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Dokumentenidentifikation DE19734083A1 11.02.1999
Titel Anordnung zum Anschluß von zwei Entwicklungsmaschinen an ein Elektrolysegerät mit einer offenen Elektrolysezelle
Anmelder Eastman Kodak Co., Rochester, N.Y., US
Erfinder Üffinger, Gerhard, Dr., 71384 Weinstadt, DE;
Grimmeis, Gerd, 70794 Filderstadt, DE
Vertreter Pohle, R., Dipl.-Phys. Fachphys.f.Erfindungswesen, Pat.-Ass., 73760 Ostfildern
DE-Anmeldedatum 07.08.1997
DE-Aktenzeichen 19734083
Offenlegungstag 11.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.02.1999
IPC-Hauptklasse C25C 1/00
IPC-Nebenklasse C25C 7/00   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Anschluß von zwei Entwicklungsmaschinen (10, 20) an ein Elektrolysegerät (30) mit einer offenen Elektrolysezelle (31), wobei eine der Entwicklungsmaschinen einen in bezug zum Boden (100) hohen, die andere einen niedrigen Überlauf (14, 24) ihrer Fixierbadtanks (11, 21) aufweist. Zur Umwälzung der Fixierlösung in den Fixierbadtanks und der Elektrolysezelle sind Umwälzpumpen (12, 22, 35) vorgesehen, so daß ein jeweiliger Umwälzkreislauf entsteht, Erfindungsgemäß ist die Umwälzpumpe (35) für den Umwälzkreislauf der Elektrolysezelle saugseitig über Leitungen (36b, 41) mit einem Auslauf (301) der Elektrolysezelle (31) und einem Auslauf (101) des mit dem niedrigen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks (11) und druckseitig über Leitungen (35a, 25, 36a) mit einem Einlauf (302) der Elektrolysezelle und einem Einlauf (202) des mit dem hohen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks (21) verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Anschluß von zwei Entwicklungsmaschinen an ein Elektrolysegerät mit einer offenen Elektrolysezelle, wobei eine der Entwicklungsmaschinen einen in bezug zum Boden hohen, die andere einen niedrigen Überlauf ihrer Fixierbadtanks aufweist und zur Umwälzung der Fixierlösung in den Fixierbadtanks und der Elektrolysezelle jeweils eine Umwälzpumpe vorgesehen ist, so daß ein jeweiliger Umwälzkreislauf entsteht.

Bei der Entwicklung von Silberhalogenid-Materialien werden Entwicklungsmaschinen eingesetzt, die im Minimum einen Entwicklungstank, einen Fixierbadtank und einen Wässerungstank mit anschließender Trockenstation aufweisen. Während in der ersten Station die belichteten Silberhalogenidkristalle entwickelt werden, wird bei der Fixierung im zweiten Bad das nicht belichtete Silber aus dem fotografischen Material entfernt. Bei zu starker Anreicherung von Silber im Fixierbad wird der Fixierprozeß gehemmt. U.a. erfolgt deshalb durch Zugabe von frischem Fixierer eine Auffrischung der Fixier-Arbeitslösung. Wird das Silber aber kontinuierlich aus dem Fixierbad entfernt, dann kann auf einen Teil der Frischchemie verzichtet werden, was zu einer Kosteneinsparung und zu einer geringeren Belastung der Umwelt führt. Außerdem wird das Waschwasser weniger mit Silber belastet, wie beispielsweise durch die Gesetzgebung gefordert.

Die Entfernung des Silbers aus dem Fixierbad wird in bekannter Weise durch eine mit Kathode und Anode versehenen Elektrolysezelle eines Elektrolysegeräts bewirkt. Die Fixierlösung wird dabei kontinuierlich im Kreislauf durch das Elektrolysegerät geführt, wobei sich das Silber auf der Kathode abscheidet, wenn zwischen Kathode und Anode ein elektrischer Gleichstrom fließt.

