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Dokumentenidentifikation DE69405985T2 09.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0695271
Titel VASE
Anmelder D'Costa, Vernon Leslie, Hayling Island, Hampshire, GB
Erfinder D'Costa, Vernon Leslie, Hayling Island, Hampshire, GB
Vertreter T. Körner und Kollegen, 80331 München
DE-Aktenzeichen 69405985
Vertragsstaaten DE, DK, FR
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 25.04.1994
EP-Aktenzeichen 949131882
WO-Anmeldetag 25.04.1994
PCT-Aktenzeichen GB9400876
WO-Veröffentlichungsnummer 9425375
WO-Veröffentlichungsdatum 10.11.1994
EP-Offenlegungsdatum 07.02.1996
EP date of grant 01.10.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.04.1998
IPC-Hauptklasse B65D 85/50
IPC-Nebenklasse A47G 7/06   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine aufrichtbare Vase, wie sie beispielsweise aus DE-A-2 923 455 bekannt ist.

Die Beliebtheit der Versendung von Blumen, insbesondere durch telefonische Bestellungen an Floristennetze, hat zugenommen. Wenn solche Blumen an den Empfänger fern von seinem Zuhause, beispielsweise in einem Büro oder Krankenhaus ausgeliefert werden, besteht häufig die Schwierigkeit, eine geeignete Vase für die Blumen zu finden.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Vase anzugeben.

Gemäß der Erfindung wird eine Blumenvase aus wasserfestem Blattmaterial angegeben, wie in Anspruch 1 beschrieben.

Gemäß einem bevorzugten Merkmal der Erfindung wird das mit einer Öffnung versehene Aussteifungselement zwischen etwa 5% und 10% der Höhe der Vase unterhalb des oberen Endes der Vase im aufgerichteten Zustand angebracht. In dieser Höhe dient das Aussteifungselement der Stabilisierung der Stengel von in der Vase angeordneten Blumen, sodaß die Blumen eine stabile Anordnung bilden.

Vorzugsweise hat das Aussteifungselement Ränder, die jeweils mit einer Lasche versehen sind, um das Aussteifungselement im Gebrauch flachzuhalten, was die Mündung der Vase offenhält. Günstigerweise befestigt eine der Laschen des Aussteifungselements letzteres an einer der Wände der Vase; und die Lasche des Aussteifungselements, die der befestigten Lasche gegenüberliegt, ist dazu eingerichtet, mit der Wand verbunden zu werden, die der haltenden Wand gegenüberliegt, und diese erstgenannte Wand ist komplementär angepaßt. Diese Anpassung kann aus einem Schlitz langs einer Verbindungslinie der genannten gegenüberliegenden Lasche am Aussteifungselement und eine in diese gegenüberliegende Wand geschnittene Zunge sein, wobei die Zunge in den Schlitz im Gebrauch der Vase eingreift, um die Lasche mit der genannten Wand zu verbinden.

In der bevorzuguten Ausführungsform hat die Vase vier Wände, von denen vor dem Gebrauch zwei nicht gefaltet und zwei längs ihrer Mitte gefaltet sind, um zwischen den flachen Wänden zu liegen, wobei der Boden in vergleichbarer Weise gefaltet und angeordnet ist. Das Aussteifungselement ist an einer der nicht gefalteten flachen Wände befestigt.

Vorzugsweise enthält die Vase eine abtrennbare Grußkarte. Die Grußkarte kann aus Verlängerungen der Wände der Vase bestehen, die ungleich jener sind, an der das Aussteifungselement befestigt ist, wobei die Grußkarte an diesen Wänden vor ihrem Ablösen an Perforationslinien befestigt ist.

Um das Verständnis der Erfindung zu erleichtern, wird eine spezielle Ausführungsform derselben beispielhaft und unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen gegeben, in denen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Vase nach der Erfindung in ihrem aufgerichteten Zustand ist;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Vase von Fig. 1 in ihrem kollabierten, für die Aufrichtung bereiten Zustand ist;

Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Zuschnitt vor dem Zusammenbau zur Bildung der Vase von Fig. 1 ist; und

Fig. 4 eine der Fig. 1 ähnliche Darstellung der Vase während des Aufrichtens ist, wobei ihre Grußkarte für das Ablösen und ihr Aussteifungselement zum Hinunterfalten in die Vasenmündung bereit sind.

