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Dokumentenidentifikation DE19633223C2 03.12.1998
Titel Vorrichtung zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung eines Fadenspanners für eine Nähmaschine
Anmelder Dürkopp Adler AG, 33719 Bielefeld, DE
Erfinder Raupach, Günter, 33719 Bielefeld, DE
DE-Anmeldedatum 17.08.1996
DE-Aktenzeichen 19633223
Offenlegungstag 19.02.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 03.12.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.12.1998
IPC-Hauptklasse D05B 47/04
IPC-Nebenklasse D05B 19/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung eines Fadenspanners für eine Nähmaschine nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Die Vorrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 ist durch eine Nähmaschine DÜRKOPP 291 oder 292 gemäß der Druckschrift "Anleitung zur DÜRKOPP 291 und 292", Ausg. 4/84. Art.-No. 4533640, Seiten 30, 31 bekannt. Die Nähmaschine ist mit einem Fadenspanner für den der Nadel zugeführten Faden ausgestattet, wobei die Spannkraft in dem Faden in bekannter Weise durch die Kraft einer Feder erzeugt wird. Von der Hebebewegung der Stoffdrückerstange wird eine Bewegung abgeleitet, die über einen Mechanismus an den Fadenspanner übertragen und hier mit einer der Federkraft entgegenwirkenden Kraft für die Freistellung der Spannkraft in dem Faden herangezogen wird.

Weiter ist der Fadenspanner mit einer Auswähleinrichtung ausgestattet, die es gestattet, mit der Stellung eines Hebels festzulegen, ob der Fadenspanner bei angehobenem Drückerfuß die Spannkraft in dem Faden aufrecht erhält oder freistellt. Wenn die Nähmaschine mit einem Fadenabschneider ausgestattet ist, wird die für die Stichbildung erforderliche Spannkraft in dem Nadelfaden aufrecht erhalten, wenn der Drückerfuß angehoben wird. Ausgehend von dieser Normalstellung ist es durch die Umstellung des Hebels möglich, den Fadenspanner in eine Freistellung zu versetzen, so daß die Spannkraft in dem Faden beim Hochstellen des Drückerfußes freigestellt wird.

Der Zustand des Fadenspanners bei angehobenen Drückerfuß richtet sich nach der jeweils gewünschten Funktion bei der Nahterstellung. So ist es in der erwähnten Normalstellung wichtig, daß die Spannkraft nach erfolgtem Fadenabschneidvorgang erhalten bleibt, damit nicht beim Entnehmen des fertig genähten Nähguts infolge der Reibung zwischen Faden und Nähgut eine unkontrollierte Menge des Nadelfadens mit herausgezogen wird.

Beim Arbeiten ohne Fadenabschneiden dagegen werden oftmals längere, beispielsweise 4 Zentimeter lange Fadenenden erwünscht, die später per Hand verknotet werden. Diese werden dadurch erzeugt, daß nach Fertigstellung der Naht ein manuelles Herausziehen und anschließendes Trennen der Fäden erfolgt. Hierbei ist es vorteilhaft, die Spannkraft bei angehobenem Drückerfuß freizustellen, so daß das Herausziehen der Fäden erleichtert wird.

Bei der Herstellung von winklig verlaufenden Nähten, also bei mit Ecken ausgeführten Nähten, ist es erforderlich, das Nähgut bei in Tiefstellung im Nähgut befindlicher, stillstehender Nadel und angehobenem Drückerfuß zu drehen. Um zu vermeiden, daß beim Drehen des Nähguts nicht eine unerwünschte Lockerung des gespannten Fadens und damit eine Beeinträchtigung der Nahtfestigkeit erfolgt, ist es notwendig, daß die Auslöseeinrichtung nicht betätigt wird, d. h. die Spannkraft aufrecht erhalten bleibt.

Aus der Beschreibung der vorstehenden Anwendungsfälle geht hervor, daß es bei der Erzeugung einer Naht innerhalb eines Nähguts wechselnde Anforderungen geben kann, bei denen die Spannkraft in dem Nadelfaden unabhängig von der Lage des Drückerfußes aufrechtzuerhalten oder freizustellen ist. Die gattungsgemäße Nähmaschine ist für die Erzeugung derartiger Nähte nur unzureichend geeignet. Dementsprechend können solche Nähte mit der gattungsgemäßen Nähmaschine nur mit relativ größerem Zeitaufwand und mit der besonderen Aufmerksamkeit und Geschicklichkeit der Bedienungsperson hergestellt werden.

