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Dokumentenidentifikation DE69406702T2 09.04.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0619070
Titel Äussere Filtervorrichtung, insbesondere für Auqarien und Zierwasserbehälter
Anmelder Hydor S.r.l., Bassano del Grappa, Vicenza, IT
Erfinder Bresolin, Valerio, I-36020 Pove Del Grappa (Vicenza), IT;
Lolato, Samuele, I-36020 Pove del Grappa (Vicenza), IT
Vertreter Stenger, Watzke & Ring Patentanwälte, 40547 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69406702
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 22.03.1994
EP-Aktenzeichen 941044802
EP-Offenlegungsdatum 12.10.1994
EP date of grant 12.11.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 09.04.1998
IPC-Hauptklasse A01K 63/04

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine äußere Filtervorrichtung, insbesondere für Aquarien und Zierwasserbehälter, die so beschaffen sind, daß sie einen hermetisch geschlossenen Behälter beinhalten, in dessen Inneren eine Pumpe und eine Filterkammer angeordnet sind, die durch ein Ansauganschlußstück und ein Abfließanschlußstück mit draußen verbunden sind.

Wie bekannt, sind in den Vorrichtungen der oben beschriebenen Art das Ansaugund Abfließanschlußstück allgemein mit dem Behälter der zu filternden Flüssigkeit mittels gewöhnlicher Schläuche verbunden.

Diese Vorrichtungen sollten geöffnet werden können, um eine periodische Wartung des Filters zu ermöglichen. Dementsprechend sind solche Vorrichtungen allgemein von zwei Teilen gebildet, die durch Verschlußhaken oder andere manuelle Verschlußvorrichtungen hermetisch aneinander gekoppelt werden können.

In einigen bekannten Vorrichtungen ist der Behälter von einem unteren tassenförmigen Teil, das dafür eingerichtet ist, eine Filterpatrone aufzunehmen, und einem oberen Teil oder Deckel gebildet, der eine elektrische Pumpe zusammen mit den Ansaug- und Abfließanschlußstücken einschließt. Die Pumpe kann oberstromig oder unterstromig von der Filterkomponente angeordnet sein.

Zur Sicherung des Anspringens der Pumpe muß man die Pumpe ansaugen lassen, indem das Flügelrad konstant eingetaucht gehalten wird, wobei, wenn möglich, vermieden wird, daß sich Lufttaschen in den Leitungen bilden.

In einer bekannten, mit einer oberstromigen Pumpe ausgestatteten Vorrichtung ist die Pumpe an der Sohle des Behälters angeordnet. Diese Anordnung erleichtert das Ansaugenlassen der Pumpe, bewirkt aber, daß unfiltrierte Flüssigkeit durch einige ihrer inneren Komponenten fließt, was einen größeren Verschleiß und das Risiko des Festfressens nach sich zieht. Außerdem kann die Pumpe ziemlich laut sein, besonders nach einer anfänglichen Benutzungsphase.

In einer anderen konventionellen Vorrichtung ist die Pumpe unterstromig von der Filterkomponente, z.B. eingebaut in den Deckel, angeordnet, und um die Pumpe ansaugenzulassen, ist es zuerst einmal notwendig, den Behälter mit Flüssigkeit zu füllen und die Luft aus dem Kreislauf herauszudrücken. Ein Beispiel für eine solche konventionelle Vorrichtung ist in der US-A-4,895,646 gezeigt, in der die Ansaugeinrichtungen von einer externen Vakuumpumpe, die sich von der in dem Deckel angeordneten Wasserpumpe unterscheidet, bereitgestellt werden.

Beide Anordnungen haben Nachteile, die die Lebensdauer und Wirksamkeit der Pumpe oder die praktische Brauchbarkeit und Funktionalität der Vorrichtung im ganzen beeinträchtigen.

