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Dokumentenidentifikation DE19639473A1 16.04.1998
Titel Entsorgungsfahrzeug
Anmelder Koller & Geyer GmbH, 94548 Innernzell, DE
Erfinder Geyer, Josef, 94548 Innernzell, DE
Vertreter Pausch, T., Dipl.-Phys. Univ., Pat.-Anw., 84028 Landshut
DE-Anmeldedatum 26.09.1996
DE-Aktenzeichen 19639473
Offenlegungstag 16.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.04.1998
IPC-Hauptklasse B65F 3/00
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Entsorgungsfahrzeug zur Aufnahme von am Straßenrand abgestellter sperriger Güter (4 bis 7), die als wiederverwertbare sperrige Güter mit unterschiedlichen Sortiertypen vorliegen. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine unmittelbar am Fahrzeug (3) angebrachte Sortier- und Sammelvorrichtung (8) mit mehreren voneinander abgegrenzten, jedem Sortiertyp der wiederverwertbaren sperrigen Güter entsprechend befüllbaren Sammelbehältnissen (9, 10, 11, 12, 13, 14) und einem mit dem Fahrzeug (1) dauerhaft verbundenen, vom Fahrer zu bedienenden Ladekran (15) mit wenigstens einem in mehreren Richtungen beweglichen Ausleger (16) und einem am Ende des Auslegers (16) angeordneten Greifer (17) zur Erfassung des am Straßenrand abgestellten sperrigen Gutes (18) und Verbringung des sperrigen Gutes (18) in das dem Sortiertyp entsprechende Sammelbehältnis (9, 10, 11, 12, 13, 14) der Sortier- und Sammelvorrichtung (8).

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Entsorgungsfahrzeug zur Aufnahme von am Straßenrand abgestellter sperriger Güter, die als wiederverwertbare sperrige Güter mit unterschiedlichen Sortiertypen vorliegen.

Für die Entsorgung von im Haushalt anfallender sperriger Güter als sogenannter Sperrmüll sind derzeit handelsübliche Lastkraftwagen mit Ladeflächen im Einsatz, die nach Anforderung des Sperrmüllabtransportes durch den Kunden beim Kunden vorgefahren werden und mit den sperrigen Gütern in aller Regel per Hand beladen werden, ohne daß eine Sortierung des Sperrmülls nach den einzelnen Sortiertypen vorgenommen wird. Nach Aufnahme des Sperrmülls von mehreren Kunden wird der gesamte Sperrmüll an ein Recycling-Zentrum verbracht, wo nach der Entladung des Entsorgungsfahrzeuges eine Sortierung der sperrigen Güter vorgenommen werden kann. Die Sortierung erfolgt hierbei nach wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten unter Berücksichtigung der Wiederverwertbarkeit der sperrigen Güter. Es ist hierbei anstrebenswert, einen möglichst hohen Anteil des Sperrmülls einer wirtschaftlich sinnvollen Wiederverwertung zuzuführen, und den nicht wiederverwertbaren, zu beseitigenden Anteil, den sogenannten Restmüll, der in aller Regel entweder in einer Mülldeponie gelagert oder in Müllverbrennungsanlagen beseitigt wird, möglichst gering zu halten. Die Sortierung und Aufbereitung von sperrigen Gütern entsprechend den unterschiedlichen Sortiertypen an zentraler Stelle bei einem Recycling-Zentrum erfordert jedoch einen relativ hohen Aufwand, der insbesondere bei einer geringen Wertschöpfung von an sich wiederverwertbaren sperrigen Gütern wirtschaftlich nicht lohnend ist. Eine Entlohnung des Kunden für sperrige Güter mit einer besonders hohen Wertschöpfung bei der Wiederverwertung ist in der Regel nicht vorgesehen, da die hierfür erforderlichen Berechnungen und Auswertungen bereits aus technischen Gründen nicht durchführbar sind. In aller Regel wird der Kunde daher pauschal mit den Kosten für den Abtransport seines Sperrmülls belastet.

