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Dokumentenidentifikation DE19744327C1 22.10.1998
Titel Vorrichtung zur Stabilisierung der Unterlenker eines Traktors
Anmelder GKN Walterscheid GmbH, 53797 Lohmar, DE
Erfinder Adamek, Wolfgang, Dipl.-Ing., 53797 Lohmar, DE;
Coenen, Herbert, Dipl.-Ing., 53639 Königswinter, DE;
Vollmer, Jürgen, Dipl.-Ing., 53797 Lohmar, DE
Vertreter Harwardt Neumann Patent- und Rechtsanwälte, 53721 Siegburg
DE-Anmeldedatum 08.10.1997
DE-Aktenzeichen 19744327
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 22.10.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.10.1998
IPC-Hauptklasse A01B 59/041
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stabilisierung der beiden Unterlenker 1 eines Traktors. Die Unterlenker 1 sind über einen hydraulischen Kraftheber 9 betätigbar. Ihnen ist jeweils eine Seitenstrebe 6 mit einem einseitig wirkenden Hydraulikzylinder 7 zur Stabilisierung bzw. Festsetzung zugeordnet. Über ein Vorwahlventil 12 und ein Steuerventil 13 können die Hydraulikzylinder 7 entweder leitungsmäßig mit dem Kraftheber 9 zusammengeschaltet werden oder aber separat über eine zweite Druckquelle P2 beaufschlagt werden, so daß unabhängig von der Betätigung des Krafthebers 9 eine Mittenzentrierung der beiden Unterlenker 1 über die Hydraulikzylinder 7 möglich ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Stabilisierung der beiden Unterlenker eines Traktors, welche mittels eines hydraulischen Krafthebers betätigbar sind, mit je Unterlenker einer Seitenstrebe, welche jeweils einen einseitig wirkenden Hydraulikzylinder aufweisen, mit einer Schaltungsanordnung, welche vorsieht, daß die beiden Hydraulikzylinder der Seitenstreben mit dem hydraulischen Kraftheber leitungsmäßig zusammenschaltbar sind, wobei in der Verbindung Mittel zur gemeinsamen Trennung beider Hydraulikzylinder vom Kraftheber sowie Steuermittel zum Herstellen der Verbindung ab Erreichen einer einstellbaren Schwenklage der Unterlenker vorhanden sind.

Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise in der DE 195 37 555 A1 beschrieben. Dabei ist die Versorgung der Hydraulikzylinder der Seitenstreben parallel zur Versorgung des hydraulischen Krafthebers geschaltet. Der hydraulische Kraftheber verstellt die Unterlenker. Dies führt dazu, daß die Unterlenker in Abhängigkeit von der Hubkraft und der Position mittig zentriert werden. Eine Stabilisierung ist nur beim Anheben der Unterlenker gegeben. Die vorgesehene Lageschaltung sorgt dafür, daß beim Absenken die Hydraulikzylinder der Seitenstreben zusammen mit dem hydraulischen Kraftheber mit dem Rücklauf verbunden werden. Dabei ist beispielsweise beim Arbeiten am Hang durch die auftretenden hangabwärts gerichteten Kräfte ein Schrägstellen des angehängten Gerätes gegeben.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, die gattungsgemäße Vorrichtung so weiter auszugestalten, daß unabhängig von der Bewegung des hydraulischen Krafthebers im Hub- bzw. Senksinne eine Mittenstellung bzw. Zentrierung auf die Längsachse des Traktors vom Bediener angewählt werden kann.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in die Verbindung zwischen dem von einer ersten Druckquelle beaufschlagbaren Kraftheber und den beiden Hydraulikzylindern der Seitenstreben ein Vorwahlventil und ein Steuerventil hintereinander eingeschaltet sind, wobei das Vorwahlventil zusätzlich einen Anschluß für eine separate Druckquelle aufweist, und daß das Steuerventil mindestens zwei alternativ mit den beiden Hydraulikzylindern verbindbare Anschlüsse aufweist, von denen der eine mit dem Vorwahlventil und der andere mit dem Rücklauf verbunden ist, und daß eine separate Druckquelle vorhanden ist.

