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Dokumentenidentifikation DE69413391T2 04.02.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0698162
Titel VERBINDUNGSSYSTEM FÜR GEBÄUDEPLATTEN
Anmelder Valinge Aluminium AB, Viken, SE
Erfinder PERVAN, Tony, S-170 72 Solna, SE
Vertreter Grünecker, Kinkeldey, Stockmair & Schwanhäusser, Anwaltssozietät, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69413391
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 29.04.1994
EP-Aktenzeichen 949157259
WO-Anmeldetag 29.04.1994
PCT-Aktenzeichen SE9400386
WO-Veröffentlichungsnummer 9426999
WO-Veröffentlichungsdatum 24.11.1994
EP-Offenlegungsdatum 28.02.1996
EP date of grant 16.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.02.1999
IPC-Hauptklasse E04F 15/14
IPC-Nebenklasse E04F 15/02   E04F 13/08   

Beschreibung[de]
Technisches Gebiet

Die Erfindung betrifft im allgemeinen ein System zur Bereitstellung einer Verbindung entlang angrenzender Verbindungskanten zweier Gebäudeplatten, insbesondere Bodenplatten.

Das heißt, die Verbindung ist von dem Typ, bei dem die aneinanderangrenzenden Verbindungskanten zusammen eine erste mechanische Verbindung bilden, die die Verbindungskanten aneinander in einer ersten Richtung unter rechten Winkeln zur Hauptebene der Platten verriegelt, und bei der eine Verriegelungseinrichtung eine zweite mechanische Verbindung bildet, die die Platten miteinander in einer zweiten Richtung parallel zur Hauptebene und unter rechten Winkeln zu den Verbindungskanten verriegelt, wobei die Verriegelungsvorrichtung eine Verriegelungsnut umfaßt, die sich parallel zu und von der Verbindungskante einer der genannten Platten erstreckt, wobei die Verriegelungsnut an der Rückseite dieser einen Platte offen ist.

Die Erfindung eignet sich besonders gut für den Einsatz bei der Verbindung von Bodenplatten, insbesondere dünner Laminatfußböden. Daher konzentriert sich die folgende Beschreibung des Standes der Technik sowie der Aufgaben und Merkmale der Erfindung auf dieses Einsatzgebiet. Es ist jedoch zu unterstreichen, daß die Erfindung auch für die Verbindung gewöhnlicher Holzfußböden sowie anderer Typen von Bauplatten, wie beispielsweise Wandplatten und Dachelementen, geeignet ist.

Hintergrund der Erfindung

Eine Verbindung des obengenannten Typs ist beispielsweise aus SE-E-450,141 bekannt. Die erste mechanische Verbindung wird dadurch hergestellt, daß Verbindungskanten Federn und Nuten aufweisen. Die Verriegelungsvorrichtung für die zweite mechanische Verbindung umfaßt zwei schräge Verriegelungsnuten, eine an der Rückseite jeder Platte, sowie eine Vielzahl beabstandeter Federklammern, die entlang der Verbin dung verteilt sind und deren Schenkel in die Nuten gepreßt werden und die so gespannt sind, daß sie die Bodenplatten fest zusammenklemmen. Ein derartiges Verbindungsverfahren eignet sich besonders zum Verbinden dicker Fußbodenplatten zur Herstellung von Flächen mit erheblichem Ausmaß.

Dünne Fußbodenplatten mit einer Dicke von ungefähr 7-10 mm, d. h. insbesondere Laminatfußböden, haben innerhalb kurzer Zeit einen erheblichen Marktanteil erobert. Alle dünnen Fußbodenplatten werden "schwimmend" verlegt, ohne daß sie an der Aufnahmestruktur angebracht werden. Im allgemeinen beträgt die Abmessung der Bodenplatten 200 · 1200 mm, und ihre langen und kurzen Seiten sind mit Federn und Nuten versehen. Herkömmlicherweise wird der Fußboden zusammengesetzt, indem Klebstoff in die Nut gegeben wird und die Fußbodenplatten zusammengedrückt werden. Die Feder wird dadurch in der Nut der anderen Platte verklebt. Im allgemeinen besteht ein Laminatfußboden aus einer oberen dekorativen Nutzschicht aus Laminat mit einer Dicke von ungefähr 1 mm, einem mittleren Kern aus Spanplatte oder einer anderen Platte sowie einer Grundschicht, die die Konstruktion ausbalanciert. Der Kern weist im wesentlichen schlechtere Eigenschaften als das Laminat hinsichtlich der Härte und der Wasserbeständigkeit auf, er ist jedoch dennoch hauptsächlich erforderlich, um über eine Nut und Feder für den Zusammenbau zu verfügen. Das heißt, daß die Gesamtdicke wenigstens 7 mm betragen muß. Diese bekannten Laminatfußböden, bei denen verleimte Feder-Nut-Verbindungen eingesetzt werden, weisen jedoch einige Nachteile auf.

Zunächst führt die erforderliche Gesamtdicke von wenigstens ungefähr 7 mm zu einer unvorteilhaften Beschränkung beim Verlegen des Fußbodens, da beim Einsatz dünner Fußbodenplatten niedrige Schwellen ein geringeres Problem darstellen, und häufig die Höhe von Türen verstellt werden muß, um Abstand zum verlegten Boden zu haben. Des weiteren stehen die Herstellungskosten in direktem Zusammenhang mit dem Materialverbrauch.

Zweitens muß der Kern aus feuchtigkeitsabsorbierendem Material bestehen, um den Einsatz von Klebstoffen auf Wasserbasis beim Verlegen des Fußbodens zu ermöglichen. Daher ist es nicht möglich, die Fußböden unter Verwendung sog. Kompaktlaminate dünner auszuführen, da es keine geeigneten Klebverfahren für derartige, nicht feuchtigkeitsabsorbierende Kernmaterialien gibt.

Drittens ist die Laminatschicht der Laminatfußböden stark verschleißfest und daher stellt der Verschleiß von Werkzeugen ein erhebliches Problem beim Bearbeiten der Oberfläche zur Herstellung der Feder dar.

Viertens wird die Festigkeit der Verbindung auf Basis einer verklebten Feder-Nut-Verbindung durch die Eigenschaften des Kerns sowie des Klebstoffs und durch die Tiefe und die Höhe der Nut beschränkt. Die Verlegequalität hängt vollkommen vom Verkleben ab. Wenn schlecht verklebt wird, öffnet sich die Verbindung aufgrund der Zugspannung, die beispielsweise bei einer Veränderung der Luftfeuchtigkeit auftritt.

Fünftens ist das Verlegen eines Fußbodens mit verleimten Feder-Nut-Verbindungen zeitaufwendig, da Klebstoff sowohl an den langen als auch den kurzen Seiten jeder Platte aufgetragen werden muß.

