möglich macht, ihre jeweiligen Funktionen zu erhalten und es desweqen möglich ist, die Intervalle zu strecken, in denen das Aquariumwasser erneuert und der Aquanumbehälter gereinigt werden müssen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird ein Aquariumbehälter vorgechlagen, der mit einer ersten Filtereinrichtung für die Durchführung des physikalischen Filterns und einer zweiten Filtereinrichtung für die Durchführung des biologischen Filterns ausgestattet ist, sowie mit einem Rohr in der Anordnung zwischen erster und zweiter Filtereinrichtung sowie auch noch mit einem Filterdurchflußregler in der Einführung in das Rohr,

wobei der Aquanumbehälter dadurch gekennzeichnet ist, daß

der Filterdurchflußregler so ausgebildet ist, daß ein Verhältnis zwischen Wasser, das direkt der ersten Filtereinrichtung zugeführt wird, und Wasser, das der ersten Filtereinrichtung durch die zweite Filtereinrichtung hindurch zugeführt wird, einstellbar ist,

und daß der Filterdurchflußregler einschließt:

ein ortsfestes Rohr, dessen Umfangswand mit einer Mehrzahl ortsfester Schlitze versehen ausgebildet ist, und

ein einen Durchflußbereich bestimmendes Einstellglied, das drehbar oder axial verstellbar innerhalb des ortsfesten Rohres angeordnet ist und seinerseits eine Mehrzahl drehbarer Schlitze aufweist,

wobei einander überdeckende Bereiche der drehbaren Schlitze und der ortsfesten Schlitze einen Durchtrittsbereich bilden, der durch Verstellen des einen Durchflußbereich bestimmenden Einstellgliedes in Umfangs- oder axialer Richtung veränderbar ist.

Bei einem Durchflußregler für ein Aquariumfilter gemäß der Erfindung kann der Öffnungsbereich, der von den einander überdeckenden Bereichen der ortsfesten und der ortsveränderlichen Schlitze gebildet wird, verändert werden, um den Öffnungsbereich, durch den das Wasser strömt, durch Drehen und/oder Verschieben des den Öffnungsbereich bestimmenden Bauteiles zu verändern.

Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nachfolgend beispielhaft beschrieben und dabei auf die zugehörigen Zeichnungen Bezug genommen, bei denen

Fig. 1 eine von der Seite gesehene Explosionsdarstellung ist, die einen Durchflußregler für ein Aquanumfilter gemäß der Erfindung zeigt;

Fig. 2 eim Querschnitt entlang der Linie II-II in Fig.1 ist, wobei der Durchflußregler für ein Aquarium im zusammengebauten Zustand dargestellt ist;

Fig. 3 eine Vorderansicht, teilweise als Schnitt, eines Aquariums mit einem Durchflußregler für das Aquariumfilter gemäß der Erfindung ist;

Fig.4A in perspektivischer Darstellung ein Beispiel für einen ortsfesten Rohrkörper ist, der bei einem Durchflußregler für ein Aquariumfilter gemäß der vorliegenden Erfindung anwendbar ist;

Fig.4B in perspecktivischer Darstellung ein anderes Beispiel fur einen ortsfesten Rohrkörper gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig.4C in perspektivischer Darstellung ein Beispiel für ein den Öffnungsbereich einstellendes Bauglied ist, wie es bei einem Durchflußregler für ein Aquariumfilter gemäß der vorliegenden Erfindung anwendbar ist;

Fig.4D in perspektivischer Darstellung ein anderes Beispiel für ein den Öffnungsbereich einstellendes Bauglied gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Fig. 5 in schematischer perspektivischer Darstellung ein Beispiel für ein Aquarium gemäß dem Stand der Technik ist;

Fig. 6 ein Schnitt gemäß der Linie VI-VI in Figl 5 ist.

In Fig. 1 kennzeichnet das Bezugszeichen 60 einen Durchflußregler mit einem ortsfesten Rohr 61 und einem einen Öffnungsbereich bestimmenden Einstellglied 67, das in dem ortsfesten Rohr 61 angeordnet ist.