Von Vorteil bei dieser Ausbildung ist, daß mit dem Vorwahlventil die Seitenstreben bzw. die Hydraulikzylinder der Seitenstreben leistungsmäßig entweder parallel zu der Druckmittelversorgung des hydraulischen Krafthebers geschaltet oder von einer unabhängigen Druckquelle versorgt werden können. Mit dem Steuerventil werden die Hydraulikzylinder mit der Druckquelle oder dem Rücklauf verbunden.

Um zu erreichen, daß darüber hinaus die Möglichkeit gegeben ist, die beiden Hydraulikzylinder gemeinsam von der Druckversorgung und dem Rücklauf zu trennen, sind zwei Anordnungsmöglichkeiten gegeben. Bei der ersten Ausführungsform ist vorgesehen, daß das Steuerventil eine Schaltstellung umfaßt, in welcher die beiden Hydraulikzylinder sowohl vom Vorwahlventil als auch vom Rücklauf getrennt sind, und daß ein Hauptschalter vorgesehen ist, der in die Steuerleitung eines einstellbaren Lageschalters für die Unterlenker zu der davon beeinflußten Betätigung des Steuerventiles eingeschaltet ist. Wird der Steuerstromkreis des Lageschalters unterbrochen, erfolgt eine Betätigung des Steuerventiles in dem Sinne, daß die Sperrstellung eingenommen wird.

Die weitere Ausführung sieht vor, daß in die Verbindung zwischen dem Steuerventil und dem Hydraulikzylinder ein schaltbares Sperrventil oder ein verstellbares Drosselventil eingebaut ist. Die Verwendung eines verstellbaren Drosselventiles bringt des weiteren noch den Vorteil mit sich, daß eine einstellbare Dämpfung hinsichtlich der Druckbeaufschlagung der Hydraulikzylinder der Seitenstabilisatoren gegeben ist. Des weiteren ist damit der Vorteil verbunden, daß beim Absenken der Unterlenker eine Druckabsenkung in den Hydraulikzylindern ebenfalls gedämpft erfolgt, so daß über einen größeren Hubweg beim Absenken die Zentrierung beibehalten bleibt, und des weiteren ist eine gänzliche Sperrung des Drosselventiles möglich.

Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung schematisch dargestellt und anhand derselben näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einem Steuerventil, das drei Schaltstellungen aufweist, von denen eine die vollständige Sperrung und die beiden anderen die Druckbeaufschlagung bzw. die Verbindung zum Rücklauf umfassen und

Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsform, bei der das Steuerventil nur die beiden Funktionen Druckbeaufschlagung und Verbindung mit dem Rücklauf umfaßt und zusätzlich ein verstellbares Drosselventil vorgesehen ist.

