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Dokumentenidentifikation DE19730230A1 21.01.1999
Titel Sicherheitseinrichtung
Anmelder ABB Patent GmbH, 68309 Mannheim, DE
Erfinder Neumann, Wolfgang, Dipl.-Ing., 58849 Herscheid, DE;
Knorr, Michael, Dipl.-Ing., 58791 Werdohl, DE
DE-Anmeldedatum 15.07.1997
DE-Aktenzeichen 19730230
Offenlegungstag 21.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.01.1999
IPC-Hauptklasse G08B 25/00
IPC-Nebenklasse G08B 13/19   G06T 7/20   G01P 13/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung (10, 11) mit einem IR-Sensor (24), insbesondere als Bewegungsmelder eingesetzt, vorgesehen für die Hausinstallation mit einem Gehäuse, mit wenigstens einem von dem IR-Sensor angesteuerten Schaltkreis zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Verbrauchern (26), zum Beispiel Signalgeräte, wie Lampen, und mit einem Eingang zum elektrischen Anschluß an ein Versorgungsnetz, wobei wenigstens ein Schaltkreis der Sicherheitseinrichtung (10, 11) zusätzlich mit einer PC-kompatiblen Schnittstelle (22) versehen ist, über welche ein Personalcomputer (12, 20) anschließbar ist, der mit der Sicherheitseinrichtung (10, 11) kommuniziert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Sicherheitseinrichtung mit einem IR-Sensor, insbesondere als Bewegungsmelder eingesetzt, vorgesehen für die Hausinstallation mit einem Gehäuse, mit wenigstens einem von dem IR-Sensor angesteuerten Schaltkreis zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Verbrauchern, zum Beispiel Signalgeräte, wie Lampen, und mit einem Eingang zum elektrischen Anschluß an ein Versorgungsnetz.

Sicherheitseinrichtungen auf Grundlage von IR-Sensoren sind allgemein bekannt. Derartige Geräte werden üblicherweise als sogenannte passive Infrarotdetektoren eingesetzt, die bei einer auftretenden Veränderung des von dem betreffenden IR- Detektor erfaßten Bereiches einen elektrischen Schaltimpuls erzeugen, der dazu genutzt wird, einen zugeordneten Scheinwerfer und/oder eine Schallsignaleinrichtung einzuschalten.

Abhängig von dem verwendeten IR-Detektor beziehungsweise IR-Sensor lassen sich so bestimmte überwachte Bereiche definieren, in denen jede Personenbewegung bemerkt und durch selbsttätiges Einschalten von Licht- oder Schallquellen angezeigt wird.

Sofern Wachpersonal anwesend ist, kann dieses daraufhin reagieren und bedarfsweise eingreifen. Wenn allerdings niemand zugegen ist, wird die von der Sicherheitseinrichtung erfaßte Störung auch von niemand bemerkt oder registriert, so daß möglicherweise ein unerlaubtes Eindringen in ein Grundstück oder Gebäude zunächst unentdeckt bleibt und später festgestellte Schäden, Veränderungen oder sonstige Unregelmäßigkeiten nicht zugeordnet werden können.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Sicherheitseinrichtung der eingangs genannten Art so zu vervollständigen, daß auch bei örtlicher Abwesenheit von Personen jedes Ansprechen der zugeordneten IR-Sensoren erfaßt und den zuständigen Personen, beziehungsweise Verantwortlichen zur Kenntnis gebracht wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1. Weitere vorteilhaften Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.

Entsprechend der Erfindung ist daher wenigstens ein Schaltkreis der Sicherheitseinrichtung zusätzlich mit einer PC-kompatiblen Schnittstelle versehen, über welche ein PC (Personal Computer) anschließbar ist, der mit der Sicherheitseinrichtung kommuniziert.

Hierdurch wird gewährleistet, daß eine unterbrechungsfreie Überwachung stattfindet und dabei jede Störmeldung zeitlich zugeordnet werden kann, indem in dem anschließbaren PC eine diesbezügliche Software installiert ist, die die von der Sicherheitseinrichtung erhaltenen Daten aufzeichnet, auswertet und entsprechend darstellt.

