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Dokumentenidentifikation DE69501551T2 10.09.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0742852
Titel VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUR HERSTELLUNG VON FASERBAND-HOCHFLOR-GESTRICK MIT UMGEKEHRTEN SCHLAUFEN
Anmelder Mayer Industries, Inc., Orangenburg, S.C., US
Erfinder KUHRAU, Michael K., Orangeburg, SC 29115, US;
KNIGHT, John Cecil, Sr., North, SC 29112, US
Vertreter Ullrich & Naumann, 69115 Heidelberg
DE-Aktenzeichen 69501551
Vertragsstaaten AT, DE, ES, FR, GB, IT, PT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 24.02.1995
EP-Aktenzeichen 959111139
WO-Anmeldetag 24.02.1995
PCT-Aktenzeichen US9502371
WO-Veröffentlichungsnummer 9525191
WO-Veröffentlichungsdatum 21.09.1995
EP-Offenlegungsdatum 20.11.1996
EP date of grant 28.01.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 10.09.1998
IPC-Hauptklasse D04B 9/14

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Gebiet des Faserbandstrickens und im besonderen auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Stricken von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen.

Hintergrund der Erfindung

Die Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen unter Verwendung einer Faserband-Rundstrickmaschine zur Herstellung eines Florgewebes ist in der Technik gut bekannt. Typischerweise wird eine Abnehmerwalze zum Aufnehmen der Faserband-Faser von einer Karteneinheit verwendet. Auf einem rotierbaren Zylinder befestigte Nadeln nehmen die Faserband-Faser von einer Abnehmerwalze auf. wenn Haken auf den Nadeln in den ausgesparten Draht der Abnehmerwalze eintreten und Faserband-Faser durchzieht, nachdem die Nadeln entlang einem vorgegebenen wellenartigen Pfad zu einem Aufschlagniveau gehoben worden sind. Die Haken der Nadel nehmen auch ein Garn so auf, das dazu verwendet wird, die Faserband-Faser zu verankern oder zu sichern, so daß freie Enden der Faserband-Faser auf einer Seite des Gewebes vorstehen. Beispiele für diesen Weg, ein Florgewebe zu stricken, sind aus den U.S.-Patenten Nr. 3,299,672 und 3,710,597 an Schmidt zu ersehen.

Eine Variante dieses Weges ist im U.S.-Patent Nr. 3,226,952 an Cassady ausgeführt, das die Verwendung eines Luftstromes zur Anordnung von Faserband- Fasern und zum Halten in der richtigen Stellung mittels einer Platinenspitze zur Herstellung eines einseitigen Florgewebes offenlegt. Wie bei Cassady gezeigt wird, befindet sich die Luftdüse radial außen vom Nadelzylinder und in einer Position diagonal zu den Platinen und Nadeln.

Im U.S. Patent Nr. 2,280,532 führte Moore bei einem Versuch ein zweiseitiges Florgewebe zu erhalten, die Verwendung eines Absaugdüse ein. Bei Moore befand sich die Absaugdüse radial einwärts von den Nadeln zum Ziehen der freien Enden der Faserband-Faser nach innen, zwischen Schäften der Vielzahl von Nadeln und unterhalb der Halteschlingen, die, in Kombination mit der Rotation des Nadelzylinders, dazu neigten, daß die freien Enden um die Nadelschäfte gewunden wurden, was zu einem zweiseitigen Florgewebe führt.

Schaab et al. legen in den U.S. Patenten Nr. 4,244,198 und 4,245,487, die dem Abtretungsempfänger der vorliegenden Erfindung übertragen worden sind, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen offen, die eine deutliche Abweichung von den oben beschriebenen traditionellen Herstellungstechniken bedeuten. Die traditionelle Herstellungstechnik von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen führt zu einfachem Einstricken der Faserband-Fasern in das Basisgewebe. Dies führt zu einem Florgewebe, das sowohl lang ist als auch ungleiche Länge hat. Es ist daher notwendig, das Produkt durch Scheren des Flors auf die erwünschte Höhe und Aufrauhen oder Bürsten des geschorenen Flors zu vollenden, um Fehler im Gewebe zu minimieren.

Schaab et al. stricken die Faserband-Faser in einer typischen J-Schlinge oder U-Schlinge beim ersten Durchgang der Nadeln, in Übereinstimmung mit den vorher beschriebenen Techniken. Jedoch verwenden Schmidt et al, abweichend von den vorher beschriebenen Techniken, eine Luftdüse, die radial innerhalb von den Nadeln und den Platinen angebracht ist. Der Zweck der Luftdüse ist es, die freien Enden des vorher während des ersten Durchgangs der Nadeln in das Basisgewebe eingestrickten Faserbands über die Platinen zu drehen, so daß die verbleibenden freien Enden, vorausgesetzt daß sie lang genug sind, ein zweites mal eingestrickt werden oder in das Gewebe geflochten werden. Das Ergebnis ist, daß die Länge der nach dem zweiten Durchgang verbleibenden freien Enden kürzer ist und als Folge davon ist der Flor kürzer, deshalb führt das Scheren zu weniger Abfall.

Leider ist die Stellung der bei Schaab et al. verwendeten Luftdüse so, daß die freien Enden des Faserbands radial zurück geblasen werden können, was dazu führt, daß die freien Enden des Faserbands fast vertikal im Bereich zwischen den Nadeln und den Platineneinheiten stehen. Diese vertikale Ausrichtung macht es für die Nadeln schwer, die freien Enden des Faserbands zu fassen und zu halten, um sie in das Gewebe einzuknüpfen. Als Folge davon hat das resultierende Gewebe keine einheitliche Länge und vor der Verwendung muß noch ein großer Teil des Flors abgeschoren werden. Die Fähigkeit, die Ausrichtung und Stellung der freien Enden des Faserbands über den Platinen zu steuern, so daß die freien Enden des Faserbands ein zweites Mal und möglicherweise ein drittes Mal eingestrickt werden können ist zum Herstellen eines gleichbleibenden und einheitlichen Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen wichtig.

Zusätzlich wird durch die Verwendung eines Luftstrahls, ähnlich demjenigen von Schaab et al. offengelegtem, viel von dem durch das Strickverfahren gebildetem Staub von der sich im Zentrum befindenden Abzugseinheit in die Atmosphäre weggeblasen, satt gesammelt zu werden. Es folgt eine unsaubere Umgebung der Maschine, was dazu führen kann, daß Faserabfall mit den Faserband-Fasern eingeflochten wird, was wegen der Verunreinigungen eine Verringerung der Gewebequalität verursacht.

Zusammenfassung der Erfindung

Im Hinblick auf die vorherige Erfindung ist es deshalb ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, eine Faserband-Rundstrickmaschine zur Verfügung zu stellen, die zu einer effektiveren Faserbandstrickmaschine führt, die Faserband- Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen herstellt, das nur geringes oder überhaupt kein Scheren benötigt und den mit der Herstellung verbundenen Abfall um bis zu 60% verringert, indem verhindert wird, daß Faserabfall eingefangen wird.

Dieser und andere Ziele, Eigenschaften und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden dadurch erreicht, daß eine Faserband-Rundstrickmaschine nach Anspruch 1 zur Verfügung gestellt wird, die einen Rahmen hat, der einen rotierbar gelagerten Nadelzylinder hat. Eine Vielzahl von Nadeln sind auf dem besagten Nadelzylinder mit diesem drehbar und vertikal parallel zu dessen Rotationsachse gelagert. Eine Vielzahl von Karteneinheiten sind an radial von - einander beabstandeten Positionen entlang des Rotationspfades des Nadelzylinders eingerichtet. Jede Karteneinheit ist so positioniert, daß sie während ihrer Drehung mit dem Nadelzylinder Kamzug-Fasern zu den Nadeln liefet. Eine Garnzuführstation ist jeder Karteneinheit benachbart angebracht, um selektiv Garn zu der Vielzahl von Nadeln zuzuführen. Eine Vielzahl von Platinen ist ebenfalls eingerichtet, die mit den Nadeln zusammenwirkt, um das Garn und die Faserband-Fasern zu gestricktem Gewebe zu formen.

Die Faserband-Rundstrickmaschine ist auch mit einer Gebläseeinheit versehen, die mit jeder der Vielzahl von Karteneinheiten zusammenwirkt und Luft entlang einem im allgemeinen horizontalen längsgerichtetem Pfad radial nach außen zu der Vielzahl von Nadeln zu blasen, um die freien Enden der Faserband-Fasern auf die Vielzahl von Platinen hin umzudrehen.

Die Gebläseeinheit umfaßt vorzugsweise eine Düse, die einen Luftdurchgang zum Blasen von Luft auf die Vielzahl von Nadeln begrenzt. Es wird ein Block verwendet, der eine zum Aufnehmen der Düse passende Öffnung begrenzt und mit einem Luftrohr zum Zuführen von Luft zu der besagten Düse zusammenwirkt. Bevorzugt ist der Block an der Faserband-Rundstrickmaschine befestigt, so daß der Block zur Steuerung des horizontalen Abstandes zwischen der Luftdüse und der Vielzahl von Nadeln bewegt werden kann. Zusätzlich ist es von Vorteil, wenn die Düse selektiv um ihre Längsachse drehbar beweglich ist, um ihre Drehausrichtung relativ zu der Vielzahl von Nadeln selektiv einzustellen.

Wie von Fachleuten auf dem Gebiet leicht zu verstehen ist, ist die Verwendung eines ersten Absaugmittels radial außen von der Gebläseeinheit zur Kontrolle des von der Faserband-Rundstrickmaschine verursachten Faserabfalls von Vorteil. Das ist besonders wichtig in Bezug auf die Stellung der Gebläseeinheit. Anders als bei Gebläseeinheiten gemäß dem Stand der Technik, die die Luft radial einwärts zum Zentrum der Maschine blasen, bläst die vorliegende Gebläseeinheit die Luft radial auswärts. Deshalb ist die Verwendung eines ersten Absaugmittels, vorzugsweise befestigt an jeder der Vielzahl von Karteneinheiten, hilfreich zur Kontrolle des von der Maschine verursachten Faserabfalls.

