PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19741318C1 28.01.1999
Titel Begehbare Trittfläche insbesondere eines aus Leichtmetall stranggepreßten Profils sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
Anmelder Alusuisse Technology & Management AG, Neuhausen am Rheinfall, CH
Erfinder Wiedenmeyer, Wilhelm, 78244 Gottmadingen, DE
Vertreter Hiebsch Peege Behrmann, 78224 Singen
DE-Anmeldedatum 19.09.1997
DE-Aktenzeichen 19741318
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 28.01.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.01.1999
IPC-Hauptklasse E04F 15/06
IPC-Nebenklasse E04C 2/42   B23C 3/30   B23P 17/00   
Zusammenfassung Bei einer begehbaren Trittfläche - insbesondere der Trittfläche eines aus Leichtmetall strangepreßten Profils - mit aus der Oberfläche einer Trittplatte parallel aufragenden, Längsrinnen begrenzenden und querschnittlich profilierten Formleisten sind in die Oberfläche der Trittplatte quer zur Richtung der Formleisten den Längsrinnen etwa entsprechende Quernuten sowie zwischen diesen weitere Nuten als Wellentäler oder Zinnentäler eingeformt, wobei die Längsrinnen und die Quernuten Gruppen von aufragenden Vorsprüngen begrenzen, welche die Wellentäler oder Zinnentäler flankieren.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine begehbare Trittfläche - insbesondere die Trittfläche eines aus Leichtmetall stranggepreßten Profils - mit aus der Oberfläche einer Trittplatte parallel aufragenden, Längsrinnen seitlich begrenzenden und querschnittlich profilierten Formleisten und mit in der Oberfläche der Trittplatte quer zur Längsrichtung der Formleisten verlaufenden, den Längsrinnen etwa entsprechenden Quernuten. Zudem erfaßt die Erfindung ein Verfahren zum Herstellen der Trittfläche aus einem Leichtmetallwerkstoff, insbesondere aus einer Aluminiumlegierung, durch Strangpressen eines Halbzeuges sowie dem nachfolgenden Erzeugen von quer zur Preßrichtung verlaufenden Nuten.

Eine solche Trittfläche beschreibt die EP 0 206 986 B1 anhand eines Strangpreßprofils, das eine Trittplatte sowie aus deren Rückenfläche herausgeformte Randschenkel und/oder einen Mittelsteg umfaßt; letzterer - gegebenenfalls auch der Randschenkel - endet mit einer hinterschnittenen Nut zum Aufsetzen auf ein Traggestell od. dgl. Unterbau. Auf jeder Formleiste verlaufen zumindest drei angeformte, ein Sägezahnprofil bestimmende Längsstege, und in die Trittplatte sind - jene Formleisten begrenzende - Längsrinnen eingeformt. Diese können hinterschnitten sein und beispielsweise Gummiprofile aufnehmen, deren Oberfläche querschnittlich gewellt ist, um - wie die Formleisten dank ihres Sägezahnquerschnitts - die Rutschsicherheit zu verbessern.

Diese vorbekannte Trittfläche wird dadurch hergestellt, daß die durchgehenden Formrippen während des Strangpressens erzeugt sowie dann - beispielsweise durch einen Sägevorgang- quer zur Preßrichtung verlaufende Einschnitte angebracht werden. In der Trittplattenunterseite vorhandene Längsnuten werden dabei von oben her aufgeschlossen und so Durchgänge zur Flüssigkeits- und Schmutzabfuhr mittels Schwerkraft geschaffen. Damit soll eine in US-A-2 742 121 offenbarte Trittfläche vereinfacht werden; dort erzeugt man die Durchgänge mittels eines aufwendigen Stanzprozesses.

In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, die Rutschsicherheit von begehbaren Trittflächen der eingangs genannten Art zu verbessern und dabei den Fertigungsaufwand zu vermindern.

Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Lehren der unabhängigen Ansprüche; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildungen an.

Erfindungsgemäß sind zwischen diesen Quernuten weitere, parallel zu den Quernuten verlaufende Nuten als Wellentäler oder Zinnentäler vorgesehen; wobei die Längsrinnen und die Quernuten Gruppen von aufragenden Vorsprüngen begrenzen, und diese Vorsprünge die Wellentäler oder Zinnentäler flankieren. Die Formleisten - mit gewelltem oder zinnenartig ausgebildetem Querschnitt - und die sie begleitenden Längsrinnen einerseits sowie die Quernuten und die dazu parallelen Zwischennuten anderseits bilden ein netzartiges Raster mit bzw. aus jenen Vorsprüngen.

