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VERFAHREN ZUM FORMATIEREN UND AUSWENDIG LERNEN DER INFORMATIONEN - Dokument DE69129586T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69129586T2 25.02.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0555316
Titel VERFAHREN ZUM FORMATIEREN UND AUSWENDIG LERNEN DER INFORMATIONEN
Anmelder Kahn, Richard G., Ashland, N.H., US
Erfinder Kahn, Richard G., Ashland, N.H., US
Vertreter Palgen und Kollegen, 40239 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69129586
Vertragsstaaten AT, BE, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LU, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 11.10.1991
EP-Aktenzeichen 919195503
WO-Anmeldetag 11.10.1991
PCT-Aktenzeichen US9107288
WO-Veröffentlichungsnummer 9208216
WO-Veröffentlichungsdatum 14.05.1992
EP-Offenlegungsdatum 18.08.1993
EP date of grant 10.06.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 25.02.1999
IPC-Hauptklasse G09B 3/00
IPC-Nebenklasse G09B 3/04   G09B 7/02   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Maskiereinrichtung zur Darbietung von zu lernenden und/oder auswendig zu lernenden Informationen, die die Reduktion eines auswendig zu lernenden Satzes, einer solchen Phase oder einer solchen Liste von Informationen auf ein spezielles Format und die nacheinander erfolgende Darbietung des reduzierten Textes umfaßt. Während der Darbietung des reduzierten Textes werden der Satz, die Phase oder die Liste von Informationen rezitiert, während Spalten des reduzierten Textes, reduzierter Text-Merksymbole und textloser Merksymbole betrachtet und dann maskiert werden. Es werden konditionierte physische Reaktionen durch Vokalisation und Subvokalisation und konditionierte mentale Reaktionen auf eine Folge von schrittweise reduzierten optischen Merksymbolen eingesetzt, um den Rhythmus und den Inhalt des auswendig zu lernenden Textes zu speichern und wieder in die Erinnerung zu rufen.

Diskussion des einschlägigen Standes der Technik

Verfahren zur Darbietung von auswendig zu lernenden Informationen sind generell bekannt. Beispielsweise ist in dem am 21. Mai 1878 Charles Bailey erteilten US-Patent 203 988 ein Verfahren zur Darbietung von Informationen beschrieben. In diesem Patent ist die Lerneinrichtung ein drehender Buchstabenanzeiger, der aus einer drehenden Buchstabenscheibe, einer radial geschlitzten Abdeckscheibe, einem Randflansch, einem Anzeiger, einem Griff und einem Drehlager besteht. Ein Nachteil dieses Verfahrens zur Darbietung von Informationen besteht darin, daß der Schlitz eine begrenzte Breite hat, die es nur gestattet, einen einzigen Buchstaben oder eine einzige Zahl zu betrachten. Infolgedessen kann diese Vorrichtung nicht zur Darbietung von Sätzen oder Texten verwendet werden. Darüberhinaus erlaubt diese Vorrichtung nicht die aufeinanderfolgende Darbietung von nach und nach reduziertem Text.

Bei einem anderen Verfahren zur Darbietung von auswendig zu lernenden Informationen wird die jeweilige Information auf eine Abkürzung reduziert und die Abkürzung auswendig gelernt. Der Nachteil von mit Abkürzungen arbeitenden Verfahren besteht darin, daß vielfältige im wesentlichen bedeutungslose Akronyme auswendig gelernt werden, mit dem Ergebnis, daß die Bedeutung der Abkürzungen vergessen wird.

Die GB-A-1 045 631 offenbart eine Vorrichtung zum Auswendiglernen von Lehrmaterial, bei welcher das auswendig zu lernende Material in konziser Form dargeboten wird, indem Fragen und Antworten Seite an Seite gedruckt werden. Die Darbietung der Fragen und Antworten erfolgt in der üblichen zweiteiligen Form.

