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Dokumentenidentifikation DE19502460C2 18.02.1999
Titel Klippbefestigung für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte sowie Verfahren zu deren Herstellung
Anmelder J. S. Staedtler GmbH & Co, 90427 Nürnberg, DE
Erfinder Klein, Wolfgang, 75173 Pforzheim, DE;
Rohm, Anton, 75228 Ispringen, DE
DE-Anmeldedatum 28.01.1995
DE-Aktenzeichen 19502460
Offenlegungstag 01.08.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 18.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.02.1999
IPC-Hauptklasse B43K 25/00
IPC-Nebenklasse B43K 25/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Klippbefestigung für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte sowie ein Verfahren zu deren Herstellung.

Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Lösungen für derartige Klippbefestigungen sowie für die Gestaltung und die Montage des Klipps bekannt.

So zeigt JP-GM/AS 45-26650 einen Klipp mit einem direkt angeformten Abschlußkopf für ein als Filzstift gestaltetes Schreib- oder Malgerät.

Die Befestigung erfolgt hierbei mittels hinterschnittiger, nut- und federartiger Formschlußzonen zwischen Klemmzonen am Abschlußkopf und einer rückwärtigen hinterschnittigen Aussparung am Schaftende des Schreibgerätes. Nachteilig hierbei ist unter anderem, daß die Befestigung bei schräg wirkenden Seitenkräften ggf. unbeabsichtigt gelöst werden kann. Außerdem kann diese Verbindung nicht zerstörungsfrei demontiert werden, sofern dies gewünscht wird.

Das DE-GM 13 14 492 beschreibt eine Halteklammer, bestehend aus einem federnden Klemmbügel und einem Teller für Füllfederhalter und Füllbleistifte, wobei auf der Deckseite des Tellers eine Fabrikmarke oder ein sonstiges Kennzeichen angebracht ist.

Ähnlich ist auch der aus DE-OS 21 40 925 ersichtliche Klipp gestaltet und befestigt.

Als Befestigungsvorrichtung dient hierbei eine von innen aufgeschraubte Mutter.

Nachteilig an diesen, mit einem Gewinde ausgebildeten, Halteklammern ist es, daß sie in das Gehäuse eingeschraubt oder mit einer Gewindemutter befestigt werden müssen.

Hierbei ist in der Regel eine Verdrehsicherung gegen unbeabsichtigtes Abschrauben nicht gegeben. Außerdem sind Schraubverbindungen relativ teuer in der Gesamtherstellung und umständlich zu Demontieren, wenn dies gewünscht wird.

Aus der DE-OS 20 48 415 ist es außerdem bekannt, einen Klipp mit einem angeformten flachen Grundteil zu versehen, das Hinterschneidungen aufweist und in eine Aussparung einer Kappe eingesetzt wird. Zur sicheren Befestigung wird ein Haltering als Befestigungsvorrichtung eingesetzt, der formschlüssig in Halterippen am Grundteil einrastet. Diese einfache und sichere Bauweise und Anordnung läßt sich nicht mehr zerstörungsfrei demontieren und ist somit insbesondere für auswechselbare Systeme ungeeignet. Außerdem lassen sich großflächige Abschlußköpfe nicht oder nur schwer am Grundteil oder am Klipp selbst anbringen.

Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, eine Klippbefestigung für einen mit einem Abschlußkopf versehenen Klipp für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte, zu schaffen, die wirtschaftlich hergestellt werden kann, wobei der Klipp leicht montiert und sicher im Gehäuse des Gerätes oder dessen Kappe befestigt werden kann und ggf. nach Bedarf auch wieder ohne Beschädigung demontierbar ist.

Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Darüber hinaus soll ein Herstellungsverfahren zur Erzielung der Klippbefestigung und zur leichten aber sicheren Befestigung und eventuellen Demontage derartiger Klippse vorgegeben werden.

