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BLUMENVERPACKUNG - Dokument DE69502629T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69502629T2 11.02.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0787104
Titel BLUMENVERPACKUNG
Anmelder Veer, Gijs de, Amsterdam, NL
Erfinder SWART, Annelies, NL-9712 PV Groningen, NL
Vertreter Schoppe & Zimmermann, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69502629
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.08.1995
EP-Aktenzeichen 959280330
WO-Anmeldetag 15.08.1995
PCT-Aktenzeichen NL9500272
WO-Veröffentlichungsnummer 9612662
WO-Veröffentlichungsdatum 02.05.1996
EP-Offenlegungsdatum 06.08.1997
EP date of grant 20.05.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.02.1999
IPC-Hauptklasse B65D 85/50
IPC-Nebenklasse B65D 81/36   A47G 7/06   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für Blumen, Süßwaren und andere Verbrauchsgüter oder Objekte gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Eine derartige Verpackung für Blumen ist aus der FR-A-2 073 247 bekannt. Diese Schrift lehrt eine Verpackung zum Tragen einer einzelnen Blume, wobei diese Verpackung ein unteres Teil, das spitzwinkelig ist, und ein sphärisches oberes Teil aufweist. Die Verpackung kann in eine stationäre Konfiguration transformiert werden, indem das obere sphärische Teil umgedreht wird und nachfolgend das untere Teil auf der Oberseite desselben plaziert wird. Dies ist jedoch aufgrund der Tatsache, daß gemäß dieser Schrift das untere Teil vor dem Plazieren desselben auf dem sphärischen Teil eine Umdrehung und Abflachung erfordert, sehr mühevoll. Diesbezüglich ist ferner eine getrennte Handhabung der Blume erforderlich.

Weitere bekannte Verpackungen, die für Blumen verwendet werden, werden nachfolgend umrissen. Beispielsweise lehrt die EP-A-0 240 628 eine Verpackung für Blumen, die in einer ersten Konfiguration im wesentlichen als eine herkömmliche Verpackung zur Verwendung beim Transport von Blumen verwendet werden kann. Die Verpackung kann in eine zweite, stationäre Konfiguration transformiert werden, in der dieselbe eine freistehende Vase bildet.

Ein Problem dieser bekannten Verpackung besteht darin, daß es relativ mühevoll ist, dieselbe aus der ersten Transportkonfiguration in die zweite stationäre Konfiguration zu transformieren, da dies das Ein- und Ausfalten mehrerer Beinabschnitte einschließt.

Ein weiteres Problem dieser bekannten Verpackung besteht darin, daß dieselbe in der stationären Konfiguration relativ instabil ist, da die Trägerbeine aus einem flachen Material bestehen, es sei denn ein sehr starres Material ist verwendet. Jedoch macht die Verwendung eines starren Materials das Transformieren der Verpackung in die stationäre Konfiguration noch mühevoller.

Ein drittes Problem dieser bekannten Verpackung besteht darin, daß dieselbe einen unflexiblen Bodeneinsatz aufweist, der die Kosten der Verpackung und den Raum, der durch eine Vielzahl der Verpackungen vor der Verwendung besetzt wird, erhöht.

Das US-Patent 1,270,554 (Rubel) offenbart eine Kombination aus Versand-Box und Vase, die allgemein zwei Abschnitte umfaßt, die miteinander verstiftet und zur Wiederzusammenfügung als eine Vase trennbar sind. Die Vorrichtung umfaßt zwei getrennte Abschnitte, einen oberen Abschnitt und einen unteren Abschnitt, von denen beide spitz zulaufend sind. Die zwei Abschnitte sind durch ein Paar von Schrauben oder Stiften befestigt. Durch die Beseitigung der Stifte oder Schrauben wird der obere Abschnitt von dem unteren Abschnitt entfernt, wobei der untere Abschnitt dann auf eine umgedrehte Art und Weise in den oberen Abschnitt eingefügt wird. Der obere Abschnitt wird dann ein Boden oder ein Stand für die Vorrichtung, wobei die Vorrichtung nachfolgend als eine Vase verwendet werden kann.