Die US 2 440 062 bezieht sich auf eine Bilddarstellungsvorrichtung mit handhabbaren Teilen, die bei Betätigung nach und nach Material in der Form von Bildern oder Geschriebenem preisgeben, das für ein bestimmtes Datum symbolisch ist. Das Verfahren besteht darin, mit einem Bild eine Idee oder ein Datum zu assoziieren, um ein besseres Verständnis der Idee oder bevorstehender Ereignisse zu erhalten.

Zusammenfassung der Erfindung

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht daher in der Schaffung eines Verfahrens und einer Einrichtung für die Organisation und Darbietung jeglicher Art von Information, um das Lernen, das Auswendiglernen und das Erinnern zu erleichtern. Die bei diesem Verfahren verwendbare Information umfaßt (ist aber nicht beschränkt auf) inhaltliche und verfahrensmäßige Kenntnisse und "Nichtkenntnis" Arten von Information, wie Datensätze und Verschlüsselungscodes.

Nach einem ersten Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren zur Reduktion und Darbietung von Informationen geschaffen. Es werden ein Thema und ein Thema-Typ (beispielsweise eine Idee, eine Tatsache, eine Regel, eine Definition) eingegeben, zusammen mit einem informierenden Text. Der Text ist formatiert, so daß Schlüsselworte, Schlüsselsätze und logische Verbindungen innerhalb der Schlüsselsätze in Großbuchstaben erscheinen. Der Text wird dann in ein Texspaltenformat gebracht, in welchem jedes Schlüsselwort oder jeder Schlüsselsatz, jede logische Verbindung und jegliche nachfolgenden bedeutungslosen Worte in einer Spalte unter dem vorangehenden Schlüsselwort oder dem vorangehenden Schlüsselsatz angeordnet ist (wobei das erste Schlüsselwort oder der erste Schlüsselsatz oben in der Spalte angeordnet sind). Der Text wird dann in ein reduziertes Text-Merkpunkt-Spaltenformat weiter reduziert, bei welchem jedes der Schlüsselworte in dem Textspaltenformat durch seinen ersten Buchstaben und jede logische Verbindung durch eine logisches Symbol ersetzt werden. Der Text wird sodann weiter reduziert in ein textloses Merkpunkt-Spaltenformat, bei dem jeder Buchstabe in dem reduzierten Text-Merkpunkt-Spaltenformat durch ein Symbol ersetzt wird. Die auswendig zu lernende Information wird nacheinander dargeboten, zuerst das Thema, der Thematyp und der Text im Textspaltenformat, dann die Spalte mit den reduzierten Textmerkpunkten und dann die Spalte mit den textlosen Merkpunkten. Die zur Darbietung der Information verwendete Größe oder Schriftart kann sich mit der Art des dargebotenen Themas ändern. Die Information wird verstärkt, indem die vorgenannte Folge rückwärts dargeboten wird. Die Großschrift, Ersetzung, Reduktion, Formatierung, Wahl der Größe und der Darbietungszyklus können sämtlich manuell oder automatisch durchgeführt werden.

Gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung ist eine Maskiereinrichtung vorgesehen, mittels derer ausgewählte Teile des formatierten Textes nacheinander dargeboten werden. Die Maskiereinrichtung ist ein rechtwinkliger flacher Körper mit einer durch eine Faltlinie in dem Körper gebildeten rechten Klappe, mit einer durch eine Faltlinie in dem Körper gebildeten linken Klappe, mit einem einen Teil des Körpers zwischen der linken Klappe und der rechten Klappe bildenden Mittelteil mit einer Öffnung und mit einer vierten Klappe mit einer Kante, die schwenkbar mit dem Körper nahe der die linke Klappe bildenden Faltlinie verbunden ist.

