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Dokumentenidentifikation DE69319388T2 04.03.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0581130
Titel Vorrichtung zum Steuern der Zufuhr mindestens eines Fadens zu einer Textilmaschine zur Kompensation von Zug und übermässiger Spannung, die am Faden ausgeübt werden
Anmelder B.T.S.R. International S.p.A., Olgiate Olona, Varese, IT
Erfinder Barea, Tiziano, I-21052 Busto Arsizio (Varese), IT
Vertreter Uexküll & Stolberg, 22607 Hamburg
DE-Aktenzeichen 69319388
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 15.07.1993
EP-Aktenzeichen 931113633
EP-Offenlegungsdatum 02.02.1994
EP date of grant 01.07.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.1999
IPC-Hauptklasse D04B 35/12

Beschreibung[de]

Diese Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Steuern der Zuführung von zumindest einem Faden zu einer Textilmaschine und zum Ausgleichen von Zug und übermäßiger Spannung, die während der Zuführung auf den Faden ausgeübt werden, wobei der Faden von einer üblichen Spule abgewickelt wird.

Jeder Faden, der einer Textilmaschine zugeführt wird, muß auf ein Reißen während seines Abwickelns von der entsprechenden Spule überwacht werden, so daß dann, wenn ein Reißen auftritt, die Maschine angehalten wird, um keine fehlerhaften Artikel herzustellen. Es besteht auch das Problem des Ausgleichens einer übermäßig hohen Zugspannung in dem Faden während seiner Zuführung zur Textilmaschine, um ein solches Reißen zu vermeiden.

Es sind verschiedene Anti-Ziehvorrichtungen bekannt, wie beispielsweise jene, die in den US-Patenten 3,789,631 und 3,863,466 beschrieben werden. Diese Vorrichtungen können wirksam werden, wenn das Garn einem Ziehen oder einer übermäßigen Zugspannung ausgesetzt wird, um es dadurch lose zu geben, daß ein gegenüberliegender Arm mit einer in der Kraft einstellbaren Feder nach dem Losegeben des Fadens abfällt oder außer Eingriff kommt, was ein Stillsetzen der Textilmaschine bewirkt, an welcher die Vorrichtung angebracht ist.

Solche Anti-Zugvorrichtungen verhüten folglich gesteuert ein Reißen des Fadens und setzen auf diese Weise die Erzeugung von Fehlern oder einen Schaden an der Textilmaschine herab.

Diese Anti-Zugvorrichtungen befinden sich generell über der Textilmaschine in einer Höhe, die schwierig durch das Bedienungspersonal zu erreichen ist, und wenn der Faden nach seinem Losegeben durch den beweglichen Arm herunterfällt, dann muß dieser Arm in seine Arbeitsstellung wieder zurückgeführt werden (d. h. die Vorrichtung muß zurückgestellt werden), und der entsprechende Faden muß darauf zurückgeführt werden (entweder wenn er bewegt wird oder danach). Dies muß entweder manuell durch das Bedienungspersonal oder durch einen komplizierten und kostspieligen Mechanismus erfolgen, wie beispielsweise jenen, der im US- Patent 3,863,466 beschrieben wird. In beiden Fällen beeinflussen die Kosten dieser Operation die Kosten des Enderzeugnisses negativ.

Zusätzlich werden, um eine übermäßig große Anzahl von Stillsetzungen der Textilmaschine zu verhüten, die Federn, die dem beweglichen Arm (oder Freigabearm) dieser Vorrichtungen zugeordnet sind, so- eingestellt, daß der Arm das Garn nur dann freigeben kann, wenn ein sehr starkes Ziehen oder eine übermäßige Zugspannung auftritt. Bei vielen Textilmaschinenoperationen, beispielsweise bei der Strumpfherstellung, kann dies kleine Löcher oder ein Fadenziehen bei der Strickware bewirken, was zu einer Herstellung fehlerhafter Artikel führt.