Ein Problem dieser bekannten Verpackung besteht darin, daß die Umwandlung von der ersten in die zweite Konfiguration aufgrund der erforderlichen Verwendung von Schrauben oder Stiften zum Sicherstellen der Verbindung des unteren und des oberen Teils in der ersten Konfiguration ziemlich mühevoll ist.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackung für Blumen, Süßwaren oder andere Verbrauchsgüter zu liefern, die aus einer ersten Konfiguration einfacher in eine zweite Konfiguration gebracht werden kann, die in der zweiten stationären Konfiguration stabiler ist, und die aus schließlich aus einem dünnwandigen Material, beispielsweise einer (biologisch abbaubaren) Kunststoffplatte oder Faserplatte, hergestellt werden kann.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch das Liefern einer Verpackung des Typs, der in dem Einleitungsabsatz definiert ist, mit den charakterisierenden Merkmalen des Anspruchs 1 erreicht.

Die Verpackung kann beispielsweise aus einem einzelnen oder einem zweiteiligen Rohling hergestellt werden.

In der ersten Konfiguration ist die Verpackung dimensioniert, um lateral einen vollständigen Blumenstrauß umhüllen zu können, so daß die Blumen vor einer Beschädigung geschützt sind.

Eine Transformation der Verpackung aus der ersten Konfiguration in die zweite Konfiguration kann ohne weiteres erreicht werden, indem das obere Teil von dem unteren Teil getrennt wird, beispielsweise entlang einer verdünnten Linie, die das obere und das untere Teil begrenzt, wenn die Verpackung in der ersten Konfiguration ist. Dann muß das obere Teil umgedreht werden, so daß das allgemein relativ breite obere Ende des oberen Teils in der ersten Konfiguration nach unten ausgerichtet ist und in der zweiten stationären Stellung das untere Ende bildet. Danach wird das untere Teil in das obere Teil eingefügt, bis das untere Teil durch das obere Ende des oberen Teils unterstützt wird.

In der zweiten stationären Konfiguration liefert das obere Teil einen stabilen Träger für das untere Teil unmittelbar benachbart zu dem oberen Ende des unteren Teils, was die Verwendung der Verpackung als eine Vase für relativ große Blumensträuße bei einem geringen Risiko eines Umfallens ermöglicht.

Das obere Teil kann in der ersten Konfiguration mit einer Abdeckung versehen sein, wobei diese Abdeckung in der zweiten stationären Konfiguration als eine Basisplatte verwendet werden kann, um die Stabilität derselben weiter zu verbessern.

Spezielle Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen dargelegt.

Nachfolgend werden hierin Ausführungsbeispiele der Erfindung detailliert bezugnehmend auf die Zeichnungen beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine Vorderansicht der Verpackung gemäß der Erfindung in der ersten Konfiguration.

Fig. 2 eine Draufsicht einer Verpackung gemäß der Erfindung in der ersten Konfiguration.

Fig. 3 eine Draufsicht, die den Rohling zeigt, aus dem die Verpackung gemäß der Erfindung gebildet wird.

Fig. 4 eine Vorderansicht der Verpackung gemäß der Erfindung in der zweiten Stellung.

Fig. 5 eine Draufsicht der Verpackung gemäß der Erfindung in der zweiten Stellung.

Fig. 6 einen Querschnitt des Ausschnitts A in Fig. 5 der Verpackung gemäß der Erfindung.

Die Verpackung ist in der ersten Konfiguration, die in Fig. 1 gezeigt ist, entlang gerader Linien von der Oberseite 6 zu der Unterseite 7 konisch spitz zulaufend; in dieser Konfiguration ist die Verpackung beispielsweise für den Transport von Blumen verwendbar.

Die vorher genannte Verpackung umfaßt ein unteres Teil 1 und ein oberes Teil 2; in der ersten Konfiguration sind diese zwei Teile lösbar miteinander verbunden.

Das untere Teil 1 besitzt einen radial äußeren Vorsprung 3, der sich um den Umfang des oberen Endes desselben erstreckt; an seinem unteren Ende 7 ist das untere Teil 1 im wesentlichen spitzwinkelig. Oberhalb des Vorsprungs 3 ist eine abtrennbare schwingungsförmige Linie 4 vorgesehen, so daß das untere Teil 1 entlang der Linie 4 von dem oberen Teil 2 abtrennbar ist.