Ein zusätzlicher Nachteil konventioneller äußerer Filtervorrichtungen rührt von den Komponenten zum Verschließen des Behälters her, die allgemein von hebelartigen Haken gebildet sind. Diese Komponenten sind in der Tat schwierig zu bedienen und haben keine leicht identifizierbare Öffnungs- oder Schließposition. Dies kann ein unbeabsichtigtes Öffnen der Vorrichtung bewirken und daher ein zufälliges Auslaufen der in ihr enthaltenen Flüssigkeit, was einen folglich dazu zwingt, die Pumpansaugvorgänge zu wiederholen.

Aus der BE-A-442921 ist eine transportable Kreiselpumpe bekannt, die man durch eine in der Wand der Druckkammer gebildete Öffnung ansaugen lassen kann, wobei die Öffnung von einer abnehmbaren Abdeckung nach Füllen der Druckkammer abgedichtet werden kann.

Aus der GB-A-544768 ist eine Pumpanlage bekannt, die eine Ansaugvorrichtung mit einer von außen zugänglichen Saugkammer aufweist.

Diese beiden Schriftstücke beschreiben Ansaugvorrichtungen für Pumpen, geben aber keine Anweisungen hinsichtlich ihres Einbaus in äußere Filtervorrichtungen, derart, daß ein Öffnen von diesen und arbeitsaufwendige Bedienungen vermieden werden.

Das Ziel der Erfindung ist, die oben beschriebenen Nachteile zu eliminieren, indem eine äußere Filtervorrichtung, insbesondere für Aquarien und Zierwasserbehälter im allgemeinen, bereitgestellt wird, die man leicht von außen ansaugen lassen kann, ohne komplizierte und störende Bedienungsvorgänge.

Ein Gegenstand ist, eine äußere Filtervorrichtung zu liefern, die leicht zur Überprüfung und Wartung geöffnet werden kann, und die unzweideutig ihren offenen oder geschlossenen Zustand visualisiert, um ein zufälliges Öffnen von Seiten des Benutzers her zu vermeiden.

Die Erfindung erreicht dieses Ziel und diesen Gegenstand mittels einer äußeren Filtervorrichtung, wie in dem anhängenden Anspruch 1 definiert, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugeinrichtungen innerhalb des oberen Deckels untergebracht sind, und sie Zugangseinrichtungen zur Ermöglichung des direkten Zugangs von außen von dem Behälter besitzen, während das Deckelelement über abnehmbare Eingriffsvorrichtungen an dem unteren tassenförmigen Element gekoppelt gehalten wird.

Auf diese Weise werden die Pumpstartvorgänge einfacher und geradliniger, ohne auf mühsame Bedienungen zurückgreifen oder die Vorrichtung auseinanderbauen zu müssen.

Vorzugsweise weisen die Ansaugeinrichtungen zumindest eine Ansaugkammer auf, die unterhalb der Filterkammer und oberhalb der Druckkammer der Pumpe angeordnet ist.

Die Kammer kann von außen mittels eines hermetischen Stöpsels, der geöffnet werden kann, erreicht werden, und ist durch einen im wesentlichen horizontalen Kanal an die Druckkammer und durch einen im wesentlichen vertikalen Kanal, der sich innerhalb der Ansaugkammer bis zu einer höheren Ebene als die Druckkammer der Pumpe erstreckt, an die Filterkammer angeschlossen.

Es gibt auch eine Abfließkammer, die direkt unterhalb der Druckkammer der Pumpe angeordnet und direkt an das Einlaßanschlußstück angeschlossen ist.

Der Behälter ist in seinem oberen Bereich von einem Deckel geschlossen, der in seinem Inneren die Ansaug- und die Abfließkammer, die Pumpe und das Einlaßund Auslaßanschlußstück unterbringt.

Der Deckel hat in seinem Umfangsbereich Teile zum Eingreifen in den unteren Teil des Behälters mit einer Sicherungsvorrichtung zum Verhindern des Lösens.