Ein bevorzugtes und vorteilhaftes Verfahren zur Montage eines Klipps in einem Gehäuse oder in einer Kappe und zu dessen sicherer Befestigung, ist im Anspruch 18 dargestellt. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den jeweiligen Unteransprüchen umfaßt.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einiger Ausführungsbeispiele mit Hilfe der Zeichnungen näher beschrieben.

Hierbei zeigen:

Fig. 1 eine Zusammenstellung, wobei der Klipp formschlüssig in das Gehäuse eingesetzt ist;

Fig. 2a einen Klipp, gekürzt,

Fig. 2b eine Variante des Klipps nach Fig. 2a,

Fig. 3 ein gekürztes Gehäuse,

Fig. 4a eine erste Sicherungsbuchse;

Fig. 4b eine varierte Form einer Sicherungsbuchse;

Fig. 5 einen ersten Montageschritt (A) zum Einsetzen des Klipps;

Fig. 6 einen zweiten Montageschritt (B) bei der Klippmontage;

Fig. 7 einen dritten Montageschritt (C) für die Klippbefestigung;

Fig. 8 einen abschließenden Verfahrensschritt (D) bei der Klippmontage und der Befestigung.

In Fig. 1 ist bei einer erfindungsgemäßen Klippbefestigung der Klipp 1 mit angeformtem Abschlußkopf 15 in einem Gehäuse 2 montiert. Dieses Gehäuse 2 kann wahlweise ein Teil des Schaftes oder einer Verschlußkappe eines Schreib-, Zeichen- oder Malgerätes sein. Der mit einem Klippknopf 11 versehene Klippbügel 10 des Klipps 1, ist mit einem an einem Steg 12 angeordneten und Abstufungen aufweisenden Abschlußkopf 15 versehen, wobei der am Klippbügel 10 endseitig angeformte Steg 12 des Klipps 1 in seiner Breite an eine Aussparung 25 in der Gehäusewand 21 angepaßt ist und nach der Montage in dieser Aussparung 25 unverrückbar lagert. Die Verschlußfläche 38 und der Durchbruch 26 im Gehäuse 2 liegen hierbei vorteilhafterweise direkt unter dem Steg 12, wobei die Verschlußfläche 38 den Durchbruch 26 vollständig ausfüllt und mit der Außenfläche der Gehäusewand 21 allseitig bündig abschließt. Hierdurch wird insbesondere auch der optische Eindruck der gesamten Montage nicht nachteilig beeinflußt, weil die Gehäusewand 21 praktisch rundum geschlossen bleibt und der einzige Durchbruch unter dem Klippbügel 11 liegt. Die umlaufende Kopfseite 17 des Abschlußkopfes 15 ist in Form und Größe der Stirnbohrung 24 des Bördelrandes 22 des Gehäuses 2 angepaßt - oder umgekehrt - und ist nach der Montage innerhalb dieser angeordnet. Der Abschlußkopf 15 besitzt einen (hier nicht sichtbaren) vergrößerten Kopfbund (16) als innere Abstützung und stirnseitig auf seiner Kopffläche 18 ein Kopfmotiv 19, das zudem zwei seitlich überragende Krallen aufweist, die ihrerseits ebenfalls den Bördelrand 22 axial und radial durchdringen.

An dem in Fig. 2a verkürzt dargestellten Klipp 1 ist am Steg 12 ein Stegansatz 14 angeordnet. Dieser Stegansatz 14 überragt in seiner Höhe den Kopfbund 16 axial um die Wandstärke des Bördelrandes (22) des Gehäuses (2) und wird seitlich durch seine Stegseiten 13 begrenzt, die in montiertem Zustand an den Seitenwänden der Aussparung (25) im Gehäuse (2) anliegen. Die Dicke des Steges 12 und die Dicke bzw. Höhe des Stegansatzes 14 entsprechen im wesentlichen der axialen Höhe der Aussparung (25) des Gehäuses (2).

