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Werkzeughalter - Dokument DE19832792A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19832792A1 18.02.1999
Titel Werkzeughalter
Anmelder MST Corp., Ikoma, Nara, JP
Erfinder Mizoguchi, Haruki, Ikoma, Nara, JP
Vertreter Schoppe & Zimmermann, 81479 München
DE-Anmeldedatum 21.07.1998
DE-Aktenzeichen 19832792
Offenlegungstag 18.02.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.02.1999
IPC-Hauptklasse B23B 31/20
Zusammenfassung Ein Werkzeughalter umfaßt einen Halterkörper, eine Hülse, einen Zwischenstab, einen Klemmbolzen und einen Zugansatz. Die Hülse und der Zwischenstab sind durch Verschrauben einstückig aneinander befestigt. Der Ring wird über den Zwischenstab durch Drehen des Klemmbolzens in der ersten Richtung in den Halterkörper zurückgezogen und drückt und hält ein Schneidewerkzeug. Dabei kommt ein Kopf des Klemmbolzens in Druckkontakt mit einer gestuften Oberfläche des Halterkörpers durch Oberflächenreibung, und dreht sich. Andererseits wird, um das Schneidewerkzeug zu lösen, der Klemmbolzen in der zweiten Richtung, die zu der ersten Richtung entgegengesetzt ist, gedreht. In diesem Fall wird der Klemmbolzen über Stahlkugeln, die zwischen dem Kopf und einem Mittelloch des Halterkörpers eingefügt sind, durch Rollreibung gedreht, wobei die Hülse vorwärts nach außen gedrückt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Werkzeughalter und insbesondere auf einen Werkzeughalter zum Befestigen eines Schneidewerkzeugs, wie z. B. von Bohrern, von Endfräsern, usw., an einer Hauptspindel eines Maschinenwerkzeugs.

Bisher existieren Werkzeughalter, wie sie in Fig. 5 gezeigt sind. Dieser Werkzeughalter ist als Zurückziehtyp konfiguriert und umfaßt einen Hauptkörper 1, eine Federhülse 10, einen Zwischenstab 15, eine Klemmschraube 20 und einen Zugansatz 30. An dem axialen Mittenabschnitt des Hauptkörpers 1 ist ein Mittelloch 4 gebildet, das durch den Hauptkörper 1 von dem oberen Ende zu dem hinteren Ende läuft. Die Hülse 10 ist an dem vorderen verjüngten Lochabschnitt 4a des mittleren Lachs 4 befestigt und hält einen Schaftabschnitt 4a des Schneidewerkzeugs 40, dadurch, daß derselbe zu der hinteren Seite (in der Richtung des Pfeils "A") gezogen wird. Der vordere Abschnitt des Stabs 15 ist mit dem hinteren Abschnitt der Hülse 10 verbunden, wobei an dem hinteren Abschnitt die Klemmschraube 20 angeschraubt ist.

Bei diesem Werkzeughalter zieht ein Drehen der Klemmschraube 20 in der Richtung des Pfeils "a" (in der Vorwärtsrichtung) die Hülse 10 über den Stab 15 zurück und gibt der Hülse 10 eine Befestigungskraft an dem Maschinenwerkzeug 40. Um das Werkzeug 40 zu entfernen, wird die Klemmschraube 20 in der zu der Richtung des Pfeils "a" entgegengesetzten Richtung gedreht, wodurch die Befestigungskraft der Hülse aufgehoben wird. Um die Klemmschraube 20 zu drehen, wird der Zugansatz 30 entfernt, wobei ein hexagonaler Schlüssel (nicht dargestellt) an einem hexagonalen Loch 22 des Schraubenkopfes 20 angebracht wird, oder der Zugansatz 30 wird in Befestigung gehalten, und der hexagonale Schlüssel wird in das Durchgangsloch 31 eingeführt, um mit den hexagonalen Loch 22 verbunden zu werden.