Ein anderer Aspekt der Erfindung erleichtert die gleichzeitige Bewegung der Gebläseeinheit relativ zu der Vielzahl von Nadeln. Während die Ausgangskalibrierung oder die Einstellung der Lufteinheit relativ zu der Vielzahl von Luftdüsen in horizontaler und vertikaler Richtung vorbeschrieben ist, ist es für die Herstellung von Qualitätsgewebe und zur Herstellung von unterschiedlichen Arten von Gewebe nötig, auch die seitlichen und Längs- oder Höhenbeziehungen der Gebläseeinheit relativ zu der Vielzahl von Nadeln zu variieren. Solche Einstellungen für jede einzelne Gebläseeinheit mittels gängiger Technik durchzuführen, ist nicht nur sehr zeitintensiv, sondern führt auch zu einer erheblichen Menge an während des Einstellungsprozesses verschwendetem Material.

Demgemäß ist es aus Gründen der Kosten- und Zeiteinsparung vorteilhaft, alle Gebläseeinheiten relativ zu der Vielzahl von Nadeln gleichzeitig einstellen zu können.

In der vorliegenden Erfindung wird dies durch den Einsatz eines Trägerringes erreicht, der passend für die Aufnahme der Gebläseeinheiten ist, der Trägerring ist mit einer Abzugshaube gegossen noder ausgebildet, die ein zweites Absaugmittel bildet. Das zweite Absaugmittel saugt mit Faserabfall beladene Luft aus einem radial einwärts von den Gebläseeinheiten gelegenen Bereich der Faserband-Rundstrickmaschine an. Die bevorzugte Anordnung der Abzugshaube ist, wenn an ihr ein Rohr-Einstellbereich befestigt ist. Der Rohr-Einstellbereich und die Abzugshaube haben wünschenswerterweise entsprechende horizontale Kerben über einen vorbestimmten Abstand, die eine laterale Bewegung der Abzugshaube relativ zum Rohr-Einstellbereich ermöglichen. Befestigungsmittel werden innerhalb der horizontalen Kerben zum selektiven Abdichten der Abzugshaube in einer vorbestimmten Stellung relativ zum Rohr-Einstellbreich aufgenommen.

Zusätzlich ist es für den Rohr-Einstellbreich vorteilhaft, eine Außenfläche mit Gewinde zu haben. Ein Befestigungsbereich ist an einem Ende mit der Basis der Mittel zum Ausrichten der Luft befestigt und am anderen Ende am Rohr- Einstellbreich. Ein Ring zum Einstellen steuert das Einstellungssystem mittels eines längs befestigten und in den Rohr-Einstellbreich drehbar greifenden ersten Endes und eines zweiten Endes, das als Gewinde mit der gewindeförmigen Außenseite des Rohr-Einstellbreichs zum Einstellen der Längsbewegung der Abzugshaube als Antwort auf die Drehbewegung des Einstellringes relativ zum Rohr-Einstellbreich zusammenwirkt. Es ist die Bewegung der Abzugshaube sowohl in Längsrichtung als auch quer, die den daran befestigten Trägerring bewegt, der wiederum gleichzeitig die Gebläseeinheiten in die gewünschte Richtung relativ zu der Vielzahl von Nadeln bewegt.

Es ist ebenfalls für die Tätigkeit der Einstellungssystems vorteilhaft, wenn der Befestigungsbereich einen Längstunnel definiert, der mit einer Rohrverbindung zusammenwirkt, die am Rohr-Einstellbreich befestigt ist, um einen vorbestimmten Bereich der Längseinstellung der Abzugshaube zu definieren.

Zusätzlich zur Steuerung der Qualität und der Art des Gewebes, das von der Faserband-Rundstrickmaschine durch die Bewegung der Gebläseeinheiten hergestellt wird, ist es auch möglich, die Qualität und die Art des Gewebes durch die Steuerung des Luftflusses zu den einzelnen Gebläseeinheiten zu steuern. Vorzugsweise wird ein Steuermittel wie ein variabel regelbares Ventil zwischen den Mitteln zur Luftzufuhr und den Gebläsemitteln angeordnet, um den Luftstrom der Gebläsemittel zwischen einer Geschlossen-Stellung und einer Auf-Stellung zu steuern. Es ist ebenfalls von Vorteil, den Druck des Luftstroms des Luftrohrs zu steuern, so daß der gewünschte Luftstrom erreicht wird, wenn das Ventil auf "Auf" steht.

Als ein Ergebnis der Bewegung der Gebläseeinheit radial einwärts von der Vielzahl von Nadeln und des Blasens von Luft nach radial auswärts zu der Vielzahl von Nadeln, ist es vorteilhaft, die Basis der Vielzahl von Karteneinheiten zu modifizieren, um die Menge an Abfallfasern, die sich hinter der Abnehmerwalze fängt, zu begrenzen. Die Basis wird vorzugsweise so modifiziert, daß sie eine im allgemeinen flache Basis parallel zur Absaugdüse hat, so daß sie in der selben Ebene liegen. Zusätzlich ist es hilfreich, wenn sich eine Kerbe in der Basis befindet, die einer ähnlichen Kerbe parallel zu der Absaugdüse entspricht, um die Bewegung der Abfallfasern von der Vielzahl von Karteneinheiten in das Gehäuse zu verbessern, damit sie in Abwärtsrichtung von der Faserband- Rundstrickmaschine entfernt werden können.

Um das Entfernen der Abfallfasern in die Absaugdüse zu verbessern und die Menge an Abfallfasern, die in Lücken zwischen der Vielzahl von Platineneinheiten gefangen werden, zu minimieren, ist es von Vorteil, wenn die Platineneinheiten lateral von den Gebläseeinheiten abgesetzt sind, so daß sich der Luftstrom über eine Hakenschutzvorrichtung neben den Nadeln und einem Zentralbereich der Platineneinheiten bewegt, statt über die Lücken zwischen den Platineneinheiten.

Eine Eigenschaft der vorliegenden Erfindung, die sich bei der Steuerung der Qualität des Faserbandgewebes als sehr vorteilhaft erwiesen hat, ist die Verwendung von Hakenschutzvorrichtungen, die so modifiziert wurden, daß sie mit den Gebläseeinheiten zusammenwirken. Die Hakenschutzvorrichtung hat einen abgewinkelten Abschnitt, so daß sich der Winkel 45 annähert, wie es dem abgewinkeltem Abschnitte der korrespondierenden Platineneinheiten entspricht. Diese abgewinkelten Abschnitte führen zu einer Nockenwirkung, die die freien Enden der Faserband-Fasern, die gleichzeitig durch die Gebläseeinheiten gedreht werden, in einer gleichmäßigen Art über die Platinen mit einem Winkel von annähernd 45 hinter der Vielzahl von Nadeln führt. Der Vorteil dieses Systems ist, daß die freien Enden der Faserband-Fasern dann gleichmäßig in das Grundgewebe eingestrickt werden können, was zu einem Qualitätsgewebe führt, daß eine im wesentlichen gleichmäßige Schlaufenhöhe hat, was die Notwendigkeit zu Scheren und den damit verbundenen Abfall minimiert.

Ein Verfahrensaspekt der voriiegepden Erfindung nach Anspruch 10 ist die Verwendung zum Herstellen eines Faserband-Hochflor-Gestricks mit umgekehrten Schlaufen mit einer Faserband-Rundstrickmaschine der Art, die einen Rahmen zur rotierbaren Lagerung eines Nadelzylinders, eine Vielzahl von Faserband-Faser- und Garnzuführstationen und eine Vielzahl von zwischen einem Niveau zum Aufschlagen und einem Niveau zum Abstricken bewegbaren Nadeln umfaßt. Platinen wirken mit der Vielzahl von Nadeln zum Stricken eines Gewebes zusammen. Das Verfahren erfordert die Zufuhr von Faserband-Fasern und Garn zu der Vielzahl von Nadeln, wenn sich die Nadeln entlang ihres Rotationspfades mit dem Nadelzylinder bewegen. Ein Mittelbereich der Faserband-Fasern und des Garns wird verstrickt, um den Mittelbereich der Faserband-Fasern zu verknüpfen oder zu verankern, um eine erste Strickreihe zu bilden, so daß die freien Enden der Faserband-Fasern neben der Vielzahl von Nadeln daraus herausragen. Nachdem eine zweite Strickreihe ähnlich der ersten gestrickt wurde, wird Luft entlang eines im allgemeinen horizontalem Längswegs geblasen, radial nach außen in Richtung auf die Vielzahl von Nadeln, wenn die Nadeln in Richtung des Aufschlagniveaus angehoben werden, um die freien Enden beider Reihen von Faserband-Fasern zu drehen. Die freien Enden beider Reihen von Faserband-Fasern werden dann diagonal gegen eine Oberfläche geführt, um die freien Enden auf die Vielzahl von Platinen in einem Winkel von annähernd 45 zu legen, während die Vielzahl von Nadeln weiter auf ihr Aufschlagniveau angehoben wird. Während des besagten Führungsschritts werden die freien Enden der Faserband-Fasern in gleichmäßiger und gesteuerter Weise gegen eine gewinkelte Oberfläche geführt, die in einer Hakenschutzvorrichtung und einer dazugehörigen Platineneinheit ausgebildet ist. Danach werden die freien Enden beider Reihen von Faserband- Fasern durch aufeinanderfolgende Nadeln in das Gewebe eingestrickt. Diese Verfahren wird unter Verwendung der zuvor diskutierten Faserband-Rundstrickmaschine durchgeführt.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Einige der Aufgaben, Eigenschaften und Vorzüge der vorliegenden Erfindung wurden schon genannt, andere werden im Laufe der Beschreibung offensichtlich, wenn sie mit den begleitenden Zeichnungen in Verbindung gebracht werden, in denen

Figur 1 eine perspektivische Ansicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung ist;

Figur 2 Teil des Querschnitts entlang der Linie 2-2 der Figur 1 ist;

Figur 3 eine Aufsicht auf die Abdeckung entlang der Linie 3-3 der Figur 2 ist;

Figur 4 ein Querschnitt entlang der Linie 4-4 der Figur 3 Rohr-Einstellbreich ist;

Figur 5 eine Aufsicht auf den Querbalken entlang der Linie 5-5 der Figur 2 ist;

Figur 6 ein Querschnitt entlang der Linie 6-6 der Figur 5 ist;