Der ebenfalls verkürzte Klipp 1 in Fig. 2b ist eine Variante des Klipps 1 nach Fig. 2a, wobei hier der Steg 12' über dem Kopfbund 16 direkt an oder in die Kopfseite 17 des auf der Kopffläche 18 und auf der Kopfseite 17 mit einem differenzierten Kopfmotiv 19 versehenen Abschlußkopfes 15 mündet. Die Dicke des Steges 12' entspricht hierbei im wesentlichen der axialen Höhe der Aussparung (25) des Gehäuses (2). Insgesamt besteht der Klipp 1 im wesentlichen aus dem Klippbügel 10 mit angeformtem Klippknopf 11, dem Steg 12, mit ggf. angeformtem Stegansatz 14, dem Abschlußkopf 15 und dem Kopfbund 16 und ist vorteilhafterweise einstückig ausgebildet.

Aus produkt- und fertigungstechnischen Gründen ist es von Vorteil, wenn der Klipp 1 ganz aus Metall besteht und im Biege- oder Umformverfahren hergestellt wird.

Alternativ kann der gesamte Klipp 1 natürlich auch besonders preiswert einstückig aus thermoplastischem Kunststoff bestehen und im Spritzgießverfahren hergestellt und ggf. zusätzlich metallisiert, d. h. mit einer dünnen Metallschicht überzogen, werden.

Das in Fig. 3 verkürzt gezeigte Gehäuse 2 stellt das obere Ende des Schaftes oder der Verschlußkappe eines Schreib- Zeichen- oder Malgerätes dar, dessen Gehäusewand 21 in einen radial eingezogenen Bördelrand 22 mündet, der eine konzentrische Stirnbohrung 24 offen läßt. Die Gehäusewand 21 wird axial und radial von einer oben offenen Aussparung 25 durchbrochen, die nach unten in einen von einer Durchbruchkante 27 axial begrenzten Durchbruch 26 mündet. In diesen Durchbruch 26 greift in montiertem Zustand eine Rastnase (36) ein, die sich mit einer Stützfläche (37) an der Durchbruchkante 27 abstützt.

Die durch den Bördelrand 22 begrenzte Stirnbohrung (24), dient zur Aufnahme des Abschlußkopfes (15) des Klipps (1) und die Aussparung 25, zur Aufnahme des Steges (12) bzw. Stegansatzes (14) des Klipps (1).

Zudem ist ein weiterer Durchbruch 26' mit einer unteren Durchbruchkante 27' angeordnet, zur Aufnahme einer weiteren Rastnase (36').

Beide Durchbrüche 26 und 26' können sowohl zusammen als auch vorteilhaft und in alternativen Ausführungen getrennt voneinander vorgesehen werden. Im Übrigen ist die Gestaltung und die Anordnung der Durchbrüche und der zugehörigen Rastnasen im Rahmen der konstruktiven Möglichkeiten beliebig wählbar. Von Vorteil kann es für bestimmte Ausführungen hierbei auch sein, wenn z. B. zwei, drei oder vier Durchbrüche 26' und zugehörige Rastnasen 36' angeordnet werden, da hierdurch eine besonders sichere Befestigung des Sicherungskörpers (3) ermöglicht wird. Die Stirnfläche 23 am Bördelrand 22 schließt üblicherweise bündig mit der Oberfläche des Steges (12') bzw. des Stegansatzes (14) ab.