In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann abhängig von der verwendeten Hardware die Schnittstelle als serielle Schnittstelle (RS 232-Schnittstelle) oder als parallele Schnittstelle ausgebildet sein.

Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann die Sicherheitseinrichtung zusätzlich eine elektronische Schaltung aufweisen, welche mit dem angeschlossenen PC kommuniziert.

Hierbei ist die elektronische Schaltung dadurch gekennzeichnet, daß sie jeden Schaltvorgang des Schaltkreises erfaßt und ein entsprechendes Signal auf die Schnittstelle legt, das vom angeschlossenen PC auswertbar ist.

Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung kann zusätzlich ein Anschluß für eine elektronische Kamera vorgesehen sein, deren Inbetriebsetzung und Außerbetriebsetzung durch den IR-Sensor unmittelbar oder aber nach Auswertung der Daten durch einen Befehl des PC erfolgt.

Hierbei können in vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung die von der elektronischen Kamera erfaßten Informationen im PC aufgezeichnet und gespeichert werden.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung erweist es sich als vorteilhaft, die Schnittstelle an der Sicherheitseinrichtung als platzsparenden Miniatursteckanschluß, zum Beispiel TAE-Anschluß oder Western-Anschluß, auszubilden, da anderenfalls, wenn die herkömmlichen vielpoligen Anschlüsse, wie Parallelport- oder Sub-D9-Anschlüsse vorgesehen sind, hierdurch die erforderliche Gehäusegröße maßgeblich beeinflußt ist.

Diese und weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.

Anhand eines in der schematischen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels sollen die Erfindung, vorteilhafte Ausgestaltungen und Verbesserungen sowie besondere Vorteile der Erfindung näher erläutert und beschrieben werden.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Prinzipskizze für eine erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung und deren Peripherie;

Fig. 2 ein erstes Blockschaltbild für die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung und

Fig. 3 ein zweites Blockschaltbild für die erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung.

In der Fig. 1 ist eine Prinzipskizze für eine erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung 10 nebst ihrer Peripherie gezeigt, die von einzelnen Funktionsblöcken, nämlich von einem Personalcomputer (PC) 12, einer elektronischen Kamera 14 sowie einem Modem 16 als Koppelungsglied des PC 12 zum Anschluß an ein Telekommunikationsnetz 18 gebildet ist, über welches Telekommunikationsnetz 18 ein weiterer Personalcomputer 20 mit der Sicherheitseinrichtung 10 verbunden ist.

Da die jeweiligen Datenverbindungen an sich bekannt sind, beschränkt sich diese Darstellung auf das funktionelle Zusammenwirken. Hierbei ist vorgesehen, daß der im Nahbereich der Sicherheitseinrichtung 10 angeordnete Personalcomputer 12 einerseits mit der als IR-Bewegungsmelder 24 ausgebildeten Sicherheitseinrichtung 10 sowie mit einer hierzu parallel angeordneten Kamera 14 zusammenarbeitet und andererseits über das erwähnte Modem 16 in ein Telekommunikationsnetz 18 einspeist, an das auch der weitere Personalcomputer 22 angeschlossen ist. Auf diese Weise ist eine Kommunikation zwischen dem vom IR-Bewegungsmelder 24 überwachten Bereich einerseits und dem hiervon entfernt angeordneten Personalcomputer 22 andererseits entsprechend einer "real time"-Fernüberwachung gewährleistet.

Die zum Betrieb der einzelnen Schaltungen und Geräte erforderlichen Versorgungsquellen, wie Stromanschlüsse, sind in dieser Darstellung nicht dargestellt.

In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild für eine erfindungsgemäße Sicherheitseinrichtung 10 dargestellt, die neben dem an sich bekannten IR-Bewegungsmelder 24 eine serielle Schnittstelle 24 aufweist, über welche ein Datenaustausch mit einem in der Nähe angeordneten Personalcomputer 12 stattfindet.