Figur 7a ein teilweiser Querschnitt der Einstellungsmittel, der die Abzugshaube in einer teilweise ausgestreckten Stellung zeigt, ist;

Figur 7b eine Ansicht ähnlich der in Figur 7a dargestellten ist und die Anzugshaube in einer weitgehend zurückgezogenen Stellung zeigt;

Figur 8 eine Aufsicht auf die Abzugshaube und den Trägerring entlang der Linie 8-8 der Figur 2 ist;

Figur 9 ein Seitenaufriß der Gebläseeinheit, teilweise als Querschnitt entlang der Linie 9-9 der Figur 2 ist;

Figur 10 ein Seitenaufriß der Gebläseeinheit, teilweise als Querschnitt entlang der Linie 10-10 der Figur 9, ist;

Figur 11 eine perspektivische Ansicht, teilweise als Explosionszeichnung der Platineneinheit und der Hakenschutzvorrichtung gemäß der Erfindung ist;

Figur 12 ein Seitenaufriß der Hakenschutzvorrichtung entlang der Linie 12-12 der Figur 11 ist;

Figur 13 eine teilweise Seitenansicht einer Faserbandkarteneinheit gemäß der Erfindung ist;

Figur 14 eine Schlußansicht als teilweiser Querschnitt entlang der Linie 14-14 der Figur 13 ist;

Figur 15 eine Aufsicht als teilweiser Querschnitt entlang der Linie 15-15 der Figur 14 ist;

Figur 16 eine Aufsicht ist, die den Strickvorgang in Verbindung mit verschiedenen erfindungsgemäßen Elementen darstellt;

Figur 17 ein Seitenaufriß ist, der den erfindungsgemäßen Strickvorgang darstellt;

Figur 18 ein Teliquerschnitt entlang der Linie 18-18 der Figur 17 ist;

Figur 19 ein Tejlquerschnitt entlang der Linie 19-19 der Figur 17 ist;

Figur 20 ein Teuquerschnitt entlang der Linie 20-20 der Figur 17 ist;

Figur 21 ein Teuquerschnitt entlang der Linie 21-21 der Figur 17 ist;

Figur 22 ein Teilquerschnitt entlang der Linie 22-22 der Figur 17 ist;

Figur 23 ein Teilquerschnitt entlang der Linie 23-23 der Figur 17 ist;

Figur 24 eine schematische Darstellung des Strickvorganges gemäß der vorliegenden Erfindung ist;

Figur 25 eine Aufsicht auf eine Platineneinheit und eine Hakenschutzvorrichtung gemäß dem Stand der Technik ist;

Figur 26 ein Seitenaufriß auf eine Platineneinheit/Hakenschutzvorrichtungsanordnung gemäß der vorliegenden Erfindung ist.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform

Die vorliegende Erfindung wird nun im folgenden weitergehend mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, auf denen die bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist, beschrieben. Diese Erfindung kann aber in unterschiedlichen Formen ausgeführt werden und sollte nicht auf die Ausführungsform beschränkt gesehen werden, auf die hier Bezug genommen wird. Vielmehr ist die beschreibende Ausführungsform so wiedergegeben, um diese Offenbarung umfassend und vollständig zu machen, und den Bereich der Erfindung dem Fachmann auf dem Gebiet vollständig zu vermitteln. Gleiche Bezugszeichen beziehen sich durchgehend auf gleiche Elemente.

Überblick über die Faserband-Rundstrickmaschine

Mit Bezug auf die Figuren 1 und 2 ist eine Faserband-Rundstrickmaschine, die die Eigenschaften der vorliegenden Erfindung verkörpert, allgemein unter 30 dargestellt. Die Maschine 30 besteht aus einer Anordnung zur Ausrichtung von Luft 32, einer Vielzahl von Karteneinheiten 34, einer Vielzahl von Gebläseeinheiten 36, einer Vielzahl erster Absaugeinheiten 38, eine Einstellungsanordnung 40 und einer Platineneinheit/Hakenschutzvorrichtungsanordnung 44. Die Maschine 30 umfaßt auch eine Basis 46, die die oben angeführten Elemente auf einem Rahmen 48 trägt, der aus sechs im wesentlichen gleich beabstandeten Stäben 50 besteht, die sich von der Basis 46 und einer darauf montierten Rahmenplatte 42 nach oben erstrecken.

Ein Nadelzylinder 52 ist rotierbar an der Maschine 30 befestigt, um eine Vielzahl von Nadeln 54 um eine Achse parallel zur Längsachse der Maschine rotierbar zu tragen. Die Nadeln 54, die sich mit dem Nadelzylinder 52 drehen, bewegen sich vertikal entlang eines vorbestimmten sinusförmigen oder wellenförmigen Pfades (in Figur 17 dargestellt) relativ zu den Karteneinheiten 34, den Gebläseeinheiten36, den ersten Absaugeinheiten 38 und der Platineneinheit/Hakenschutzvorrichtungsanordnung 44, die sich jeweils an beabstandeten Stellen rund um die Maschine 30 befinden. Die Nadeln 54 sind beweglich zwischen einer einfassenden Stellung oder Aufschlagniveau und einer Strickstellung oder Abstrickniveau. Zusätzlich haben die in der Maschine 30 verwendeten Nadeln 54 einen kurzen Haken, um den Abstand zwischen den Nadeln und den Platineneinheiten und der Hakenschutzvorrichtungsanordnung 44 zu verkürzen.

Eine Vielzahl von Platinen 56 bewegt sich im allgemeinen senkrecht zu der vertikalen Bewegung der Nadeln 54 und wirkt mit ihnen zusammen. Auf den Rahmen 48 ist zu jeder der Karteneinheiten 34, die die Faserband-Faser X den Nadeln 54 zuführt, eine Garnzuführstation 58 montiert, die Garn Y den Nadeln 54 zuführt. Eine Absaugeinheit 60 ist eingerichtet, um Faserabfall, der während des Herstellprozesses entsteht, aus der Maschine 30 abzuziehen oder zu saugen. Jedes der oben kurz umrissenen Elemente wird im folgenden ausführlicher beschrieben.

Die Anordnung zu Luftausrichtung

Die Anordnung zu Luftausrichtung 32 der Maschine 30 ist am besten aus den Figuren 1 bis 6 zu ersehen. Die Anordnung zu Luftausrichtung 32 umfaßt eine Luftzufuhr, die durch das Luftrohr 62 in den Abbildungen 1 und 2 dargestellt wird. Das Luftrohr 62 ist mit einer Luftpumpe (positive Verdrängungseinheit ) oder einer Ventilatoreinheit (nicht dargestellt) verbunden, die der Maschine 30 Luft unter einem vorbestimmten Druck zuführt. Ein Mechanismus zur Luftableitung, der durch die Ableitung 64 in den Figuren 1 und 2 dargestellt wird, wirkt mit einem Vakuummotor zum Absaugen oder Abziehen von mit Abfallfasern beladener Luft aus der Maschine 30 zusammen.

Sowohl das Luftrohr 62 als auch die Ableitung 64 wirken mit einem Verteiler 66 zusammen, die die Luftströmung vom Luftrohr in die Maschine 30 leitet und die mit Abfallfasern beladene Luft in die Ableitungseinheit zum Entfernen aus der Maschine. Der Verteiler 66 wird von einem Querbalken 68 und einer Abdeckung 70 gebildet.

Wie am besten aus den Figuren 2, 5, und 6 zu ersehen ist, hat der Querbalken 68 im allgemeinen einen kreisförmigen Körper 72 mit drei Befestigungsbalken 74 in gleichem Abstand und sich radial auswärts davon erstreckend. Die Befestigungsbalken 74 sind an dem Rahmen 48 mittels (nicht dargestellten) Befestigungselementen befestigt, die mit Montieröffnungen 76 zusammenwirken, die sich in jedem der Befestigungsbalken befinden. Der Körper 72 begrenzt eine Höhlung 78, die einen ringförmigen Teiler 80 besitzt, um die Höhlung wenn die Abdeckung 70 auf dem Körper des Querbalkens 68 aufliegt, in ein erstes Luftverteilergehäuse 82 und ein zweites Luftverteilergehäuse 84 zu unterteilen. Der ringförmige Teiler 80 unterteilt die Höhlung 78 so, daß das erste Luftverteilergehäuse 82 und das zweite Luftverteilergehäuse 84 konzentrisch angeordnet sind, wobei das zweite Luftverteilergehäuse sich radial auswärts vom ersten Luftverteilergehäuse befindet.

Eine erste Querbalkenöffnung 86 ist zentrisch im Körper 72 angeordnet und hat einen Befestigungsflansch 88, der sich davon abwärts zum Aufnehmen der Absaugeinheit 60 erstreckt. Eine Vielzahl zweiter Querbalkenöffnungen 90 befinden sich radial auswärts von der ersten Querbalkenöffnung 86, und sie befinden sich in gleichen Abständen entlang des Bodens des ersten Luftverteilergehäuses 82, um die mit Abfallfasern beladene Luft von den ersten Absaugeinheiten 38 aufzunehmen. Mit Abfallfasern beladene Luft aus den ersten Absaugeinheiten 38 und der Absaugeinheit 60 wird aus dem ersten Luftverteilergehäuse 82 in die Abdeckung 70 und aus der Maschine, wie weiter unten im Detail beschrieben, geleitet. Eine Vielzahl von dritten Querbalkenöffnungen 92 befinden sich in gleichen Abständen entlang des Bodens des zweiten Luftverteilergehäuses 84, um Luft aus dem Luftzufuhrrohr 62 in die Gebläseeinheiten 36 zu leiten.

Die Abdeckung 70 ist auf dem körper 72 des Querbalkens 68 mit (nicht dargestellten) Befestigungen befestigt, die von entsprechenden Befestigungsöffnungen 94a und 94b sowie 95a und 95b aufgenommen werden. Die Abdeckung 70 ist auf dem Körper 72 befestigt, um sicherzustellen, daß eine hermetische Dichtung zwischen ihnen besteht, so daß die mit Abfallfasern beladene Luft, die vom ersten Luftverteilergehäuse 82 aufgenommen wurde, nicht in das zweite Luftverteilergehäuse 84, das saubere Luft aus dem Luftzufuhrrohr 62 befördern soll, und dann in die Gebläseeinheiten 36 leckt oder fließt und die Maschine 30 kontaminiert.