Zusätzlich können diese Vorrichtungen keine übermäßige Zugspannung ausgleichen, weil sie drastisch bei der Textilmaschinenoperation in dem Sinn wirken, daß sie lediglich dann zum Anhalten führen, wenn der Faden einer geringen oder großen übermäßigen Zugspannung ausgesetzt wird.

US-A-3,888,095 beschreibt eine Vorrichtung für das Steuern der Zuführung von zumindest einem Faden zu einer Textilmaschine und zum Ausgleichen irgendeines Zuges und übermäßigen Spannung, die auf diesen Faden während der Zuführung ausgeübt werden, wenn das Garn von einer gewöhnlichen Spule abgewickelt wird.

Die bekannte Vorrichtung hat ein kastenähnliches Gehäuse, das eine Rückzugskammer mit einem Spanndorn hat, der einen zylindrischen Kopf hat. Ein spiralförmig gewickeltes Rückzugsfederband befindet sich in der Kammer um den Spanndornkopf herum und ist an dem letzteren befestigt. Es sind Einrichtungen vorgesehen, um zu verhüten, daß sich der Spanndorn um seine Achse dreht. Das Federband hat einen freien Endabschnitt, der aus der vorstehend angeführten Kammer vorsteht und sich aus dieser heraus nach unten erstreckt; dieser Teil ist mit Scheitelpunkt- Führungseinrichtungen für das Festhalten und Aufnehmen des Scheitelpunktes der Auswanderung des wandernden Fadens versehen, der durch die Bewegungs-Stoppvorrichtung abgefühlt wird.

Die Spannung in dem Federband ist groß genug (für die Rückzugskraft gegen eine normale Streckkraft, die durch die Zugspannung in dem Faden, dessen Auswanderung abgefühlt wird), um die Scheitelpunkt-Führungseinrichtungen in eine normale zurückgezogene Stellung dicht bei der Kammer zurückzuführen (welches die maximale zurückgezogene Stellung ist). Wenn eine zweite oder reckende Kraft, die größer als und generell in der Richtung entgegengesetzt zu der ersten (oder zurückziehenden) Kraft an die Führungseinrichtung in der zurückgezogenen Stellung aufgebracht wird, dann bewegen sie sich von der Kammer weg. Diese Bewegung dehnt das freie Ende des Bandabschnitts weg von dem Gehäuse dadurch, daß sie es auf eine maximal ausgedehnte Position ausdehnt oder verlängert (in welcher der Bandabschnitt seine maximale Länge hat), über welche hinaus die Führungseinrichtung nicht bewegt werden kann.

FR-A-2395933 offenbart eine Vorrichtung für die Steuerung eines Fadens, der einer Textilmaschine, insbesondere einer Strickmaschine, zugeführt wird, mit einer Garnhalteeinrichtung, die von einem elastischen Bauteil getragen wird, das mit der Aufwickel- und Abwickeleinrichtung verbunden ist. Diese letztere hat ein Bauteil, das sich um seine Achse dreht und mit einer Ausgleichseinrichtung für das Ausgleichen der Bewegung dieser Halteeinrichtung und infolge des Drehens des sich drehenden Bauteils gekoppelt ist. Die Ausgleichseinrichtung hat einen starren Faden, der mit dem sich drehenden Bauteil verbunden ist, einen Hebel, eine Feder, die an einem Ende mit dem Hebel verbunden ist und am anderen Ende mit einem Bauteil verbunden ist, welche an drei verschiedenen Stellen an einem starren Körper angeordnet werden kann, der mit einem Gehäuse verbunden ist, in dem das sich drehende Bauteil untergebracht ist.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, für eine Vorrichtung zum Steuern der Zuführung von zumindest einem Faden zu einer Textilmaschine und zum Ausgleichen von Zug und übermäßiger Spannung, die während dieser Zuführung auf den Faden ausgeübt werden, zu sorgen.

Eine weitere Aufgabe ist, für eine Vorrichtung zu sorgen, welche einfach in der Anwendung ist und kein zusätzliches spezielles Zubehör, wie beispielsweise Rückstellvorichtungen oder dergleichen für den Gebrauch derselben erfordert.