Sechstens ist es nicht möglich, einen verleimten Fußboden zu demontieren, wenn er einmal verlegt ist, ohne die Verbindungen aufzubrechen. Fußbodenplatten, die herausgelöst worden sind, können daher nicht wiederverwendet werden. Dies ist insbesondere in Miethäusern von Nachteil, in denen die betreffende Wohnung wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt werden muß. Auch können beschädigte oder verschlissene Platten nicht ohne erheblichen Aufwand ausgetauscht werden, wobei dies insbesondere in öffentlichen Gebäuden und anderen Bereichen von Vorteil wäre, in denen Teile des Fußbodens erheblichem Verschleiß ausgesetzt sind.

Siebtens eignen sich bekannte Laminatfußböden nicht für den Einsatz, wenn erhebliche Gefahr des Eindringens von Feuchtigkeit in den feuchtigkeitsempfindlichen Kern besteht.

Achtens machen derzeit eingesetzte, schwimmend verlegte Fußböden vor dem Verlegen der Fußbodenplatten auf harten Unterfußböden das Verlegen einer separaten Unterlage aus Bodenbrettern, Filz, Schaumstoff oder dergleichen erforderlich, um Trittgeräusche zu dämpfen und das Gehen auf dem Fußboden angenehmer zu machen. Die Anbringung der Unterlage stellt einen komplizierten Vorgang dar, da die Unterlage Kante an Kante verlegt werden muß. Verschiedene Unterlagen beeinflußen die Eigenschaften des Fußbodens.

Daher besteht ein dringender Bedarf danach, die obenaufgeführten Nachteile des Standes der Technik zu überwinden. Es ist jedoch nicht möglich, lediglich das bekannte Verbindungsverfahren mit verleimten Federn und Nuten für sehr dünne Fußböden, beispielsweise mit Fußbodendicken von ungefähr 3 mm, einzusetzen, da eine Verbindung, die auf einer Feder-Nut-Verbindung beruht, nicht ausreichend fest ist und für derartig dünne Fußböden praktisch nicht hergestellt werden kann. Auch gibt es keine anderen Verbindungsverfahren, die für derartig dünne Fußböden eingesetzt werden können. Ein weiterer Grund dafür, daß die Herstellung dünner Fußböden beispielsweise aus Kompaktlaminat problematisch ist, sind die Dickentoleranzen der Platten, die bei einer Platte mit einer Dicke von ungefähr 3 mm 0,2-0,3 mm betragen. Eine 3 mm starke Kompaktlaminatplatte mit einer derartigen Dickentoleranz würde, wenn sie an ihrer Rückseite auf einheitliche Dicke geschliffen wird, einen unsymmetrischen Aufbau haben, der die Gefahr des Verziehens in sich birgt. Des weiteren wird die Verbindung, wenn die Platten unterschiedliche Dicken haben, zu hohen Belastungen ausgesetzt.

Es ist auch nicht möglich, die obenaufgeführten Probleme zu lösen, indem doppelseitiges Klebeband oder dergleichen an den Unterseiten der Platten eingesetzt wird, da eine derartige Verbindung direkt greift und keine anschließende Bewegung der Platten mehr ermöglicht, wie dies bei einem herkömmlichen Verkleben der Fall ist.

Der Einsatz U-förmiger Klemmen des in dem obenerwähnten SE 450,141 offenbarten Typs oder ähnlicher Verfahren zur Überwindung der obenerläuterten Nachteile stellt ebenfalls keine praktikable Alternative dar. Insbesondere können gespannte Klemmen dieses Typs nicht zur Verbindung von Platten mit einer Dicke von nur 3 mm eingesetzt werden. Normalerweise ist es nicht möglich, die Fußbodenplatten ohne Zugang zu ihren Unterseiten zu demontieren. Dieses bekannte Verfahren auf Grundlage von Klemmen weist die folgenden zusätzlichen Nachteile auf:

- Anschließendes Bewegen der Platten in ihrer Längsrichtung stellt beim Verlegen einen komplizierten Vorgang dar, da die Klemmen die Platten fest aneinanderdrücken.

- Das Verlegen von Fußboden mit Klemmen ist zeitaufwendig.

- Dieses Verfahren kann nur dann eingesetzt werden, wenn die Fußbodenplatten auf darunterliegenden Balken liegen und die Klemmen dazwischen angebracht werden. Bei dünnen Fußböden, die auf eine fortlaufende flache Auflagestruktur verlegt werden sollen, können derartige Klemmen nicht verwendet werden.

- Die Fußbodenplatten können nur an ihren langen Seiten miteinander verbunden werden. Es ist keine Klemmenverbindung an den kurzen Seiten vorhanden.

Technische Probleme und Aufgaben der Verbindung

Eine Hauptaufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein System zum Verbinden von Bauplatten, insbesondere Fußbodenplatten für harte, schwimmend verlegte Fußböden zu schaffen, das den Einsatz von Fußbodenplatten mit geringerer Gesamtdicke als die derzeit eingesetzten Fußbodenplatten ermöglicht. Eine spezielle Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Plattenverbindungssystem zu schaffen, das:

- es auf einfache, billige und rationelle Weise ermöglicht, eine Verbindung zwischen Fußbodenplatten herzustellen, ohne daß der Einsatz von Klebstoff erforderlich ist, insbesondere eine Verbindung, die lediglich aus mechanischen Verbindungen zwischen den Platten besteht;

- zum Verbinden von Fußbodenplatten eingesetzt werden kann, die eine geringere Dicke als gegenwärtig eingesetzte Laminatfußböden haben, und die aufgrund des Einsatzes eines anderen Kernmaterials bessere Eigenschaften aufweisen als gegenwärtig eingesetzte Fußböden, und zwar selbst dann, wenn sie eine Dicke von 3 mm haben;

- es möglich macht, zwischen dünnen Fußbodenplatten eine Verbindung herzustellen, die mögliche Ungleichmäßigkeit der Verbindung aufgrund von Dickentoleranzen der Platten ausgleicht;

- die Verbindung aller Kanten der Platten miteinander ermöglicht;

- den Verschleiß von Werkzeugen bei der Herstellung von Fußbodenplatten mit harten Oberflächenschichten verringert;

- wiederholtes Demontieren und erneutes Montieren eines bereits verlegten Fußbodens ermöglicht, ohne daß die Platten beschädigt werden, wobei gleichzeitig hohe Qualität beim Verlegen gewährleistet wird;

- es ermöglicht, feuchtigkeitsbeständige Fußböden herzustellen;

- das genaue separate Legen einer Unterlage vor dem Verlegen der Fußbodenplatten überflüssig macht; und

- die Zeit zum Verbinden der Platten erheblich verkürzt.

Diese und andere Aufgaben der vorliegenden Erfindung werden mittels eines Plattenverbindungssystems erfüllt, das die in den beigefügten Ansprüchen aufgeführten Merkmale hat.