Im Laufe der Entwicklung der gattungsgemäßen Nähmaschine wurde zunächst die den Fadenspanner freistellende Auslöseeinrichtung vorgeschlagen, die in Abhängigkeit der Stellung der Stoffdrückerstange ansteuerbar ist. Später kam dann der Fadenabschneider hinzu, der von seinem Arbeitsablauf her eine kurzzeitige Freistellung des Fadenspanners erforderlich macht. Dementsprechend sind derartige Nähmaschinen heute mit zwei Auslöseeinrichtungen ausgebildet, um den Fadenspanner einerseits beim Anheben des Drückerfußes und andererseits bei der Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs zwecks Unterbindung der Spannkraft in dem Faden zu betätigen. Die Herstellung, Montage und Wartung von zwei Auslöseeinrichtungen ist mit Kosten verbunden.

Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Auslöseeinrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 anzugeben, daß die aufgezeigten Schwierigkeiten abgebaut werden.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung nach den Oberbegriff des Anspruchs 1 durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil von Anspruch 1 gelöst. Mit der Erfindung wird erreicht, daß nun Arbeitsgänge mit unterschiedlichen Anforderungen an die Betriebsweisen der Auslöseeinrichtung unabhängig von der Position der Stoffdrückerstange ermöglicht werden. Weiter führt die Vorrichtung zu einer Vereinfachung und erleichterten Bedienung der Nähmaschine, so daß eine Zeit- und Kostenersparnis erzielt wird. Die Weiterbildung der Vorrichtung mit den Merkmalen nach Anspruch 3 führt zu einer weiteren Vereinfachung. Dadurch, daß nun nur eine einzige Auslöseeinrichtung zum Freistellen des Fadenspanners vorgesehen ist, werden Herstellkosten eingespart und aufgrund weniger Teile die Zuverlässigkeit der Maschine erhöht.

Fadenspanner, wie sie erfindungsgemäß eingesetzt werden, sind an sich aus den Druckschriften DT 25 16 639 A1 und DT 17 60 312 bekannt.

Aus der DE 28 09 848 C2 ist eine elektronisch gesteuerte Nähmaschine mit einer Fadenspannvorrichtung bekannt, bei der die Fadenspannung nicht nur um einen Wert geändert, z. B. am Ende eines Nähzyklus gelöst, sondern in einen weiteren Wertebereich schnell und genau an die sich ändernden Bedingungen angepaßt werden kann, die sich beim Nähen der verschiedenen Zickzack - oder sonstige Mustern ergeben. In der DE 29 07 750 A1 ist eine Nähmaschine beschrieben, die eine Einrichtung zur Beeinflussung von Arbeitsdaten für die Arbeitsweise der Nähmaschine aufweist. Bei den Nähmaschinen der letztgenannten Druckschriften kommen Fadenspanner zum Einsatz, die von elektronischen Steuerungen entsprechend auszuführender Stichmuster ansteuerbar sind. Aus keiner der genannten Schriften sind Anregungen entnehmbar, Abhilfe gegen die eingangs geschilderten Schwierigkeiten herbeizuführen.

Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.

Es zeigt

Fig. 1 eine Vorderansicht einer Nähmaschine,

Fig. 2 eine Seitenansicht der Nähmaschine gemäß dem Sichtpfeil II in Fig. 1,

Fig. 3 eine Ansicht auf einen Bereich der Nähmaschine gemäß dem Sichtpfeil III in Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,

Fig. 4 eine Schnittansicht in vergrößertem Maßstab gemäß dem Schnittverlauf IV-IV in Fig. 3,

Fig. 5 eine abgewandelte Ausgestaltung eines Kraftgebers für die Baugruppe in Fig. 4 mit einem schematisch dargestellten pneumatischen Stellglied und

Fig. 6 ein Nähgut mit herzustellenden Naht-Teilen.

Eine Nähmaschine 1 ist auf einem Tisch 2 angeordnet. Die Nähmaschine 1 weist einen sich etwa senkrecht erstreckenden Ständer 3 auf, von dem sich waagerecht ein oberer Arm 4 und eine untere Grundplatte 5 weg erstrecken. Im Arm 4 ist eine Armwelle 6 gelagert, an deren Ende - außerhalb des Ständers 3 - ein Handrad 7 befestigt ist. Der Antrieb der Armwelle 6 erfolgt von einem an der Unterseite des Tisches 2 angebrachten Positionierantrieb 8, der im wesentlichen aus einem Motor 9 und einer Steuerung 10 besteht. Die Antriebsübertragung vom Motor 9 zum Handrad 7 erfolgt mittels eines Keilriementriebes 11.