Nach einem Merkmal der Erfindung entstehen pyramidenförmige Vorsprünge, wenn dem - von den sich zu ihrem Tiefsten hin verjüngenden Wellentälern bestimmten - gewellten Querschnitt der Formleisten ein sich zum Nutentiefsten verjüngender Querschnitt der Zwischennuten und der Quernuten zugeordnet wird. Letztere verjüngen sich allerdings bevorzugt nur in ihrem den Zwischennuten etwa entsprechenden oberen Bereich; unterhalb dessen bleibt der Nutenquerschnitt rechteckig. Im Falle der von den Zinnentälern etwa rechteckigen Querschnittes bestimmten zinnenförmigen Profilierung der Formleisten werden diese von Zwischennuten und Quernuten rechteckigen Querschnitts gekreuzt, um erfindungsgemäß noppenartige Vorsprünge in Vierkantform entstehen zu lassen.

Die Vorsprünge sind im Rahmen der Erfindung gruppenweise zusammengefaßt und ragen von einem diese Gruppe unterfangenden gemeinsamen plattenartigen Sockel aufwärts; der Sockel wird an zwei parallelen Seiten von Längsrinnen begrenzt, an den anderen Seiten aber von zwei die Längsrinnen netzartig durchfahrenden Quernuten.

Dabei hat es sich als günstig erwiesen, die Gruppe von Vorsprüngen sowohl in Richtung der Längsrinnen und Formleisten als auch quer dazu jeweils mit einer ungeraden Anzahl der Vorsprünge auszustatten, wobei ein zentraler Vorsprung in der Gruppe besonders definiert ist, dies beispielsweise durch eine die anderen Vorsprünge der Gruppe um ein bestimmtes Maß überragende Länge. Mehrere der in Abstand zueinander aufragenden höheren Vorsprünge vermögen sich in eine die Trittfläche berührende Schuhsohle - dieser Halt gebend - einzudrücken.

Denkbar ist es zudem, die Vorsprünge der mittleren von mehreren unpaarigen Vorsprungsreihen der Formleisten höher auszuführen als die Vorsprünge der beidseits davon angeordneten Reihen; dazu wählt man die mittlere von an der Leistenoberfläche aufragenden - ihre Querschnittsform bestimmenden - Nasenleisten höher als die sie beidseits flankierenden Nasenleisten. Denn in manchen Fällen kann es für die Rutschsicherheit ausreichen, statt des einzelnen zentral aufragenden Vorsprungs der Gruppe die mittlere der parallel zu den Längsrinnen verlaufenden Vorsprungsreihen insgesamt mit höheren Vorsprüngen auszustatten. Bei der Herstellung des Strangpreßrohlings für die Treppen- oder Trittstufe wird der wellenartige oder zinnenförmige Querschnitt der Formleiste durch jene auf ihr verlaufenden Nasenleisten erzeugt; wählt man die zentrale Nasenleiste höher, so entstehen beim Einbringen der quergefrästen Nuten aus der zentralen Nasenleiste mehrere höhere Vorsprünge. Will man nur einen zentrisch höheren Vorsprung, müssen die anderen aus der zentrischen Nasenleiste entstehenden Vorsprünge beim Fräsvorgang entsprechend gekappt werden.

Die Form der Vorsprünge wird erfindungsgemäß durch den Querschnitt der Nasenleiste/n vorgegeben; eine Nasenleiste dreieckigen Querschnitts führt - bei entsprechender Fräsung - zu einem pyramidenförmigen Vorsprung, eine zinnenartige Nasenleiste zu einem Vierkant als Vorsprung.

Vorteilhafterweise kann zwischen zwei der genannten plattenartigen Sockel der Gruppen in der Trittplatte zumindest eine an sich bekannte Durchtrittsöffnung als Flüssigkeits- und Schmutzablauf vorgesehen werden. Diese entsteht bevorzugt dadurch, daß die plattenartigen Sockel einer Reihe von Gruppen eine Formrinne überspannen, deren Tiefstes von der Unterfläche der Formleiste gebildet ist; beim Einfräsen der Quernuten werden dann jene Durchtrittsöffnungen gebildet, welche die Unterfläche der Formleiste unterbrechen.