Die Maskiereinrichtung kann auch ein rechtwinkliger Rahmen mit einem Schlitz in seinem unteren Schenkel sein, in welchen eine gleitende Tafel eingesetzt ist; entlang der Seiten, entlang deren die Tafel bewegt werden kann sind Nuten vorgesehen. Die gleitende Tafel wird durch den Schlitz entfernbar in den Rahmen eingesetzt. Ein linkes Paar einander gegenüberliegender Klappen ist entlang der einander benachbarten Kanten schwenkbar durch einen linken Scharnier verbunden. Ein mittleres Paar einander gegenüberliegender Klappen ist entlang der einander benachbarten Kanten durch ein mittleres Scharnier schwenkbar verbunden. Eine rechte Klappe ist schwenkbar mit einem rechten Scharnier verbunden. Die Scharniere sind schwenkbar mit dem oberen Schenkel des Rahmens durch mehrere Scharniere verbunden, die eine Bewegung der Klappen in unter 180º zueinander gelegene Positionen bewegbar, wodurch ein unter dem Rahmen plazierter Text bei einer Position der Klappen sichtbar und bei der anderen Position der Klappen unsichtbar ist.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Die vorliegende Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben:

Fig. 1 ist ein Ablaufdiagramm des Textreduktionsverfahrens;

Fig. 2 ist eine Draufsicht auf ein Beispiel eines Textes in reduziertem Format;

Fig. 3 ist ein Ablaufdiagramm des Textdarbietungsverfahrens;

Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer Maskiereinrichtung in ganz auseinandergefaltetem Zustand;

Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht der Maskiereinrichtung in gefaltetem Zustand, worin der rechte Teil in eine Position umgeschlagen ist, in der er die Textspalte erkennen läßt;

Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht der Maskiereinrichtung in gefaltetem Zustand, worin der linke Teil in einer Position umgeschlagen ist, in der, er die textlose Merkpunkt-Spalte erkennen läßt und die reduzierte Text-Merkpunkt-Spalte abdeckt;

Die Fig. 7 bis 10 sind perspektivische Ansichten einer Maskiereinrichtung und eines Textes, die Relation der Maskiereinrichtung zu dem formatierten Text darstellt;

Fig. 11 ist eine Draufsicht auf eine multiple Maskiereinrichtung in einer Konfiguration, bei der sämtlicher Text abgedeckt ist;

Fig. 12 ist eine Endansicht der Einrichtung nach Fig. 11 gesehen in der Ebene 120-120.

Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Es wird nun im einzelnen auf die Zeichnungen Bezug genommen. Fig. 1 und 3 sind Ablaufdiagramme eines Verfahrens zur Darbietung auswendig zu lernender Informationen gemäß der vorliegenden Erfindung. Fig. 1 zeigt ein Verfahren zur Textreduktion. Mehrere Themen und die Arten dieser Themen werden zunächst aufgelistet und gespeichert. Dann wird ein Text oder Satz mit mehreren Schlüsselhinweisen (Schlüsselwörter, logische Wörter und bedeutungslosen Wörtern) für jedes Thema aufgelistet und gespeichert. Im Text werden die Schlüsselwörter und logischen Wörter identifiziert, indem sie mit vorher existierenden Listen von bedeutungslosen Wörtern und logischen Verbindungswörtern verglichen werden und es werden ihre ersten Buchstaben groß geschrieben.

