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Dokumentenidentifikation DE19832002A1 04.02.1999
Titel Verfahren zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
Anmelder Rieter Elitex a.s., Usti nad Orlici, CZ
Erfinder Stusak, Miroslav, Brandys nad Orlici, CZ
Vertreter Bergmeier, W., Dipl.-Ing.Univ., Pat.-Anw., 85055 Ingolstadt
DE-Anmeldedatum 16.07.1998
DE-Aktenzeichen 19832002
Offenlegungstag 04.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.02.1999
IPC-Hauptklasse D01H 13/26
IPC-Nebenklasse D01H 1/02   
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überwachen des Garnes (15) auf einer Arbeitsstelle einer einen zentralen Steuerrechner (6) und eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten, in Sektionen eingeteilten Arbeitsstellen enthaltenden Spinnmaschine, wo jede Arbeitsstelle eine Spinneinheit (11), eine Abzugs- und Aufwickelvorrichtung (12, 13 und 14) und einen Kommunikationsmodul (4) der Arbeitsstelle enthält, wobei sie weiter einen Meßkopf (2) der Qualität und Präsenz des Garnes (15) und gegebenenfalls auch einen Fühler (3) der Präsenz des Garnes (15) aufweist. Bei diesem Verfahren zum Überwachen des Garnes werden alle der Qualität und Präsenz des Garnes (15) auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine entsprechenden Signale einem Kommunikationsmodul (4) der Arbeitsstelle, dann einer Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen und darauf dem zentralen Steuerrechner (6) der Spinnmaschine überreicht.
Die Erfindung bezieht sich auch auf die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Beschreibung[de]
Anwendungsgebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer einen zentralen Steuerrechner und eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten, in Sektionen eingeteilten Arbeitsstellen enthaltenden Spinnmaschine, wo jede Arbeitsstelle eine Spinneinheit, eine Abzugs- und Aufwickelvorrichtung und einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle enthält wobei sie weiter einen Meßkopf der Garnqualität und -präsenz und gegebenenfalls auch einen Fühler der Garnpräsenz aufweist. Die Erfindung bezieht sich auch auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.

Charakteristik der bekannten technischen Lösungen

Das Überwachen des auf den Spinnmaschinen entstehenden Garnes und seiner Qualität, während es gebildet wird, ist gemeinsam mit der Möglichkeit, die Qualität des entstehenden Garnes zu beeinflussen, eine Grundbedingung für zufriedenstellenden Verlauf der Fertigung des Garnes mit ausreichender und stabiler Qualität.

Gegenwärtig wird das auf den Offen-End-Spinnmaschinen gefertigte Garn in zwei qualitativ unterschiedlichen Verfahren überwacht.

Das erste Verfahren zum Überwachen des auf den Offen-End- Spinnmaschinen gefertigten Garnes besteht im Überwachen der Garnpräsenz. Das System zum Überwachen der Garnpräsenz besteht aus einem Fühler der Garnpräsenz, der zwischen den Garnabzugsrollen und der Verteilervorrichtung der Aufwickelvorrichtung gelagert ist. Dieser Fühler der Garnpräsenz ist an einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle angeschlossen, der weiter an eine Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist, durch die er mit einem zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine gekoppelt ist, wobei die Kommunikationsmodulen aller Arbeitsstellen der jeweiligen Sektion an eine Kontrollvorrichtung angeschlossen sind. Die Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen sorgt für die Steuerung aller Arbeitsstellen der jeweiligen Sektion und für ihre Kommunikation mit dem zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine.

Der Nachteil dieses sehr einfachen Verfahrens zum Überwachen des auf Offen-End-Spinnmaschinen produzierten Garnes besteht darin, daß damit nur die Garnpräsenz auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine überwacht werden kann, so daß bei der Forderung, neben der Garnpräsenz auch die Garnqualität gleichzeitig zu überwachen, auch das zweite Verfahren zum Überwachen des auf den Offen- End-Spinnmaschinen produzierten Garnes angewandt werden muß.

