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Dokumentenidentifikation DE19748625A1 20.05.1998
Titel Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke
Anmelder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Erfinder Fleck, Oskar, 45711 Datteln, DE
Vertreter Hoffmeister, H., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 48147 Münster
DE-Anmeldedatum 04.11.1997
DE-Aktenzeichen 19748625
Offenlegungstag 20.05.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 20.05.1998
IPC-Hauptklasse E04D 1/10
Zusammenfassung Damit sich Metallplatten als Verkleidungs- oder Eindeckungselemente an und in Gebäuden ersetzen lassen, und mit der Sichtfläche der Verkleidung unterschiedliche visuelle, "metallische" Effekte erzielt werden können, wird ein Produkt vorgeschlagen, das aufweist
- wenigstens ein Tafelelement (10) aus Kunststoff mit einem Ober- und einem Unterflächenelement (11) und
- wenigstens eine Metall-Lackbeschichtung (110), die wenigstens auf dem Oberflächenelement (11) aufgebracht ist und eine Außenfläche (210) des Tafelelementes (10) metallähnlich ausbildet.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke.

Es ist bekannt, als Verkleidungs- oder Eindeckungselemente an und in Gebäuden flache oder gebogene Metallplatten anzubringen. So werden beispielsweise Außenwände und Dächer von Gebäuden und Kirchtürmen entweder ganz flächig oder in Form von Muster- oder Schriftzügen mit metallenen Ziertaschen verkleidet. Die Verwendung von Metallplatten ist mit großem finanziellen Aufwand verbunden, insbesondere dann, wenn Buntmetalle, wie Kupfer oder Messing, vorgesehen sind, die der Wand- oder Dachoberfläche ein gewünschtes Aussehen verleihen sollen. Ein anderer Aspekt der Verwendung von Metallplatten ist ihr Gewicht, das bereits beim Bauentwurf oder bei Reparatur berücksichtigt werden muß.

Es stellt sich daher die Aufgabe, eine Produkt anzubieten, mit dem sich die Metallplatten ersetzen lassen und mit dem an der Sichtfläche der Verkleidung unterschiedliche visuelle, "metallische" Effekte erzielt werden können.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe mit einem metallimitierenden Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke gelöst, das aufweist

  • - wenigstens ein Tafelelement mit einem Ober- und einem Unterflächenelement und
  • - wenigstens einer Metall-Lackbeschichtung, die wenigstens auf dem Oberflächenelement aufgebracht ist und eine Außenfläche des Tafelelementes metallähnlich ausbildet.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Eindeckungs- und Verkleidungselement nicht vollständig aus Metall hergestellt werden muß, sondern daß die auf dem Tafelelement aufgebrachte Metall-Lackbeschichtung das Tafelelement metallähnlich erscheinen läßt. Hierdurch ist es möglich, das Tafelelement aus einem nicht so kostenaufwendigen Material herstellen zu können. Darüberhinaus ist es möglich, dem Tafelelement jede beliebige Form zu geben, die für den entsprechenden Einsatzfall erforderlich ist.

Das Tafelelement kann wenigstens ein Befestigungsteil aufweisen, das im Bereich einer Befestigungsseite angebracht werden kann. Hierdurch ist es möglich, das Tafelelement auf einer Unterlage anzubringen. Das Befestigungsteil kann aus einer oder mehreren speziell ausgebildeten Ausnehmungen bestehen, in die ein Stift, ein Nagel oder eine Schraube für die Befestigung durchführbar ist. Das Befestigungsteil kann darüberhinaus als Ergänzung oder als alleinige Befestigungsmöglichkeit eine selbstklebende Fläche aufweisen, mit der das Tafelelement auf eine Wand oder eine andere Unterlage aufklebbar ist. Das Befestigungsteil kann auch mit Hilfe anderer Befestigungslösungen, wie Anschweißen, angebracht werden.

Mit einem ersten Tafelelement, auf dessen Ober- und Unterflächenelement eine Metall-Lackbeschichtung aufgebracht ist und die jeweils eine der Außenflächen darstellen, kann eine Verkleidungstafel ausgebildet werden. Die Verkleidungstafel kann dabei ähnlich wie eine Dacheindeckungsplatte, insbesondere Schieferschindel, oder wie eine Fliese verlegt werden.

Es können aber ein zweites und ein drittes Tafelelement an einer ihrer Seitenbegrenzungen in einem Tafelöffnungswinkel zu einer Winkeltafel verbunden werden. Der Tafelöffnungswinkel kann 30 bis 160°, vorzugsweise 90° oder 120°, betragen. Hierbei bilden die jeweils mit einer Metall-Lackbeschichtung versehenen Oberflächenelemente die Außenflächen. Um dem Winkelprofil ein einheitliches Aussehen zu geben, werden die beiden Lackbeschichtungen vorteilhafterweise in einem Lackierungsschritt aufgebracht.

