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VORRICHTUNG ZUM TRAGEN EINES DREHENDEN KÖRPERS - Dokument DE69501894T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69501894T2 23.07.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0765404
Titel VORRICHTUNG ZUM TRAGEN EINES DREHENDEN KÖRPERS
Anmelder Paul Wurth S.A., Luxemburg/Luxembourg, LU
Erfinder LONARDI, Emile, L-4945 Bascharage, LU;
CIMENTI, Giovanni, L-5825 Fentange, LU
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69501894
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 05.05.1995
EP-Aktenzeichen 959194119
WO-Anmeldetag 05.05.1995
PCT-Aktenzeichen EP9501717
WO-Veröffentlichungsnummer 9534689
WO-Veröffentlichungsdatum 21.12.1995
EP-Offenlegungsdatum 02.04.1997
EP date of grant 25.03.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 23.07.1998
IPC-Hauptklasse C21B 7/18
IPC-Nebenklasse B65G 69/04   F27D 3/10   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung für einen um eine im wesentlichen vertikale Achse rotierenden, schweren Körper, wie zum Beispiel einen Rotationstrichter. Sie betrifft insbesondere eine Vorrichtung dieser Art, die auf der einen Seite ein metallisches Laufband aufweist, das eine ringförmige Lauffläche definiert, und auf der anderen Seite mindestens n Rollen aufweist, wo n eine ganze Zahl größer als drei ist, wobei diese n Rollen so angeordnet sind, daß sie auf der Lauffläche aufliegen, um den rotierenden Körper zu tragen.

Eine Vorrichtung dieser Art ist zum Beispiel aufgrund des Dokuments US-A-4.812.100 bekannt, in dem sie im Zusammenhang mit einem Rotationstrichter eines Schachtofens beschrieben wird. Ein solcher Rotationstrichter wiegt, wenn er gefüllt ist, mehrere hundert Tonnen. Wenn drei im Abstand von 120º angeordnete Tragrollen vorgesehen werden, muß jede Rolle so dimensioniert werden, daß sie mindestens ein Drittel des Gewichts des Trichters aufehmen kann. Natürlich war man daran interessiert, möglichst kleine Rollen zu verwenden. Daraus ergab sich die Idee, mehr als drei Rollen vorzusehen. Aber bei der praktischen Verwirklichung dieser Idee traten Probleme auf. Wenn man den Fall untersucht, in dem der Trichter von vier im Abstand von 90º angeordneten Rollen getragen wird, ergibt sich in der Tat, daß anstatt jede Rolle für die Aufnahme von 25% des Gewichts des Trichters dimensionieren zu können, jede Rolle für die Aufnahme von mindestens 50% des Gewichts des Trichters dimensioniert werden muß. Dieses Paradox ist darauf zurückzuführen, daß die vier Rollen in der Tat nie genau in einer Ebene liegen.

In dem obenerwähnten Dokument wurde das Problem der Aufteilung des Gewichts des Trichters auf mehr als drei Rollen dadurch gelöst, daß vier mit einer speziellen Aufhängung versehene Rollenpaare vorgesehen wurden. Die Rollen eines Paars werden in der Tat von einer Achse getragen, die um eine radiale Achse schwenkbar ist, und jede der Rollen ist mit Hilfe von schwimmenden Lagern, die mit Federn ausgerüstet sind, in ihrer Achse angebracht.

Das Problem, das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegt, besteht darin, eine Vorrichtung von der in dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen Art vorzuschlagen, die viel einfacher ist als die in dem Dokument US-A-4.812.100 beschriebene Vorrichtung, und die dennoch geeignet ist, eine ungleiche Aufteilung des Gewichts des schweren Körpers auf mehr als drei Rollen im wesentlichen zu korrigieren.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird dieses Problem durch elastisch komprimierbare Mittel gelöst, die unter dem Laufband so angeordnet sind, daß die Lauffläche elastische Verformungen um die Kontaktpunkte zwischen den Rollen und der Lauffläche herum aufweist. Diese elastisch komprimierbaren Mittel sind andererseits so dimensioniert, daß die elastischen Verformungen der Lauffläche ausreichen, um eine ungleiche Aufteilung des Gewichts des schweren Körpers auf die Rollen infolge von leichten Fehlern bei der koplanaren Anordnung der Rollen im wesentlichen zu korrigieren.