Es wird deutlich, daß die Trittplatte nach der Erfindung in eine Vielzahl kleiner Flächen aufgeteilt ist, wobei aus dieser Vielzahl einzelne schmale Noppen oder Spitzen - in allseitigem Abstand zueinander oder in einer Reihe - aufragen; diese Noppen oder Spitzen führen zu einem innigen Verhaken mit der auflastenden Schuhsohle eines Benutzers.

Im Rahmen der Erfindung wird auch die Unterseite der Trittplatte weitergebildet, an die dort nach EP 0 206 986 B1 seitliche Randschenkel und ein - endwärtig eine hinterschnittene Nut aufweisender - Mittelsteg angeformt sind. Bevorzugt ist der Verstärkung halber zwischen Mittelsteg und Randschenkel zumindest ein Zwischensteg angeformt, der vorteilhafterweise querschnittlich T-förmig ist; seine Fußplatte fluchtet dann mit endwärtigen Stegfüßen des Mittelsteges und zu diesem weisenden Endstegen der Randschenkel.

Im übrigen sollen Mittelsteg und Zwischensteg/e an die Unterseite jeweils einer Längsrinne angeformt sein, die äquidistant an der Trittplatte verlaufen.

Auch können der zur Festlegung an einem Halteprofil dienenden hinterschnittenen Nut des Mittelsteges innenseitige Nuten entsprechender Ausgestaltung an den Randschenkeln zugeordnet sein.

Zur Herstellung der beschriebenen Trittfläche liegt im Rahmen der Erfindung ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art, bei dem das Halbzeug mit seinen parallelen, Längsrinnen seitlich begrenzenden und querschnittlich profilierten Formleisten aus einer Aluminiumlegierung od. dgl. Formmasse stranggepreßt wird sowie anschließend quer zur Preßrichtung in die Formleisten Quernuten und zwischen diesen die Zwischennuten eingefräst werden; so wird an letzteren das Raster oder Muster der pyramidenförmigen oder noppenartigen Vorsprünge erzeugt.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Fig. 1, 2 Schrägsichten auf eine Treppenstufe od. dgl. Tritteinrichtung mit reliefartigem Trittbelag aus einem stranggepreßten und anschließend bearbeiteten Leichtmetallprofil;

Fig. 3 die Draufsicht auf die Treppenstufe;

Fig. 4, 5 Seitenansichten zu Fig. 3;

Fig. 6 bis 8 den Fig. 3 bis 5 etwa entsprechende Übersichten als Fräsbild;

Fig. 9 bis 11 eine Variante zu den Fig. 6 bis 8.

Die Schrägsichten der Fig. 1, 2 lassen eine Tritt- oder Treppenstufe 10 erkennen, die aus einem stranggepreßten Aluminiumprofil 12 hergestellt worden ist; dessen Querschnitt der Höhe a von hier 40 mm sowie der Breite b von 200 mm verdeutlicht beispielhaft die Fig. 4.

An eine Trittplatte 14 der Dicke e von etwa 10 mm sind unterseitig seitliche Randschenkel 16 angeformt sowie - in gleichmäßigen Abständen f dazwischen - zwei querschnittlich T-förmige Zwischenstege 18 und ein Mittelsteg 20, der in einer - eine hinterschnittene Rundnut 21 anbietenden - Rinnenanformung 22 endet. Diese bietet beidseits der Rundnut 21 Stegfüße 24 an, die mit zu ihnen gerichteten Endrippen 17 der Randschenkel 16 sowie Fußplatten 19 der T-förmigen Zwischenstege 18 fluchten. Zwischen der Trittplatte 14 und der Endrippe 17 verläuft an der Innenfläche jenes Randschenkels 16 ebenfalls eine hinterschnittene Nut 21a; die hinterschnittenen Nuten 21, 21a ermöglichen ein einfaches Festlegen der Treppenstufe 10 an einem Unterbau. An der Außenfläche der Randschenkel 16 sind zudem linienförmige Längsnuten 26, 26a zu erkennen.