Das ortsfeste Rohr 61 schließt einen Rohrgrundkörper 62 und eine Kappe 65 ein. Der Rohrgrundkörper 62 weist einen Abschnitt 63L mit relativ größerem Durchmesser und einen Abschnitt 63S mit einem relativ kleineresn Durchmesser auf, wobei der Abschnitt 63S an dem unteren Ende des Abschnittes 63L anschließt. Die Umfangswand des Abschnitts 63L mit größerem Durchmesser ist mit einer Mehrzahl dünner ortsfester Schlitze 64S versehen, die in Umfangsrichtung verlaufend in einer in Längsrichtung verlaufenden Reihe liegend angeordnet sind. Dem Abschnitt 63L ist außerdem ein Knopfführungsschlitz 64P zugeordnet, der in Umfangsrichtung verläuft. Die Kappe 65 hat einen Abschnitt 66L mit relativ großem Durchmesser und einen Abschnitt 66S mit relativ kleinem Durchmesser, der vom Abschnitt 66L nach oben verläuft. Das obere Ende des Abschnittes 63L mit größerem Durchmesser des Rohrgrundkörpers 62 ist in das untere Ende des Abschnittes 66L mit größerem Durchmesser der Kappe 65 eingeführt.

Das Bauteil 67 zum Steuern des Strömungsquerschnitts mit einem Axialschlitz 68 weist in seiner Umfangswand Schlitze 69 auf, die in Umfangsrichtung verlaufen und in einer in axialer Richtung verlaufenden Reihe angeordnet sind. Das Bauteil 67 ist auch mit einem Stellknopf 70 versehen, der nach dem Zusammenbau der Vorrichtung 60 durch den ihn führenden Schlitz 64P hindurch sich erstreckt.

Das den freien Strömungsquerschnitt bestimmende Bauteil 67 besteht aus elastischem Material.

Zum Zusammenbau des Durchflußreglers 60 wird das Bauteil 67 zur Bestimmung des freien Strömungsquerschnitts in den Abschnitt 63L mit größerem Durchmesser des Rohrkörpers 62 mit den Enden des Einstellgliedes 64 voran hineingestoßen, die den Schlitz 68 definieren, sodaß eine Überdeckung erfolgt, wodurch der Knopf 70 zurückgeschoben wird. Auf diese Weise kann das Einstellglied 67 für die Bestimmung des freien Strömungsquerschnitts in den Abschnitt 63L mit größerem Durchmesser eingesetzt werden, wobei der Knopf 70 durch den Knopfführungsschlitz 64P hindurchragt.

Nachdem auf diese Weise das Einstellglied 67 für die Bestimmung des freien Strömungsquerschnitts in den Abschnitt mit größerem Durchmesser 63L eingesetzt worden ist, dehnt es sich dank seiner Elastizität in Durchmesserrichtung aus, sodaß seine Umfangsfläche mit ihrer Außenseite in Berührung kommt mit der Innenseite der Umfangsfläche des Abschnitts mit größerem Durchmesser 63L. Es ist aber trotzdem als Innenteil in Umfangsrichtung gegenüber dem Abschnitt mit größerem Durchmesser 63L als Außenteil drehbar.

Weil die ortsfesten Schlitze 64S und die drehbaren Schlitze 69 einander überdecken, kann der als freier Strömungsquerschnitt freigegebene Teil der Uberdeckung durch Drehen des Innenbauteils 67 gegenüber dem Außenbauteil 64S bestimmt werden.

Danach wird nun das obere Ende des Bauteils 63 mit größerem Durchmesser in das untere Ende des Abschnitts 66L mit größerem Durchmesser der Kappe 65 eingesetzt. Damit ist der Zusammenbau des Durchflußreglers 60 abgeschlossen.

Nachfolgend wird nun beschrieben, wie die Bestimmung des freien Durchflußquerschnitts des Durchflußreglers 60 nach dessen Zusammenbau, wie er oben beschrieben wurde, erfolgt. Durch Verstellen des durch den Schlitz 64P nach außen hindurchragenden Knopfes 70 in der Umfangsrichtung des Reglers bis zum Ende des Knopfführungschlitzes 64P gemäß Fig. 2 überdecken sich die ortsfesten Schlitze 64S und die in Umfangsrichtung verstellbaren Schlitze 69 überhaupt nicht.

Durch Drehen des drehbaren Rohrteiles 67 mittels des Knopfes 70 gegenüber dem ortsfesten Rohrteil 63L in der Gegenrichtung bis der Knopf 70 am Gegenende des F;ihrungsschlitzes 64P zur Anlage kommt, überdecken die Schlitze 64S und 69 einander maximal, sodaß der freie Durchströmquerschnitt seinen maximal möglichen Wert erhält.

