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Dokumentenidentifikation DE69318141T2 03.12.1998
EP-Veröffentlichungsnummer 0629728
Titel AUSWERFER FÜR STRICKMASCHINEN
Anmelder Nagata Seiki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder SEINO, Masahiro, Nagata Seiki Kabushiki Kaisha, Nishi-Kanbara-Gun, Niigata 959-01, JP;
OBOSHI, Minoru, Nagata Seiki Kabushiki Kaisha, Nishi-Kanbara-Gun, Niigata 959-01, JP;
OKOSHI, Satoshi, Nagata Seiki Kabushiki Kaisha, Nishi-Kanbara-Gun, Niigata 959-01, JP;
TAMAKI, Kazuhiko, Nagata Seiki Kabushiki Kaisha, Nishi-Kanbara-Gun, Niigata 959-01, JP
Vertreter Klunker und Kollegen, 80797 München
DE-Aktenzeichen 69318141
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 01.12.1993
EP-Aktenzeichen 949010235
WO-Anmeldetag 01.12.1993
PCT-Aktenzeichen JP9301748
WO-Veröffentlichungsnummer 9412712
WO-Veröffentlichungsdatum 09.06.1994
EP-Offenlegungsdatum 21.12.1994
EP date of grant 22.04.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.12.1998
IPC-Hauptklasse D04B 9/20
IPC-Nebenklasse D04B 9/46   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Pickervorrichtung einer Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine für die Herstellung eines Fersenbereichs und eines Zehenbereichs von Strumpfwaren durch Maschenbildung mittels eines Glattmaschenbildungsverfahrens, eines Jacquardmaschenbildungsverfahrens oder eines ähnlichen Verfahrens und insbesondere bezieht sich die Erfindung auf eine Pickervorrichtung mit einem Aufwärts-Picker und einem Abwärts-Picker.

Stand der Technik

In herkömmlicher Weise werden Strümpfe und Socken (Strumpfwaren) in der Reihenfolge eines Beinbereichs, eines Fersenbereichs, eines Fußrückenbereichs und eines Zehenbereichs durch Maschenbildung (Stricken, Wirken) hergestellt. Der Fersenbereich und der Zehenbereich werden durch Erhöhen und Verringern der Maschen entlang einer Keillinie durch Maschenbildung hergestellt. Der Fersenbereich und der Zehenbereich von Strumpfwaren werden mittels einer Pickervorrichtung, welche einen Aufwärts-Picker und einen Abwärts-Picker aufweist, durch Maschenbildung hergestellt. In herkömmlicher Weise werden der Beinbereich und der Fußrückenbereich durch Maschenbildung dadurch hergestellt, daß ein Maschenbildungszylinder der Maschenbildungsmaschine kontinuierlich gedreht wird. Auf der anderen Seite wird, wenn der Fersenbereich und der Zehenbereich durch Maschenbildung hergestellt werden, der Maschenbildungszylinder für eine Oszillation oder fur eine abwechselnde Vorwärts- und Rückwärtsdrehung betätigt. Wenn der Fersenbereich oder der Zehenbereich durch Maschenbildung hergestell ist, wird die Anzahl der Maschen allmählich verringert und sodann erhöht. Wenn die Maschen verringert werden, wird ein Fuß einer Maschenbildungsnadel durch einen Aufwärts-Picket angehoben und die Maschenbildungsnadel wird auf ein Nichtmaschenbildungsniveau oberhalb eines Zentralschlosses bewegt. Auf der anderen Seite wird, wenn die Maschen erhöht werden, eine Maschenbildungsnadel auf dem Nichtmaschenbildungsniveau auf ein Maschenbildungsniveau durch einen Abwärts-Picker abgesenkt. Wann auch immer der Maschenbildungszylinder der Maschenbildungsmaschine oszilliert oder sich vorwärts und rückwärts dreht, stoßen die Füße der Maschenbildungsnadeln an ihren vorderen Enden an den Aufwärts-Picker und den Abwärts-Picker an, wodurch die entsprechenden Maschenbildungsnadeln angehoben und abgesenkt werden. In herkömmlicher Weise ist ein Paar von Aufwärts-Pickern vorgesehen. Diese Aufwärts-Picker werden als ein linksseitiger Aufwärts-Picker und ein rechtsseitiger Aufwärts-Picker bezeichnet. Diese Aufwärts-Picker sind durch ein Verbindungselement so verbunden, daß sie sich in Verbindung in vertikal unterschiedlichen Richtungen bewegen. Es wird ein plattenförmiges Pickerschloß verwendet, um den Aufwärts-Picker anzuheben, während er einen Nadelfuß hält. In ähnlicher Weise wird für den Abwärts-Picker ein anderes Pickerschloß verwendet. Diese Pickervorrichtung ist in der japanischen, offengelegten Patentveröffentlichung Nr.31-8933 offenbart.

Bei der oben beschriebenen Vorrichtung tritt, wenn die Frequenz der oszillierenden Bewegung des Maschenbildungszylinders hoch wird, da die Geschwindigkeit der Maschenbildungsmaschine erhöht wird, ein Verschleiß der Verbindungsplatte auf, welche den linksseitigen Aufwärts-Picker und den rechtsseitigen Aufwärts-Picker und die Verbindungsstifte zwischen diesen verbindet. Somit wird der Maschenbildungsvorgang unstabil und die Maschenbildungsmaschine arbeitet hierdurch schlecht, wobei sich ein Mangel an Zuverlässigkeit ergibt. Hinzu kommt, daß, weil die Konstruktion der Pickervorrichtung kompliziert ist, das Zusammenbauen, das Einstellen, die Wartung und die Inspektion beschwerlich werden.

In dem vorhergehenden Abschnitt wurden die bei dem herkömmlichen Aufwärts-Picker und dem herkömmlichen Abwärts-Picker involvierten Schwierigkeiten in bezug auf die gewöhnliche Glattmaschenbildung und Fangmaschenbildung beschrieben.

Auf der anderen Seite können, wenn eine Vielzahl von Mustern durch Maschenbildung hergestellt wird, ein bis vier Fadenzubringer zum Erzeugen von Mustern durch Maschenbildung zusammen mit einem oder zwei Grundfadenzubringern zum Erzeugen von Jacquardmustern durch Maschenbildung vorgesehen sein. Wenn vier Musterfadenzubringer vorgesehen sind, kann ein Muster mit vier Farben durch Maschenbildung hergestellt werden.

Beispielsweise wird in dem Fall der Erzeugung eines Jacquardmusters durch Maschenbildung, wobei die Breite des Musters gering ist, keine Schwierigkeit auftreten, selbst wenn die Breite einer Maschenbildungsnadelgruppe in einem Maschenbildungsverlauf kleiner als die Breite des vorderen Endes des Abwärts-Pickers ist. Auf der anderen Seite wird, wenn die Breite der Maschenbildungsnadelgruppe in dem Maschenbildungsverlauf (das ist die Breite eines Bereichs, welcher die Maschenbildungsnadeln in einem Nichtmaschenbildungsverlauf nicht aufweist) größer als die Breite des vorderen Endes des Abwärts-Pickers ist, der vordere Rand des Abwärts-Pickers in dem Maschenbildungsnadeln nicht aufweisenden Bereich von einer unteren, nicht wirksamen Position zu einer hohen Position unrnittelbar unterhalb eines Nivellierschlosses angehoben. Somit kommen die Maschenbildungsnadeln, welche an der Mustererzeugung durch Maschenbildung nicht teilhaben sollen, in Berührung mit dem vorderen Ende des Abwärts-Pickers. Infolgedessen werden die Maschenbildungsnadeln von dem Nichtrnaschenbildungsniveau auf das Maschenbildungsniveau abgesenkt, wodurch sie das Jacquardmuster des Fußrückenbereichs stören und es unmöglich machen, den Fersenbereich durch Maschenbildung herzustellen.

Aufgaben der vorliegenden Erfindung bestehen darin, die oben erläuterten Probleme zu lösen. Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Pickervorrichtung einer Strumpfwaren- Maschenbildungsmaschine zu schaffen, wobei diese Pickervorrichtung einen Verschleiß eines Verbindungsbereichs eines Aufwärts-Pickers und eines Abwärts-Pickers verhindern kann und verhältnismäßig einfach konstruiert sein kann.

Eine andere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Pickervorrichtung einer Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine zu schaffen, welche ein Jacquardmuster ohne einen Fehler eines Fersenbereichs durch Maschenbildung korrekt herstellen kann, selbst wenn die Breite eines eine Maschenbildungsnadel nicht aufweisenden Bereichs in einem Nichtmaschenbildungsverlauf größer als die Breite des vorderen Endes eines Abwärts-Pickers ist.

