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Dokumentenidentifikation DE69504913T2 04.03.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0689942
Titel Vorrichtung für Schreibtafel
Anmelder Kawashima, Kiyoharu, Suita, Osaka, JP
Erfinder Kawashima, Kiyoharu, Suita, Osaka, JP
Vertreter Türk, Gille, Hrabal, 40593 Düsseldorf
DE-Aktenzeichen 69504913
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 14.06.1995
EP-Aktenzeichen 951091545
EP-Offenlegungsdatum 03.01.1996
EP date of grant 23.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.03.1999
IPC-Hauptklasse B43L 21/00
IPC-Nebenklasse C09D 11/16   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine Schreibtafel gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.

Eine Vorrichtung für eine Schreibtafel dieser Art ist aus der BE-A-679 884, BE-A-700 613 oder DE-A-27 12 492 bekannt.

Die BE-A-679 884 und die DE-A-27 12 492 offenbaren jeweils eine Schreibtafel mit einem endlosen Band, das die Schreiboberfläche bildet, mit einem Tragerahmen für das endlose Band und mit einer automatischen Reinigungsvorrichtung für die Schreiboberfläche. Der Tragerahmen weist ein Paar von horizontal angeordneten Tragewellen und einen Motor für den Antrieb der unteren der Tragewellen auf. Die Reinigungsvorrichtung weist eine Wanne und einen sich lang erstreckenden Schwamm oder eine Rolle aus geschäumten Material innerhalb der Wanne und mit Wasser getränkt auf. Die Wanne ist vertikal bewegbar und unterhalb der unteren Tragewelle derart angeordnet, daß der Schwamm oder die Rolle in und aus dem Kontakt mit einem unteren Teil des endlosen Bandes gebracht werden kann.

Die BE-A-700 613 betrifft eine Verbesserung der in der BE-A-679 884 offenbarten Schreibtafel und offenbart darüber hinaus eine automatische Nachfüllvorrichtung für das in der Wanne enthaltene Wasser. Diese Nachfüllvorrichtung weist ein Wasserreservoir auf, das an seinem unteren Teil mit einem Auslaßventil ausgestattet ist. Das Reservoir ist oberhalb der Wanne derart angeordnet, daß dann, wenn die Wanne in ihrer unteren Position ist, das Ventil sich außerhalb des Kontaktes mit dem Boden der Wanne befindet und daher geschlossen ist, und daß dann, wenn die Wanne in ihrer oberen Position ist, das Ventil in Kontakt mit dem Boden der Wanne ist und daher geöffnet ist, um die Wanne mit Wasser nachzufüllen.

Neuerdings werden in Klassenzimmern, Konferenz-, Meeting- oder Besprechungsräumen oder ähnlichem anstelle von Wandtafeln, die mit Kreide beschrieben werden, weiße Tafeln weithin verwendet, die mit einem Filzstift mit einer Farbe auf Wasserbasis oder ähnlichem beschrieben werden kann. Dafür wird Emaille oder eine Farbe bei hoher Temperatur auf der Oberfläche einer Stahltafel oder ähnlichem eingebrannt, um eine nicht osmotische weiche Schreiboberfläche zu bilden und das Schreibgerät ist ein Filzstift, dessen Schreibmittel ein pulverförmiges Pigment ist, das in Alkohol ver teilt und bewegt wird. Daher besteht jedes geschriebene Zeichen nur aus einer Ablagerung des pulverförmigen Pigmentes ohne Bindemittel und es kann in einfacher Weise durch Abwischen mit einem Löschmittel unter Verwendung von trockenem Stoff oder ähnlichem entfernt werden.

Bei einem derartigen konventionellen Schreibwerkzeug wird jedoch das abgewischte pulverförmige Pigment auf das Löschmittel übertragen und es ist daher wiederkehrend notwendig, das Löschmittel selbst zu reinigen oder das Pigment wird umher verteilt, wodurch die Umgebung verunreinigt wird.

Dementsprechend offenbarte der vorliegende Erfinder in der japanischen Patentanmeldung (Anmeldungs-Nr. Hei. 6-218089) eine neue wasserfreie Tinte, die als Farbstoff einen Elektronendonator von einer Sorte oder von mehreren Sorten umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

- 2-(2-(4-(Dodecyloxy)-3-methoxyphenyl)-ethenyl)chinolin,

- 3-Cyclohexylamino-6-chloro-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton (engl.: 3-cyclohexylamino-6-chlorofluoran),

- 3-Diethylamino-benzo(a)-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton (engl.: 3-diethyl amino benzo(a)-fluoran),

- 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)4- azaphthalid,

- 3,3-bis(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)4-azaphthalid und

- 3-Cyclohexylmethylamino-6-methyl-7-anilino-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton (engl.: 3-cyclohexyl methyl amino-6-methyl-7-anilinofluoran);

und als Entwicklersubstanz einen Elektronenakzeptor ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zinksalicylat und Bisphenol A, und schlug vor, die oben erwähnten Probleme durch deren Verwendung zu lösen.

Die Tinte erzeugt eine Farbe durch einen molekularen Kontakt zwischen der farbgebenden Verbindung und der entwickelnden Verbindung und wird farblos, indem der Effekt der entwickelnden Verbindung durch einen Kontakt mit Wasser verlorengeht, und durch Anwendung dieser Eigenschaft kann das geschriebene Zeichen durch ein Entfärben der Tinte selbst durch eine chemische Reaktion mit Wasser und nicht durch ein Wegwischen des Farbpigmentes selber entfernt werden.

Daher wird für das Entfernen des geschriebenen Zeichens mit dieser Tinte ein neues Entfernungsmittel benötigt, das sich von den konventionellen Entfernen wie trockener Stoff unterscheidet.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für eine Schreibtafel der zu Beginn erwähnten Art anzugeben, die in der Lage ist, die zuvor erwähnten Probleme zu lösen.

Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung für eine Schreibtafel gemäß Anspruch 1 gelöst.

Vorteilhafte Ausführungsbeispiele sind in den Unteransprüchen beschrieben.

Entsprechend einer ersten Lehre besteht die vorliegende Erfindung in einer Vorrichtung für eine Schreibtafel mit einer weißen Tafel, die eine Schreiboberfläche aufweist, die mit einem Schreibgerät beschrieben werden kann, mit einem Flüssigkeitstank, der mit einer Flüssigkeit zum Entfernen der geschriebenen Zeichen gefüllt ist, und mit einer Auftragevorrichtung zum Auftragen der im Flüssigkeitstank enthaltenen Flüssigkeit auf die Schreiboberfläche. Das Schreibgerät weist in bevorzugter Weise eine wasserfreie Tinte, die als Farbstoff einen Elektronendonator von einer Sorte oder von mehreren Sorten umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

- 2-(2-(4-(Dodecyloxy)-3-methoxyphenyl)-ethenyl)chinolin,

- 3-Cyclohexylamino-6-chloro-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-Diethylamino-benzo(a)-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4- azaphthalid,

- 3,3-bis(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid und

- 3-Cyclohexylmethylamino-6-methyl-7-anilino-9-hydroxy-9-xanthen-obenzoesäurelakton;

und als Entwicklersubstanz einen Elektronenakzeptor ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zinksalicylat und Bisphenol A und die Flüssigkeit besteht aus Wasser.

Die Auftragevorrichtung weist in bevorzugter Weise ein Reibelement auf, das aus einem Schwamm oder einer Bürste besteht, der bzw. die die Flüssigkeit aufnimmt und auf der Schreiboberfläche zusammen mit der Flüssigkeit reibt.

Die Vorrichtung weist ebenso in bevorzugter Weise eine Pumpe auf, um die Flüssigkeit in den Flüssigkeitstank auf die Schreiboberfläche zu transportieren, und/oder ein aus Gummi hergestelltes Blatt zum Abtropfen der auf der Schreiboberfläche aufgetragenen Flüssigkeit auf.