Die aufrichtbare Vase, die in den Zeichnungen dargestellt ist, wird aus einem einzigen Bogen 1 aus wasserfestem Karton hergestellt, geschnitten, vorgerillt, gefaltet und geklebt, um eine Mündung 2, einen Boden 3, eine Vorderwand 4 und eine Rückwand 5 und ein Paar Seitenwände 6, 7 zu bilden. Ein mit einer Öffnung versehenes Aussteifungselement 8 liegt innerhalb der Mündung 2. Eine Lasche 41 an einer Seite der Vorderwand 4 ermöglicht es, die Vorderwand an die Seitenwand 7 zu kleben.

Wie in Fig. 3 gezeigt, besteht der Boden 3 aus vier Bodenklappen 34, 35, 36 und 37, die jeweils mit dem Bodenrand der Vorderwand 4, der Rückwand 5 und der Seitenwände 6, 7 verbunden sind. Die Klappen sind in üblicher Weise geschnitten und vorgerillt für das Zusammenkleben, um einen wasserdichten kollabierbaren Boden zu bilden. Soweit die Bodendetails als solche konventionell sind und innerhalb der Fähigkeites des Fachmanns liegen und keinen Teil der vorliegenden Erfindung bilden, werden sie hier nicht weiter beschrieben.

Nachdem Zusammenfügen und Verkleben wird die Vase in ihren in Fig. 2 gezeigten Zustand zusammengelegt. Hierfür sind die Seitenwände bei 61, 71 und die Basis bis 31 gerillt.

Für die Verwendung wird die Vase in den in Fig. 1 gezeigten aufgerichteten Zustand geöffnet.

Das Aussteifungselement 8 hat einen kreisförmigen Ausschnitt 81 für Blumenstengel und integrale Randlaschen 82, 83, 84, 85 aus ihrem Karton zum Flachhalten des Elements im Gebrauch. Diese sind am Aussteifungselement 8 jeweils an Falzlinien 82', 83', 84', 85' angebracht. Im zusammengelegten Zustand der Vase - Fig. 2 - sind das Aussteifungselement 8 und die Laschen 82, 85 eine Verlängerung der Rückwand 5, während die Laschen 83, 84 Teilverlängerungen der Seitenwände 6, 7 sind.

Beim Aufrichten der Vase wird das Aussteifungselement in die Vasenmündung gefaltet. Die Randlaschen 83, 84 erstrecken sich nach innen längs der Seitenwände und steifen das Aussteifungselement in der Richtung aus, in der die Vase zum Zusammenfalten neigt, weil ihre seitlichen Falzlinien 61, 71 dazu neigen, in ihren zusammengelegten Zustand zurückzukehren. Die Randlasche 82 am freien Ende ist mit einer Zunge 42 in Eingriff, die aus der Vorderwand 4 an einem Schlitz 82" an ihrer Falzlinie 82' teilweise ausgeschnitten ist. Die Randlasche 85 am angeschlossenen Ende ist mit der Rückwand 4 der Vase an einer weiteren Falzlinie 85" verbunden. Im aufgerichteten Zustand der Vase ist das Aussteifungselement in das obere Ende der aufgerichteten Vase eingeschlagen, wobei sich die angeschlossene Randlasche 85 am oberen Ende der Rückwand nach unten erstreckt und die Randlasche 82 am freien Ende sich innerhalb der Vorderwand 4 nach oben erstreckt und mit der Zunge 42 in Eingriff ist.

Die bevorzugte Vase hat einen quadratischen Boden von 70 mm x 70 mm und eine Höhe von 185 mm in ihrem aufgerichteten Zustand, wie in Fig. 1 gezeigt. Das Aussteifungselement ist gegenüber dem oberen Ende der Vase um 15 mm nach unten versetzt, das ist die Höhe der Lasche 85. Der Durchmesser der Öffnung 81 ist 50 mm. Diese Gestaltung erlaubt eine stabile Anordnung von in der Vase gehaltenen Blumen. Die Höhe des Aussteifungselements in der Vase ist wichtig. Bei der o.g. Höhe - oder annähernd so - hält das Aussteifungselement die Stengel für die stabile Anordnung und aus diesem Grunde wird es auch als "Stengelstabilisierer" bezeichnet.