Außerdem ist in diesem Fall der IR-Bewegungsmelder 24 mit einer Lampe 26 verbunden, welche im Ansprechfall des IR-Bewegungsmelders 24 eingeschaltet wird und den erfaßten Bereich beleuchtet. In diesem Zusammenhang kann der IR-Bewegungsmelder 24 in bekannter Weise mit einem nicht näher dargestellten Dämmerungsschalter gekoppelt sein, so daß die Lichteinschaltung nur bei Unterschreitung eines vorgegebenen Helligkeitswertes erfolgt.

In Fig. 3 ist ebenfalls ein Blockschaltbild mit einer der in Fig. 2 gezeigten Anordnung ähnlichen Sicherheitseinrichtung 11 dargestellt, wobei hier zusätzlich eine Kamera 14 integriert ist, die vom IR-Bewegungsmelder 24 angesteuert wird und ihre erfaßten Informationen über die serielle Schnittstelle 22 auf den ebenfalls hiermit verbundenen Personalcomputer 12 überträgt. Dieser kann die erfaßten und übermittelten Daten entweder speichern und auf Abruf bereit halten oder, wie in Fig. 1 prinzipiell erläutert, zu einem hiervon entfernt befindlichen Terminal 20 übertragen.

Im übrigen ist auch bei dieser Anordnung der IR-Bewegungsmelder 24 mit einer Lampe 26 verbunden, die in gleicher Weise wie bei der Anordnung gemäß Fig. 2 im Ansprechfall des IR-Bewegungsmelders 24 von diesem eingeschaltet wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Sicherheitseinrichtung (10, 11) mit einem IR-Sensor (24), insbesondere als Bewegungsmelder eingesetzt, vorgesehen für die Hausinstallation mit einem Gehäuse, mit wenigstens einem von dem IR-Sensor angesteuerten Schaltkreis zur Ein- und Ausschaltung von elektrischen Verbrauchern (26), zum Beispiel Signalgeräte, wie Lampen, und mit einem Eingang zum elektrischen Anschluß an ein Versorgungsnetz, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Schaltkreis der Sicherheitseinrichtung (10, 11) zusätzlich mit einer PC-kompatiblen Schnittstelle (22) versehen ist, über welche ein Personalcomputer (12, 20) anschließbar ist, der mit der Sicherheitseinrichtung (10, 11) kommuniziert.
  2. 2. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (22) als serielle Schnittstelle (RS 232-Schnittstelle) ausgebildet ist.
  3. 3. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (22) als parallele Schnittstelle ausgebildet ist.
  4. 4. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtung (10, 11) unter Zwischenschaltung des PC (12) über eine Telekommunikationseinrichtung (16, 18) mit einem weiteren PC (20) verbunden ist, der so mit der Sicherheitseinrichtung (10, 11) kommuniziert.
  5. 5. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherheitseinrichtung (10, 11) zusätzlich eine elektronische Schaltung aufweist, welche mit dem angeschlossenen PC (12, 20) kommuniziert.
  6. 6. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Schaltung jeden Schaltvorgang des Schaltkreises erfaßt und ein entsprechendes Signal auf die Schnittstelle (22) legt, das vom angeschlossenen PC (12, 20) auswertbar ist.
  7. 7. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zusätzlich einen Anschluß für eine elektronische Kamera (14) aufweist, deren Inbetriebsetzung und Außerbetriebsetzung durch den IR-Sensor (24) oder durch einen Befehl des PC (12, 20) vorgesehen ist.
  8. 8. Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von der elektronischen Kamera (14) erfaßten Informationen im PC (12, 20) aufgezeichnet und gespeichert werden.
  9. 9. Sicherheitseinrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnittstelle (22) an der Sicherheitseinrichtung (10, 11 als Miniatursteckanschluß, zum Beispiel TAE-Anschluß oder Western-Anschluß, ausgebildet ist.






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