So schafft die Erfindung ein System zur Bereitstellung einer Verbindung entlang angrenzender Verbindungskanten zweier Gebäudeplatten, insbesondere Bodenplatten, wobei bei der Verbindung:

zwei angrenzende Verbindungskanten zusammen eine erste, mechanische Verbindung bilden, die die Verbindungskanten aneinander in einer ersten Richtung unter rechten Winkeln zu der Hauptebene der Platten verriegelt, und

eine auf der Rückseite der Platten angeordnete Verriegelungseinrichtung eine zweite mechanische Verbindung bildet, die die Platten miteinander in einer zweiten Richtung parallel zu der Hauptebene und unter rechten Winkeln zu den Verbindungskanten verriegelt, wobei die genannte Verriegelungseinrichtung eine Verriegelungsnut umfaßt, die sich parallel zu und von der Verbindungskante einer der genannten Platten, Nutenplatte genannt, beabstandet erstreckt und die auf der Rückseite der Nutenplatte offen ist, dadurch gekennzeichnet,

daß die Verriegelungseinrichtung des weiteren einen Streifen umfaßt, der mit der anderen der genannten Platten, Streifenplatte genannt, integriert ist, wobei sich der genannte Streifen im wesentlichen über die gesamte Länge der Verbindungskante der Streifenplatte erstreckt und mit einem Verriegelungselement versehen ist, das von dem Streifen so hervorsteht, daß, wenn die Platten miteinander verbunden sind, der Streifen auf der Rückseite der Nutenplatte hervorsteht, wobei sein Verriegelungselement in der Verriegelungsnut der Nutenplatte aufgenommen ist, daß die Platten, wenn sie miteinander verbunden sind, eine relative Position in der genannten zweiten Richtung einnehmen können, wo ein Spiel (Δ) zwischen der Verriegelungsnut und einer Verriegelungsoberfläche an dem Verriegelungselement vorhanden ist, die zu den verbundenen Kanten weist und bei der genannten zweiten, mechanischen Verbindung wirksam ist,

daß die erste und zweite, mechanische Verbindung beide eine gegenseitige Verschiebung der Platten in der Richtung der Verbindungskanten erlauben, und

daß die zweite, mechanische Verbindung so geplant ist, daß sie dem Verriegelungselement erlaubt, die Verriegelungsnut zu verlassen, wenn die Nutenplatte um ihre Verbindungskante winkelmäßig von dem Streifen fort herumgedreht wird.

Der Begriff "Rückseite", der oben gebraucht wird, schließt jede Seite der Platte ein, die sich hinter/unter der Vorderseite der Platte befindet. Die Öffnungsebene der Verriegelungsnut der Nutenplatte kann so von der Rückseite der Platte beabstandet sein, die auf der Auflagestruktur aufliegt. Des weiteren schließt der Streifen, der sich bei der Erfindung im wesentlichen über die gesamte Länge der Verbindungskante der Streifenplatte erstreckt, sowohl den Fall ein, in dem der Streifen ein fortlaufendes, nicht unterbrochenes Element ist, als auch den Fall, in dem der "Streifen" in seiner Längsrichtung aus mehreren Teilen besteht, die zusammen den Hauptabschnitt der Verbindungskante abdecken.

Es ist des weiteren anzumerken, daß es erstens die erste und die zweite mechanische Verbindung an sich sind, die Verschiebung der Platten zueinander in der Richtung der Verbindungskanten ermöglichen, und daß es zweitens die zweite mechanische Verbindung an sich ist, die es dem Verriegelungselement ermöglicht, aus der Verriegelungsnut auszutreten, wenn die Nutenplatte um ihre Verbindungskante winklig von dem Streifen weggedreht wird. Innerhalb des Umfangs der Erfindung kann daher ein Mittel, wie beispielsweise Klebstoff oder mechanische Vorrichtungen, vorhanden sein, das einer derartigen Verschiebung und/oder Schrägstellung nach oben entgegenwirken bzw. sie verhindern kann.

Das System gemäß der Erfindung ermöglicht es, verdeckte und genaue Verriegelung sowohl der kurzen als auch der langen Seiten der Platten bei harten, dünnen Fußböden herzustellen. Die Fußbodenplatten können in der umgekehrten Reihenfolge zum Verlegen schnell und einfach demontiert werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß die Platten beschädigt werden, wobei gleichzeitig hohe Verlegequalität gewährleistet ist. Die Platten können erheblich schneller montiert und demontiert werden als bei gegenwärtig eingesetzten Systemen, und beschädigte oder verschlissene Platten können ausgetauscht werden, indem sie entnommen und Teile des Fußbodens neu verlegt werden.

Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführung der Erfindung wird ein System geschaffen, das genaue Verbindung von dünnen Fußbodenplatten ermöglicht, die beispielsweise eine Dicke in der Größenordnung von 3 mm haben, und das gleichzeitig eine toleranzunabhängige glatte Oberseite an der Verbindung ermöglicht. Zu diesem Zweck wird der Streifen in einer Ausgleichsnut angebracht, die in der Rückseite der Streifenplatten versenkt ist und einen genauen vorgegebenen Abstand von ihrem Boden zur Vorderseite der Streifenplatte aufweist. Der Teil des Streifens, der hinter der Nutenplatte vorsteht, kommt mit einer entsprechenden Ausgleichsnut in Eingriff, die in der Rückseite der Nutenplatte versenkt ist, und die den gleichen genauen, vorgegebenen Abstand von ihrem Boden zur Vorderseite der Nutenplatte aufweist. Die Dicke des Streifens ist dann wenigstens so groß, daß die Rückseite des Streifens bündig mit der Rückseite der Platten ist und vorzugsweise leicht darunter vorsteht. Bei dieser Ausführung liegen die Platten stets in der Verbindung auf, wobei sich ihre Ausgleichsnuten auf einem Streifen befinden. Dadurch wird die Toleranz ausgeglichen, und die Verbindung erhält die erforderliche Festigkeit. Der Streifen überträgt horizontale und nach oben ge richtete Kräfte auf die Platten und nach unten gerichtete Kräfte auf den vorhandenen Unterfußboden.

Vorzugsweise kann der Streifen aus einem Material bestehen, das flexibel, elastisch und fest ist und gesägt werden kann. Ein bevorzugtes Streifenmaterial ist Aluminiumblech. Bei einem Aluminiumstreifen kann ausreichende Festigkeit bei einer Streifendicke in der Größenordnung von 0,5 mm erreicht werden.

Um das Entfernen von bereits verlegten, miteinander verbundenen Fußbodenplatten auf einfache Weise zu ermöglichen, ist eine bevorzugte Ausführung der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Nutenplatte gegen die Streifenplatte in der genannten zweiten Richtung gedrückt wird und winkelmäßig von dem Streifen fort herumgedreht wird, der maximale Abstand zwischen der Drehachse der Nutenplatte und der Verriegelungsoberfläche der den Verbindungskanten am nahesten Verriegelungsnut derart ist, daß das Verriegelungselement die Verriegelungsnut verlassen kann, ohne die Verriegelungsoberfläche der Verriegelungsnut zu berühren. Diese Demontage läßt sich auch dann ausführen, wenn das erwähnte Spiel zwischen der Verriegelungsnut und der Verriegelungsoberfläche nicht größer ist als 0,2 mm.