Dieses zweite Verfahren zum Überwachen des Garnes besteht im Überwachen der Qualität und Präsenz des auf Offen-End-Spinnmaschinen produzierten Garnes, bei dem das System des Überwachens der Garnpräsenz durch ein anderes unabhängiges System des Überwachens der Garnqualität und -präsenz ergänzt ist.

Das System des Überwachens der Garnqualität und -präsenz besteht aus einem auf jeder Arbeitsstelle der Spinnmaschine zwischen dem Abzugsrohr der Spinneinheit und der Abzugsvorrichtung des Garnes untergebrachtem Meßkopf der Garnqualität und -präsenz, weil in diesem Abschnitt die Geschwindigkeit der Garnbewegung konstant ist, was eine Grundbedingung für fehlerfreies Messen mit dem Meßkopf der Garnqualität und -präsenz ist. Der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz ist an eine Auswertungseinheit des Systems zum Überwachen der Garnqualität angeschlossen, die für mehrere Arbeitsstellen gemeinsam ist und an einen zentralen Auswertungsrechner des Überwachens der Garnqualität angeschlossen ist, durch den die Übertragung der gemessenen Daten in den zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine besorgt und organisiert wird, auf den auch das System des Überwachens der Garnpräsenz angeschlossen ist und das in Rückkoppelung die einzelnen Arbeitsstellen der Maschine steuert. Der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz überwacht gleichzeitig die Garnpräsenz, so daß die Garnpräsenz während des Abzugs des Garnes von der Spinnmaschine und seines Aufwickelns auf die Garnspule auf zwei Stellen überwacht wird. Durch den auf dieser Stelle angeordneten Meßkopf der Garnqualität und -präsenz allein, ohne Einsatz des Systems zum Überwachen des Garnes hinter den Abzugswalzen, kann man nicht den Fall feststellen, wo das Garn zwar von der Spinneinheit regelrecht abgezogen aber auf die Abzugswalzen aufgewickelt und noch vor der Aufwickelvorrichtung zerrissen wird.

Der Nachteil dieses Verfahrens zum Überwachen des Garnes, bei dem sowohl die Präsenz als auch die Qualität des Garnes überwacht werden kann, besteht im Trennen des Systems zum Überwachen der Garnqualität und -präsenz vom System zum Überwachen der Garnpräsenz. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, getrennte Datenbusleitungen zu verwenden, alle Auswertungs- und Kommunikationsmittel zu verdoppeln und einen zentralen Auswertungsrechner zum zentralen Steuerrechner einzuschalten, und folglich ein beträchtlicher Anstieg der Anschaffungskosten einer solchen Maschine.

Die Erfindung bezweckt, die Nachteile des Standes der Technik zu beseitigen oder wenigstens auf ein Minimum zu reduzieren.

Darlegung des Wesens der Erfindung

Das Ziel der Erfindung wird durch das Verfahren zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine erreicht, dessen Prinzip darin besteht, daß alle der Garnqualität und -präsenz auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine entsprechenden Signale einem Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle, dann einer Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen und darauf dem zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine überreicht werden wodurch das Überwachen des in Bildung stehenden Garnes effektiver und investitionskostengünstiger erfolgt.

Das Prinzip der Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer eine Spinneinheit, eine Abzugsvorrichtung, eine Aufwickelvorrichtung und einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle enthaltenden Spinnmaschine, die außerdem einen Meßkopf der Garnqualität und -präsenz enthält, besteht darin, daß der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz der Arbeitsstelle an den Kommunikationsmodul angeschlossen ist, der an die jeweilige Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist, wobei jede Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen an den zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine angeschlossen ist, wodurch das System zum Überwachen der Garnqualität und -präsenz vereinfacht wird.

Der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz ist auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine mit Vorteil in der Bewegungsbahn des Garnes zwischen den Garnabzugswalzen und der Verteilervorrichtung im Garnaustritt aus den Garnabzugswalzen untergebracht, wodurch die Notwendigkeit entfällt, zum Überwachen der Garnaufwicklung auf den Garnabzugswalzen ein weiteres Überwachungssystem bei gleichzeitigem zuverlässigem Überwachen der Qualität des entstehenden Garnes einzusetzen.