Die Abdeckung 70 begrenzt eine erste Abdeckungsöffnung 96, die einen Entladungsflansch 98 hat, der sich davon nach oben erstreckt, um die Luftableitungseinheit 64 aufzunehmen. Die erste Abdeckungsöffnung 96 befindet sich im allgemeinen längs ausgerichtet mit der ersten Querbalkenöffnung 86 zum Leiten der vom ersten Luftverteilergehäuse 82 erhaltenen, mit Abfallfasern beladenen Luft in die Absaugeinheit 64 und aus der Maschine 30. Es ist zu verstehen, daß die mit Abfallfasern beladene Luft sich durch die Absaugleitung 64 aus der Maschine bewegt und, obwohl das nicht dargestellt ist, gefiltert werden kann um die Abfallfasern zu entfernen und zu sammeln und die gefilterte Luft in die Atmosphäre abzublasen. Eine zweite Abdeckungsöffnung 100, die sich über dem zweiten Luftverteilergehäuse 84 befindet, nimmt das Luftrohr 62 zum Zuführen von Luft (unter einem vorbestimmten Druck) in das zweite Luftverteilergehäuse auf. Die Luft wird dann zu jeder der dritten Querbalkenöffnungen 92 geleitet, o sie zu jeder der Gebläseeinheiten 36 geleitet wird.

Die Absaugeinheit

Die Absaugeinheit 60 ist am besten in den Figuren 2, 7A und 7B zu sehen. Die Absaugeinheit 60 umfaßt eine Abzugshaube 102, die im allgemeinen Trichterform hat und begrenzt eine Trichteröffnung 104 zum Absaugen der mit Abfallfasern beladenen Luft aus dem radial innerhalb der Gebläseeinheiten 36 gelegenen Teils der Maschine 30. Die Absaugeinheit 60 wird durch eine Befestigungsmuffe 106 am Befestigungsflansch 88 des Querbalkens 68 mittels Befestigungen 108 gesichert. Ein vertikaler Schlitz 107 vorbestimmter Länge ist entlang einem Teil der Befestigungsmuffe 106 ausgebildet und ein horizontaler Schlitz 109, der den Umfang der Befestigungsmuffe durchquert, befindet sich unterhalb des vertikalen Schlitzes 107. Zwischen der Abzugshaube 102 und der Befestigungsmuffe 106 befindet sich eine Rohrmuffe 110. Die Rohrmuffe ist relativ zu der Befestigungsmuffe 106 längs verschiebbar.

Die Rohrmuffe 110 hat eine gewindeförmige äußere Oberfläche und darüber befindet sich, von der gewindeförmigen äußeren Oberfläche vorstehend, eine Nadel 114. Die Nadel 114 ist so positioniert, daß sie sich innerhalb des vertikalen Schlitzes 107 der Befestigungsmittel 106 bewegen kann, um das Maß der vertikalen Bewegung der Rohrmuffe 110 relativ zu der Befestigungsmuffe 106 zu begrenzen. Die Rohrmuffe 110 hat auch eine horizontale Kerbe 116a vorbestimmter Länge entlang ihrer äußeren Oberfläche. In dieser Ausführungsform befindet sich die Kerbe 116a unterhalb der gewindeförmigen äußeren Oberfläche 112. Ein entsprechendes Loch mit Gewinde 116b befindet sich an der Abzugshaube 102. Eine Befestigungsschraube 118 wird dazu verwendet, selektiv die Abzugshaube 102 relativ zur Rohrmuffe 110 zu lockern oder zu befestigen. Durch das Lockern der Schraube 118 kann die Abzugshaube 102 innerhalb des vorbestimmten Abstand um eine zu der Achse der Vielzahl von Nadeln 54 parellele Längsachse gedreht werden.

Ein Einstellring 120 hat ein Ende 122 mit Gewinde, das über das Gewinde mit der äußeren Oberfläche 112 mit Gewinde der Rohrmuffe 110 zusammenwirkt. Eine Stellschraube 124, die sich am anderen Ende des Befestigungsrings 120 befindet, wirkt mit dem horizontalen Schlitz 109 in der Befestigungsmuffe 106 zusammen. Das gewindeförmige Ende 122 und die Stellschraube 124 wirken so zusammen, daß sie den Befestigungsring 120 mit der Rohrmuffe 110 und der Befestigungsmuffe 106 verbinden.

Um die vertikale Höhe oder Erhebung der Abzugshaube 102 einzustellen, wird die Stellschraube 124 gelöst und der Einstellring 120 wird entweder im Uhrzeigersinn (zum Anheben) oder gegen den Uhrzeigersinn (zum Absenken) gedreht. Wenn der Einstell ring 120 gedreht wird, bewegt sich die Stellschraube im horizontalen Schlitz 109 der Befestigungsmuffe 106, womit eine relative vertikale Bewegung zwischen ihnen verhindert wird, während das gewindeförmige Ende 122 des Einstell rings sich entlang der gewindeförmigen äußeren Oberfläche 112 der Rohrmuffe 106 drehen kann. Die vertikale Fixierung des Einstellrings 120 relativ zur Befestigungsmuffe 106 ermöglicht, daß die Rohrmuffe 106 und die daran durch die Stellschraube 118 befestigte Abzugshaube 102 vertikal eingestellt werden können, wenn das gewindeförmige Ende des Einstellrings in die gewindeförmige äußere Oberfläche 122 der Rohrmuffe 110 greift. Der Bereich der vertikalen Bewegung wird durch die Länge des vertikalen Schlitzes 107 gesteuert, in dem die Nadel 114 sich bewegt, bis sie an das Ende des vertikalen Schlitzes stößt.

Ein Trägerring 126 ist mit dem aufgeweiteten Kopf der Abzugshaube 102 zu einer einheitlichen Struktur gegossen oder geformt. Deshalb bewegen sich die Abzugshaube 102 und der Trägerring 126 gemeinsam als eine einzige Einheit. Der Trägerring 126 hat eine Vielzahl U-förmiger Kerben 128, die sich in Abständen relativ zu einander um seine äußere Oberfläche befinden. Die Kerben 128 nehmen die unten im Detail beschriebenen Gebläseeinheiten 36 auf. Neben jeder Kerbe 128 ist eine Montieröffnung 130, um die Gebläseeinheiten 36 justierbar aufzunehmen. Die Einstellung der Abzugshaube 102 relativ zur Rohrmuffe 110 durch Drehen, führt zu einer seitlichen Verschiebung oder einer Bewegung jeder Gebläseeinheit 36 relativ zu den Nadeln 54 von mindestens drei lnch, weil diese auf dem Trägerring 126 montiert sind. Die Gewinde auf der äußeren gewindeförmigen Oberfläche 112 der Rohrmuffe 110 und das gewindeförmige Ende des Einstellrings 120 sind sehr fein, so daß die Bewegung der Abzugshaube 102 und des daran befestigten Trägerrings 126 zu einer maximalen vertikalen Einstellung der Gebläseeinheiten 36 relativ zu den Nadeln 54 von mindestens einem lnch führt. Deshalb ist ersichtlich, daß jegliche an den Gebläseeinheiten 36 vorgenommenen Einstellungen sehr fein sind. Obwohl die Einstellungen sehr fein sind, hat jegliche Einstellung der Gebläseeinheiten 36 einen dramatischen Effekt auf die Qualität und die Art des hergestellten Faserband-Hochflor-Gestricks mit umgekehrten Schlaufen. Folglich ist die Möglichkeit, gleichzeitig alle Gebläseeinheiten 36 relativ zu den Nadeln 54 bewegen zu können, eine große Verbesserung, was Zeit und Kostenersparnis betrifft und ebenfalls was die Genauigkeit der Einstellung betrifft, verglichen mit früheren Techniken, die die individuelle Einstellung jeder Gebläseeinheit erforderten.

Die Gebläseeinheit

Die vorliegende Erfindung schließt eine neue Gebläseeinheit 36 ein, die am besten aus den Figuren 1, 8 - 10 und 17 ersichtlich ist. Die Gebläseeinheit schließt einen Block 132 von im allgemeinen rechteckiger Form ein, wobei eine Längsachse davon im allgemeinen parallel zu der Vielzahl von Nadeln 54 ist. Ein erstes Ende des Blocks 134 hat einen Befestigungsflansch 136 zum Befestigen des Blocks 132 an den Trägerring 126. Innerhalb des Befestigungsfiansches ist ein Einstellschlitz 138 begrenzt, der mit der Befestigungsöffnung 130 zur Aufnahme einer Befestigung 140 zusammenwirkt. Das Zusammenwirken zwischen Befestigung 140 und Befestigungsflansch 136 ermöglicht es, den Block horizontal zur Steuerung des Abstandes zwischen einer Luftdüse 142 und der Vielzahl von Nadeln 54 einzustellen. Sobald der erwünschte Abstand zwischen ihnen erreicht wurde, wird die Befestigung 140 angezogen, um den Block 132 an der Stelle zu befestigen. Der maximale Abstand zwischen der Luftdüse 142 und den Nadeln beträgt annähernd ein Inch. Folglich muß jegliche vertikale Einstellung zur Luftdüse 142 innerhalb dieses begrenzten Bereiches erfolgen.

Die Luftdüse 142 hat ein erstes Ende 144, das sich neben den Nadeln 54 befindet. Die Luftdüse 142 hat ein zweites Ende 146, das von einer Aufnahmehöhlung 148 im Block 132 aufgenommen wird, um die Luftdüse 142 im allgemeinen senkrecht zum Block auszurichten. Eine erste Öffnung 149 befindet sich im ersten Ende und eine zweite Öffnung 150 ist im zweiten Ende der Luftdüse 142 ausgebildet, um Luft durchströmen zu lassen.

