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Dokumentenidentifikation DE19738165A1 11.03.1999
Titel Turnierplaner
Anmelder Bader, Silvia, 80538 München, DE
Vertreter WINTER, BRANDL, FÜRNISS, HÜBNER, RÖSS, KAISER, POLTE, KINDERMANN, Partnerschaft, 85354 Freising
DE-Anmeldedatum 01.09.1997
DE-Aktenzeichen 19738165
Offenlegungstag 11.03.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 11.03.1999
IPC-Hauptklasse G09B 29/02
IPC-Nebenklasse G09F 23/02   G07C 15/00   
Zusammenfassung Offenbart ist ein Turnierplaner, bei dem eine Scheibe in eine Vielzahl von Feldern unterteilt ist, wobei jedes Feld einer Runde des Turniers zugeordnet ist. Jedes Feld ist mit einer Vielzahl von Aufnahmen versehen, an denen Marker befestigbar sind, die jeweils einer Mannschaft zugeordnet sind. Diese Marker werden im Verlauf des Turniers zu den Feldern der nächsten Runde verschoben.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Planer für im K.O.-Verfahren durchgeführte Sportturniere gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Derartige, im Ausscheidungs- oder K.O.-Modus durchgeführte Turniere, wie beispielsweise Fußball-, Rugby-, Tennisturniere etc. erfreuen sich in den zurückliegenden Jahren einer steigenden Aufmerksamkeit in den Medien, so daß diese Ereignisse von Unternehmen für die Plazierung ihrer Werbung ausgenützt werden. In den letzten Jahren hat sich ein Trend dahingehend entwickelt, daß auch branchenfremde Unternehmen, d. h. Unternehmen, die nicht unmittelbar Produkte zu der in Rede stehenden Sportart liefern, die Medienwirksamkeit dieser Turniere für ihre Werbung einsetzen. Neben vergleichsweise aufwendigen Werbeaktivitäten, wie beispielsweise der Bandenwerbung, Werbung in TV-Spots, Trikotwerbung und der gezielten Betreuung von Entscheidungsträgern in VIP-Lounges versucht man auch das mit der eigentlichen Sportveranstaltung in Verbindung stehendes Informationsmaterial als Werbeträger zu nutzen.

Insbesondere bei sportlichen Großveranstaltungen, wie beispielsweise einer Fußball-Weltmeisterschaft werden vom Veranstalter vergleichsweise komplizierte Spielpläne verteilt. Ein derartiger Spielplan ist in Fig. 1 dargestellt, auf die bereits jetzt Bezug genommen wird. Bei diesen üblicherweise verteilten Spielplänen sind zunächst die Teilnehmer einer Vorrunde in beispielsweise acht Gruppen A bis H zusammengefaßt. In der Vorrunde spielen die Mannschaften einer Gruppe gegeneinander und die beiden Gruppenersten jeder Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale. In diesem Achtelfinale spielen die Gruppenersten und Gruppenzweiten nach dem der Fig. 2 entnehmbaren System gegeneinander und die Gewinner der Achtelfinalspiele qualifizieren sich für das Viertelfinale, das wiederum nach einem vorgegebenen Schema ausgespielt wird.

Im Anschluß an das Viertelfinale finden zwei Halbfinalspiele statt und die Gewinner der Halbfinalspiele spielen in der Finalrunde um den ersten Platz des Turnieres, während die Verlierer der Halbfinalspiele um den dritten Platz spielen.

Problematisch bei dem aus Fig. 1 ersichtlichen Spielplan ist, daß die Ergebnisse und die Sieger, Verlierer der einzelnen Runden von Hand in die Spielplan-Aufstellung der nächsten Runde übertragen werden müssen und daß in der Regel sehr wenig Platz vorhanden ist, um alle Ergebnisse und den derzeitigen Stand des Turniers auf einen Blick erfaßbar auflisten zu können.

Bei elektronischen, mikroprozessorgestützten Turnierplanern könnte man zwar alle Ergebnisse auf einfache Weise darstellen, derartige Planer sind jedoch in der Regel zu teuer, um als Werbeträger mit den entsprechenden Stückzahlen eingesetzt zu werden.

Ein weiterer Nachteil der bekannten Spielpläne besteht darin, daß diese in der Regel wenig Raum für Werbeflächen aufweisen und daher lediglich als Informationsträger und nicht als Werbeträger verwendet werden.