Die Metall-Lackbeschichtung kann wenigstens mit einem aushärtbaren Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack, wie Kunstharz-Kupferlack, -Messinglack und/oder Aluminiumlack, ausgebildet sein. Auch andere Metallacke, wie Silber- oder Goldlack, sind einsetzbar. Der Einsatz des jeweiligen Metallackes bestimmt die jeweilige gewünschte Metall-Imitation.

Der Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack ist wie folgt auftragbar:

Auf das Ober- und/oder Unterflächenelement kann zuerst dessen Klarlackanteil aufgebracht sein. Vor dessen Aushärtung kann dann das weitere Einspritzen eines Metallanteiles erfolgen. Hierdurch kann die Metallimitation dekorativer vorgenommen werden. Der Metallanteil löst sich hierbei nebelartig im Klarlack auf. Möglich ist es darüberhinaus, auf den Flächenelementen unterschiedliche Metallacke zu verarbeiten. So kann die sichtbare Außenfläche so ausgebildet sein, daß sie einen Übergang von Aluminium über Kupfer in Messing oder eine klar nebeneinander abgegrenzte Metallisierung realisiert.

Auf den so aufgebrachten Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack kann eine weitere Klarlack-Schicht aufgebracht werden. Die weitere Klarlack-Schicht gibt der äußeren Oberfläche einen weiteren sehr wirkungsvollen Schutz gegen Witterungseinflüsse.

Die Tafelelemente der Verkleidungs- und der Winkeltafel können aus Kunststoff hergestellt sein. Durch seine gute Formbarkeit lassen sich damit sehr kostengünstig alle möglichen flachen oder gebogenen Tafel formen und Tafelstrukturierungen realisieren. Als Kunststoff kann ein Polycarbonat-Kunststoff eingesetzt werden. Kommt ein solcher Kunststoff zum Einsatz, kann er unterschiedlich eingefärbt werden. Wird er schwarz eingefärbt, lassen sich die metallimitierenden Eindeckungs- und Verkleidungselemente besonders gut in schieferverkleideten Flächen verlegen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 und 2 eine metallimitierende Verkleidungstafel in einer schematischen Drauf- und Hinteransicht;

Fig. 3 einen Schnitt durch eine Verkleidungstafel gemäß Fig. 1 entlang der Linie III-III;

Fig. 4a, 4b eine metallimitierende Winkeltafel in einer schematischen Draufsicht;

Fig. 4c einen Schnitt I-I gemäß Fig. 4a;

Fig. 5 ein mit Schiefertafeln, metallimitierenden Verkleidungstafeln und metallimitierenden Winkeltafeln eingedeckten Kirchturm und

Fig. 6 ein mit Schiefer-, metallimitierenden Verkleidungs- und metallimitierenden Winkeltafeln verkleidetes Haus.

In den Fig. 1 bis 3 ist eine metallimitierende Verkleidungstafel 1 und in den Fig. 4a und 4b eine metallimitierende Winkeltafel 2 gezeigt.

Sie bestehen aus Tafelelementen 10, 10', 10'', die aus einem Kunststoff, insbesondere einem Polycarbonat, hergestellt sind.

Das Tafelelement 10 ist, wie die Fig. 1 und 2 zeigen, so gestaltet, daß es als eine "Links- und Rechts-Verkleidungsplatte" verwendet werden kann. Hierzu weist es ein Ober- und ein Unterflächenelement 11, 12 auf.

Das Tafelelement 10 der Verkleidungstafel 1 weist eine annähernd rechteckige Gestalt auf und hat

  • - eine gerade Befestigungsseite 13,
  • - einen im wesentlichen sensenförmig ausgebildeten Endschwanz 16 und
  • - zwei sich gegenüberliegende Seitenbegrenzungen 14 und 15.

Die Befestigungsseite 13 und die Seitenbegrenzungen 14 und 15 beschreiben die Kontur eines Vierecks. Der sensenförmige Endschwanz 16 hat die für Schieferplatten übliche Ausbildung, die durch eine einseitige Rundung gekennzeichnet ist.

Um die Verkleidungstafel 1 auf einem Untergrund befestigen zu können, sind die für das Einschlagen der speziell ausgebildeten Versenkkopf-Nägel entsprechende Durchbrechungen bereits in dem Tafelelement 10 eingeformt.