Darüber hinaus sind herkömmliche Müllfahrzeuge für die Abfuhr des üblicherweise in Müllbehältern gesammelten Hausmülls bekannt, welche eine einteilige Aufnahmekammer oder auch zwei getrennte Stauräume besitzen, und mit einem in der Regel an der Rückseite des Müllfahrzeugs angeordneten Ladewerk zur Aufnahme und Leerung des Müllbehälters ausgestattet sind. Die Aufnahmekammer des Müllfahrzeuges ist zur Verdichtung des Hausmülls oftmals mit einer Presseinrichtung gekoppelt. Derartige Müllfahrzeuge für den normalen, relativ kleinvolumigen Hausmüll sind allerdings nicht zur Entsorgung von sperrigen Gütern, also dem sogenannten Sperrmüll geeignet.

Weiterhin sind Containerfahrzeuge im Einsatz, die mit einer Vorrichtung zum Absetzen und Aufnehmen von in der Regel über Normabmessungen und Normanschlüsse verfügenden Container (ISO-Container) ausgestattet sind. Die Container werden hierbei entweder an zentraler Stelle für mehrere Kunden oder nach Bedarf direkt am Ort des Kunden abgestellt und dienen der Aufnahme von speziellen wiederverwertbarem Müllgut wie insbesondere Bauschutt, Altpapier, Altglas und dergleichen. Derartige Containerfahrzeuge sind für die Aufnahme von Sperrmüll ebenfalls nicht geeignet.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Entsorgungsfahrzeug zur Aufnahme von am Straßenrand abgestellter sperriger Güter, d. h. von im Haushalt anfallendem Sperrmüll, der in den üblicherweise verwendeten Haushaltsmüllbehältern oder in den bislang im Einsatz befindlichen Sammelcontainern nicht aufgenommen werden kann, zur Verfügung zu stellen, mit dem eine wirtschaftlich effektive Wiederverwertung von sperrigen Gütern gelingen kann.

Diese Aufgabe wird durch ein Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 1 gelöst.

Das erfindungsgemäße Entsorgungsfahrzeug zeichnet sich aus durch eine unmittelbar am Fahrzeug angebrachte Sortier- und Sammelvorrichtung mit mehreren voneinander abgegrenzten, jedem Sortiertyp der wiederverwertbaren sperrigen Güter entsprechend befüllbaren Sammelbehältnissen und einem mit dem Fahrzeug dauerhaft verbundenen, vom Fahrer zu bedienenden Ladekran mit wenigstens einem in mehreren Richtungen beweglichen Ausleger und einem am Ende des Auslegers angeordneten Greifer zur Erfassung des am Straßenrand abgestellten sperrigen Gutes und Verbringung des sperrigen Gutes in das dem Sortiertyp entsprechenden Sammelbehältnis der Sortier- und Sammelvorrichtung.

Hierbei ist insbesondere vorgesehen, daß der Ladekran mit einem Wägemittel zur Bestimmung des Gewichtes des aufgenommenen sperrigen Gutes ausgestattet ist.

Das erfindungsgemäße Entsorgungsfahrzeug ermöglicht die Durchführung eines völlig neuartigen Konzeptes zur Erfassung und Wiederverwertung von Sperrmüll, welcher bislang nur in eingeschränkter Form und unter Einsatz hoher Aufwendungen einer wirtschaftlich sinnvollen Weiternutzung zugeführt werden konnte. Zugleich kann dem Kunden eine für ihn günstigere Serviceleistung und vor allem wirtschaftlich lohnende Möglichkeit der Abholung des Sperrmülls angeboten werden, wobei beim Kunden eine zielgerichtete und individuelle Abrechnung der wirtschaftlich wiederverwertbaren Wertstoffe unter genauer Erfassung des Gewichtes vermittels einer Verwiegung vor Ort erfolgen kann. Die Anforderung eines gewünschten Sperrmüllabtransportes erfolgt durch den Kunden über eine entsprechende Mitteilung an den Entsorgungsdienstleister. Dieser stellt nach Auswertung von mehreren Kundenanforderungen eine Route für den Transportunternehmer zusammen und übermittelt diesem beispielsweise durch Datenfernübertragung Namen und Anschriften der Kunden und Daten über die abzufahrenden Wert- bzw. Reststoffe des anfallenden Sperrmülls. Nach einer vorhergehenden Benachrichtigung des Kunden wird das Entsorgungsfahrzeug beim Kunden vorgefahren, und der Fahrer lädt vermittels dem am Fahrzeug angebrachten Ladekran die am Straßenrand abgestellten sperrigen Güter des Kunden auf das Fahrzeug und sortiert sie vor Ort in die einzelnen Sammelbehältnisse entsprechend der unterschiedlichen Sortiertypen der sperrigen Güter. Die Abrechnung beim Kunden kann auf einfache Weise nach Bestimmung des Gewichtes der aufgenommenen sperrigen Güter erfolgen. Abschließend erstellt der Fahrer zusammen mit dem Kunden einen Abholschein und vergleicht dabei mit dem Lieferschein des Entsorgungsdienstleisters auf mögliche Ab- bzw. Zugänge von sperrigen Gütern. Nach Unterzeichnung begibt sich der Fahrer des Entsorgungsfahrzeuges zum nächsten Kunden bzw. zum nächstgelegenen Recycling-Zentrum, wo die Sammelbehältnisse mit den bereits sortierten sperrigen Gütern entleert und der gewünschten Wiederverwertung zugeführt werden.