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, daß die gattungsgemäßen Spielpläne selbstverständlich nicht nur für Mannschaftsturniere vorgesehen sind, sondern auch für Turniere mit Einzelsportlern, wie beispielsweise Tennisturniere, verwendet werden können.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Planer für im K.O.-Verfahren durchgeführte Sportturniere zu schaffen, der einen einfachen Überblick über den Stand des Turniers ermöglicht und als Werbeträger nutzbar ist.

Diese Aufgabe wird durch einen Planer mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Durch die Maßnahme, eine Planerfläche des Planers in mehrere Felder zu unterteilen, wobei jedes Feld einer der eingangs beschriebenen Runden (Vorrunde, Achtelfinale, Viertelfinale etc.) zugeordnet ist und in jedem Feld eine Anzahl von Aufnahmen vorzusehen, deren Anzahl derjenigen der Teilnehmer an der jeweiligen Runde entspricht und in diesen Aufnahmen jeweils einen einer Mannschaft oder einem Teilnehmer zugeordneten Marker zu befestigen, kann sich der Betrachter auf einfache Weise einen Überblick über den derzeitigen Turnierstand verschaffen. Die jedem Teilnehmer zugeordneten Marker werden dabei in Abhängigkeit von den Spielergebnissen der einzelnen Runden in die jeweils nächste Runde versetzt, so daß keine handschriftlichen Eintragungen oder das Ausfüllen von Listen erforderlich ist, um einen Überblick zu behalten. Da die Information über den Teilnehmer oder die Mannschaft selbst auf dem Marker angeordnet ist, verbleibt auf der Planerfläche oder auf der Rückseite des Planers genügend Raum für Werbung. Durch die vergleichsweise hochwertige Ausgestaltung des Planers mit Aufnahmen, einsetzbaren Markern etc. hat die Zielperson einen Anreiz, den Planer sorgfältig aufzuheben, so daß die aufgedruckte Werbung auch mit großer Wahrscheinlichkeit vom Adressaten wahrgenommen wird. Ein derartiger Planer, der auf vergleichsweise einfache Weise herstellbar ist und der einen hohen Informationsgehalt aufweist, eignet sich besonders gut als Werbegeschenk, beispielsweise in der Food-Industrie.

Der Aufbau des Planers kann besonders kompakt ausgestaltet werden, indem die den einzelnen Runden zugeordneten Felder konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei das Finalfeld zentral angeordnet wird und die Felder der vorhergehenden Runden das Finalfeld umgreifen. Als besonders vorteilhaft bietet sich dabei eine kreisscheibenförmige Ausgestaltung der Planerfläche mit kreisförmigen oder kreisringförmigen Feldern an. Selbstverständlich sind auch andere Geometrien der Felder verwendbar.

Einen auf besonders einfache Weise herstellbaren Planer erhält man, wenn die Aufnahmen für die Marker als Rastausnehmungen ausgebildet werden, in die die pinartig ausgebildeten Marker einsteckbar sind.

Die Bedienung des Planers ist vereinfacht, wenn die einander zugeordneten Ausnehmungen der einzelnen Felder über Kulissenführungen verbunden sind, entlang derer die Marker zum nächsten Feld führbar sind.

Anstelle der Kulissenführung können einander benachbarte Felder auch relativ zueinander verschiebbar angeordnet sein. Bei kreisringförmigen Feldern bietet sich dabei die Drehbarkeit jeder zweiten Kreis- oder Kreisringfläche an, die dann jeweils neben einer feststehenden Kreis-/Kreisringfläche angeordnet ist.

Um das Versetzen der Marker zum nächsten Feld zu vereinfachen, kann die Planerfläche mit einer Kennung - vorzugsweise einer Farbkennung - versehen werden, die den Weg der Marker zum nächstliegenden Feld vorgibt.

Der erfindungsgemäße Planer läßt sich besonders wirksam bei Mannschaftsturnieren, wie beispielsweise einer Fußball- Weltmeisterschaft, verwenden, wobei an der Erst- oder Achtelfinalrunde sechzehn Mannschaften, an einer Viertelfinalrunde acht und an einer Halbfinalrunde vier Mannschaften teilnehmen.

