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Mehrstufige mechanisch-biologische Behandlung zur Maximierung der stofflichen und energetischen Verwertung von Siedlungsabfällen - Dokument DE19714927A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19714927A1 15.10.1998
Titel Mehrstufige mechanisch-biologische Behandlung zur Maximierung der stofflichen und energetischen Verwertung von Siedlungsabfällen
Anmelder Turk, Michael, Dipl.-Ing., 33034 Brakel, DE
Erfinder Turk, Michael, 33034 Brakel, DE;
Collins, Hans-Jürgen, 38106 Braunschweig, DE
DE-Anmeldedatum 10.04.1997
DE-Aktenzeichen 19714927
Offenlegungstag 15.10.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.10.1998
IPC-Hauptklasse B09B 5/00
IPC-Nebenklasse C02F 3/02   C02F 3/28   B09B 1/00   B03B 9/06   C12P 5/02   C10L 3/00   C10L 5/46   

Beschreibung[de]

Ziel des Verfahrens ist die Auftrennung von Siedlungsabfällen in möglichst definierte Stoffströme, um diese dann einer stoffstromspezifischen Behandlung mit einer anschließenden stofflichen oder energetischen Verwertung zuführen zu können. Dazu wird der Abfall zuerst einer mechanischen Behandlung in Form einer Zerkleinerung und Störstoffauslese unterzogen. Danach sind drei Varianten der Weiterbehandlung möglich:

  • A) Nach der ersten mechanischen Aufbereitungsstufe wird der Abfall einer Siebung unterzogen um die vorwiegend aus Papier und Kunststoffen bestehende Grobfraktion abzutrennen, die dann thermisch, d. h. energetisch verwertet werden kann. Der Siebdurchgang wird einer Naßtrennung (z. B. einer hydraulischen Aufstromtrennung) zugeführt und dort in mineralische und organische Bestandteile getrennt. Dabei wird neben den organischen und mineralischen Feststoffen eine weitere heizwertreiche Leichtstofffraktion und ein organisch verunreinigtes Waschwasser erzeugt. Die heizwertreiche Leichtstofffraktion wird in die thermische Verwertung gegeben, während das Waschwasser und die Organikfraktion einer anaeroben biologischen Behandlung (anaerobe Vergärung) zugeführt, um Methangas als Energieträger zu produzieren. Die festen Reststoffe aus dieser Vergärung werden einer aeroben Nachbehandlung (Nachrotte) zur weitestgehenden Stabilisierung der anaerob nicht abgebauten organischen Substanz unterzogen. Anaerobes Prozeßwasser wird zur Bewässerung der Nachrotte eingesetzt. Nach der Rotte können die reaktionsarmen Reststoffe entweder deponiert oder u. U. auch energetisch verwertet werden. Die mineralische Fraktion wird nach der Naßtrennung einer stofflichen Verwertung z. B. im Straßenbau oder einer Inertstoffdeponie zugeführt (siehe Anlage 1: Variante A).
  • B) Nach dem ersten mechanischen Aufbereitungsschritt und der Abtrennung der heizwertreichen Leichtstofffraktion folgt eine aerobe biologische Behandlung (aerobe Vorrotte, Behandlungszeit je Materialbeschaffenheit). Diese Vorrotte hat das Ziel, verklebende organische Stoffe wie Eiweiß- und Zuckerverbindungen zu zersetzten und das Abfallmaterial für den nachfolgenden Waschvorgang zur Auftrennung in organische und mineralische Stoffströme vorzubereiten. Der Waschvorgang verläuft wie für Variante A, der weitere Verfahrensablauf entspricht ebenfalls der Variante A. Die Verfahrensschritte der Variante B sind in Anlage 2 zu diesem Text dargestellt
  • C) Nach der ersten mechanischen Aufbereitungsstufe folgt eine aerobe biologische Behandlung (aerobe Vorrotte) des gesamten Abfallstromes. Die Leichtstofffraktion wird als Strukturmaterial für die Rotte genutzt und durch die Rotte von organischen Anhaftungen befreit. Nach der Rotte wird die heizwertreiche Leichtstofffraktion über eine Siebung abgetrennt. Danach erfolgt für den Siebdurchgang die gleiche Behandlung wie für die Varianten A und B (Waschvorgang, Auftrennung in mineralische und organische Stoffströme, Methanproduktion, Verwertung oder Deponierung der mineralischen Fraktion). Die Verfahrensschritte der Variante C sind in Anlage 3 dargestellt.


Anspruch[de]
  1. Beantragt wird ein mehrstufiges Abfallbehandlungsverfahren zur Stoffstromtrennung, Wertstoff- und Energiegewinnung von mechanisch und teil- oder gänzlich mechanisch-biologisch aufbereitetem Siedlungsabfall, dadurch gekennzeichnet, daß in einzeln realisierbaren oder als Kette aneinander gereihten Behandlungsstufen, beginnend mit der Abscheidung einer heizwertreichen Fraktion sowie Abtrennung einer mineralischen und einer organischen Fraktion durch einen Waschvorgang, von dem die organischen Fraktionen wie auch das organisch belastete Wasser zunächst einer anaeroben Behandlung für eine Methangewinnung und anschließend der verbliebene Feststoffanteil einer aeroben Behandlung zur Stabilisierung unterzogen wird während die überwiegend mineralische Fraktion einer stofflichen Verwertung oder einer Deponierung zugeführt wird.






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