Offenbarung der Erfindung

Bei der vorliegenden Erfindung handelt es sich um eine Pickervorrichtung einer Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine mit einem Maschenbildungszylinder, einem Maschinenrahmen, welcher außerhalb des Maschenbildungszylinders vorgesehen ist, einem Zentralschloß, einem Paar von Senkerschlössern, d. h. einem ersten Senkerschloß und einem zweiten Senkerschloß, und einem Nivellierschloß, wobei der Maschenbildungszylinder eine Anzahl von Maschenbildungsnadeln für eine Aufwärts- und eine Abwärts-Bewegung trägt, die Maschenbildungsnadeln einen jeweiligen Fuß aufweisen, das Zentralschloß durch den Maschinenrahmen getragen ist, das erste Senkerschloß auf der einen Seite und das zweite Senkerschloß auf der anderen Seite des Zentraischlosses angeordnet sind, das Nivellierschloß durch den Maschinenrahmen getragen ist, die Pickervorrichtung einen Aufwärts-Pickermechanismus und einen Abwärts-Pickermechanismus aufweist und wobei der Aufwärts-Pickermechanismus aufweist: Einen ersten Aufwärts-Picker, der in einer Hebelgestalt gebildet ist und einen ersten vorderen Endbereich und einen ersten hinteren Endbereich aufweist, wobei der erste vordere Endbereich oberhalb des ersten Senkerschlosses angeordnet ist und der erste hintere Endbereich an einer vom Maschenbildungszylinder entfernten Seite angeordnet ist; eine erste Trageinrichtung zum Tragen des ersten Aufwärts-Pickers an einem mittleren Bereich von diesem, so daß der erste Aufwärts-Picker um eine vertikale Achse und um eine horizontale Achse drehbar ist; einen zweiten Aufwärts-Picker, der in einer Hebelgestalt gebildet ist und einen zweiten vorderen Endbereich und einen zweiten hinteren Endbereich aufweist, wobei der zweite vordere Endbereich oberhalb des zweiten Senkerschlosses angeordnet ist und der zweite hintere Endbereich an einer vom Maschenbildungszylinder entfernten Seite angeordnet ist; eine zweite Trageinrichtung zum Tragen des zweiten Aufwärts-Pickers an einem mittleren Bereich von diesem, so daß der zweite Aufwärts-Picker um eine Vertikalachse und um eine Horizontalachse drehbar ist; eine erste geneigte Führungseinrichtung, welche an dem hinteren Endbereich des ersten Aufwärts-Pickers angreift, um das erste hintere Ende allmählich abzusenken, um den ersten vorderen Endbereich des ersten Aufwärts-Pickers in eine obere Position oberhalb des Zentralschlosses zusammen mit einer Maschenbildungsnadel zu bewegen, welche veranlaßt wird, gegen den ersten vorderen Endbereich zu stoßen, wenn der Fuß der Maschenbildungsnadel auf einem Maschenbildungsniveau des Maschenbildungszylinders, der sich in einer ersten Richtung dreht, veranlaßt wird, sich zu dem ersten vorderen Endbereich des ersten Aufwärts-Pickers zu bewegen und gegen den ersten vorderen Endbereich des ersten Aufwärts-Pickers zu stoßen, um den ersten vorderen Endbereich in einer solchen Art zu bewegen, daß der erste Aufwärts- Picker um die Vertikalachse gedreht wird; eine erste elastische Einrichtung zum Aufbringen einer derartigen Kraft auf den ersten Aufwärts-Picker, daß der erste vordere Endbereich abgesenkt wird; eine zweite geneigte Führungseinrichtung, welche an dem zweiten hinteren Endbereich des zweiten Aufwärts-Pickers angreift, um das zweite hintere Ende allmählich abzusenken, um den zweiten vorderen Endbereich des zweiten Aufwärts-Pickers in eine obere Position oberhalb des Zentralschlosses zusammen mit einer Maschenbildungsnadel zu bewegen, welche veranlaßt wird, gegen den zweiten vorderen Endbereich zu stoßen, wenn der Fuß der Maschenbildungsnadel auf einem Maschenbildungsniveau des Maschenbildungszylinders, der sich in einer zweiten Richtung dreht, veranlaßt wird, sich zu dem zweiten vorderen Endbereich des zweiten Aufwärts-Pickers zu bewegen und gegen den zweiten vorderen Endbereich des zweiten Aufwärts-Pickers zu stoßen, um den zweiten vorderen Endbereich in einer solchen Art zu bewegen, daß der Aufwärts-Picker um die Vertikalachse gedreht wird; eine zweite elastische Einrichtung zum Aufbringen einer derartigen Kraft auf den zweiten Aufwärts-Picker, daß der zweite vordere Endbereich abgesenkt wird; und eine Verbindungseinrichtung zum Koppeln des ersten Aufwärts-Pickers und des zweiten Aufwärt-Pickers und zum Drehen des ersten Aufwärts-Pickers und des zweiten Aufwärts-Pickers in derselben Richtung um die Vertikalachse und in entgegengesetzten Richtungen um die Horizontalachse; und wobei der Abwärts-Pickermechanismus aufweist: einen Abwärts-Picker mit einem vorderen Endbereich und einem hinteren Endbereich, wobei der vordere Endbereich unmittelbar unterhalb des Nivellierschlosses angeordnet ist, der hintere Endbereich auf einer vom Maschenbildungszylinder entfernten Seite angeordnet ist und der Abwärts-Picker an dem hinteren Endbereich von diesem für eine Aufwärts- und eine Abwärts-Drehung durch eine horizontale Welle getragen ist; eine Einrichtung zum Tragen des hinteren Endbereichs des Abwärts-Pickers, so daß der Abwärts-Picker aus einer neutralen Position horizontal drehbar ist; eine Schloßführungseinrichtung zum Bewegen des Abwärts-Pickers nach abwärts, wenn der Abwärts-Picker aus der neutralen Position horizontal gedreht wird; eine Verriegelungseinrichtung zum Verriegeln der Drehposition der horizontalen Welle, so daß der Abwärts-Picker selektiv in einer ersten Drehposition oder in einer zweiten Drehposition der horizontalen Welle plaziert wird, wobei der vordere Endbereich des Abwärts-Pickers in der ersten Drehposition zu einer Berührung mit dem Fuß der Maschenbildungsnadel auf dem Nichtmaschenbildungsniveau befähigt ist, und wobei der vordere Endbereich des Abwärts-Pickers in der zweiten Drehposition von einer Berührung mit dem Fuß der Maschenbildungsnadel auf dem Nichtmaschenbildungsniveau frei ist; und eine elastische Einrichtung zum Drängen des Abwärts-Pickers in Richtung zu dem Nivellierschloß.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine seitliche Schnittansicht zur Veranschaulichung eines Teils der Pickervorrichtung einer Strumpfwaren- Maschenbildungsmaschine gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 ist eine Draufsicht auf Fig. 1;

Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung eines Aufwärts-Pickermechanismus nach Figuren 1 und 2;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung eines Abwärts-Pickermechanismus nach Figuren 1 und 2;

Fig. 5 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht zur Veranschaulichung des Abwärts-Pickermechanismus;

Fig. 6 ist eine teilweise im Schnitt dargestellte Seitenansicht zur Veranschaulichung des Abwärts-Pickermechanismus in einem unterschiedlichen Zustand;

Fig. 7 ist ein Abwicldungsschema zur Veranschaulichung der Positionen der Schlösser und der Fadenzubringer;

Fig. 8 ist eine Draufsicht zur Veranschaulichung von Füßen von Maschenbildungsnadeln;

Fig. 9 ist eine Draufsicht zur Veranschaulichung der Füße von Maschenbildungsnadeln in einem unterschiedlichen Zustand;

Fig. 10 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung verschiedener Strumpfwarenbereiche;

Fig. 11 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen einem Zentralschloß, Senkerschlössern und Aufwärts-Pickern;

Fig. 12 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Beziehung zwischen einem Nivellierschloß und einem Abwärts-Picker;

Fig. 13 ist ein Abwicklungsschema zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen verschiedenen Schlössern, Nadelfüßen und dem Abwärts-Picker der Strumpfwaren- Maschenbildungsmaschine;

Fig. 14 ist eine Draufsicht zur Veranschaulichung einer Änderung der Ausführungsform nach Fig. 13;

Fig. 15 ist ein zu Fig. 13 ähnliches Abwicklungsschema, wobei jedoch ein gegenüber Fig. 13 unterschiedlicher Betätigungszustand gezeigt ist;

Fig. 16 ist eine Draufsicht nach Fig. 15;

Fig. 17 ist ein zu Fig. 13 ähnliches Abwicklungsschema, wobei jedoch ein gegenüber Fig. 13 unterschiedlicher Betätigungszustand gezeigt ist; und

Fig. 18 ist eine Draufsicht auf Fig. 17.

Beste Arten und Weisen zum Ausführen der Erfindung Als nächstes werden unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Aufwärts-Pickermechanismus

In Fig. 1 bezeichnet die Bezugsziffer 1 einen Maschenbildungszylinder einer Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine. Wie im Stand der Technik bekannt ist, wird der Maschenbildungszylinder 1 entweder in einer Richung kontinuierlich oder in zwei Richtungen (vorwärts und rückwärts) um eine vertikale Achse des Maschenbildungszylinders gedreht. Es ist eine große Anzahl von vertikalen Nadelkanälen an der Außenumfangsseite des Maschenbildungszylinders 1 ausgebildet. Maschenbildungsnadeln 2 sind jeweils in den entsprechenden Nadelkanal eingesetzt. Die Maschenbildungsnadeln 2 sind aufwärts- und abwärtsbewegbar. Das gibt zwei Arten von Maschenbildungsnadeln 2, wobei die eine Art einen kurzen Fuß 2a und die andere Art einen langen Fuß 2b aufweist (vgl. Fig 8). Die Maschenbildungsnadeln 2 mit dem jeweiligen Fuß 2a werden dazu verwendet, um einen Fersenbereich und einen Zehenbereich von Strumpfwaren durch Maschenbildung herzustellen, wie später noch beschrieben wird.

