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Dokumentenidentifikation DE69315711T2 14.05.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0711230
Titel WASSERFAHRZEUGANTRIEBSANLAGE
Anmelder Klukowski, Slawomir, Paris, FR
Erfinder Klukowski, Slawomir, Paris, FR
Vertreter Lemke, J., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 86447 Aindling
DE-Aktenzeichen 69315711
Vertragsstaaten BE, DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 04.08.1993
EP-Aktenzeichen 939178505
WO-Anmeldetag 04.08.1993
PCT-Aktenzeichen FR9300789
WO-Veröffentlichungsnummer 9504669
WO-Veröffentlichungsdatum 16.02.1995
EP-Offenlegungsdatum 15.05.1996
EP date of grant 10.12.1997
Veröffentlichungstag im Patentblatt 14.05.1998
IPC-Hauptklasse B60F 3/00

Beschreibung[de]

Die vorgestellte Erfindung betrifft die nautische Antriebseinrichtung eines Amphibienfahrzeuges. Zur Zeit werden Amphibienfahrzeuge mit Schiffsschrauben oder Wasserstrahlpumpen angetrieben. Die Merkmale der Bezeichnung des einzigen Patentanspruchs sind aus der US-A-3 595 199 bekannt.

Jedes Amphibienfahrzeug besitzt zwei getrennte Mechanismen, einen für den Räderantrieb und damit für die Bewegung auf dem Boden, und einen zweiten für den Antrieb auf dem Wasser. Die vorgestellte Erfindung benötigt nur noch den Antrieb der Fahrzeugräder (sie wirken als Pumpen, wenn sie sich unter der Wasserlinie befinden).

Die Einrichtunög besteht aus einem Rad, dessen Felge mit Schaufeln ausgerüstet ist. Sie drehen sich zusammen mit dem angetriebenen Rad. Die Schaufeln verursachen ein Durchströmen der Flüssigkeit in Richtung eines Auslaufkanals. Der Auslauf des Wassers aus dem Auslaufrohr ist so gerichtet, dass sich das Fahrzeug auf dem Wasser bewegt. Um eine gute Funktion der Einrichtung sicherzustellen, ist es notwendig, den Differentialmechanismus zu blockieren oder zu steuern. Fig. 1 stellt die Einrichtung im Querschnitt vor.

Die Nautische Antriebseinrichtung besteht aus einem Reifenmantel (1) und seiner Felge (2). Die Felge (2) ist mit Schaufeln (3) ausgestattet. In dem Bereich, in dem die Flüssigkeit die Schaufeln (3) verlässt, befindet sich ein wendelförmiger Auslaufkanal (4), der an diesem Bereich anliegt und zu ihm hin geöffnet ist. Dabei geht dieser Kanal in das Auslaufrohr (5) über und ist am Ende eventuell mit einer Auslaufdüse versehen. Er ist entgegen der vorgesehenen Bewegungsrichtung gerichtet. Die Befestigungen der Feige, des Radantriebs, der Bremsen usw. sind denen eines normalen Landfahrzeug identisch. Die nautische Antriebseinrichtung erfolgt folgendermassen:

Die Schaufeln (3), die sich zusammen mit der Feige (2) und dem Reifenmantel (1) drehen, arbeiten als Pumpe und beschleunigen die Flüssigkeit in Richtung des Auslaufkanals (4). Nachfolgend strömt die Flüssigkeit aus dem Auslaufrohr (5) mit einer auf diese Weise erhaltenen Geschwindigkeit aus. Damit wird das Fahrzeug durch diese Reaktionkraft bewegt. Die Beschleunigung der Flüssigkeit kann, in der so genannten Pumpe, auf der Basis des Achsen-, Zentrifugal- oder Achsen-Zentrifugal-Durchflusses erfolgen. Fig. 1 zeigt das Prinzip des Achsen-Zentrifugal-Durchflusses. Fig. 2 das Prinzip des Achsendurchflusses. Im Falle des Amphibienfahrzeuges mit 4 angetriebenen Rädem ergeben sich 4 Antriebspumpen. Mit dem Lenkrad orientiert man die Räder und damit die Richtung des ausströmenden Wassers. Es fliesst aus den Auslaufrohren (5) der Lenkräder aus. Dies ermöglicht die Lenkung des Amphibienfahrzeuges auf dem Wasser ohne zusätzliche Steuereinrichtungen (Steuer, Spoiler...). Um eine gute Funktion des Antriebes zu erhalten, ist eine Blockierung oder Steuerung des Differentialmechanismus notwendig. Die Steuerung des Differentialmechanismus (fakultativ) erlaubt eine Erhöhung der Manövrierbarkeit des Fahrzeuges in Kurven. Die Erfindung kann auch als Pumpe benutzt werden, in dem man Evakuationsleitungen am(an den) Auslaufrohr(en) anschliesst. Dazu müssen sich die Räder unter der Wasserlinie befinden.

ZUSAMMENFASSUNG Nautische Antriebseinrichtung eines Amphibienfahrzeuges

Die vorgestellte Erfindung beschreibt eine nautische Antriebseinrichtung.

Nautische Antriebseinrichtung eines Amphibienfahrzeuges, dessen angetriebene Räder Felgen beinhalten, die mit Schaufeln (3) ausgerüstet sind, die sich zusammen mit den Rädem drehen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass jedes Rad auf diese Weise ausgerüstet, in dem Bereich, wo die Flüssigkeit die Schaufeln (3) verlässt, einen wendelförmigen Auslaufkanal (4) besitzt, der an diesem Bereich anliegt, zu ihm hin geöffnet ist und in ein Auslaufrohr (5) übergeht, das entgegen die vorhergesehene Bewegungsrichtung gerichtet ist. Falls die angetriebenen Räder bewegt werden, wird die Orientierung dieser Räder die Lenkung des Fahrzeuges auf dem Wasser ohne zusätzliche Hilfsmittel ermöglichen.

Die Räder des Fahrzeuges, die auf diese Art und Weise ausgerüstet sind, bilden Pumpen, die das sich auf dem Wasser befindende Fahrzeug dank der Reaktionkraft fortbewegen.


Anspruch[de]

1. Nautische Antriebseinrichtung eines Amphibienfahrzeuges, dessen angetriebene Räder Felgen beinhalten, die mit Schaufeln (3) ausgerüstet sind, die sich zusammen mit den Rädern drehen und die eine Flüssigkeit in den Einlauf der Auslaufeinrichtung beschleunigen. Diese Auslaufeinrichtung besteht aus einer Auslaufdüse, die entgegen der vorgesehenen Bewegungsrichtung gerichtet ist,

dadurch gekennzeichnet dass

jedes Rad, wie oben beschrieben ausgerüstet, in dem Bereich, wo die Flüssigkeit die Schaufeln (3) verlässt, einen Auslaufkanal (4) als Auslaufeinrichtung besitzt, der an diesem Bereich anliegt, zu ihm hin geöffnet ist und in ein Auslaufrohr (5) übergeht, das von der so genannten Auslaufdüse abgeschlossen wird.







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