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Dokumentenidentifikation DE19733867A1 11.02.1999
Titel Flachstrickmaschine
Anmelder Universal Maschinenfabrik Dr. Rudolf Schieber GmbH & Co KG, 73463 Westhausen, DE
Vertreter Wagner, K., Dipl.-Ing.; Geyer, U., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 05.08.1997
DE-Aktenzeichen 19733867
Offenlegungstag 11.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.02.1999
IPC-Hauptklasse D04B 15/90
IPC-Nebenklasse D04B 15/06   D04B 15/78   
Zusammenfassung Bei einer Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten, wenigstens einem Stricksystem, wenigstens einer Warenabzugs-Einrichtung und einem Abzugskamm 4 sind die Strickmölichkeiten und Freiheitsgrade insbesondere beim Stricken von Fully-Fashion-Strickwaren größer, wenn eine Kammhaken-Auswahleinrichtung zum selektiven Auswählen der Kammhaken 5, 5', 6 vorgesehen ist. Gemäß einem Verfahren zum Betreiben einer derartigen Flachstrickmaschine werden die Kammhaken individuell ausgewählt und/oder bewegt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten, wenigstens einem Stricksystem, wenigstens einer Warenabzugs-Einrichtung und einem Abzugskamm. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zum Betreiben einer derartigen Flachstrickmaschine.

Flachstrickmaschinen mit Abzugskämmen sind allgemein bekannt und beispielsweise in dem Buch von F. Raz, Flad Knitting, 1991, Bamberg, insbesondere Seiten 143 und 144 beschrieben. Um eine höhere Produktivität zu erreichen und Garnverluste zu vermeiden, ist es bekannt, Abzugskämme vorzusehen, die am Ende eines Gestricks entgegen der Abzugsrichtung und bei geöffneten Abzugseinrichtungen nach oben gefahren werden, um das neue Gestrick unabhängig von der Endbreite des vorausgegangen Gestricks sofort wieder mit einem breiten oder schmalen Gestrickanfang beginnen zu können, so daß Übergangsbereiche zum Mindern oder Zunehmen zwischen den einzelnen Gestricken und damit der Zeitaufwand und der Garnverbrauch verringert werden. Bei der bekannten Flachstrickmaschine dieser Art sind die Kammhaken am Abzugskamm starr angebracht, so daß alle Kammhaken in Funktion treten, wenn der Abzugskamm nach oben in den Kammbereich der Flachstrickmaschine bewegt worden ist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachstrickmaschine der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der eine wesentlich größere Vielfalt an Strickmöglichkeiten insbesondere in Zusammenhang mit einem sogenannten Fully-Fashion-Strickverfahren möglich ist, bei dem ganze Kleidungsstücke, wie Pullover oder der gleichen auf einer Flachstrickmaschine gestrickt werden.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Kammhaken-Auswahleinrichtung zum selektiven Auswählen der Kammhaken eines Abzugskamms gelöst. Auf diese Weise ist es möglich, nur einzelne Kammhaken oder Kammhakenbereiche des gesamten Abzugskamms zu aktivieren, wodurch es möglich ist, nur einzelne Strickbereiche mit den Kammhaken abzuziehen und dementsprechend andere Strickbereiche ohne Kammhaken-Abzugsfunktion zu belassen. Dies ist insbesondere dann von großem Vorteil, wenn ein sogenanntes Fully-Fashion-Stricken durchgeführt wird, bei dem beispielsweise ein Pullover oder ein Strickkleid in einem Arbeitsgang auf der Flachstrickmaschine mit Ärmeln, Taschen, Kragen oder sonstigen Zusätzen gestrickt werden soll. Wenn beispielsweise an einem Pullover am Ende des Gestrickvorgangs ein Kragen gestrickt werden soll, ist es mit der erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine durch Funktionsauswahl bestimmter Kammhaken möglich, nur die Bereiche des Gestrickes von den Kammhaken erfassen zu lassen, die abgezogen werden sollen, während in dem Bereich, in dem bereits das Gestrick gestrickt wurde und von den Abzugswalzen bereits erfaßt ist, die Kammhaken außer Tätigkeit bleiben können. Dadurch ist es möglich, individuelle Abschnitte oder Bereiche des Gestricks unabhängig von den vorausgegangen Gestrickabschnitten sicher durch die Kammhaken zu erfassen und in bestimmten, vorgegebenen Getrickabschnitten Kammhaken inaktiv zu lassen. Durch die erfindungsgemäße Flachstrickmaschine ergeben sich daher wesentlich mehr Möglichkeiten und Abwandlungen beim Stricken insbesondere von Fully-Fashion-Ware, als dies mit herkömmlichen Maschinen der Fall ist.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Abzugskamm-Schlitten vorgesehen, der in Längsrichtung des Abzugskamms bewegbar ist und die Kammhaken-Auswahleinrichtung aufweist. Durch das Verfahren des Schlittens über den Abzugskamm hinweg werden dabei durch entsprechende Steuerung der Auswahleinrichtung die einzelnen Kammhaken selektiv ausgewählt und dadurch in bzw. außer Funktion gesetzt.