Die Gruppenspiele in einer vorangestellten Vorrunde können auf einer weiteren scheibenförmigen Vorrundenscheibe angeordnet werden, wobei jedem Vorrundenteilnehmer ein Radialsegment zugeordnet ist, das in radial hintereinanderliegende Segmentfelder unterteilt ist. Jedes Segmentfeld entspricht einem der in dieser Vorrunde verteilenden Punkt, so daß durch kennzeichnen der Segmentfelder von radial außen nach radial innen visuell der Punktestand der einzelnen Teilnehmer erkennbar ist.

Im Zentralbereich der Vorrundenscheibe wird vorteilhafterweise wieder eine Kennung angeordnet, durch die eine logische Verknüpfung mit der nächsten, auf einer Hauptrundenscheibe angeordneten Runde erfolgt.

Die Spielergebnisse selbst lassen sich auf beispielsweise zwei Ergebnisscheiben eintragen, so daß die Zielperson den Turnierstand anhand der Hauptrundenscheibe und die Detailergebnisse auf der Ergebnisscheibe ablesen kann.

Alle vorbeschriebenen Scheiben (Hauptrundenscheibe, Vorrundenscheibe, Ergebnisscheibe (n)) werden vorteilhafterweise durch eine geeignete Einrichtung, beispielsweise ein Drehgelenk, miteinander verbunden, so daß der Turnierplaner in kompakter Form zusammengefaßt ist.

Die einzelnen Scheiben des Turnierplaners können auf ihren Rückseiten und auf der Planerfläche Werbeaufdrucke tragen.

Die Scheiben werden vorteilhafterweise aus Karton oder Kartonersatzstoffen, wie beispielsweise Kunststoff, hergestellt.

Als Marker werden vorzugsweise pinförmige Stecker verwendet, die einen flächigen Kopf aufweisen, der als Informationsträger dient.

Sonstige vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der weiteren Unteransprüche.

Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 einen herkömmlichen Spielplan für die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft;

Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Hauptrundenscheibe eines erfindungsgemäßen Planers;

Fig. 3 einen bei den Scheiben gemäß Fig. 2 verwendbaren Pin;

Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Hauptrundenscheibe;

Fig. 5 eine Vorrundenscheibe für einen erfindungsgemäßen Planer;

Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung des Zentralbereichs der Vorrundenscheibe aus Fig. 4 und

Fig. 7 eine Zusammenstellungszeichnung des erfindungsgemäßen Planers.

Das Kernstück des neuartigen Planers für im K.O.-Verfahren durchgeführte Sportturniere, an denen Mannschaften oder Einzelpersonen teilnehmen können, ist eine Hauptrundenscheibe 2, die in Fig. 2 dargestellt ist.

Auf dieser Hauptrundenscheibe 2 sind praktisch alle Informationen in übersichtlicher Form enthalten, die in dem Fig. 1 entnehmbaren tabellenartigen Spielplan unter Achtel-, Viertel- und Halbfinale sowie Finale aufgelistet sind. Die Hauptrundenscheibe 2 kann beispielsweise aus einem Karton oder einem Kunststoffmaterial entsprechender Stärke hergestellt werden. Die kreisscheibenförmige Hauptrundenscheibe 2 ist in drei konzentrische, kreisringförmige Felder 4, 6 und 8 unterteilt, die ein Zentralfeld 10 umgreifen.

Jedes der Felder 4 bis 10 entspricht einer der vorstehend genannten Runden, wobei das außenliegende Feld 4 dem Achtelfinale, das dazu benachbarte Feld 6 dem Viertelfinale und das das Zentralfeld 10 umgebene Feld 8 dem Halbfinale zugeordnet sind. Das Zentralfeld 10 betrifft die beiden Finalspiele, in denen der Turniersieger bzw. der Turnierdritte ausgespielt werden.

Da im vorliegenden Fall bei der Fußballweltmeisterschaft in Frankreich sechzehn Mannschaften am Achtelfinale teilnehmen werden, ist das äußere Feld 4 in acht Segmente unterteilt, wobei in jedem Segment zwei Aufnahmen 12, 13 angeordnet sind. Jede der Aufnahmen 12, 13 steht für eine Mannschaft oder einen Teilnehmer am Achtelfinale des Turniers.