Sowohl der Mittelsteg 20 als auch die beiden T-förmigen Zwischenstege 18 sind an Längsrinnen 28 angeformt, die in gleichen Abständen g aus der Trittplatte 14 zum Profilinnern hin herausgeformt sind und deren sich in Fig. 4 nach oben öffnender Rinnenraum 29 beidseits von einer Formleiste 30 flankiert ist.

Die Unterflächen 31 der Formleisten 30 fluchten miteinander und bestimmen so eine Ebene Q, die gemäß Fig. 11 in Abstand c zu einer weiteren Ebene E steht, welche von den Böden 27 der Längsrinnen 28 erzeugt wird.

Die aufwärts gerichtete Oberfläche der Formleiste 30 setzt sich in Fig. 4, 7 aus drei Nasenleisten 32, 33, 32 dreiecksförmigen Querschnitts zusammen, zwischen denen zwei - gegenläufig dreiecksförmige - Längsnuten 34 verlaufen. Die jeweils mittlere Nasenleiste 33 ist um ein Maß i von 1 mm höher als die beiden seitlichen Nasenleisten 32 der Höhe k von 3 mm. An diese schließt - wie erörtert - der in die Oberfläche 15 der Trittplatte 14 eingeformter Rinnenraum 29 der Längsrinne 28 an. Dieser Rinnenraum 29 ist im unteren Bereich einer Tiefe t von 4 mm rechteckigen Querschnitts und erweitert sich von diesem weg nach oben hin konisch.

Das beschriebene Strangpreßprofil 12 wird durch einen automatischen Fräsvorgang zu der gewünschten Treppenstufe 10 weiterverarbeitet.

Zum einen werden in den bereits beschriebenen mittleren Abständen g von 25 mm Quernuten 36 mit dem Querschnitt jenes Rinnenraumes 29 der Längsrinne 28 eingefräst, welche sowohl die Nasenleisten 32, 33, 32 queren als auch die Rinnenräume 29; die Böden 27 der Längsrinnen 28 bzw. der Rinnenräume 29 liegen dann gemeinsam mit den Nuttiefsten 38 der Quernuten 36 in der Ebene E.

Zum anderen wird zwischen jeweils zwei Quernuten 36 ein Paar von Dreiecksnuten 40 so quer eingefräst, daß beispielsweise in der Seitenansicht der Fig. 5 scheinbare Nasenleisten 32a, 33a, 32a entstehen. Tatsächlich aber ergeben sich dank der sich kreuzenden Längsrinnen 28 und Quernuten 36 sowie des Paares der - jeweils in einer um ein der Tiefe t des Rinnenraumes 29 etwa entsprechendes Maß c1 höheren Ebene F als geometrischer Ort der Nuttiefsten endenden - dazwischenliegenden, hier querschnittlich dreiecksförmigen Längsnuten 34 und Zwischen- oder Dreiecksnuten 40 quadratische Gruppen 42 - der Breite g1 von 20 mm - aus jeweils neun pyramidenförmigen Spitzen 44, 45 auf einem quadratischen Sockel 46; die von einer Formleiste 30 bestimmten Sockel 46 überspannen eine Formrinne 47, deren Tiefstes die Unterfläche 31 der Formleiste 30 ist.

Die zentrale Spitze 45 der Gruppe 42 ist um das Maß i höher als die sie umgebenden Spitzen 44. Dazu ist es erforderlich, in der in Trittrichtung x mittleren Reihe die beiden jeweils außenseitigen Spitzen 44a auf die Höhe k der seitlich benachbarten Spitzen 44 abzufräsen.

Von den Randbereichen der Treppenstufe 10 abgesehen, wird jede der erörterten Gruppen 42 von den nutartigen Vertiefungen 28, 36 der Breite n von 5 mm begrenzt, deren Tiefstes 27, 38 jeweils in der erwähnten Ebene E liegt. Da letztere in Abstand c unterhalb der Ebene Q liegt, welche durch die Unterflächen 31 der - die Gruppen 42 bildenden - Formleisten 30 bestimmt wird, ergeben sich nach dem Fräsvorgang in Trittrichtung x zwischen den Gruppen 42 schlitzartige Durchtrittsöffnungen 48, die das Sauberhalten der Trittfläche begünstigen.