Das Prinzip einer weiteren Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine nach der Erfindung, wo die Arbeitsstelle der Spinnmaschine eine Spinneinheit, eine Abzugsvorrichtung, eine Aufwickelvorrichtung, einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle, einen Meßkopf der Garnqualität und -präsenz und einen Fühler der Garnpräsenz enthält, wobei der Meßkopf der Garnqualität und präsenz zwischen der Spinneinheit und der Abzugsvorrichtung untergebracht ist und der Fühler der Garnpräsenz zwischen der Abzugsvorrichtung und der Aufwickelvorrichtung des Garnes untergebracht ist, besteht darin daß der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz und der Fühler der Garnpräsenz an einen gemeinsamen Kommunikationsmodul der jeweiligen Arbeitsstelle angeschlossen sind, der an die zugeordnete Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist wobei jede Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen an einen zentralen Steuerrechner der Spinnmaschine angeschlossen ist, wodurch eine einfachere und kostengünstigere Anordnung des Systems zum Überwachen der Garnqualität und -präsenz auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine erreicht wird.

Übersicht der Abbildungen

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist schematisch dargestellt in den beiliegenden Abbildungen, in denen zeigen: Abb. 1 die Anordnung einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine, ausgestattet mit einem Meßkopf der Garnqualität und -präsenz, Abb. 2 die Schalthierarchie des Systems zum Überwachen des Garnes auf der Arbeitsstelle von der Abb. 1, Abb. 3 die Anordnung einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine, ausgestattet mit einem Meßkopf der Garnqualität und -präsenz und mit einem Fühler der Garnpräsenz, und Abb. 4 die Schalthierarchie des Systems zum Überwachen des Garnes auf der Arbeitsstelle von der Abb. 3.

Ausführungsbeispiele der Erfindung

Die Spinnmaschine enthält eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Arbeitsstellen, wobei jede Arbeitsstelle einen Raum für die Lagerung eines bekannten Magazins 1 des Spinnbandes 10, zum Beispiel einer flachen oder runden Kanne in seiner/ihrer Arbeitslage enthält. Über diesem Magazin befindet sich eine Spinneinheit 11 die ein Abzugsrohr 111 enthält, durch welches das hergestellte, von der bekannten nicht dargestellten Sammelnut eines bekannten nicht dargestellten Rotors abgezogene Garn 15 durchgeht, und eine aus Garnabzugswalzen 12 bestehende Abzugsvorrichtung, eine Verteilervorrichtung 13 und eine Aufwickelvorrichtung 14. Die Spinnmaschine enthält weiter einen zentralen Steuerrechner 6, der die Funktion aller Systeme und Funktionsbestandteile der Spinnmaschine koordiniert und gegebenenfalls mit übergeordneten Steuersystemen kommuniziert, zum Beispiel mit einem Steuersystem eines automatisierten Spinnereibetriebs. Die Spinnmaschine kann außerdem eine bekannte nicht dargestellte Wartungsvorrichtung enthalten, die entlang der Reihe der Arbeitsstellen der Spinnmaschine verfahrbar angeordnet ist. Jede Arbeitsstelle der Spinnmaschine enthält weiter einen Kommunikationsmodul 4 dieser Arbeitsstelle, der auf bekannte Weise mit dem zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine gekoppelt ist. Die Spinnmaschine ist in Sektionen mit jeweils einer Vielzahl von Arbeitsstellen eingeteilt, wobei jede solche Sektion eine Kontrollvorrichtung 5 enthält, die für alle Arbeitsstellen der jeweiligen Sektion gemeinsam ist.