Aus Fig. 1 sind die beiden mit seitlichem Abstand zur Längsachse 5 des Traktors angordneten Unterlenker 1 ersichlich, die mit ihrem einen Ende um eine Schwenkachse 2 am Traktorheck höhenmäßig verschwenkbar sind, so daß sie dem Boden, auf dem der Traktor aufsteht, angenähert oder von diesem entfernt werden können. An ihrem vom Traktor abstehenden Ende weisen sie Kupplungshaken 3 auf, die zur Verbindung mit entsprechenden Kuppelmitteln 4 eines nicht dargestellten Gerätes gedacht sind. Das Gerät wird durch die Unterlenker 1 getragen. Zur Begrenzung der seitlichen Bewegung der beiden Unterlenker 1 dienen Seitenstreben 6. Diese sind mit einem Ende jeweils an einem Unterlenker 1 und mit ihrem anderen Ende schwenkbar ebenfalls mit einer Befestigungsstelle, die die Schwenkachse 2 aufweist und am Traktor angeordnet ist, verbunden. Die beiden Seitenstreben 6 umfassen einfach wirkende Hydraulikzylinder 7, die gemeinsam an eine Verbindungsleitung 8 angeschlossen sind. Zur höhenmäßigen Verstellung der beiden Unterlenker 1 dient ein hydraulischer Kraftheber 9, der beispielsweise zwei im Abstand entsprechend den Unterlenkern 1 versetzt angeordnete Kraftarme umfaßt, die um eine gemeinsame Achse schwenkbar angeordnet sind und die jeweils eine Hubstrebe tragen, die mit dem zugehörigen Unterlenker 1 verbunden ist. Zur Betätigung des Kraftarmes kann der Kraftheber 9 beispielsweise einen Hydraulikzylinder umfassen, der von einer Druckquelle P1 über eine erste Druckleitung 10 gespeist wird. Die erste Druckleitung 10 führt ferner zu einem Vorwahlventil 12, das einen zweiten Anschluß für eine zweite Druckquelle P2 aufweist, die mit dem Schaltventil 12 über eine zweite Druckleitung 11 verbunden ist. In der dargestellten Schaltstellung ist das Schaltvorwahlventil 12 so geschaltet, daß es die erste Druckleitung 10 mit seinem Ausgang verbindet, während die zweite Druckleitung 11 gesperrt ist. In der zweiten Schaltstellung ist die zweite Druckleitung 11 mit dem Ausgang verbunden, während die erste Druckleitung 10 gesperrt ist. Der Ausgang des Vorwahlventiles 12 führt zu einem ersten Anschluß 14 eines Steuerventiles 13. Das Steuerventil 13 weist zweiten Anschluß 15 auf, der mit dem Rücklauf 16 verbunden ist. Das Steuerventil 13 weist einen Ausgang auf, der mit der Verbindungsleitung 8 zu den beiden Hydraulikzylindern verbindbar ist. Das Steuerventil 13 kann drei Schaltstellungen einnehmen. In der Grundstellung, so wie sie dargestellt ist, sind sämtliche Anschlüsse gesperrt, dies heißt, daß die beiden ersten Anschlüsse 14, 15 von der Verbindungsleitung 8 getrennt sind. In der zweiten Schaltstellung ist vorgesehen, daß der erste Anschluß 14 mit der Verbindungsleitung 8 verbunden ist und der zweite Anschluß 15 zum Rücklauf 16 gesperrt ist. In der dritten Schaltstellung ist der erste Anschluß 14 gesperrt und die Verbindungsleitung 8 mit dem zweiten Anschluß 15, der zum Rücklauf 16 führt, verbunden.