Die vorliegende Erfindung hat den Vorteil, daß die Aufhängung der n Rollen viel einfacher sein kann als die in dem Dokument US-A-4.812.100 beschriebene Aufhängung, während zugleich Ergebnisse garantiert werden, die hinsichtlich der Aufteilung der Lasten auf die n Rollen ausreichend sind.

Die elastisch komprimierbaren Mittel könnten natürlich ein Ring aus elastomerem Material sein, der unter dem metallischen Laufband, das die Lauffläche definiert, angeordnet wird. Es wird jedoch geschätzt werden, daß gemäß der vorliegenden Erfindung elastisch komprimierbare Mittel vorgeschlagen werden, die völlig metallisch sind. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen diese elastisch komprimierbaren Mittel in der Tat ein metallisches Band auf, das mit zu der Lauffläche parallelen Langlöchern versehen ist. Es wird geschätzt werden, daß es sich um eine besonders einfach zu verwirklichende Lösung handelt, die beinahe nichts kostet, die keine Wartung erfordert, und die hinsichtlich der elastischen Verformungen ausgezeichnete Eigenschaften aufweist.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist in vorteilhafter Weise einen Tragzylinder, der koaxial zu der Drehachse ist und eine hohe Steifigkeit hat, einen ringförmigen Befestigungsflansch, der von einem ersten Ende des Tragzylinders getragen wird, und ein auf dem Tragflansch befestigtes Laufband auf. Der Tragzylinder weist dabei in der Nähe des Befestigungsflanschs zu der Lauffläche parallele Langlöcher auf. Wenn diese Lösung bei einem Rotationstrichter angewandt wird, bildet der Tragzylinder zum Beispiel die zylindrische Wand des Trichters. Außerdem ist noch anzumerken, daß die Lauffläche entweder mit dem drehbaren Körper, oder mit der Tragkonstruktion fest verbunden sein kann.

Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden aus der ausführlichen Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, die als Beispiel bei einem Rotationstrichter eines Hochofens angewandt wird, und den beigefügten Zeichnungen abgeleitet werden, wobei die Zeichnungen Folgendes darstellen:

- Die Figur 1 ist ein Aufriß eines Hochofens, der mit einem Rotationstrichter ausgerüstet ist, der mit einer erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung versehen ist.

- Die Figuren 2 und 3 dienen dazu, das der Erfindung zugrunde liegende Problem zu veranschaulichen; sie geben in einem Grundriß eine Vorrichtung mit drei Tragrollen (Figur 2) bzw. vier Tragrollen (Figur 3) wieder.

- Die Figuren 4A und 4B sind lineare Abwicklungen eines Aufhängesystems mit vier Rollen; das System der Figur 4B gibt das System der Figur 4A wieder, nachdem dieses gemäß der Erfindung angepaßt wurde.

- Die Figur 5 ist ein vertikaler Schnitt der erfindungsgemäßen Aufhängevorrichtung des Rotationstrichters der Figur 1.

- Die Figur 6 dient dazu, die Verformungen der Lauffläche bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit Hilfe von zwei Diagrammen schematisch zu erklären.

Die Figur 1 zeigt den oberen Teil eines Hochofens 10, der mit einer Beschickungsvorrichtung 12 mit zentraler Zuführung ausgerüstet ist. Diese Beschickungsvorrichtung 12 weist insbesondere einen insgesamt mit der Kennziffer 14 bezeichneten Vorratstrichter auf. Es handelt sich um einen Rotationstrichter, der sich um die zentrale Achse 16 des Hochofens 10 drehen kann, um eine asymmetrische Füllung eines unter dem Vorratstrichter 14 gelegenen Schleusentrichters zu vermeiden.

Der Vorratstrichter 14 ist auf einer Plattform 18 angebracht, die wiederum von einer Superstruktur 20 getragen wird. Diese Superstruktur 20 liegt auf der Wand 20 des Hochofens 10 auf. Die Aufhängung des Trichters 14 auf der Plattform 18 ist mit Hilfe von vier auf der Plattform 18 angebrachten Rollen 24 verwirklicht. Diese Rollen 24 liegen auf einem ringförmigen Laufband 26 auf, das den Trichter 14 umgibt und damit fest verbunden ist.