Von der Armwelle 6 wird in üblicher Weise eine im vorderen Teil des Arms 4 gelagerte Nadelstange 12 auf- und abgehend angetrieben. Gleichermaßen wird von der Armwelle 6 über eine im Ständer 3 und in der Grundplatte 5 befindliche Drehantriebs-Übertragung ein Greifer 13 angetrieben. Mit der Armwelle 6 ist ein Positionsgeber 14 drehfest verbunden, der die Drehzahl der Armwelle 6 repräsentierende Signale einerseits und die Drehwinkelstellung der Armwelle 6 repräsentierende Signale andererseits über eine Leitung 15 zu der Steuerung 10 überträgt.

Auf dem Arm 4 ist eine Spule 16 mit einem Fadenvorrat angeordnet, von dem ein Nadelfaden 17 abgezogen wird. Der Nadelfaden 17 wird über eine Umlenkung 18 zu einem Fadenspanner 19 und von dort zu einem Fadenhebel 20 geführt, durch dessen Öse 21 der Nadelfaden 17 geführt wird. Von dem Fadenhebel 20 wird der Nadelfaden 17 etwa senkrecht nach unten durch eine Öse 22 zu einer Nadel 23 geführt. Die Nadel 23 ist fest in dem unteren Ende der Nadelstange 12 angebracht und weist ein Nadelöhr auf, durch das sich der Nadelfaden 17 hindurch erstreckt. Die Nadel 23 durchdringt bei den auf- und abgehenden Arbeitsbewegungen ein Stichloch 24 in einer etwa fluchtend mit der Oberseite des Tisches 2 und oberhalb des Greifers 13 angeordneten Stichplatte 25. Mit dem Positionierantrieb 8 ist in Verbindung mit dem Positionsgeber 14 die Armwelle 6 in verschiedene Winkellagen positionierbar. Somit ist die Nadel 23 in eine entfernt von dem Stichloch 24 liegende Hochstellung und in eine das Stichloch 24 eintauchende Tiefstellung 12 bringbar.

Parallel zur Nadelstange 12 ist eine auf- und abbewegbare Stoffdrückerstange 26 im Arm 4 gelagert. An der Stoffdrückerstange 26 ist an dem unteren Ende ein Drückerfuß 27 angebracht. Auf der Stichplatte 25 liegt ein Nähgut 28 auf, auf dem der Drückerfuß 27 aufliegt. Die Stichplatte 25 bildet insofern eine Auflageplatte für das Nähgut 28. Unterhalb der Stichplatte 25 ist ein Fadenabschneider 29 angebracht, mit dem am Ende eines Nähvorganges der Nadelfaden 17 und ein in dem Greifer 13 enthaltener Unterfaden 30 abgeschnitten werden können.

Auf der Stoffdrückerstange 26 befindet sich ein festgeklemmter Hebel 31, der über eine Zugstange 32 gelenkig mit einem Arm 33 eines Hebels 34 verbunden ist. Der Hebel 34 ist innerhalb des Armes 4 drehbar an einem Lager 35 aufgenommen. Ein freier Arm 36 des Hebels 34 ist gelenkig mit der Kolbenstange eines Hebeantriebs 37 verbunden, der bei entsprechender Beaufschlagung mit Druckluft als ziehend wirkender Pneumatikzylinder ausgebildet und innerhalb des Ständers 3 befestigt ist. Der Hebeantrieb 37ist über eine Druckluftleitung 38 mit einem Ventil 39 verbunden, welches unterhalb des Tisches 2 angeordnet ist. Das Ventil 39 ist als elektromagnetisch ansteuerbares Zweistellungsventil mit Federrückstellung ausgebildet und über eine Druckluftleitung 40 mit einer Druckluftquelle verbunden. Weiter ist das Ventil 39 elektrisch über eine Leitung 41 mit der Steuerung 10 verbunden.

Gemäß Fig. 2 ruht auf dem mit der Stoffdrückerstange 26 verbundenen Hebel 31 eine Druckfeder 42, die sich andererseits an einem Lager 43 abstützt. Das Lager 43 ist äußerlich mit einem Gewinde versehen und in einem entsprechendem Gewinde in dem Arm 4 höhenverstellbar aufgenommen. Im Inneren des Lagers 43 befindet sich eine Bohrung, in der die Stoffdrückerstange 26 verschiebbar aufgenommen ist. Aus der vorstehenden Beschreibung geht hervor, daß somit der Drückerfuß 27 durch die Wirkung der Druckfeder 42 in Richtung zu der Stichplatte 25 hin gedrückt wird, so daß der Drückerfuß 27 eine das Nähgut 28 gegen die Stichplatte 25 andrückende Arbeitsstellung einnimmt. Die Anordnung des Hebels 34 mit der Zugstange 32 und dem Hebeantrieb 37 gestatten andererseits, die Stoffdrückerstange 26 axial gegen die Kraft der Druckfeder 42 zu verschieben, so daß der Drückerfuß 27 in eine von dem Nähgut 28 abgehobene Ruhestellung verschiebbar ist. In Fig. 2 ist die Arbeitsstellung regulär eingezeichnet, während die Ruhestellung durch den gestrichelten Teil des Drückerfußes 27 angedeutet ist. Der Drückerfuß 27 ist somit über einen Drückerfußantrieb 44 verlagerbar, der die wesentlichen Bauteile wie die Druckfeder 42 und den Hebeantrieb 37 aufweist.