Am Aussteifungselement ist anfänglich auch ein Grußkartenteil 9 an einer Perforation 91 angebracht. Die Grußkarte wird aus zwei Kartenteilen 901 und 902 zusammengesetzt, wenn die Vase längs der Lasche 41 verklebt wird. Weiterhin ist die Grußkarte aus Verlängerungen der Vorderwand 4 und der Seitenwände 6, 7 gebildet, und mit diesen drei ist sie durch die Perforationen 91 verbunden. Abreißen längs der Perforationen ermöglicht es, das Aussteifungselement in seine Gebrauchsposition zu falten. Gleichzeitig kann die Grußkarte am Fuß der Vase aufgestellt werden, wie in Fig. 1 gezeigt.


Anspruch[de]

1. Kollabierbare Blumenvase aus wasserfestem Folienmaterial mit einem Boden (3) und Wänden (4,5,6,7), die aus einem Bogen (1) aus dem Material geschnitten sind; und

einem mit einer Öffnung versehenen Aussteifungselement (8), das innerhalb einer Mündung (2) der Vase im aufgerichteten Zustand anbringbar ist, um die Mündung offen zu halten, und durch das sich die Stengel der von der Vase aufgenommenen Blumen erstrecken können, dadurch gekennzeichnet, daß das wasserfeste Folienmaterial (1) wasserdicht zur Bildung der Vase vereinigt ist, der Boden (3) und die Wände (4,5,6,7) durch wasserdichte Faltungen miteinander verbunden sind, zwei (6,7) der Wände und der Boden (3) wasserdichte Falzlinien (61,71,31) aufweisen, die planmachbar sind, und wobei die Faltungen bei der Aufrichtung der Vase aus dem kollabierten, im wesentlichen flachen Zustand in einen aufgerichteten Zustand öffenbar sind.

2. Vase nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit der Öffnung versehene Aussteifungselement (8) zwischen 5% und 10% der Höhe der Vase unterhalb des oberen Endes der Vase im aufgerichteten Zustand angebracht ist.

3. Vase nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aussteifungselement (8) Ränder aufweist, die jeweils mit einer Lasche (82,83,84,85) zum Flachhalten des Aussteifungselements, wenn dieses im Gebrauch die Mündung (2) der Vase offenhält, versehen sind.

4. Vase nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine (85) der Laschen des Aussteifungselements letzteres an einer (5) der Wände der Vase befestigt.

5. Vase nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (82) des Aussteifungselements gegenüber der befestigten Lasche (85) dazu eingerichtet ist (82"), mit der Wand (4) verbunden zu werden, die der das Element haltenden Wand (5) gegenüberliegt, und daß diese erstgenannte Wand (4) komplementär gestaltet ist.

6. Vase nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die genannte Gestaltung aus einem Schlitz (82") längs einer Linie (82') des Anschlusses der genannten gegenüberliegenden Lasche (82) an das Aussteifungselement (8) und aus einer Zunge (42) besteht, die in die genannte gegenüberliegende Wand (4) geschnitten ist, wobei die Zunge (42) in den Schlitz (82") im Gebrauch der Vase eingreift, um die Lasche (82) mit der Wand (4) zu verbinden.

7. Vase nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vase vier Wände (4,5,6,7) aufweist, von denen vor Gebrauch zwei (4,5) nicht gefalzt und zwei (6,7) gefalzt (61,71) und längs ihrer Mitte gefaltet sind, um zwischen den zwei flachen Wänden (4,5) zu liegen, wobei der Boden in vergleichbarer Weise gefalzt, gefaltet und angeordnet ist.

8. Vase nach Anspruch 7 wenn abhängig von Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Aussteifungselement (8) an einer (5) der nicht gefalzten flachen Wände befestigt ist.

9. Vase nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine lösbare Grußkarte (9) aufweist.

10. Vase nach Anspruch 9 wenn abhängig von einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grußkarte (9) aus Verlängerungen solcher Wände der Vase besteht, an denen das Aussteifungselement nicht befestigt ist, wobei die Grußkarte vor ihrem Ablösen mit jenen Wänden an Perforationslinien (91) verbunden ist.

11. Vase nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Folienmaterial der Vase ein wasserfester Karton ist.







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