Gemäß einer alternativen Ausführungsform der Erfindung ist es jedoch auch möglich, eine Kammhaken-Auswahleinrichtung über die gesamte Breite des Abzugskamms hinweg vorzusehen und diese Kammhaken-Auswahleinrichtung entsprechend zu steuern.

Die Kammhaken-Auswahleinrichtung ist vorzugsweise ein elektromagnetisches Steuersystem zur selektiven Freigabe einzelner Kammhaken. Im Zusammenhang mit der selektiven Auswahl von Steuerbahn-Arbeitselementen oder Nadeln bei Rund- und Flachstrickmaschinen sind bereits zahlreiche Ausführungsformen bekannt und beispielsweise in der auf dieselbe Patentinhaberin zurückgehende DE 42 25 655 A oder in den Druckschriften DE 15 85 206 A, DE 20 10 973 A, DE 21 50 360 A, DE 25 19 896 A oder DE 36 14 220 A bekannt. Die darin beschriebenen Einrichtungen für die Auswahl von Nadeln können vom Prinzip her auch für Kammhaken-Auswahleinrichtungen verwendet bzw. auf die selektive Freigabe von Kammhaken angepaßt werden. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die genannten Druckschriften verwiesen, die insofern zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht werden.

Gemäß einer sehr vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung weist der Abzugskamm-Schlitten wenigstens ein Schlittenteil auf, das die ausgewählten Kammhaken austreibt bzw. abzieht, beispielsweise analog zu der aus der DE 42 25 655 A bekannten Anordnung zur Auswahl von Nadeln. Vorzugsweise weisen dabei die Kammhaken Kammhaken-Füße auf, die vom Schlittenteil erfaßt werden, so daß dadurch die Kammhaken in ihre aktive Stellung ausgeschrieben bzw. aus ihrer aktiven Stellung abgezogen werden.

Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen der eigentlichen Auswahleinrichtung und den Kammhaken ein Zwischenelement vorgesehen. Auf diese Weise ist es möglich, die Auswahleinrichtung, z. B. den Abzugskamm-Schlitten mit der Auswahleinrichtung in einen größeren Abstand von den Kammhaken-Köpfen anzuordnen, wenn im oberen Bereich der Maschine direkt unterhalb der V-förmigen angeordneten Nadelbetten dafür zu wenig Platz ist.

Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß auch dadurch gelöst, daß die einzelnen Kammhaken nicht nur individuell ausgewählt werden, sondern auch individuell und unabhängig voneinander ausgetrieben und/oder abgezogen werden können. Gemäß einer weiteren oder auch alternativen Ausführungsform der Erfindung weist die Flachstrickmaschine eine Kammhaken-Antriebsanordnung mit Einzel-Kammhaken-Antrieb auf. Entweder werden dabei die Kammhaken einzeln und ohne gemeinsamen Abzugskamm in ihrer Aufwärts- und/oder Abwärtsbewegung angetrieben, oder es ist ein Abzugskamm vorhanden, von dem aus die einzelnen Kammhaken individuell ausgetrieben oder abgezogen werden. Dies bedeutet, daß die einzelnen Kammhaken nicht nur selektiv ausgewählt, sondern auch individuell in ihrer Bewegung, beispielsweise in ihrem Austriebs- oder Abzugshub, oder individuell in ihrer Austriebs- oder Abzugsgeschwindigkeit gesteuert werden können. Als Möglichkeit einer derartigen Einzel-Kammhaken-Antriebseinrichtung sind Einzel-Antriebs-Einrichtungen verwendbar, wie sie für den Einzel-Nadel-Antrieb vorgesehen und beispielsweise aus den Druckschriften US 4 768 357 A, EP 0 717 136 A, DE 195 04 641 oder den auf dieselbe Patentinhaberin zurückgehenden DE 195 31 964 A oder DE 197 00 392 A bekannt sind.

Eine weitere Ausführungsform zur Lösung der gestellten Aufgabe im Zusammenhang oder unabhängig von den zuvor erläuterten Merkmalen besteht darin, die Relativbewegung zwischen den Kammhaken und Auswurfelementen zum Freigeben der Maschen individuell zu steuern, um die einzelnen Maschen selektiv und individuell je nach den Gegebenheiten abwerfen zu können. Dadurch werden die Freiheitsgrade beim Strickvorgang und die Strickmöglickeiten weiter erhöht bzw. verbessert.