In der Figur 1 ist noch zu sehen, daß der Trichter 14 einen oberen Teil aufweist, der eine zylindrische Wand 28 hat, und einen unteren Teil aufweist, der eine kegelstumpfförmige Wand 30 hat. Das Laufband 26 ist an dem unteren Rand der zylindrischen Wand 28 befestigt. Dieser Rand steht über die Verbindungslinie zwischen der zylindrischen Wand 28 und der kegelstumpfförmigen Wand 30 ein wenig nach unten über. Ein solcher Trichter 14 einer Beschickungsanlage 12 eines Hochofens 10 wiegt, wenn er gefüllt ist, mehrere hundert Tonnen. Dieses Gewicht soll von den Tragrollen 24 aufgenommen werden, um über die Plattform 18 und die Superstruktur 20 auf die Wand 22 des Hochofens 10 übertragen zu werden.

Das der vorliegenden Erfindung zugrunde liegende Problem wird nun unter Bezugnahme auf die Figuren 2, 3 und 4A diskutiert. In der Figur 2 sind drei im Abstand von 120º angeordnete Tragrollen zu sehen. Die Drehachsen der drei Rollen haben einen Schnittpunkt auf der Achse 16. Es ist offensichtlich, daß bei dieser Anordnung die drei Rollen 24&sub1;, 24&sub2; und 24&sub3; jeweils ein Drittel des Gesamtgewichts des Trichters 14 tragen, wenn der Schwerpunkt des Trichters auf der Achse 16 gelegen ist. Auf den ersten Blick würde man folglich annehmen, daß in dem Fall der Figur 3 jede der vier Rollen 24&sub1;, 24&sub2;, 24&sub3; und 24&sub4; ein Viertel des Gesamtgewichts zu tragen hat. In der Praxis ist dies jedoch nicht der Fall. Die vier Punkte P&sub1;, P&sub2;, P&sub3; und P&sub4; der Rollen 24, die die Punkte eines potentiellen Kontaktes der Rollen 24&sub1;, 24&sub2;, 24&sub3; und 24&sub4; mit dem Laufband 26 darstellen, liegen in der Tat nie genau in einer Ebene. Daraus ergibt sich, daß die Lauffläche nur auf drei Rollen aufliegt. In der Figur 4A, die eine lineare Abwicklung der Vorrichtung der Figur 3 ist, haben die Rollen 24&sub1;, 24&sub3; und 24&sub4; Kontakt mit der Lauffläche In der Figur 3 ist zu sehen, daß die Projektion G des Schwerpunktes des Trichters 14 auf der Halbgeraden (0, P&sub4;] in einem Abstand "e" von dem Punkt 0 gelegen ist. Dann kann leicht überprüft werden, daß sich die folgenden Rückwirkungen auf die Rollen ergeben:

R&sub2; = 0; R&sub4;= (2e/D)*P; R&sub1; = R&sub3; = (P/2)*(1-e/D)

wo D der Durchmesser des Laufkreises 32 ist.

Das Verhältnis (e/D) ist dabei im allgemeinen sehr klein (mit anderen Worten, die Exzentrizität des Schwerpunktes G des Trichters 14 ist gering), was zur Folge hat, daß jede der vier Rollen für die Aufnahme von 50% des Gewichts des Trichters dimensioniert sein sollte. Außerdem ist es wichtig, darauf hinzuweisen, daß das Laufband 26, das auf der unteren Stirnfläche des Zylinders 28 mit vertikaler Achse befestigt ist, der Bodenfläche eines nahezu unendlich starren Balkens gleichgesetzt werden kann. Mit anderen Worten, das Laufband 26 weist fast keine Verformungen auf.