Die Vorrichtung für eine Schreibtafel der vorliegenden Erfindung wendet eine Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser auf der Schreiboberfläche durch Verwendung einer Auftragevorrichtung an. Daher kann das mit der in der japanischen Patentanmeldung (Anmeldung No. HEI. 6-218089) vorgeschlagenen Tinte geschriebene Zeichen in einfacher Weise und gleichförmig entfernt werden und ein neues Beschreiben wird nach dem Trocknen ermöglicht und eine Verunreinigung der Umgebung kann verhindert werden.

Wenn bei der Auftragevorrichtung ein Reibelement auf der Schreiboberfläche reibend verwendet wird, werden dann, wenn die Schreiboberfläche mit Hilfe einer Markierungsbearbeitung behandelt worden ist, die Tinte und das Wasser in kleinen Oberflächen-Rauhigkeiten auf der matt behandelten Oberfläche in einfacher Weise in einen gegenseitigen Kontakt gebracht werden, daß eine Entfernung in sicherer Weise durchgeführt wird. Darüber hinaus wird die entfärbte Tinte selbst von der Schreiboberfläche durch das Reiben abgekratzt und daher kann dann, wenn z. B. die farbgebende Verbindung für die Tinte aus Zinksalicylat und Bisphenol A auf die Schreiboberfläche aufgebracht worden ist, die Schreiboberfläche ohne ein erneutes Verfärben sauber gehalten werden. Daneben weist die Vorrichtung einen Flüssigkeitstank auf und ist in der Lage, die Entfärbungs- und Reinigungseigenschaft für einen langen Zeitraum zu gewährleisten. Darüber hinaus wird das Wasser durch das Entfernen der Tinte nicht degeneriert oder verunreinigt und es ist sicher und das Wasser kann wieder aufbereitet werden, beispielsweise durch Filterung mit einem Filter, und die Handhabung wird somit verbessert.

Wenn das Reibelement verwendet wird, beispielsweise wenn ein Stift für eine konventionelle weiße Tafel als Schreibgerät verwendet wird, kann es sauber durch Wasser und Reiben entfernt werden, ohne daß das pulverförmige Pigment verstreut wird, und daher kann der Anwendungsbereich erweitert werden.

Zusätzlich kann dann, wenn die weiße Tafel aus einer Tafel gebildet wird und die Auftragevorrichtung an einem verfahrbaren Rahmen befestigt ist, der sich oberhalb der Schreiboberfläche erstreckt und der entlang der Schreiboberfläche bewegt wer den kann, nahezu die gesamte Oberfläche der Schreiboberfläche effektiv gereinigt werden, indem der bewegliche Rahmen von einem Ende zu dem anderen Ende der Schreiboberfläche bewegt wird. Wenn die weiße Tafel aus einem Endlosband gebildet ist und wenn ein Tragrahmen drehbar das endlose Band trägt, kann in ähnlicher Weise die Auftragevorrichtung an diesem Tragrahmen befestigt sein, so daß nahezu die gesamte Oberfläche der Schreiboberfläche durch eine Drehung des endlosen Bandes gereinigt werden kann.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden beschrieben, wobei auf die beigefügte schematische Zeichnung Bezug genommen wird. In der Zeichnung zeigen

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung, die eine Vorrichtung eines ersten Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 deren schematische Querschnittsdarstellung,

Fig. 3 eine perspektivische Explosionsdarstellung eines bewegbaren Rahmens und einer Auftragevorrichtung,

Fig. 4 eine Querschnittsdarstellung, die die Auftragevorrichtung zeigt,

Fig. 5 eine Querschnittsdarstellung, die die Betriebsweise der Auftragevorrichtung im bewegten Zustand zeigt,

Fig. 6 eine Querschnittsdarstellung, die ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Reibelementes zeigt,

Fig. 7 eine Querschnittsdarstellung, die ein anderes Ausführungsbeispiel eines Reibelementes zeigt,

Fig. 8 eine perspektivische Darstellung, die eine Vorrichtung eines zweiten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung zeigt,

Fig. 9 eine schematische Querschnittsdarstellung dieser Vorrichtung,

Fig. 10 eine schematische Querschnittsdarstellung, die ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Reibelementes darstellt,

Fig. 11 eine schematische Querschnittsdarstellung, die ein verschiedenes Ausführungsbeispiel eines Reibelementes darstellt,

Fig. 12 ein schematisches Diagramm, das einen anderen Windungszustand eines Bandes zeigt,

Fig. 13 eine perspektivische Teilansicht, die ein anderes Ausführungsbeispiel einer weißen Tafel zeigt,

Fig. 14 eine Vorderansicht, die eine Vorrichtung eines dritten Ausführungsbeispieles der vorliegenden Erfindung zeigt,

Fig. 15 eine perspektivische Darstellung dieser Vorrichtung,

Fig. 16 eine schematische Querschnittsdarstellung dieser Vorrichtung,

Fig. 17 eine schematische Querschnittsdarstellung, die eine Antriebswelle zeigt,

Fig. 18 eine perspektivische Teilansicht zur Erläuterung eines Flüssigkeitstankes,

Fig. 19 eine perspektivische Darstellung, die einen Koppler zeigt,

Fig. 20 eine schematische Querschnittsdarstellung, die ein anderes Ausführungsbeispiel eines Reibelementes darstellt, und

Fig. 21 eine schematische perspektivische Darstellung, die ein anderes Ausführungsbeispiel einer Methode zum Aufwickeln des Bandes darstellt.

Detallierte Beschreibung der Erfindung

Eine Vorrichtung 1 für eine Schreibtafel weist eine weiße Tafel 2 mit einer Schreiboberfläche S. die mit einem Schreibgerät beschrieben werden kann, einen Flüssigkeitstank 5, der mit einer Flüssigkeit zum Entfernen der geschriebenen Zeichen gefüllt ist, und eine Auftragevorrichtung 7 zum Auftragen der Flüssigkeit in dem Flüssigkeitstank 5 auf die Schreiboberfläche S auf.

Das Schreibgerät ist vorzugsweise ein Filzschreiber oder ein ähnliches Schreibgerät, das eine Tinte verwendet, die als Farbstoff einen Elektronendonator von einer Sorte oder von mehreren Sorten umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

- 2-(2-(4-(Dodecyloxy)-3-methoxyphenyl)-ethenyl)chinolin,

- 3 -Cyclohexylamino-6-chloro-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-Diethylamino-benzo(a)-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4- azaphthalid,

- 3,3-bis(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid und

- 3-Cyclohexylmethylamino-6-methyl-7-anilino-9-hydroxy-9-xanthen-obenzoesäurelakton;

und als Entwicklersubstanz einen Elektronenakzeptor ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Zinksalicylat und Bisphenol A, in einem wasserfreien Lösungsmittel wie Ethanol und Alkohol. Als Flüssigkeit zum Entfernen der geschriebenen Zeichen wird beispielsweise Wasser verwendet.

Die chemischen Formeln der Verbindung des Elektronendonators ist im folgenden dargestellt und Beispiele von Tinten, die diesen Elektronendonator verwenden sind in der Tabelle 1 aufgelistet.

- 2-(2-(4-(Dodecyloxy)-3-methoxyphenyl)-ethenyl)chinolin,

3-Cyclohexylamino-6-chloro-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-Diethylamino-benzo(a)-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(1-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4- azaphthalid,

- 3,3-bis(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)4-azaphthalid und

- 3-Cyclohexylmethylamino-6-methyl-7-anilino-9-hydroxy-9-xanthen-obenzoesäurelakton;

(Tabelle 1)

In der Vorrichtung 1A eines ersten Ausführungsbeispieles, das in den Fig. 1 bis 7 dargestellt ist, ist die weiße Tafel 2 eine Tafel 9 und die Auftragevorrichtung 7 ist an einem verschiebbaren Rahmen 3 entlang der Schreiboberfläche S bewegbar angeordnet.

Die Tafel 9 ist eine weiße Tafel mit einem großen rechteckigen Zuschnitt und zumindest auf einer Seite ist eine im wesentlichen weiße Schreiboberfläche S durch Einbrennen einer Emaille oder einer Farbe bei hoher Temperaturen auf einer Stahloberfläche ausgebildet. Die Schreiboberfläche S kann mit einem Mattierungsprozeß oder ähnlichem behandelt werden, um den Glanz zu verringern, so daß Reflektionen des die Tafel beleuchtenden Lichtes unterdrückt werden. Die Tafel 9 ist an dem Tragrahmen 13 bei diesem Ausführungsbeispiel befestigt und wird durch den Tragrahmen 13 getragen.