Wie aus der Fig. 4 entnehmbar ist, ist der Fadenspanner 19 in einer in dem Arm 4 angeordneten Bohrung 45 aufgenommen und dort mit einer Setzschraube 46 festgesetzt. Die Setzschraube 46 drückt gegen eine Buchse 47, die ihrerseits im Inneren ein rohrförmiges, abgesetztes Innenteil 48 aufnimmt und welches dort mit einer Setzschraube 49 festgelegt ist. Auf dem Innenteil 48 sind mit Spiel zwei identisch ausgebildete Scheiben 50, 51 seitenverkehrt mit Spiel aufgenommen. Die Scheibe 50 stützt sich axial an einem Rand 52 des Innenteils 48 ab. Weiter stützt sich an der Scheibe 51 ein Auslöseteil 53 ab, das ebenfalls mit Spiel auf dem abgesetzten Teil des Innenteils 48 aufgenommen ist. Die Bohrung (nicht bezeichnet) des Auslöseteiles 53 ist von einem Steg 54 durchsetzt, der sich mit Spiel durch einen Schlitz 55 in dem den abgesetzten Teil des Innenteils 48 erstreckt. Weiter ist das Innenteil 48 mit einer inneren Bohrung ausgebildet, in der ein Auslösestift 56 mit Spiel und axial verschiebbar aufgenommen ist. An dem Auslöseteil 53 stützt sich ein Ende einer Kegelfeder 57 ab, deren freies Ende an einer Einstellmutter 58 ruht. Die Einstellmutter 58 und ein Ende 59 des abgesetzten Teils des Innenteils 48 sind derartig ausgebildet, das die Einstellmutter 58 über eine Feingewinde-Verbindung einjustierbar ist. Zur Erleichterung der Einstellung ist die Einstellmutter 58 von einem zylinderförmigen Einstellrad 60 umgeben. Weiter ist in einer Aussparung im Innenteil 48 noch eine Torsionsfeder 61 aufgenommen, deren eines Ende 62 sich nach außen erstreckt und dort in einem abgewinkelten Teil 63 endet. Der Teil 63 ist hier ösenförmig ausgebildet und dient als Fadenanzugsfeder für den Nadelfaden 17.

Von der Bohrung 45 erstreckt sich weiter eine Bohrung 64, in der eine mit einer Setzschraube 65 festgesetzte Auslöseeinrichtung 66 angeordnet ist. Diese ist als Kraftgeber in Form eines Elektromagneten ausgebildet, der einen zylinderförmigen Kern 67 und eine diesen umgebende ringförmige Drahtwicklung 68 aufweist. Die Drahtwicklung 68 ist über eine elektrische Leitung 69 mit der Steuerung 10 verbunden. Bei einer Versorgung mit Strom trachtet die Auslöseeinrichtung 66, den Kern 67 entsprechend der Betrachtung in Fig. 4 nach rechts zu verschieben, so daß der Auslösestift 56 gegen die Kraft der Kegelfeder 57 das Auslöseteil 53 nach rechts verschiebt.

Dementsprechend ist die auf die Scheiben 50, 51 ausgeübte axiale Kraft der Kegelfeder 57 aufgehoben, so daß sich der zwischen den Scheiben 50, 51 hindurchlaufende Nadelfaden 17 frei bewegen kann. Der Fadenspanner 19 ist also in eine Spannstellung bringbar zur Erzeugung einer Spannkraft in dem Nadelfaden 17 oder in eine Freistellung zur Unterbindung der Spannkraft in dem Nadelfaden 17 bringbar.

Auf dem Tisch 2 befindet sich eine Eingabevorrichtung in Form eines Bedienpultes 70, das mit einer Tastatur 71 und einer Anzeige 72 ausgebildet ist. Die Tastatur 71 weist einen Taster 73 und einen Taster 74 auf. Die Steuerung 10 ist über eine Leitung 75 mit einer Stromquelle verbunden.

Weiter ist das Bedienpult 70 elektrisch über eine Leitung 76 mit der Steuerung 10 verbunden.