Es kann also der freie Durchströmquerschnitt durch die Wahl der Uberdeckung der Schlitze 69 und 64S zwischen völlig geschlossen und maximal freigegeben frei bestimmt werden indem der Knopf 70 zwischen den Enden des Führungsschlitzes 64P verstellt wird, wobei der Verstellweg des Knopfes 70 und damit der Grad der Überdeckung durch die Länge des Führungsschlitzes 64P bestimmt wird. Auf diese Weise ist es möglich, das Verhältnis zwischen dem Wasser W, das direkt durch den Durchflußregler 60 gesaugt wird, um zur ersten Filtereinrichtung 30 zu gelangen, und dem Wasser W, das durch die zweite Filtereinrichtung 40 ge-saugt wird, um durch sie zur ersten Filtereinrichtung 30 zu gelangen, zu bestimmen, nachdem der Rohrabschnitt 63S mit kleinerem Durchmesser des Rohrkörpers 62 an die zweite Filtereinrichtung 40 und der Rohrabschnitt 66S mit kleine-rem Durchmesser der Kappe 65 an das Verbindungsrohr 50 angeschlossen worden sind.

Wie vorstehend erläutert, ist es bei der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung möglich, durch Drehen des Einstellgliedes 67 zur Bestimmung des freien Durchflußquerschnittes des Durchflußreglers 60 das Verhältnis zwischen dem Wasseranteil W, der direkt durch den Durchflußregler 60 gesaugt wird, einerseits und dem Wasseranteil W, der durch die zweite Filtereinrichtung 40 gesaugt wird, andererseits zu bestimmen, wobei dann beide Wasseranteile gemeinsam in die erste Filtereinrichtung 30 gelangen.

Es ist auf diese Weise möglich, daß beide Filtereinrichtungen 30 und 40 individuell die ihnen zugedachten Aufgaben erfüllen.

Weil also die einzelnen Filtereinrichtungen 30 und 40 ihre jeweilige Funktion erfüllen, erfolgt das Verstopfen der Freiräume im Kiesbett S in nur geringem Maße, sodaß Wasserwechsel und Reinigung des Aquariumbehälters nur in relativ großen Zeitabständen erfolgen müssen.

In Fig.4A bis Fig.4D sind verschiedene Beispiele des Rohrkörpers mit ortsfestem Rohrteil und verstellbarem Rohrteil zur Bestimmung des freien Durchflußquerschnittes zur Darstellung des Durchflußreglers gemäß der Erfindung für Aquariumfilter gezeigt. Teile, die dabei Teilen gemäß Fig. 1 bis Fig. 3 entsprechen, sind mit gleichen Bezugszeichen versehen.

Es ist dabei in Fig.4A und Fig.4B nur der Rohrabschnitt mit größerem Durchmesser des Rohrkörpers dargestellt, wobei auch noch der Knopfführungsschlitz weggelassen ist.

Gemäß Fig. 4B ist mit dem Bezugszeichen 67A ein Öffnungsbereicheinstellglied bezeichnet, das mehrere schmale drehbare Schlitze 69A aufweist, die in axialer Richtung verlaufen und Teile einer Reihe sind, deren Richtung die Umfangsrichtung des Rohrabschnittes 67A ist.

In Fig.4D ist mit dem Bezugszeichen 67A ein Öffnungsbereicheinstellglied bezeichnet, das mehrere schmale drehbare Schlitze 69A aufweist, die in axialer Richtung verlaufen und Teile einer Reihe sind, deren Richtung die Umfangsrichtung des Einstellgliedes 67A ist.

Die Rohrkörper 62 und 62A und die Einstellglieder 67 und 67A haben am oberen und unteren Ende gleiche Durchmesser.

Die Rohrkörper 62 und 62A und die Einstellglieder 67 und 67A zur Bestimmung des Durchflußquerschnittes eines Durchflußreglers, wie sie in den Figuren 4A und 4D dargestellt sind, können in geeigneter Weise zu einem Durchflußregler 60 kombiniert werden. Bei Verwendung des ortsfesten Rohrkörpers 62 gemäß Fig.4A und des Einstellgliedes 67 für die Durchflußquerschnittsbestimmung gemäß Fig.4C wird im wesentlichen ein Durchflußregler vorliegen, wie er in Fig. 1, 2 dargestellt und dort mit 60 bezeichnet ist.

In diesem Fall hat der Knopfführungsschlitz die Kontur, wie sie in Fig. 1 dargestellt und mit 64P bezeichnet ist.