Der Tragrahmen 13 ist ein türförmiger Rahmen, bei dem wechselseitig ein oberer seitlicher Rahmen und vertikale Rahmen 16, 16, zum Tragen der oberen Kante und beider Seitenkanten der Tafel 9 miteinander verbunden sind. Zwischen den vertikalen Rahmen 16, 16 erstreckt sich ein unterer seitlicher Rahmen 17, der nahezu parallel mit einem Abstand von der unteren Kante der Tafel 9 verläuft. Eine Bein 19 mit einem nicht dargestellten Rad in Form einer Gleitrolle oder ähnlichem ist an dem unteren Ende jedes vertikalen Rahmens 16 angeordnet. Bei dem Ausführungsbeispiel erstrecken sich in dem oberen und unteren seitlichen Rahmen 15, 17 Führungsschienen 20, die sich horizontal entlang jedes seitlichen Rahmens erstrecken und am hinteren Ende geöffnet sind. Der verfahrbare Rahmen 3 wird von den Führungsschienen 20 getragen, so daß dieser frei ist, sich entlang der Schreiboberfläche S seitlich zu bewegen.

Der verschiebbare Rahmen 3 weist ein oberes und ein unteres Tragarmteil 22, 23 auf, die Rollen 21 aufweisen, die in der Führungsschiene 20 rollen, und die sich oberhalb des seitlichen Rahmens 15 und unterhalb des seitlichen Rahmens 17 erstrecken. Der verschiebbare Rahmen 3 weist weiterhin einen Kasten 25 auf, der sich vertikal oberhalb der Schreiboberfläche S durch eine Verbindung zwischen den Tragarmteilen 22 und 23 erstreckt. Bei diesem Ausführungsbeispiel bewegt sich der verschiebbare Rahmen 3 seitlich entlang der Führungsschiene 20 durch ein manuelles Schieben und Ziehen in seitlicher Richtung. An dem Kasten 25 des verschiebbaren Rahmens 3 ist ein Paar von Auftragevorrichtungen 7, 7 parallel mit Hilfe eines Griffes 27 befestigt, wobei ein Handgriff 25 für eine manuelle Betätigung vorgesehen ist. Der Kasten 25 wird, wie in Fig. 3 dargestellt ist, durch Umfalten von Seitenteilen 25B und 25B, die sich nach hinten zu beiden Seitenkanten eines Basisteiles 25A gebildet, wobei das Basisteil 25A parallel zur Schreiboberfläche S ausgerichtet ist. Befestigungsteile 30 und 30 für eine Befestigung des Griffes 27 stehen nach hinten oberhalb und unterhalb eines Spaltes vor, wobei der Spalt ungefähr in der Mitte des Basisteils 25A angeordnet ist.

Der Griff 27 wird, wie in Fig. 3 und Fig. 4 dargestellt ist, in einer T-Form ausgebildet, die ein drehbares Teil 27A mit einem Angelpunkt J 1 aufweist, das an dem Befestigungsteilen 30 um die vertikale Achsenmitte drehbar befestigt ist. Weiterhin sind drehbare Tragteile 27B und 27C vorgesehen, die drehbare Angeltragepunkte J2 und J3 aufweisen, um das Paar von Auftragevorrichtungen 27B und 27C um eine vertikale Achse drehbar zu tragen. Der Angelpunkt J1 ist auf der senkrechten Mittellinie der Angeltragepunkten J2 und J3 angeordnet und das drehbare Teil 27A weist einen Handgriff 27 auf, der nach vorne von der senkrechten Mittellinie aus vorsteht. Eine weite Einfügeöffnung 31 zum Durchlassen des Handgriffes 26 ist in dem Kasten des verschiebbaren Rahmens 3 ausgenommen.

Wie in Fig. 5 dargestellt ist, dreht sich der Griff 27 bei der Betätigung des Handgriffes 26 beispielsweise in der nach rechts gerichteten Richtung um den Angelpunkt J1 von einem Referenzzustand Y1 senkrecht zur Bewegungsrichtung F des Handgriffes 26 in eine geneigte Position J2 des Handgriffes 26, der solange in die Bewegungsrichtung gekippt wird, bis er beispielsweise an einer Seitenfläche der Einsatzöffnung 31 anliegt. Der verschiebbare Rahmen 3 bewegt sich seitlich in derselben Richtung F in dieser gekippten Position Y2 und zur gleichen Zeit wird der Angelpunkt J2 um eine Distanz L1 von der Schreiboberfläche S durch dieses Verkippen zurückgezogen, während der andere Angelpunkt J3 sich um die Entfernung L2 auf die Schreiboberfläche S zubewegt. Daher funktioniert der Griff 27 als Wechselvorrichtung für die Auftragevorrichtungen 7, indem der Handgriff 26 in der Bewegungsrichtung F gedreht wird, wenn der verschiebbare Rahmen 3 seitlich verschoben wird, wobei selektiv nur die Auftragevorrichtung 7 der entsprechenden Bewegungsrichtung F angedrückt und auf der Schreiboberfläche S gerieben wird.

Jede Auftragevorrichtung 7 weist, wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, einen langen Halter mit einer Vertiefung 32 auf, die sich nach hinten und nahezu entlang der gesamten Höhe der Schreiboberfläche vertikal erstreckt. Weiterhin sind ein Zuführrohr 34 und ein Reibelement 37 in der Vertiefung 32 des Halter 33 vorgesehen. Der Halter 33 ist bei diesem Ausführungsbeispiel U-förmig mit Seitenplattenstücken 33B und 33B an beiden Seitenkanten des Basisplattenteils 33A ausgebildet. Weiterhin sind drehbare Teile 33C, die an dem Griff 27 befestigt werden, vorgesehen und stehen an den Positionen der Angeltragepunkte J2 und J3 vom Basisplattenteil 33A vor. Zwischen dem Griff 27 und dem Halter 33 sind in bevorzugter Weise Positionshaltemittel (nicht dargestellt) vorgesehen, die ein Federmaterial oder ähnliches verwenden, um die Reiboberfläche 37S beabstandet zu der Schreiboberfläche S in der Referenzposition Y1 zu halten. Im gekippten Zustand Y2, wie in Fig. 5 dargestellt ist, überlappt das Seitenplattenteil 33B des zurückgezogenen Seitenhalters 33 das Seitenteil 35B, während der vorgeschobene Halter 33 das Reibelement 33 gegen die Schreiboberfläche S andrückt, wobei die Kraft der Positionshaltevorrichtung in dieser entgegengesetzten Stellung überwindet.

Das Zuführrohr 34 weist ein Aufwärtsstromrohr 34A auf, dessen unteres Ende mit dem Flüssigkeitstank 5 in Verbindung steht und nach oben vorsteht, und ein Ab wärtsstromrohr 34B, das sich zurückgefaltet von dem oberen Ende des Aufwärtsstromrohres 34A über ein U-Teil erstreckt und das an dem sich nach unten erstreckenden Ende geschlossen ist und das nahezu entlang der Mitte der Vertiefung 32 angeordnet ist. Das Abwärtsstromrohr 34B weist eine Mehrzahl von Poren 36 auf, die in Richtung der Schreiboberfläche S an geeigneten Stellen angeordnet sind. Diese Poren 36 bilden Düsenlöcher für ein Auslassen der vom Flüssigkeitstank 5 kommenden Flüssigkeit in Richtung der Schreiboberfläche S.