Eine weitere Aufgabe ist, für eine Vorrichtung des dargelegten Typs zu sorgen, welche in der Lage ist, jeden beliebigen Typ einer übermäßigen Spannung in der Textilmaschine auszugleichen und so eine konstante Zugspannung aufrechtzuerhalten und die Bildung von Fehlern in dem Produkt oder eine übermäßige Anzahl von Anhaltevorgängen der Maschine zu verhüten.

Eine weitere Aufgabe ist, für eine Vorrichtung des angegebenen Typs zu sorgen, die in der Lage ist, eine übermäßige Zugspannung, die in dem Faden entsteht, in einer solchen Art und Weise zu steuern und auszugleichen, daß die Textilmaschine nur dann angehalten wird, wenn eine solche Abnormalität über einen vorbestimmten Zeitraum weiter besteht und/oder nur dann, wenn eine spezielle Fadenspannung überschritten wird.

Eine weitere Aufgabe ist, für eine Vorrichtung des angegebenen Typs zu sorgen, welche von einfacher, wirtschaftlicher und universeller Anwendung ist.

Diese und weitere Aufgaben, welche dem Fachmann auf dem Gebiet dieser Technik offenkundig sind, werden durch eine Vorrichtung des angegebenen Typs in Übereinstimmung mit den kennzeichnenden Teilen der beigefügten Ansprüche erzielt.

Die Erfindung wird aus der beigefügten Zeichnung besser offensichtlich, welche nur in der Form eines nicht-einschränkenden Beispiels gegeben wird und bei welcher:

Fig. 1 eine schematische Ansicht der Vorrichtung dieser Erfindung ist, wobei Teile derselben zur besseren Verdeutlichung im Schnitt gezeigt werden;

Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung von Fig. 1 ist. Unter Bezugnahme auf diese Figuren wird die Vorrichtung dieser Erfindung insgesamt mit 1 gekennzeichnet und besteht aus einem Kastengehäuse 2, der ein Drehelement 3 enthält, das um eine Achse W drehbar ist. Dieses Drehelement ist über seinen inneren Abschnitt 5 mit einem Ende 7 einer Feder oder Spirale 6 verbunden, die an ihrem anderen Ende an einem Stift 9 befestigt ist, dessen Achse mit der Achse W zusammenfällt. Dieser Stift ist an einem Knopf 10 außerhalb des Kastengehäuses 2 befestigt, wodurch die Feder 6 je nach der Verwendung und den Erfordernissen der Vorrichtung vorgespannt oder entspannt werden kann. Der (Einstell-) Knopf 10 kann in unterschiedliche Winkelstellungen an dem Kastengehäuse 2 über übliche mit Zähnen versehene Vorrichtungen (nicht gezeigt) gebracht werden, die mit diesem Knopf und dem Gehäuse verbunden sind.

Die Feder 6 ist vorzugsweise und vorteilhafterweise eine Feder in einer Ausführung mit konstanter Kraft, d. h. eine Feder, welche unabhängig von der Winkelstellung, die diese innerhalb des Kastengehäuse 2 angenommen hat, immer mit derselben Stärke auf das Drehelement 3 wirkt. Diesbezüglich bewegt sich das Drehele ment 3 innerhalb des Gehäuses in Übereinstimmung mit der Bewegung eines Winkel-Fadenführungselementes 13 außerhalb des Gehäuses 2, welches mit einem Faden 14 zusammenwirkt, der irgendeiner bekannten Textilmaschine, beispielsweise einer Strickmaschine für Strümpfe oder andere Strickwaren zugeführt wird.

Speziell hält das Element 13 den Faden 14 (welcher innerhalb des Elementes 13 gleitet) während seiner Zuführung zu der Textilmaschine und seines entsprechenden Abwickelns von einer bekannten Spule 16. Das Element 13 ist mit einem üblichen Draht 18, beispielsweise aus Kunststoff, verbunden, welches um das Drehelement 3 gewickelt und daran an seinem freien Ende befestigt ist (nicht gezeigt). Der Draht 18 verläßt das Gehäuse 2 durch eine Öffnung 19, die darin vorgesehen ist.