Ein Luftzufuhrschlauch 152 verbindet das zweite Luftverteilergehäuse 84 des Verteilers 66 und des Blocks 132 stömungsmäßig. Der Luftzufuhrschlauch 152 hat einen gewindeförmigen Anschluß 154, der in einer Öffnung 156 mit entsprechendem Gewinde aufgenommen wird, die sich im ersten Ende 134 des Blocks 132 befindet. Zwischen der gewindeförmigen Öffnung 156 und der Höhlung 146 befindet sich ein Luftkanal 158, der die Luftströmung direkt vom Luftzuführrohr 62 durch den Verteiler 66, durch den Luftzuführschlauch 152, durch den Block 132, durch die zweite Öffnung 152 und zur ersten Öffnung 149 der Luftdüse 142 und auf die Nadeln 54 ermöglicht.

Zusätzlich dazu, daß der Abstand zwischen dem ersten Ende 144 der Luftdüse 142 und den Nadeln 54 mittels des Zusammenwirkens des Befestigungsflansches 136, dem horizontalen Einstellschlitz 138 und der Befestigung 140 gesteuert werden kann, kann auch die Kipp- oder Drehausrichtung der Luftdüse relativ zur Nadellinie eingestellt werden. Diese Ausrichtung der Luftdüse 142 relativ zu den Nadeln 54 kann durch das Zusammenwirken einer Schraube 160, die sich auf dem Block 132 neben dem zweiten Ende 146 der Luftdüse befindet, einer ringförmigen Kerbe 162, die sich im dem Block neben dem ersten Ende 144 der Luftdüse befindet, und einem O-Ring 164, der sich auf der Luftdüse in Richtung zu ihrem zweiten Ende befindet, erzielt werden.

Um die Drehausrichtung der Luftdüse 142 einzustellen, wird die Schraube 160 gelöst, damit die Luftdüse sich um ihre Längsachse drehen kann. so daß sich der O-Ring 164 innerhalb der ringförmigen Kerbe 162 bewegt und jegliche entsprechende horizontale Bewegung der Luftdüse verhindert. Wie durch die gestrichelten Linien in Abbildung 9 gezeigt wird, wird die Schraube 160 angezogen, sobald die gewünschte Ausrichtung der Luftdüse erreicht wurde, um die Luftdüse in dieser Stellung zu halten.

Zwischen dem zweiten Luffverteilergehäuse 84 des Verteilers 66 und dem Luftzufuhrschlauch 152 befindet sich ein Steuerventil 166. In Figur 2 ist zu sehen, daß das Steuerventil 166 in die dritte Querbalkenöffnung 92 eingepaßt ist, um einen Luftstrom vom zweiten Luftverteilergehäuse 84 aufzunehmen. Die von ihm aufgenommene Luft wird unter einem vorbestimmten Druck vom Luftzufuhrrohr 62 aufgenommen. Das Steuerventil 166 ist ein Miniballventil, so daß ein Regelknopf 168 die Menge des Luftstroms, die zur Luftdüse 142 strömt, zwischen einer Geschlossen- und einer Offen-Stellung steuern kann. Der Vorteil der Verwendung eines variablen Steuerventils 166 besteht darin, daß es dem Betreiber der Maschine 30 erlaubt, den Luftstrom individuell zu allen oder zu einer vorbestimmten Anzahl von Luftdüsen 142 zu steuern. Das variable Steuerventil erlaubt es dem Betreiber auch, jeden Verlust des Druckgradienten in einer oder mehreren Düsen 142 zu kompensieren, indem er diejenigen Luftdüsen, bei denen keinerlei Druckverlust auftritt, etwas schließt, um den Strom zu allen Düsen anzugleichen. Zusätzlich ist es möglich, falls es erwünscht ist, für die Herstellung unterschiedlicher Gewebe oder von Variationen innerhalb eines Gewebes, absichtlich die Strömungsrate zu allen oder einigen Luftdüsen 142 zu variieren. Alternativ ist es möglich, das Steuerventil 166 mit einer elektronischen Steuerung zu kombinieren, um den Luftstrom selektiv zu variieren oder, wenn gewünscht, einen intermittierenden Luftstrom zu liefern.

Anders als früher in Faserband-Rundstrickmaschinen verwendeten Luftdüsen, befindet sich die Gebläseeinheit 36 der vorliegenden Erfindung radial einwärts von den Nadeln 54 und bläst Luft radial nach außen in eine direkte longitudinale und horizontale Richtung, um das freie Ende des Faserbands X zu drehen, nachdem eine oder mehrere Reihen gestrickt worden sind. Eine detaillierte Beschreibung der Funktionsweise der Gebläseeinheit 36 befindet sich unten im Abschnitt, der sich auf die tatsächliche Herstellung von Faserband-Hochflor- Gestrick mit umgekehrten Schlaufen bezieht.

Die erste Absaugeinheit

Die erste Absaugeinheit 38 ist am besten in den Figuren 2 und 13 bis 15 dargestellt. Wie gezeigt wird, besteht die erste Absaugeinheit 38 aus einer Absaugdüse 170, die an einer Seite der Karteneinheit 34 befestigt ist. Die Absaugdüse 170 hat ein offenes Ende 172 neben den Nadeln 54 und ein geschlossenes Ende 174. Das geschlossene Ende 174 begrenzt eine Öffnung 176 zur Aufnahme eines Ableitschlauchs 178. Der Ableitsch lauch 178 verbindet die Absaugdüse 170 mit dem ersten Luftverteilergehäuse 82 des Verteilers 66 um den Transport von mit Abfallfasern beladener Luft, die von der Absaugdüse gesammelt wurde, zur Luftableitungseinheit 64 zu ermöglichen. Die Absaugdüse 170 hat auch eine in ihr eingerichtete Kerbe 180, die bei der Entfernung von Abfallfasern von der Abnehmerwalze oder dem Abnehmerrad 184 hilft.

Die Ausrichtung der Gebläseeinheit 36, wie sie in der vorliegenden Ausführungsform der Erfindung beschrieben ist, resultierte in dem Zusatz einer ersten Absaugeinheit 38. Wie in Abbildung 16 dargestellt ist, ist die Ausrichtung der Absaugdüse 170 so, daß sie sich radial auswärts und seitlich abgesetzt von der Luftdüse 142 befindet. Die erste Absaugeinheit 38 ist mittels einer Befestigung 181 mit der Karteneinheit 34 verbunden. Der Vorteil der Anordnung der ersten Absaugeinheit 38 neben der Karteneinheit 34 liegt darin, daß Abfallfasern, die von der Gebläseeinheit 36 radial nach außen geblasen werden, sonst in die Platinen 56 und die Karteneinheit 34 geraten würden.

Die Verwendung der ersten Absaugeinheit 34 in Verbindung mit jeder Karteneinheit 34 entfernt viel Faserabfall radial auswärts von den Gebläseeinheiten 36. Die sich innerhalb der Gebläseeinheiten 36 befindenden Abfallfasern werden im wesentlichen durch die Absaugeinheit 60 entfernt (d.h. den zweiten Absaugmitteln). Deshalb führt das Zusammenwirken zwischen der ersten Absaugeinheit 38 und der Absaugeinheit 60 zu einer effizienten Methode, um durch die Herstellung gebildete Abfallfasern aus der Maschine 30 zu entfernen. Das ist besonders im Hinblick auf die Tatsache wichtig, daß bis zu achtzehn Karteneinheiten gleichzeitig betrieben werden können (wie in der vorliegenden Ausführungsform der vorliegenden Erfindung gezeigt).

Die Karteneinheit

Wie in den Figuren 1, 2 und 13 dargestellt ist, hart die Karteneinheit 34 der vorliegenden Erfindung ein Karteneinheitsgehäuse 182, das rotierbar eine Abnehmerwalze 184 hält. Die Karteneinheit 34 führt Faserband-Fasern X zu einer Drahtfläche 185 der Abnehmerrolle 184, um die Faserband-Fasern den Nadeln 54 zu übergeben, wenn die Nadeln sich dort hindurch bewegen.

Das Karteneinheitsgehäuse 182 hat eine im wesentlichen flache Basis 186, die im allgemeinen horizontal zu der Absaugdüse 170 ausgerichtet ist. Die Basis 186 schließt eine Kerbe 188 ein, die mit der Kerbe 180 der Absaugdüse 170 zusammenwirkt, um das Entfernen der Abfallfasern aus dem Karteneinheitsgehäuse 182 und aus der Nähe der Abnehmerwalze 184 zu verbessern.

Eine Garnzuführröhre 189 ist mit der Platineneinheit 190 durch einen Block 191 verbunden, um zu verhindern, daß die Garnzuführröhre während des Betriebs der Maschine 30 vibriert. Eine Befestigung (nicht dargestellt) hält die Garnzuführröhre 189 sicher an einem Kartenträgerring 193 radial außerhalb der Platineneinheiten 190. Die Garnzuführstation 58 führt Garn Y durch die Garnzuführröhre 189 zu den Nadeln 54, nachdem sie Faserband-Fasern X von der Drahtfläche 185 der Abnehmerwalze 184 genommen haben.

Die Platineneinheiten/Hakenschutzvorrichtungen

Wie in den Figuren 12 und 16 dargestellt ist, haben die Platineneinheiten 190 der vorliegenden Erfindung im allgemeinen eine rechteckige Form. Dennoch haben die Platineneinheiten 190 der vorliegenden Erfindung anders als herkömmliche, in Figur 25 dargestellte Platineneinheiten 190', ein Paar ausgesparter Vorsprünge 192a und 192b, die sich an einem Rand der Platineneinheiten neben den Nadeln 54 befinden. Einer der ausgesparten Vorsprünge 192a in dieser Ausführungsform hat einen abgewinkelten Einschnitt 194, in dem der Einschnitt sich einem Winkel von 45 nähert.

Eine in der Größe den ausgesparten Vorsprünge 192a und 192b entsprechende Hakenschutzvorrichtung 196 ist daran in benachbarten Platineneinheiten 190 mittels Gewindebefestigungen 198 befestigt, die von entsprechenden Löchern 200 in der Hakenschutzvorrichtung und Löchern mit Gewinde 22 in den jeweiligen Platineneinheiten aufgenommen werden. Ein abgewinkelter Bereich 206 befindet sich an einem vorderen Rand 204 der Hakenschutzvorrichtung, so daß der Bereich in Größe, Form und Position dem Bereich 207 in den Platineneinheiten 190 entspricht. Die Platineneinheiten sind an den Rahmen 48 mittels Befestigungen 208 angebracht.