Nun ist bei dem Werkzeughalter, der wie oben erläutert aufgebaut ist, das Drehmoment zum Drehen der Klemmschraube 20 in der umgekehrten Richtung, um das Werkzeug zu entfernen (um die Hülse herauszudrücken), größer als das Drehmoment Drehen der Klemmschraube 20 in der Vorwärtsrichtung, um das Werkzeug zu befestigen (die Hülse zurückzuziehen). Dies ist aufgrund eines Beißphänomens der Fall, das zwischen dem verjüngten Abschnitt 10a der Hülse und dem verjüngten Lochabschnitt 4a des Hauptkörpers auftritt, wenn die Hülse 10 durch Drehen der Klemmschraube 20 in der Vorwärtsrichtung zurückgezogen wird. Folglich ist selbst ein Drehen der Klemmschraube in der umgekehrten Richtung, um das Werkzeug zu entfernen, nicht ausreichend, um die Verbindung zwischen verjüngten Abschnitt 10a und dem verjüngten Lochabschnitt 4a zu lösen, wobei, um diese Verbindung zu lösen, der Kopf 21 der Klemmschraube 20 von hinten angestoßen werden muß, um die Hülse 10 herauszubringen. Dabei besteht jedoch das Problem der schlechten Bedienbarkeit.

Es wurde daher ein Verfahren vorgeschlagen, bei dem die Spitzenendoberfläche 30a des Zugansatzes 30 neben dem Kopf 21 der Klemmschraube 20 positioniert ist, wobei ein Hexagonalschlüssel in das Durchgangsloch 30 eingeführt wird, wobei der Zugansatz 30 an dem Hauptkörper 1 befestigt ist, um die Klemmschraube 20 in der umgekehrten Richtung zu drehen (siehe beispielsweise die offengelegte Japanische Patentveröffentlichung Nr. 8-150504). Bei diesem Verfahren bewirkt ein Drehen der Klemmschraube 20 in der umgekehrten Richtung, daß der Kopf in Druckkontakt mit der Spitzenendoberfläche 30a des Zugansatzes 30 kommt und die Hülse 10 vorwärts drückt und die Verbindung zwischen dem verjüngten Abschnitt 10a und dem verjüngten Lochabschnitt 4a löst.

Bei diesem Verfahren kommt der Kopfabschnitt 21 jedoch zum Zeitpunkt des Lösens der Hülse 10 in Druckkontakt mit der Spitzenendoberflächen 30a des Zugansatzes durch Oberflächenreibung, wodurch ein sehr großes Drehmoment benötigt wird, um die Klemmschraube 20 in der umgekehrten Richtung zu drehen, was die Bedienbarkeit wiederum schwierig macht.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Werkzeughalter zu schaffen, bei dem die Befestigungskraft für ein Schneidewerkzeug leicht beseitigt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch einen Werkzeughalter gemäß Anspruch 1 oder 3 gelöst.

Um die obige Aufgabe zu lösen, umfaßt ein Werkzeughalter gemäß der vorliegenden Erfindung einen Halterkörper, der an seinem hinteren Abschnitt einen verjüngten Schaftabschnitt hat, der an einer Hauptspindel eines Maschinenwerkzeugs zu befestigen ist, eine Hülse, die in einem verjüngten Lochabschnitt befestigt ist, der an einem vorderen Abschnitt des Halterkörpers befestigt ist und nach hinten gezogen wird, um eine Kraft zu erzeugen, um ein Schneidewerkzeug zu halten, und einen Klemmbolzen, der in ein Mittelloch des Halterkörpers von hinten eingeführt ist, während er mit der Hülse verbunden ist und in einer ersten (Vorwärts-)Richtung gedreht wird, um eine Befestigungskraft auf die Hülse auszuüben, und der in einer zweiten (Rückwärts-)Richtung zum Aufheben der Hülsenbefestigungskraft gedreht wird, wobei ein Kopf des Klemmbolzens in Druckkontakt mit einer inneren Oberfläche des Halterkörpers durch Oberflächenreibung zu dem Zeitpunkt des Drehens in der ersten Richtung und durch Rollreibung zum Zeitpunkt des Drehens in der zweiten Richtung kommt.