Der Text wird sodann reduziert und gespeichert. Fig. 2 ist ein Beispiel von Text im reduzierten Format. Für jedes Thema (21) wird die Art des Themas (25) aufgelistet, und es wird der Textsatz auf ein Textspaltenformat (22), auf ein reduziertes Text-Merkpunkt-Spaltenformat (23) und auf ein textloses Merkpunkt-Spaltenformat (24) reduziert, welches gespeichert wird. Das Textspaltenformat (22) wird manuell oder automatisch hergestellt, indem der Text in Schlüsselworte oder durch logische Worte verbundene Schlüsselworte aufgebrochen und auf einem geeigneten Medium gespeichert wird. Das reduzierte Text-Merkpunkt-Spaltenformat (23) wird manuell oder automatisch durch Entfernung der nicht in Großschrift gehaltenen und durch Ersatz der logischen Verbindungsworte durch logische Symbole hergestellt und auf einem geeigneten Medium gespeichert. Das textlose Merksymbol-Spaltenformat (24), welches auch als vollreduziertes Text-Merkpunkt-Spaltenformat zu bezeichnen ist, wird produziert, indem jeder in Großschrift gehaltene Buchstabe durch ein Nichttextsymbol wie ein Sternchen oder eine kleine Kreisscheibe ersetzt und auf einem geeigneten Medium gespeichert wird. Ziffern und Zahlen in der Textspalte werden in den reduzierten Text-Merkpunkt-Spalten und textlosen Merkpunktspalten nicht reduziert.

Fig. 3 zeigt das Verfahren der Textpräsentation. Der Benutzer wählt zunächst ein gewünschtes Präsentationsformat. Beispielsweise kann der Benutzer eingeben, ob er die textlosen Merkpunktspalten in dem Präsentationszyklus benutzen will und zutreffendenfalls, ob er ein Ausgangssymbol oder ein anderes nutzerspezifisches Symbol zur Darstellung der Schlüsselworte in den textlosen Merkpunktspalten benutzen will. Das gewünschte Thema und der Text für das Thema werden eingegeben.

Das Thema und die Art des Themas werden dargeboten und es werden die Textspalte, die reduzierte Text-Merkpunkt- Spalte und die textlose Merkpunktspalte maskiert. Der Nutzer wiederholt das Thema und die Art des Themas vokal, subvokal und mental, während er sie liest. Das Thema und die Art des Themas werden dann maskiert und es werden das Thema und die Art des Themas vokal, subvokal und mental wiederholt.

Als nächstes werden das Thema, die Art des Themas und die Textspalten dargeboten, und es werden die reduzierte Textspalte und die textlose Spalte maskiert belassen. Der Nutzer verbindet das Thema, die Art des Themas und die Textspalte in einen Satz und wiederholt diesen Satz vokal, subvokal und mental, während er die entsprechenden Worte des Themas, der Art des Themas und der Textspalte liest.

Die Textspalte wird maskiert, und es wird die reduzierte Text-Merkpunkt-Spalte dargeboten, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Wiederum sollte, bevor der Nutzer fortfährt, der Satz vokal, subvokal und mental wiederholt werden, während die entsprechenden Zeichen, Zahlen und Symbole der reduzierten Text-Merkpunkt-Spalte "gelesen" werden. Die reduzierte Text-Merkpunkt-Spalte wird maskiert und es wird die textlose Merkpunktspalte dargeboten, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Wiederum sollte der Nutzer den Satz vokal, subvokal und mental wiederholen, während er die entsprechenden Zahlen und Symbole der textlosen Merkpunkt-Spalten "liest", bevor er fortfährt. Schließlich werden beide, der Text und der reduzierte Text, maskiert, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Bevor er fortfährt, sollte der Nutzer den Text vokal, subvokal und mental wiederholen. Der Nutzer kann alternativ zu der vorangehenden reduzierten Textspalte zurückkehren, anstatt fortzufahren.

Der Prozeß des Lernen und Auswendiglernens des Satzes wird durch Umkehrung der vorangehenden Schritte in der folgenden Weise verstärkt. Das Thema, die Art des Themas und die Spalte mit den textlosen Merkpunkten werden dargeboten, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Bevor er fortfährt, sollte der Nutzer den Satz vokal, subvokal und mental wiederholen, während er diese Spalte "liest". Als nächstes wird die textlose Merkpunktspalte maskiert und die reduzierte Text-Merkpunkt-Spalte dargeboten, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Der Nutzer sollte den Satz vokal, subvokal und mental wiederholen, bevor er fortfährt. Die reduzierte Text-Merkpunkt- Spalte wird maskiert und die Textspalte dargeboten, während darauf gewartet wird, daß der Nutzer fortfährt. Wiederum sollte der Nutzer, bevor er fortfährt, den Satz vokal, subvokal und mental wiederholen, während er die Spalte "liest". Der Nutzer kann ein anderes Thema wählen, für das die Präsentation und die Verstärkung des Textes durchgeführt werden.