Ein Platinenbett 3 ist an einem oberen Bereich des Maschenbildungszylinders 1 angeordnet. Das Platinenbett 3 weist bekannte Platinen 4 auf. Die Platinen 4 sind in radialen Richtungen des Maschenbildungszylinders 1 mittels Platinenschlössern 6 bewegbar, die an einer Platinenkappe 5 angeordnet sind. Die Platinenschlösser 6 betätigen die Platinen 4 in Synchronisation mit der jeweiligen Aufwärtsbewegung und der jeweiligen Abwärtsbewegung der Maschenbildungsnadeln 2, wodurch die Strumpfwaren durch Maschenbildung hergestellt werden.

Wie in Figuren 3 und 7 ersichtlich, sind ein Zentralschluß 8, ein rechtsseitiges Senkerschloß 9a und ein linksseitiges Senkerschloß 9b von einem Maschinenrahmen 7 getragen, welcher unterhalb des Maschenbildungszylinders 1 angeordnet ist. Ein Paar von Halterungen 10 ist in der Nachbarschaft des linksseitigen Senkerschlosses 9a und des rechtsseitigen Senkerschlosses 9b und an dem Maschinenrahmen 7 angeordnet. Wie in Fig. 2 gezeigt, sind die Halterungen 10 um vertikale Achsen 11 drehbar. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist ein jeweiliger vergrößerter Schaftbereich 12 in der Mitte der entsprechenden vertikalen Achse 11 einstückig ausgebildet. Kniehebelförmige Schwenkliebel 13 und 14 sind jeweils an einem oberen Bereich der entsprechenden vertikalen Achse 11 drehbar. Ein abgewinkeltes Stück 13a1 bzw. 14a1 ist an einem Hebelarm 13a bzw. 14a des Schwenkhebels 13 bzw. 14 ausgebildet. Ein zentraler Bereich eines schwenkbaren Verbindungshebels 16 ist an einem Maschinentisch 7a (vgl. ebenfalls Figuren 1 und 2) angeordnet, welcher mit dem Maschinenrahmen 7 vereinigt ist. Der zentrale Bereich des Verbindungshebels 16 ist mittels einer vertikalen Tragachse 15 drehbar angeordnet. Freie Endbereiche 16a und 16b (vgl. Fig. 2) des Verbindungshebels 16 sind jeweils in Berührung mit dem entsprechenden abgewinkelten Stück 13al bzw. 14a1, so daß sich der Verbindungshebel 16 zusammen mit den Hebelarmen 13a und 14a bewegt. Wie in Fig. 3 gezeigt, ist ein jeweiliger Durchgangsschlitz 12a in der Mitte des entsprechenden Schaftbereichs 12 ausgebildet. Die Schlitze 12a erstrecken sich jeweils entlang des Schaftbereichs 12. Ein erster (rechtsseitiger) Aufwärts-Picker 17 bzw. ein zweiter (linksseitiger) Aufwärts-Picker 18 geht durch den entsprechenden rechtsseitigen Schlitz 12a bzw. den entsprechenden linksseitigen Schlitz 12a des entsprechenden Schaftbereichs 12 und ist innerhalb des entsprechenden rechtsseitigen Schlitzes 12a bzw. des entsprechenden linksseitigen Schlitzes 12a des entsprechenden Schaftsbereichs 12 drehbar angeordnet. Der erste Aufwärts-Picker 17 und der zweite Aufwärts-Picker 18 sind jeweils entlang des entsprechenden Schlitzes 12a nach aufwärts und nach abwärts schwenkbar.

An dem Aufwärts-Picker 17 bzw. 18 ist an dessen dem Maschenbildungszylinder 1 benachbarten Ende ein vorderer Pickerendbereich 17a bzw. 18a ausgebildet. Bekannte Ausnehmungsbereiche, die dazu befähigt sind, daß die Füße 2a an sie anstoßen und daß sie die Füße 2a tragen, sind an gegenseitigen entfernten Seiten des vorderen Endbereichs 17a und des vorderen Endbereichs 18a ausgebildet. Wie in Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der vordere Endbereich 17a bzw. der vordere Endbereich 18a in der Nachbarschaft des und oberhalb des ersten Senkerschlosses 9a bzw. des zweiten Senkerschlosses 9b angeordnet. Somit kann der Endbereich 17a bzw. 18a in die entsprechende Ausnehmung 9al bzw. 9bl in dem entsprechenden oberen zentralen Bereich des Senkerschlosses 9a bzw. 9b abgesenkt werden. Der Aufwärts-Picker 17 bzw. 18 weist einen hinteren Endbereich 17b bzw. 18b auf. Die hinteren Endbereiche 17b und 18b sind an der in bezug auf den Maschenbildungszylinder 1 entfernten Seite angeordnet. Der Schwenkhebel 13 bzw. 14 weist einen Armbereich 13b bzw. 14b auf. Der hintere Endbereich 17b bzw. 18b und der Armbereich 13b bzw. 14b des Schwenkhebels 13 bzw. 14 sind mittels einer jeweiligen Zug-Schraubenfeder 19a verbunden. Der hintere Endbereich 17b des Aufwärts-Pickers 17 und der hintere Endbereich 18b des Aufwärts-Pickers 18 werden durch die entsprechende Zug-Schraubenfeder 19a nach aufwärts gezogen. Somit werden, wie aus Fig. 3 ersichtlich, die Aufwärts-Picker 17 und 18 stets nach aufwärts gedrängt, so daß sie dazu gedrängt werden, sich rechtsläufig zu drehen. Infolgedessen wird der Pickerendbereich 17a bzw. 18a dazu gedrängt, in die entsprechende Ausnehmung 9a1 bzw. 9b1 an dem oberen Randbereich des rechtsseitigen Senkerschlosses 9a bzw. des linksseitigen Senkerschlosses 9b einzugreifen. Zusätzlich sind Plattenelemente feststehend vorgesehen, wobei das jeweilige Plattenelement einen geneigten Führungsschlitz 20a bzw. 20b aufweist, in welchem der hintere Endbereich 17b bzw. 18b bewegbar angeordnet ist. Wie in Fig. 3 gezeigt, sind die geneigten Führungsschlitze 20a und 20b so angeordnet, daß ihre Höhen zunehmen, wenn sie sich zueinander erstrecken.

Somit wird beispielsweise gemäß Fig. 3, wenn der Fuß 2a der Maschenbildungsnadel 2 den Pickerendbereich 17a nach links drückt, der Aufwärts-Picker 17 um die vertikale Achse 11 im Uhrzeigersinne gedreht, wodurch der hintere Endbereich 17b durch den geneigten Führungsschlitz 20a nach abwärts geführt wird. Somit wird der Pickerendbereich 17a angehoben, so daß er oberhalb des Zentralschlosses 8 plaziert wird.

Der oben beschriebene Mechanismus bildet einen Aufwärts-Pickermechanismus A.

In dem in Fig. 7 gezeigten Abwicklungsschema stellen F1 und F2 Fadenzubringer dar, die zum Erzeugen von Jacquardmustern durch Maschenbildung verwendet werden. Zusätzlich zu den Fadenzubringern F1 und F2 sind vier Fadenzubringer F3, F4, F5 und F6 zum Erzeugen von Motivmustern durch Maschenbildung vorgesehen.

Abwärts-Pickermechanismus

Wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, ist ein Abwärts-Pickermechanismus B in einer bezüglich des Aufwärts-Pickermechanismus A diametral gegenüberliegenden Position in bezug auf den Maschenbildungszylinder 1 vorgesehen. Als nächstes wird der Abwärts-Pickermechanismus B beschrieben.

Ein Nivellierschloß 21 ist so vorgesehen, daß es dem Zentralschloß 8 gegenüberliegt, wobei sich der Maschenbildungszylinder in dessen diametraler Richtung dazwischen befindet. Das Nivellierschloß 21 ist ebenfalls in Fig. 7 gezeigt. Wie in Fig. 1 gezeigt, ist das Nivellierschloß 21 an einem Tragteil 22 an dem Maschinenrahmen 7 zusammen mit einem Paar von Schloßführungselementen 21a befestigt. Ein linksseitiges geneigtes Schloß 21a1 und ein rechtsseitiges geneigtes Schloß 21a2 sind an den unteren Rändern der Schloßführungselemente 21a vorgesehen, wie in Figuren 4 und 5 gezeigt, und eine horizontale Welle 23 ist an dem Tragteil 22 horizontal angebracht. Eine Anschlagwelle 24 ist in der Mitte der horizontalen Welle 23 vertikal eingesetzt. Ein Bereich 24a mit kleinem Durchmesser und ein Bereich 24b mit großem Durchmesser sind in einem oberen Bereich der Anschlagwelle 24 ausgebildet. Ein Schlitz 23a ist in der Mitte der horizontalen Welle 23 in deren Axialrichtung definiert. Ein Basisbereich eines stabförmigen Abwärts-Pickers 25 ist mittels der Anschlagwelle 24 in dem Schlitz 23a drehbar angeordnet, so daß die Abwärts-Picker 25 in dem Schlitz 23a horizontal drehbar ist. Ein Paar von Dränghebeln 26a und 26b ist unterhalb der horizontalen Welle 23 angeordnet, wobei der Dränghebel 26a mittels eines Stiftes 37b und der Dränghebel 26b mittels eines Stifts 37a drehbar angeordnet sind, so daß der Abwärts-Picker 25 mittels einer elastischen Kraft einer Zugfeder 27 in eine neutrale Position zurückgebracht werden kann, welche zwischen den Dränghebel 26a und 26b angeordnet ist. In Fig. 4 ist der Stift 37b nicht zu sehen. Somit ist ein vorderes Ende 25a des Abwärts-Pickers 25 normalerweise in der neutralen Position plaziert und erstreckt sich in eine Konkavität, die in dem unteren Bereich des Nivellierschlosses 21 ausgebildet ist.