Um die Hülsenbefestigungskraft aufzuheben, wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Klemmbolzen in der zweiten Richtung gedreht, wodurch bewirkt wird, daß der Klemmbolzenkopf in Druckkontakt mit der inneren Oberfläche des Halterkörpers durch Rollreibung kommt, wobei die Hülse vorwärts gedrückt wird. Die Rollreibung hat einen deutlichen kleineren Reibungswiderstand als die Oberflächenreibung, wodurch es möglich ist, den Klemmbolzen in der zweiten Richtung mit einem kleinen Drehmoment zu drehen.

Folglich wird gemäß der vorliegenden Erfindung nur ein kleines Drehmoment benötigt, um den Klemmbolzen in der zweiten Richtung zu drehen, wenn das Schneidewerkzeug entfernt wird, wobei die Hülse herausgedrückt werden kann, um die Befestigungskraft nur durch Drehen ohne Ausschlagen des Klemmbolzens zu entfernen, wodurch eine leichte Bedienbarkeit sichergestellt ist.

Zusätzlich kann der Werkzeughalter gemäß der vorliegenden Erfindung die gleichen Funktionseffekte wie oben beschrieben liefern, selbst wenn der Halterkörper keine Hülse verwendet, sondern einen verjüngten Lochabschnitt an der Vorderseite hat, in den ein verjüngter Schaftabschnitt eines Schneidewerkzeugs eingeführt ist. Bei einem Werkzeughalter dieser Konfiguration sollte der Klemmbolzen direkt auf den hinteren Abschnitt des Schneidewerkzeugs geschraubt werden oder über einen Stab mit dem Schneidewerkzeug verbunden werden.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen detaillierter erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die einen Werkzeughalter des ersten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht, die den wesentlichen Teil des Werkzeughalters zeigt;

Fig. 3 eine Querschnittsansicht, die einen Werkzeughalter des zweiten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 4 eine Querschnittsansicht, die einen Werkzeughalter des dritten Ausführungsbeispiels gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt; und

Fig. 5 eine Querschnittsansicht, die ein Beispiel für einen herkömmlichen Werkzeughalter zeigt.

Nachfolgend werden bezugnehmend auf die Zeichnungen bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung detailliert beschrieben. Das erste Ausführungsbeispiel ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt.

In Fig. 1 umfaßt ein Werkzeughalter gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung einen Halterkörper 1, eine Federhülse 10, einen Zwischenstab 15, einen Klemmbolzen oder eine Klemmschraube 25 und einen Zugansatz 30.

Der Halterkörper 1 hat einen verjüngten Schaftabschnitt 2, der in die Hauptspindel eines Maschinenwerkzeugs an dem hinteren Abschnitt in der Richtung des Pfeils "A" einführbar ist, einen Manipulatorhalteabschnitt 3 an dem Zwischenabschnitt und ein Mittelloch 4, das horizontal durch den Körper 1 läuft. Auf der inneren umfangsmäßigen Oberfläche des vorderen Abschnitts ist ein verjüngter Lochabschnitt 4a gebildet.