In einer anderen Ausgestaltung ist der Fadenspanner 19 anstelle der Auslöseeinrichtung 66 mit einer Auslöseeinrichtung 77 ausgebildet, wobei der Kraftgeber in Form eines einfachwirkenden Pneumatikzylinders 78 ausgebildet ist. Dieser ist mit einem Kolben 79 versehen, der eine Kolbenstange 80 aufweist. Diese steht wiederum mit einem Auslösestift 81 in Berührung, der in seinen Abmessungen dem Auslösestift 56 entspricht. Weiter ist der Pneumatikzylinder 78 über eine Druckluftleitung 82 mit einem Ventil 83 verbunden, welches als elektromagnetisch betätigbares Zweistellungsventil mit Federrückstellung ausgebildet ist. Das Ventil 83 ist über eine elektrische Leitung 84 ansteuerbar mit der Steuerung 10 und ebenfalls über die Druckluftleitung 40 mit der Druckluftquelle verbunden.

Wie aus der Fig. 2 hervorgeht, ragt aus der Steuerung 10 eine Stange 85 heraus, die gegen die Kraft von Federn nach unten und oben, also axial verschiebbar ist. Das freie Ende der Stange 85 ist über ein Gelenk (nicht bezeichnet) beweglich mit einem Pedal 86 als Stellglied verbunden, das über ein Lager 87 in der üblichen Weise mit einem nicht näher beschriebenen Gestell der Nähmaschine 1 verbunden ist.

Aus der Beschreibung der Auslöseeinrichtungen 66/77 ergibt sich, daß diese einen energiefreien Zustand und einen aktivierten Zustand einnehmen kann. In dem energiefreien Zustand nimmt der Fadenspanner 19 eine Spannstellung ein. In dem aktivierten Zustand dagegen wird der Fadenspanner 19 in die Freistellung verbracht.

Die mechanische Verbindung des Pedals 86 mit der Steuerung 10 ist derart, daß das Pedal 86 in verschiedene Stellungen positioniert werden kann. Diese Stellungen sind in Fig. 2 schematisch durch die verschiedenen Stellungen des genannten Gelenks veranschaulicht, welches die Stange 85 mit dem Pedal 86 verbindet. Das Pedal 86 kann folgende Stellungen einnehmen:

  • - Stellung 88 (Ruhestellung; die Nähmaschine 1 befindet sich im Stillstand)
  • - Stellung 89 (Nähen)
  • - Stellung 90 (Drückerfuß in Ruhestellung)
  • - Stellung 91 (Eckenstich/Fadenabschneiden)

Dementsprechend befindet sich das Pedal 86 ohne jegliche Betätigung in der Stellung 88.

Nachfolgend wird die Eingabe von Informationen erläutert, um die Auslöseeinrichtung 66/77 entsprechend gewünschter Nähoperationen anhand von Nähprogrammen N1, N2, ... Nn anzusteuern.

Nach Einschalten der Stromversorgung wird die Steuerung 10 und das Bedienpult 70 in einen Betriebszustand versetzt. Damit erscheint in der Anzeige 72 das aktuelle Nähprogramm, beispielsweise die Kenngröße N1 für das Nähprogramm N1. Durch die Betätigung des Tasters 73 kann die Folge der Nähprogramme N1, N2, ... Nn fortlaufend aufgerufen und damit aktiviert werden. Der Taster 73 bildet insofern eine Auswähleinrichtung.

Mit den Nähprogrammen N1, N2 ... Nn werden unterschiedliche Ansteuerungen des Drückerfußantriebs 44, des Fadenabschneiders 29, des Positionierantriebs 8 und der Auslöseeinrichtung 66/77 von der Steuerung 10 in Abhängigkeit von den Stellungen 88 bis 91 des Pedals 86 veranlaßt.

Für die nachfolgend noch zu beschreibende Arbeitsweise der Nähmaschine 1 werden für die Nähprogramme N1, N2, ... Nn folgende Ansteuerungen gewählt:

  • - Nähprogramm N1:

    Naht-Leerstrecke-Naht-Eckenstich-Naht-Nahtende I
  • - Nähprogramm N2:

    Naht-Leerstrecke-Naht-Eckenstich-Naht-Nahtende II

Mit Hilfe des Tasters 74 ist es möglich, einen Programmiermodus aufzurufen, der im einzelnen hier nicht weiter beschrieben wird. Der Programmiermodus gestattet der Bedienungsperson, zum einen die Folge der anzusteuernden Funktionen für das Ansteuern des des Drückerfuß 44, des Fadenabschneiders 29, des Positionierantriebs 8 und der Auslöseeinrichtung 66/77 und zum anderen die Art der Ansteuerung jeder einzelnen Funktion festzulegen. Die Programmierung selbst erfolgt über die Tastatur 71 als Eingabevorrichtung.