Hierzu sind beabstandet von der Befestigungsseite 13

  • - eine erste Reihe Durchbrechungen 21, 22, 23, 24, 25, 26 und
  • - darunterliegend eine zweite Reihe Durchbrechungen 31, 32, 33, 34, 35 und 36 angeordnet.

Soll das Tafelelement 10 als linksseitige Verkleidungstafel 1 eingesetzt werden, werden die Nägel durch linksseitige Senkausnehmungem 22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11 und 35.11 (vgl. Fig. 1) eingeschlagen.

Bei dem Einsatz des Tafelelementes 10 als rechtsseitige Verkleidungstafel 1 hingegen werden die Nägel durch rechtsseitige Senkausnehmungen 21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12 und 36.12 (vgl. Fig. 2) geführt.

Durch die besondere Anordnung der jeweiligen Senkausnehmungen wird erreicht, daß beim Annageln der Kopf des jeweiligen Nagels von der jeweiligen Senkausnehmung aufgenommen wird. Dadurch, daß die Senkausnehmungen versetzt zueinander angeordnet sind, ist noch genügend Material vorhanden, die den Nagelschaft in der jeweiligen Durchbrechung 21, . . ., 36 hält, denn das Tafelelement 10 hat nur eine solche Dicke D, die in diesem Fall den natürlichen Schieferplatten entspricht.

Wie die Fig. 4a bis 4c zeigen, werden die Tafelelemente 10' und 10'' in einem Tafelöffnungswinkel miteinander verbunden. Der Tafelöffnungswinkel beträgt bei der Winkeltafel 2 gemäß Fig. 4a α1 = 120° und bei der Winkeltafel gemäß Fig. 4b α2 = 90°.

Die Tafelelemente 10', 10'' sind ähnlich dem bereits beschriebenen Tafelelement 10 ausgebildet und weisen ebenfalls eine annähernd rechteckige Gestalt auf und haben

  • - gerade Befestigungsseiten 13', 13''
  • - einen sensenförmig ausgebildeten Endschwanz 16', 16'' und
  • - zwei sich gegenüberliegende Seitenbegrenzungen 14', 14'' und 15', 15''.

Jedes der Tafelelemente 10, 10', 10'' beschreiben durch ihre Seitenbegrenzungen die Kontur eines Vierecks, wobei der sensenförmige Endschwanz 16', 16'' ebenfalls mit einer einseitigen Rundung 17', 17'' verbunden sind.

Die Tafelelemente 10' und 10'' sind an ihren Seitenbegrenzungen 15', 15'' miteinander verbunden. Zur Ausbildung einer Winkeltafel 2 können entweder zwei Tafelelemente oder vier im teilweise Verlegungszustand miteinander verbunden werden.

Erfindungswesentlich ist, daß auf die Ober- und Unterflächenelemente 11, 11', 11'', 12 eine Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 aufgebracht wird. Eingesetzt wird hierfür ein Zweikomponenten-Kunstharz- Metallack. Die Metallart bestimmt das jeweilige Metallimitat. Einsetzbar sind deshalb Zweikomponenten-Kunstharz-Kupferlacke, -Messinglacke, Aluminiumlacke und/oder Edelstahl imitierende Lacke.

Auf das jeweilige gereinigte Oberflächenelement 11, . . . wird bei dem Lackieren zuerst der Klarlackanteil des Zweikomponenten-Kunstharz-Metallackes aufgebracht. In den noch flüssigen, fließfähigen Klarlack wird der Metallanteil eingespritzt. Hierdurch entsteht eine wolkenähnliche oder wirbelähnliche Bilddarstellung auf dem jeweiligen Oberflächenelement. Soll hingegen eine durchgehend metallimitierende Metall-Lackbeschichtung realisiert werden, werden der Klarlackanteil und der Metallanteil sofort aufgetragen. Nach dem Aushärten der Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 kann diese nochmals mit einer zusätzlichen Klarlack-Schicht versehen werden.

Die entsprechend gestaltete Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', 120 stellt so eine Außenfläche 210, 220 der Verkleidungstafel 1 gemäß den Fig. 1 und 2 bzw. Außenflächen 210', 210'' der Winkeltafel 2 dar.

Die Oberflächenelemente 11, . . . und das Unterflächenelement 12 können glatt (wie es Fig. 1 zeigt, oder strukturiert ausgebildet sein. In den Fig. 2 bis 4b weisen die Oberflächen- und die Unterflächenelemente eine ähnliche Struktur auf, wie sie von Natur-Schieferplatten her bekannt ist.

Der Einsatz der erfindungsgemäßen Verkleidungstafel 1 und der Winkeltafel 2 wird anhand der Fig. 5 und 6 speziell erläutert.