Die erfindungsgemäße Flachstrickmaschine sowie das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben von Flachstrickmaschinen ist insbesondere auch im Zusammenhang mit einer Abzugskamm-Abdeckvorrichtung vorteilhaft einsetzbar, wie sie aus der nicht vorveröffentlichten DE 197 18 472 A derselben Patentinhaberin beschrieben ist. Um Wiederholungen im Zusammenhang damit zu vermeiden, wird auf diese Druckschrift verwiesen, und sie wird insofern zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht.

Die Erfindung sowie weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten wird bzw. werden nachfolgend anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Figuren erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung der Funktionsweise der erfindungsgemäßen Flachstrickmaschine,

Fig. 2a, b eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels für eine Kammhaken-Auswahleinrichtung, bei der der Kammhaken außer Tätigkeit ist, und

Fig. 3a, b die in Fig. 2 dargestellte Anordnung, bei der der Kammhaken ausgewählt bzw. in Tätigkeit ist.

Bei der in Fig. 1 dargestellten schematischen Anordnung ist ein Gestrick 1 mit einem Körperteil 2 und Kragenteilen 3 schematisch dargestellt. Der untere Bereich des Körperteils 2 wurde bereits gestrickt, und im Kragenbereich soll nun gemäß der Fully-Fashion-Strickweise zur Schaffung eines vollständigen oder nahezu vollständigen Kleidungsstücks, etwa eines Pullovers, in einem einzigen Strickvorgang der Kragenteil 3 gestrickt werden.

Zu Beginn des Strickens des Körperteils 2 waren die für den Anfangsstrickbereich des Körperteils 2 erforderlichen Kammhaken in Tätigkeit, die den Körperteil 2 des Gestricks 1 abgezogen haben, bis er von Abzugswalzen erfaßt wurde. Beim Stricken der über den Körperteil 2 in Querrichtung hinausragenden Kragenteile 3, 3' müssen diese jedoch wieder von Kammhaken erfaßt und abgezogen werden, um auf die Maschen zu Beginn des Strickens der Kragenteile 3, 3' einen ausreichenden Zug auszuüben und ein gleichmäßiges, qualitativ gutes Gestrick zu erhalten. Während also im Körperteilbereich 2 aktive Kammhaken nicht erforderlich sind und sogar stören, müssen Kammhaken in zu Beginn des Strickens der Kragenteile 3, 3' aktiv sein. Gemäß der vorliegenden Erfindung, bei der eine individuelle bzw. selektive Kammhaken-Auswahl möglich ist, ist dies durchführbar, wie anhand von Fig. 1 schematisch dargestellt ist. Während die im Bereich der Kragenteile 3, 3' aktivierten und vom Kammhakenträger 4 nach oben ausgefahrenen Kammhaken 5 und 5' in Tätigkeit sind, bleiben die nicht erforderlichen oder störenden Kammhaken 6, die sich im Bereich des Körperteils 2 befinden, außer Funktion, indem diese nicht ausgewählt werden.

Die Fig. 2a und 2b sowie die Fig. 3a und 3b zeigen eine Ausführungsform für eine Kammhaken-Auswahleinrichtung im Querschnitt bzw. in Aufsicht.

Ein Kammhaken 11 ist auf einem Kammhakenträger 12 angeordnet und weist einen Kammhakenkopf 13 und ein Auswurfelement 14 auf. Die Einzelheiten eines Kammhakens sind Stand der Technik und beispielsweise aus dem eingangs genannten Buch von F. Raz, Flad Knitting, bekannt und auch in der nicht vorveröffentlichten Druckschrift 197 18 472 A derselben Anmelderin beschrieben. Um Wiederholungen zu vermeiden, wird auf diese Druckschriften verwiesen, die insofern zum Inhalt dieser Anmeldung gemacht werden.

An dem, dem Kammhaken-Kopf 13 abgewandten Ende des Kammhakens 11 ist ein Zwischenelement 15 angekoppelt, das einen vorderen und einen hinteren Zwischenelement-Fuß 16 bzw. 17 aufweist. Das Zwischenelement 15 weist an seiner Unterseite eine Feder 18 auf, die sich auf dem Kammhakenträger 12 abstützt und den hinteren Teil des Zwischenelements 15 nach oben drückt, wenn der Endbereich 19 des Zwischenelements 15 nicht von einem sich über die gesamte Länge des Kammhakenträgers 12 erstreckenden Permanentmagneten 20 in seiner unteren Lage gehalten wird, wie dies am besten aus Fig. 2a oder Fig. 3a ersichtlich ist.

An dem, dem Kammhaken-Kopf 13 abgewandten Ende des Zwischenelements 15 befindet sich eine Auswahleinrichtung 21 in Form eines Elektromagneten mit einem Wählmagneten 22 und einer Erregerspule 23. Die Auswahleinrichtung 21 ist an einem Abzugskamm-Schlitten 24 befestigt, der mittels einer entsprechenden Antriebseinrichtung 25, beispielsweise einer Zahnstange 26 und eines nicht dargestellten, von einem Motor angetriebenen Ritzels auf dem Schlitten 24 in Längsrichtung des Abzugskamms bzw. des Kammhakenträgers 12 bewegbar ist.