Ein Paar von Befestigungshalterungen, nämlich eine obere Befestigungshalterung 28b und eine untere Befestigungshalterung 28a, ist an der Rückseite des Tragteils 22 befestigt. Ein Betätiger 29, beispielsweise ein Elektromagnet, ist durch die Befestigungshalterung 28a getragen. Wie in Fig. 6 gezeigt, ist ein Anziehungsteil 29a oberhalb des Betätigers 29 angeordnet. Das Anziehungsteil 29a ist mittels eines Tragteils 30 drehbar angeordnet. Somit kann sich das Anziehungsteil 29a aufwärts und abwärts bewegen. Ein Betätigungsteil 31 ist mit dem Anziehungsteil 29a einstückig ausgebildet. Ein freier Endbereich 31a erstreckt sich von dem Betätigungsteil 31, so daß der freie Endbereich 31a abwechselnd mit dem Bereich 24a mit kleinem Durchmesser und mit dem Bereich 24b mit großem Durchmesser in Berührung kommen kann. Eine Einstellschraube 32 ist in einen Endbereich der Befestigungshalterung 28b in der Weise schraubbar eingeführt, daß die Einstellschraube 32 die frei bewegliche Position des Anziehungsteus 29a einstellbar einschränken kann. Die Befestigungshalterung 28b und die Anschlagwelle 24 sind mit Hilfe einer Zug-Schraubenfeder 33 verbunden. Eine Maschenbildungssteuereinheit 35 ist mit dem Betätiger 29 mit Hilfe von Kabeln 36 verbunden. Die Maschenbildungssteuereinheit 35 speichert ein Maschenbildungsprogramm.

Funktion

Es wird nunmehr die Funktion der oben beschriebenen Pickervorrichtung erläutert.

Wie in Fig. 10 gezeigt, werden typische Strumpfwaren in der Reihenfolge eines Beinbereichs 50, eines Fersenbereichs 51, eines Fußrückenbereichs 52 und eines Zehenbereichs 53 durch Maschenbildung hergestellt. Wenn der Fersenbereich 51 und der Zehenbereich 53 durch Maschenbildung hergestellt sind, werden die Maschen entlang Keillinien 54a und 54b erhöht und vermindert. Wenn der Beinbereich 50 und der Fußrückenbereich 52 durch Maschenbildung hergestellt sind, wird der Maschenbildungszylinder 1 lediglich in der Vorwärtsrichtung kontinuierlich gedreht. Auf der anderen Seite wird, wenn der Fersenbereich 51 und der Zehenbereich 53 durch Maschenbildung hergestellt sind, der Maschenbildungszylinder abwechselnd in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen gedreht oder in Oszillationsbewegung versetzt, wie es im Stand der Techhik bekannt ist.

Funktion des Aufwärts-Pickermechanismus

Wenn der Fersenbereich und der Zehenbereich durch Maschenbildung hergestellt werden, werden Maschenbildungsnadeln mit dem Fuß 2a verwendet. Wie in Fig. 3 gezeigt, bewegt, wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 bei Oszillation vorwärts und rückwärts bewegt, der Fuß 2a einer Maschenbildungsnadel 2 den vorderen Endbereich 17a des rechtsseitigen Aufwärts-Pickers 17 nach links gegen die Kraft der Schraubenfeder 19a. Zu dieser Zeit wird der Fuß 2a dazu veranlaßt, in den Ausnehmungsbereich an der rechten Seite des vorderen Endbereichs 17a einzugreifen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, wird hierdurch der Aufwärts-Picker 17 um die vertikale Achse 11 im Uhrzeigersinn gedreht. Daher wird der hintere Endbereich 17b des Aufwärts-Pickers 17 entlang des geneigten Führungsschlitzes 20a abgesenkt. Infolgedessen wird der vordere Endbereich 17a angehoben und in eine Position oberhalb des Zentralschlosses 4 bewegt. Mittlerweile dreht sich durch die Schraubenfeder 19a der Schwenkhebel 13 um die vertikale Achse 11 im Uhrzeigersinn.

Fig. 11 zeigt die Funktion des oben beschriebenen Aufwärts-Pickers 17. Wie in dieser Figur dargestellt ist, wird der Aufwärts-Picker 17 anfänglich in einer Ausnehmung 9a1 des rechtsseitigen Senkerschlosses 9a plaziert. Der Fuß 2a stößt an den Aufwärts-Picker 17 an und der Aufwärts-Picker 17 hebt den Fuß 2a auf ein Nichtmaschenbildungsniveau oberhalb des Zentralschlosses 8 an. Daher bildet die Maschenbildungsnadel 2 mit dem Fuß 2a keine Masche. Mit anderen Worten, es wird eine Masche vermindert.

Wenn sich der Schwenkhebel 13 im Uhrzeigersinn dreht, dreht der Hebelarm 13a den Verbindungshebel 16 in einer in Fig. 3 gezeigten Pfeilrichtung (entgegen dem Uhrzeigersinn). Daher wird der linksseitige Schwenkhebel 14 dazu veranlaßt, sich im Uhrzeigersinn zu drehen.

Diese Drehung wird auf den linksseitigen Aufwärts-Picker 18 durch die Schraubenfeder 19a übertragen. Somit wird der hintere Endbereich 18b zu einem höheren Bereich des geneigten Führungsschlitzes 20b gedrückt. Infolgedessen dreht sich der Aufwärts-Picker 18 um die vertikale Achse 11 im Uhrzeigersinn. Der vordere Endbereich 18a wird hierdurch abgesenkt und tritt in die Ausnehmung 9bl des linksseitigen Senkerschlosses 9b ein.

Gemäß Fig. 3 gilt die oben beschriebene Funktion gleichfalls für die Funktion des Aufwärts-Pickers 18. Mit anderen Worten, der Fuß 2a einer Maschenbildungsnadel 2 kommt, wenn sich dieser Fuß 2a nach rechts bewegt, in Berührung mit dem vorderen Endbereich 18a des Aufwärts-Pickers 18. Die Funktion des Aufwärts-Pickers 18 ist in der linken Hälfte der Fig. 11 gezeigt.

Die abwechselnden Drehungen (Oszillation) des Maschenbildungszylinders 1 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtungen verursachen, daß sich die Aufwärts-Picker 17 und 18 abwechselnd anheben und absenken. Mit anderen Worten plazieren, wie in Figuren 8 und 9 gezeigt, die Aufwärts-Picker 17 und 18 abwechselnd die Nadeln mit den Fußen 2a oberhalb des Zentralschlosses 8, wodurch der Maschenbildungsbereich der Nadeln 2 von einem Bereich L1 zu einem Bereich L2 vermindert wird.

Wie oben erläutert, werden die Aufwärts-Picker 17 und 18 durch die Schraubenfedern 19a in einer solchen Art konstant gedrängt, daß der vordere Endbereich 17a des Aufwärts-Pickers 17 und der vordere Endbereich 18a des Aufwärts-Pickers 18 nach abwärts bewegt werden. Der hintere Endbereich 17b des Aufwärts-Pickers 17 wird zwangsläufig entlang des geneigten Führungsschlitzes 20a und der hintere Endbereich 18b des Aufwärts-Pickers 18 wird zwangsläufig entlang des geneigten Führungsschlitzes 20b bewegt. Daher wird die Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine selbst bei hoher Geschwindigkeit stabil betrieben. Die in Eingriff befindlichen Bereiche zwischen den Schwenkhebeln 13 und 14 und dem Verbindungshebel 16 unterliegen zu emem geringeren Grade einer Abnutzung als herkömmliche Verbindungsmechanismen unter Verwendung von Verbindungsstiften.

Nachdem die Maschen von dem Zustand nach Fig. 8 und zu demjenigen nach Fig. 9 vermindert worden sind, müssen die Maschen durch den wie oben beschriebenen Abwärts-Pickermechanismus B erhöht werden.

Funktion des Abwärts-Pickermechanismus

Wenn der Fersenbereich und der Zehenbereich durch Maschenbildung hergestellt werden, wird der Maschenbildungszylinder 1 in Oszillationsbewegung versetzt oder der Maschenbildungszylinder 1 dreht sich abwechselnd vorwärts und rückwärts. Zu diesem Zweck wird der auf dem Nichtmaschenbildungniveau plazierte Fuß 2a einer Maschenbildungsnadel 2 von innerhalb der unteren Konkavität des Nivellierschlosses 21 mit Hilfe des Abwärts-Pickers 25 abgesenkt, um die Maschen zu erhöhen. Mit anderen Worten, bei dem in Fig. 6 gezeigten Zustand zieht, wenn der Betätiger 29 mittels eines von der Maschenbildungssteuereinheit 35, welche ein Maschenbildungsprogramm speichert, empfangenen Signals aktiviert wird, der Betätiger 29 das Anziehungsteil 29a an, wie in Fig. 5 gezeigt. Daher wird das mit dem Anziehungsteil 29a einstückige Betätigungsteil 31 gegen die elastische Kraft der Schraubenfeder 34 um das Tragteil 30 gedreht. Infolgedessen wird das Betätigungsteil 31 von dem einen großen Durchmesser aufweisenden Bereich 24b der Anschlagwelle 34 getrennt. Die Anschlagwelle 24 wird daher durch die elastische Kraft der Schraubenfeder 33 entgegen dem Uhrzeigersinne um die horizontale Welle 23 gedreht. Der freie Endbereich 3 la des Betätigungsteils 31 kommt somit in Berührung mit dem einen kleinen Durchmesser aufweisenden Bereich 24a der Anschlagwelle 24, während der Abwärts-Picker 25 in eine horizontale Position gedreht wird. Wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 nach vorwärts dreht, kommen die Füße 2a von zwei Maschenbildungsnadeln 2 mit dem Abwärts-Picker 25 in Berührung, wodurch sie diesen nach links drücken (wie in Fig. 4 gezeigt). Somit kommt der Abwärts-Picker 25 mit dem geneigten Schloßbereich 21a1 in Berührung, welcher sich zur linken Seite des Schloßführungselements 21a absenkt. Infolgedessen wird der Abwärts-Picker 25 in einer Richtung nach links und nach abwärts gegen die elastische Kraft der Schraubenfeder 33 bewegt. Weil sich der Abwärts-Picker 25 und die horizontale Welle 23 gemeinsam drehen, wird die mit der horizontalen Welle 23 einstückige Anschlagwelle 24 ebenfalls in der gleichen Richtung gedreht, wie in Fig. 6 gezeigt. Somit kommt der nächste Fuß 2a nicht in Berührung mit dem Abwärts-Picker 25, sondern geht über diesen hinaus.