In Fig. 5 ist ein Kirchturm 5 dargestellt. Er weist ein zu einer Spitze geformtes Dach 41 auf. Das Dach 41 ist in bekannter Art und Weise mit Schieferplatten 42.1, . . ., 42.n eingedeckt. Zur Verzierung des Daches 41 sind mit den Schieferplatten 42.1, . . . erfindungsgemäße Verkleidungsplatten 43.1, . . ., 43.n verlegt. Die Verkleidungsplatten 43.1, . . . sind als Kontrast zur schwarzen Farbe der Schieferplatten 42.1, . . . mit einem Zweikomponenten-Kunstharz-Aluminiumlack beschichtet. Die aluminiumimitierende Metall-Lackbeschichtung 110 hebt nach der Verlegung auf dem Dach 41 die dargestellten Konfigurationen in Form von Kreuzen, Vierecken bzw. der gezeigten Zahl 96 hervor. Zur Hervorhebung der Konturen des Daches 41 des Kirchturmes 40 sind die Ecken mit Winkelplatten 44.1, . . . , 44.n eingedeckt. Auch hier sind die Oberflächenelemente 11', 11'' mit einer aluminiumimitierenden Metall-Lackbeschichtung 110', 110'' überzogen.

Von besonderem Vorteil ist, daß der Tafelöffnungswinkel α1, α2 bereits vor dem Verlegen eingestellt werden kann. Hierdurch ist eine Anpassung an die jeweilige Eckenform problemlos möglich. Von besonderem Vorteil ist darüberhinaus, daß die Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'', falls sie durch Sturmschäden bzw. abgeschlagen wird, durch einfaches Nachauftragen wieder ausgebessert und ergänzt werden kann.

Eine weitere Einsatzmöglichkeit für die erfindungsgemäße Verkleidungs- und Winkeltafel 1, 2 ist bei einem Haus 50 möglich, wie es Fig. 6 zeigt. Von seinen äußeren Umrissen sind eine Seitenwand 56 und eine Giebelwand 57 gezeigt. In der Seitenwand 56 befindet sich ein Fenster 58.

In Gebirgsgegenden werden die Seiten- und die Giebelwände anstelle mit Putz mit Schieferplatten bestückt. In Fig. 6 ist die zu sehende Seitenwand 56 mit Schieferplatten 55.1, 55.2 in bekannter Art und Weise verkleidet.

Zur Verzierung der unteren Hälfte der Seitenwand 56 sind mit den Schieferplatten 55.1, . . . als fortlaufende eckförmige Kurve hintereinander Metallplatten 54.1, . . ., 54.n verlegt. Ebenso kann mit den Metallplatten 54.1, . . . eine Umrandung des Fensters 58 vorgenommen werden. Von Vorteil ist, daß durch die beidseitige Lackierung die Metallplatten als Links- und Rechtsverkleidungsplatten verwendet werden können.

Der in der Seiten- und der Giebelwand 56, 57 vorhandene Sims ist mit Metall-Eckplatten 53.1, . . ., 53.n belegt, wie sie in Fig. 4a gezeigt sind. Hierbei ist der Tafelöffnungswinkel α2 ≥ 90° und der Schräge des Sims angepaßt.

Auf die durch die Seitenwand 56 und die Giebelwand 57 ausgebildete Ecke sind Metall-Eckplatten 53.1', . . ., 53.n' aufgelegt. Die Metall-Lackbeschichtung 110, 110', 110'' der Metalleckplatten 53.1, . . . , 53.1', . . . und der Metallplatten 54.1, . . . kann vor vor dem Verlegen so ausgewählt werden, daß die gesamte Fassadengestaltung einheitlich und designerisch abgestimmt vorgenommen werden kann.

Der Einsatz der erfindungsgemäßen Verkleidungs- und Winkeltafel ist nicht nur allein auf Fassadenbeläge begrenzt. Vielmehr sind solche Tafeln auch in Ziegeldächern verlegbar. Dadurch, daß Kunststoff zum Einsatz kommt, läßt sich das Relief der Verkleidungs- und der Winkeltafeln 1, 2 dem Relief der Dacheindeckungsplatten nachformen. Durch die jeweilige Auswahl des Metalls kann die Metall-Lackbeschichtung 110, . . . die äußere Gestaltung des Ziegeldaches verschönern.