Grundsätzlich sind zwei verschiedene Bauformen von Elektrolysezellen bekannt: die geschlossene und die offene Elektrolysezelle. Geschlossene Elektrolysezellen sind vollständig mit Fixierlösung gefüllt und im allgemeinen nur an den Fixierbadtank einer Entwicklungsmaschine anschließbar. Eine Möglichkeit für den Anschluß von zwei Entwicklungsmaschinen mit jeweils einem Fixierbadtank an eine geschlossene Elektrolysezelle wird in der EP 0 625 592 aufgezeigt. Diese Lösung erfordert einen nicht geringen Geräteaufwand, jedoch ist der Anschluß der Elektrolysezellen unabhängig von der Überlaufhöhe der Fixierbadtanks der Entwicklungsmaschinen, da sie im allgemeinen an einen internen Pumpkreislauf der Entwicklungsmaschinen angeschlossen sind.

Bei offenen Zellen fließt die Fixierlösung vom Überlauf des Fixierbadtanks von einer oder mehr Entwicklungsmaschinen gravitativ in die Elektrolysezelle und wird von dort aktiv mit Hilfe einer Pumpe in den Fixierbadtank der Entwicklungsmaschine zurückgeführt, so daß ein kontinuierlicher Kreislauf gebildet wird. Der Fixierbadüberlauf des Gesamtsystems aus Entwicklungsmaschine und Elektrolysegerät liegt nun im Elektrolysegerät. Die gravitative Komponente dieses Verfahrens ist aber nur dann funktionsfähig, wenn die Höhe des Überlaufs der Fixierbäder über der Höhe des Überlaufes der Elektrolysezelle liegt. Ist dies nicht der Fall, dann füllen sich die Leitungsverbindungen zwischen Fixierbadtank und Elektrolysegerät und die Fixierlösung läuft aus der Entwicklungsmaschine.

Jedoch sind Entwicklungsmaschinen bekannt, insbesondere im Bereich der Röntgenfilmentwicklung, deren Fixierbadüberlauf so niedrig liegt, daß mit dem direkten gravitativen Prinzip keine offene Elektrolysezelle mehr an die Entwicklungsmaschine anschließbar ist. Zur Lösung dieses Problems ist die Verwendung eines Zwischenbehälters zum Anschluß einer Entwicklungsmaschine mit niedrigem Überlauf des Fixierbadtanks an ein Elektrolysegerät mit einer offenen Elektrolysezelle bekannt. Wie in der entsprechend Fig. 1 gezeigten Anordnung gemäß dem Stand der Technik zum Anschluß einer Entwicklungsmaschine mit niedrigem und einer mit hohem Überlauf der Fixierbadtanks an eine offene Elektrolysezelle, weist der Zwischenbehälter Z eine relativ große Grundfläche auf und ist damit in der Lage, ein entsprechendes Volumen an Fixierlösung aufzunehmen, obwohl der jeweilige Einlauf E sehr niedrig liegt. Aus diesem Zwischenbehälter wird dann mittels einer Pumpe P1 die Fixierlösung in die offene Elektrolysezelle EZ gepumpt, deren Überlauf der Systemüberlauf SÜ ist. Dieser Zwischenbehälter Z muß dann mindestens zwei Levelsensoren LS1 und LS2 besitzen, nämlich einen um ein oberes Niveau zu überwachen, bei dessen Erreichen die Pumpe P1 eingeschaltet wird, welche die Fixierbadlösung vom Zwischenbehälter Z in die Elektrolysezelle EZ pumpt, und einen, der bei Erreichen des unteren Niveaus diese Pumpe wieder abschaltet, um ein Trockenlaufen zu verhindern. Die Pumpleistung muß so gewählt sein, daß sie größer ist, als der Zufluß von den Überläufen Ü1 und Ü2 der Fixierbadtanks F1 und F2, sonst läuft der Zwischenbehälter über. Der Funktionsablauf gemäß Fig. 1 kann dabei schematisch wie folgt beschrieben werden:

Angeschlossen an die Elektrolysezelle EZ sind die Fixierbadtanks F1 und F2 der zwei Entwicklungsmaschinen; F1 mit hohem und F2 mit niedrigem Überlauf. Die Fixierlösung aus den Überläufen Ü1/Ü2 der Fixierbadtanks F1/F2 fließt über die Leitungsverbindungen gravitativ in den Zwischenbehälter Z. Die Pumpe P2, welche die Umwälzung in der Elektrolysezelle EZ bewirkt, pumpt auch gleichzeitig eine gewisse Menge an Fixierlösung über die Rückführungsleitungen L1 und L2 in die Fixierbadtanks der Entwicklungsmaschinen zurück, deren Fluß über nicht eingezeichnete Handventile einstellbar ist. Eine Ausführung dieser Art wird zum Beispiel von der Firma Logotec (Deutschland) vertrieben.

Des weiteren ist bekannt, daß aus dem Fixierbadtank mittels einer zusätzlichen Pumpe Fixierlösung aus dem Fixierbadtank der Entwicklungsmaschine in die Elektrolysezelle gefördert wird, um die Fixierlösung aus dem Überlauf der Elektrolysezelle gravitativ zurück in den Fixierbadtank fließen zu lassen. Der Nachteil ist, daß dies nicht mit zwei Entwicklungsmaschinen funktioniert, da der Rückfluß in die beiden Entwicklungsmaschinen nicht definiert wäre.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Geräteverbindung zu schaffen, mit der eine offene Elektrolysezelle ohne größeren apparativen Aufwand und in platzsparender Weise direkt an eine Entwicklungsmaschine mit niedrigem und eine mit hohem Überlauf der Fixierbadtanks angeschlossen werden kann, ohne daß hierfür Zwischenbehälter verwendet werden müßten.

Gelöst wird die Aufgabe durch eine Anordnung mit den Merkmalen des ersten Anspruchs.

Dadurch, daß eine Umwälzpumpe für den Umwälzkreislauf einer Elektrolysezelle saugseitig über Leitungen mit dem Auslauf der Elektrolysezelle und dem Auslauf des mit dem niedrigen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks und druckseitig über Leitungen mit dem Einlauf der Elektrolysezelle und dem Einlauf des mit dem hohen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks zur Wiederzuführung der Fixierlösung verbunden ist, wird eine äußerst platzsparende Anordnung realisiert. Des weiteren ist durch diese Anordnung die Kontaktfläche zwischen der Fixierlösung und Luft infolge der Einsparung eines Zwischenbehälters wesentlich reduziert, so daß eine geringere Oxidation der Fixierlösung und damit eine verlängerte Anwendbarkeit erreicht wird.

Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen im Zusammenhang mit der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das anhand der Zeichnung eingehend erläutert wird. Es zeigen:

Fig. 1 die bekannte und bereits beschriebene Vorrichtung nach dem Stand der Technik,

Fig. 2 die erfindungsgemäße Anordnung zum Anschluß einer Entwicklungsmaschine mit niedrigem und einer mit hohem Überlauf der Fixierbadtanks an eine offene Elektrolysezelle.

Eine Entwicklungsmaschine 10 mit einem in bezug zum Boden 100 niedrigen Überlauf 14 wird durch den Fixierbadtank 11 und eine weitere Entwicklungsmaschine 20 mit einem in bezug zum Boden hohen Überlauf 24 wird durch den Fixierbadtank 21 repräsentiert. Die mindestens noch notwendigen Stationen zur Entwicklung, Wässerung und Trocknung werden zur Erklärung der Erfindung nicht benötigt und sind deshalb für beide Entwicklungsmaschinen 10 und 20 nicht dargestellt. Im Fixierbadtank 11 erfolgt eine Umwälzung der Fixierlösung 10a durch eine Umwälzpumpe 12, welche die Fixierlösung aus dem Fixierbadtank über eine Leitung 15 abpumpt und über eine Leitung 16 dem Tank wieder zuführt. Der Überlauf 14 ist durch die Leitung 14a gebildet, welche zu einem ebenfalls nicht dargestellten Sammelbehälter führt.