Weitere Eigenschaften und Vorteile werden aus der detaillierten Beschreibung einer bevorzugten, aber nicht ausschließlichen Ausführung der erfindungsgemäßen Filtervorrichtung hervorgehen, die mittels eines nicht begrenzenden Beispiels mit Hilfe der beiliegenden Zeichnungen gegeben wird, in denen:

Figur 1 ein Teilausschnittsperspektivansicht der erfindungsgemäßen Filtervorrichtung ist;

Figur 2 eine sektionale und teilweise Ausschnittsvorderansicht der Vorrichtung aus Figur 1 ist, die entlang der vertikalen Ebene II-II aus Figur 1 genommen wurde

Figur 3 eine Teilausschnittsdraufsicht der Vorrichtung aus Figur 1 ist, die die Eingriffsvorrichtung illustriert;

Figur 4 eine Schnittansicht einer Einzelheit aus Figur 3 ist, die entlang der Ebene IV- IV genommen wurde;

Figur 5 eine Draufsicht einer Einzelheit des Eingriffssystems der Vorrichtung aus Figur 1 ist;

Figur 6 eine Seitenansicht der Einzelheit aus Figur 5 ist;

Figur 7 eine vergrößerte Ansicht einer Einzelheit aus Figur 2 ist.

Unter Bezugnahme auf die o.g. Zeichnungen ist eine erfindungsgemäße äußere Filtervorrichtung gezeigt und allgemein mit der Bezugszahl 1 bezeichnet. Die Vorrichtung beinhaltet einen Behälter, der von einem hohlen, unteren Teil gebildet ist, das allgemein tassenförmig und an seinem oberen Bereich von einem Deckel 3 geschlossen ist.

Das hohle Teil 2 hat eine äußere Seitenwand 4, die allgemein zylindrisch sein kann oder die Form eines Kegelstumpfes hat und an ihrem Boden von einer Basis 5 geschlossen ist. Die Basis 5 ist im wesentlichen flach und dient auch als Auflagebasis für den Behälter. Das hohle Teil 2 bildet eine Filterkammer 6, die geeignet ist, eine Filterpatrone 7 unterzubringen, die etwas kleinere Ausmaße hat, um einen Zwischenraum für den Fluß der zu filternden Flüssigkeit zu bilden. Die Filterpatrone 7 kann eine unterschiedliche Struktur haben, z.B. mit einem aus körnigem Material hergestellten Kern, der von Schichten aus Fasermaterialien umgeben ist, um feste Partikel mit steigendem kleinen Durchmesser vom Boden zur Decke hin und von außen nach innen zurückzuhalten.

Die Filterkammer 6 ist über einen Flüssigkeitsansaugeinlaß 8, der durch den Deckel 3 läuft und über seine obere Wand vorspringt, mit außen verbunden.

Der Deckel 3 weist einen äußeren Behälter auf, der allgemein tassenförmig ist, eine obere Wand 9 und eine Seitenwand 10 hat und im Inneren eine Pumpe 11 unterbringt. Die Pumpe ist von einer Druckkammer 12 gebildet, die ein Flügelrad 13 unterbringt, das von einem elektrischen Motor 14, z.B. von der Synchronart, angetrieben wird.

Der Deckel 3 kann eine im wesentlichen flache untere Wand 16 haben, die sich verlängert, um eine trichterförmige Fördervorrichtung 17 zu bilden. Diese Fördervorrichtung ist hermetisch auf die Filterpatrone 7 aufgesetzt, wenn der Deckel 3 über dem hohlen Teil 2 geschlossen ist.

Erfindungsgemäß weist die Druckkammer 12 eine Ansaugvorrichtung auf, die leicht von außen erreicht werden kann. Diese Ansaugvorrichtung kann von einer Ansaugkammer 18 gebildet sein, die unterhalb der Filterkammer 6 und oberhalb der Druckkammer 12 der Pumpe angeordnet ist.

Vorzugsweise ist die Ansaugkammer 18 von einem hohlen, zylindrischen Teil 19 gebildet, das in den Behälter 9 eingeschoben und über die untere Wand 16 des Deckels 3 gelegt wird. Die Ansaugkammer 18 ist mit der Druckkammer 12 verbunden, die das Flügelrad 13 der Pumpe 11 in einem im wesentlichen horizontalen unteren Kanal 20 unterbringt, der bis zu dem Einlaß 21 der Kammer 12 hoch läuft.