Zur Verdeutlichung sind die Aufnahmen der beiden in der Darstellung nach Fig. 2 links oben liegenden Segmente mit Kurzbezeichnungen versehen, die den in Fig. 1 an erster Stelle aufgelisteten Achtelfinalpaarungen entsprechen. D.h. A1 steht für den 1. der Gruppe A, B2 für den 2. der Gruppe B, B1 für den 1. der Gruppe B und A2 für den 2. der Gruppe A, die in den Vorrundenspielen ermittelt wurden. In entsprechender Weise sind die Aufnahmen 12, 13 der anderen Aufnahmen ebenfalls mit den Kennungen (siehe Spielplan gemäß Fig. 1) mit den Begegnungen der sonstigen Achtelfinalspiele versehen.

In einem Segment befinden sich diejenigen Mannschaften, die in der Achtelfinalrunde gegeneinander spielen. Im vorliegenden Fall heißt das, daß die Mannschaft B1 gegen die Mannschaft A2 und die Mannschaft A1 gegen die Mannschaft B2 spielt. Von den jeweiligen Aufnahmen 12, 13 bzw. A1, B2, B1, A2 weg erstrecken sich jeweils Radialnuten 16, die in kreisbogenförmig gekrümmten Nuten 18 münden. Bei der in Fig. 2 gezeigten Hauptrundenscheibe sind zwei kreisbogenförmig gekrümmte Nuten 18a, 18b vorgesehen, die in der unteren bzw. oberen Hälfte der Hauptrundenscheibe 2 (Ansicht nach Fig. 2) im Übergangsbereich zwischen den Feldern 4 und 6 ausgebildet sind.

In dem innerhalb des Feldes 4 liegenden kreisringförmigen Feld 6 sind wiederum Radialnuten 20 ausgebildet, die sich von der kreisbogenförmig gekrümmten Nut 18a bzw. 18b weg radial nach innen erstrecken und in Aufnahmen 22 des Feldes 6 münden. Jede der Aufnahmen 22 im Feld 6 ist einer der am Viertelfinale teilnehmenden Mannschaften zugeordnet, so daß bei sechzehn am Achtelfinale teilnehmenden Mannschaften insgesamt acht Aufnahmen 22 im Feld 6 ausgebildet sind.

Die Radialnuten 16, die kreisbogenförmig gekrümmten Nuten 18a, 18b und die Radialnuten 20 sind derart ausgebildet, daß zumindest eine der Aufnahmen 22 in direkter, kulissenförmiger Verbindung mit einer der Aufnahmen 12, 13 im äußeren Feld 4 steht und somit durch eine Bewegung entlang der Nuten 16, 18 und 20 erreichbar ist.

In dem inneren kreisringförmigen Feld 8 sind wiederum vier Aufnahmen ausgebildet, die den am Halbfinale teilnehmenden Mannschaften zugeordnet sind. Diese vier Aufnahmen 24 des Halbfinal-Feldes 8 sind an den Endabschnitten kreisbogenförmig gekrümmter Verbindungsnuten 28a und 28b ausgebildet, die über Radialnuten 26a bzw. 26b mit den kreisbogenförmig gekrümmten Nuten 18a bzw. 18b verbunden sind, so daß durch das entstehende Nutensystem wiederum eine kulissenförmige Verbindung zwischen den Aufnahmen 22 des Feldes 6 (acht Viertelfinalteilnehmer) und Aufnahmen 24 des Feldes 8 besteht. In der in Fig. 2 dargestellten Konfiguration sind die mit der kreisbogenförmig gekrümmten Nut 18a verbundenen Aufnahmen 22 über die Radialnut 26a mit der Verbindungsnut 28a verbunden und in entsprechender Weise die kreisbogenförmig gekrümmte Nut 18b über die Radialnut 26b mit der Verbindungsnut 28b.

Das der Finalrunde zugeordnete Zentralfeld 10 hat wiederum zwei kreisbogenförmige Zentralnuten 32a, 32b, die über Radialnuten 30a, 30b mit der Verbindungsnut 28a bzw. 28b verbunden sind. An den Enden jeder Zentralnut 32 sind Aufnahmen 34 ausgebildet, die jeweils einem Finalteilnehmer zugeordnet sind. Auch die im Zentralfeld 10 angeordneten Aufnahmen 34 sind über das Nutensystem (30a, b; 32a, b) mit den Aufnahmen 24 des Feldes 8 verbunden.