Nach dem Passieren der Anordnung der langen Füße 2b der Maschenbildungsnadeln 2 (vgl. Figuren 8 und 9) wird der Betätiger 29 mit einem von der Maschenbildungssteuereinheit 35 empfangenen Signal deaktiviert. Somit wird das Betätigungsteil 29a von der Anziehung freigegeben. Zu dieser Zeit wird, weil der freie Endbereich 3 la des Betätigungsteus 31 mit dem einen großen Durchmesser aufweisenden Bereich 24b in Eingriff ist, wie in Fig. 6 gezeigt, der Abwärts-Picker 25 in einer Richtung nach rechts und nach abwärts geneigt. Jedoch drehen die Dränghebel 26a und 26b den Abwärts-Picker 25 elastisch in der horizontalen Richtung, wodurch der Abwärts-Picker 25 in die neutrale Position unterhalb des Nivellierschlosses 21 zurückgebracht wird (vgl. Fig. 7).

Wie oben erläutert wird, wenn die Füße 2a in Berührung mit dem Abwärts-Picker 25 kommen, der Abwärts-Picker 25 abgesenkt. Diese Funktion ist in der linken Hälfte der Fig. 12 gezeigt. Ausnehmungsbereiche sind an beiden Seiten des Abwärts-Pickers 25 in ähnlicher Weise wie in dem Falle des Aufwärts-Pickers 17 ausgebildet. Wie in Fig. 12 gezeigt, werden zwei Füße 2a dazu veranlaßt, in die Ausnehmungsbereiche einzugreifen. Somit werden zwei Maschenbildungsnadeln 2 zusammen von dem Nichtmaschenbildungsniveau auf das Maschenbildungsniveau zurückgebracht.

Die Funktion in dem Falle, wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 rückwärts dreht, ist die gleiche wie die Funktion in dem Falle, wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 vorwärts dreht. Gemäß Fig. 4 wird der Abwärts-Picker 25 durch die Füße 2a nach rechts bewegt. Der Abwärts-Picker 25 wird durch den rechtsseitigen Schloßbereich 21a2 des Schloßführungselements 21a geführt und abgesenkt. Die Funktion des Abwärts-Pickers 25 ist in der rechten Hälfte der Fig. 12 gezeigt. Somit werden zwei Maschenbildungsnadeln 2 auf einmal auf das Maschenbildungsniveau abgesenkt. In diesem Falle bringt die Schraubenfeder 27 den Abwärts-Picker 25 in die neutrale Position unterhalb des Nivellierschlosses 21 zurück, wo der Abwärts-Picker 25 auf die nächste Betätigung wartet.

Weil die langen Füße 2b nicht an der Erzeugung des Fersenbereichs und des Zehenbereichs durch Maschenbildung teilnehmen, werden sie zu einem schwebenden Verlauf FC auf dem unteren Endniveau der Senkerschlösser 9a und 9b bewegt (vgl. Fig. 7). Während sich die Füße 2a in einem Maschenbildungsverlauf KC befinden, dreht sich der Maschenbildungszylinder 1 abwechselnd vorwärts und rückwärts, um so den Fersenbereich und den Zehenbereich durch Maschenbildung zu erzeugen. Wie in dem Falle der Funktion der Aufwärts-Picker werden die oberhalb des Zentralschlosses 8 angehobenen Füße 2a der Maschenbildungsnadeln 2 auf dem Nichtmaschenbildungsniveau durch den Abwärts-Picker 25 abgesenkt, welcher in der unteren Konkavität des Nivellierschlosses 21 plaziert ist, wodurch die Maschen erhöht werden. Mit anderen Worten werden, wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 abwechselnd vorwärts und rückwärts dreht, zwei Füße 2a an dem Zentralschloß 8 auf dem Nichtmaschenbildungsniveau auf einmal zu dem Maschenbildungsverlauf KC abgesenkt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung verlaufen, nachdem der Abwärts-Picker 25 zuerst zwei Füße 2a zu dem Maschenbildungsverlauf KC abgesenkt hat, die verbleibenden Füße 2a und darauffolgend die Füße 2b durch die obere Seite des vorderen Endes 25a des Abwärts-Pickers 25. Während dieses Vorganges ist es erforderlich, den Abwärts-Picker 25 an einem Anheben und einem Zurückkehren in die untere Konkavität des Nivellierschlosses 21 zu hindern. Andernfalls würden Füße 2a, welche nicht abgesenkt werden sollen, abgesenkt werden. Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, wird, während die Füße 2b durch die Position des Abwärts-Pickers 25 verlaufen und nachdem die Füße 2a durch den Abwärts-Picker 25 abgesenkt sind, der Betätiger 29 von dem aktivierten Zustand in den deaktivierten Zustand durch ein Signal von der Maschenbildungssteuereinheit 35 geschaltet. Somit kommt der freie Endbereich 31a des Betätigungsteils 31 mit dem einen großen Durchmesser aufweisenden Bereich 24b der Anschlagwelle 24 in Eingriff. Wie in Fig. 6 gezeigt, wird das vordere Ende 25a des Abwärts-Pickers 25 somit in einer Nichtbetätigungsposition gehalten, wo das vordere Ende 25a nicht in Berührung mit den Füßen 2a kommt.

Um den Abwärts-Picker 25 in die (in Fig. 5 gezeigte) anfängliche Betätigungsposition zurückzubringen, wird der Betätiger 29 durch ein von der Maschenbildungssteuereinheit 35 empfangenes Signal aktiviert, so daß das Anziehungsteil 29a gegen die Kraft der Schraubenfeder 34 angezogen wird. Somit bewegt sich das freie Ende 31a des Betätigungsteils 31 von dem einen großen Durchmesser aufweisenden Bereich 24b der Anschlagwelle 24 zu deren einen kleinen Durchmesser aufweisenden Bereich 24a. Die horizontale Welle 23 und der Abwärts-Picker 25 werden für die nächste Abwärts-Picker-Betätigung zu den in Fig. 5 gezeigten Positionen zurückgebracht.

Dadurch, daß man den Maschenbildungszylinder 1 vorwärts und rückwärts oszillieren läßt, wird der Abwärts-Picker 25 von innerhalb der unteren Konkavität des Nivellierschlosses 21 abgesenkt. Somit werden zwei Füße 2a auf einmal abgesenkt. Der in Fig. 9 gezeigte Maschenbildungsbereich L2 der Nadeln 2 mit den Füßen 2a wird somit bis zu dem in Fig. 8 gezeigten Maschenbildungsbereich L1 erhöht, so daß der Fersenbereich und der Zehenbereich durch Maschenbildung erzeugt werden.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können, selbst wenn eine die Füße ermangelnde Zone mit einer Breite T (Fig. 7), welche größer als die Breite t des vorderen Endes des Abwärts-Pickers 25 ist, durch ein Nichtmaschenbildungsniveau NKC (Fig. 7) verläuft, Jacquardmuster mit einem Mustererzeugungsprogramm zuverlässig durch Maschenbildung erzeugt werden.

Wenn der Beinbereich und der Fußrückenbereich von Strumpfwaren durch Maschenbildung erzeugt werden, um ein Jacquardmuster mit zwei Farben aufzuweisen, werden ein erster farbiger Faden und ein zweiter farbiger Faden von unterschiedlichen Zubringern zugeführt. Wie in Fig. 7 gezeigt, sind, währen die Maschenbildung mit dem zweiten farbigen Faden erfolgt, die Maschenbildungsnadeln 2b1, welche die Maschen mit dem ersten farbigen Faden bilden, in dem Nichtmaschenbildungsverlauf NKC. Auf der anderen Seite sind, während die Maschenbildung mit dem ersten farbigen Faden erfolgt, die Maschenbildungsnadeln 2b2, welche die Maschen mit dem zweiten farbigen Faden bilden, in dem schwebenden Verlauf FC. Diese Maschenbildungsnadeln nehmen den Maschenbildungsverlauf KC (vgl. Fig. 7) während der Maschenbildung. Wie es im Stand der Technik bekannt ist, wird durch die Nadelauswahleinrichtung bestimmt, ob die Maschenbildungsnadeln mit den Füßen 2b den Nichtmaschenbildungsverlauf NKC oder den schwebenden Verlauf FC nehmen. Die Maschenbildungsnadelbreite T in dem schwebenden Verlauf FC (nämlich die Breite der die Füße ermangelnden Zone in dem Nichtmaschenbildungsverlauf) hängt davon ab, wie viele Maschenbildungsnadeln den Nichtmaschenbildungsverlauf NKC nehmen.