In der Figur 4B ist die gemäß der Erfindung modifizierte Aufhängevorrichtung mit vier Rollen der Figur 4A zu sehen. Dabei ist anzumerken, daß das Laufband 26 auf einem elastisch komprimierbaren Element 32 so angebracht wurde, daß die Lauffläche 34 des Laufbandes 26 jetzt örtlich um die Kontaktpunkte Pi zwischen den Rollen 24i und der Lauffläche 26 herum elastische Verformungen aufweisen kann. Die Einheit Laufband 26/elastisch komprimierbares Element 32 wurde insbesondere so dimensioniert, daß diese örtlichen elastischen Verformungen der Lauffläche 34 an der Stelle der Rollen 24i ausreichend sind, um eine ungleiche Aufteilung des Gewichts des Trichters 14 auf die vier Rollen 24i im wesentlichen zu korrigieren. Infolge dieser vorprogrammierten örtlichen Verformungen hat die Lauffläche 34 bei den Rollen 24&sub1; und 24&sub3; nachgegeben, wo in der Figur 4A die Rückwirkungen R&sub1; und R&sub3; jeweils ungefähr 50% des Gesamtgewichts des Trichters 14 darstellten. Infolge dieser örtlichen Verformungen bei den Rollen 24&sub1; und 24&sub3; hat sich die Wand 28 leicht abgesenkt. Die Rolle 24&sub2; hat jetzt Kontakt mit der Lauffläche 34. Gleichzeitig erfolgte eine wesentliche Umverteilung des Gewichts des Trichters zwischen den vier Rollen. Mit anderen Worten, das Element 32 verleiht dem metallischen Laufband 26 eine elastische Fähigkeit, die ausreicht, um den Effekt der Fehler bei der koplanaren Anordnung der vier Rollen 24i durch örtliche Verformungen zu korrigieren, und so eine bessere Aufteilung des Gewichts des Trichters 14 auf die vier Rollen 24i zu erhalten.

Die Figur 6 gibt ein Element des komprimierbaren Bandes 32 wieder, das zwischen dem Laufband 26 und der nahezu unendlich starren, zylindrischen Wand 28 angeordnet ist. Wie zu sehen ist, wird die Komprimierbarkeit des Bandes 32 auf raffinierte Weise dadurch erhalten, daß die zylindrische Wand 28 in der Nähe des Laufbandes 26 einfach mit Langlöchern 40 versehen wird, die parallel zu der Lauffläche 34 sind. Diese Löcher 40 sind in der Wand 28 rotationssymmetrisch verteilt, vorzugsweise in zwei übereinander angeordneten Reihen. Dabei ist anzumerken, daß die Langlöcher 40 der oberen Reihe bezüglich der Löcher der unteren Reihe so versetzt sind, daß sie das Material zwischen zwei aufeinanderfolgenden Löchern der unteren Reihe überdecken. Der Effekt dieser besonderen Anordnung der Langlöcher 40 wird nun mit Hilfe der Diagramme A und B der Figur 6 untersucht.

In diesen zwei Diagrammen A und B der Figur 6 ist das Element 32 durch zwei ideale Balken 34' und 42', die übereinander angeordnet sind, im Modell dargestellt. Der Balken 34' stellt hinsichtlich der Verformungen die Lauffläche 34 im Modell dar. Der Balken 42' stellt hinsichtlich der Verformungen eine zwischen den zwei Reihen von Langlöchern 40 gelegene Faser 42' dar. Der Balken 34' liegt über elastische Auflagen 44 auf dem Balken 42' auf. Die elastischen Auflagen 44 stellen die Zwischenräume (das heißt, das Material der Wand) zwischen den Löchern 40 der unteren Reihe dar. Über diesen Zwischenräumen liegen die Löcher 40 der oberen Reihe, und daher sind diese Zwischenräume in Richtung dieser Langlöcher elastisch verformbar. Der Balken 42' liegt auf starren Auflagen 46 auf. Diese starren Auflagen 46 stellen das Material der Wand 28 dar, das über den Löchern 40 der unteren Reihe liegt.

