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Dokumentenidentifikation DE19801047A1 08.10.1998
Titel Telefonkarte mit Selbstwahlfunktion
Anmelder Schulze, Heiko, 18107 Rostock, DE;
Rumpelt, Holger, 06242 Krumpa, DE;
Nitter, Gunther, 06217 Merseburg, DE
Erfinder Schulze, Heiko, 18107 Rostock, DE;
Rumpelt, Holger, 06242 Krumpa, DE;
Nitter, Gunther, 06217 Merseburg, DE
DE-Anmeldedatum 14.01.1998
DE-Aktenzeichen 19801047
Offenlegungstag 08.10.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.10.1998
IPC-Hauptklasse H04M 1/27
IPC-Nebenklasse H04M 1/00   B42D 15/10   
IPC additional class // (H04M 17/02,B42D 109:00)  
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine herkömmliche Telefonkarte mit Chip, die zusätzliche Daten zu folgenden Funktionen enthält:
a) eine vorgegebene Rufnummer, die beim Auslesen in geeigneten Karten-Telefongeräten zur automatischen Anwahl führt,
b) Anzeige von alphanumerischen Informationen auf dem Display des Lesegerätes.

Beschreibung[de]

Übliche Telefonkarten beinhalten Informationen über geladene (im voraus bezahlte) Gebühreneinheiten und werden bei dem zweckbestimmten Einsatz mittels Lese/Schreibgeräte der Kartentelefone aktualisiert.

Telefonkarten werden aufgrund ihrer Verfügbarkeit auch in kleinen Stückzahlen als Werbeträger oder sog. Giveaways an andere weitergegeben. Dienstleister bieten ihren Kunden auch mit Gebühren vorgeladene Telefonkarten zur Nutzung ihrer Hot-Lines an. Der Sinn dieser Aktionen ist jedoch abhängig von der zweckentsprechenden Nutzung durch den Kunden da dieser frei über die gespeicherten Gebühren verfügen kann.

Die Erfindung besteht in der zusätzlichen Funktion einer herkömmlichen Telefonkarte, eine automatische Wahlfunktion zu einer auf der Karte gespeicherten Rufnummer bei Telefongeräten mit Kartenleseeinheit auszulösen.

Die Handhabung ist einfach. Durch Einstecken der Telefonkarte in das Kartenlesegerät wird automatisch die auf dem Kartenchip gespeicherte Nummer bzw. Informationen gelesen und auf dem Display des Telefongerätes angezeigt. Durch Abheben des Hörers erfolgt weder die Aufforderung zur Zahlung der erforderlichen Gesprächsgebühr (wie bei der Benutzung eines kombinierten Gebührentelefons üblich) oder die Anzeige des auf der Karte befindlichen Gebührenguthabens. Nach Bestätigung durch Tastendruck erfolgt ausschließlich die Wahl der von der Karte in den Rufnummernspeicher geladenen Telefonnummer.

Für Anwender besteht der Nutzen in der sofortigen Herstellung einer gewünschten Verbindung mit dem Versender der jeweiligen Karte, der sinnvollerweise zusätzliche Informationen auf der Kartenoberfläche visitenkartenähnlich aufbringen läßt. Der Versender der Karte ist sicher über die zweckmäßige Nutzung der von ihm gestellten Karte sowieder darauf befindlichen Gebührenguthaben. Anwendungsbereiche sind beispielsweise Wartungsfirmen, die bei Störungen ihrem Kunden so einfachen Zugriff zu Störungsdiensten gewährleisten; Clubs die ADAC o. ä., die ihren Mitgliedern einfachen Zugang zu den Hilfsdienstleistungen über Zentralrufnummern gewähren.

Herkömmliche Telefonkarten beinhalten einen Speicherchip, der gelesen und beschrieben werden kann. Innerhalb der Datenstruktur des Speicherchips wird ein Datensatz für zusätzliche Informationen sowie ein Datensatz für numerische Daten vorgesehen. Kartenlesegräte mit entsprechender zu realisierender Steuerungssoftware für Kartentelefone in eine Serviceroutine, die folgende Funktionen ausführt:

  • a) Auslesen der Zusatzinformationen (z. B. Anwendungshinweise, Rufzeiten, Kundennummern etc.) und Anzeige dieser Informationen auf dem Display des Telefons,
  • b) Auslesen der gespeicherten Telefonnummer und Einbringen in den Rufnummernspeicher des Kartentelefons,
  • c) Auslösen einer Anwahl der Rufnummer nach Bestätigung oder automatisch.

Die zum Schutz angemeldete Erfindung ist eine Chip-Karte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit Funktionen in Kartentelefonen auslöst mit der zusätzlichen Funktion, Daten für den Anzeige- und Rufnummernspeicher des Telefongerätes bereitzustellen sowie in Verbindung mit geeigneter Software automatische Wahlvorgänge des Telefongerätes auszulösen.


Anspruch[de]
  1. 1. Telefonkarten mit Chip in üblicher Form und Größe mit zusätzlicher Funktion zur Speicherung und automatischen Abruf bestimmter Telefonnummern.
  2. 2. Andere Chip-Karten mit Telefonfunktionen mit der Möglichkeit mit Leseeinrichtungen gelesen zu werden mit der Zusatzinformation im Sinne von Pkt. 1 (Klubkarten, Servicekarten, Kundenkarten, etc.).
  3. 3. Karten mit zusätzlichen Chip für Funktionen im Sinne von Pkt. 1.






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