Die Arbeitsweise der Nähmaschine 1 wird anhand von zwei Nahtbeispielen wie folgt erläutert:

Beispiel 1:

Es wird angenommen, daß in dem Nähgut 28 (Fig. 6) eine Naht 92, eine Leerstrecke 93, eine Naht 94 und eine winklig dazu verlaufende Naht 95 erzeugt werden soll und daß eine solche Folge von Arbeitsschritten in dem Nähprogramm N1 abgelegt sei.

Im Stillstand der Nähmaschine 1 nimmt das Pedal 86 die Stellung 88 und die Nadel 23 ihre Hochstellung ein. Weiter befindet sich die Auslöseeinrichtung 66/77 in einem energiefreien Zustand, so daß der Fadenspanner 19 eine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt. Weiter befindet sich der Drückerfuß 27 in seiner Arbeitsstellung, also in Kontakt mit der Stichplatte 25.

Zwecks Einlegen des Nähguts 92 wird das Pedal 88 in die Stellung 90 verbracht, so daß der Drückerfuß 27 durch Ansteuerung des Drückerfußantriebs 44 von seiner Arbeitsstellung in seine Ruhestellung positioniert wird. Die Auslöseeinrichtung 66/77 wird nun aktiviert, so daß der Fadenspanner keine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt.

Nach dem Einlegen des Nähguts 92 wird das Pedal 86 wieder in die Stellung 88 verbracht, womit der Drückerfußantrieb 44 wieder umgesteuert wird, so daß der Drückerfuß 27 nun das Nähgut 28 unter der Wirkung der Druckfeder 42 gegen die Stichplatte 25 andrückt. Gleichzeitig wird die Auslöseeinrichtung 66/77 wieder in einen energiefreien Zustand versetzt, so daß der Fadenspanner 19 eine Spannkraft auf den Nadelfaden 17 ausübt.

Mit dem Positionieren des Pedals 86 in die Stellung 89 beginnt die Erzeugung der Naht 92 in einem Punkt 96. Dabei wird das Nähgut 28 in Richtung des Pfeils 97 in Bezug auf die Nähmaschine 1 verschoben. Die Naht 92 wird in einem Punkt 98 beendet. Dies erfolgt durch Positionieren des Pedals 86 in die Stellung 88. Damit gelangt die Nähmaschine 1 zum Stillstand, wobei sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung befindet. Durch eine Verstellung des Pedals 86 in die Stellung 90 erfolgt nun ein Anheben des Drückerfußes 27 in seine Ruhestellung und eine Ansteuerung der Auslöseeinrichtung 66/77, so daß der Fadenspanner 19 keine Spannkraft mehr auf den Nadelfaden 17 ausübt.

Unter Beibehaltung der Stellung 90 bleibt der letztbeschriebene Zustand der Nähmaschine 1 erhalten, so daß es der Bedienungsperson möglich ist, das Nähgut 28 neu zu positionieren, so daß sich ein Punkt 99 unter der in Hochstellung befindlicher Nadel 23 befindet. Durch das manuelle Verschieben des Nähguts 28 werden der Nadelfaden 17 auf der Oberseite und der Unterfaden 30 auf der Unterseite des Nähguts 92 ausgezogen. Damit entsteht zwischen den Punkten 98, 99 eine ungenähte Strecke, die die Leerstrecke 93 bildet.

Mit dem Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 89 erfolgt die Erstellung der Naht 94 in Richtung auf einen Punkt 100 hin, in dem der sogenannte Eckenstich gebildet werden soll. Kurz vor dem gewünschten Eckenstich wird die Nähmaschine 1 durch Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 88 stillgesetzt, so daß sich die Nadel in ihrer Hochstellung, der Drückerfuß 27 sich in seiner Arbeitsstellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 sich in energiefreiem Zustand befinden.

Durch Positionieren des Pedals 86 von der Stellung 88 über die Stellung 90 hinaus in die Stellung 91 veranlaßt die Steuerung 10, daß die Armwelle 6 der Nähmaschine 1 eine halbe Drehung ausführt. Anschließend steuert die Steuerung 10 den Hebeantrieb 37 an. Jetzt nimmt die Nähmaschine 1 einen Zustand ein, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Tiefstellung, der Drückerfuß 27 in seiner Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 unverändert in dem energiefreien Zustand befinden.

Unter Halten des Pedals 86 in der Stellung 91 ist es der Bedienungsperson möglich, das Nähgut 28 um die in Tiefstellung befindliche Nadel 23 zu verschwenken. Nach Beendigung des Verschwenkens des Nähguts 28 und Verstellen des Pedals 86 in die Stellung 88 erfolgt ein Absenken des Drückerfüßes 27 in seine Arbeitslage, so daß nachfolgend mit der Verstellung des Pedals 86 in die Stellung 89 die Naht 95 erzeugt werden kann. Diese endet in einem Punkt 101, in dem das Pedal 86 in die Position 88 verstellt wird. Nun befindet sich die Nähmaschine 1 in einem Zustand, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung, der Drückerfuß 27 in seiner Arbeitsstellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 in energiefreiem Zustand befinden.