Das Diagramm A gibt die zwei virtuellen Balken 34' und 42' in dem nicht verformten Zustand (Rückwirkung R = 0) wieder. Das Diagramm B gibt die Verformungen der zwei virtuellen Balken 34' und 42' wieder, wenn eine große punktförmige Last RMAX senkrecht unter der ersten starren Auflage 46 auf den Balken 34' einwirkt. Es wird darauf hingewiesen, daß sich der Balken 34' infolge des Lochs 40 der ersten Reihe zwischen den Auflagen 44 frei verformt. Die starre Auflage 46, die die nahezu unendlich starre Wand 28 über diesem Loch im Modell darstellt, beeinflußt diese Verformung praktisch nicht. Außerdem geben die elastischen Auflagen 44 wegen der Löcher 40 der oberen Reihe unter der Last R elastisch nach. Die Summe dieser zwei Verformungen stellt die örtliche Verformung der Lauffläche bei dem Kontaktpunkt Pi der punktförmigen Kraft R dar. Dabei ist anzumerken, daß mit mathematischen Modellen dieser Langlöcher- Struktur, bei denen zum Beispiel finite Elemente verwendet wurden, festgestellt werden konnte, daß örtliche elastische Verformungen der Lauffläche 32 erreicht werden können, die in konkreten Anwendungsfällen bei weitem ausreichend sind, um die Aufteilung des Gewichts auf die Rollen wesentlich zu beeinflussen, wenn ein Trichter von der weiter oben beschriebenen Art von mehr als drei Rollen getragen wird. Diese mathematischen Modelle der Langlöcher-Struktur haben außerdem ermöglicht, gewisse Schlußfolgerungen hinsichtlich der Dimensionierung der Langlöcher 40 zu ziehen. Unter Berücksichtigung der praktischen Beschränkungen, die mit der Verwirklichung dieser Langlöcher verbunden sind, können diese Schlußfolgerungen wie folgt zusammengefaßt werden:

- Form der Löcher: Rechteckig mit verrundeten Enden;

- Abmessungen der Löcher: Die Länge eines Lochs entspricht vorzugsweise der Länge eines Kreisbogens eines Winkels von weniger als 10º; die Höhe eines Lochs entspricht ungefähr einem Viertel seiner Länge.

- Anordnung der Löcher: Zwei übereinander angeordnete Reihen von Löchern; die Länge des Zwischenraums zwischen zwei aufeinanderfolgenden Löchern einer Reihe stellt ungefähr 80% der Länge der Löcher dar; ein Loch der zweiten Reihe ist symmetrisch bezüglich der Symmetrieebene von zwei Löchern der ersten Reihe.

Ein Fachmann auf diesem Gebiet ist durchaus in der Lage, diese Parameter für jeden Anwendungsfall zu optimieren bzw. anzupassen, indem er zum Beispiel ein Finite-Elemente- Programm verwendet, um den speziellen Anwendungsfall im Modell darzustellen.

Weitere wichtige Merkmale der vorgeschlagenen Vorrichtung werden nun mit Hilfe der Figur 5 beschrieben, die in einem Schnitt eine Vergrößerung der Stelle des Trichters 14 wiedergibt, die in der Figur 1 von einem Kreis umgeben ist. Wie zu sehen ist, ist ein ringförmiger Befestigungsflansch 50 durch Schweißen an dem verformbaren Element 32 befestigt. Das Laufband 26 ist auf diesen Befestigungsflansch 50 aufgeschraubt. Es ist übrigens in vorteilhafter Weise in fünf ringförmige Segmente von jeweils 72º unterteilt. So kommt es nie vor, daß zwei Rollen auf demselben Segment des Laufbandes aufliegen, oder daß zwei Rollen bei einer Verbindungsstelle zwischen zwei dieser Segmente angeordnet sind. Diese Unterteilung des Laufbandes 26 in n+1 Segmente hat folglich einen günstigen Einfluß auf die "Eindringung" der Rückwirkungen der Rollen in die Lauffläche 34. Eine Umfangsverfalzung 52 stellt im übrigen eine leichte und richtige Positionierung der verschiedenen Segmente des Laufbandes auf dem Flansch 50 sicher. Diese Segmente können in der Tat als Verschleißteile angesehen werden, die regelmäßig ersetzt werden müssen. Das Laufband 26 definiert eine konische Lauffläche 34. Die Spitze des Konus, der diese Fläche erzeugt, liegt unter der Lauffläche auf der Drehachse 16. Außerdem ist noch anzumerken, daß das Laufband 26 in vorteilhafter Weise einen hohlen Querschnitt hat. Die Lauffläche der Rollen 24 ist gewölbt, so daß ein nahezu punktförmiger Kontakt der Rollen 24 mit der konischen Lauffläche 34 längs eines Kontaktumfangs sichergestellt wird. Um eine optimale Aufnahme der Kräfte durch das verformbare Element 32 sicherzustellen, fällt dieser Kontaktumfang mit der Projektion der Mittellinie des transversalen Schnitts des Zylinders 28 auf die Lauffläche zusammen.