Wenn sich der Maschenbildungsvorgang von dem Beinbereich zu dem Fersenbereich verschiebt, nehmen Nadeln (zum Erzeugen des Fußrückenbereichs durch Maschenbildung) mit den Füßen 2b, welche zur Hälfte des Umfangs des Maschenbildungszylinders angeordnet sind, den schwebenden Verlauf FC. Nadeln mit den Füßen 2a, welche in dem verbleibenden halben Umfang angeordnet sind, erzeugen den Fersenbereich durch Maschenbildung. Während dieses Vorgangs werden, wie oben erläutert, die Nadeln mit den Füßen 2a sukzessive auf das Nichtmaschenbildungsniveau von den gegenüberliegenden Seiten angehoben, so daß die Anzahl der Maschen vermindert wird. Als nächstes werden die Nadeln sukzessive auf das Maschenbildungsniveau abgesenkt, so daß die Anzahl der Maschen erhöht wird. Nehmen wir an, daß ein solch breites Jacquardmuster unter Verwendung der herkömmlichen Pickervorrichtung durch Maschenbildung erzeugt wird und daß die Breite T der Füße der Maschenbildungsnadeln in dem schwebenden Verlauf FC größer als die Breite t des vorderen Endes 25a des Abwärts-Pickers 25 ist. In einem solchen Fall wird, wenn die Füße der Maschenbildungsnadeln, welche in dem Nichtmaschenbildungsverlauf NKC sind, mit Reibung über die obere Seite des Abwärts-Pickers 25 verlaufen, der Abwärts-Picker, welcher in der abgesenkten, nicht wirksamen Position zu plazieren ist, in die wirksame Position unmittelbar unterhalb des Nivellierschlosses 21 in Richtung zu der die Füße ermangelnden Zone mit der Breite T angehoben, welche größer als die Breite t des Abwärts-Pickers 25 ist. Somit wirkt der Abwärts-Picker 25 auf einige der Maschenbildungsnadeln ein und senkt diese Maschenbildungsnadeln in den Nichtmaschenbildungsverlauf NKC ab. Infolgedessen kann der Fersenbereich nicht ordnungsgemäß durch Maschenbildung erzeugt werden und es erfolgt eine Störung des durch Maschenbildung zu erzeugenden Musters.

Jedoch hält entsprechend dem Abwärts-Pickermechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung der Betätiger 29 den Abwärts-Picker 25 sicher in der nicht wirksamen Position, so daß einige der Maschenbildungsn adeln in dem Nichtmaschenbildungsverlauf NKC durch den Abwärts-Picker 25 nicht in den Maschenbildungsverlauf KC abgesenkt werden, so daß eine Störung des Musters nicht auftritt.

Änderung der Ausführungsform

In dem Falle des oben beschriebenen Abwärts-Pickermechanismus bewegte sich der Abwärts-Picker 25 unter der Kraft der Schraubenfedern 33 und 27. Somit arbeitet selbst dann, wenn die Maschenbildungsmaschine mit hoher Geschwindigkeit arbeitet, der Abwärts-Picker 25 stabil ohne Springen aufgrund Rückprallens.

Wie oben erläutert dreht sich, bevor der Fersenbereich und der Zehenbereich der Strumpfwaren durch Maschenbildung erzeugt werden, der Maschenbildungszylinder kontinuierlich vorwärts. Lediglich dann, wenn der Fersenbereich und der Zehenbereich durch Maschenbildung erzeugt sind, dreht sich der Maschenbildungszylinder abwechselnd vorwärts und rückwärts, um so die Maschen zu vermindern und zu erhöhen. Wenn die Maschen erhöht werden, werden zwei Füße auf einmal auf das Maschenbildungsniveau durch den Abwärts-Picker abgesenkt. Nachdem die zwei Füße somit auf das Maschenbildungsniveau abgesenkt sind, kann der Abwärts-Picker nicht zu der anfänglichen Position in der Konkavität des Nivellierschlosses zurückgebracht werden, es sei denn, daß sämtliche Füße den Abwärts-Picker passiert haben. Außer wenn der Abwärts-Picker in der Startposition in der Konkavität des Nivellierschlosses vorhanden ist, können die Füße der Nadeln, welche in der nächsten Rückwärtsdrehung des Maschenbildungszylinders kommen, nicht an den Abwärts-Picker an dessen Endbereich anstoßen und infolgedessen kann der Abwärts-Picker nicht abgesenkt werden, um die Nadeln auf das Maschenbildungsniveau zu bewegen. Daher soll, bis sämtliche Füße den Abwärts-Picker passieren, der Abwärts-Picker in der abgesenkten Position warten. Um die Wartezeit zu reduzieren, muß die Geschwindigkeit der abwechselnden Vorwärts- und Rückwärtsdrehungen oder der Oszillation des Maschenbildungszylinders erhöht werden.

Bei der Strumpfwaren-Maschenbildungsmaschine vollführt der Maschenbildungszylinder eine abwechselnde Vorwärts- und Rückwärtsdrehung mit einer Grundwinkelgeschwindigkeit von etwa einer Umdrehung (360º), um den Fersenbereich und den Zehenbereich von Strumpfwaren durch Maschenbildung zu erzeugen. Somit wird, wenn sich der Maschenbildungszylinder bei hoher Drehzahl dreht, die Massenkraft aufgrund der Winkelbeschleunigung groß. Hinzu kommt, daß der Maschenbildungsvorgang bezüglich des Fersenbereichs und des Zehenbereichs nicht der hohen Geschwindigkeit der Maschenbildungsmaschine folgen kann. Infolgedessen können die Maschenbildungsnadeln gebrochen werden und/oder der Schloßmechanismus wird Verschleiß unterliegen. Darüberhinaus wird der auf den Faden aufgebrachte Zug zu groß. Ferner werden sich Bauelemente der Maschine abnutzen, begleitet von Reibungswärme, so daß der Maschenbildungsvorgang unstabil wird und die Qualität der durch Maschenbildung erzeugten Produkte sich verschlechtern wird.

Eine Änderung der Ausführungsform, wobei eine solche Änderung ein derartiges Problem lösen kann, wird im nachfolgenden beschrieben.

Wie in Fig. 2 gezeigt, ist gemäß der zuvor beschriebenen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung der Aufwärts Pickermechanismus A gegenüber dem Abwärts-Pickermechanismus B plaziert, wobei sich der Maschenbildungszylinder 1 in dessen diametraler Richtung dazwischen befindet. Im Gegensatz hierzu sind entsprechend der Änderung der Ausführungsform, wie in Fig. 14 gezeigt, zwei Abwärts-Pickermechanismen B, B an Positionen angeordnet, welche von einem Aufwärts-Pickermechanismus A einen Winkelabstand von etwa 90º aufweisen. Einer der Abwärts-Pickermechanismen B, B weist ein Nivellierschloß 21a und einen Abwärts-Picker 25a auf. Der andere Abwärts-Pickermechanismus B weist ein Nivellierschloß 21b und einen Abwärts-Picker 25b auf. Wie in Fig. 14 gezeigt, sind ein Fadenzubringer 60, ein nadelhebendes Weichenschloß 61a und ein nadelsenkendes Weichenschloß 61b um den Maschenbildungszylinder 1 herum angeordnet. Die Bezugsziffer 65 stellt eine Bezugsposition dar (entsprechend der Zentralposition des Fersenbereichs von Strumpfwaren).

Fig. 13 ist ein Abwicklungsschema für verschiedene Schlösser. In dieser Figur ist ein rechtsseitiges Senkerschloß 9a auf der rechten Seite und ein linksseitiges Senkerschloß 9b auf der linken Seite des Zentralschlosses 8 angeordnet. Das rechtsseitige Senkerschloß 9a bzw. das linksseitige Senkerschloß 9b weist eine nach oben offene Ausnehmung auf, in welcher ein bekannter rechtsseitiger Aufwärts-Picker 17a bzw. ein bekannter linksseitiger Aufwärts-Picker 17b plaziert werden kann. Ein rechtsseitiger Gegensenker 68a ist unterhalb des rechtsseitigen Senkerschlosses 9a angeordnet und ein linksseitiger Gegensenker 68b ist unterhalb des linksseitigen Senkerschlosses 9b angeordnet. Ein rechtsseitiges Schloß 69a ist in der Nachbarschaft des rechtsseitigen Gegensenkers 68a angeordnet und ein linksseitiges Schloß 69b ist in der Nachbarschaft des linksseitigen Gegensenkers 68b angeordnet. Ein rechtsseitiges Nivellierschloß 21a und ein linksseitiges Nivellierschloß 21b sind im Abstand von etwa 90º (etwa ein Viertel des Umfangs) von dem Zentralschloß 8 angeordnet. Das rechtsseitige Nivellierschloß 21a bzw. das linksseitige Nivellierschloß 21b weist eine untere Konkavität auf, in welcher der rechtsseitige Abwärts-Picker 25a bzw. der linksseitige Abwärts-Picker 25b plaziert werden kann. Das hebende Weichenschloß 61a bzw. das senkende Weichenschloß 61b ist im Abstand von etwa 90º (etwa ein Viertel Umfang) von dem Nivellierschloß 21a bzw. dem Nivellierschloß 21b angeordnet. Die Weichenschlösser 61a und 61b sind in radialen Richtungen des Maschenbildungszylinders 1 bewegbar. Nachdem der Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung erzeugt worden ist, senkt das nadelsenkende Weichenschloß 61b die Nadeln mit dem langen Fuß 2a bis auf das Maschenbildungsniveau 63 ab. Der Fadenzubringer 60 ist oberhalb des Zentralschlosses 8 angeordnet.