Durch Verstellen des Pedals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 90 erfolgt wieder ein Anheben des Drückerfußes 27 in seine Ruhestellung und eine Ansteuerung des Hebeantriebs 37, so daß der Drückerfuß 27 in seine Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 in den aktivierten Zustand versetzt werden. Dadurch, daß nunmehr keine Spannkraft mehr auf den Nadelfaden 17 ausgeübt wird, ist ein Entnehmen des fertig genähten Nähguts 28 bei gleichzeitigem Ausziehen der Fäden 17, 30 möglich, die anschließend manuell abgeschnitten werden. Derartig erzeugte lange Fadenenden 102, 103 sind bei bestimmten Nähoperationen erwünscht. Die Bildung der Fadenenden 102, 103 kennzeichnen das beim Programmieren festgelegte Nahtende I.

Beispiel 2:

Hier soll der vorstehend beschriebene Nähvorgang derart abgeschlossen werden, daß die Naht 95 in dem Punkt 101 mit einem Fadenabschneidvorgang beendet wird. Eine solche Folge von Arbeitsschritten ist in dem Nähprogramm N2 abgelegt, welches durch Betätigung des Tasters 73 aufgerufen und damit aktiviert wird. Entsprechend erscheint in der Anzeige 72 die Kenngröße N2.

Sobald die Naht 95 bis zu dem Punkt 101 erzeugt worden ist, gelangt die Nähmaschine 1 durch Verschwenken des Pedals 86 in die Stellung 88 zum Stillstand. Nun befindet sich die Nadel 23 in ihrer Tiefstellung, der Drückerfuß 27 in seiner Arbeitsstellung in Kontakt mit dem Nähgut 28 und die Auslöseeinrichtung 66/77 in energiefreiem Zustand. Mit einem stetigen Verschwenken des Pedals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 91 und zurück zu der Stellung 88 veranlaßt die Steuerung 10 die Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs. Hierzu werden in bekannter Weise der Fadenabschneider 29 und zwischendurch kurzzeitig die Auslöseeinrichtung 66/77 aktiviert. Anschließend befindet sich die Nähmaschine 1 im Stillstand und in einem Zustand, in dem sich die Nadel 23 in ihrer Hochstellung, der Drückerfuß 27 sich in seiner Ruhestellung und die Auslöseeinrichtung 66/77 sich in einem energiefreien Zustand befinden. Nun kann das fertiggenähte Nähgut 28 entnommen werden. Um bei dem Entnehmen des fertig genähten Nähguts 28 das Nachziehen einer unkontrollierbaren Menge des zwar abgeschnittenen, aber noch im Nähgut 28 befindlichen Nadelfadens 17 zu vermeiden, wurde die Auslöseinrichtung 66/77 absichtlich programmiert, daß sie sich in dem energiefreien Zustand befindet. Erst mit der erneuten Verstellung des Pedals 86 von der Stellung 88 in die Stellung 90 zwecks Einlegen eines nachfolgend zu nähenden Nähguts 28 erfolgt die Ansteuerung der Auslöseeinrichtung 66/77, so daß der eingangs beschriebene Anfangszustand wieder erreicht ist.

Mit der Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs weist das Nähgut 28 im Vergleich zu dem vorangehend beschriebenen Beispiel 1 relativ kurze Fadenenden (nicht bezeichnet) auf. Die Bildung solcher Fadenenden kennzeichnet das beim Programmieren festgelegte Nahtende II.

Wie sich aus der Beschreibung der Beispiele 1 und 2 ergibt, gestattet die Erfindung, eine üblicher Fadenspannung bewährter Bauart mit Hilfe einer programmierbaren Auslöseeinrichtung in Abhängigkeit gewünschter Folgen von Arbeitsschritten unabhängig von der Stellung der Stoffdrückerstange anzusteuern.