Nun bezugnehmend auf Fig. 3 ist dort dargestellt, daß die Verpackung gemäß der Erfindung aus einem ein- oder zweiteiligen dünnwandigen Material, beispielsweise einer (biologisch abbaubaren) Kunststoffplatte oder Faserplatte hergestellt werden kann. Die Kunststoff- oder Faser-Platte ist mit einer gedünnten Linie 4, einem radialen äußeren Vorsprung 3 auf dem unteren Teil 1 und einem radialen inneren Vorsprung auf dem oberen Teil 2 versehen.

Der Rohling wird durch Falten und nachfolgendes Schweißen entlang einer geraden Linie 5, die sich von dem oberen Ende 6 des oberen Teils 2 zu dem unteren Ende 7 des unteren Teils 1 der Verpackung erstreckt, in ein konisch spitz zulaufendes Objekt ausgebildet. Wenn die Verpackung für Blumen verwendet wird, ist es wesentlich, daß die geschweißte Linie 5 eine Wasserfeste Dichtung liefert.

Aufgrund der konisch spitz zulaufenden Form entlang der geraden Linie von der Oberseite zu der Unterseite kann eine Vielzahl von Verpackungen in ihrer ersten Konfiguration gestapelt werden, wobei der äußere Vorsprung die Möglichkeit eines entstehenden Vakuums verhindert, was andernfalls das Lösen der einzelnen Verpackungen von dem Stapel verhindern würde.

Die Verwendung der Verpackung gemäß der Erfindung wird nachfolgend hierin bezugnehmend auf deren Gebrauch für Blumen erklärt.

Zum Transport kann ein Blumenstrauß in die Verpackung in der ersten Konfiguration gemäß Fig. 1 gegeben werden.

Das untere Teil 1 der Verpackung ist wasserfest, um zu ermöglichen, daß die Blumen während des Transports in den Genuß von Wasser kommen. Die Verpackung gemäß der Erfindung schützt die Blumen nicht nur davor, beschädigt zu werden, sondern ferner vor einer Entwässerung, was den Blumen einen überschüssigen Wert verleiht.

Zum Zusammenbauen der zweiten stationären Konfiguration wird die Verpackung der ersten Konfiguration in zwei Teile geteilt, das untere Teil 1 und das obere Teil 2; die Unterteilung findet entlang der schwingungsförmigen Linie 4 statt.

Das untere Teil 1 besitzt ein offenes oberes Ende 9 und ein geschweißtes unteres Ende 7. Das untere Teil 1 ist wasserfest und besitzt einen radialen äußeren Vorsprung 3 an seinem oberen Ende 9.

Das obere Ende 2 besitzt einen Querschnitt an seinem oberen Ende 6, der größer ist als der Querschnitt an seinem unteren Ende 10.

In der zweiten stationären Konfiguration ist das obere Teil 2 umgedreht, so daß das obere Ende 6 des oberen Teils 2 nach unten ausgerichtet ist und dann in der zweiten Konfiguration des Gehäuses das untere Ende bildet.

Das untere Teil 1 wird in das umgedrehte obere Teil 2 eingebracht, wie in Fig. 4 gezeigt ist.

Die Querschnittansicht von Fig. 6 zeigt, wie das nun obere Ende 10 des oberen Teils 2 den äußeren Vorsprung 3 des unteren Teils 1 trägt.

Das untere Teil 1 hängt mit seinem radialen äußeren Vor sprung 3, der an dem oberen Ende 9 des unteren Teils vorgesehen ist, auf der Kante des oberen offenen Endes 10 des oberen Teils 2.

Das obere Teil 2 liefert einen stabilen Träger für das untere Teil 1, so daß die Verpackung als eine Vase für relativ große Blumensträuße bei einem geringen Risiko eines Umfallens verwendet werden kann. Die Stabilität kann weiter verbessert sein, indem eine Abdeckung (nicht gezeigt), die während des Transports auf der Oberseite des oberen Teils 2 vorgesehen sein kann, als eine Basisplatte für das obere Teil 2 in der zweiten stationären Stellung, das dann das untere Teil ist, verwendet wird.