Mit 50 ist in Fig. 3 teilweise die Kontur einer Schuhsohle angedeutet, die sich bei Benutzung der Treppenstufe 10 auf das erörterte Muster aus den pyramidenartigen Spitzen 44, 45 auflegt; die höheren Spitzen 45 - die in einem Abstand q von 25 mm auseinanderliegen - drücken sich tiefer in die Sohlenfläche ein als die sie umgebenden Spitzen 44 engeren Abstandes, was zu erhöhter Rutschsicherheit führt.

Um den Herstellungsvorgang zu verdeutlichen, sind der Draufsicht auf die Treppenstufe 10 der Fig. 6 bzw. 9 zum einen das entsprechende Strangpreßprofil 12 in Frontansicht sowie in einer - die Preßrichtung y zeigenden - skizzenhaften Draufsicht als Fig. 7 bzw. 10 sowie zum anderen in Seitenansicht - und ebenfalls teilweise angedeuteter Draufsicht - als Fig. 8 bzw. 11 als Figurenensemble in der Art eines Fräsbildes mit Fräsrichtung z zugeordnet.

Die Ausführungsform der Fig. 9 bis 12 bietet statt der pyramidenförmigen Spitzen 44, 44a, 45 in Draufsicht quadratische Noppen 54, 54a, 55 an, wobei auch hier die zentrale Noppe 55 der quadratischen Gruppe 42 um ein Maß i höher ist als die sie umgebenden Noppen 54, 54a. Dieser Querschnitt ist zinnenförmig, wobei zu den Längsrinnen 28 parallele Zinnentäler 34z im Strangpreßprofil von bei 32z, 33z angedeuteten rechteckigen Nasenleisten begrenzt werden; während eines Fräsvorgangs in Richtung z werden sowohl querschnittlich rechteckige Quernuten 36 als auch Vierecksnuten 40z als Zinnentäler eingebracht, um jene Noppen 54, 54a, 55 zu erzeugen.