Unter Bezugnahme im einzelnen auf die Zeichnungen und die Fig. 4 bis 6, zunächst auf Fig. 4, wird eine erfindungsgemäße Maskiereinrichtung sichtbar, die einen regelmäßigen flachen Körper umfaßt, der in eine rechte Klappe (41), einen Mittelteil (42) und eine linke Klappe (43) gefaltet ist und eine Öffnung (44), zwei Faltlinien (45, 46) und eine dritte Klappe (47) umfaßt, die entlang einer dem Mittelteil (42) und der linken Klappe (43) benachbarten Faltlinie schwenkbar verbunden ist. Die Maskiereinrichtung besteht vorzugsweise aus Karton, kann jedoch auch aus jedem anderen geeigneten Material hergestellt sein. Die Klappen (41,43) und der Mittelteil (42) sind durch lineare Faltlinien in dem Körper (45, 46) gebildet, wodurch die Maske in einer offenen ebenen Position wie in Fig. 4 vorliegen kann; in einer Position, in der die rechte Klappe (41) die anderen Klappen (53, 57) und den Mittelteil (52) wie in Fig. 5 überdeckt; oder in einer Position in der die linke Klappe (63) den Mittelteil (62) und die schwenkbare Klappe (67) wie in Fig. 6 überdeckt. Der Mittelteil (42) ist mit einer Öffnung (44) versehen, um das Betrachten einer mittleren Textspalte zu erleichtern, über die die Maske gehalten wird. Die Maske sollte die Größe einer Textseite aufweisen.

Nachdem die Struktur der Maskiereinrichtung nach den Fig. 4 bis 6 dargelegt ist, werden nun die Fig. 7 bis 10 in der folgenden Beschreibung der Anwendung der Maskiereinrichtung zur Darbietung des formatierten Textes in Bezug genommen

a) Die Maske (101) wird über dem formatierten Text (103) in der Konfiguration wie in Fig. 10 angebracht, so daß die Textspalte, die textlose Merkpunktspalte und die reduzierte Text-Merkpunkt-Spalte abdeckt, jedoch nicht das Thema und die Art des Themas. Der Nutzer liest und wiederholt das Thema und die Art des Themas vokal, subvokal und mental beim Lesen. Die Maske wird in eine Position bewegt, in der das Thema und die Art des Themas abgedeckt sind, und der Nutzer wiederholt das Thema vokal, subvokal und mental.

b) Die Maske (5) wird dann gemäß Fig. 7 plaziert und konfiguriert, so daß das Thema und die Art des Themas und die Textspalte offenliegen und die reduzierte Textspalte und die textlosen Spalten maskiert sind. Der Nutzer bildet einen Satz, enthaltend das Thema, die Art des Themas und die Textspalte und wiederholt den Satz vokal, subvokal und mental, während er das Thema, die Art des Themas und die Textspalte "liest". Der Nutzer nimmt mental einen Rhythmus des Satzes wahr, indem er die Betonung und die Tonhöhe beobachtet, die natürlicherweise auf die Worte des Satzes gelegt werden.

c) Der Nutzer legt dann sogleich die reduzierte Text- Merkpunkt-Spalte offen und deckt die textlose Merkpunktspalte und die Textspalten des Textes (83) mit der Maske (81) in der in Fig. 8 gezeigten Konfiguration ab. Der Nutzer wiederholt den Satz vokal, subvokal und mental, während er das Thema, die Art des Themas und die reduzierte Textspalte "liest". Der Rhythmus des Satzes wird mental wahrgenommen.