Wie sich aus den vorstehenden Erläuterungen ergibt, sind die Aufnahmen 12, 13, 22, 24 und 34 jeweils an den Endabschnitten von Nuten angeordnet, wobei jeweils in einem Feld benachbarte Aufnahmen eine Spielpaarung wiedergeben, die dem Spielplan gemäß Fig. 1 entnehmbar ist.

Das in Fig. 2 dargestellte Nutensystem läßt allerdings mehrere Wege zu den Aufnahmen des nächsten, radial innenliegenden Feldes zu. Um Fehler bei der Bewegung entlang des Nutensystems zu verhindern, ist die Hauptrundenscheibe 2 zusätzlich mit einer Farbkennung versehen, die in der Darstellung nach Fig. 2 durch schraffierte und unschraffierte Bereiche gekennzeichnet ist. Demgemäß hat die Hauptrundenscheibe 2 auf den kreisringförmigen Feldern 4, 6 und 8 zwei farblich gekennzeichnete Bereiche - einen doppelt schraffierten Bereich und einen unschraffierten Bereich. Das Zentralfeld 10 hat ebenfalls zwei Bereiche - einen unschraffierten und einen eng, doppelt schraffierten Bereich. Letzterer ist dem Endspiel zugeordnet, während der unschraffierte Bereich des Zentralfeldes 10 dem Spiel um den dritten Platz zugeordnet ist. Anstelle der Schraffierungen können selbstverständlich auch unterschiedliche Einfärbungen oder sonstige Kennungen, wie beispielsweise Materialprägungen etc. vorgesehen werden. Die Kennungen erleichtern es dem Benutzer, die einander zugeordneten Aufnahmen aufzufinden.

So befindet sich beispielsweise die Spielpaarung A1, B2 in einem unschraffierten Bereich, so daß die dazugehörige Aufnahme der nächsten Runde oder des nächsten Feldes diejenige ist, die nächstliegend ebenfalls in einem unschraffierten Bereich des Feldes 6 zugänglich ist. Diese, der Spielpaarung A1, B2 zugeordnete Aufnahme ist in der Darstellung nach Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 36 versehen. Die Spielpaarung B1, A2 befindet sich in einem schraffierten Bereich, so daß entsprechend auch die zugehörige Aufnahme des Feldes 6 in einem schraffierten Bereich angeordnet sein muß. Die nächsterreichbare Aufnahme ist in der Darstellung nach Fig. 2 mit dem Bezugszeichen 38 gekennzeichnet. Durch diese Farbkennzeichnung sind die einander zugeordneten Aufnahmen der einzelnen Runden (Achtel-, Viertel- und Halbfinale; Finale) ohne weiteres auffindbar, so daß Fehler bei der Zuordnung der einzelnen Aufnahmen nahezu ausgeschlossen sind.

Zu Beginn der Achtelfinalspiele werden die Aufnahmen 12, 13 der einzelnen Sektoren des äußeren Ringes 4 mit Markern versehen, beispielsweise mit Pins 40, wie sie in Fig. 3 dargestellt sind. Diese Pins 40 haben einen Rastbolzen 42, welcher genau in eine der vorstehend genannten Aufnahmen, beispielsweise die Aufnahme 12, einpreßbar ist. Die Geometrie des Rastbolzens 42 ist so gewählt, daß der Pin nur mit einer vorbestimmten Kraft aus der Aufnahme 12 herausziehbar ist, so daß ein versehentliches Lösen des Pins 40 aus den Aufnahmen ausgeschlossen ist. Diese paßgenaue Aufnahme des Rastbolzens 42 kann beispielsweise derart erfolgen, indem die Aufnahmen mit etwas Untermaß in elastisch verformbare Materialien, beispielsweise in Karton, ausgeführt werden, so daß der Rastbolzen 42 in das Material eindrückbar ist. Zum besseren Einführen des Rastbolzens 42 kann dieser mit einer selbstschneidenden Verzahnung versehen sein. Der Pin 40 hat einen flächenmäßig gegenüber dem Rastbolzen 42 vergrößerten Kopf 44, der mit seiner Unterseite auf der Großfläche der Hauptrundenscheibe 2 aufliegt und dessen von der Hauptrundenscheibe 2 abgewandte Großfläche 46 als Informationsträger ausgebildet ist. Diese Großfläche 46 ist beispielsweise mit den Nationalfarben oder dem Logo einer Mannschaft bedruckbar, so daß auf den ersten Blick erkennbar ist, welcher Mannschaft dieser Pin 40 zugeordnet ist. Die Breite B der Nuten 18, 20, 26, 28, 30 und 32 ist vorzugsweise etwas größer als der Durchmesser D der Aufnahme (siehe Fig. 3) gewählt, so daß der Pin 40 ohne besonderen Kraftaufwand entlang des Nutensystems verschiebbar ist, um von einer Aufnahme zur zugeordneten Aufnahme der nächsten Runde zu gelangen. Wie gestrichelt in Fig. 3 angedeutet ist, kann der Pin 40 durch ein auf steckbares Gegenstück 47 gegen Herausfallen gesichert werden. Vorstellbar ist auch, in den Kulis sen Schlitten zu führen, in denen die Pins aufgenommen sind.