In Fig. 4a ist ein Sicherungskörper 3 dargestellt und eine varierte Ausführungsform hiervon in Fig. 4b. Der Sicherungskörper 3 dient als Befestigungsvorrichtung und ist mit einer oder mit mehreren, eine Rastnase 36, 36' aufweisende(n), Federlasche(n) 35, 35' versehen. Diese Federlaschen 35, 35' werden jeweils durch mindestens zwei radiale Einschnitte 34 in der Außenfläche 31 des Sicherungskörpers 3 gebildet. Die Rastnasen 36, 36' entsprechen in ihrer radialen Tiefe im wesentlichen der Dicke der Gehäusewand (21) des Gehäuses (2). Die Breite und die Höhe der Rastnasen 36, 36' entsprechen zudem im wesentlichen der Breite und der Höhe der Durchbrüche (26, 26') des Gehäuses (2). Zur Erzielung eines festen Paßsitzes ist die Außenfläche 31 des Sicherungskörpers 3 nach Form und Größe im wesentlichen der Innenbohrung des Gehäuses (2) in dessen Befestigungsabschnitt für den Klipp (1) angepaßt. Um die Funktion jeder Federlasche 35, 35' sicherzustellen, besitzt der Sicherungskörper 3 je Federlasche 35, 35' zwei radial durchgehende Einschnitte 34 und eine axial durchgehende Bohrung 32, in die die Federlaschen 35, 35' bei Bedarf um ihren Drehpunkt 39, 39' sowohl bei der Montage als auch bei einer beabsichtigten zerstörungsfreien Demontage radial nach Innen ausweichen können. Hierbei ist die axiale Höhe der Rastnasen 36, 36' und deren axialer Abstand zur Stirnfläche 33, in Verbindung mit dem axialen Abstand der Stützflächen (37, 37') zum Bördelrand (22), derart bemessen, daß in montiertem Zustand die Stirnfläche 33 des Sicherungskörpers 3 den Kopfbund (16) des Abschlußkopfes (15) berührt und von unten spielfrei gegen den Bördelrand (22) des Gehäuses (2) fest andrückt. In fertig montiertem Zustand federn die Rastnasen 36, 36' radial nach außen und in den Durchbruch (26, 26') des Gehäuses (2) in der Art, daß die Stützflächen 37, 37' an der Durchbruchkante (27, 27') zum Anliegen kommen, wobei die Rastnasen 36, 36' die Aussparungen (26, 26') praktisch vollständig verschließen und die Verschlußflächen 38, 38' mit der Mantelfläche der Gehäusewand (21) bündig sind.

Die Fig. 5 bis 8 zeigen ein Herstellungsverfahren zur Erzielung einer vorgeschlagenen Klippbefestigung auf, wobei die einzelnen Verfahrensschritte A bis D für die Montage und Befestigung des Klipps 1 in dem Gehäuse 2 und die Anbringung des Sicherungskörpers 3 dargestellt sind. In einem ersten Montageschritt A wird hierbei der mit dem Abschlußkopf 15 versehene Klipp 1 zunächst gegenüber dem Gehäuse 2 um ca. 90 Grad gedreht und von oben und mit dem Abschlußkopf 15 voran, in die Stirnbohrung 24 des Gehäuses 2 eingesetzt. Hierbei wird vorteilhaft der axial durchgehend offene Verlauf der Aussparung 25 und des Durchbruchs 26 zur Einführung des praktisch übergroßen Kopfbundes 16 ausgenützt. Anschließend erfolgt in weiteren Montageschritten B und C zunächst eine ca. 90-gradige Korrekturdrehung (B) und eine axiale und radiale Korrektur C des Klipps 1, bis die Längsachsen des Klipps 1 und des Gehäuses 2 etwa fluchten und bis der Klippknopf (11) lose an der Gehäusewand (21) anliegt. Der Abschlußkopf 15 tritt hierbei bereits durch die Stirnbohrung 24 aus und der Stegansatz 14 füllt die Aussparung 25 aus, während der Durchbruch 26 und die Durchbruchkante 27 noch offen und frei bleiben. Mit einem weiteren Montageschritt D wird das Sicherungselement 3 von unten in das Gehäuse 2 eingesetzt und bis zur Anlage am Kopfbund (16) des Abschlußkopfes 15 eingedrückt. Das Einsetzen des Sicherungskörpers 3 erfolgt derart, daß der Sicherungskörper axial eingeschoben wird, wobei die Rastnase 36 am Drehpunkt 39 federnd radial nach innen ausweicht und dann, wenn die axiale Endposition erreicht ist, durch radiales Auffedern in den Durchbruch 26 des Gehäuses 2 eintritt und diesen im wesentlichen ausfüllt. Hierbei stützt sich dann die Stützfläche 37 der Rastnase 36 auf der Durchbruchkante 27 des Durchbruchs 26 im Gehäuse 2 ab und hält den Sicherungskörper 3 axial unverrückbar fest. Eine beabsichtigte Demontage erfolgt durch Eindrücken der Rastnase(n) 36, 36' und gleichzeitigen axialen Druck auf den Abschlußkopf 15 bis eine Entriegelung erfolgt ist und das Sicherungselement entnommen werden kann.