Gemäß der Erfindung kann die Verriegelungsoberfläche des Verriegelungselementes eine ausreichende Verriegelungsfunktion auch bei sehr geringen Höhen der Verriegelungsoberfläche gewährleisten. Wirksames Verriegeln von 3 mm starken Fußbodenplatten kann mit einer Verriegelungsoberfläche erzielt werden, die 2 mm niedrig ist. Selbst mit einer 0,5 mm hohen Verriegelungsoberfläche läßt sich ausreichendes Verriegeln erzielen. Der Begriff "Verriegelungsoberfläche", der hier gebraucht wird, betrifft den Teil des Verriegelungselementes, der mit der Verriegelungsnut in Eingriff kommt und die zweite mechanische Verbindung bildet.

Damit die Erfindung optimal funktioniert, sollten der Streifen und das Verriegelungselement an der Streifenplatte mit hoher Präzision hergestellt werden. Insbesondere die Verriegelungsoberfläche des Verriegelungselementes sollte in genauem Abstand zu der Verbindungskante der Streifenplatte angeordnet sein.

Des weiteren sollte das Ausmaß des Eingriffs in die Fußbodenplatten auf ein Minimum verringert werden, da es die Festigkeit des Fußbodens verringert.

Mit bekannten Herstellungsverfahren ist es möglich, einen Streifen mit einem Verriegelungsstift herzustellen, indem beispielsweise Aluminium oder Kunststoff in ein geeignetes Profil extrudiert wird, das anschließend an der Fußbodenplatte angeklebt oder in spezielle Nuten eingeführt wird. Diese und andere herkömmliche Verfahren gewährleisten jedoch keine optimale Funktion und optimale Wirtschaftlichkeit. Um das Verbindungssystem gemäß der Verbindung herzustellen, besteht der Streifen geeigneterweise aus Aluminiumblech und wird mechanisch an der Streifenplatte befestigt.

Das Verlegen der Platten kann ausgeführt werden, indem zunächst die Streifenplatte auf den Unterfußboden gelegt wird und anschließend die Nutenplatte mit ihrer langen Seite bis zur langen Seite der Streifenplatte in einen Winkel zwischen der Hauptebene der Nutenplatte und dem Unterfußboden bewegt wird. Wenn die Verbindungskanten miteinander in Eingriff gebracht worden sind, um die erste mechanische Verbindung herzustellen, wird die Nutenplatte nach unten abgeschrägt, um das Verriegelungselement in der Verriegelungsnut aufzunehmen.

Das Verlegen kann auch ausgeführt werden, indem zunächst sowohl die Streifenplatte als auch die Nutenplatte flach auf den Unterboden gelegt werden und anschließend die Platten parallel zu ihren Hauptebenen miteinander verbunden werden, wobei der Streifen nach unten gebogen wird, bis das Verriegelungselement in die Verriegelungsnut einschnappt. Dieses Verlegeverfahren ermöglicht insbesondere das mechanische Verriegeln sowohl der kurzen als auch der langen Seiten der Fußbodenplatten. Die langen Seiten können beispielsweise miteinander verbunden werden, indem das erste Verlegeverfahren genutzt wird, bei dem die Nutenplatte nach unten abgeschrägt wird, wobei die kurzen Seiten anschließend miteinander verbunden werden, indem die Nutenplatte in ihrer Längsrichtung verschoben wird, bis ihre kurze Seite an die kurze Seite einer angrenzenden Platte in der gleichen Reihe gepreßt und daran verriegelt wird.

Bei ihrer Herstellung können die Fußbodenplatten mit einer Unterlage beispielsweise aus Bodenbrettern, Schaumstoff oder Filz versehen werden. Die Unterlage sollte sich über den Streifen vorzugsweise so erstrecken, daß die Verbindung zwischen den Unterlagen in bezug auf die Verbindung zwischen den Fußbodenplatten versetzt ist. Die obenstehenden sowie weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus den beigefügten Ansprüchen sowie der folgenden Beschreibung von Ausführungen der Erfindung ersichtlich.

Die Erfindung wird im folgenden ausführlicher unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungsfiguren beschrieben.

Beschreibung der Zeichnungsfiguren

Fig. 1a und 1b zeigen schematisch in zwei Stufen, wie Fußbodenplatten unterschiedlicher Dicke gemäß einer ersten Ausführung der Erfindung schwimmend miteinander verbunden werden.

Fig. 2a-c zeigen in drei Stufen ein Verfahren zur mechanischen Verbindung von zwei Fußbodenplatten gemäß einer zweiten Ausführung der Erfindung.

Fig. 3a-c zeigen in drei Stufen ein weiteres Verfahren zur mechanischen Verbindung der Fußbodenplatten in Fig. 2a-c.

Fig. 4a und 4b zeigen eine Fußbodenplatte gemäß Fig. 2a-c von unten bzw. von oben gesehen.

Fig. 5 zeigt in Perspektivansicht ein Verfahren zum Verlegen und Verbinden von Fußbodenplatten gemäß einer dritten Ausführung der Erfindung.

Fig. 6 zeigt in Perspektivansicht und von unten eine erste Abwandlung der Anbringung eines Streifens an einer Bodenplatte.

Fig. 7 zeigt im Schnitt eine zweite Abwandlung zum Anbringen eines Streifens an einer Bodenplatte.

Beschreibung bevorzugter Ausführungen

Fig. 1a und 1b, auf die nunmehr Bezug genommen wird, zeigen eine erste Fußbodenplatte 1, die im folgenden als Streifenplatte bezeichnet wird, sowie eine zweite Fußbodenplatte 2, die im folgenden als Nutenplatte bezeichnet wird. Die Begriffe "Streifenplatte" sowie "Nutenplatte" sollen lediglich die Beschreibung der Erfindung vereinfachen, wobei die Platten 1, 2 in der Praxis normalerweise identisch sind. Die Platten 1 und 2 können aus kompaktem Laminat bestehen und eine Dicke von ungefähr 3 mm bei einer Dickentoleranz von ungefähr ± 0,2 mm haben. Angesichts dieser Dickentoleranz sind die Platten 1, 2 mit unterschiedlichen Dicken (Fig. 1b) dargestellt, wobei die Streifenplatte 1 eine maximale Dicke (3,2 mm) hat und die Nutenplatte 2 eine minimale Dicke (2,8 mm) hat.

Um mechanische Verbindung der Platten 1, 2 an einander gegenüberliegenden Verbindungskanten zu ermöglichen, die allgemein mit 3 bzw. 4 gekennzeichnet sind, sind die Platten mit Nuten und Streifen versehen, wie dies im folgenden beschrieben ist.

Im folgenden wird hauptsächlich auf Fig. 1a und 1b Bezug genommen und darüber hinaus auf Fig. 4a und 4b, die den Grundaufbau der Fußbodenplatten von unten bzw. von oben zeigen.