Ein im wesentlichen vertikaler Kanal 22 geht auch von der unteren Wand 16 aus und ist innerhalb der Ansaugkammer 18 angeordnet, so daß sein oberes Ende sich auf einer höheren Ebene befindet als die Druckkammer 12. Der Kanal 22 ist in einem unteren Bereich an den trichterförmigen Verteiler 17 und somit an die innerhalb des hohlen Teils 2 gebildete Filterkammer 6 angeschlossen. Die zylindrische Seitenwand 19 der Ansaugkammer 18 ist mit der oberen Wand 9 des Deckels 3 an einer konisch erweiterten Öffnung 23 verbunden und hat eine innen mit Gewinde versehene Oberkante 24, in die ein Stöpsel 25 mit einem Dichtungsring 26 eingeschraubt ist.

Auf diese Weise kann die Druckkammer 12 durch Abschrauben des Stöpsels 25 und Füllen der Ansaugkammer 18 mit Flüssigkeit bis zu einem gewissen Stand, der von einer Füllstandslinie angezeigt wird und in jedem Fall niedriger als die maximale Höhe des Kanals 22 ist, gefüllt werden. Mittels des Prinzips kommunizierender Behälter ist das Flügelrad 13 vollständig eingetaucht und ermöglicht das Ansaugenlassen der Pumpe 11 nach dem Schließen des Stöpsels 25.

Vorzugsweise sind das Einlaßanschlußstück 8 und das Auslaßanschlußstück 15 monolithisch auf der oberen Wand 9 des Deckels 3 gebildet und haben jeweilige Achsen 8' und 15', die bezüglich der Vertikalen leicht geneigt sind, um Anschlüsse an äußere, in den Figuren nicht gezeigte Kanäle zu erleichtern.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung weist die Ansaugvorrichtung außerdem eine Abfließkammer 26 auf, die oberhalb der Druckkammer 12 angeordnet und an sie durch die Öffnung 26' angeschlossen ist. Das Auslaßanschlußstück 15 ist direkt auf die Abfließkammer aufgesetzt.

Die Abfließkammer 26, die z.B. zylindrisch in einer an den Motor 14 anstoßenden Position ist, fungiert als ein Saugheber in dem Abfließkreislauf und verhindert, daß die in dem äußeren Auslaßkanal vorhandene Wassersäule Lufttaschen bildet, die das Ansaugenlassen der Pumpe jedesmal, wenn sie anhält, verhindern würden.

Geeigneter Weise ist das Volumen der Abfließkammer 26 größer oder gleich dem Volumen der Ansaugkammer 18, um den perfekten Betrieb der Filtervorrichtung jedesmal, wenn sie gestartet wird, mittels der Saugheberwirkung zu gewährleisten.

Um die Zuverlässigkeit der Ansaugvorrichtung auf der Ansaugseite noch zu erhöhen, ist es möglich, ein Labyrinthventil V, das in Figur 2 in verkleinertem Maßstab und in Figur 7 in vergrößertem Maßstab gezeigt ist, bereitzustellen. Dieses Ventil ist von einer Fangvorrichtung S gebildet, die fest an die untere Wand 16 des Deckels 3 angekoppelt ist, und das untere Ende 8" des Einlaßanschlußstückes 8 führt in diese Fangvorrichtung.

Auf diese Weise kann irgendwelche in der Filterkammer vorhandene Luft nicht entlang des Anschlußstückes 8 hochsteigen und kann keine Unterbrechungen oder Lufttaschen in diesem Abschnitt des Kreislaufs erzeugen.

Gemäß einem anderen Aspekt der Erfindung kann der Deckel 3 der Vorrichtung 1 an den unteren Teil 2 des Behälters durch zumindest zwei, vorzugsweise drei, Hebelhaken 27 angekoppelt werden, die entlang der unteren Kante der Seitenwand 10 in winkelig abstandsgetreuen Positionen angeordnet sind.