Bezugszeichenliste

1= Nähmaschine

2= Tisch

3= Ständer

4= Arm

5= Grundplatte

6= Armwelle

7= Handrad

8= Positionierantrieb

9= Motor

10= Steuerung

11= Keilriementrieb

12= Nadelstange

13= Greifer

14= Positionsgeber

15= Leitung

16= Spule

17= Nadelfaden

18= Umlenkung

19= Fadenspanner

20= Fadenhebel

21= Öse

22= Öse

23= Nadel

24= Stichloch

25= Stichplatte

26= Stoffdrückerstange

27= Drückerfuß

28= Nähgut

29= Fadenabschneider

30= Unterfaden

31= Hebel

32= Zugstange

33= Arm

34= Hebel

35= Lager

36= Arm

37= Hebeantrieb

38= Druckluftleitung

39= Ventil

40= Druckluftleitung

41= Leitung

42= Druckfeder

43= Lager

44= Drückerfußantrieb

45= Bohrung

46= Setzschraube

47= Buchse

48= Innenteil

49= Setzschraube

50= Scheibe

51= Scheibe

52= Rand

53= Auslöseteil

54= Steg

55= Schlitz

56= Auslösestift

57= Kegelfeder

58= Einstellmutter

59= Ende

60= Einstellrad

61= Torsionsfeder

62= Ende

63= Teil

64= Bohrung

65= Elektromagnet

66= Auslöseeinrichtung

67= Kern

68= Drahtwicklung

69= Leitung

70= Bedienpult

71= Tastatur

72= Anzeige

73= Taster

74= Taster

75= Leitung

76= Leitung

77= Auslöseeinrichtung

78= Pneumatikzylinder

79= Kolben

80= Kolbenstange

81= Auslösestift

82= Druckluftleitung

83= Ventil

84= Leitung

85= Stange

86= Pedal

87= Lager

88= Stellung

89= Stellung

90= Stellung

91= Stellung

92= Naht

93= Leerstrecke

94= Naht

95= Naht

96= Punkt

97= Pfeil

98= Punkt

99= Punkt

100= Punkt

101= Punkt

102= Fadenende

103= Fadenende


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Ansteuerung der Auslöseeinrichtung (66; 77) für einen Fadenspanner (19) einer Nähmaschine (1) mit folgenden Merkmalen:
    1. 1. ein Antrieb (8) für die Nähmaschine (1) mit einer elektronischen Steuerung (10);
    2. 2. eine Auflageplatte (25) für ein Nähgut (28);
    3. 3. eine auf- und abgehende Nadel (23),
    4. 4. die Nadel (23) führt einen von einer Spule (16) durch den Fadenspanner (19) zugeführten Faden (17),
      1. 1. wobei der Fadenspanner (19) in einen ersten Zustand mit einer Spannstellung zur Erzeugung einer Spannkraft in dem Faden (17) und in einen zweiten Zustand mit einer Freistellung zum Unterbinden der Spannkraft bringbar ausgebildet ist,
      2. 2. und wobei die Spannstellung unter Wirkung der Kraft einer gespannten Feder (57) erreichbar ist;
    5. 5. ein Drückerfuß (27) mit einem Drückerfußantrieb (44),
      1. 1. welcher den Drückerfuß (27) von einer das Nähgut (28) gegen die Auflageplatte (25) andrückenden Arbeitsstellung und in eine von dem Nähgut (28) abgehobenen Ruhestellung verlagernd ausgebildet ist,
    6. 6. ein mit der Steuerung (10) verbundenes Stellglied (86) zur Ansteuerung des Drückerfußantriebs (44),
    7. 7. der Fadenspanner (19) ist mit einer einen Kraftgeber aufweisenden Auslöseeinrichtung (66; 77) ausgebildet, wobei der Kraftgeber (65; 78) der Wirkung der Kraft entgegenwirkend ansteuerbar ist;
    8. 8. die Auslöseeinrichtung (66; 77) ist mit einer Auswähleinrichtung (73) verbunden, mit welcher der erste Zustand oder der zweite Zustand in der Ruhestellung des Drückerfußes (27) einstellbar ist,
    gekennzeichnet durch die Merkmale:
    1. 1. die Auswähleinrichtung (73) ist schaltungsmäßig mit der Steuerung (10) verbunden;
    2. 2. der Kraftgeber (65; 78) ist ansteuerbar mit der Steuerung (10) verbunden;
    3. 3. die Auswähleinrichtung (73) ist mit einer Eingabevorrichtung (71) zur Eingabe von Informationen für die Ansteurung des Kraftgebers (65; 78) in Abhängigkeit eines auszuführenden Nähprogramms (N1; N2 ... Nn) ausgebildet.
  2. 2. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nähmaschine (1) einen Fadenabschneider (29) aufweist und daß die Auslöseeinrichtung (66; 77) bei der Ausführung eines Fadenabschneidvorgangs kurzzeitig ansteuerbar mit der Steuerung (10) verbunden ist.
  3. 3. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftgeber als Elektromagnet (65) ausgebildet ist.
  4. 4. Auslöseeinrichtung (66; 77) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftgeber als Pneumatikzylinder (78) ausgebildet ist.






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