Von der Verbindungskante 3 der Streifenplatte 1, d. h. der einen langen Seite, steht horizontal ein flacher Streifen 6 vor, der bei der Herstellung an der Unterseite der Streifenplatte 1 angebracht wird und über die gesamte Verbindungskante 3 verläuft. Der Streifen 6, der aus flexiblem, elastischem Aluminiumblech besteht, kann mit Klebstoff oder auf jede andere geeignete Weise mechanisch fixiert werden. In Fig. 1a und 1b ist der Streifen 6 angeklebt, während er in Fig. 4a und 4b mittels einer mechanischen Verbindung angebracht ist, die weiter unten ausführlicher beschrieben wird.

Es können andere Streifenmaterialien eingesetzt werden, so beispielsweise Bleche aus anderen Metallen, sowie Aluminium- oder Kunststoffprofile. Als Alternative dazu kann der Streifen 6 integral mit der Streifenplatte 1 ausgebildet sein. In jedem Fall sollte der Streifen 6 eine Einheit mit der Streifenplatte 1 bilden, d. h., er sollte nicht beim Verlegen an der Streifenplatte 1 angebracht werden. Als nicht einschränkendes Beispiel kann der Streifen 6 eine Breite von 30 mm sowie eine Dicke von ungefähr 0,5 mm haben.

Wie aus Fig. 4a und 4b ersichtlich ist, ist ein ähnlicher, jedoch kürzerer Streifen 6' des weiteren an einer kurzen Seite 3' der Streifenplatte 1 vorhanden. Der kürzere Streifen 6' erstreckt sich jedoch nicht über die gesamte kurze Seite 3', ist ansonsten aber identisch mit dem Streifen 6 und wird daher nicht weitergehend beschrieben.

Die Kante des Streifens 6, die von der Verbindungskante 3 wegsteht, ist mit einem Verriegelungselement 8 versehen, das sich über den gesamten Streifen 6 erstreckt. Das Verriegelungselement 8 weist eine Verriegelungsoberfläche 10 auf, die der Verbindungskante 3 zugewandt ist und eine Höhe von beispielsweise 0,5 mm hat. Das Verriegelungselement 8 ist so aufgebaut, daß es, wenn der Fußboden verlegt wird und die Streifenplatte 2 in Fig. 1a mit ihrer Verbindungskante 4 an die Verbindungskante 3 der Streifenplatte 1 gepreßt wird und zu dem Unterboden 12, wie in Fig. 1b dargestellt, nach unten abgeschrägt wird, in eine Verriegelungsnut 14 eintritt, die in der Unterseite 16 der Nutenplatte 2 ausgebildet ist und sich parallel zu der Verbindungskante 4 erstreckt und von ihr beabstandet ist. In Fig. 1b bilden das Verriegelungselement 8 und die Verriegelungsnut 14 zusammen eine mechanische Verbindung, mit der die Platten 1 und 2 in der mit D2 gekennzeichneten Richtung aneinander verriegelt werden. Das heißt, die Verriegelungsoberfläche 10 des Verriegelungselementes 8 dient als Anschlag für die Oberfläche der Verriegelungsnut 14, die sich am nächsten an der Verbindungskante 4 befindet.

Wenn die Platten 1 und 2 miteinander verbunden werden, können sie jedoch eine Position in der Richtung D2 zueinander einnehmen, bei der ein geringfügiges Spiel Δ zwischen der Verriegelungsoberfläche 10 und der Verriegelungsnut 14 besteht. Diese mechanische Verbindung in der Richtung D2 erlaubt Verschiebung der Platten 1 und 2 in der Richtung der Verbindung zueinander, wodurch das Verlegen erheblich erleichtert wird und die kurzen Seiten durch Einschnappen miteinander verbunden werden können.

Wie aus Fig. 4a und 4b hervorgeht, weist jede Platte im System einen Streifen 6 an einer langen Seite 3 und eine Verriegelungsnut 14 an der anderen langen Seite 4 sowie einen Streifen 6' auf einer kurzen Seite 3' und eine Verriegelungsnut 14' an der anderen kurzen Seite 4' auf.

Des weiteren weist die Verbindungskante 3 der Streifenplatte 1 an ihrer Unterseite 18 eine Aussparung 20 auf, die über die gesamte Verbindungskante 3 verläuft und zusammen mit der Oberseite 22 des Streifens 6 eine seitlich offene Aussparung 24 bildet. Die Verbindungskante 4 der Nutenplatte 2 weist an ihrer Oberseite 26 eine entsprechende Aussparung 28 auf, die eine Verriegelungsfeder 30 bildet, die in der Aussparung 24 aufgenommen wird, so daß eine mechanische Verbindung entsteht, durch die die Verbindungskanten 3, 4 in der mit D1 bezeichneten Richtung miteinander verriegelt werden. Diese Verbindung kann mit anderen Konstruktionen der Verbindungskanten 3, 4 erreicht werden, so beispielsweise mit einer Schräge, die bewirkt, daß die Verbindungskante 4 der Nutenplatte 2 schräg unter die Verbindungskante 3 der Streifenplatte 1 tritt und zwischen dieser Kante und dem Streifen 6 verriegelt wird.

Die Platten 1, 2 können in der umgekehrten Reihenfolge zum Verlegen entnommen werden, ohne daß die Verbindung beschädigt wird, und erneut verlegt werden.

Der Streifen 6 ist in einer Toleranzausgleichsnut 40 an der Unterseite 18 der Streifenplatte 1 an die Verbindungskante 3 angrenzend angebracht. Bei dieser Ausführung beträgt die Breite der Ausgleichsnut 40 ungefähr die Hälfte der Breite des Streifens 6, d. h. ungefähr 15 mm. Durch die Ausgleichsnut 40 wird gewährleistet, daß zwischen der Oberseite 21 der Platte 1 und dem Boden der Nut 40 stets ein genauer vorgegebener Abstand E besteht, der etwas geringer ist als die minimale Dicke (2,8 mm) der Bodenplatten 1, 2. Die Nutenplatte 2 weist eine entsprechende toleranzausgleichende Fläche bzw. Nut 42 an der Unterseite 16 der Verbindungskante 4 auf. Der Abstand zwischen der Ausgleichsfläche 42 und der Oberseite 26 der Nutenplatte 2 entspricht dem erwähnten genauen Abstand E. Des weiteren wird die Dicke des Streifens 6 so ausgewählt, daß die Unterseite 44 des Streifens sich geringfügig unterhalb der Unterseite 18 und 16 der Fußbodenplatten 1 bzw. 2 befindet. Auf diese Weise liegt die gesamte Verbindung auf dem Streifen 6 auf, und alle vertikalen, nach unten gerichteten Kräfte werden wirkungsvoll auf den Unterboden 12 übertragen, ohne daß Spannungen auf die Verbindungskanten 3, 4 wirken. Aufgrund des Vorhandenseins der Ausgleichsnuten 40, 42 entsteht trotz der Dickentoleranzen der Platten 1, 2 eine vollständig gleichmäßige Verbindung an der Oberseite, ohne daß Schleifen oder andere Bearbeitungsvorgänge über die gesamten Platten ausgeführt werden müssen. Dadurch wird insbesondere die Gefahr der Beschädigung der Bodenschicht des Kompaktlaminats vermieden, die zum Verziehen der Platten führen kann.