Ein mit 30 bezeichnetes Elektrolysegerät besteht im wesentlichen aus einer zylindrischen Elektrolysezelle 31, welche die beiden Elektroden Anode 32a und Kathode 32b enthält, wobei beide Elektroden mit einer nicht dargestellten Steuereinheit verbunden sind. Eine Umwälzpumpe 35 bewirkt eine kontinuierliche Umwälzung der Fixierlösung 30a in der Elektrolysezelle 31, deren Strömung als Kreispfeil dargestellt ist. Von einem im Boden der Elektrolysezelle angeordneten Auslauf 301 fließt die Fixierlösung zum Teil gravitativ und zum Teil durch die Saugwirkung der Umwälzpumpe 35 über einen in einer Leitung 36b angeordneten einstellbaren Strömungswächter 37 zur Umwälzpumpe 35 und wird druckseitig von der Pumpe 35 durch die Leitungen 35a und 36a über einen Einlauf 302 der Elektrolysezelle wieder zugeführt.

Durch eine weitere Leitung 41, die von einem Auslauf 101 des Fixierbadtanks 11 bis zur vorgenannten Leitung 36b geführt ist, erfolgt eine Flüssigkeitsverbindung zwischen der Elektrolysezelle 31 und dem Fixierbadtank 11 der Entwicklungsmaschine 10. Des weiteren ist der Überlauf 34 der Elektrolysezelle 31 mit einer Leitung 18 verbunden, wodurch die in der Elektrolysezelle überlaufende Fixierlösung über den Einlauf 102 gravitativ in den Fixierbadtank 11 zurücklaufen kann. Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist der Überlauf 34 in bezug zum Boden 100 höher angeordnet als der Überlauf 14 des Fixierbadtanks 11. Damit bildet der Überlauf 14 gleichzeitig den Systemüberlauf. Letzterer kann z. B. bei der Entwicklungsmaschine des Multiloaders ML300 der Firma KODAK AG Deutschland bei nur 20 cm über dem Boden liegen.

Mittels eines Ventils 38 ist die Durchflußrate durch die Leitung 41 einstellbar. Ein ebenfalls in der Leitung 41 angeordnetes Magnetventil 40 kann den Fluß durch die Leitung 41 unterbrechen oder freigeben. Der bereits genannte einstellbare Strömungswächter 37 überwacht zusätzlich die Umwälzpumpe 35 und spricht insbesondere bei einem Pumpenausfall an. Über einen durch Elektroleitungen 37a, b dargestellten Stromkreis ist das Magnetventil 40 mit dem Strömungswächter 37 verbunden.

Über ein Ventil 42 kann sowohl der Fixierbadtank 11 der Entwicklungsmaschine 10 als auch die Elektrolysezelle 31 entleert werden, wobei die Fixierlösung dann über eine Schlauchleitung 44 abfließt. Ein Ventil 43 erlaubt es, den Überlauf der Elektrolysezelle 31 direkt über die Schlauchleitung 44 abfließen zu lassen.

Die Anschlußanordnung der Entwicklungsmaschine 20, die in bezug zum Boden 100 einen hohen Überlauf 24 ihres Fixierbadtanks 21 aufweist, ist ebenfalls aus Fig. 2 ersichtlich. Eine Umwälzpumpe 22 sorgt für die nötige Umwälzung der Fixierlösung 20a im Fixierbadtank 21. Der Überlauf 24 des Fixierbadtanks ist über die Leitung 24a mit der Elektrolysezelle 31 verbunden. Über einen T-förmig ausgebildeten Verteiler 35 b auf der Druckseite der Umwälzpumpe 35 für den Umwälzkreislauf der Elektrolysezelle wird ein Teil der Fixierlösung über die Leitung 36a in die Elektrolysezelle zurückgepumpt. Der andere Teil wird über die Rückführleitung 27 in den Fixierbadtank 21 der Entwicklungsmaschine 20 gepumpt. Das in der Rückführleitung angeordnete Ventil 39 erlaubt eine Einstellung der Durchflußrate der Fixierlösung.