Als nächstes wird die Funktion der Änderung der Ausführungsform beschrieben.

Maschenbildungsvorgang zum Verringern von Maschen durch Aufwärts- Picker

Der Maschenbildungsvorgang zum Verringern der Maschen durch die Aufwärts-Picker wird in der folgenden Art und Weise ausgeführt.

Gemäß Figuren 13 und 14 dreht sich, bevor der Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung erzeugt wird, der Maschenbildungszylinder 1 vorwärts (d. h. entgegen dem Uhrzeigersinn). Mit anderen Worten, Nadeln mit kurzem Fuß 2a und Nadeln mit langem Fuß 2b verlaufen durch das rechtsseitige Schloß 69a und werden sodann durch das rechtsseitige Senkerschloß 9a übertragen. Die Nadeln mit kurzem Fuß 2a und die Nadeln mit langem Fuß 2b führen unter Verwendung eines von dem Fadenzubringer 60 zugeführten Fadens den Maschenbildungsvorgang von dem Zentralschloß 8 zu dem linksseitigen Senkerschloß 9b aus. Im Anschluß hieran werden die Nadeln zu der Fanglinie durch das linksseitige Schloß 69b zurückgeführt. Durch Wiederholung dieser Schritte wird der Maschenbildungsvorgang ausgeführt. Während des Vorgangs werden das hebende Weichenschloß 61a und das senkende Weichenschloß 61b in die unwirksame Position zurückgezogen.

Wenn der Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung hergestellt ist, wird das nadelhebende Weichenschloß 61a in Richtung zu der Achse des Maschenbildungszylinders 1 bewegt. Wenn der Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung hergestellt ist, hebt das nadelhebende Weichenschloß 61a lediglich die Nadeln mit dem langen Fuß 2b von der Maschenbildungslinie 63 zu der Nichtmaschenbildungslinie 62.

Somit arbeiten die Nadeln mit dem kurzen Fuß 2a, welche an dem halben Umfang der Maschenbildungslinie 63 angeordnet sind, um den Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung herzustellen. Während dieses Vorgangs werden der rechtsseitige Abwärts-Picker 25a aus der Konkavität des rechtsseitigen Nivellierschlosses 21 a in seine nicht wirksame Position und der linksseitige Abwärts-Picker 25b aus der Konkavität des linksseitigen Nivellierschlosses 21b in seine nicht wirksame Position abgesenkt, so daß der rechtsseitige Abwärts-Picker 25a und der linksseitige Abwärts-Picker 25b die Nadeln mit dem langen Fuß 2b in der Nichtmaschenbildungslinie 62 nicht stören.

Als nächstes dreht sich der Maschenbildungszylinder 1 abwechselnd vorwärts und rückwärts, bis der Fersenbereich (Zehenbereich) durch Maschenbildung hergestellt ist. Wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 rückwärts und umgekehrt dreht, wird eine erste Nadel mit dem kurzen Fuß 2b in der Maschenbildungslinie 63 zu der Nichtmaschenbildungslinie 62 durch den linksseitigen Aufwärts-Picker 17b bewegt.

Wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 vorwärts dreht, wird eine erste Nadel mit dem kurzen Fuß 2a in der Maschenbildungslinie 63 zu der Nichtmaschenbildungslinie 62 durch den rechtsseitigen Aufwärts- Picker 17a bewegt.

Wenn der Maschenbildungszylinder 1 somit die abwechselnden (Vorwärts- und Rückwärts-)Drehungen wiederholt, bewegen abwechselnd der rechtsseitige Aufwärts-Picker 17a am rechten Ende befindliche Nadeln mit dem kurzen Fuß 2a in der Maschenbildungslinie 63 zu der Nichtmaschenbildungslinie 62 (der Linie der Nadeln mit dem langen Fuß 2b) und abwechselnd der linksseitige Aufwärts-Picker 17b am linken Ende befindliche Nadeln mit dem kurzen Fuß 2a in der Maschenbildungslinie 63 zu der Nichtmaschenbildungslinie 62 (der Linie der Nadeln mit dem langen Fuß 2b). Infolgedessen werden die Maschen allmählich vermindert, so daß eine vorbestimmte Maschenbildungsbreite erhalten werden kann.

Infolgedessen ist eine Anordnung von Nadeln mit dem langen Fuß 2b in der Nichtmaschenbildungslinie 62 gebildet, während an beiden Seiten dieser Anordnung Anordnungen aus einer vorbestimmten Anzahl von Nadeln mit dem kurzen Fuß 2a gebildet sind.

Die Maschen werden somit durch den rechtsseitigen Aufwärts-Picker 17a und den linksseitigen Aufwärts-Picker 17b vermindert.

Maschenbildungsvorgang zum Erhöhen von Maschen durch Abwärts- Picker

Wie in Figuren 13 und 14 gezeigt, werden, wenn sich der Maschenbildungszylinder 1 rückwärts (im Uhrzeigersinn) dreht, zuerst zwei Nadeln der Nadeln mit dem kurzen Fuß 2a, welche zu der Nichtmaschenbildungslinie 62 bewegt sind, auf einmal zu der Maschenbildungslime 63 durch jeden von beiden abgesenkt, d. h. dem rechtsseitigen Abwärts-Picker 25a und dem linksseitigen Abwärts-Picker 25b. Wie oben erläutert, kann, weil der rechtsseitige Abwärts-Picker 25a mit einer Phasendifferenz von etwa einem Viertel des Umfangs zu der rechten Seite hin angeordnet ist, die Winkelbeschleunigung des Maschenbildungszylinders 1 in der linken Richtung bis zu der Beschleunigung vermindert werden, welche etwa einem Viertel des Umfangs des Maschenbildungszylinders entspricht. In ähnlicher Weise kann, weil der linksseitige Abwärts-Picker 25b mit einer Phasendifferenz von etwa einem Viertel des Umfangs zur linken Seite hin angeordnet ist, die Winkelbeschleunigung des Maschenbildungszylinders 1 zur rechten Seite bis zu der Beschleunigung vermindert werden, welche etwa einem Viertel des Umfangs des Maschenbildungszylinders entspricht (vgl. Fig. 17 und 18).

Industrielle Anwendbarkeit

Die vorliegende Erfindung kann zum allmählichen Erhöhen und Vermindern von Maschen von Strumpfwaren (einschließlich Socken und Strümpfen) verwendet werden.


Anspruch[de]

1.Eine Pickervorrichtung einer Strumpfwaren- Maschenbildungsmaschine mit einem Maschenbildungszylinder (1), einem Maschinenrahmen (7), welcher außerhalb des Maschenbildungszylinders vorgesehen ist, einem Zentralschloß (8), einem Paar von Senkerschlössern, d. h. einem ersten Senkerschloß (9a) und einem zweiten Senkerschloß (9b), und einem Nivellierschloß (21), wobei der Maschenbildungszylinder (1) eine Anzahl von Maschenbildungsnadeln (2) für eine Aufwärts- und eine Abwärts-Bewegung trägt, die Maschenbildungsnadeln einen jeweiligen Fuß (2a) aufweisen, das Zentralschloß (8) durch den Maschinenrahmen (7) getragen ist, das erste Senkerschloß (9a) auf der einen Seite und das zweite Senkerschloß (9b) auf der anderen Seite des Zentralschlosses (8) angeordnet sind, das Nivellierschloß (21) durch den Maschinenrahmen getragen ist und wobei die Pickervorrichtung aufweist:

einen Aufwärts-Pickermechanismus (A); und

einen Abwärts-Pickermechanismus (B),

dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwärts-Pickermechanismus (A) aufweist:

einen ersten Aufwärts-Picker (17), der in einer Hebelgestalt gebildet ist und einen ersten vorderen Endbereich (17a) und einen ersten hinteren Endbereich (17b) aufweist, wobei der erste vordere Endbereich (17a) oberhalb des ersten Senkerschlosses (9a) angeordnet ist und der erste hintere Endbereich (17b) an einer vom Maschenbildungszylinder (1) entfernten Seite angeordnet ist; eine erste Trageinrichtung (12, 19) zum Tragen des ersten Aufwärts-Pickers (17) an einem mittleren Bereich von diesem, so daß der erste Aufwärts-Picker um eine Vertikalachse und um eine Horizontalachse drehbar ist;

einen zweiten Aufwärts-Picker (18), der in einer Hebelgestalt gebildet ist und einen zweiten vorderen Endbereich (18a) und einen zweiten hinteren Endbereich (18b) aufweist, wobei der zweite vordere Endbereich (18a) oberhalb des zweiten Senkerschlosses (9b) angeordnet ist und der zweite hintere Endbereich (18b) an einer vom Maschenbildungszylinder (1) entfernten Seite angeordnet ist;

eine zweite Trageinrichtung (12, 19) zum Tragen des zweiten Aufwärts-Pickers (18) an einem mittleren Bereich von diesem, so daß der zweite Aufwärts-Picker um eine Vertikalachse und eine Horizontalachse drehbar ist;