Im Ausführungsbeispiel nach der Abb. 1 ist auf jeder Arbeitsstelle der Spinnmaschine in der Bewegungsbahn des Garnes 15 zwischen den Garnabzugswalzen 12 und der Aufwickelvorrichtung 14 des Garnes 15 ein Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 angeordnet, wobei die günstigste Lage des Funktionsteiles des Meßkopfes 2 der Garnqualität und -präsenz am Ausgang des Garnes 15 aus den Garnabzugswalzen 12 ist. Dieser Meßkopf 2 der Garnqualität und -präsenz mißt auf bekannte Weise die Qualität des in Bildung befindlichen Garnes 15 in seinem Arbeitsraum, wodurch dank der Platzanordnung des Meßkopfes 2 der Garnqualität und -präsenz auch ein evtl. Aufwickeln des Garnes 15 auf die Garnabzugswalzen 12 zuverlässig signalisiert wird.

Der Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 ist an einen Kommunikationsmodul 4 der Arbeitssteile der Spinnmaschine angeschlossen, der auf die Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist. Jede Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen ist außerdem an den zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine angeschlossen, wie in der Abb. 2 dargestellt. Diese Kontrollvorrichtungen 5 jeder Sektion der Arbeitsstellen besorgen sowohl die Kommunikation der einzelnen Kommunikationsmoduln 4 der Arbeitsstelle der jeweiligen Sektion der Arbeitsstellen mit dem zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine als auch die Steuerung der jeweiligen Sektion der Arbeitsstellen nach den Instruktionen des zentralen Steuerrechners 6 der Spinnmaschine. In einem anderen, nicht dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Kommunikationsmoduln 4 der Arbeitsstelle der Spinnmaschine direkt an den zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine angeschlossen, wodurch der Steuer- und Kommunikationsschaltkreis der Spinnmaschine noch mehr vereinfacht wird.

Das Signal über die Qualität und Präsenz des Garnes 15 wird vom Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 dem Kommunikationsmodul 4 überreicht dort verarbeitet und der Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen überreicht. Aus dieser Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen geht es weiter in den zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine, der dann auf Grund einer bekannten Auswertung des Signals bekannte Instruktionen für die jeweiligen Einrichtungen und Funktionsteile der Spinnmaschine zur Berichtigung des Ganges der Spinnmaschine oder der Arbeitsstellen der Spinnmaschine ausgibt.

Im Ausführungsbeispiel nach der Abb. 3 ist auf jeder Arbeitsstelle der Spinnmaschine in der Bewegungsbahn des Garnes 15 zwischen der Spinneinheit 11 und den Garnabzugswalzen 12 der Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 angeordnet, wobei zwischen den Garnabzugswalzen 12 des Garnes 15und der Verteilervorrichtung 13 des Garnes 15 ein Fühler 3 der Präsenz des Garnes 15 untergebracht ist. Der Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 mißt auf bekannte Weise die Qualität des in Herstellung befindlichen Garnes 15 und überwacht gleichzeitig die Präsenz des in Herstellung befindlichen Garnes in seinem Arbeitsraum. Der Fühler 3 der Präsenz des Garnes 15 überwacht auf bekannte Weise die Präsenz des in Herstellung befindlichen Garnes 15 in seinem Arbeitsraum, wodurch eine zuverlässige Signalisierung beim Aufwickeln des Garnes 15 auf die Garnabzugswalzen 12 gewährleistet ist.

Der Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 und der Fühler 3 der Präsenz des Garnes 15 jeder der Arbeitsstellen der Spinnmaschine sind an den gemeinsamen Kommunikationsmodul 4 der jeweiligen Arbeitsstelle angeschlossen, wie gezeigt in den Abb. 3 und 4. Die Kommunikationsmoduln 4 der jeweiligen Sektion der Arbeitsstellen der Spinnmaschine sind außerdem angeschlossen an die zugeordnete Kontrollvorrichtung 5, wobei jede Kontrollvorrichtung 5 jeder Sektion der Arbeitsstellen an den zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine angeschlossen ist, wie dargestellt in der Abb. 4.