Ein Fachmann auf diesem Gebiet kann die aufgrund dieser Erfindung gewonnenen Erkenntnisse leicht bei mehr als vier Rollen anwenden. Bei einer Vorrichtung von der in der Figur 1 wiedergegebenen Art werden vorzugsweise vier im Abstand von 90º angeordnete Rollenpaare verwendet. Auf der Plattform 18 sind diese Rollenpaare dann an den vier starrsten Stellen der Plattform 18, das heißt, bei den Verbindungsknotenpunkten zwischen der Plattform 18 und der Superstruktur 20 angebracht.

Die erfindungsgemäße Aufhängevorrichtung wurde vorstehend unter Bezugnahme auf einen Rotationstrichter beschrieben. Sie könnte jedoch auch bei anderen schweren, um eine Achse rotierenden Körpern (zum Beispiel einem Vorratsbehälter, einer rotierenden Beschickungsschurre, einer drehbaren Plattform, usw.) angewandt werden, wenn es darum geht, mehr als drei Tragrollen zu verwenden, um die Last pro Rolle zu verringern.


Anspruch[de]

1. Aufhängevorrichtung für einen um eine im wesentlichen vertikale Drehachse (16) rotierenden, schweren Körper, insbesondere einen Rotationstrichter (14) , aufweisend auf der einen Seite ein metallisches Laufband (26), das eine ringförmige Lauffläche (34) definiert, und auf der anderen Seite mindestens n metallische Rollen (24), wo n eine ganze Zahl größer als drei ist, wobei diese n Rollen (24) so angeordnet sind, daß sie auf der Lauffläche (34) aufliegen, um den um die im wesentlichen vertikale Drehachse (16) rotierenden Körper (14) zu tragen, dadurch gekennzeichnet, daß

elastisch komprimierbare Mittel (32) unter dem metallischen Laufband (26) so angeordnet sind, daß die Lauffläche elastische Verformungen um die Kontaktpunkte (Pi) zwischen den Rollen (24) und der Lauffläche (34) herum aufweist, wobei die elastisch komprimierbaren Mittel (32) so dimensioniert sind, daß die elastischen Verformungen ausreichen, um eine ungleiche Verteilung des Gewichts des schweren Körpers (14) auf die Rollen (24) infolge leichter Fehler bei der koplanaren Anordnung der n Rollen (24) im wesentlichen zu korrigieren.

2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elastisch komprimierbaren Mittel ein metallisches Band (32) aufweisen, das mit zu der Lauffläche (34) parallelen Langlöchern (40) versehen ist.

3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch

einen Tragzylinder (28), der koaxial zu der Drehachse ist und eine hohe Steifigkeit aufweist,

einen ringförmigen Befestigungsflansch (50), der von einem ersten Ende des Tragzylinders (28) getragen wird,

ein Laufband (26), das auf dem Tragflansch (50) befestigt ist,

wobei der Tragzylinder (28) in der Nähe des Befestigungsflanschs (50) zu der Lauffläche (34) parallele Langlöcher (40) aufweist.

4. Vorrichtung gemäß Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch mindestens zwei Reihen von zu der Lauffläche (34) parallelen Langlöchern (40), wobei die Löcher der ersten Reihe bezüglich der Löcher der zweiten Reihe versetzt sind.

5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Löcher der zweiten Reihe über den Zwischenräumen zwischen den Löchern der ersten Reihe angeordnet sind.

6. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Langlöcher (40) kleiner als 10º ist.

7. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Langlöcher (40) verrundet sind.

8. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Langlöcher (40) eine Rotationssymmetrie um die Drehachse (16) herum aufweist.

9. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufband (26) einen hohlen Querschnitt hat.

10. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufband (26) in n+1 ringförmige Segmente unterteilt ist.

11. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktumfang zwischen dem Laufband (26) und den Rollen (24) mit der Projektion des transversalen Schnitts des Tragzylinders übereinstimmt.

12. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (34) eine konische Fläche ist, wobei die Spitze des Konus, der diese Fläche erzeugt, auf der Drehachse gelegen ist, und daß die Laufrollen (24) eine konvex gewölbte Lauffläche (34) haben.

13. Vorrichtung gemäß irgendeinem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauffläche (34) mit dem rotierenden Körper (14) fest verbunden ist, und daß die Rollen (24) auf einer Tragplattform (18) starr befestigt sind.







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