Anspruch[de]

1. Eine im wesentliche konisch geformte Verpackung für Blumen, Süßwaren und andere Verbrauchsgüter oder Objekte, die von einer ersten Konfiguration in eine zweite Konfiguration transformierbar ist, wobei die Verpackung in der ersten Konfiguration (Fig. 1) ein unteres Teil (1) und ein oberes Teil (2) aufweist, wobei das untere Teil (1) ein unteres im wesentlichen spitzwinkeliges Ende (7) aufweist und an seinem oberen Ende einen Querschnitt aufweist, der kleiner ist als der Querschnitt des oberen Teils (2), wobei das obere Ende des unteren Teils (1) in der ersten Konfiguration (Fig. 1) abnehmbar mit dem unteren Ende des oberen Teils (2) verbunden ist, und wobei das obere Teil (2) in der zweiten Konfiguration (Fig. 4) umgedreht ist, um zu bewirken, daß das untere und das obere Ende desselben die Position wechseln, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das untere Teil (1) als auch das obere Teil (2) im wesentlichen konisch geformt sind, und daß das untere Teil (1) in der zweiten Konfiguration in das obere Teil (2) eingefügt und durch das dann obere Ende des oberen Teils (2) in einer Position unmittelbar benachbart zu dem oberen Ende des unteren Teils (1) gehalten ist.

2. Eine Verpackung gemäß Anspruch 1, bei der das untere und das obere Teil in der ersten Konfiguration (Fig. 1) eine Einheit bildend aneinander befestigt sind, wobei das untere Teil (1) zumindest einen radialen nach außen gerichteten Vorsprung (3) aufweist, der von dem unteren Ende desselben beabstandet ist, und bei der das untere Teil (1) in der stationären Konfiguration (Fig. 4) durch das obere Ende des oberen Teils (2) an dem oder jedem Vorsprung (3) gehalten ist.

3. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der vorhergenden Ansprüche, bei der das untere und das obere Teil in der ersten Konfiguration (Fig. 1) eine Einheit bildend aneinander befestigt sind, wobei das obere Teil (2) zumindest einen radialen nach innen gerichteten Vorsprung aufweist, und bei der der oder jeder radiale nach innen gerichtete Vorsprung in der zweiten Konfiguration (Fig. 4) das obere Ende des oberen Teils (2), das den unteren Teil (1) trägt, bildet.

4. Eine Verpackung gemäß Anspruch 2 oder 3, bei der der oder jeder Vorsprung in der Form einer Prägung vorgesehen ist.

5. Eine Verpackung gemäß Anspruch 2 oder 3, bei der der Vorsprung sich um die Verpackung erstreckt.

6. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der vorhergenden Ansprüche, die einen konisch verjüngten Abschnitt aufweist, der durch eine Linie (4) geschnitten wird, entlang der das obere Teil (2) von dem unteren Teil (1) abnehmbar ist, wobei die Linie (4) eine Schwingungsstruktur aufweist, derart, daß vorstehende Teile entlang der Linie des unteren Teils 1 in der zweiten Konfiguration (Fig. 4) durch vorspringende Teile entlang der Linie des oberen Teils (2) gehalten werden können.

7. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der vorhergenden Ansprüche, die in der ersten Konfiguration (Fig. 1) von der Oberseite zu der Unterseite im wesentlichen kontinuierlich verjüngt ist, so daß die Verpackung in eine identische zweite Verpackung geschachtelt werden kann.

8. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der vorhergenden Ansprüche, die in der ersten Konfiguration (Fig. 1) entlang im wesentlichen gerader Linien von dem oberen Ende zu dem unteren Ende verjüngt ist.

9. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der Ansprüche 1 bis 8, bei der das obere Ende des oberen Teils (2) in der ersten Konfiguration (Fig. 1) mit einer Abdeckung versehen ist, wobei die Abdeckung als eine Basisplatte verwendbar ist, um in der zweiten, stationären Konfiguration (Fig. 4) das untere Ende des dann unteren Teils (2) zu tragen.

10. Eine Verpackung gemäß einem beliebigen der vorhergenden Ansprüche, bei der das untere Teil (1) einen wasserdichten Boden hat.

11. Eine Verpackung gemäß Anspruch 9, die aus einem einzelnen flachen Werkstück gebildet ist.

12. Eine Verpackung gemäß Anspruch 10, bei der das Werkstück aus einem biologisch abbaubaren Kunststoffmaterial besteht und entlang einer Linie, die sich von dem oberen Ende zu dem unteren Ende der Verpackung erstreckt, geschweißt ist.







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