Der Flüssigkeitstank 5 ist ein Behälter, der im unteren Teil des verschiebbaren Rahmens 3 installiert ist und ein kartuschenähnlicher Wassertank 43 ist abnehmbar bei diesem Ausführungsbeispiel installiert, um immer eine vorbestimmte Menge an Flüssigkeit zu bevorraten, und die Flüssigkeit wird verteilt. Zwischen dem flüssigkeitstank 5 und dem Versorgungsrohr 34 ist ein Zuführflußweg 12A verbunden, in dem eine Pumpe 6 zum Pumpen der Flüssigkeit in dem Flussigkeitstank 5 und ein Wechselventil 35 wie beispielsweise ein Dreiwegeventil für eine selektive Verbindung mit dem Zuführrohr 35 der Auftragevorrichtung 7 der nach vorne gerichteten Seite der gepumpten Flüssigkeit angeordnet sind. Die Pumpe 6 und das Wechselventil 35 sind an der Rückseite des Kastens 25 des verschiebbaren Rahmens 3 angeordnet. Ein Schalter 11 zum Betätigen der Pumpe 6 und des Wechselventils 35 weist einen Ein-/Ausschalter 11A und 11B auf, die an beiden Seitenkanten der Einfügeöffnung 31 des verschiebbaren Rahmens 3 vorgesehen sind, und die Pumpe 6 wird betätigt, sobald der Handgriff 36 den Schalter auf der Neigungsseite bei der seitlichen Bewegung annähert. Der Wechselschalter 36 wird ebenso durch diesen Schalter auf der Neigungsseite aktiviert, wobei der Flußweg zu der Auftragevorrichtung auf der Neigungsseite geöffnet wird, das heißt, die in Vorwärtsrichtung angeordnete Auftragevorrichtung, und wodurch der Flußweg zu der zurückgezogenen Auftragevorrichtung geschlossen wird.

Das Reibelement 37 ist bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem elastischen Schaummaterial mit hoher Wasseradsorptionseigenschaft gebildet. Zum Beispiel ist es als Block mit rechteckigem Querschnitt an beiden Seiten des Versorgungsrohres 34 angeordnet. Als Schaummaterial wird ein zelluloses Schaummaterial bevorzugt, das hauptsächlich aus Baumwolle und Nichtbaumwollmaterial wie beispielsweise Getreidehülsen und Graswurzeln besteht, weil es eine hohe Dichte an kontinuierlichem Schaum und eine hervorragende Wasseradsorptionseigenschaft aufweist. Das Reibelement 37 weist eine Größe auf, das die Reiboberfläche 375, die an der Schreiboberfläche S anliegt, von der Schreiboberfläche S im Referenzzustand Y1 beabstandet an geordnet ist und im geneigten Zustand Y2 wird das Reibelement 37 mit einem Kompressionsspiel L3 in der vorgeschobenen Position angepreßt. Daher kann die Auftragevorrichtung 7 den Raum G zwischen dem Reibelementen 37 und 37, in dem das Versorgungsrohr 34 angeordnet ist, im zusammengepreßten Zustand verschließen, wodurch sichergestellt wird, daß die aus den Düsenlöchern 36 ausgetretene Flüssigkeit in geeigneter Weise auf die Schreiboberfläche S aufgetragen wird, ohne daß sie nach außen zerstreut wird. Das Reibelement 37 adsorbiert teilweise Wasser und reibt gegen die Schreiboberfläche S zusammen mit der ausgetretenen Flüssigkeit und der adsorbierten Flüssigkeit, um die Flüssigkeit auf der gesamten Breite der Schreiboberfläche S aufzutragen, und das Reibelement 37 reibt über die Schreiboberfläche S. Reiben bedeutet dabei ein Aneinanderreiben mit einem spezifischen Druck.

Durch das Ausbilden des Reibelementes 37 in Form eines Schaummaterials mit hoher Wasseradsorptionseigenschaft, kann das Reibelement 37 zusammen mit der Flüssigkeit und mit einem geeigneten Druck ohne die Schreiboberfläche S zu beschädigen auf der Schreiboberfläche S reiben, so daß die Tinte in sicherer Weise mit der Flüssigkeit in Kontakt kommt, um entfärbt zu werden, und die entfärbte Tinte kann von der Schreiboberfläche S entfernt werden. Um den Reibeffekt zu verstärken, ist das Reibelement 37 vorzugsweise als rechteckiger Block ausgebildet und weist eine vergrößerte Reiboberfläche auf. Andererseits kann für einverstärktes Aufsaugen der Flüssigkeit durch das Reibelement 37 kleine Löcher in dem Abwärtsstromrohr 34b ausgebildet werden, die in Richtung des Reibelementes 37 ausgerichtet sind.

Die Auftragevorrichtung 7 des vorliegenden Ausführungsbeispiels weist ein aus Gummi hergestelltes Blatt zum Abtropfen der auf der Schreiboberfläche S aufgetragenen Flüssigkeit auf. Das Gummiblatt 39 ist aus einem elastischen Material hergestellt und ist in jeder Auftragevorrichtung 7, wie in Fig. 4 dargestellt ist, an der innnenliegenden Seite des Reibelementes 37a angeordnet oder, wie bei diesem Ausführungsbeispiel, zwischen den Reibelementen 37A und dem benachbarten Seitenplattenteil 33B. Das Gummiblatt 39 weist eine Höhe von ungefähr derselben Höhe wie die Reiboberfläche 37S auf und ist im Querschnitt abgeschrägt ausgebildet, wodurch ein Spalt D zu dem benachbarten Reibelement 37A hin ausgebildet wird. Daher preßt sich das Gummiblatt 39 an die Schreiboberfläche S an, wenn der verschiebbare Rahmen 3 sich seitlich bewegt und tropft die auf der Schreiboberfläche S aufgetragene Flüssigkeit ab, wodurch es ermöglicht wird, neu auf der Schreiboberfläche S zu schreiben. Die abgetropfte Flüssigkeit verläuft durch den Abstand D und fließt in effektiver Weise nach unten. Weiter auf der Innenseite des Gummiblattes 39 ist ein Trockenwischer 45, der aus einem Stoffmaterial oder aus einem Schaummaterial mit hoher Wasseradsorptionseigenschaft wie beispielsweise Filz kann austauschbar angeordnet sein, so daß die Schreiboberfläche S noch zuverlässiger getrocknet werden kann.

Unterhalb der Auftragevorrichtung 7 wird die Flüssigkeit, die von den Düsenlöchern 36 zuviel abgegeben wurde, und die Flüssigkeit die von dem Gummiblatt 39 abgetropft worden ist, in einer Pfanne 40 aufgesammelt, um eine Verunreinigung des Bodens zu verhindern. Diese Pfanne 40 ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel an dem Kasten 25 des verschiebbaren Rahmens 3 befestigt und erstreckt sich bis zur Rückseite der Schreiboberfläche S durch den Spalt 18 hindurch. Die Pfanne 40 und der Flüssigkeitstank 5 sind miteinander über einen Rückführweg 12B verbunden und eine Filtervorrichtung 42 mit einem austauschbaren Filter, der wiederverwendbar durch eine Filterung der aufgenommenen Flüssigkeit ist, ist in dem Rückführweg 12B angeordnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird daher ein Flüssigkeitskreislauf durch den Zuführflußweg 12A und den Rückführweg 12B gebildet und der Flüssigkeitsverbrauch wird verringert, während eine Verschmutzung der Vorrichtung durch die Flüssigkeit verhindert wird. Daneben wird in bevorzugter Weise die Flüssigkeit im Flüssigkeitstank 5 einmal in der Woche oder alle ungefähr 10 Tage gewechselt, um die Vorrichtung 1 für eine Schreibtafel sauber zu halten und es ist daher bevorzugt, den Flüssigkeitstank 5 mit einem Ablaßventil zum Ablassen der Flüssigkeit (nicht dargestellt) zu versehen.