Dem Kraftheber 9 ist ein Lageschalter 18 zugeordnet, der über eine Steuerleitung 17 das Steuerventil 13 betätigt. Darüber hinaus ist in die Steuerleitung 17 noch ein Hauptschalter 19 eingeschaltet. Für eine erste Arbeitsweise, bei der beispielsweise sowohl der Kraftheber 9 als auch der Hydraulikzylinder 7 über die Druckquelle P1 versorgt werden kann, befindet sich das Vorwahlventil 12 in der gezeichneten Stellung, die die Vorzugsstellung ist. Dies bedeutet, daß zwischen dem Anschluß 14 und der ersten Druckleitung 10 eine Verbindung hergestellt ist. Desgleichen wird über die erste Druckleitung 10 der hydraulische Kraftheber 9 gespeist. Bei der gezeigten Stellung ist jedoch das Steuerventil 13 in Sperrstellung. Dies bedeutet, daß bei einer Betätigung des nicht dargestellten Schalters für den Kraftheber 9 nur die Unterlenker 1 über den Kraftheber 9 betätigt werden. Wird nun der Hauptschalter 19 geschlossen und der Kraftheber 9 betätigt, so daß eine Lage der Unterlenker 1 erreicht wird, bei der der Lageschalter 18 schließt, wird über die Steuerleitung 17 ein Steuerimpuls gegeben, der das Steuerventil 13 veranlaßt, eine Position einzunehmen, bei der eine Verbindung über den ersten Anschluß 14 zwischen der ersten Druckleitung 10 und der Verbindung 8 hergestellt wird, so daß die Hydraulikzylinder 7 ebenfalls mit Druck beaufschlagt werden und die Unterlenker 1 an einer seitlichen Bewegung, daß heißt einer Veränderung Ihres Seitenabstandes zur Traktorlängsachse 5 gehindert werden bzw. symmetrisch zu dieser eingestellt werden. Wird nun der Kraftheber 9 von der Druckquelle P1 getrennt und auf Rücklauf geschaltet, wird, sobald die eingestellte Höhenlage vom Lageschalter 18 registriert, bei der eine Umschaltung erfolgen muß, auch das Steuerventil 13 veranlaßt eine veränderte Schaltstellung einzunehmen. Eine Verstellung erfolgt derart, daß die Verbindung zum ersten Anschluß 14 und damit zur ersten Druckleitung 10 gesperrt und eine Verbindung zwischen dem zweiten Anschluß 15, der zum Rücklauf 16 führt und der Verbindung 8 zu den Hydraulikzylindern 7 hergestellt wird, so daß diese freigegeben werden und Druckmittel zum Rücklauf 16 das Steuerventil 13 passieren kann. In dieser Stellung lassen die beiden Hydraulikzylinder 7 seitliche Pendelbewegungen der Unterlenker 1 im Verhältnis zur Traktorlängsachse 5 zu. Sollen die beiden Hydraulikzylinder 7, nachdem eine Druckbeaufschlagung erfolgte, weiterhin in ihrer die Unterlenker 1 zentrierenden Position verbleiben, nachdem die zweite der beschriebenen Stellungen eingenommen wurde, d. h. eine Verbindung zwischen der ersten Druckleitung 10 und über den ersten Anschluß 14 mit der Verbindung 8 hergestellt war, kann durch Öffnen des Hauptschalters 19 das Steuerventil 13 in die Sperrstellung, wie gezeigt, überführt werden. Die beiden Hydraulikzylinder 7 sind in der ausgefahrenen Position von der Druckmittelversorgung getrennt, und die Unterlenker 1 bleiben zentriert. Sollen der Kraftheber 9 zur Höhenverstellung der beiden Unterlenker 1 und die beiden Hydraulikzylinder 7 unabhängig voneinander geschaltet werden können, wird das Vorventil 2 so geschaltet, daß die Verbindung zur ersten Druckleitung 10 gesperrt und die zur zweiten Druckleitung 11 geöffnet wird, so daß der Ausgang des Vorwahlventiles 12 mit dem ersten Anschluß 14 des Steuerventiles 13 verbunden ist. Hiermit ist es möglich, beispielsweise die beiden Druckzylinder 7 unabhängig von der Betätigung des Krafthebers 9 mit Druckmittel zu beaufschlagen, indem beispielsweise das Steuerventil 13 von Hand in eine Stellung überführt wird, bei der der erste Anschluß 14 mit der Verbindung 8 verbunden wird.

Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, die gegenüber der gemäß Fig. 1 insofern abgewandelt ist, als das Steuerventil 13' nur in zwei Schaltstellungen überführbar ist, wobei in der einen Stellung der erste Anschluß 14' zur Verbindung 8 hin offen geschaltet werden kann und der zweite Anschluß 15' gesperrt ist, während in der zweiten Stellung der zweite Anschluß 15', der zum Rücklauf führt, mit der Verbindung 8 kurzgeschlossen werden kann. Dem Steuerventil 13' ist jedoch unmittelbar an dessen Ausgang ein verstellbares Drosselventil 20 zugeordnet, das ausgangsseitig mit der Verbindung 8 zu den Hydraulikzylindern 7 verbunden ist. Das verstellbare Drosselventil 20 kann dazu genutzt werden, den Druckmittelaustausch zwischen den beiden Anschlüssen 14' bzw. 15' und der Verbindung 8 gedämpft durchzuführen. Das verstellbare Drosselventil 20 kann aber auch dazu benutzt werden, die Verbindung zum Steuerventil 13' gänzlich zu unterbinden, so daß die beiden mit Druck beaufschlagten Hydraulikzylinder 7 gänzlich von der weiteren Druckversorgung abgekoppelt sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist kein Hauptschalter vorhanden, da die Unterbrechung der Druckmittelversorgung, d. h. also eine Sperrstellung alleine durch die Betätigung des verstellbaren Drosselventiles 20 erzielt werden kann. Die Steuerleitung 17' verbindet also unmittelbar den Lageschalter 18' mit den Mitteln zur Betätigung des Steuerventiles 13'. Die übrigen Bauteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 2 sind entsprechend Fig. 1 ausgebildet.

Die Ausbildung und Funktionsweise des Vorwahlventiles 12' entspricht dem gemäß Fig. 1.

Bezugszeichenliste

1Unterlenker

2Schwenkachse

3Kupplungskaken

4Kuppelmittel

5Traktorlängsachse

6Seitenstrebe

7Hydraulikzylinder

8Verbindungsleitung

9Kraftheber

10erste Druckleitung

11zweite Druckleitung

12, 12'Vorwahlventil

13, 13'Steuerventil

14, 14'erster Anschluß

15, 15'zweiter Anschluß

16Rücklauf

17, 17'Steuerleitung

18, 18'Lageschalter

19Hauptschalter

20verstellbares Drosselventil

P1erste Druckquelle

P2zweite Druckquelle


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Stabilisierung der beiden Unterlenker (l) eines Traktors, welche mittels eines hydraulischen Krafthebers (9) betätigbar sind, mit je Unterlenker (1) einer Seitenstrebe (6), welche jeweils einen einseitig wirkenden Hydraulikzylinder (7) aufweisen, mit einer Schaltungsanordnung, welche vorsieht, daß die beiden Hydraulikzylinder (7) der Seitenstreben (6) mit dem hydraulischen Kraftheber (9) leitungsmäßig zusammenschaltbar sind, wobei in der Verbindung Mittel zur gemeinsamen Trennung beider Hydraulikzylinder (7) vom Kraftheber (9) sowie Steuermittel zum Herstellen der Verbindung ab Erreichen einer einstellbaren Schwenklage der Unterlenker (1) vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung zwischen dem von einer ersten Druckquelle (P1) beaufschlagbaren Kraftheber (9) und den beiden Hydraulikzylindern (7) der Seitenstreben (6) ein Vorwahlventil (12) und ein Steuerventil (13) hintereinander eingeschaltet sind, wobei das Vorwahlventil (12) zusätzlich einen Anschluß für eine separate Druckquelle (P2) aufweist, und daß das Steuerventil (13) mindestens zwei alternativ mit den beiden Hydraulikzylindern (7) verbindbare Anschlüsse (14, 15) aufweist, von denen der eine (14) mit dem Vorwahlventil (12) und der andere (15) mit dem Rücklauf (16) verbunden ist, und daß eine separate Druckquelle (P2) vorhanden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil (13) eine Schaltstellung umfaßt, in welcher die beiden Hydraulikzylinder (7) sowohl vom Vorschaltventil (12) als auch vom Rücklauf (16) getrennt sind, und daß ein Hauptschalter (19) vorgesehen ist, der in die Steuerleitung (17) eines einstellbaren Lageschalters (18) für die Unterlenker (1) zu der davon beeinflußten Betätigung des Steuerventiles (13) eingeschaltet ist (Fig. 1).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Verbindung (8) zwischen dem Steuerventil (13') und den Hydraulikzylindern (7) ein schaltbares Sperrventil oder ein verstellbares Drosselventil (20) eingebaut ist (Fig. 3).






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