Die Anordnung kann funktionsmäßig wie folgt beschrieben werden: Beim erstmaligen Betrieb des Systems wird davon ausgegangen, daß sowohl die Elektrolysezelle 31 als auch der Fixierbadtank 11 bis zu ihren Überläufen 34 und 14 befüllt sind. Zunächst sei das Ventil 39 geschlossen, so daß nur die Entwicklungsmaschine 10 an das Elektrolysegerät 30 angeschlossen ist. Ist das Elektrolysegerät 30 durch Abschaltung des Elektrolysestroms über die Steuereinheit ausgeschaltet, dann ist das Magnetventil 40 geschlossen. Damit kann keine Fixierlösung aus der Elektrolysezelle 31 über die Leitung 41 in den Fixierbadtank 21 zurückfließen und dort überlaufen. Wird das Elektrolysegerät 30 durch Einschaltung des Elektrolysestroms eingeschaltet, läuft die Umwälzpumpe 35 an und besorgt die Umwälzung der Fixierlösung 30a in der Elektrolysezelle. Zum Beispiel mit einer Durchflußrate von 10-20 l/min. Gleichzeitig mit der Pumpe 35 wird das Magnetventil 40, gesteuert von der nicht dargestellten Steuereinheit, geöffnet.

Durch die Saugwirkung der Umwälzpumpe wird Fixierlösung aus dem Fixierbadtank 11 über die Leitungen 41, 36a in die Elektrolysezelle überführt. Der Durchfluß in der Leitung 41 wird mit dem Ventil 38 auf einen Wert von zum Beispiel ca. 1 l/min eingestellt. Durch die Zuführung der Fixierlösung in die Elektrolysezelle 31 läuft die zusätzliche Menge über den Überlauf 34 und Leitung 18 zurück in den Fixierbadtank 11. Damit ist eine kontinuierliche Kreislaufführung zwischen Elektrolysezelle und Fixierbadtank gewährleistet, wodurch auch eine kontinuierliche Entsilberung der Fixierlösung erreicht wird.

Wird der Durchfluß von Fixierlösung im Umwälzkreislauf der Elektrolysezelle, d. h. in den Leitungen 36a, 36b oder 35b unterbrochen, sei es durch Ausfall der Umwälzpumpe 35 oder Blockierung der Leitungen, wird dies mittels des Strömungswächters 37 detektiert. Dieser kann so ausgewählt werden, daß er bei Erreichung einer bestimmten unteren Grenzdurchflußrate über die Steuereinheit das Magnetventil 40 schließt, so daß ein Rückfluß von Fixierlösung aus der Elektrolysezelle 31 in den Fixierbadtank 11 verhindert wird. Wäre dies nicht der Fall, würde so viel Fixierlösung aus der Elektrolysezelle fließen, bis deren Flüssigkeitsspiegel das Niveau des Überlaufs 14 des Tanks 11 erreicht hatte. Wobei dieses Flüssigkeitsvolumen über den Überlauf 14 verloren geht. Außerdem würde beim Wiedereinschalten der Pumpe der Inhalt des Fixierbadtanks 11 in die Elektrolysezelle 31 gepumpt werden, wodurch die durchlaufenden Filme nicht mehr richtig fixiert werden würden.

Zum Anschluß der befüllten Entwicklungsmaschine 20 wird das Ventil 39 geöffnet, so daß durch die Umwälzpumpe 35 die Rückführung von Fixierlösung aus der Elektrolysezelle 31 in den Fixierbadtank 21 der Entwicklungsmaschine 20 über die Verbindungsleitung 27 erfolgt. Die Durchflußrate wird mittels des Ventils 39 auf einen Wert von zum Beispiel ca. 1 l/min eingestellt. Entsprechend diesem Zufluß fließt die Fixierlösung über den Überlauf 24 durch die Leitung 24a gravitativ zurück zur Elektrolysezelle 31. Damit ist der Systemablauf der Überlauf 14 der Entwicklungsmaschine 10. Das bedeutet, daß eine Menge, die dem Regenerat entspricht, welche beispielsweise dem Fixierbadtank 21 zugeführt wird, über die Leitung 24a, zur Elektrolysezelle, über deren Überlauf 34 in den Fixierbadtank 11überführt wird und dort am Überlauf 14 über den Auslauf 17 dem Sammelbehälter zufließt.