Die Vorteile bei der Durchführung des neuen Sperrmüllkonzeptes vermittels des erfindungsgemäßen Entsorgungsfahrzeuges liegen vor allem bei einer deutlich größeren Kundennähe, der Einsparung von Kosten aufgrund eines wertstoffbezogenen Kostensystems, kürzeren Reaktionszeiten von der Anforderung des Sperrmüllabtransportes bis zur Abholung des Sperrmülls, einer wesentlichen Verringerung des verbleibenden Restmülls, der einer Wiederverwertung nicht zuführbar ist, der Möglichkeit einer Sortierung und Verwiegung der wiederverwertbaren sperrigen Güter bereits beim Kunden, sowie der Möglichkeit einer gezielten Abholung von Sperrmüll, beispielsweise innerhalb regional eingegrenzter Gebiete. Gleichzeitig ermöglicht die Erfindung eine bessere Auslastung der im Einsatz befindlichen Entsorgungsfahrzeuge bei optimaler Entsorgung der Kunden.

Bei einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist vor gesehen, daß den sperrigen Gütern vom Sortiertyp "Wertstoffgut" ein am Fahrzeug angebrachtes Wertstoffbehältnis zugewiesen ist, welches mit einer gleichfalls am Fahrzeug angeordneten Presseinrichtung zur Verringerung der Dichte des Wertstoffgutes gekoppelt ist. Die Presseinrichtung kann hierbei ein längs zur Fahrtrichtung des Entsorgungsfahrzeuges arbeitendes Presswerk aufweisen, welches insbesondere eine Förder- und Verdichtungsschnecke umfaßt. Im Falle eines aus einem Zugfahrzeug und einem Anhänger bestehenden Entsorgungsfahrzeuges kann des weiteren vorgesehen sein, daß die Presseinrichtung am Zugfahrzeug angeordnet ist, und das der Presseinrichtung zugeordnete Wertstoffbehältnis auf dem Anhänger angeordnet und an die am Zugfahrzeug befindliche Presseinrichtung ankoppelbar ist. Unter den sperrigen Gütern vom Sortiertyp "Wertstoffgut" ist dabei der für die Weiterverarbeitung nicht geeigneter und daher zur Beseitigung bzw. Vernichtung bestimmter Anteil des Sperrmülls zu verstehen, der jedoch nicht mit dem üblichen Haushaltsmüll entsorgt werden kann.

Im übrigen stellen die sperrigen Güter wiederverwertbare sperrige Haushaltsgüter dar, also insbesondere verwertbaren Sperrmüll, Elektronik-Schrott, Altreifen, Fensterflügel, Weißwaren wie Elektroherde, Waschmaschinen oder Kühlschränke oder dergleichen. Nach den Erfahrungen des Patentanmelders setzt sich der aus Haushalten stammende Sperrmüll im Durchschnitt wie folgt zusammen:

  • - Sperrmüll zur Beseitigung: 43%
  • - Sperrmüll zur Verwertung: 57%, davon

    65% verwertbarer Sperrmüll (Sperrmüllbörse)