d) Der Nutzer legt dann sogleich die textlose Merkpunktspalte offen und deckt die reduzierte Text-Merkpunkt- Spalte und die Textspalte des Textes (93) mit der Maske (91) in der in Fig. 9 gezeigten Konfiguration ab. Der Nutzer wiederholt den Satz vokal, subvokal und mental, während er das Thema, die Art des Themas und die textlose Merkpunktspalte "liest". Wiederum wird der Rhythmus des Satzes mental wahrgenommen.

e) Der Nutzer manipuliert dann die Maske (101), so daß sie voll ausgezogen ist und die schwenkbar verbundene Klappe die Öffnung überdeckt, wie es in Fig. 10 gezeigt wird. Die Maske wird dann über die Textspalte, die reduzierte Textspalte und die textlose Spalte des Textes (103) gelegt. Der Nutzer wiederholt den Satz vokal, subvokal und mental, während er das Thema und die Art des Themas "liest". Der Rhythmus des Satzes wird mental wahrgenommen.

f) Der Nutzer schaut dann auf, so daß der formatierte Text außer Sicht ist. Der Nutzer wiederholt den Satz vokal, subvokal und mental. Wiederum wird der Rhythmus des Satzes mental notiert.

g) Wenn zu irgendeinem Zeitpunkt der Nutzer sich an irgendeinen Teil des Satzes nicht mehr erinnern kann, kann er den vorangehenden Schritt wiederholen und sich dann durch die restlichen Schritte weiterbewegen.

h) Der Nutzer verstärkt dann die Darbietung durch Wiederholung der Schritte b) bis e) in umgekehrter Reihenfolge. In den Fig. 11 und 12 der Zeichnung ist ein weiteres bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Maskiereinrichtung (110) dargestellt. Diese umfaßt eine gleitende Tafel (111), ein linkes Paar von scharnierenden Klappen (112, 113), ein mittleres Paar von scharnierenden Klappen (114, 115), eine rechte scharnierende Klappe (116), mehrere lange Scharniere (117), mit denen eine oder mehrere Klappen verbunden sind und mehrere Scharniere (118) zur Verbindung der langen Scharniere mit einem Rahmen, und den rechtwinkligen Rahmen (119).

Die Maskiereinrichtung (110) kann bei einem Text in reduziertem Format verwendet werden, der sehr detailliert oder umfassend ist, weil er multiple Felder eines Themas beinhaltet. Die gleitende Tafel (111) kann aus steifen Kunststoff oder einem anderen leichten geeigneten Material bestehen und wird in einen Schlitz im unteren Schenkel des Rahmens eingesteckt und bewegt sich entlang Nuten in den Schenkeln des Rahmens (119). Die gleitende Tafel (111) gleitet nach unten, um vertikal angeordnete Textfelder reduzierte Text-Merkpunkt-Spalten und textlose Merkpunktspalten freizugeben. Der Rahmen besteht aus formsteifen Kunststoff oder einem anderen geeigneten Material und ist so groß wie eine Textseite bei der er eingesetzt werden soll. Die mehreren scharnierenden Klappen (112, 113, 114, 115, 116) sind schwenkbar mit den langen Scharnieren verbunden und bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, können aber auch aus jeglichem anderen geeigneten Material gebildet sein. Die langen Scharniere (117) ermöglichen es, daß die Klappen (112-116) um 180º in Positionen zu beiden Seiten des jeweiligen Scharniers (117) umgelegt werden können, wie es in Fig. 12 dargestellt ist. Die Klappe (112) wird zum Abdecken der textlosen Merkpunktspalte benutzt; die Klappe (113) wird zum Abdecken der reduzierten Merkpunkt-Textspalte benutzt; die Klappe (114) wird zum Abdecken der Textspalte benutzt; die Klappe (115) wird zum Abdecken von Graphik, Bebilderung oder einer Multimediaspalte benutzt; die Klappe (116) wird zum Abdecken einer Spalte benutzt, die eine teilweise oder vollständige Liste der Themen enthält. Die Scharniere (118) sind starr mit den langen Scharnieren (117) und schwenkbar mit dem Rahmen (119) verbunden, so daß die langen Scharniere senkrecht zum oberen Schenkel des Rahmens verlaufen und so daß die Klappe (116) oder die an dem langen Scharnier (117) angebrachten Klappen (112, 113,14,115) in eine Position außerhalb des Rahmens (119) umgelegt werden können.