Im folgenden wird auf die Ausführung in Fig. 2a-c Bezug genommen, die in Abfolge im wesentlichen das gleiche Verlegeverfahren wie in Fig. 1a und 1b darstellt. Die Ausführung in Fig. 2a-c unterscheidet sich von der Ausführung in Fig. 1a und 1b hauptsächlich dadurch, daß der Streifen 6 an der Streifenplatte 1 mit einer mechanischen Verbindung statt mit Klebstoff angebracht wird. Zur Herstellung dieser mechanischen Verbindung ist, wie detaillierter in Fig. 6 dargestellt, eine Nut 50 der Unterseite 18 der Streifenplatte 1 von der Aussparung 24 beabstandet vorhanden. Die Nut 50 kann entweder als fortlaufende Nut ausgebildet sein, die sich über die gesamte Länge der Platte 1 erstreckt, oder als eine Reihe separater Nuten. Die Nut 50 bildet zusammen mit der Aussparung 24 eine Schwalbenschwanz-Greifkante 52, deren Unterseite einen genauen Ausgleichsabstand E zur Oberseite 21 der Streifenplatte 1 bildet. Der Aluminiumstreifen 6 weist eine Reihe gestanzter und gebogener Zungen 54 sowie eine bzw. mehrere Lippen 56 auf, die um einander gegenüberliegende Seiten der Greifkante 52 in Klemmeingriff damit gebogen sind. Diese Verbindung ist in der Perspektivansicht in Fig. 6 detailliert von unten dargestellt.

Als Alternative dazu kann eine mechanische Verbindung zwischen dem Streifen 6 und der Streifenplatte 1 hergestellt werden, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, die im Schnitt einen weggebrochenen Teil der Streifenplatte 1 umgedreht zeigt. In Fig. 7 umfaßt die mechanische Verbindung eine Schwalbenschwanzaussparung 58 an der Unterseite 18 der Streifenplatte 1 sowie Zungen/Lippen 60, die ausgestanzt und von dem Streifen 6 weggebogen sind und an den einander gegenüberliegenden Innenseiten der Aussparung 58 klemmen.

Die Ausführung in Fig. 2a-c ist des weiteren dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement 8 des Streifens 6 als ein Bestandteil ausgeführt ist, der aus dem Aluminiumblech gebogen wird und eine funktionelle Verriegelungsoberflache 10 aufweist, die sich im rechten Winkel von der Vorderseite 22 des Streifens 6 über eine Höhe von beispielsweise 0,5 mm nach oben erstreckt, sowie eine abgerundete Führungsoberfläche 34, die das Einführen des Verriegelungselementes 8 in die Verriegelungsnut 14 beim Abschrägen der Nutenplatte 2 nach unten auf den Unterboden 12 (Fig. 2b) zu erleichtert, und einen Abschnitt 36, der auf den Unterboden 12 zu geneigt ist und bei dem in Fig. 2a-c dargestellten Verlegeverfahren keine Funktion erfüllt.

Des weiteren ist aus Fig. 2a-c zu ersehen, daß die Verbindungskante der Streifenplatte 1 eine untere Abschrägung 70 aufweist, die beim Verlegen mit einer entsprechenden oberen Abschrägung 72 der Verbindungskante 4 der Nutenplatte 2 so zusammenwirkt, daß die Platten 1 und 2 gezwungen werden, sich vertikal aufeinander zu zu bewegen, wenn ihre Verbindungskanten 3, 4 aufeinander zu bewegt werden und die Platten horizontal zusammengepreßt werden.

Vorzugsweise ist die Verriegelungsoberfläche 10 in bezug auf die Verbindungskante 3 so angeordnet, daß, wenn die Nutenplatte 2, von der verbundenen Position in Fig. 2c ausgehend, horizontal in der Richtung D2 an die Streifenplatte 1 gedrückt wird und von dem Streifen 6 schräg nach oben gedreht wird, der maximale Abstand zwischen der Drehachse A der Nutenplatte 2 und der Verriegelungsoberfläche 10 der Verriegelungsnut so ist, daß das Verriegelungselement 8 aus der Verriegelungsnut 14 austreten kann, ohne damit in Kontakt zu kommen.

Fig. 3a und 3b zeigen ein weiteres Verbindungsverfahren zum mechanischen Verbinden der Fußbodenplatten in Fig. 2a-c miteinander. Das in Fig. 3a-c dargestellte Verfahren beruht auf der Tatsache, daß der Streifen 6 elastisch ist und sich insbesondere zum Verbinden der kurzen Seiten der Fußbodenplatten miteinander eignet, die bereits an einer langen Seite miteinander verbunden worden sind, wie dies in Fig. 2a-c dargestellt ist. Das Verfahren in Fig. 3a-c wird ausgeführt, indem zunächst die beiden Platten 1 und 2 flach auf den Unterboden 12 gelegt werden und sie anschließend wie in Fig. 3b dargestellt, horizontal aufeinander zu bewegt werden. Der schräge Abschnitt 36 des Verriegelungselementes 8 dient dann als Führungsoberfläche, die die Verbindungskante 4 der Nutenplatte 2 bis zur Oberseite 22 des Streifens 6 führt. Der Streifen 6 wird dann nach unten gedrückt, wobei das Verriegelungselement 8 auf der Ausgleichsoberfläche 42 gleitet. Wenn die Verbindungskanten 3, 4 horizontal vollständig miteinander in Eingriff gebracht worden sind, schnappt das Verriegelungselement 8 in die Verriegelungsnut 14 ein (Fig. 3c), so daß dieselbe Verriegelung wie in Fig. 2c hergestellt wird. Das gleiche Verriegelungsverfahren kann auch praktiziert werden, indem in der Ausgangsstellung die Verbindungskante 4 der Nutenplatte mit der Ausgleichsnut 42 an dem Verriegelungselement 10 angebracht wird (Fig. 3a). Der schräge Abschnitt 36 des Verriegelungselementes 10 erfüllt dann keine Funktion. Dieses Verfahren ermöglicht es daher, die Fußbodenplatten in allen Richtungen mechanisch zu verriegeln, und durch Wiederholen der Verlegevorgänge kann der gesamte Boden ohne Einsatz von Klebstoff verlegt werden.

Die Erfindung ist nicht auf die obenbeschriebenen und in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungen beschränkt, sondern es sind verschiedene Varianten und Abwandlungen derselben innerhalb des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche vorstellbar. Der Streifen 6 kann in kleine Abschnitte unterteilt werden, die den Hauptteil der Verbindungslänge abdecken. Des weiteren kann die Dicke des Streifens 6 über seine gesamte Breite variieren. Alle Streifen, Verriegelungsnuten, Verriegelungselemente und -aussparungen sind so bemessen, daß die Fußbodenplatten mit planen Oberseiten so verlegt werden können, daß sie in der Verbindung auf dem Streifen 6 aufliegen. Wenn die Fußbodenplatten aus Kompaktlaminat bestehen und Silikon oder ein anderes Dichtmittel, ein Gummistreifen oder eine andere Dichtvorrichtung vor dem Verlegen zwischen dem flachen vorstehenden Teil des Streifens 6 und die Nutenplatte 2 und/oder in die Aussparung 26 gefüllt wird, entsteht ein feuchtigkeitsbeständiger Fußboden.