Bezugszeichenliste

1Klipp

10Klippbügel (an 1)

11Klippknopf (an 1)

12, 12'Steg (an 1)

13Stegseite (an 12, 12', 14)

14Stegansatz (an 12)

15Abschlußkopf (an 1)

16Kopfbund (an 15)

17Kopfseite (an 15)

18Kopffläche (an 15)

19Kopfmotiv (an 15)

2Gehäuse

21Gehäusewand (an 2)

22Bördelrand (an 21)

23Stirnfläche (an 22)

24Stirnbohrung (in 22)

25Aussparung (in 21)

26, 26'Durchbruch (in 21)

27, 27'Durchbruchkante (an 26, 26')

3Sicherungskörper

31Außenfläche (an 3)

32Bohrung (in 3)

33Stirnfläche (an 3)

34Einschnitte (in 3)

35, 35'Federlasche (an 3)

36, 36'Rastnase (an 3)

37, 37'Stützfläche (an 35, 35')

38, 38'Verschlußfläche (an 36, 36')

39, 39'Drehpunkt (an 3/35, 35')

Montageschritte:

AVormontage (gedreht, senkrechte Klippeinführung)

BDrehung (waagrechte Positionierung des Klipp)

CKorrektur (senkrechte Ausrichtung des Klipp)

DEndmontage (Sicherung senkrecht von unten in das Gehäuse einführen und nachpressen)


Anspruch[de]
  1. 1. Klippbefestigung für Schreib-, Zeichen- oder Malgeräte, wobei der Klipp einen Abschlußkopf aufweist und mit diesem über einen Steg fest verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,

    daß der am Klippbügel (10) des Klipps (1) endseitig angeformte Steg (12, 12') in seiner Breite an eine Aussparung (25) des Gehäuses (2) eines Schreib-, Zeichen- oder Malgerätes angepaßt ist und nach der Montage in dieser Aussparung (25) unverrückbar lagert,

    daß die umlaufende Kopfseite (17) des Abschlußkopfes (15) nach Form und Größe einer Stirnbohrung (24) eines am Gehäuse (2) angeordneten Bördelrandes (22) angepaßt und nach der Montage in dieser angeordnet ist,

    daß der Abschlußkopf (15) einen im Durchmesser vergrößerten Kopfbund (16) aufweist