Der Wählmagnet 22 wird berührungsfrei und mit einem geringen Abstand zur Endkante 27 des Zwischenelements 15 an diesen in Längsrichtung des Kammhakenträgers 12 vorbeibewegt. Soll ein bestimmter Kammhaken 11 ausgewählt und in Tätigkeit gebracht werden, wird die Erregerspule 23 mit Strom versorgt, so daß dadurch an der Endkante 27 ein Magnetfeld erzeugt wird, das dem durch den Permanentmagnet 20 erzeugten Magnetfeld entgegengerichtet ist. Dadurch kommt der Endbereich 19 des aus einem ferromagnetischen Material bestehenden Zwischenelements 15 frei und wird durch die Feder 18 nach oben gedrückt. Der hintere Fuß 17 des Zwischenelements 15 steht dadurch nach oben ab und wird von einem Schlittenelement 28 ergriffen, dessen Schräge 29 (vgl. insbesondere Fig. 3b) das Zwischenelement 15 und damit auch den Kammhaken 11 austreibt und ihn auf diese Weise in Tätigkeit bringt.

Die Einzelheiten der Auswahleinrichtung und der Funktionsweise derselben sind in der DE 42 25 655 A beschrieben worden, so daß zur Vermeidung von Wiederholungen auf diese Druckschrift verwiesen, und diese insofern zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht wird.

Während die Fig. 2 bzw. 2a die Auswahleinrichtung mit dem Kammhaken 11 außer Tätigkeit zeigt, ist in Fig. 3a bzw. 3b die Auswahleinrichtung mit dem Kammhaken 11 in Tätigkeit dargestellt.

Die Erfindung wurde zuvor im Zusammenhang mit bevorzugten Ausführungsbeispielen erläutert. Dem Fachmann sind jedoch zahlreiche Abwandlungen und Ausgestaltungen möglich, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Während bei den dargestellten Ausführungsbeispielen gemäß den Fig. 2a, 2b und 3a, 3b ein Zwischenelement 15 vorgesehen ist, um die Auswahleinrichtung 21 und den Abzugskamm-Schlitten 24 weiter vom Kammhaken-Kopf 13 beabstandet anordnen zu können, wenn im vorderen Bereich des Kammhakens 11 kein ausreichender Platz vorhanden ist, ist es jedoch auch möglich, das Zwischenelement 15 wegzulassen und den Kammhaken 11 selbst in entsprechender Weise wie das Zwischenelement 15 bzw. wie die in der DE 42 25 655 A dargestellten Nadel für die Auswahl auszubilden. Auch ist es möglich, eine andere Auswahleinrichtung als die in den Fig. 2a, 2b und 3a, 3b dargestellte Auswahleinrichtung zu wählen, ohne daß dadurch der Erfindungsgedanke verlassen wird. Beispielsweise kann eine Auswahl der Kammhaken vorgenommen werden, und die ausgewählten Kammhaken dann nicht mit dem Abzugskamm mitgenommen werden, wenn er nach oben oder unten bewegt wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten, wenigstens einem Stricksystem, wenigstens eine Abzugs-Einrichtung und einem Abzugskamm (4), gekennzeichnet durch eine Kammhaken-Auswahleinrichtung (15, 20, 21) zum selektiven Auswählen der Kammhaken (11).
  2. 2. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in Längsrichtung des Abzugskamms (4) bewegbaren Abzugskamm-Schlittens (24), der die Kammhaken-Auswahleinrichtung (21) aufweist.
  3. 3. Flachstrickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammhaken-Abzugseinrichtung ein elektromagnetisches Steuersystem zur selektiven Freigabe einzelner Kammhaken (11) aufweist.
  4. 4. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abzugs- Kamm-Schlitten (24) wenigstens einen Schlittenteil (27) aufweist, das der ausgewählten Kammhaken (11) austreibt bzw. abzieht.
  5. 5. Flachstrickmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zwischenelement (15) zwischen Kammhaken (11) und Auswahleinrichtung (21) vorgesehen ist.
  6. 6. Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten, wenigstens einem Stricksystem, wenigstens einer Warenabzugs-Einrichtung und mehreren Kammhaken, gekennzeichnet, durch eine Kammhaken-Antriebseinrichtung mit Einzel-Kammhaken-Antrieb.
  7. 7. Verfahren zum Betreiben einer Flachstrickmaschine mit wenigstens zwei Nadelbetten, wenigstens einem Stricksystem, wenigstens einer Warenabzugs-Einrichtung und mehreren Kammhaken, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammhaken individuell ausgewählt und/oder bewegt werden.






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