Die Federhülse 10 hat einen geteilten Klauenabschnitt 11 mit einem verjüngten Abschnitt 10a und einem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 12, und dieselbe ist in das Mittelloch 4 des Halterkörpers 1 von vorne eingeführt. Dadurch, daß der verjüngte Abschnitt 10a in Druckkontakt mit dem verjüngten Lochabschnitt 4a des Halterkörpers 1 kommt, wird der aufgeteilte Klauenabschnitt 11 nach innen gebogen, wodurch der Schaftabschnitt 40a des Schneidewerkzeugs 40 gehalten wird. Der Zwischenstab 15 hat einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 16 auf der vorderen äußeren Umfangsoberfläche, einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 18 an dem hinteren Abschnitt eines Mittellochs 17 und eine Rille 19, die sich in der Axialrichtung auf der äußeren Umfangsoberfläche erstreckt. Dieser Zwischenstab 15 ist mit der Hülse 10 durch Schrauben des mit einem Gewinde versehenen Abschnitts 16 in den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 12 der Hülse 10 einstückig verbunden und in das Mittelloch 4 des Halterkörpers 1 eingeführt. Durch Ineingriffnahme des Spitzenendes der Führungsschraube 14, die von der äußeren Umfangsoberfläche des Halterkörpers 1 eingeschraubt ist, mit der Rille 19 ist der Zwischenstab 15 in einem Zustand befestigt, bei dem der Stab 15 in der axialen Richtung bewegt werden kann, bei dem derselbe jedoch nicht gedreht werden kann.

Die Klemmschraube 25 hat einen Kopf 26 und einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 29, und dieselbe ist in das Mittelloch 4 des Halterkörpers 1 von der hinteren Seite eingeführt. Dieselbe hat einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 29, der in den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 18 des Zwischenstabs 15 eingeschraubt ist. An dem Kopf 26 ist ein hexagonales Loch 27 gebildet, wobei auf der äußeren Umfangsoberfläche eine Ringrille 28 mit einem nahezu halbkreisförmigen Querschnitt gebildet ist. Andererseits ist an dem Mittelloch 4 des Halterkörpers 1 eine Ringrille 5 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt an der Position gegenüber der Rille 28 gebildet, wobei in den Rillen 5 und 28 eine Mehrzahl von Stahlkugeln 6 befestigt ist. Um die Stahlkugeln 6 zu befestigen, sind Löcher (nicht gezeigt), die sich von der Rille 5 zu der äußeren Umfangsoberfläche erstrecken, in dem Halterkörper 1 vorgesehen, wobei nach dem Einführen der Klemmschraube 25 in das Mittelloch die Stahlkugeln 6 durch die Löcher an den Rillen 5 und 28 befestigt werden. Die Löcher werden durch Einschrauben eines Stifts (nicht gezeigt) nach dem Befestigen der Stahlkugeln 6 geschlossen.

Der Zugstab 30 hat ein Durchgangsloch 31 und einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 32 am Spitzenende, der in den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 4b, der an dem hinteren Abschnitt des Mittellochs 4 des Halterkörpers 1 gebildet ist, eingeschraubt ist. Dieser Zugstab 30 wird durch eine Klemmvorrichtung innerhalb der Hauptspindel zurückgezogen, wenn der Halterkörper 1 in die Hauptspindel des Maschinenwerkzeugs eingeführt wird. Bei dieser Operation wird der verjüngte Schaftabschnitt 2 gegen den verjüngten Lochabschnitt der Hauptspindel gedrückt.

Bei einem Werkzeughalter mit der im vorangegangenen beschriebenen Konfiguration wird das Schneidewerkzeug 40 wie folgt befestigt und entfernt.