Die Signale über die Qualität und Präsenz des Garnes 15 werden aus dem Meßkopf 2 der Qualität und Präsenz des Garnes 15 dem Kommunikationsmodul 4 der jeweiligen Arbeitsstelle überreicht, dort verarbeitet und dann der Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen überreicht. Aus dieser Kontrollvorrichtung 5 der Sektion der Arbeitsstellen gehen sie weiter in den zentralen Steuerrechner 6 der Spinnmaschine, der dann auf Grund einer bekannten Auswertung des Signals bekannte Instruktionen für die jeweiligen Einrichtungen und Funktionsteile der Spinnmaschine zur Berichtigung des Ganges der Spinnmaschine oder der Arbeitsstellen der Spinnmaschine ausgibt. Bezugszeichenliste 1 Magazin des Spinnbandes

10 Spinnband

11 Spinneinheit

111 Abzugsrohr der Spinneinheit

12 Garnabzugswalzen

13 Verteilervorrichtung des Garnes

14 Aufwickelvorrichtung des Garnes

15 Garn

2 Meßkopf der Garnqualität und -präsenz

3 Fühler der Garnpräsenz

4 Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle der Spinnmaschine

5 Kontrollvorrichtung der Sektion der Arbeitsstellen

6 zentraler Steuerrechner der Spinnmaschine


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer einen zentralen Steuerrechner und eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten, in Sektionen eingeteilten Arbeitsstellen enthaltenden Spinnmaschine, wo jede Arbeitsstelle eine Spinneinheit, eine Abzugs- und Aufwickelvorrichtung und einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle enthält, wobei sie weiter einen Meßkopf der Garnqualität und -präsent und gegebenenfalls auch einen Fühler der Garnpräsenz aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß alle der Qualität und Präsenz des Garnes (15) auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine entsprechenden Signale einem Kommunikationsmodul (4) der Arbeitsstelle, dann einer Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen und darauf dem zentralen Steuerrechner (6) der Spinnmaschine überreicht werden, wodurch das Überwachen des in Bildung stehenden Garnes (15) effektiver und investitionskostengünstiger erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine nach Anspruch 1, wo die Arbeitsstelle der Spinnmaschine eine Spinneinheit, eine Abzugsvorrichtung, eine Aufwickelvorrichtung, einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle und außerdem einen Meßkopf der Garnqualität und -präsenz enthält, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkopf (2) der Qualität und Präsenz des Garnes (15) der Arbeitsstelle an den Kommunikationsmodul (4) angeschlossen ist, der an die jeweilige Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist, wobei jede Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen an den zentralen Steuerrechner (6) der Spinnmaschine angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkopf (2) der Qualität und Präsenz des Garnes (15) auf der Arbeitsstelle der Spinnmaschine in der Bewegungsbahn des Garnes (15) zwischen den Garnabzugswalzen (12) und der Verteilervorrichtung (13) des Garnes (15) im Austritt des Garnes (15) aus den Garnabzugswalzen (12) untergebracht ist.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Überwachen des Garnes auf einer Arbeitsstelle einer Spinnmaschine nach Anspruch 1, wo die Arbeitsstelle der Spinnmaschine eine Spinneinheit, eine Abzugsvorrichtung, eine Aufwickelvorrichtung, einen Kommunikationsmodul der Arbeitsstelle, einen Meßkopf der Garnqualität und -präsenz und einen Fühler der Garnpräsenz enthält, wobei der Meßkopf der Garnqualität und -präsenz zwischen der Spinneinheit und der Abzugsvorrichtung des Garnes untergebracht ist und der Fühler der Garnpräsenz zwischen der Abzugsvorrichtung und der Aufwickelvorrichtung des Garnes untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkopf (2) der Qualität und Präsenz des Garnes (15) und der Fühler (3) der Präsenz des Garnes (15) an einen gemeinsamen Kommunikationsmodul (4) der jeweiligen Arbeitsstelle angeschlossen sind, der an die zugeordnete Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen angeschlossen ist, wobei jede Kontrollvorrichtung (5) der Sektion der Arbeitsstellen an einen zentralen Steuerrechner (6) der Spinnmaschine angeschlossen ist.






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