Bei Verwendung eines Rohrkörpers 62 gemäß Fig.4A und eines Einstellgliedes 67A gemäß Fig.4D für den Durchflußregler 60 ist es möglich, den Durchflußbereich durch einander überdeckende Abschnitte von ortsfesten und verstellbaren Schlitzen 64S und 69A zwischen Null und Maximum durch Verschieben des Einstellgliedes 67A in axialer Richtung zu bestimmen.

Es werden die vorbeschriebenen Wirkungen erzielt.

In diesem Fall erstreckt sich der Einstellknopfführungs schlitz in axialer Richtung, d.h. senkrecht gegenüber dem Einstellknopfführungsschlitz 64P in Fig.1 und das Entsprechende gilt auch für die verstellbaren Schlitze 69A.

Durch Verwendung des Rohrkörpers 62A gemäß Fig.4B und des Einstellgliedes 67 gemäß Fig.4C für den Durchflußregler 60 ist es möglich, den Durchflußquerschnitt durch überdeckende Abschnitte von ortsfesten und verstellbaren Schlitzen 64S und 69 zwischen Null und Maximum durch Verschieben des Einsteligliedes 67 in axialer Richtung zu erreichen.

In diesem Fall ist es möglich, die gleichen Effekte zu erzielen, wie sie vorher beschrieben wurden.

In diesem Fall erstreckt sich der Stellknopfführungsschlitz in axialer Richtung, also senkrecht zum Stellknopfführungsschlitz 64P und in der Richtung der ortsfesten Schlitze 64SA. Im Fall der Verwendung des Rohrkörpers 62A gemäß Fig.4B und des Einsteligliedes 67A gemäß Fig.4D für den Durchflußregler 60 ist die Bestimmung des Durchflußquerschnittes durch überdecken von ortsfesten und verstellbaren Schlitzen 64SA und 69A zwischen Null und Maximum durch Drehen des Einstellgliedes 67A möglich.

Es ist moglich, die gleichen Effekte zu erzielen wie sie oben beschrieben worden sind.

In diesem Fall hat der Stellknopfführungsschlitz die gleiche Form wie der Schlitz 64P in Fig.1.

Bei den bereits beschriebenen Fällen weist das ortsfeste Rohr 61 den Stellknopfführungsschlitz 64P zur Führung des Stellknopfes in Umfangsrichtung auf oder aber zu dessen Führung in axialer Richtung; es ist jedoch auch möglich die Anordnung so zu treffen, daß der Stellknopf Bewegungen in der Umfangsrichtung des Durchflußreglers 60 ausführen kann, aber auch alternativ oder additiv Bewegungen in der axialen Richtung des Durchflußreglers 60, und entsprechend das Einstellglied 67 bzw. 67A in Umfangsrichtung und/oder in Axialrichtung verstellt werden kann.

Demzufolge ist es im Fall der Verwendung des Rohrkörpers 62A gemäß Fig.4B und des Einstellgliedes 67A zur Bestimmung des Durchflußbereiches gemäß Fig.4D zum Erhalt des Durchflußreglers 60 möglich, eine Veränderung des Durchflußbereiches der einander überdeckenden Teile von ortsfesten und einstellbaren Schlitzen 64SA und 69A zwischen Null und Maximum entweder durch reine Drehung des Einstellgliedes 67A oder sowohl durch Drehung als auch durch Axialverschiebung zu erhalten

Darüberhinaus zeigt die vorstehende Beschreibung den Fall auf, in dem das Stellglied 67 bzw. 67A zur Bestimmung des Durchflußquerschnitts bzw. -bereiches innerhalb des ortsfesten Rohres 61 angeordnet ist; es ist jedoch auch möglich, den Rohrkörperumfang als Ausschnitt oder dergl. auszubilden und das Stellglied zum Drehen in Umfangsrichtung oder Bewegen in axialer Richtung in diesen Ausschnitt eingreifen zu lassen. In diesem Fall ist es möglich, auf Stellknopf 70 und Führungsschlitz zu verzichten.

Im Fall, daß der Durchflußregler 60 als üblicher Durchflußregler eingesetzt werden soll, kann das offene Ende des ortsfesten Rohres 61 mit einer Kappe oder dergl. verschlossen werden.