Eine Unterlage 46, beispielsweise aus Fußbodenbrettern, Schaumstoff oder Filz, kann, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, während der Herstellung an der Unterseite der Platten angebracht werden. Bei einer Ausführung erstreckt sich die Unterlage 46 bis zum Arretierelement 8 über den Streifen 6, so daß die Verbindung zwischen den Unterlagen 46 in bezug auf die Verbindung zwischen den Verbindungskanten 3 und 4 versetzt ist.

Bei der Ausführung in Fig. 5 sind der Streifen 6 und sein Arretierelement 8 integral mit der Streifenplatte 1 ausgebildet, wobei der vorstehende Teil des Streifens 6 so eine Verlängerung des unteren Teils der Verbindungskante 3 bildet. Die Verriegelungsfunktion ist die gleiche wie bei den obenbeschriebenen Ausführungen. An der Unterseite 18 der Streifenplatte 1 ist ein separater Streifen, eine Leiste oder dergleichen 74 vorhanden, die über die gesamte Länge der Verbindung verläuft und bei dieser Ausführung eine Breite hat, die annähernd die gleiche Fläche abdeckt wie der separate Streifen 6 der vorangegangenen Ausführungen. Der Streifen 74 kann direkt an der Rückseite 18 vorhanden sein oder in einer Aussparung, die darin ausgebildet ist (nicht dargestellt), so daß der Abstand von der Vorderseite 21, 26 des Fußbodens zur Rückseite 76 einschließlich der Dicke des Streifens 74 stets wenigstens dem entsprechenden Abstand in der Platte mit der größten Dickentoleranz entspricht. Die Platten 1, 2 liegen dann in der Verbindung auf dem Streifen 74 oder lediglich auf den Unterseiten 18,16 der Platten auf, wenn diese Seiten plan sind.

Beim Einsatz eines Materials, das Biegen des Streifens 6 bzw. des Verriegelungselementes 8 nach unten nicht zuläßt, kann das Verlegen auf die in der Fig. 5 dargestellte Weise ausgeführt werden. Eine Bodenplatte 2a wird nach oben angeschrägt, wobei ihre lange Seite 4a mit der langen Seite 3 einer bereits verlegten Fußbodenplatte 1 in Eingriff ist und gleichzeitig eine dritte Fußbodenplatte 2b mit ihrer kurzen Seite 4b' in Eingriff mit der kurzen Seite 3a' der nach oben angeschrägten Fußbodenplatte 2a gebracht wird und durch Anschrägen der Platte 2b nach unten befestigt wird. Die Platte 2b wird dann an der kurzen Seite 3a' der nach oben angewinkelten Fußbodenplatte 2a entlanggeschoben, bis ihre lange Seite 4b auf die lange Seite 3 der bereits verlegten Platte 1 auftrifft. Die beiden nach oben angewinkelten Platten 2a und 2b werden so auf den Unterboden 12 zu nach unten angeschrägt, um die Verriegelung herzustellen.

Mit einem umgekehrten Vorgang können die Platten in der umgekehrten Reihenfolge zum Verlegen entnommen werden, ohne daß die Verbindung beschädigt wird, und können erneut verlegt werden.

Es sind verschiedene Varianten bevorzugter Verlegeverfahren vorstellbar. So kann die Streifenplatte beispielsweise unter die Nutenplatte eingeführt werden, so daß Platten in allen vier Richtungen in bezug auf die Ausgangsposition verlegt werden können.


Anspruch[de]

1. Ein System zur Bereitstellung einer Verbindung entlang angrenzender Verbindungskanten (3, 4) zweier Gebäudeplatten (1, 2), insbesondere Bodenplatten, wobei bei der Verbindung:

zwei angrenzende Verbindungskanten (3, 4) zusammen eine erste, mechanische Verbindung bilden, die die Verbindungskanten (3, 4) aneinander in einer ersten Richtung (D1) unter rechten Winkeln zu der Hauptebene der Platten (1, 2) verriegelt, und

eine auf der Rückseite (18, 16) der Platten (1, 2) angeordnete Verriegelungseinrichtung (6, 8, 14) eine zweite mechanische Verbindung bildet, die die Platten (1, 2) miteinander in einer zweiten Richtung (D2) parallel zu der Hauptebene und unter rechten Winkeln zu den Verbindungskanten (3, 4) verriegelt, wobei die genannte Verriegelungseinrichtung (6, 8, 14) eine Verriegelungsnut (14) umfaßt, die sich parallel zu und von der Verbindungskante (4) einer (2) der genannten Platten, Nutenplatte genannt, beabstandet erstreckt und die auf der Rückseite (16) der Nutenplatte (2) offen ist, dadurch gekennzeichnet,

daß die Verriegelungseinrichtung (6, 8, 14) des weiteren einen Streifen (6) umfaßt, der mit der anderen (1) der genannten Platten, Streifenplatte genannt, integriert ist, wobei sich der genannte Streifen (6) im wesentlichen über die gesamte Länge der Verbindungskante (3) der Streifenplatte (1) erstreckt und mit einem Verriegelungselement (8) versehen ist, das von dem Streifen so hervorsteht, daß, wenn die Platten miteinander verbunden sind, der Streifen (6) auf der Rückseite der Nutenplatte (2) hervorsteht, wobei sein Verriegelungselement (8) in der Verriegelungsnut (14) der Nutenplatte (2) aufgenommen ist,

daß die Platten, wenn sie miteinander verbunden sind, eine relative Position in der genannten zweiten Richtung (D2) einnehmen können, wo ein Spiel (A) zwischen der Verriegelungsnut (14) und einer Verriegelungsoberfläche (10) an dem Verriegelungselement (8) vorhanden ist, die zu den verbundenen Kanten weist und bei der genannten zweiten, mechanischen Verbindung wirksam ist,

daß die erste und zweite, mechanische Verbindung beide eine gegenseitige Verschiebung der Platten (1, 2) in der Richtung der Verbindungskanten (3, 4) erlauben, und

daß die zweite, mechanische Verbindung so geplant ist, daß sie dem Verriegelungselement (8) erlaubt, die Verriegelungsnut (14) zu verlassen, wenn die Nutenplatte (2) um ihre Verbindungskante (4) winkelmäßig von dem Streifen (6) fort herumgedreht wird.

2. Ein System, wie in Anspruch 1 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die Nutenplatte (2) gegen die Streifenplatte (1) in der genannten zweiten Richtung (D2) gedrückt wird und winkelmäßig von dem Streifen (6) fort herumgedreht wird, der maximale Abstand zwischen der Drehachse der Nutenplatte (2) und der Verriegelungsoberfläche der den Verbindungskanten am nahesten Verriegelungsnut (14) derart ist, daß das Verriegelungselement (8) die Verriegelungsnut (14) verlassen kann, ohne die Verriegelungsoberfläche der Verriegelungsnut (14) zu berühren.