Die Vorrichtung 1, deren Gehäuse 2 mit einem Haltebauteil 21 (das vorzugsweise oberhalb der Textilmaschine 15 untergebracht ist) über ein übliches elastisch verformbares Element oder eine Klemme 23 verbunden ist, hat Einrichtungen für das Abfühlen der Bewegung des Haltebauteils 13 bezogen auf das Gehäuse. Speziell ist der Bewegung des Drehelementes 3 (bei einer Ausführungsform der Erfindung) ein vorzugsweise magnetisches Metallelement, wie beispielsweise ein Permanentmagnet 25 zugeordnet, das an seiner Endkante 26 angebracht ist. Das Element oder der Magnet 25 ist so angeordnet, daß er mit einem Sensorelement 28 zusammenarbeitet, das direkt mit dem Gehäuse 2 verbunden ist, wobei dieses Sensorelement 28 mit einer Steuereinheit 30 der Maschine 15, beispielsweise einem elektrischen und/oder elektronischen Schaltkreis oder einer Mikroprozessorschaltung irgendeines bekannten Typs verbunden ist. Als Beispiel sei genannt, daß das Sensorelement ein bekannter Magnetschalter in einem Glaskolben (Zungenschalter) oder ein magnetischer Halleffekt-Feldsensor oder ein üblicher Annäherungssensor sein kann. Alternativ kann das Element 25 ein einfacher Stift sein, der von dem Drehelement 3 vorsteht und kann das Element 28 ein Mikroschalter irgendeines bekannten Typs sein.

Es wird angenommen, daß der Faden 14 der Textilmaschine 15 zugeführt wird und daß der Einstellknopf 10 in eine solche Winkelstellung (an dem Gehäuse 2) gebracht worden ist, daß er die Feder 6 mit einer konstanten Kraft von 3 Gramm vorspannt.

Bei dieser Einstellung hält die Feder den Draht 18 infolge ihrer direkten Wirkung auf das Element 3 vollkommen um das Element 3 herum gewickelt.

Dies ermöglicht es der Textilmaschine 15 frei mit dem Faden 14 zu arbeiten.

Es wird jetzt angenommen, daß wegen eines Überlagerungsfehlers beim Wickeln der Windungen von Faden 14 auf der Spule 16 der Faden plötzlich in seiner Bahn zu der Textilmaschine 15 hin blockiert wird. Jedoch zieht die Maschine weiterhin an dem für ihre Funktion erforderlichen Faden 14 mit dem Ergebnis, daß die Zugspannung in diesem Faden und folglich in dem Garnhalte-Führungselement 13 ansteigt. Da dieses letztere mit dem Draht 18 verbunden ist, wirkt es direkt auf das Drehelement 3, das mit der Feder 6 verbunden ist. Diese letztere, welche mit einer Kraft von 3 Gramm vorgespannt ist, wird (über die vorstehend genannten Elemente) durch den Faden 13 gezogen, wenn seine Zugspannung (die durch die Maschine 15 erzeugt wird) 3 Gramm überschreitet und beginnt, den Draht 18 von dem Element 3 abzuwickeln. Dies gleicht die Fadenaufnahme der Textilmaschine 15 aus, wenn die Spule 16 blockiert wird.

Wenn die Kraft von 3 Gramm, die an die Windungen angelegt wird, die auf der Spule übereinandergewickelt sind, in der Lage ist, den Faden zu lösen (und folglich zu ermöglichen, daß sich die Spule in bekannter Weise um ihre Achse dreht), dann dreht sich das Element 3 um seine Achse W unter der Wirkung der Feder, um den Draht 18 wieder darauf aufzuwickeln. Dies verhütet ein Reißen des Fadens durch eine hohe Übermäßige Zugspannung, die die vorbestimmten 3 Gramm überschreitet, welche einen fehlerhaften Artikel, der gerade hergestellt wird, hätte erzeugen können.