Wie erwähnt, werden die Aufnahmen 12, 13 des Rings 4 zunächst mit sechzehn Pins 40 belegt, die jeweils einer der am Achtelfinale teilnehmenden Mannschaften zugeordnet sind. Die Spielpaarungen ergeben sich aus denjenigen Aufnahmen, die in den acht Sektoren angeordnet sind. Der dem Sieger einer jeweiligen Begegnung im Achtelfinale zugeordnete Pin wird dann entsprechend der Farbmarkierung und des Nutensystems zu der dazugehörigen Aufnahme des nächsten Feldes 6 verschoben, so daß daraus wiederum die Viertelfinalpaarungen ablesbar sind. Die Verlierer bleiben im jeweiligen Feld zurück, so daß auf einfache Weise erkennbar ist, welche Mannschaften aus dem Turnier ausgeschieden oder in die nächste Runde aufgerückt sind. Die Sieger der Viertelfinalbegegnungen werden dann wieder entsprechend des Nutensystems und der Farbkennzeichnung in die vier Aufnahmen 24 des innenliegenden kreisringförmigen Feldes 8 verschoben, wobei die an den Endabschnitten der kreisbogenförmigen Verbindungsnuten 28a, b gegenüberliegenden Aufnahmen 24 die Halbfinalbegegnungen charakterisieren. Die beiden Sieger dieser Halbfinalbegegnungen werden dann entlang des Nutensystems 30b, 32b bzw. 30a, 32a in den eng schraffierten Teil des Zentralfeldes 10 und die den Verlierern zugeordneten Pins 40 in die beiden anderen Aufnahmen 34 im unschraffierten Teil des Zentralfeldes 10 verschoben, so daß abschließend die Endspielpaarungen durch die entsprechenden Pins 40 gekennzeichnet sind.

Durch das vorbeschriebene System läßt sich auf einfache Weise ein Überblick über den Stand des Turniers verschaffen, wobei die den Verlierern zugeordneten Pins 40 in den Aufnahmen derjenigen Runde verbleiben, in denen die Verlierer ausgeschieden sind. Die den Gewinnern zugeordneten Pins 40 werden in das jeweils innenliegende Feld verschoben, so daß aus der Lage der Pins 40 in den jeweiligen Feldern der Erfolg einer Mannschaft im Turnier ablesbar ist.

Bei einem vereinfachten Ausführungsbeispiel könnten die in Fig. 2 dargestellten Nuten zur Verbindung der einzelnen Aufnahmen 12, 13, 22, 24 und 34 weggelassen werden, so daß die Pins jeweils umgesteckt werden müssen. Prinzipiell wurde dieses Ausführungsbeispiel jedoch in der gleichen Weise wie das vorbeschriebene Ausführungsbeispiel funktionieren.

In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Hauptrundenscheibe 2 dargestellt, wobei der Einfachheit halber lediglich die Aufnahmen der in Fig. 4 links oben liegenden Sektoren dargestellt sind.

Wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Hauptrundenscheibe kreisförmig ausgeführt und hat vier kreisringförmige Felder 104, 105, 106 und 108, die ein Zentralfeld 110 umgreifen. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein zusätzliches außenliegendes kreisringförmiges Feld 104 vorgesehen, das den Spielen der Vorrunde zugeordnet ist. In entsprechender Weise ist dieses der Vorrunde zugeordnete Feld 104 mit insgesamt 32 Aufnahmen 148 ausgebildet, von denen jede Aufnahme einem der Vorrundenteilnehmer zugeordnet ist. Von der Aufnahme 148 weg erstreckt sich eine Radialnut 150 nach innen zum Umfangsrand des benachbarten Feldes 105.