Die vorstehende Beschreibung ist lediglich zu illustration bevorzugter Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung gegeben worden, und es ist die Erfindung nicht auf die dargestellten spezifischen Ausführungsformen beschränkt. Beispielsweise könnte die computerisierte Version so programmiert sein, daß wahllos Zugang zu zuvor abgedeckten Themen erfolgen kann, anstatt dem Nutzer Gelegenheit zur Auswahl des Themas zu geben. Auf diese Weise wird ein öffentliches Quiz simuliert. Auch könnte der Text anstelle des reduzierten Formats in einem Speicher gespeichert werden, und es könnte die Reduktion des Textes auf die verschiedenen Formate zu einem Zeitpunkt erfolgen, während das Thema gewählt wird.

Diese und andere Modifikationen können an der Idee und der Ausbildung der Elemente innerhalb des Umfangs der Erfin dung vorgenommen werden, wie er in den beigefügten Ansprüchen ausgedrückt ist.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum Darstellen von zu lernenden und/oder auswendig zu lernenden Informationen, gekennzeichnet durch:

a) Auflisten und Aufzeichnen eines Themas (21);

b) Auflisten und Aufzeichnen eines dem Thema entsprechenden Textes, wobei der Text mehrere Schlüsselhinweise, wie Schlüsselwörter oder Schlüsselphrasen aus einer Anzahl von Schlüsselwörtern und einer logischer Verbindung sowie unbedeutende Wörter umfaßt;

c) Reduzieren der Informationen mit den Schritten:

- Reduzieren des Textes in ein Textspaltenformat (22) durch Aufbrechen des Textes in Schlüsselhinweise;

- Reduzieren des Textes in ein reduzierten Text beinhaltendes Merkpunkt-Spaltenformat (23) durch Ersetzen jedes Schlüsselwortes in dem Textspaltenformat durch seinen großgeschriebenen Anfangsbuchstaben sowie Ersetzen jedes logischen Wortes oder jeder solchen Phrase durch ein logisches Symbol; und

- Reduzieren des Textes in ein textloses Merksymbol- Spaltenformat durch Ersetzen des großgeschriebenen Anfangsbuchstabens aus dem reduzierten Text beinhaltenden Merkpunkt-Spaltenformat durch ein Nichttextsymbol;

d) Darstellen der Informationen in den nachfolgenden Schritten, in der angegebenen Reihenfolge:

- Darstellen des Themas und des Textes im Textspaltenformat; danach

- Darstellen des Textes in einem reduzierten Text beinhaltenden Merkpunkt-Spaltenformat; danach

- Darstellen des Textes in einem textlosen Merksymbol-Spaltenformat; danach

- keine Textdarstellung

2. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach Anspruch 1, bei dem jedes derartige Schlüsselwort und jede derartige logische Verbindung durch einen großgeschriebenen Anfangsbuchstaben kenntlich gemacht ist.

3. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach Anspruch 1, bei dem der Text eine erste Mehrheit von Schlüsselwörtern, eine zweite Mehrheit von Schlüsselphrasen, eine dritte Mehrheit von unbedeutenden Wörtern sowie eine vierte Mehrheit von Wortreihen mit einem Schlüsselwort oder einer Schlüsselphrase gefolgt von zumindest einem unbedeutenden Wort umfaßt und bei dem das Textspaltenformat ferner die Wortreihen angeordnet in einer Abfolge aufweist.

4. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem jedes unbedeutende Wort in der reduzierten Text beinhaltenden Merkpunkt-Spalte entfernt wird.

5. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die textlosen Symbole Sternchen sind.

6. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei dem die textlosen Symbole kleine Kreisscheiben sind.

7. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem zumindest ein unbedeutendes Wort in der textlosen Merksymbol-Spalte entfernt wird.

8. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, das einen Schritt zur Vertiefung des Auswendiglernens umfaßt, indem der textlose Merkysmbol-Spaltenformattext, der Merkpunkte beinhaltende Spaltenformattext, der Text im Spaltenformattext und das Thema wiedergegeben werden.

9. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach Anspruch 10, bei dem der zur Vertiefung des Auswendiglernens vorgesehene Schritt die folgenden Schritte in der aufgeführten Reihenfolge umfaßt;

- Anzeigen des Textes im textlosen Merksymbol-Spaltenformat; danach

- Anzeigen des Textes im reduzierten, Merkpunkte beinhaltende Textspaltenformat; danach

- Anzeigen des Themas und des Textes im Textspaltenformat.

10. Verfahren zum Darstellen von zu lernenden und/ oder auswendig zu lernenden Informationen nach Anspruch 2, bei dem der Schritt zur Reduzierung des Textes in ein reduziertes, Merkpunkte beinhaltendes Textspaltenformat das Ersetzen jedes unbedeutenden Wortes durch seinen Anfangsbuchstaben, und der Schritt zur Reduzierung des Textes in ein textloses Merksymbol-Spaltenformat das Ersetzen jedes Anfangsbuchstabens durch ein Nichttextsymbol umfassen.

11. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem die Textspalte, die reduzierten Text beinhaltende Merkpunkt-Spalte und die textlose Merksymbol-Spalte im gleichen Flächenbereich auf einem Computerbildschirm dargestellt werden.

12. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei dem die Textspalte als rechte Spalte, die den reduzierten Text beinhaltende Merkpunkt-Spalte als mittlere Spalte und die auf die textlose Merksymbol-Spalte als linke Spalte dargestellt werden.

13. Verfahren zum Darstellen von zu lernenden und /oder auswendig zu lernende Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, das die folgenden Schritte umfaßt:

- Bestimmen eines jeden Schlüsselwortes als Schlüsselwort, indem sichergestellt wird, daß die Schlüsselwörter keinem Wort einer spezifizierten Liste von unbedeutenden Wörtern entsprechen; und

- Formatieren jedes Schlüsselwortes derart, daß es einen großgeschriebenen Anfangsbuchstaben aufweist, wobei jede logische Verbindung durch einen großgeschriebenen Anfangsbuchstaben kenntlich gemacht ist.

14. Verfahren zum Darstellen von zu lernenden und /oder auswendig zu lernenden Informationen nach Anspruch 2 mit den Schritten:

Kennzeichnen aller Schlüsselwörter durch einen großgeschriebenen Anfangsbuchstaben;

Bestimmen jeder logischen Verbindung als eine logische Verbindung, indem festgestellt wird, daß sie einem Wort in einer spezifizierten Liste von logischen Verbindungswörtern entspricht; und

bei dem der Schritt zur Reduzierung des Textes in ein reduzierten Text beinhaltendes Merkpunkt-Spaltenformat das Ersetzen der logischen Verbindungen durch bestimmte Symbole umfaßt.

15. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei dem die Größe und/oder Gestaltung und/oder Farbe der zur Informationsdarstellung verwendeten Schriftart oder -zeichen von der Art des dargestellten Themas abhängt.

16. Verfahren zum Darstellen von Informationen nach Anspruch 3, bei dem die Abfolge in vertikaler Richtung verläuft.







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