Zusätzlich gibt es, wenn das Losgeben der Spule und die Wiederaufnahme der Vorwärtsbewegung des Fadens auftritt, bevor der Magnet 25 das Element 28 erreicht, kein Stillsetzen der Maschine 15, welches den Produktionsprozeß der Maschine belastet hätte.

Es wird jetzt angenommen, daß im Gegensatz zu dem Vorstehenden die falsch übereinandergewickelten Windungen auf der Spule 16 blockiert bleiben. In diesem Fall führt das weitergeführte Ziehen des Fadens 14 durch die Textilmaschine 15 (in der bekannten Art und Weise) zu einem weiteren längeren Abwickeln des Drahtes 18 durch die Scheibe B (welche folglich einen durch das Bedienungspersonal eingestellten Auslenkungs-Grenzwert überschreitet).

Infolgedessen erreicht der Magnet 25 eine Stellung entsprechend dem Element 28, welches sein Vorhandensein abfühlt und in irgendeiner bekannten Weise ein Signal erzeugt, welches der Einheit 30 zugeführt wird. Nach Empfang dieses Signals betätigt diese Einheit das (bekannte) Betätigungselement, das die Funktion der Textilmaschine steuert, um diese anzuhalten. Infolgedessen stoppt die Maschine, und die (übermäßig hohe) Zugspannung, die in dem Faden 14 erzeugt wird, hört auf. Dies verhütet ein Reißen des Fadens.

An diesem Punkt ist es, um die Textilmaschine 15 wieder in Funktion zu bringen, ausreichend, die Ursache zu beseitigen, welche die Fadenwindungen 14 schlecht übereinandergewickelt auf der Spule 16 gehalten hat. Danach wickelt der Draht 18 sich wieder um das Element 3, welches um seine Achse W durch die Feder 6 gedreht wird, um die Vorrichtung sofort zurückzustellen, ohne, daß spezielle Werkzeuge oder Spannstäbe mit dem sich daraus ergebenden Zeitverlust erforderlich sind. Dies gestattet ein sofortiges Wiederanfahren der Textilmaschine 15, was automatisch durch die Einheit 30 erfolgen kann. Diesbezüglich fühlt diese letztere die Rückkehr des Elementes oder Magneten 25 vor dem Sensorelement 28 ab und wirkt auf der Grundlage dieses Vorgangs und eines bekannten Vergleichsalgorithmus' auf die Betätigungs einrichtung, die die Funktion der Textilmaschine steuert, um diese anzufahren.

Es sollte auch vermerkt werden, daß der Durchmesser des ringförmigen Elementes 13 willkürlich in Abhängigkeit davon gewählt werden kann, welche Fehler (Knoten oder Vergrößerungen) in dem Faden 14 für die jeweils laufende Produktion der Maschine 15 als annehmbar angesehen werden. Diesbezüglich halten, wenn beispielsweise der Durchmesser dieses Elementes herabgesetzt wird, jene Fehler, wie beispielsweise Knoten, mit einer Abmessung größer als dieser Durchmesser (die folglich unerwünscht sind) die Vorwärtsbewegung des Fadens 14 durch das Element 13 und folglich die Bewegung dieses letzteren (wie schon beschrieben) bezogen auf das Gehäuse 2 an. Dies bewirkt infolgedessen, daß die Maschine 15 aus den vorstehend angegebenen Gründen stoppt und so verhütet, daß Fehler in dem durch die Maschine hergestellten Artikel gebildet werden. Das Bedienungspersonal kann eingreifen, um den Knoten zu beseitigen und folglich optimale Bedingungen für die Verwendung des Fadens 14 wiederherstellen.

Das Element 13 kann deshalb auch als Sensor für das Erkennen von Fehlern in dem Faden 14 verwendet werden, und generell kann die Vorrichtung verwendet werden, um nachzuweisen, daß sich der Faden in bestem Zustand befindet, so daß man ein Erzeugnis ohne Fehler erhält.