Wie es bereits beschrieben wurde, kann der Durchflußbereich der einander überdeckenden Bereiche der stationären Schlitze im stationären, ortsfesten Rohr und der verstellbaren Schlitze im Stellglied zur Bestimmung des Durchflußbereichs in der Weise derart auf verschiedene Weise Verändert werden, daß das Stellglied zu Drehbewegungen in Umfangsrichtung und/oder zu axialen Verstellbewegungen veranlaßt wird. Die Menge des Wassers, das in den Durchflußregler eingesaugt wird, kann durch Einstellen des Durchflußbereiches des Durchflußreglers bestimmt werden, um auf diese Weise den individuellen Einsatz der beiden Filtereinrichtungen möglich zu machen

Es soll auch nochmals darauf hingewiesen werden, daß der individuelle Einsatz der Filtereinrichtungen entsprechend den ihnen zugewiesenen Aufgaben ein vorzeitiges Verstopfen des Kiesfilters verhindert, sodaß die Intervalle zwischen Wasserwechseln und Aquanumreinigung gegenüber dem bisher üblichen länger sein können.


Anspruch[de]

1. Aquarium mit einem ersten Filtermechanismus (30) für die physikalische Filtrierung des Auqriumwassers, einem zweiten Filtermechanismus (40) für die biologische Filtrierung des Aquariumwassers, einem Rohr (50) zwischen erstem und zweitem Filtermechanismus und einem in das Rohr (50) eingefügten Durchflußregler (60), dadurch gekennzeichnet, daß

der Durchflußregler (60) zwischen den beiden Filtern zur Einstellung eines Verhältnisses zwischen dem dem ersten Filtermechanismus direkt zugeführten Wasser und dem Wasser ausgelegt ist, das dem ersten Filtermechanismus durch den zweiten Filtermechanismus zugeführt wird und daß

der Durchflußregler zwischen den beiden Filtern auufweist

ein stationäres Rohr (61) mit einer Umfangswand, die mit einer Mehrzahl ortsfester Schlitze (64s, 64SA) versehen ist und

ein Einstellglied (67) zur Einstellung eines Öffnungsbereiches, das axial oder in umfanqsrichtung verstellbar in dem stationären Rohr angeordnet ist und mit ihm verstellbare Schlitze (69,69A) aufweist, wobei sich die ortsfesten und die verstellbaren Schlitze teilweise überdecken, um einen öffnungsbereich zu bilden, der durch Verstellen in axialer oder in umfangsrichtung veränderlich einstellbar ist.

2. Aquarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß

das stationäre Rohr (61) einen Schlitz (64p) zur Pührung eines in ihm verstellbaren Knopfes aufweist;

das Einstellqlied (67) zur Einstellung eines Öffnungsbereiches einen Knopf (70) aufweist, der durch den Schlitz (64p) hindurchragt und

der Öffnungsbereich durch Verstellen des Knopfes im Längsschlitz in dessen Längsrichtung veränderbar ist.

3. Anspruch nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß

das stationäre Rohr (61) einen ersten Zylinder einschließt und

das Einstellglied (67) zur Einstellung des Öffnungsbereiches einen zweiten Zylinder einschließt.

4. Anspruch nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellglied (67) für die Einstellung des Öffnungsbereichs mit einem Schlitz (68) versehen ist, der sich in der Längsrichtung des Einstellglieds erstreckt.

5. Anspruch nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl stationärer Schlitze (64S, 64SA) in Umfangsrichtung verlaufen und in axialer Richtung aufeinanderfolgen.

6. Anspruch nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl stationärer Schlitze (64S,64SA) in axialer Richtung verlaufen und in Umfangsrichtung aufeinanderfolgen.

7. Aquarium nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl verstellbarer Schlitze (69,69A) in Umfangsrichtung verlaufen und in axialer Richtung aufeinanderfolgen.

8. Aquarium nach einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mehrzahl verstellbarer Schlitze (69,69A) in axialer Richtung verlaufen und in Umfangsrichtung aufeinanderfolgen.

9. Aquariumfilterdurchflußregler (60) zur Verwendung bei einem Aquarium nach einem beliebigen der vorstehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch

ein stationäres Rohr (61) mit einer Umfangswand, in der eine Mehrzahl ortsfester Schlitze (64S,64SA) ausgebildet sind und

ein Einstellglied (67) zur Einstellung eines Öffnungsbereiches, das in Umfangsrichtung oder axial verstellbar in dem stationären Rohr angeordnet ist und eine Mehrzahl drehbarer Schlitze (69,69A) aufweist, wobei sich Teile der drehbaren Schlitze und der ortsfesten Schlitze überdecken, um einen Öffnungsbereich zu bilden, der durch Drehen des Einsteligliedes oder durch dessen Verstellen in Längsrichtung veränderbar ist.







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