Jeder Haken 27 ist von einem Arm 28 gebildet, der auf einem im wesentlichen vertikalen Angelzapfen 29 angebracht ist, der parallel zu der Hauptachse der Vorrichtung 1 liegt. Jeder Angelzapfen hat einen exzentrischen Vorsprung 30, der geeignet ist, sich durch Drehen um näherungsweise 90º in eine ergänzend geformte Aufnahme 31 des unteren Teils 2 des Behälters einzupassen. Die Aufnahme 31 ist z.B. von einer kreisförmigen Rille gebildet, die in der inneren Oberkante der Wand 4 gebildet ist.

Die Position der exzentrischen Vorsprünge 30 ist derart) daß jeder Arm 28 in geschlossener Position mit der Außenfläche des Behälters ausgerichtet ist, wohingegen er in offener Position radial nach außen vorspringt, wodurch er diesen Zustand dem Benutzer klar anzeigt.

Aus Gründen der Vollständigkeit der Beschreibung ist festzuhalten, daß es möglich ist, entlang der jeweiligen Kopplungskanten des Behälters 2 und des Deckels 3 einander gegenüberliegende kreisförmige Aufnahmen zum Unterbringen einer elastischen Dichtung 32 zu bilden, die die Dichtheit der Vorrichtung während des Betriebs gewährleistet.

Es ist auch möglich, einen Tragegriff 33, der näherungsweise wie ein Bogen geformt ist, bereitzustellen, der gedreht und eingeschoben werden kann, um sich bündig in eine geeignete Aufnahme 34 des Deckels 3 einzupassen.

Sowohl das tassenförmige Teil 2 als auch der Deckel 3 können allgemein aus identischen oder unterschiedlichen Kunststoffmaterialien gemäß den spezifischen Erfordernissen durch Spritzguß oder durch irgendein anderes bekanntes Formverfahren hergestellt werden.

Um die erste Aktivierung der Vorrichtung nach geeignetem Anschließen an eine elektrische Stromquelle und an die Ansaug- und Abfließkanäle des Behälters durchzuführen, wird der Stöpsel 25 der Ansaugkammer 18 bei Benutzung geöffnet und die Ansaugkammer wird mit Flüssigkeit bis zu einem vorbestimmten Stand gefüllt und dann hermetisch verschlossen. Wenn die Pumpe gestartet wird, wird die zuvor in die Ansaugkammer 18 eingefüllte Flüssigkeit von der Pumpe 11 entlang des Kanals 20 abgezogen, wobei mehr Flüssigkeit von der Filterkammer 6 abgezogen wird. Die abgezogene Flüssigkeit kann entlang des vertikalen Kanals 22 aufsteigen, nachdem sie durch die Filterpatrone 7 und den Verteiler 17 geflossen ist.

Die in der Ansaugkammer 18 gesammelte Flüssigkeit läuft durch den horizontalen Kanal 20 und wird der Druckkammer 12 der Pumpe 11 zugeführt und füllt die Abfließkammer, die als ein Saugheber fungiert, und von der sie durch das Auslaßanschlußstück 15 herausgedrückt wird.

Die Anwesenheit der Ansaug- und Abfließkammer und des Labyrinthventils V gewährleistet optimale Bedingungen für ein schnelles und sicheres Ansaugenlassen sowohl während des anfänglichen Startens als auch während der nachfolgenden Startvorgänge.


Anspruch[de]

1. Äußere Filtervorrichtung, insbesondere zum Filtern von kontaminiertem Wasser in Auqarien und Zierbehältern, mit:

einem Behälter (1), der von einem unteren tassenförmigen Element (2), das eine Filterkammer (6) definiert, und einem oberen Deckelelement (3), das geeignet ist, die obere Öffnung des unteren tassenförmigen Elementes (2) zu schließen, gebildet ist

einer abnehmbaren Eingriffsvorrichtung (27) zum abnehmbaren Koppeln des oberen Deckelelementes (3) an das untere tassenförmige Element (2);

einem Filterelement (7), das innerhalb der Filterkammer (6) angeordnet ist;

einem Einlaßanschlußstück (8) und einem Auslaßanschlußstück (15), die auf dem oberen Deckelelement (3) gebildet sind;

einer innerhalb des oberen Deckelelementes (3) angeordneten Pumpe (11) zum Leiten der kontaminierten Flüssigkeit von dem Einlaßanschlußstück durch das Filterlement (7) zu dem Auslaßanschlußstück (15), wobei die Pumpe (11) eine Druckkammer (12) hat;