    10% Elektronik-Schrott

    10% Altreifen/Fenster

    10% Weißwaren

    5% Kühlschränke.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Sammelbehältnisse und das Wertstoffbehältnis jeweils mit einseitig nach oben offenen Einfüllöffnungen versehen sind, die nebeneinanderliegend und mit ihren Außenrändern annähernd bündig zueinander angeordnet sind. Hierbei kann im Sinne einer möglichst hohen Platzeinsparung vorgesehen sein, daß wenigstens einige der Aufnahmekammern der Sammelbehältnisse bzw. des Wertstoffbehältnisses übereinanderliegend angeordnet sind. Ferner kann im Sinne einer möglichst hohen Platzeinsparung vorgesehen sein, daß die Sammelbehältnisse bzw. das Wertstoffbehältnis jeweils einzeln lösbar am Fahrzeug befestigt sind. Die äußeren Abmessungen und Ausgestaltungen der Sammelbehältnisse können hierbei entsprechend den europaweit genormten und eingeführten Containern ausgebildet sein, so daß eine multifunktionale Verwendung des erfindungsgemäßen Entsorgungsfahrzeuges für alle gewerblichen Bereiche gegeben ist.

Wegen der unterschiedlichen Abmessungen und des unterschiedlichen Mengenanfalls der verschiedenen Sortiertypen der sperrigen Güter kann von Vorteil weiterhin vorgesehen sein, daß die äußeren Abmessungen der Aufnahmekammern der Sammelbehältnisse bzw. des Wertstoffbehältnisses entsprechend den unterschiedlichen Sortiertypen der aufzunehmenden sperrigen Güter unterschiedlich ausgebildet sind.

Weitere Merkmale, Vorteile und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung.

Die (einzige) Figur zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung und umfaßt ein aus einem Zugfahrzeug 1 und einem Anhänger 2 bestehendes Entsorgungsfahrzeug 3 zur Aufnahme von am Straßenrand abgestellter sperriger Güter mit unterschiedlichen Sortiertypen, beispielsweise in der Form von in einer Sperrmüllbörse verwertbaren Sperrmüll 4 (Möbel, Möbelstücke und dergleichen), Elektronik-Schrott 5 (Fernseh-, Radiogeräte und dergleichen), Fensterflügel 6, Altreifen 7. Das Entsorgungsfahrzeug 3 umfaßt eine unmittelbar am Fahrzeug angebrachte Sortier- und Sammelvorrichtung 8 mit mehreren voneinander abgegrenzten, jedem Sortiertyp der wiederverwertbaren sperrigen Güter 4 bis 7 entsprechend befüllbaren Sammelbehältnissen 9, 10, 11, 12, 13, 14 und einem mit dem Fahrzeug dauerhaft verbundenen, vom Fahrer zu bedienenden Ladekran 15 mit einem mehrgelenkigen, in mehreren Richtungen beweglichen Ausleger 16 und einem am Ende des Auslegers 16 angeordneten Greifer 1- zur Erfassung des am Straßenrand abgestellten sperrigen Gutes 18 und Verbringung des sperrigen Gutes 18 in das dem Sortiertyp entsprechenden Sammelbehältnis der Sortier- und Sammelvorrichtung 8. Im dargestellten Falle handelt es sich bei dem sperrigen Gut 18 um ein zu beseitigendes, einer Wiederverwertung nicht zuführbares Wertstoffgut, welches in ein am Fahrzeug angebrachtes Wertstoffbehältnis 19 verbracht wird, welches mit einer gleichfalls am Fahrzeug angeordneten Presseinrichtung 20 zur Verringerung der Dichte des Wertstoffgutes 18 gekoppelt ist. Die Presseinrichtung 20 besitzt im dargestellten Fall eine längs zur Fahrtrichtung arbeitende Förder- und Verdichtungsschnecke 21, der über eine trichterförmige Einfüllöffnung 22 das Wertstoffgut 18 zugeführt und unter gleichzeitiger Verpressung an das Wertstoffbehältnis 19 befördert wird. Die den wiederverwertbaren sperrigen Gütern zugeordneten Sammelbehältnisse 9, 10, 11 auf dem Anhänger 2 sowie die Sammelbehältnisse 12, 13, 14 auf dem Zugfahrzeug 1 sind jeweils mit einseitig nach oben offenen, nebeneinander liegend angeordneten Einfüllöffnungen versehen, die wie dargestellt mit ihren Außenrändern annähernd bündig zueinander verlaufen.