Zunächst wird der Schaftabschnitt 40a des Schneidewerkzeugs 40 in die Hülse 40 um einen spezifizierten Betrag eingeführt, wobei unter Verwendung eines Hexagonalschlüssels die Klemmschraube 25 in der Richtung des Pfeils "a" gedreht wird. Insbesondere wird der Zugstab 30 entfernt, oder wenn der Zugstab 30 befestigt gehalten wird, wird der Hexagonalschlüssel in das Durchgangsloch 31 eingeführt, wobei das Spitzenende des Hexagonalschlüssels in das Hexagonalloch 27 der Klemmschraube 25 eingebracht wird. Dabei ist die vordere Oberfläche 26a des Kopfs 26 in Druckkontakt mit der gestuften Oberfläche 4c, die an dem Mittelloch 4 gebildet ist, und zwar durch Oberflächenreibung (Fig. 2), wobei die Hülse 10 über den Zwischenstab 15 nach hinten gezogen wird. Dabei wird der verjüngte Abschnitt a der Hülse 10 gegen den verjüngten Lochabschnitt 4a des Halterkörpers 1 gedrückt, wobei der aufgeteilte Klauenabschnitt 11 den Schaftabschnitt 40a des Schneidewerkzeugs 40 befestigt und hält. Dabei existiert zwischen den Stahlkugeln 6 und der Rille 28 ein Spielraum α (siehe Fig. 2), wobei der Reibungswiderstand der Stahlkugeln 6 unwesentlich ist.

Wenn das Schneidewerkzeug andererseits unter Verwendung eines Hexagonalschlüssels wie im Befestigungsfall entfernt wird, wird die Klemmschraube 25 in der zu dem Pfeil "a" entgegengesetzten Richtung gedreht. Bei diesem Werkzeughalter, wie er oben beschrieben wurde, tritt, wenn die Hülse 10 zurückgezogen wird, ein Beißphänomen zwischen dem verjüngten Lochabschnitt 4a und dem verjüngten Abschnitt 10a auf, was ein großes Drehmoment erfordert, um die beiden zu trennen. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel, wenn die Klemmschraube 25 in der entgegengesetzten Richtung gedreht wird, versucht die Schraube 25, sich nach hinten zu bewegen (in der Richtung des Pfeils "a"), wobei jedoch eine Seite 28a der Rille 28 in Druckkontakt mit den Stahlkugeln 6 kommt, wobei sich die Schraube 25 in der umgekehrten Richtung dreht, während eine Bewegung nach hinten verhindert ist. Bei dieser Operation wird zusammen mit dem Zwischenstab 15 die Hülse 10 nach vorne gedrückt, und das Schneidewerkzeug 40 wird von dem aufgeteilten Klauenabschnitt 11 gelöst. Die Stahlkugeln 6 und die Rillen 28 und 5 kommen zum Zeitpunkt der entgegengesetzten Drehung in Druckkontakt miteinander, und zwar durch Rollreibung, wobei der Reibungswiderstand außerordentlich klein ist. Daher ist das Drehmoment zum Lösen des Beißphänomens zwischen dem verjüngten Lochabschnitt 4a und dem verjüngten Abschnitt 10a im Vergleich zu einem herkömmlichen Werkzeughalter klein, wobei die Befestigungskraft der Hülse 10 aufgehoben werden kann, ohne daß der Biß durch Schlagen der Klemmschraube 25 gelöst wird. Dies stellt eine gute Bedienbarkeit sicher.

Nachfolgend wird bezugnehmend auf Fig. 3 das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Das zweite Ausführungsbeispiel hat einen Ring 50, der von Kopf 26 der Klemmschraube 25 getrennt ist. Der andere Aufbau gleicht dem des ersten Ausführungsbeispiels. In Fig. 3 sind Bauglieder, die den bezugnehmend auf Fig. 1 vorher beschriebenen ähnlich sind, mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Eine ausführliche Beschreibung der bereits behandelten Bauglieder wird weggelassen.

Der Ring 50 hat ein Durchgangsloch 51 und eine auf der äußeren Umfangsoberfläche gebildete Ringrille 52 mit einem halbkreisförmigen Querschnitt. Die Stahlkugeln 6 sind zwischen der Rille 52 und der Ringrille 5 des Halterkörpers 1 eingeführt, wobei der Ring 50 über die Stahlrollen 6 frei drehbar ist, sich jedoch nicht in der axialen Richtung bewegen kann.

Bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel wird das Schneidewerkzeug 40 durch Befestigung des Spitzenendes eines Hexagonalschlüssels an dem Hexagonalloch 27 der Klemmschraube 25 über das Durchgangsloch 51 des Rings 50 befestigt und entfernt, wobei die Klemmschraube 25 in der Vorwärts- oder der Rückwärtsrichtung gedreht wird, was dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels entspricht. Wenn die Befestigungskraft aufgehoben wird, wird die Klemmschraube 25 nur um einen Spielraum β nach hinten bewegt, wobei die hintere Endseite des Kopfs 26 und die vordere Endseite des Rings 50 durch Oberflächenreibung in Druckkontakt kommen, wobei sich bei diesem Reibungswiderstand der Ring 50 zusammen mit der Klemmschraube 25 dreht. Wenn der Ring 50 mit der Klemmschraube 25 durch Oberflächenreibung integriert ist, wird eine Rückwärtsbewegung der Klemmschraube 25 verhindert, wobei die Klemmschraube 25 und der Ring 50 zusammen aufgrund der Rollreibung der Stahlkugeln 6 gerollt werden, wodurch die Hülse 10 nach vorne herausgedrückt wird, und die Befestigungskraft des Schneidewerkzeugs 40 aufgehoben wird.

Nachfolgend wird bezugnehmend auf Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.

Das dritte Ausführungsbeispiel ist ebenfalls ein Werkzeughalter vom Zurückziehtyp, dasselbe unterscheidet sich jedoch von dem ersten und dem zweiten Ausführungsbeispiel darin, daß ein Schneidewerkzeug 45 nicht über eine Hülse gehalten wird, sondern direkt über den verjüngten Lochabschnitt 64a, der in dem Mittelloch 64 des Halterkörpers 60 gebildet ist. Das Schneidewerkzeug 45 hat einen verjüngten Schaftabschnitt 46, der in den verjüngten Lochabschnitt 64a paßt und einen mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 47 an dem hinteren Abschnitt aufweist.

Die Klemmschraube 55 umfaßt einen Kopf 56 mit einem hexagonalen Loch 57 und einer Ringrille 58 sowie einem mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 59, der dem der Klemmschraube 25, die in Fig. 1 gezeigt ist, entspricht, wobei der mit einem Gewinde versehene Abschnitt 59 in den mit einem Gewinde versehenen Abschnitt 47 des Schneidewerkzeugs 45 eingeschraubt wird. Zwischen der Rille 58 und einer Ringrille 65, die auf der inneren Umfangsoberfläche des Mittellochs 64 des Halterkörpers 60 gebildet ist, sind Stahlkugeln 6 befestigt.

Zum Zeitpunkt der Befestigung kommt der Kopf 56, wenn die Klemmschraube 55 in der Vorwärtsrichtung, d. h. in der Richtung des Pfeils "a", gedreht wird, in Druckkontakt mit der gestuften Seite 64c, die in dem Mittelloch 64 des Halterkörpers 60 gebildet ist, und zwar durch Oberflächenreibung, wobei, wenn die Klemmschraube in der Rückwärtsrichtung gedreht wird, um die Befestigungskraft aufzuheben, der Kopf 56 in Druckkontakt mit der Rille 65 über die Stahlkugeln 6 durch Rollreibung kommt, was wiederum den Fällen des ersten und des zweiten Ausführungsbeispiels entspricht.

Bei dem dritten Ausführungsbeispiel kann, wie es beim zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt ist, der Ring von dem Kopf 56 der Klemmschraube 55 getrennt sein. Die Klemmschraube 55 kann an dem hinteren Abschnitt des Schneidewerkzeugs 45 mittels eines Zwischenstabs verbunden sein.

Obwohl die vorliegende Erfindung bezugnehmend auf die bevorzugten Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist es offensichtlich, daß verschiedene Änderungen und Modifikationen im Schutzbereich der Erfindung möglich sind.