eine erste geneigte Führungseinrichtung (20a), welche an dem ersten hinteren Endbereich (17b) des ersten Aufwärts-Pickers (17) angreift, um den ersten hinteren Endbereich (17b) allmählich abzusenken, um den ersten vorderen Endbereich (17a) des ersten Aufwärts-Pickers (17) in eine obere Position oberhalb des Zentralschlosses (8) zusammen mit einer Maschenbildungsnadel (2) zu bewegen, welche veranlaßt wird, gegen den ersten vorderen Endbereich zu stoßen, wenn der Fuß (2a) der Maschenbildungsnadel auf einem Maschenbildungsniveau des Maschenbildungszylinders (1), der sich in einer ersten Richtung dreht, veranlaßt wird, sich zu dem ersten vorderen Endbereich (17a) des ersten Aufwärts-Pickers (17) zu bewegen und gegen den ersten vorderen Endbereich (17a) des ersten Aufwärts-Pickers (17) zu stoßen, um den ersten vorderen Endbereich (17a) in einer solchen Art zu bewegen, daß der erste Aufwärts-Picker (17) um die Vertikalachse gedreht wird;

eine erste elastische Einrichtung (19a) zum Aufbringen einer derartigen Kraft auf den ersten Aufwärts-Picker (17), daß der erste vordere Endbereich (17a) abgesenkt wird;

eine zweite geneigte Führungseinrichtung (20b), welche an dem zweiten hinteren Endbereich (18b) des zweiten Aufwärts-Pickers (18) angreift, um den zweiten hinteren Endbereich (18b) allmählich abzusenken, um den zweiten vorderen Endbereich (18a) des zweiten Aufwärts-Pickers (18) in eine obere Position oberhalb des Zentralschlosses (8) zusammen mit einer Maschenbildungsnadel (2) zu bewegen, welche veranlaßt wird, gegen den zweiten vorderen Endbereich (18a) zu stoßen, wenn der Fuß (2a) der Maschenbildungsnadel auf einem Maschenbildungsniveau des Maschenbildungszylinders (1), der sich in einer zweiten Richtung dreht, veranlaßt wird, sich zu dem zweiten vorderen Endbereich (18a) des zweiten Aufwärts-Pickers (18) zu bewegen und gegen den zweiten vorderen Endbereich (18a) des zweiten Aufwärts-Pickers (18) zu stoßen, um den zweiten vorderen Endbereich (18a) in einer solchen Art zu bewegen, daß der zweite Aufwärts-Picker (18) um die Vertikalachse gedreht wird;

eine zweite elastische Einrichtung (19a) zum Aufbringen einer derartigen Kraft auf den zweiten Aufwärts-Picker (18), daß der zweite vordere Endbereich (18a) abgesenkt wird; und eine Verbindungseinrichtung (16) zum Koppeln des ersten Aufwärts- Pickers (17) und des zweiten Aufwärts-Pickers (18) und zum Drehen des ersten Aufwärts-Pickers (17) und des zweiten Aufwärts- Pickers (18) in derselben Richtung um die Vertikalachse und in entgegengesetzten Richtungen um die Horizontalachse;

und dadurch gekennzeichnet, daß der Abwärts-Pickermechanismus (B) aufweist:

einen Abwärts-Picker (25) mit einem vorderen Endbereich (25a) und einem hinteren Endbereich, wobei der vordere Endbereich (25a) unmittelbar unterhalb des Nivellierschlosses (21) angeordnet ist, der hintere Endbereich auf einer vom Maschenbildungszylinder (1) entfernten Seite angeordnet ist und der Abwärts-Picker (25) an dem hinteren Endbereich von diesem für eine Aufwärts- und eine Abwärtsdrehung durch eine horizontale Welle (23) getragen ist;

eine Einrichtung zum Tragen des hinteren Endbereichs des Abwärts- Pickers (25), so daß der Abwärts-Picker aus einer neutralen Position von diesem horizontal drehbar ist;

eine Schloßführungseinrichtung (21a) zum Bewegen des Abwärts- Pickers (25) nach abwärts, wenn der Abwärts-Picker aus der neutralen Position horizontal gedreht wird;

eine Verriegelungseinrichtung (35, 29, 31, 24) zum Verriegeln der Drehposition der horizontalen Welle (23), so daß der Abwärts- Picker (25) selektiv in einer ersten Drehposition oder in einer zweiten Drehposition der horizontalen Welle (23) plaziert wird, wobei der vordere Endbereich (25a) des Abwärts-Pickers (25) in der ersten Drehposition zu einer Berührung mit dem Fuß (2a) der Maschenbildungsnadel (2) auf dem Nichtmaschenbildungsniveau befähigt ist, und wobei der vordere Endbereich (25a) des Abwärts- Pickers (25) in der zweiten Drehposition von einer Berührung mit dem Fuß (2a) der Maschenbildungsnadel (2) auf dem Nichtmaschenbildungsniveau frei ist; und

eine elastische Einrichtung (33) zum Drängen des Abwärts-Pickers (25) in Richtung zu dem Nivellierschloß (21).

2. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß von der ersten Trageinrichtung und der zweiten Trageinrichtung jede aufweist:

eine vertikale Welle (11), die durch den Maschinenrahmen (7) drehbar getragen ist;

einen Schaftbereich (12) der vertikalen Welle;

eine Schlitzeinrichtung (12a), die in dem Schaftbereich (12) ausgebildet ist und sich entlang des Schaftbereichs erstreckt; und

einen horizontalen Stift (19), der in der Schlitzeinrichtung zum Drehen des ersten Aufwärts-Pickers (17) oder des zweiten Aufwärts-Pickers (18) angeordnet ist.

3. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, ferner dadurch gekennzeichnet, daß von der ersten geneigten Führungseinrichtung (20a) und der zweiten geneigten Führungseinrichtung (20b) jede ein Element aufweist, das an dem Maschinenrahmen befestigt ist und einen geneigten Führungsschlitz aufweist.

4. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwärts-Pickermechanismus (A) weiterhin aufweist:

einen ersten Schwenkhebel (13) mit einer Basis, welche um die Vertikalachse des ersten Aufwärts-Pickers (17) drehbar ist, und

wobei die erste elastische Einrichtung eine Zugfeder (19a) zum Verbinden des hinteren Endbereichs (17b) des ersten Aufwärts- Pickers (17) und des ersten Schwenkhebels (13) ist.

5. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 4 angegeben, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Aufwärts-Pickermechanismus (A) weiterhin aufweist:

einen zweiten Schwenkhebel (14) mit einer Basis, welche um die Vertikalachse des zweiten Aufwärts-Pickers (18) drehbar ist,

wobei die zweite elastische Einrichtung eine Zugfeder (19a) zum Verbinden des hinteren Endbereichs (18b) des zweiten Aufwärts- Pickers (18) und des zweiten Schwenkhebels (14) ist.

6. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungseinrichtung ein schwenkbarer Hebel (16) mit einem zentralen Bereich ist, der mittels einer vertikalen Achse (15) drehbar angeordnet ist, die zwischen dem ersten Schwenkhebel (13) und dem zweiten Schwenkliebel (14) angeordnet ist, wobei der Verbindungshebel (16) zwei Endbereiche, d. h. einen Endbereich zum Angreifen an dem ersten Schwenkhebel (13) und einen Endbereich zum Angreifen an dem zweiten Schwenkhebel (14) aufweist.

7. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Endbereich des Abwärts-Pickers (25) auf der horizontalen Welle (23) so getragen ist, daß der vordere Endbereich (25a) des Abwärts-Pickers (25) horizontal drehbar ist.

8. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßführungseinrichtung (21a) und das Nivellierschloß (21) auf derselben Seite in bezug auf den Umfang des Maschenbildungszylinders (1) angeordnet sind.

9. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungseinrichtung aufweist:

eine Maschenbildungssteuereinrichtung (35);

einen Betätiger (29) mit einem wirksamen Zustand und einem nicht wirksamen Zustand in Abhängigkeit von einem Signal, welches von der Maschenbildungssteuereinrichtung (35) empfangen wird; und

eine Betätigungseinrichtung (31), welche zwischen dem Betätiger (29) und der horizontalen Welle (23) angeordnet ist, um die horizontale Welle zu veranlassen, sich in die erste Drehposition zu drehen, wenn der Betätiger (29) in dem wirksamen Zustand ist, und um die horizontale Welle zu veranlassen, sich in die zweite Drehposition zu drehen, wenn der Betätiger (29) in dem nicht wirksamen Zustand ist.

10. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 9 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung aufweist:

eine Anschlagwelle (24), welche rechtwinklig zu der horizontalen Welle (23) angeordnet ist und einen Bereich (24b) mit großem Durchmesser und einen Bereich (24a) mit kleinem Durchmesser aufweist; und

ein hebelförmiges Betätigungsteil (31), welches in Abhängigkeit von dem wirksamen Zustand oder dem nicht wirksamen Zustand des Betätigers (29) drehbar ist und selektiv mit dem einen von beiden Bereichen, d. h. dem Bereich (24b) mit großem Durchmesser und dem Bereich (24a) mit kleinem Durchmesser, in Eingriff bringbar ist, um die Drehposition der horizontalen Welle (23) zu ändern.

11. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Einrichtung ein Element (33) ist, das auf die Anschlagwelle (24) einwirkt.

12. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben,

ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Abwärts-Pickermechanismus (B) zu dem Aufwärts-Pickermechanismus (A) gegenüberliegend angeordnet ist, wobei der Maschenbildungszylinder (1) in einer diametralen Richtung von ihm dazwischen angeordnet ist.

13. Die Pickervorrichtung, wie in Anspruch 1 angegeben, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der Abwärts-Pickermechanismus (B) und der Aufwärts-Pickermechanismus (A) mit einer Phasendifferenz von 90º entlang des Umfangs des Maschenbildungszylinders (1) angeordnet sind.







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