Der Ladekran 15 ist mit einem schematisch dargestellten Wägemittel 23 zur Bestimmung des Gewichtes des aufgenommenen sperrigen Gutes 18 ausgestattet. Das Wägemittel 23 ist hierzu mit einer an Bord des Entsorgungsfahrzeuges 3 befindlichen elektronischen Auswerte- und Anzeigeschaltung verbunden, anhand derer das Gewicht des Gutes berechnet und angezeigt und/oder zur Berechnung der dem Kunden entweder in Rechnung gestellten oder gutgeschriebenen Preises weiterverarbeitet wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Entsorgungsfahrzeug zur Aufnahme von am Straßenrand abgestellter sperriger Güter (4 bis 7), die als wiederverwertbare sperrige Güter mit unterschiedlichen Sortiertypen vorliegen, gekennzeichnet durch eine unmittelbar am Fahrzeug (3) angebrachte Sortier- und Sammelvorrichtung (8) mit mehreren voneinander abgegrenzten, jedem Sortiertyp der wiederverwertbaren sperrigen Güter entsprechend befüllbaren Sammelbehältnissen (9, 10, 11, 12, 13, 14, 19) und einem mit dem Fahrzeug (3) dauerhaft verbundenen, vom Fahrer zu bedienenden Ladekran (15) mit wenigstens einem in mehreren Richtungen beweglichen Ausleger (16) und einem am Ende des Auslegers (16) angeordneten Greifer (17) zur Erfassung des am Straßenrand abgestellten sperrigen Gutes (18) und Verbringung des sperrigen Gutes (18) in das dem Sortiertyp entsprechenden Sammelbehältnis (9, 10, 11, 12, 13, 14, 19) der Sortier- und Sammelvorrichtung (8)
  2. 2. Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekran (15) mit einem Wägemittel (23) zur Bestimmung des Gewichtes des aufgenommenen sperrigen Gutes (18) ausgestattet ist.
  3. 3. Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den sperrigen Gütern vom Sortiertyp "Wertstoffgut" ein am Fahrzeug (3) angebrachtes Wertstoffbehältnis (19) zugewiesen ist, welches mit einer gleichfalls am Fahrzeug (3) angeordneten Presseinrichtung (20) zur Verringerung der Dichte des Wertstoffgutes (18) gekoppelt ist.
  4. 4. Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Presseinrichtung (20) ein längs zur Fahrtrichtung arbeitendes Presswerk aufweist.
  5. 5. Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Presseinrichtung (20) eine Förder- und Verdichtungsschnecke (21) umfaßt.
  6. 6. Entsorgungsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die sperrigen Güter (4) wiederverwertbare sperrige Haushaltsgüter, insbesondere verwertbaren Sperrmüll (4), Elektronik-Schrott (5), Altreifen (7), Fensterflügel (6), Weißwaren wie Elektroherde, Waschmaschinen oder Kühlschränke darstellen.
  7. 7. Entsorgungsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelbehältnisse (9, 10, 11, 12, 13, 14) und das Wertstoffbehältnis (19) jeweils mit einseitig nach oben offenen Einfüllöffnungen versehen sind, die nebeneinanderliegend und mit ihren Außenrändern annähernd bündig zueinander angeordnet sind.
  8. 8. Entsorgungsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einige der Aufnahmekammern der Sammelbehältnisse (9, 10, 11, 12, 13, 14) bzw. des Wertstoffbehältnisses (19) übereinanderliegend angeordnet sind.
  9. 9. Entsorgungsfahrzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelbehältnisse (9, 10, 11, 12, 13, 14) bzw. das Wertstoffbehältnis (19) jeweils einzeln lösbar am Fahrzeug (3) befestigt sind.
  10. 10. Entsorgungsfahrzeug nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Abmessungen der Aufnahmekammern der Sammelbehältnisse (9, 10, 11, 12, 13, 14) bzw. des Wertstoffbehältnisses (19) entsprechend den unterschiedlichen Sortiertypen der aufzunehmenden sperrigen Güter (4) unterschiedlich ausgebildet sind.






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