Die Ausrichtung der Gebläseeinheit 36 bezüglich der Karteneinheit 34 stellt ein bislang unbekanntes Problem bei Faserband-Rundstrickmaschinen dar. Wie in Figur 25 dargestellt ist, geraten oder verfangen sich Abfallfasern in Zwischenräumen zwischen herkömmlichen Platineeinheiten 190' und herkömmlichen Hakenschutzvorrichtungen 195' durch Blasen von Luft nach radial außen. Um dieses Problem zu lösen, muß die Beziehung zwischen den Platineneinheiten 190 und den Hakenschutzvorrichtungen 196 verändert werden, wie am besten durch einen Vergleich der Figuren 16 und 26 mit Figur 25 gezeigt wird.

In der vorliegenden Erfindung führt die Verbindung der Hakenschutzvorrichtung 196 und der Platineneinheiten 190 zu einer Stoßkante 210, die sich nicht radial über die gesamte Breite der Platineneinheiten erstreckt. Vielmehr ist der den Nadeln 54 am nächsten liegende Rand vollständig von der Hakenschutzvorrichtung 196 verdeckt. Das Ergebnis ist, daß es an der Stoßkante 210 keine Vorderkante gibt, womit verhindert wird, daß sich die Abfallfasern verfangen. Wie in Figur 25 dargestellt ist, führen herkömmliche Verbindungen zwischen den Platineneinheiten 190' und der Hakenschutzvorrichtung 195' zu einer Stoßkante 210', die sich über die gesamte Breite der Platineneinheiten 190' erstreckte und es möglich machte, daß sich Abfallfasern verfangen.

Eine alternative Hakenschutzvorrichtung 196", wie sie in Figur 26 dargestellt ist, wird dazu verwendet, ein Paar Platineneinheiten 190 entweder in einer Position einer nicht strickenden Karteneinheit 34 oder in einer Position einer strickenden Karteneinheit zu verbinden, wenn das herzustellende Faserband- Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen ein Jacquardmuster ist. Der Zweck der sich in den Platineeinheiten 190 und der Hakenschutzvorrichtung 196 entsprechenden Bereiche 206 und 207 wird unten im Detail im Zusammenhang mit der Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen diskutiert.

Das Verfahren zur Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen Maßnahmen vor der Herstellung

Vor der tatsächlichen Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen mit der vorliegenden Maschine 30 ist es wünschenswert, daß einige vorherige Maßnahmen stattfinden, um sicherzustellen, daß das Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen höchste Qualität hat. Die Maßnahmen vor der Herstellung sind auch wegen der großen Variationsbreite von Geweben und/oder Variationen innerhalb eines Gewebes , die mit der Maschine 30 hergestellt werden können, nötig. Zum Beispiel, abhängig von der Art des Faserband-Hochflor-Gestricks mit umgekehrten Schlaufen, das hergestellt wird, d.h. Bouclé, Corduroy, Vlies, Jacquard oder einige andere Gewebearten, die nun mit der Maschine 30 hergestellt werden können, müssen unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden.

Lediglich zu Darstellungszwecken wird angenommen, daß das herzustellende oder zu produzierende Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen ein einseitiges Vlies ist. Fachleute auf dem Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht, verstehen, daß die Beschreibung des Strickverfahrens in Abhängigkeit von der Gewebeart und den damit verbundenen Variationen unterschiedlich ist. Zum Beispiel wird bei der Herstellung eines Volljacquard-Gewebes eine andere Hakenschutzvorrichtung 196" (unten beschrieben) benötigt, ebenso wie andere Maschineneinstellungen. Es wird zum Zwecke der Beschreibung angenommen, daß die Anfangskalibrierung oder -Einstellung jeder Luftdüse 142 bezüglich ihrer Rotationsausrichtung und ihres Abstandes von den Nadeln 54 zur Zufriedenheit des Betreibers der Maschine 30 durchgeführt worden ist, wie oben im Detail beschrieben. Zusätzlich ist zum Zwecke dieses Beispiels zu verstehen, daß alle achtzehn Karteneinheiten 34 an der Maschine 30 verwendet werden und daß nur neun der verfügbaren achtzehn Gebläseeinheiten 36 verwendet werden. Das unten beschriebene Verfahren ist in den Figuren 16 bis 24 dargestellt.

Unter der Annahme, daß frühere Versuche durchgeführt worden sind, um die zum Erhalten des herzustellenden Fasertyps geeigneten Einstellungen zu ermitteln, ist es zuerst nötig, den Regelknopf 168 des Steuerventils 166 jeder zweiten Gebläseeinheit 36 in die Geschlossen-Stellung zu bringen. Wenn nur jede zweite Gebläseeinheit 36 verwendet wird (d.h. neun von achtzehn möglichen Gebläseeinheiten), wie schematisch in Figur 24 dargestellt, werden auf jeder Nadel 54 zwei Reihen gestrickt, bevor sie neben eine aktiven Gebläseeinheit vorbeikommen.

Es ist auch zu verstehen, daß es auch möglich ist, nur eine Reihe zu stricken oder, falls erwünscht, drei oder mehr Reihen auf jeder einzelnen Nadel 54 zu stricken, bevor sie vor einer aktiven Gebläseeinheit 36 vorbeikommen. Die Zahl der auf einer Nadel 54 gestrickten Reihen, bevor sie vor einer aktiven Gebläseeinheit vorbei kommt, bestimmt die Größe der im Gewebe gebildeten Schlinge. Es ist auch möglich, jede der neun zu verwendenden Gebläseeinheiten 36 einzustellen, um jeglichen Verlust an Druck des Luftstroms zu kompensieren, indem der Regelknopf 168 irgendwo zwischen der Geschlossen-Stellung und der Offen-Stellung eingestellt wird, um sicherzustellen, daß jede Gebläseeinheit dieselbe Luftmenge hat. Falls gewünscht, kann der Regelknopf 168 dazu verwendet werden, den Luftstrom unter den verwendeten Gebläseeinheiten 36 absichtlich zu variieren.

Es ist auch wichtig, die Höhe oder die vertikale Ausrichtung der Luftdüsen 142 relativ zu den Nadeln 54 einzustellen. Diese Einstellung (seitlich und/oder vertikai) wird durch Betätigung des Einstellrings 120 relativ zu der Befestigungsmuffe 106 und der Rohrmuffe 110 zur vertikalen Einstellung und durch Drehung der Abzugshaube 102 relativ zur Rohrmuffe zur seitlichen Einstellung durchgeführt. Sobald diese Einstellungen der Gebläseeinheiten 36 durchgeführt worden sind und die gewünschten Faserband-Fasern und Garn in die achtzehn Karteneinheiten 34 und die Garnzuführstationen 58 geführt worden sind, kann die tatsächliche Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen beginnen.

2. Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen

Der Arbeitsablauf zur Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen aus Faserband-Fasern X und Garn Y ist am besten mit Hilfe der Figuren 18 bis 24 zu verstehen. Um die Erklärung zu vereinfachen wurde jede Karteneinheit 34 als A, B, C oder D bezeichnet. In der nur zu Illustrationszwecken zu beschreibende Ausführungsform, ist die an den Karteneinheiten A und C stattfindende Aktivität die selbe und die an den Einheiten B und D stattfindende Aktivität ist die selbe. Es ist zu verstehen, daß die Herstellung unterschiedlicher Arten von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen zu unterschiedlichen Aktivitäten führt, die während der unten beschriebenen Abfolge stattfinden. Es ist auch zu verstehen, daß die Nadeln 54 mit dem Nadelzylinder 52 rotieren und sich gleichzeitig zwischen einem Niveau zum Aufschlagen (siehe Abbildung 18) und einem Niveau zum Abstricken (siehe Abbildung 22) auf dem vorher beschriebenen sinusförmigen Pfad bewegen.

Wie schematisch in Figur 24 durch die Karteneinheit A dargestellt wird, beginnen die Nadeln 54 einen ersten Strickzzyklus, indem sie sich durch die Drahtfläche 185 der Abnehmerwalze 184 an der Karteneinheit A bewegen, wo jede Nadel ein Büschel der Faserband-Fasern X aufnimmt. Wenn sich die Nadel von der Abnehmerwalze 184 weg bewegt, wird den Nadeln vom Garn rohr 189 der Garnzuführstation 58 ein erstes Garn Y zugeführt. Die Nadeln 54 beginnen sich vom Niveau zum Aufschlagen in das Niveau zum Abstricken abzusenken.

Die Nadeln 54 senken sich weiterhin ab, passieren eine durch KP in der Figur 24 dargestellte Strickebene, bevor eine Masche gemacht wird, die, wie in Figur 22 gezeigt, einen mittleren Bereich M der Faserband-Faser X festbindet oder verankert. Mit Bezug auf die Figur 22 wird eine erste Reihe Z gebildet, indem sich die Platine 56 von der Nadel 54 wegbewegt und es dem Garn ermöglicht, über dem Durchlassbereich der Platine abgestrickt zu werden und dabei den mittleren Bereich M der Faserband-Faser X mit dem Garn Y zu verankern, während die freien Enden der Faserband-Faser neben der Nadel plaziert werden können. Wenn die Nadel 54 sich vom Niveau zum stricken anhebt, bewegt sich die Platine 56 wieder in die Abstrickstellung (nicht dargestellt) wobei die Nadel die erste Reihe Z unten hält.

Nachdem die erste Reihe zwischen den Karteneinheiten A und B gestrickt worden ist, hebt sich die Nadel 54 wieder zum Niveau zum Aufnehmen an der Karteneinheit B an, wie in Figur 18 dargestellt, um ein zweites Büschel Fasern X' aufzunehmen. Wenn das stattfindet, wird die erste Reihe Z durch die Platine 56 auf der Nadel zurückgehalten, unterhalb der Strickebene KP. Der Reihe nach den Abbildungen 19 bis 22 folgend, wird dargestellt, wie eine zweite Reihe Z' zwischen den Karteneinheiten B und C auf die selbe Art wie die erste Reihe Z gestrickt wird. Figur 19 zeigt, wie die Nadel 54 die Karteneinheit B mit einem zweiten Bündel der Faserband-Faser X' verläßt und ein zweites Garn Y' erhält.