    und daß eine als Sicherungskörper (3) ausgebildete Befestigungsvorrichtung den Klipp (1) bzw. dessen Abschlußkopf (15) im Gehäuse (2) festhält.
  2. 2. Klippbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der am Klipp (1) angeordnete Abschlußkopf (15) stirnseitig ein Emblem oder ein sonstiges Kopfmotiv (19) aufweist.
  3. 3. Klippbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (12') oberhalb dem Kopfbund (16) direkt an oder in die Kopfseite (17) mündet.
  4. 4. Klippbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Steg (12) ein Stegansatz (14) angeordnet ist.
  5. 5. Klippbefestigung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stegansatz (14) den Kopfbund (16) axial um die Wandstärke des Bördelrandes (22) des Gehäuses (2) überragt.
  6. 6. Klippbefestigung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Steges (12') bzw. die Dicke des Steges (12) zusammen mit der Höhe des Stegansatzes (14) im wesentlichen der axialen Höhe der Aussparung (25) entsprechen.
  7. 7. Klippbefestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klipp (1) insgesamt und zusammen mit dem Klippknopf (11), dem Steg (12, 12'), dem Abschlußkopf (15) und dem Kopfbund (16) einstückig ausgebildet ist.
  8. 8. Klippbefestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klipp (1) aus Metall besteht und im Biege- oder Umformverfahren hergestellt wurde.
  9. 9. Klippbefestigung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Befestigungsvorrichtung als Sicherungskörper (3) ausgebildet ist und mindestens eine, mit einer Rastnase (36, 36') versehene, Federlasche (35, 35') aufweist.
  10. 10. Klippbefestigung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Federlaschen (35, 35') durch mindestens zwei radiale Einschnitte (34) in die Außenfläche (31) des Sicherungskörpers (3) gebildet werden.
  11. 11. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, das die Rastnase(n) (36, 36') in ihrer radialen Tiefe der Dicke der Gehäusewand (21) des Gehäuses (2) entspricht bzw. entsprechen und daß ihre Außenflächen Verschlußflächen (38, 38') bilden.
  12. 12. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite und die Höhe der Rastnase(n) (36, 36') im wesentlichen der Breite und der Höhe des Durchbruchs (26, 26') im Gehäuse (2) entsprechen.
  13. 13. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungskörper (3) eine, mit einer Rastnase (36) versehene, Federlasche (35) aufweist.
  14. 14. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungskörper (3) zwei oder drei, mit jeweils einer Rastnase (36') versehene, Federlaschen (35') aufweist.
  15. 15. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche (31) des Sicherungskörpers (3) nach Form und Größe im wesentlichen der Innenbohrung des Gehäuses (2) in dessen Befestigungsabschnitt für den Klipp entspricht.
  16. 16. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Sicherungskörper (3) eine Bohrung (32) aufweist, in die die Federlasche(n) (35, 35') radial nach innen ausweichen kann bzw. können.
  17. 17. Klippbefestigung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Höhe der Rastnase(n) (36, 36') und deren axialer Abstand zur Stirnfläche (33) derart bemessen ist bzw. sind, daß in montiertem Zustand die Stirnfläche (33) des Sicherungskörpers (3) den Kopfbund (16) des Abschlußkopfes (15) berührt und von unten spielfrei gegen den Bördelrand (22) des Gehäuses (2) drückt.
  18. 18. Verfahren zur Herstellung einer Klippbefestigung, nach einem der Ansprüche 1 bis 17, durch Montage und Befestigung des Klipps und der Befestigungsvorrichtung in einem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet,

    daß der mit dem Abschlußkopf (15) versehene Klipp (1) in einem ersten Montageschritt (A) zunächst gegenüber dem Gehäuse (2) um ca. 90 Grad gedreht und von oben und mit dem Abschlußkopf (15) voran, in die Stirnbohrung (24) des Gehäuses (2) eingesetzt wird,

    daß dann in Montageschritten (B) und (C) eine Korrekturdrehung um ca. 90 Grad und ein Anlegen des Klipps (1) an das Gehäuse (2) erfolgt, bis die Längsachsen des Klipps (1) und des Gehäuses (2) etwa fluchten und der Klippknopf (11) lose an der Gehäusewand (21) anliegt

    und daß in einem weiteren Montageschritt (D) der Sicherungskörper (3) von unten in das Gehäuse (2) eingeschoben und bis zur Anlage am Kopfbund (16) und zur sicheren Befestigung eingedrückt wird.
  19. 19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsetzen und Eindrücken des Sicherungskörpers (3) derart erfolgt, daß die Rastnase(n) (36, 36') des Sicherungskörpers (3) in den Durchbruch (26) eintritt bzw. in die Durchbrüche (26') des Gehäuses (2) eintreten und diese(n) im wesentlichen ausfüllt bzw. ausfüllen.
  20. 20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sich nach dem Einsetzen des Klipps (1) und des Sicherungskörpers (3) in das Gehäuse (2) die Stützfläche(n) (37, 37') der Federlasche(n) (35, 35') auf der Durchbruchkante (27) des Durchbruchs (26) bzw. auf den Durchbruchkanten (27') der Durchbrüche (26') im Gehäuse (2) abstützen.






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