Das Reibelement 37 kann als Rolle ausgebildet sein, die ein Schaummaterial, das zylindrisch ausgebildet ist, um eine Tragewelle herum aufweist, und es ist bevorzugt, diese Rolle in entgegengesetzter Richtung zur Bewegungsrichtung durch eine bekannte Antriebsvorrichtung zu drehen und anzutreiben, um einen hohen Reibeffekt zu erzielen. Dabei können, wie es in der Fig. 6 dargestellt ist, das Zuführrohr 34 mit den Düsenlöchern 36 als Tragewelle verwendet werden. In einem solchen Fall wird die Flüssigkeit aus der Tragewelle über das Reibelement 37 abgelassen, wodurch ein Versprühen der Flüssigkeit verringert wird und wodurch ein kompaktes Design der Auftragevorrichtung unterstützt wird. Neben Schaumstoff kann für das Reibelement Stoffmaterial mit hoher Wasseradsorptionseigenschaft wie beispielsweise Filz oder eine Bürste mit Nylonborsten wie in Fig. 7 verwendet werden. In einem solchen Fall wird der Reibeffekt von den Spitzen der Borsten ausgeübt und die Flüssigkeit wird zwischen den Borsten aufgesogen. Ebenso kann auch eine Bürste in Form einer oben erwähnten Rolle ausgebildet sein.

Der verschiebbare Rahmen 3 kann in vertikaler Richtung bewegbar getragen sein oder die Führungsschienen 20 können an einer Platte 9 befestigt sein und der verschiebbare Rahmen kann direkt auf der Platte 9 getragen werden.

(Beispiele)

Unter Verwendung der im folgenden beschriebenen Auftragevorrichtungen (A) bis (F) wurde Wasser (Flüssigkeit) auf jede Schreiboberfläche aufgebracht und die Schreiboberfläche wurde zusammen mit dem Wasser gerieben und der decolorierte Zustand der Tinte des geschriebenen Zeichens und der Entfernungszustand der decolorierten Tinte wurden verglichen und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 dargestellt. Der Entfernungszustand der Tinte wurde mit dem recolorierten Zustand verglichen, indem die farbige Tinte aufgetragen wurde. Als Tinte wurde die Probe 7 (schwarz) der Tabelle 1 verwendet.

Die Wasserauftragevorrichtung und die Reibmittel waren wie im folgenden beschrieben zusammengesetzt:

(A) Unter Verwendung von drei miteinander verwobener Bänder, die aus verwobenen Baumwollgarnen in Röhrenform bestehen, werden die verwobenen Bänder in Kontakt mit der Schreiboberfläche gebracht, während Wasser darauf zugeführt wird, und Wasser wird zugeführt. (Geschwindigkeit der Auftragevorrichtung: 15 cm/sec)

(B) Eine Drehbürste mit Stapeln aus Baumwolle (rotary brush planting cotton piles) wird bei 300 Umdrehungen pro Minute gedreht und die Schreiboberfläche wird gerieben. Wasser wird der Drehbürste zum Aufsaugen zugeführt. (Geschwindigkeit der Auftragevorrichtung: 15 cm/sec)

(C) Wasser wird von den Düsenlöchern direkt auf die Schreiboberfläche aufgebracht, um das Wasser aufzutragen. (Geschwindigkeit der Auftragevorrichtung: 15 cm/sec)

(D) Die Schreiboberfläche wird mit einem rechteckigen Block aus Schaumstoff gerieben. Wasser wird dem Block zur Wasseraufnahme zugeführt. (Geschwindigkeit der Auftragevorrichtung: 40 bis 50 cm/sec)

(E) Die Schreiboberfläche wird mit einem rechteckigen Block aus Schaumstoff gerieben. Wasser wird dem Block zum Aufsaugen zugeführt. (Geschwindigkeit der Zuführvorrichtung: 15 cm/sec)

(F) Wasser, das der Schreiboberfläche zugeführt worden ist, wird durch ein Gummiblatt abgewischt. (Geschwindigkeit der Auftragevorrichtung: 15 cm/sec)

Der Zustand der Entfärbung und der Zustand der Entfernung der Tinte werden mit Noten von 1 bis 4 wie folgt bewertet.

1: Nahezu kein Effekt

2: Wenig effektiv, aber unzureichend

3: Ausreichend, jedoch nicht perfekt

4: Nahezu perfekt gelöscht

(Tabelle 2)

Wie in der Tabelle 2 dargestellt ist, kann durch die Anwendung von Wasser die Tinte vollständig decoloriert bzw. entfärbt werden und das Reiben mit einem Block aus Schaumstoff und eine Drehbürste sind effektiv für ein Entfernen der Tinte. Das Gummiblatt ist bekannt dafür, das Entfernen der Tinte neben dem Abtropfeffekt zu unterstützen. Daher funktioniert das Gummiblatt auch als Reibelement und es ist mehr zu bevorzugen, das Gummiblatt mit einem anderen Reibelement wie beispielsweise Schaumstoff zu kombinieren.

Im übrigen sind als Flüssigkeit zum Entfernen eine Mischung aus Wasser und einem oberflächenaktiven Mittel, eine Mischung aus einem oberflächenaktiven Mittel und einem Lösungsmittel wie beispielsweise Ethylenglycol oder Polyethylenglycol oder einer Mischung aus dem oberflächenaktiven Mittel und dem Lösungsmittel anstelle von Wasser verwendet worden.

Mit Bezug auf die Fig. 8 bis 13 wird im folgenden eine Vorrichtung 1B einer zweiten Ausführungsform beschrieben, bei dem die weiße Tafel 2 aus einem Endlosband 47 und einem Tragerahmen 48, der das Band 47 drehbar in der seitlichen Richtung trägt.

Wie in den Figuren dargestellt ist, besteht die weiße Tafel 2 der Vorrichtung 1B des zweiten Ausführungsbeispieles aus einem Blatt 47 und einem Tragerahmen 48. Das Blatt 47 ist vorzugsweise beispielsweise aus einem gewobenem Stoff hergestellt, dessen Vorder- und Rückseiten mit einem synthetischen Kunstharz wie beispielsweise Vinyl beschichtet sind, um ein Basismaterial, das sich nicht ausdehnt oder schrumpft und zudem wasserfest ist, zu bilden, wobei der Kunstharz mit Fluoresin oder einem ähnlichen Kunstharz beschichtet ist. Die äußere Oberfläche des Bandes 47, die als Schreiboberfläche S verwendet wird, wird mit einem Mattierungsverfahren behandelt. Die Fig. 8 zeigt die Vorrichtung von der hinteren Seite Re.

Der Tragerahmen 48 weist eine Türform auf, bei der zwischen den oberen Enden und zwischen den mittleren Teilen eines Paars von vertikalen Rahmen 49 und 49 mittels eines horizontalen oberen seitlichen Rahmens und einem mittleren seitlichen Rahmens 51 verbunden sind, und ein Fußteil 53 ist an dem unteren Ende des vertikalen Rahmens 49 angeordnet. Der Tragrahmen 48 weist auch ein Antriebselement 55 auf, das ein Paar von Tragewellen 54 zum in seitlicher Richtung drehbaren Tragen des Blattes 47 aufweist.

Das Antriebselement 55 weist ein Paar von Getriebegehäusen 56, die oben an beiden Enden des seitlichen Rahmens 50 angeordnet sind, eine Antriebswelle 57, die sich zwischen den Getriebegehäusen 56 und 56 erstrecken, und einen Motor M1 auf, der mit einem der Getriebegehäusen 56 zum Antrieb der Antriebswelle 57 gekoppelt ist, und dieser Motor M1 wird mit Hilfe eines Schalters 52 betätigt, der beispielsweise im Tragerahmen 48 vorgesehen ist.

Jeder vertikale Rahmen 49 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, der sich gegenüberliegende innere Oberflächen zwischen den seitlichen Rahmen 50 und 51 aufspannt, und die Tragewelle 54, die ein oberes und ein unteres Ende aufweist, die drehbar vom Tragerahmen 48 getragen werden, ist in diesem U-Abschnitt angeordnet. Das obere Ende jeder Tragewelle 54 ist mit dem Getriebegehäuse 56 individuell ge koppelt und jede Tragewelle 54 wird in derselben Richtung durch den Motor M1 gedreht und angetrieben, wodurch sichergestellt wird, daß das weite und lange Band 47 gedreht wird. Andererseits kann auch nur eine Tragewelle 54 angetrieben sein und das Band 47 wird mit einer geeigneten Spannungsvorrichtung (nicht dargestellt) gestreckt, um ein Lockern bei diesem Ausführungsbeispiel zu verhindern.