Anspruch[de]
  1. 1. Begehbare Trittfläche, insbesondere Trittfläche eines aus Leichtmetall stranggepreßten Profils, mit aus der Oberfläche einer Trittplatte parallel aufragenden, Längsrinnen seitlich begrenzenden und querschnittlich profilierten Formleisten, und mit in der Oberfläche der Trittplatte (14) quer zur Längsrichtung (y) der Formleisten (30) verlaufenden, den Längsrinnen (28) etwa entsprechenden Quernuten (36), dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesen Quernuten (36) weitere, parallel zu den Quernuten (36) verlaufende Nuten (40, 40z) als Wellentäler oder Zinnentäler vorgesehen sind, wobei die Längsrinnen und die Quernuten Gruppen (42) von aufragenden Vorsprüngen (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) begrenzen, und diese Vorsprünge die Wellentäler oder Zinnentäler flankieren.
  2. 2. Trittfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formleisten (30) mit ihrem gewellten oder zinnenartig ausgebildeten Querschnitt und die Längsrinnen (28) einerseits sowie die Quernuten (36) und die dazu parallelen Zwischennuten (40, 40z) anderseits ein Raster mit/aus Vorsprüngen (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) bilden.
  3. 3. Trittfläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem von den sich zu ihrem Tiefsten hin verjüngenden Wellentälern bestimmten gewellten Querschnitt der Formleiste/n (30) ein sich zum Nutentiefsten verjüngender Querschnitt der Zwischennuten (40) und in dem diesen entsprechenden Bereich der Quernuten (36) zugeordnet ist.
  4. 4. Trittfläche nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Querschnitt der Quernut (36) aus einem Fußbereich rechteckigen Querschnitts und einem sich zu diesem hin verjüngenden oberen Bereich zusammensetzt.
  5. 5. Trittfläche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Zinnentälern etwa rechteckigen Querschnitts bestimmten zinnenförmigen Profilierung der Formleiste/n (30) Zwischennuten (40z) und Quernuten (36) rechteckigen Querschnitts zugeordnet sind.
  6. 6. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Oberfläche (15) der Trittplatte (14) aufragenden Vorsprünge (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) von rechteckigem, insbesondere von quadratischem Grundriß sind.
  7. 7. Trittfläche nach Anspruch 3 oder 6, gekennzeichnet durch pyramidenformige Vorsprünge (44, 44a, 45).
  8. 8. Trittfläche nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch noppenartige Vorsprünge (54, 54a, 55) in Form eines Vierkants.
  9. 9. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) einer Gruppe (42) von einem gemeinsamen plattenartigen Sockel (46) aufragen.
  10. 10. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Gruppe (42) von Vorsprüngen (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) sowohl in Richtung der Längsrinnen (28) und Formleisten (30) als auch quer dazu jeweils eine ungerade Anzahl von Vorsprüngen enthält sowie ein zentraler Vorsprung (45; 55) der Gruppe definiert ist.
  11. 11. Trittfläche nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der zentrale Vorsprung (45; 55) die anderen Vorsprünge (44, 44a; 54, 54a) um ein Maß (i) überragt.
  12. 12. Trittfläche nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (44a, 45; 54a, 55) der zentralen, zu den Formleisten (30) und den Längsrinnen (28) parallelen Reihe von Vorsprüngen die in der Gruppe (42) beidseits angeordneten anderen Vorsprünge (44; 54) überragen.
  13. 13. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 12, gekennzeichnet durch Gruppen (42) von jeweils neun Vorsprüngen (44, 44a, 45; 54, 54a, 55) auf dem gemeinsamen plattenartigen Sockel (46).
  14. 14. Trittfläche nach Anspruch 9 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei Sockeln (46) zumindest eine Durchtrittsöffnung (48) in der Trittplatte (14) vorgesehen ist.
  15. 15. Trittfläche nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die plattenartigen Sockel (46) einer Reihe von Gruppen (42) eine in die Unterseite der Trittplatte (14) eingeformte Formrinne (47) überspannen, deren Tiefstes von der Unterfläche (31) der Formleiste (30) gebildet ist.
  16. 16. Trittfläche nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfläche (31) der Formleiste (30) von Durchtrittsöffnungen (48) unterbrochen ist.
  17. 17. Trittfläche nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine von den Unterflächen (31) der Formleisten (30) bestimmte Ebene (Q) im Abstand (c) zu einer die Böden (27) der Längsrinnen (28) enthaltenden zweiten Ebene (E) verläuft.
  18. 18. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuttiefsten (38) der Quernuten (36) in der von den Böden (27) der Längsrinnen (28) bzw. der Rinnenräume (29) bestimmten Ebene (E) liegen.
  19. 19. Trittfläche nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß in Abstand (c1) von der die Böden (27) der Längsrinnen (28) enthaltenden Ebene (E) eine Ebene (F) als geometrischer Ort für die Tiefsten der Längsnuten (34) und der Zwischennuten (40) verläuft.
  20. 20. Trittfläche mit an die Trittplatte unterseitig angeformten Randschenkeln und einem Mittelsteg, der endwärtig eine hinterschnittene Nut aufweist, nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Mittelsteg (20) und dem Randschenkel (16) zumindest ein Zwischensteg (18) aus der Trittplatte (14) herausgeformt ist.
  21. 21. Trittfläche nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelsteg (20) und/oder der Zwischensteg (18) an die Unterseite von Längsrinnen (28) angeformt sind/ist.
  22. 22. Trittfläche nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß endwärtige Stegfüße (24) des Mittelstegs (20) mit zu diesem weisenden Endrippen (17) der Randschenkel (16) und Fußplatten (19) der Zwischenstege (18) etwa fluchten.
  23. 23. Trittfläche nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Endrippe (17) des Randschenkels (16) in diesen eine hinterschnittene Nut (21a) eingeformt ist.
  24. 24. Verfahren zum Herstellen einer Trittfläche aus einem Leichtmetallwerkstoff, insbesondere aus einer Aluminiumlegierung, durch Strangpressen eines Halbzeuges mit parallelen, Längsrinnen seitlich begrenzenden und querschnittlich profilierten Formleisten sowie dem nachfolgenden Einfräsen von quer zur Preßrichtung verlaufenden Nuten in die Formleisten, insbesondere einer Trittfläche nach wenigstens einem der voranstehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den eingefrästen Nuten Zwischennuten eingefräst sowie an letzteren ein Muster von pyramidenförmigen oder noppenartigen Vorsprüngen erzeugt wird.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com