Wie in der Figur 20 dargestellt ist, senkt sich die Nadel 54 weiterhin zum Niveau zum Abstricken ab, wobei die Platine die erste Reihe Z in der richtigen Position hält. Die freien Enden der zweiten Faserband-Fasern X' befinden sich in der richtigen Position, in einem Winkel von annähernd 45 radial innerhalb von der Karteneinheit B. Die Nadel fährt in Figur 21 fort, sich nach unten zu bewegen, wenn die Platine 54 anfängt, sich aus dem Weg zu bewegen und die erste Reihe Z neben die zweiten Faserband-Fasern X' und das zweite Garn Y' zu ziehen. Figur 22 zeigt, wie die gestrickte Masche fertiggestellt wird und eine zweite Reihe Z' ergibt, wie zuvor mit Bezug auf die erste Reihe Z beschrieben. Das Stricken der zweiten Reihe Z' erfolgt zwischen den Karteneinheiten B und C und vervollständigt den zweiten Stickzyklus.

Anders als frühere Ansätze zum Herstellen von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen ermöglicht es die vorliegende Erfindung durch eine Verbesserung der Maschine 30, daß die freien Enden der Faserband-Fasern X ein zweites Mal oder möglicherweise ein drittes Mal abgestrickt werden. Wie unten beschrieben, führt diese Fähigkeit, die freien Enden der Faserband-Fasern X ein zweites Mal oder öfter abzustricken, zu einem Gewebe mit verbesserter Qualität. Wie in den Figuren 16 und 17 sowie 23 und 24 dargestellt ist, werden die beiden gestrickten Reihen Z und Z' in die Gebläseeinheit 36 eingeführt, deren Steuerventil 168 sich in der AUF-Stellung befindet. Wenn sich die Nadel 54 ein drittes Mal zum Aufschlagniveau anhebt, trägt der Nadelzylinder 52 die Nadeln 54 hinter der Gebläseeinheit 36 vorbei.

Die Gebläseeinheit 36 führt dazu, daß sich die Ausrichtung beider Reihen Z und Z' von der in den Abbildungen 15,17 und 22 dargestellten Stellung zu der in den Abbildungen 16 und 17 zwischen den senkrecht zueinander stehenden Linien 22-22 und 23-23 Stellung verändert. Anders ausgedrückt, veranlaßt die Gebläseeinheit 36 die freien Enden der Reihen Z und Z' sich aus einer 45 - Stellung, wie in Figur 22 dargestelt, zur Vorderseite der Nadel zu bewegen, d.h. in die Drehrichtung des Nadelzylinders 52 zu einer Stellung radial außerhalb von den Nadeln, in die selbe Richtung, in die sich die Luft von der Gebläseeinheit in Figur 23 bewegt. Diese Bewegung der Reihen Z und Z' wird als Umdrehen der Reihen bezeichnet, wie am besten in den Figuren 16 und 17 zu sehen ist.

Das Umdrehen der Reihen Z und Z' führt dazu, daß deren freie Enden quer zu der benachbarten Hakenschutzvorrichtung 196 liegen. Wenn die Nadeln 54 fortfahren, mit den Nadelzylinder 52 zu rotieren, und wenn die Nadeln gleichzeitig fortfahren, sich in Richtung des Aufschlagniveaus an der Karteneinheit C anzuheben, werden die freien Enden der Reihen Z und Z' quer zur Oberfläche der Hakenschutzvorrichtung 196 gezogen oder ausgerichtet, bis die freien Enden in Kontakt mit dem abgewinkelten Bereich 206 der Hakenschutzvorrichtung kommen. Die gemeinsamen Wirkungen der Platinen 56, die verhindern, daß sich die Reihen Z und Z' nach oberhalb der Strickebene KP bewegen, der abgewinkelten Bereiche 206 der Hakenschutzvorrichtung 196 und des entsprechenden abgewinkelten Bereichs der Platineneinheiten 190 führen die freien Enden der Reihen entlang der abgewinkelten Bereiche, unter der Hakenschutzvorrichtung (siehe Figur 23) und auf die benachbarten Platinen, direkt hinter den entsprechenden Nadeln. Die freien Enden der Reihen Z und Z' werden auf den Platinen 56 in einer einheitlichen und gesteuerten Art in einem Winkel von annähernd 45 positioniert, wie am besten in den Figuren 16 und 17 gezeigt wird, womit der Strickzyklus vervollständigt wird.

Das Ergebnis dieser Ausrichtung der freien Enden der Reihen Z und Z' ist, daß die freien Enden anschließend ein zweites Mal durch eine benachbarte (folgende) Nadel 54 in Kombination mit einem anderen Büschel an der Karteneinheit D aufgenommenen Faserband-Faser (nicht dargestellt) in das Gewebe eingestrickt werden kann. Das führt dazu, daß die freien Enden der Faserband- Faser X in Verbindung mit einer benachbarten Nadel 54 abgestrickt werden, was sowohl mindestens eine Reihe höher als die zweite Reihe Z' ist, als auch mindestens ein Maschenstäbchen weiter als die zweite Reihe Z' liegt. Als eine Folge findet das zweite und das mögliche dritte Abstricken der freien Enden der Faserband-Fasern X und X' diagonal zu den ursprünglichen Reihen Z und Z' statt. Der Vorteil dieses Ansatzes ist am besten im Zusammenhang eines vollständigen Gewebes zu verstehen.

Wie den Fachleuten auf dem Gebiet wohlbekannt ist, hat ein fertiges Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen eine gestrickte Jersey- Bahn auf einer Seite (nicht dargestellt) und einen Schlaufenflor auf der anderen (nicht dargestellt). Das gewünschte Ergebnis bei der Herstellung von Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen ist es, eine einheitliche Größe der Florschlaufen zu haben. Jedoch kann die Faserband-Faser X aufgrund ihrer Art selbst nicht durch die Nadel 54 im mittleren Bereich M des Faserband-Faserfadens von der Abnehmerwalze 185 aufgenommen werden. Deshalb variieren die Längen der freien Enden der Reihen Z und Z' extrem, wenn die Faserband-Faser X durch das Garn Y in U- oder J-Schlaufen in das Gewebe eingestrickt wird. Als eine Folge ist es für ein akzeptables Produkt nötig, daß das Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen ein Verfahren zur Fertigstellung durchläuft.

3. Verfahren zur Fertigstellung

Obwohl es nicht tatsächlich Teil der vorliegenden Erfindung ist, können die Vorteile der Maschine 30 und des resultierenden mit ihr hergestellten Gewebes nur richtig verstanden werden, indem das Verfahren zur Fertigstellung nach der vorliegenden Erfindung und dasjenige von Faserband-Rundstrickmaschinen nach dem Stand der Technik miteinander verglichen werden. Wie oben diskutiert wurde, hat das typische Faserband-Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen eine Florlänge (entsprechend den freien Enden der gestrickten Reihen), die extrem unterschiedlich ist, weil jedes Büschel Faserband-Fasern gewöhnlich einmal in das Gewebe eingestrickt worden ist. Um ein Faserband- Hochflor-Gestrick mit umgekehrten Schlaufen zu erhalten, das zur Herstellung von Kleidung verwendet werden kann, ist es nötig, zunächst einen Flor einheitlicher Länge zu erhalten.

Die Methode, einen Flor einheitlicher Länge zu erhalten, besteht darin, die geringste gemeinsame Höhe der Schlaufen herauszufinden (entsprechend der Schlaufengröße, die gewöhnlich vom Kunden bestimmt wird) und dann die gesamte Seite des Gewebes auf diese Höhe zu scheren. Das Scheren des Flors, um eine einheitliche Höhe zu erhalten, führt typischerweise dazu, daß zwischen vierzig (40) und sechzig (60) Prozent der Faserband-Fasern X entfernt werden. Entsprechend endet gewöhnlich mindestens eine Hälfte der verstrickten Faserband-Faser als Abfall. Nach dem Scheren des Flors auf die gewünschte Länge wird das Gewebe gerauht oder gebürstet, um den Vlieslook zu erhalten und das Auffallen von Fehlstellen im Gewebe zu minimieren.

Anders als die früher hergestellten Gewebe, stellt die vorliegende Erfindung erstklassiges Gewebe mit umgekehrten Schlaufen her. Die Fähigkeit, die freien Enden der Reihen Z und Z' einheitlich über die Platinen 52 zu führen, ermöglicht es, die freien Enden ein zweites oder ein drittes Mal in das Gewebe zu stricken, was zu einer äußerst einheitlichen Florlänge der fertigen Gewebes führt. Das resultierende Gewebe muß oft nicht, oder falls doch, nur geringfügig geschoren werden. Eine Folge, daß das Gewebe nicht oder nur geringfügig geschoren werden muß, ist die Ersparnis von bis zu 60% der Faserband-Fasern X, eine dramatische Verbesserung gegenüber allen früheren Techniken.

Zusätzlich führt die dadurch, daß nicht geschoren oder nur minimal geschoren werden muß, entsprechend gesparte Zeit zu verringerten Herstellkosten. Wie bei früheren Ansätzen wird das Gewebe der vorliegenden Erfindung aufgerauht oder gebürstet, um ein fertiges Produkt zu erhalten. Ein Vergleich des fertigen Gewebes, das auf der Maschine 30 hergestellt worden ist, mit einem zur Zeit erhältlichen Gewebe zeigt, daß die Verbesserungen bedeutend sind.

Zahlreiche Modifikationen oder andere Ausführungsformen der Erfindung werden den Fachleuten auf dem Gebiet einfallen, die den der in den vorangegangenen Beschreibungen und den begleitenden Zeichnungen dargestellten Vorzug haben. Daher ist zu verstehen, daß die Erfindung nicht auf die speziellen offengelegten Ausführungsformen begrenzt ist und daß Modifikationen und Ausführungsformen im Rahmen der anhängenden Ansprüche eingeschlossen sind.