Der Tragerahmen 48 ist mit einer hinteren Platte 58 versehen, um das Schreiben zu vereinfachen, indem die Schreiboberfläche S des Bandes 47 von der Rückseite wie eine Tischplatte unterstützt wird. Die hintere Platte 58 ist als ein hohles Gehäuse bei diesem Ausführungsbeispiel ausgebildet, daß die seitlichen Rahmen 50 und 51 verbindet. Eine Zuführvorrichtung 59 für Druckluft, wie beispielsweise ein mit dem seitlichen Rahmen 51 verbundener Kompressor ist in dem Hohlraum vorgesehen. Eine Mehrzahl von feinen Poren, die mit dem Hohlraum in Verbindung stehen, sind in der hinteren Platte 58 eingebracht und wenn das Band 47 sich dreht, wird Druckluft aus den Poren ausgelassen und eine exzessive Reibung zwischen dem Band 47 und der hinteren Platte 58 wird verhindert, wodurch die Lebensdauer des Bandes 47 verlängert wird. Dementsprechend wird die Zuführvorrichtung 59 für Druckluft synchron oder asynchron mit dem Motor M1 durch den Schalter 52 betätigt.

In dem Tragerahmen 48 ist eine Öffnung 60, die eine nach außen geöffnete Oberfläche aufweist, in dem vertikalen Rahmen 59 an der Abwärtsströmungsseite der Umgebungsrichtung der weißen Tafel 2 ausgebildet, wie sie von der Vorderseite Fr betrachtet wird. Das Band 47 ist um die Tragewelle 54 herum gewunden, um das gefaltete Windungsteil 47A zu exponieren und die Auftragevorrichtung 7 ist in der Öffnung 60 vorgesehen.

Die Auftragevorrichtung 7 weist einen langen, gehäuseförmig ausgebildeten Rahmen 61, der an der Öffnung 60 befestigt ist, ein Reibelement 62, das darin angepaßt ist, und ein Zuführrohr 63 für die Zuführung einer Flüssigkeit auf.

Der Rahmen 61 ist U-förmig ausgebildet, so daß die inneren Oberflächen der Öffnung 60 gegenüberstehen. Der Rahmen 61 ist an dem vertikalen Rahmen 59 befestigt, der von der Öffnung 60 über eine Führung 64 beabstandet ist. Die Führung 64 weist bei diesem Ausführungsbeispiel eine Mehrzahl paralleler Führungswellen 64A auf, die mit der Vorderseite und der Rückseite des vertikalen Rahmens 49 verbunden sind und parallel zum Tragerahmen 47 verlaufen. Weiterhin weist die Führung 64 ein Führungsrohr 64B auf, das an dem Rahmen 61 befestigt ist und Führungslöcher aufweist, die mit den Führungswellen 64A zusammenwirken, und ein Rahmen 61 bewegt sich parallel entlang der Führungswellen 64A von der wechselseitig kontaktierenden Position R1 des Reibelementes 62 und der Schreiboberfläche S zur getrennten Position R2. Im Rahmen 61 können das Reibelement 62 und die Schreiboberfläche S miteinander verbunden werden, so daß sie sich mittels eines Scharnieres oder einem ähnlichen Mittel frei anordnen können.

Das Reibelement 62 ist bei diesem Ausführungsbeispiel eine drehbare Rolle und weist integral ein Reibelement 66 aus Schaumstoff oder ähnlichem auf, das um die zentrale Welle 65 herum angeordnet ist, die an oberen und unteren Enden drehbar am Rahmen 61 befestigt ist, wobei die zentrale Welle 65 parallel zur Tragewelle 54 verläuft.

Das Zuführrohr 63 ist parallel zum Reibelement 62 aufgerichtet und kleine Löcher sind in der Umfangseite in Richtung des Reibelementes 66 ausgebildet und der Flüssigkeitstank 5 ist mit dem unteren Ende des Zuführrohres 63 über die Pumpe 5 verbunden.

Das Reibelement 62 wird in umgekehrter Richtung zur umfangseitigen Richtung des Bandes durch an sich bekannte Antriebsmittel (nicht dargestellt) gedreht und angetrieben und das Reibelement 62 nimmt die Flüssigkeit auf und reibt die Schreiboberfläche S in dem gewundenen Abschnitt 47A. Andererseits kann die Flüssigkeit von den kleinen Löchern in dem Zuführrohr 63 wie eine Dusche direkt auf die Schreiboberfläche S aufgespritzt werden. Das Reibelement 62 kann daneben so befestigt sein, daß es nicht rotiert oder daß es in derselben Richtung wie die umfangsseitige Richtung gedreht und angetrieben wird und die Drehgeschwindigkeit kann dieses Mal unterschiedlich von der umfangsseitigen Geschwindigkeit sein.

Das Reibelement 62 kann mit dem Zuführrohr als zentrale Welle wie in Fig. 6 dargestellt ausgebildet sein.

Fig. 10 zeigt ein Beispiel, bei dem das Reibelement 62 eine antistatische Bürste ist. Wie in dieser Zeichnung beispielhaft dargestellt ist, ist eine Oberfläche 67F entlang des gewundenen Teils 47A gekrümmt in einem Basisteil 67 ausgebildet, wobei das Zuführrohr 63 verwendet wird. Eine Mehrzahl von Düsenlöchern sind in der Oberfläche 67S vorgesehen und Borsten 68 werden angeordnet.

Weiterhin können, wie in Fig. 11 dargestellt ist, in einem Basisteil 67, in dem der Rahmen 61 verwendet wird, eine Mehrzahl von Blockform aus Schaumstoff hergestellten Reibelementen 62 separat voneinander angeordnet werden und das Zuführrohr 63 kann zwischen den Reibelementen 62 angepaßt sein, um eine ähnliche Auftragevorrichtung 7 wie beim ersten Ausführungsbeispiel zu bilden. Auf der anderen Seite ist es möglich, ein Reibblatt 120 zwischen einem Element 62 und der Schreiboberfläche S einzufügen, wie es in Fig. 20 dargestellt ist. Das Reibblatt 120 wird auf einer Rolle aufbewahrt und wenn der geriebene Teil des Blattes abgenutzt wird, wird die Rolle mit dem Blatt 120 um eine spezifische Länge abgerollt und das verbrauchte Teil wird abgeschnitten.

Die Auftragevorrichtung 7 ist mit einem Gummiblatt 69 zum Abtropfen der Flüssigkeit wie in Fig. 9 dargestellt versehen. Das Gummiblatt 69 ist an der strömungsabwärts gelegenen Position des Reibelementes 62 befestigt und das Gummiblatt ist nützlich, um zu verhindern, daß die Flüssigkeit weit verstreut wird, und daher kann das Gummiblatt 69 sowohl an der strömungsaufwärts gelegen Seite als auch an der strömungsabwärts gelegenen Seite des Reibelementes 62 angeordnet sein, wie es in Fig. 10 dargestellt ist.

Bei diesem Ausführungsbeispiel wird für ein schnelleres Trocknen der Schreiboberfläche S im Tragerahmen 48 eine Trockenvorrichtung 73 für eine beschleunigte Trocknung an der stromabwärts gelegenen Seite des Gummiblattes 69 angeordnet. Die Trockenvorrichtung 73 ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Heißlüfter und wenn das Band 47 gedreht wird, wird heiße Luft nahezu über die gesamte Breite der abgetropften Schreiboberfläche S geblasen. Die Trocknungsvorrichtung 73 kann ebenso außer als Lüfter als Heizvorrichtung Verwendung von der Strahlungshitze machen, oder die Schreiboberfläche S kann ohne die Verwendung der Trokenvorrichtung 73 in der Luft trocknen.

Genauso wie beim ersten Ausführungsbeispiel kann der Flüssigkeitstank 5 mit einem kartuschenförmigen Wassertank 43 versehen sein und eine Pfanne 40 ist unterhalb der Auftragevorrichtung 7 vorgesehen. Ein Rücklaufweg 12B mit einer Filtervorrichtung 42 ist zwischen der Pfanne 40 und dem Flüssigkeitstank 5 vorgesehen.