Einsetzbar sind Verkleidungstafeln 1 und Winkeltafeln 2 darüberhinaus im Inneren eines Hauses. So können sie fliesenähnlich gestaltet Türausgänge, Kamine, Sitzecken, Blumenrabatten und andere besonders im Gebäude hervorzuhebende Bereiche ein- bzw. auskleiden. Erfolgt eine Verlegung der Verkleidungs- und Winkeltafeln 1, 2 wie das Verlegen von Kacheln und Fliesen, so sichert der eingesetzte Kunststoff des Tafelelements, daß die metallimitierenden Verkleidungselemente nicht wie reine Metallplatten durch den Verlegungsmörtel zerstört werden.

Insgesamt ergeben sich damit zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten, die die genannten Verkleidungstafeln vorteilhaft machen. Bezugszeichenliste 1 Verkleidungstafel

2 Winkeltafel

10,10', 10'' Tafelelement

11,11, 11'' Oberflächenelement

110,110', 110'' Metall-Lackbeschichtung

210,210', 210'' Außenfläche

12 Unterflächenelement

120 Metall-Lackbeschichtung

220 Außenfläche

13,13', 13'' Befestigungsseiten

14,14', 14'' Seitenbegrenzungen

15,15', 15'' Seitenbegrenzungen

16,16', 16'' sensenförmiger Endschwanz

17,17', 17'' einseitige Rundung

21, . . ., 26,

21' . . ., 24',

31, . . ., 36 Durchbrechung

22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11, 35.11linksseitige Senkausnehmung

21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12, 36.12rechtsseitige Senkausnehmung

D Dicke

α1, α2 Tafelöffnungswinkel

40 Kirchturm

41 Dach

42.1,. . ., 42.n Schieferplatte

43.1,. . ., 43.n Verkleidungsplatte

44.1, . .., 44.n Winkelplatte

50 Haus

53.1, . . ., 53.n, 53.1' . . . ., 53.n' Metalleckplatte

54.1, . . ., 54.n Metallplatte

55.1, . . ., 55.n Schieferplatte

56 Seitenwand

56 Giebelwand

58 Fenster


Anspruch[de]
  1. 1. Metallimitierendes Eindeckungs- und Verkleidungselement für Bauzwecke, das aufweist:
    1. - wenigstens ein Tafelelement (10, 10' 10'') mit einem Ober- und einem Unterflächenelement (11, 11', 11'', 12) und
    2. - wenigstens einer Metall-Lackbeschichtung (110, 110', 110'', 120), die wenigstens auf dem Oberflächenelement (11, 11', 11'', 12) aufgebracht ist und eine Außenfläche (210, 210', 210'', 220) des Tafelelementes (10, 10', 10'') metallähnlich ausbildet.
  2. 2. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tafelelement (10, 10', 10'') wenigstens ein Befestigungsteil (21, . . . 26, 31, 36, 22.11, 24.11, 26.11, 31.11, 33.11, 35.11, 21.12, 23.12, 25.12, 32.12, 34.12, 36.12, 21', . . . 24') aufweist, das im Bereich einer Befestigungsseite (13) des Tafelelementes (10, 10', 10'') ausgebildet ist.
  3. 3. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Tafelelement (10) auf seinem Oberflächen- und seinem Unterflächenelement (11, 12) mit einer Metall-Lackbeschichtung (110, 120) versehen ist, die jeweils eine der Außenflächen einer Verkleidungstafel (1) ausbilden.
  4. 4. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweites und ein drittes Tafelelement (10', 10'') an einer ihrer Seitenbegrenzungen (15, 15'') in einem Tafelöffnungswinkel (α1, α2) verbunden und auf ihren Oberflächenelementen (11', 111'') jeweils mit einer Metall-Lackbeschichtung (110', 110'') versehen sind, die jeweils die Außenflächen einer Winkeltafel (2) ausbilden.
  5. 5. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metall-Lackbeschichtung (110, 110', 110'', 120) aus wenigstens einem aushärtbaren Zweikomponenten-Kunstharz-Metall, inbesondere einem Kunstharz-Kupferlack, -Messinglack und/oder Aluminiumlack, besteht.
  6. 6. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack zusätzlich beschichtet ist, nämlich zuerst mit einer Klarlackschicht auf dem Ober- und/oder Unterflächenelement (11, 11', 11'', 12), vor dessen Aushärtung ein Lack mit Metallanteil aufgespritzt ist.
  7. 7. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem ausgehärteten Zweikomponenten-Kunstharz-Metallack eine weitere Klarlack-Schicht aufgebracht ist.
  8. 8. Eindeckungs- und Verkleidungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Tafelelemente (10, 10', 10'') der Verkleidungs- und der Winkeltafel (1) aus einem Kunststoff, insbesondere einem Polycarbonat-Kunststoff, hergestellt sind.






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