Insbesondere sind die Konfiguration des Halterkörpers und der Befestigungsstruktur an der Hauptspindel, die Hülsenform, usw. optional.


Anspruch[de]
  1. 1. Werkzeughalter mit folgenden Merkmalen:

    einem Halterkörper (1), der an seinem hinteren Abschnitt einen verjüngten Schaftabschnitt (2) hat, der an einer Hauptspindel eines Maschinenwerkzeugs befestigbar ist;

    einer Hülse (10), die in einem verjüngten Lochabschnitt (4a), der an einem vorderen Abschnitt des Halterkörpers (1) gebildet ist, befestigt ist und zum Erzeugen einer Kraft, um ein Schneidewerkzeug (40) zu halten, rückwärts ziehbar ist;

    einem Klemmbolzen (25), der in ein Mittelloch (4) des Halterkörpers (2) von hinten eingeführt ist, während er mit der Hülse (10) verbunden ist, und der zum Ausüben einer Befestigungskraft auf die Hülse (10) in einer ersten Richtung drehbar ist, und der zum Aufheben der Hülsenbefestigungskraft in einer zweiten Richtung, die zu der ersten Richtung entgegengesetzt ist, drehbar ist;

    dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopf (26) des Klemmbolzens (25) zum Zeitpunkt des Drehens in der ersten Richtung durch Oberflächenreibung und zum Zeitpunkt der Drehens in der zweiten Richtung durch Rollreibung in Druckkontakt mit einer inneren Oberfläche des Halterkörpers (2) kommt.
  2. 2. Werkzeughalter gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe ferner einen Stab (15) aufweist, der zwischen der Hülse (10) und dem Klemmbolzen (25) angeordnet ist.
  3. 3. Werkzeughalter, mit folgenden Merkmalen:

    einem Halterkörper (60), der an seinem hinteren Abschnitt einen verjüngten Schaftabschnitt hat, der an einer Hauptspindel eines Maschinenwerkzeugs befestigbar ist, und der an einem vorderen Abschnitt eines Mittellochs (64) einen verjüngten Lochabschnitt (64a) hat, in den ein verjüngter Schaftabschnitt eines Schneidewerkzeugs (45) einführbar ist;

    einem Klemmbolzen (55), der in das Mittelloch (64a) des Halterkörpers (60) von hinten eingeführt wird, während er in einen hinteren Abschnitt des Schneidewerkzeugs (45) verschraubt wird und in einer ersten Richtung gedreht wird, um eine Druckkontaktkraft mit dem verjüngten Schaftabschnitt des Schneidewerkzeugs (45) auf den verjüngten Lochabschnitt des Halterkörpers (60) auszuüben, und der in einer zweiten Richtung gedreht wird, um die Druckkontaktkraft aufzuheben;

    dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopf (56) des Klemmbolzens (55) zum Zeitpunkt des Drehens in der ersten Richtung durch Oberflächenreibung und zum Zeitpunkt des Drehens in der zweiten Richtung durch Rollreibung mit einer inneren Oberfläche des Halterkörpers (60) in Druckkontakt kommt.
  4. 4. Werkzeughalter gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (26; 56) des Klemmbolzens (25; 55) zum Zeitpunkt des Drehens in der ersten Richtung in Druckkontakt mit einer gestuften Oberfläche (64c), die in dem Mittelloch (4; 64) des Halterkörpers (4; 60) gebildet ist, kommt, und daß der Kopf des Klemmbolzens zum Zeitpunkt des Drehens in der zweiten Richtung in Druckkontakt mit drehbaren Stahlkugeln (6) kommt, die an der inneren Oberfläche des Halterkörpers befestigt sind.
  5. 5. Werkzeughalter gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (26; 56) des Klemmbolzens (25; 55) einen getrennten Ring (50) hat, der über die Stahlkugeln (6) durch Rollreibung mit der inneren Oberfläche des Halterkörpers (1; 60) in Druckkontakt kommt.






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