Das Band 47 ist, wie in Fig. 12 dargestellt ist, zusätzlich zu den Tragewellen 54 und 54 um eine erste Hilfswelle 71A, die hinter einer Tragewelle 54A angeordnet ist, und um eine zweite Hilfswelle 71B gewunden, die in Richtung der anderen Tragewelle 54B zwischen der ersten Hilfswelle 71A und der Tragewelle 54A angeordnet ist, und eine Vertiefung 70 ist zwischen der Tragewelle 54 und der ersten und zweiten Hilfswelle 71A und 71B ausgebildet. In dieser Vertiefung 70 sind verschiedene Auftragevorrichtungen 7 angeordnet, so daß die Auftragevorrichtungen 7 verborgen angeordnet sein können.

Fig. 13 zeigt ein Beispiel einer weißen Tafel 2, wie sie vorzugsweise in einem weitem Raum wie beispielsweise einer Versammlungshalle verwendet wird. Wie in der Figur dargestellt ist, weist die weiße Tafel 2 eine endlose Basistafel 74 auf, die flexibel eine Mehrzahl von schmalen, langen Teilen 74A verbindet, die ein leichtes Gewicht und eine hohe Festigkeit aufweisen und aus einem Kunststoff oder ähnlichem hergestellt sind. Ein Blatt 47 ist integral mit der äußeren Umfangseite davon verbunden und das Blatt 47 ist zusammen mit der Basistafel 74 um und zwischen den Tragewellen 54 herumgewickelt und drehbar getragen. Der Abstand zwischen den Tragewellen 75 ist relativ weit gewählt und die umfangseitige Spur 75 des Blattes 47, die der vorderen Seite zugewandt ist, ist in einem konkaven Bogen mit Hilfe einer Führung 76 gebogen, so daß es möglich ist, von einer weiten Schreiboberfläche S zu lesen. Die Führung 76 besteht aus Führungsrollen 77, die entlang des konkaven Bogens angeordnet sind, beispielsweise in dem seitlichen Rahmenteilen 50 und 51. Bei einem anderen Ausführungsbeispiel, bei dem eine konzentrisches Kettenrad entlang der umfangseitigen Spur 75 geführt, um jede Basistafel 74 mit dem Verbindungsteil der Antriebskette zu halten oder zu tragen, und das Blatt 47 kann an der gesamten äußeren Umfangseite befestigt sein, um die weiße Tafel 2 zu bilden. Gleichzeitig ist jede Basistafel 74 flexibel und endlos über das Band 47 und die Antriebskette gekoppelt und die Antriebskette funktioniert als Führung 76.

Die Fig. 14 bis 19 betreffen eine Vorrichtung 1C eines dritten Ausführungsbeispieles, bei dem die weiße Tafel 2 aus einem Band 47 und einem Tragerahmen 78 zum Tragen des Bandes 47 drehbar in longitudinaler Richtung. Fig. 15 zeigt die Vorrichtung von der Rückseite Re.

Der Tragerahmen 78 ist türförmig ausgebildet, wie in den Fig. 14 und 15 für dieses Ausführungsbeispiel dargestellt ist, wobei der Tragerahmen 78 zwischen den oberen Enden und den mittleren Enden ein Paar von vertikalen Rahmen 79 und 79 verbunden ist und ein Bein 83 ist am unteren Ende jedes vertikalen Rahmens 79 angeordnet. Der Tragerahmen 78 hat eine Antriebsvorrichtung 85 zur Drehung des Bandes 47A und 47B in longitudinaler Richtung.

Die Antriebsvorrichtung 85 weist eine Antriebswelle 86 auf, die zwischen den oberen Enden des vertikalen Rahmens 79 sich erstreckt, erste, zweite und dritte Führungswellen 91, 92 und 93 und eine Spannungswelle 95 aufweist, die durch eine Seitenplatte 87 hindurch vorgesehen ist und an der inneren Seite des vertikalen Rahmens 79 angeordnet ist.

Die Antriebswelle 86 weist, wie schematisch in Fig. 17 beispielhaft dargestellt ist, ein Paar von rechten und linken äußeren Rohren 97A und 97B auf, die über ein Lagerteil 96 auf der zentralen Achse zwischen den vertikalen Rahmen 79 und 79 drehbar von außen aufgesetzt sind. An den äußeren Enden der äußeren Rohre 97A und 97B sind beispielsweise Getriebe 99 wie beispielsweise Schneckenräder befestigt und jedes Getriebe 99 steht mit einem Getriebe I00 wie beispielsweise einer Schnecke im Eingriff, die auf jeder Ausgangswelle der Motoren M2 und M2 angeordnet ist, die beispielsweise an einem horizontalen Rahmen 80 befestigt sind. Daher können die äußeren Rohre 97A und 97B unabhängig von der Betriebsweise der Motoren M2 gedreht werden und die Bänder 47A und 47B, die auf den äußeren Rohren 97A und 97B aufgewickelt sind, können unabhängig voneinander angetrieben werden.

Die Führungswellen 91, 92 und 93 sind drehbar zwischen den Seitenplatten 87 und 87 gelagert, wie in den Fig. 15 und 16 dargestellt ist, und die erste Führungswelle 91 und die zweite Führungswelle 92 nehmen die Rückseite der Bänder 47A und 47B auf und sind unterhalb der Antriebswelle 86 angeordnet und sind bei diesem Ausführungsbeispiel im wesentlichen auf derselben Höhe installiert. Die dritte Führungswelle 93 nimmt die Schreiboberfläche der Bänder 47A und 47B auf und ist hinter der zweiten Führungswelle 92 angeordnet.

Die Spannungswelle 95 besteht aus einem Paar von rechten und linken drehbaren Wellen zur Aufnahme der Rückseiten der Bänder 47A und 47B und die Spannungswellen 95A und 95B sind einstellbar in ihrer Höhenposition nach oben und unten zwischen den Seitenplatten 87 und 87 und einem Paar von Seitenplattenteilen 89A und 89B installiert, die parallel zueinander nach hinten von dem mittleren Rahmenteil 81 vorstehen. Daher stehen die Spannungswellen 95A und 95B flexibel unter Spannung, ohne daß die Bänder 47A und 47B locker werden.

Der Tragerahmen 78 weist eine hintere Platte 102 zum Tragen der Bänder 47A und 47B auf einer flachen Oberfläche von der Rückseite auf, wobei die hintere Platte 102 in der Region R zwischen der Antriebswelle 87 und der ersten Führungswelle 91 angeordnet ist.

Die Auftragevorrichtung 7 besteht aus einem rollenförmigen Reibelement 104 mit einem relativ großen Durchmesser, daß ein Reibteil bestehend aus einem Schaumstoffmaterial, das an der Oberflächenseite bei diesem Ausführungsbeispiel angeordnet ist, und das rollenförmige Reibelement 104 ist drehbar, beispielsweise zwischen den Seitenplatten 87 und 87, an einer Position gelagert, in der das rollenförmige Reibelement 104 mit der ersten und der zweiten Führungswelle 91 und 92 in Kontakt steht. Das Reibelement 104 ist mit einem Drehantrieb 103 bei diesem Ausführungsbeispiel verbunden.

Der Drehantrieb 103 weist einen Motor M3 auf, der beispielsweise an einem vertikalen Rahmen 79 mit Hilfe einer Befestigungsplatte an der inneren Seite befestigt ist, und ein Kettenrad, das an der Ausgangswelle des Motors M3 befestigt ist, und ein Kettenrad, das an einem Ende des Reibelementes 104 befestigt ist, sind mit Hilfe eines endlosen Riemens 103A gekoppelt.

Daher kann das Reibelement 104 mit der Oberfläche der Bänder 47A und 47B zwischen der ersten und zweiten Führungswelle 91 und 92 in Kontakt stehen und die Schreiboberfläche S abreiben. Das Reibelement 104 kann in eine rechte und linke Hälfte aufgeteilt sein und unabhängig voneinander in der rechten und linken Hälfte durch dieselbe Antriebswelle 86 gedreht und gesteuert werden.