Anspruch[de]

1. Eine Faserband-Rundstrickmaschine umfassend:

einen Rahmen (48);

einen Nadelzylinder(52), der rotierbar auf dem Rahmen (48) gelagert ist;

eine Vielzahl von Nadeln (54), die auf dem Nadelzylinder (52) gelagert sind, mit diesem rotierbar und verikal, parallel zu seiner Rotationsachse bewegbar sind;

Zuführmittel (34), zum Zuführen von Faserband-Fasern und Garn zu der Vielzahl von Nadeln (54);

Platinen (56), die mit den Nadeln (54) zusammenwirken, um das Garn und einen mittleren Abschnitt der Faserband-Fasern zu einer Strickware mit freien Enden der Faserband-Fasern zu verstricken, die neben den Nadeln (54) aus der Strickware herausragen;

Gebläsemittel (36) zum Blasen von Luft entlang eines im wesentlichen horizontalen longitudinalen Pfades, der radial nach Außen in Richtung der Nadeln (54) orientiert ist, wenn die Nadeln (54) angehoben werden; und

Führungsmittel zum Führen der freien Enden der Faserband-Fasern diagonal gegen eine Oberfläche auf den Platinen (56), wenn die Vielzahl der Nadeln (54) abgesenkt wird, so daß freie Enden der Faserband-Fasern in der Strickware auf benachbarten Nadeln (54) festgehalten werden;

dadurch gekennzeichnet,daßdieführungsmitteleinevielzahl von Platineneinheiten (190) umfassen, die oberhalb der Vielzahl von Platinen (56) angeordnet sind, wobei jede der Platineneinheiten (190) einen ersten abgewinkelten Bereich (207) aufweist; und

eine Hakenschutzvorrichtung (196) zum Zusammenfügen benachbarter Platineneinheiten (190), wobei die Hakenschutzvorrichtung einen zweiten abgewinkelten Bereich (206) umfaßt, der mit dem ersten abgewinkelten Bereich (207) zusammenwirkt, um die freien Enden der Faserband-Fasern auf gleichmäßige und kontrollierte Weise über die Vielzahl von Platinen (56) zu führen.

2. Eine Faserband-Rundstrickmaschine (30) nach Anspruch 1, wobei die Zuführmittel umfassen:

eine Vielzahl von Karteneinheiten (34) an radial von einander beabstandeten Positionen entlang des Rotationspfades des Nadelzylinders (52) und radial außerhalb von und im wesentlichen in der horizontalen Verlängerung von der Gebläseeinheit (36); und

benachbart zu jeder der Karteneinheiten (34) eine Garnzuführstation (58).

3. Eine Faserband-Rundstrickmaschine (30) nach Anspruch 1, wobei die Gebläsemittel umfassen:

eine Luftdüse (142), die einen Strömungsweg (149), (150) für die Luft auf der Vielzahl von Nadeln (54) definiert, wobei die Luftdüse (142) benachbart zu einer Vielzahl von Nadeln (54) ein erstes Ende (144) aufweist und gegenüber dem ersten Ende ein zweites Ende (146);

einen Block (132), der eine Öffnung (150) definiert, die zur Aufnahme des zweiten Endes (146) der Luftdüse (142) ausgelegt ist; und

eine Luftversorgung (152), um die Düse (142) mit Luft zu versorgen.

4. Eine Faserband-Rundstrickmaschine (30) nach Anspruch 1, wobei jede der Vielzahl von Platineneinheiten des weiteren umfaßt:

eine im wesentlichen rechteckige Anordnung mit einem Paar von zurückgesetzten Bereichen (192a), (192b), die entlang gegenüberliegender Enden einer ihrer Seiten angeordnet sind, um die Hakenschutzvorrichtung (196) aufzunehmen.

5. Eine Faserband-Rundstrickmaschine (30) nach Anspruch 1, des weiteren umfassend erste Ansaugmittel (38), wobei die ersten Ansaugmittel (38) umfassen:

eine Ansaugdüse (170), die mit jedem der Zuführmittel (34) verbunden ist, um die mit Faserabfall beladene Luft abzusaugen, wobei die Absaugdüse (170) neben den Zuführmitteln (34) ein offenes erstes Ende (172) aufweist und ein geschlossenes zweites Ende (174), wobei das zweite Ende (174) eine erste Öffnung (176) in der Absaugdüse definiert; und

einen Entladeschlauch (178), der in der ersten Öffnung (176) aufgenommen ist.

6. Eine Faserband-Rundstrickmaschine (30) nach Anspruch 1, des weiteren umfassend zweite Absaugmittel, wobei die zweiten Absaugmittel (60) umfassen:

eine Abzugshaube (102) zum Absaugen von mit Faserabfall beladener Luft aus einem zentralen Bereich der Faserband-Rundstrickmaschine, wobei die Abzugshaube (102) einen trichterförmig aufgeweiteten Boden bereich aufweist, der die Haubenöffnung (104) definiert und dazu ausgelegt ist, die mit Faserabfall beladene Luft aufzunehmen; und

Befestigungsmittel (106) zum Befestigen der Abzugshaube (102) an der Faserband-Rundstrickmaschine.

7. Eine Faserband-Rundstrickmaschine nach Anspruch 1, des weiteren umfassend Luftausrichtungsmittel, wobei die Luftausrichtungsmittel (32) umfassen:

Luftzufuhrmittel (62), um der Faserband-Rundstrickmaschine Luft zuzuführen;

Luftableitungsmittel (64), um die Luft von der Faserband-Rundstrickmaschine abzuleiten;

einen Querbalken (68), der an dem Rahmen (48) befestigt ist, wobei der Querbalken (68) eine erste Querbalkenöffnung (86) definiert, die zur Aufnahme der Luftableitungsmittel (68) ausgelegt ist, eine zweite Querbalkenöffnung (70), die zur Aufnahme von mit Faserabfall beladener Luft von den Luftzufuhrmitteln ausgelegt ist, und wobei der Querbalken ein Höhlung (78) definiert und einen ringförmigen Teiler (80), um die Höhlung (78) aufzuteilen; und

eine Abdeckung (70), die an dem Querbalken (68) befestigt ist und eine Dichtung dazwischen bildet, wobei die Abdeckung (70) mit dem Querbalken (68) und dem ringförmigen Teiler (80) zusammenwirkt, um ein erstes Luftverteilergehäuse (82) und ein zweites Luftverteilergehäuse (84) darin auszubilden, wobei die Abdeckung (70) eine erste Abdeckungsöffnung (96) zur Aufnahme der Luftableitungsmittel (64) definiert und die Abdeckung eine zweite Abdeckungsöffnung (100) zur Aufnahme von Luft der Luftzufuhrmittel (62) definiert.

8. Eine Faserband-Rundstrickmachine (30) nach Anspruch 7, wobei der Querbalken (68) des weiteren eine Vielzahl von dritten Querbalkenöffnungen (92) definiert, um die Luft der Luftzufuhrmittel auszurichten.

9. Eine Faserband-Rundstrickmaschine nach Anspurch 7, des weiteren umfassend Kontrollmittel zum Kontrollieren des Luftstroms zu jedem der Gebläsemittel (36), wobei die Kontrolimittel ein anpaßbares Ventil (166) umfassen, das zwischen den Luftausrichtungsmitteln und jedem der Gebläsemittel (36) angeordnet ist.

10. Ein Verfahren zum Herstellen eines Faserband-Hochflor-Gestricks mit umgekehrten Schlaufen auf einer Faserband-Rundstrickmaschine (30) mit einem rotierbar gelagerten Nadelzylinder (52), einer Vielzahl von Nadeln (54), die mit dem Nadelzylinder (52) rotierbar sind und vertikal relativ zu seiner Rotationsachse bewegbar sind, einer Vielzahl von Faserband-Faser- und Garnzuführstationen (58) und Platinen (56), die mit der Vielzahl von Nadeln (54) zusammenwirken, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt:

Zuführen von Faserband-Fasern und Garn zu der Vielzahl von Nadeln (54);

Verknüpfen eines mittleren Bereichs der Faserband-Fasern mit dem Garn in einer ersten Strickreihe, wobei die freien Enden der Faserband-Fasern neben den Nadeln (54) herausragen;

Drehen der freien Enden der Faserband-Fasern, wenn die Nadeln (54) nach dem Bilden der ersten Strickreihe angehoben werden;

Führen der freien Enden der Faserband-Fasern gegen eine abgewinkelte Oberfläche auf den Platinen (56);

Festhalten der freien Enden der Faserband-Fasern in benachbarten Nadeln (54) und

Einstricken der freien Enden der Faserband-Fasern in die Strickware;

dadurch gekennzeichnet, daß beim Führen die freien Enden der Faserband-Fasern auf gleichmäßige und kontrollierte Weise gegen eine abgewinkelte Oberfläche (206) geführt werden, die in einer Hakenschutzvorrichtung und einer Platineneinheit (190) ausgebildet ist.

11. Ein Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Drehen Luft radial, horizontal nach außen in Richtung der Vielzahl der Nadeln (54) geblasen wird, um die freien Enden der verknüpften Faserband-Fasern neben den Garn- und den Kammzugzuführstationen (58) anzuordnen.

12. Ein Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Führen die freien Enden der verknüpften Faserband-Fasern diagonal auf mindestens eine der Vielzahl der Platinen (56) geführt werden, die als nächste einer der Vielzahl von Nadeln (54) nachfolgt.

13. Ein Verfahren nach Anspruch 10, des weiteren umfassend:

Rückhalten des mittleren Abschnitts der ersten gestrickten Reihe auf der Vielzahl von Nadeln (54), wenn die Nadeln (54) ein zweites Mal angehoben werden;

Zuführen von zusätzlichen Faserband-Fasern und einem zweiten Garn zu den Nadeln;

Verknüpfen eines mittleren Abschnitts der zusätzlichen Faserband-Fasern mit dem zweiten Garn in einer zweiten gestrickten Reihe, wobei die freien Enden der Faserband-Fasern beider Reihen neben der Vielzahl von Nadeln (54) herausragen;

Drehen der freien Enden der Faserband-Fasern von beiden Reihen, wenn die Vielzahl von Nadeln (54) nach dem Bilden der zweiten gestrickten Reihe angehoben wird;

Führen der freien Enden der Faserband-Fasern beider Reihen diagonal auf die Vielzahl von Platinen (56), wenn die Nadeln (54) weiter angehoben werden;

Festlegen der freien Enden der Faserband-Fasern beider Reihen in nachfolgenden Nadeln (54); und

Einstricken der freien Enden der Faserband-Fasern beider Reihen in die Strickware.

14. Ein Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stricken die freien Enden der Faserband-Fasern beider Reihen diagonalen in die Strickware eingestrickt werden.







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