3. Ein System, wie in Anspruch 1 oder 2 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsoberfläche (10) des Verriegelungselements (8) von der Vorderseite (22) des Streifens (6) über eine Höhe in der genannten ersten Richtung fortgesetzt ist, die kleiner als oder gleich 2 mm ist.

4. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, mechanische Verbindung von der Verbindungskante (4) der Nutenplatte (2) bereitgestellt wird, die in der genannten ersten Richtung zwischen der Verbindungskante (3) der Streifenplatte (1) und der Vorderseite des Streifens (6) eingreift.

5. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Streifenplatte (1) integrierte Streifen (6) aus einem Material hergestellt ist, das von dem der Streifenplatte (1) verschieden ist, und fest an der Streifenplatte (1) in der Fabrik befestigt worden ist.

6. Ein System, wie in Anspruch 5 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest für eine der zwei Platten (1, 2) der Streifen (6) in einer versenkten Nut (40; 42) in der Rückseite (18; 16) dieser einen Platte (1; 2) aufgenommen wird.

7. Ein System, wie in Anspruch 5 oder 6 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) in einer Ausgleichsnut (40) angebracht ist, die in der Rückseite (18) der Streifenplatte (1) versenkt ist und einen genauen, vorbestimmten Abstand (E) von ihrem Boden zu der Vorderseite (21) der Streifenplatte (1) aufweist,

daß der Teil des Streifens (6), der hinter der Nutenplatte (2) hervorsteht, in eine entsprechende Ausgleichsnut (42) eingreift, die in der Rückseite (16) der Nutenplatte (2) versenkt ist und den gleichen genauen, vorbestimmten Abstand (E) von ihrem Boden zu der Vorderseite (26) der Nutenplatte (2) aufweist, und

daß der Streifen (6) zumindest eine solche Dicke aufweist, daß die Rückseite (44) des Streifens plan mit den Rückseiten (18, 16) der Platten ist.

8. Ein System, wie in Anspruch 7 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) eine solche Dicke aufweist, daß er nur teilweise in den Ausgleichsnuten (40, 42) aufgenommen ist.

9. Ein System, wie in irgendeinem der Ansprüche 5-8 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) an der Streifenplatte (1) mittels einer mechanischen Verbindung befestigt ist.

10. Ein System, wie in Anspruch 9 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Verbindung zwischen dem Streifen (6) und der Streifenplatte (1) eine Greifkante (52), die durch zwei Vertiefungen (24, 50) in der Rückseite (18) der Streifenplatte begrenzt ist, und Zungen, Lippen oder Ähnliches (54, 56) umfaßt, die von dem Streifen (6) gebogen oder ausgestanzt sind und gegen gegenüberliegende Außenseiten der Greifkante (52) drücken.

11. Ein System, wie in Anspruch 9 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanische Verbindung zwischen dem Streifen (6) und der Streifenplatte (1) eine Vertiefung (58) in der Rückseite (18) der Streifenplatte und Zungen, Lippen oder Ähnliches (60) umfaßt, die von dem Streifen (6) gebogen oder ausgestanzt sind und die gegen gegenüberliegende Innenseiten der Vertiefung (58) drücken.

12. Ein System, wie in irgendeinem der Ansprüche 5-11 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) an der Streifenplatte (1) mittels eines Binders befestigt ist.

13. Ein System, wie in irgendeinem der Ansprüche 5-12 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) aus einem flexiblen, vorzugsweise elastischen Material hergestellt ist, wie Aluminiumblech.

14. Ein System, wie in irgendeinem der Ansprüche 1-4 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (6) einstückig mit der Streifenplatte (1) gebildet ist, d. h. als ein Stück mit der Streifenplatte (1) hergestellt ist.

15. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (8) aus einer Verriegelungskante besteht, die sich fortlaufend entlang dem Streifen (6) erstreckt.

16. Ein System, wie in irgendeinem der Ansprüche 1-14 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (8) aus einer Mehrzahl beabstandeter Verriegelungselemente besteht, die über die Länge des Streifens (6) verteilt sind.

17. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (1, 2) rechteckig sind und an jeder ihrer vier Kanten (3, 4, 3', 4') mit einer ähnlichen Platte durch eine erste, mechanische Verbindung der vorgenannten Art und eine zweite, mechanische Verbindung der vorgenannten Art verbunden werden sollen, wobei jede Platte ein erstes Paar gegenüberliegender Verbindungskanten (3, 4), von denen eine mit einem Streifen (6) der vorgenannten Art versehen ist und die andere mit einer Verriegelungsnut (14) der vorgenannten Art versehen ist, und ein zweites Paar gegenüberliegender Verbindungskanten (3', 4') aufweist, von denen eine mit einem Streifen (6') der vorgenannten Art versehen ist und die andere mit einer Verriegelungsnut (14') der vorgenannten Art versehen ist.

18. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterlage (46) aus Bodenbrettern, Schaumstoff, Filz oder Ähnlichem an den Rückseiten (18, 16) der Platten befestigt ist.

19. Ein System, wie in Anspruch 18 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlage (16) so befestigt ist, daß sie den Streifen (6) in der genannten zweiten Richtung wenigstens bis zu dem Verriegelungselement (8) überdeckt, so daß eine Verbindung zwischen den Unterlagen (46) zweier angrenzender Platten in der genannten zweiten Richtung in bezug auf die Verbindungskanten (3, 4) versetzt ist.

20. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß eine Dichtungseinrichtung, wie eine Dichtmasse, ein Gummistreifen oder Ähnliches, auf der Vorderseite (22) des Streifens zwischen dem Verriegelungselement (8) und der Verbindungskante (3) der Streifenplatte vorgesehen ist, um gegenüber der Nutenplatte (2) abzudichten.

21. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, mechanische Verbindung sowie die zweite, mechanische Verbindung derart sind, daß sie dem Verriegelungselement (8) erlauben, in die Verriegelungsnut (14) einzutreten, wenn die Nutenplatte (2) um ihre Verbindungskante (4) winkelmäßig in Richtung zu dem Streifen (6) herumgedreht wird, während der obere Eckteil der Verbindungskante (4) der Nutenplatte (2) mit dem oberen Eckteil der Verbindungskante (3) der Streifenplatte · (1) in Berührung gehalten wird.

22. Ein System, wie in irgendeinem der vorhergehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, mechanische Verbindung sowie die zweite, mechanische Verbindung derart sind, daß sie dem Verriegelungselement (8) erlauben, die Verriegelungsnut (14) zu verlassen, wenn die Nutenplatte (2) um ihre Verbindungskante (4) winkelmäßig von dem Streifen (6) fort herumgedreht wird, während der obere Eckteil der Verbindungskante (4) der Nutenplatte (2) mit dem oberen Eckteil der Verbindungskante (3) der Streifenplatte (1) in Berührung gehalten wird.







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