Der Flüssigkeitstank 5 besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem Behälter mit einer oberen Öffnung und ist abnehmbar am mittleren seitlichen Rahmen 81 befestigt. Der Flüssigkeitstank 5 bevorratet die Flüssigkeit bis zu einer Füllstandshöhe, um teilweise das Reibelement 104 zu tränken.

Wie in den Fig. 16 und 18 bei diesem Ausführungsbeispiel dargestellt ist, ist in dem Flüssigkeitstank 5 eine Rolle 104, die in Kontakt mit dem Reibelement 104 steht, drehbar gelagert und das untere Ende der Rolle 105 ist nahe dem Boden des Flüssigkeitstankes 5 angeordnet. Daher wird sichergestellt, daß dann, wenn der Rest der gespeicherten Flüssigkeit abnimmt, daß das Reibelement 104 über die Rolle 105 Wasser absorbiert. Dabei wird als Material der Rolle 105 Schaumstoff, Filz, Stoff oder ein an deres Material mit einer Waserabsorptionseigenschaft bevorzugt, die gleich groß oder größer wie bei dem Reibelement 104 ist. Die Rolle 105 kann vertikal bewegt werden und es ist bevorzugt, daß die Rolle 105 nach oben mit einem Federteil oder einem ähnlichen vorgespannt ist und daher ist es einfacher, die Rolle 105 von vorne aus dem Flüssigkeitstank 5 herauszunehmen, und darüber hinaus bei der Installation zu erreichen, daß die Rolle 105 und das Reibelement 104 miteinander in Kontakt treten.

Daher kann die Flüssigkeit, wenn das Band 47 in vertikaler Richtung gewickelt wird, auf die Schreiboberfläche S ohne die Verwendung einer Pumpe aufgebracht werden. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Tragerahmen 78 mit einer Trockenvorrichtung 106 versehen, die im wesentlichen dieselbe wie die Trockenvorrichtung 73 ist und ein Nachfülltank 107 zum Nachfüllen des Flüssigkeitstankes 5 mit Flüssigkeit ist ebenso vorgesehen. Der Nachfülltank 107 kann neben einer direkten Versorgung der Flüssigkeit in den Flüssigkeitstank 5 automatisch beispielsweise über ein Rohr und ein Schließventil oder ähnlichem versorgt werden.

Darüber hinaus kann das Band 47 nur auf zwei Tragewellen aufgewickelt sein, daß heißt, auf der Antriebswelle 86 und auf der ersten Führungswelle 91.

Die Vorrichtung 1 für eine Schreibtafel der vorliegenden Erfindung kann weiterhin, wie in Fig. 19 dargestellt ist, mit einem Koppler 108 versehen sein, der einen Eingriffshaken 108 beispielsweise für eine Kopplung zwischen vertikalem Rahmen und einem vorstehenden Stift 108b oder ähnlichem besteht, und mehrere Vorrichtungen 1 können horizontal miteinander gekoppelt werden.

Die in den ersten bis dritten Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung offenbarten Auftragevorrichtungen 7 können in geeigneter Weise miteinander kombiniert und in jeder Vorrichtung 1 verwendet werden, so daß die Vorrichtung 1 für eine Schreibtafel der vorliegenden Erfindung in verschiedener Form modifiziert werden kann.

In Bezug auf die Drehung des Bandes 47 können neben der zuvor erwähnten seitlichen Richtung und vertikalen Richtung die seitliche und vertikale Richtungen miteinander kombiniert werden, wie beispielhaft in Fig. 21 dargestellt ist.

Der Tragerahmen 110 zur Drehung des Bandes 47 durch eine Kombination der vertikalen und seitlichen Richtungen weist vertikale Hauptrollen 111A und 111B, die an dem rechten und linken Ende angeordnet sind, eine vertikale Mittelrolle 112, die zwischen diesen angeordnet ist, ein Paar von vorderen und hinteren geneigten Rollen 113A und 113B, die seitlich unter einem Neigungswinkel von 45_ geneigt zwischen der vertikalen mittleren Rolle 112 und einer vertikalen Hauptrolle 111B angeordnet sind, und eine horizontale seitliche Rolle 114 auf, die unterhalb der geneigten Rollen 113A und 113B angeordnet sind. Das Band 47 ist in folgender Reihenfolge den zuvor genannten Rollen aufgewickelt: eine vertikale Hauptrolle 111A -> andere vertikale Hauptrolle 111B -> vertikale mittlere Rolle 112 -> vordere geneigte Rolle 113A -> seitliche Rolle 114 -> hintere geneigte Rolle 113B -> vertikale Hauptrolle 111A. Der vertikale umfangseitige Kreis besteht aus der geneigten Rolle 113A, der seitlichen Rolle 114 und der hinteren geneigten Rolle 113B, während der horizontale umfangseitige Kreis aus den übrigen Rollen besteht.

Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es bevorzugt, den Flüssigkeitstank und die Auftragevorrichtung 7 in dem vertikalen umfangseitigen Kreis, insbesondere in dem gefalteten Teil der seitlichen Rolle 114 an dem untersten Ende, so daß die Verwendung einer Pumpe oder einem ähnlichen Mittel vermieden werden kann.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung für eine Schreibtafel

- mit einer weißen Tafel (2), die eine Schreiboberfläche (S) aufweist, die mit einem Schreibgerät beschrieben werden kann, und die eine als Endlosschleife ausgebildete Platte (47) aufweist, die auf dem äußeren Umfang die Schreiboberfläche (S) aufweist und drehbar von einem Paar von Tragewellen (54) getragen wird, die von einem Motor (M1) angetrieben werden,

- mit einem Flüssigkeitstank (5), der mit Wasser zum Entfernen der geschriebenen Zeichen gefüllt ist,

- mit einer Auftragevorrichtung (7) zum Auftragen des im Flüssigkeitstank (5) enthaltenen Wassers auf die Schreiboberfläche (S), wobei die Auftragevorrichtung (7) ein Reibelement (62) aufweist, das das Wasser aufsaugen und an der Schreiboberfläche (S) anliegen kann, um die geschriebenen Zeichen zusammen mit dem Wasser wegzureiben,

dadurch gekennzeichnet,

- daß die Tragewellen (54) vertikal angeordnet sind, um die als Endlosschleife ausgebildete Platte (47) in seitlicher Richtung drehbar zu tragen,

- daß der Flüssigkeitstank (5) mit einer Pumpe verbunden ist, die synchron mit der Drehung der als Endlosschleife ausgebildeten Platte (47) betrieben wird, um Wasser von dem Flüssigkeitstank (5) zum Reibelement (62) zu transportieren,

- daß das Schreibgerät eine Tinte enthält, welche als Farbstoff einen Elektronendonator von einer Sorte oder von mehreren Sorten umfaßt, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

- 2-(2-(4-(Dodecyloxy)-3-methoxyphenyl)-ethenyl)chinolin,

- 3-Cyclohexylamino-6-chloro-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-Diethylamino-benzo(a)-9-hydroxy-9-xanthen-o-benzoesäurelakton,

- 3-(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-3-(I-ethyl-2-methylindol-3-yl)-4- azaphthalid,

- 3,3-bis(4-Diethylamino-2-ethoxyphenyl)-4-azaphthalid und

- 3-Cyclohexylmethylamino-6-methyl-7-anilino-9-hydroxy-9-xanthen-obenzoesäurelakton;

und als Entwicklersubstanz einen Elektronenakzeptor ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus:

- Zinksalicylat und

- Bisphenol A.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Reibelement (62) ein Schwamm ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Reibelement (62) eine Bürste ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Auftragevorrichtung (7) ein aus Gummi hergestelltes Blatt zum Abtropfen der auf der Schreiboberfläche (S) aufgetragenen Flüssigkeit aufweist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Auftragevorrichtung (7) an einem Teil (47A) angeordnet ist, das sich um eine der Tragewellen (54) herum win det, so daß das Reibelement (62) von der Schreiboberfläche (S) abnehmbar ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei ein Zuführflußweg (12A), über den die Flüssigkeit vom Flüssigkeitstank (5) abgeführt wird, und ein Filter (42) vorgesehen sind, der in dem Abführflußweg (12B) angeordnet ist.







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