Zum Entleeren der Elektrolysezelle 31 wird das Ventil 42 und das Magnetventil 40 geöffnet. Letzteres läßt sich auch von Hand öffnen. Eine Entleerung des Fixierbadtanks 11 wird durch Öffnen der Ventile 13 und 42 erreicht.


Anspruch[de]
  1. 1. Anordnung zum Anschluß von zwei Entwicklungsmaschinen (10, 20) an ein Elektrolysegerät (30) mit einer offenen Elektrolysezelle (31), wobei eine der Entwicklungsmaschinen einen in bezug zum Boden (100) hohen, die andere einen niedrigen Überlauf (14, 24) ihrer Fixierbadtanks (11, 21) aufweist und zur Umwälzung der Fixierlösung in den Fixierbadtanks und der Elektrolysezelle jeweils eine Umwälzpumpe (12, 22, 35) vorgesehen ist, so daß ein jeweiliger Umwälzkreislauf entsteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzpumpe (35) für den Umwälzkreislauf der Elektrolysezelle
    1. - saugseitig über Leitungen (36b, 41) mit einem Auslauf (301) der Elektrolysezelle (31) und einem Auslauf (101) des mit dem niedrigen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks (11) und
    2. - druckseitig über Leitungen (35a, 25, 36a) mit einem Einlauf (302) der Elektrolysezelle und einem Einlauf (202) des mit dem hohen Überlauf aufweisenden Fixierbadtanks (21) verbunden ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mittels der Umwälzpumpe (35) erzeugte Saugwirkung in der zwischen Pumpe (35) und Fixierbadtank (11) angeordneten Leitung (41) größer ist, als der durch die Fixierlösung (32a) der Elektrolysezelle erzeugte gravitative Druck in der Elektrolysezelle und Umwälzpumpe verbindenden Leitung (36b).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (24) des Fixierbadtanks (21), der Überlauf (34) der Elektrolysezelle (31) und der Überlauf (14) des Fixierbadtanks (11) zueinander derart angeordnet sind, daß die Fixierlösung gravitativ durch eine den Fixierbadtank (21) und die Elektrolysezelle (31) verbindenden Leitung (24a) in die Elektrolysezelle (31) und von der Elektrolysezelle durch eine die Elektrolysezelle und Fixierbadtank (11) verbindenden Leitung (18) in den Fixierbadtank (11) fließt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überlauf (14) als Systemüberlauf für die Fixierlösung der mit dem Elektrolysegerät (30) verbundenen Entwicklungsmaschinen (10, 20) ausgebildet ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verteiler (35b) in der Leitung (35a) zur Zuführung von Fixierlösung zur Elektrolysezelle (31) und dem Fixierbadtank (21) angeordnet ist und daß mittels eines in der Leitung (25) angeordneten Ventils (39) der Durchfluß zum Fixierbad (21) einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (39) auf einen Durchfluß von 0,8 bis 1,2 l/m in Fixierlösung einstellbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Magnetventil (40) in der die Umwälzpumpe (35) und Fixierbadtank (11) verbindenden Leitung (41) angeordnet ist, das bei ausgeschalteter Umwälzpumpe (35) und Elektrolysestroms der Elektrolysezelle (31) die Leitung (41) flüssigkeitsmäßig sperrt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Strömungswächter (37) in der Leitung (36b) für den Umwälzkreislauf der Fixierlösung der Elektrolysezelle vorgesehen ist, der bei Unterschreitung einer vorgegebenen Durchflußrate an Fixierlösung das Magnetventil (40) veranlaßt, die Leitung (41) zu sperren.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Umwälzpumpen (12, 22, 35), das Magnetventil (40), der Strömungswächter (37) und Elektroden (32a, 32b) der Elektrolysezelle mit einer Steuereinheit verbunden und von dieser gesteuert werden.






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