Vorteilhafterweise hat das Element 13 eine Vielzahl von Bohrungen von unterschiedlichem Durchmesser oder eine Bohrung von veränderlichem Durchmesser (wie beispielsweise eine Blende), so daß das Bedienungspersonal den bevorzugten Bohrungsdurchmesser auf der Grundlage der zu erkennenden Fadenfehler oder Knoten wählen kann.

Eine spezielle Ausführungsform der Vorrichtung ist beschrieben worden. Jedoch sind auch andere Ausführungsformen möglich, wie beispielsweise eine, bei welcher das Element 28 mit einer elektrischen Schaltung verbunden sein kann, die in der Lage ist, die Anzahl der Umdrehungen des Elementes 3 um die Achse W zu zählen und ein Stillsetzen der Maschine nur dann zuzulassen, wenn ein Abwicklungs-Grenzwert erreicht wird, der willkürlich durch das Bedienungspersonal der Textilmaschine eingestellt wird.

Bei einer alternativen Ausführungsform wirkt die Einheit 30 auf die Maschine 15, um diese anzuhalten, wenn während eines Zeitraums oder Funktionszeitraums, der willkürlich eingestellt werden kann, eine Anzahl aufeinanderfolgender Dehnungsvorgänge auftritt, welche jedoch den eingestellten akzeptablen maximalen Dehnungs-Grenzwert nicht überschreiten. In diesem Fall erkennt die Einheit 30 die Anzahl von Dehnungsvorgängen über die Elemente 25 und 28 (beispielsweise als aufeinanderfolgende Drehungen des Elementes 30 in entgegengesetzten Richtungen um die Achse W) und wirkt auf die Maschine 15, um sie anzuhalten, weil in einem solchen Fall der Faden einem fortgesetzten Ziehen ausgesetzt worden ist und das daraus erzielte Produkt Fehler (beispielsweise ein Ziehen von Fäden) enthalten könnte.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Steuern der Zuführung von zumindest einem Faden (14) zu einer Textilmaschine (15) und zum Ausgleichen von Zug und übermäßiger Spannung, die während der Zuführung auf den Faden (14) ausgeübt werden, der von einer Spule (16) abgewickelt wird, wobei die Vorrichtung Halteeinrichtungen (13) aufweist, die dazu ausgestaltet sind, um mit dem Faden gleitend in Beziehung zu stehen und ihn bei seiner Zuführung zur Textilmaschine (15) abstützend zu halten, die Halteeinrichtungen (13) mit Aufwickel- und Abwickeleinrichtungen (3) bewegbar gekoppelt sind, die durch ein Haltebauteil (21) fest an der Maschine (15) angebracht sind, die Aufwickel- und Abwickeleinrichtungen (3) die Bewegung der Halteeinrichtungen (13) ausgleichende Ausgleichseinrichtungen (6) und Sensoreinrichtungen (25, 28) zum Erfassen der Bewegung der Halteeinrichtungen (13) enthalten, die Sensoreinrichtungen (25, 28) mit Steuereinrichtungen (30) gekoppelt sind, die den Betrieb der Textilmaschine (15) steuern und ausgestaltet sind, um die letztere anzuhalten, wenn die Halteeinrichtungen (13) einen vorbestimmten Bewegungsgrenzwert erreichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufwickel- und Abwickeleinrichtungen ein Drehbauteil (3) enthalten, das um seine Achse (W) drehbar und mit den Halteeinrichtungen (13) gekoppelt ist, um sich bei Bewegung der letzteren drehen zu können daß die Ausgleichseinrichtungen (6) eine Feder (6) mit konstanter Kraft haben, die in dem Drehbauteil (3) angeordnet ist und ein erstes Ende (7), das mit dem letzteren verbunden ist, und ein zweites Ende (8)hat, das mit einem Element (9) verbunden ist, um das sich das Drehbauteil (6) drehen kann, wobei durch die Ausgleichseinrichtungen die Bewegung der Halteeinrichtungen (13) und somit die Drehung des Drehbauteils (3) ausgeglichen wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (6) mit einem vorspannenden Bauteil (10) in Beziehung steht, durch das die Federwirkung der Feder (6) verändert werden kann.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das vorspannende Bauteil ein Regler (10) ist, der außen mit dem Gehäuse (2) in Beziehung steht, wobei der Regler diskrete Winkelpositionen relativ zu dem Gehäuse (2) annehmen kann und mit einem innerhalb des letzteren angeordneten Stift (9) in Beziehung steht, um den das Drehbauteil (3) drehbar ist und mit dem das zweite Ende (8) der Schraubenfeder (6) verbunden ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen (13) ein ringförmiges Bauteil (13) sind, das über ein Kabel (18) oder ein ähnliches Bauteil mit dem Drehbauteil (3) verbunden sind, wobei das Kabel dazu ausgestaltet ist, um auf das Drehbauteil aufgewickelt oder davon abgewickelt zu werden.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gehäuse (2) vorgesehen ist, in dem das Drehbauteil (3) angeordnet ist, wobei das Gehäuse (2) mittels des Haltebauteils (21) fest an der Textilmaschine gehalten ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2), in dem in dem das Drehbauteil (3) angeordnet 15 ist, über ein elastisch verformbares Bauteil (23) mit dem Haltebauteil (21) in Beziehung steht, wobei das Gehäuse (2) kastenförmig ist und eine Öffnung hat, durch die das mit dem Drehbauteil (3) zusammenwirkende Kabel (18) geführt ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sensoreinrichtungen ein Element (25), das mit dem Drehbauteil (3) in dem kastenförmigen Gehäuse (2) starr ver bunden ist, und zum Messen des Elementes (25) ein an dem Gehäuse (2) befestigtes Element (28) enthalten, wobei dieses Element (28) mit den Steuereinrichtungen (30) gekoppelt ist.

8. . Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das starr mit dem Drehbauteil (3) verbundene Element (25) ein Permanentmagnet ist.

9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Element (25), das starr mit dem Drehbauteil (3) verbunden ist, ein Stift ist, der von diesem letzteren vorsteht, wobei der Stift dazu ausgestaltet ist, um mit einem Mikroschalter zusammenzuwirken, durch den das am Gehäuse (2) befestigte Sensorelement (28) gebildet ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Gehäuse (2) befestigte Sensorelement (28) ein Magnetfeldsensor und vorzugsweise ein Halleffekt-Sensor ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Gehäuse (2) befestigte Sensorelement (28) ein Magnetschalter in einem Glaskolben ist, d. h. ein Reed-Schalter.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtungen eine Steuereinheit (30) haben, wie ein elektrischer und/oder elektronischer Schaltkreis, vorzugsweise ein Mikroprozessorschaltkreis, wobei die Einheit (30) mit einem bekannten Betätigungsglied für den Betrieb der Textilmaschine (15) gekoppelt ist, wobei das Erreichen der Bewegungsgrenze durch die Halteeinrichtungen (13) von der Einheit (30) erfaßt wird, indem die Drehung des Drehbauteils (3) um dessen Achse (W) erfaßt wird, wobei die Steuereinheit (30) auf die Textilmaschine wirkt, wenn das Drehbauteil (3) während einer Zeitperiode und/oder Betriebsperiode, die nach Wunsch eingestellt werden kann, eine Anzahl aufein anderfolgender Drehungen in entgegengesetzte Richtungen um seine Achse (W) durchlaufen hat.

13. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Bauteil (13), durch das die Halteeinrichtungen gebildet ist, einen Durchmesser hat, der auf der Grundlage möglicher Fehler, wie Knoten, Verdickungen oder ähnliches, vorbestimmt ist, die in dem der Textilmaschine (15) zugeführten Faden (14) enthalten sind und als akzeptabel für die durch die Maschine durchgeführte Arbeit erachtet werden.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das ringförmige Bauteil (13) eine Öffnung mit veränderlichem Durchmesser hat.

15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtungen (13) eine Anzahl von Öffnungen mit verschiedenen Durchmessern haben.







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