Ansaugeinrichtungen (18, 20, 22) zum Ansaugenlassen der Pumpe; dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugeinrichtungen (18, 20, 22) innerhalb des oberen Deckelelementes (3) untergebracht sind, und sie Zugangseinrichtungen (25) zur Ermöglichung des direkten Zugangs von außen von dem Behälter besitzen, während das Deckelelement (3) über die abnehmbaren Eingriffsvorrichtung (27) an dem unteren tassenförmigen Element (2) gekoppelt gehalten wird.

2. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugeinrichtungen (18, 20, 22) eine Ansaugkammer (18), die oberhalb der Druckkammer (12) und unterhalb der Filterkammer (6) angeordnet ist, und eine Abfließkammer (26), die in dem oberen Deckelelement unterhalb der Druckkammer (12) angeordnet und direkt an das Auslaßanschlußstück (15) angeschlossen ist, aufweisen, wobei die Abfileßkammer (26) ein größeres oder gleiches Volumen bezüglich des Volumens der Ansaugkammer (18) hat, um eine Saugheberwirkung zu gewährleisten und die Bildung von Lufttaschen zu verhindern.

3. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugangsvorrichtungen einem Stöpsel (25) beinhalten, der entfernbar die obere Kante der Ansaugkammer (18) zum Befüllen mit Wasser verschließt.

4. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansaugkammer (18) durch einen im wesentlichen horizontalen Kanal (20) an die Druckkammer (12) und durch einen im wesentlichen vertikalen Kanal (22), der sich innerhalb der Ansaugkammer (18) bis zu einer höheren Ebene als die Druckkammer (12) der Pumpe 11 erstreckt, an die Filterkammer (6) angeschlossen ist.

5. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfließkammer (26) innerhalb des oberen Deckelelementes (3) in einer an die Druckkammer (12) anstoßenden Position angeordnet und an diese letztere durch eine Öffnung (26') in einer Trennwand angeschlossen ist.

6. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Labyrinthventil (V) zwischen das Einlaßanschlußstück und die Filterkammer (6) zwischengesetzt ist, um den Rückluftstrom durch das Einlaßanschlußstück (8) zu verhindern.

7. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßanschlußstück (8) und das Auslaßanschlußstück (15) Endbereiche haben, die von einer oberen Wand des Deckelelementes (3) hervorspringen, und die bezüglich einer vertikalen Richtung leicht geneigte Achsen haben, um den Anschluß an jeweilige Außenkanäle zu erleichtern.

8. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abnehmbare Eingriffsvorrichtung (27) eine Sicherheitseingriffsvorrichtung ist, die durch einfaches visuelles Überprüfen eine Bestimmung eines Koppelstatus des oberen Deckelelementes (3) und des unteren tassenförmigen Elementes (2) ermöglicht.

9. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseingriffsvorrichtung (27) wenigstens zwei Hebelhaken mit Armen (28) aufweist, die auf einem unteren nach außen umgebogenen Rand des Deckelelementes (3) mittels von im wesentlichen vertikalen Angelzapfen (29) schwenkbar eingesetzt werden.

10. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Angelzapfen (29) exzentrische Teile (30) sind, die geeignet sind, in komplementär geformte Aufnahmen, die entlang einer Innenkante des unteren tassenförmigen Elementes (2) gebildet sind, einzugreifen.

11. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelhaken (27) entlang der Umfangsausdehnung des Deckelelementes (3) in winkelig abstandsgetreuen Positionen angeordnet sind.

12. Filtervorrichtung gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelhaken (27) dafür eingerichtet sind, sich zwischen einer Verschlußposition, in der die Arme (28) im wesentlichen parallel zu der Außenfläche des Deckeleelementes (3) liegen, und einer Öffnungsposition, in der die Arme (28) radial nach außen bezüglich der Außenfläche des Deckeleelementes (3) vorspringen, drehen.







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