In diesem benachbarten Feld 105, das den Achtelfinalbegegnungen zugeordnet ist, sind entsprechend des Feldes 4 in der Darstellung nach Fig. 2 insgesamt sechzehn Aufnahmen 12, 13 angeordnet, von denen jeweils zwei in einem Sektor vorgesehen sind. In dem nächsten innenliegenden, kreisringförmigen Feld 106 sind insgesamt acht Aufnahmen 22 angeordnet, die jeweils zwei Aufnahmen 22 des Feldes 105 zugeordnet sind.

In dem innenliegenden kreisringförmigen Feld 108 sind schließlich vier Aufnahmen 24 vorgesehen, von denen jeweils eine zwei Aufnahmen des benachbarten Feldes 106 zugeordnet ist. Jede der Aufnahmen 12, 13, 22, 24 ist über Radialnutabschnitte 116a, 116b bzw. 120a, 120b bzw. 130a, 130b mit den benachbarten Feldern verbunden.

Das Zentralfeld 110 hat den beiden Finalbegegnungen zugeordnete Aufnehmungen 34, von denen aus Radialnuten 151 zum benachbarten kreisringförmigen Feld 108 geführt sind.

Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die kreisringförmigen Felder 105 und 108 drehbar mit Bezug zu den sonstigen Feldern 104, 106 und 110 angeordnet. Um diese Drehbarkeit zu ermöglichen, kann beispielsweise eine nicht dargestellte Trägerscheibe vorgesehen werden, auf der die feststehenden Felder 104, 106 und 110 befestigt sind und auf der die drehbaren Felder 105 und 108 drehbar geführt sind.

Die Planerfläche der Hauptrundenscheibe 2 oder genauer gesagt der Felder 104, 105, 106, 108 und 110 ist wiederum mit einer Kennung versehen, wie sie in Fig. 2 angedeutet ist. Der Einfachheit halber wurde diese Kennung jedoch in der Darstellung nach Fig. 4 weggelassen.

Vor Beginn der Vorrunde werden die Aufnahmen 148 des Vorrundenfeldes 104 mit den jeweils einer Mannschaft zugeordneten Markern, beispielsweise den in Fig. 3 dargestellten Pins 40 versehen. Wie bereits erwähnt, sind in jedem Sektor des Feldes 104 die Mitglieder einer Gruppe (Gruppe A bis Gruppe H) angeordnet. Die beiden Gruppenersten jeder Gruppen (A bis H) gelangen in die Achtelfinalrunde, die durch das drehbare Feld 105 gekennzeichnet ist. Um die Pins 40 der beiden Gruppenersten vom Feld 104 zum Feld 105 zu verschieben, wird jeweils eine der Aufnahmen 12 oder 13 durch Drehen des Feldes 105 in eine Übergabeposition zu den mit den Gruppensiegern belegten Aufnahmen 148 gebracht. Diese Übergabeposition ist dann erreicht, wenn die Radialnut 150 der jeweiligen Aufnahme 148 mit der Radialnut 116a der zugeordneten Aufnahme 12 oder 13 des zugeordneten Feldes 105 fluchtet. Anschließend wird der Pin entlang der Radialnuten 150, 116a in die entsprechende Aufnahme 12 oder 13 verschoben, so daß die Paarungen des Achtelfinales auf dem drehbaren Ring 105 ablesbar sind. Dieser wird dann in eine vorbestimmte Grundposition zu den feststehenden Feldern 104, 106 und 110 gebracht. Diese Grundposition kann beispielsweise durch eine Markierung 152 auf den Feldern 104und 105 gekennzeichnet sein, die zur Deckung gebracht werden muß.

Die den Siegern der Achtelfinalbegegnungen zugeordneten Pins 40 in den Aufnahmen 12, 13 werden dann durch entsprechendes Drehen des Feldes 105 und durch Verschieben entlang der Radialnuten 116b, 120a in die zugeordneten Aufnahmen 22 des Feldes 106 verschoben, das den Viertelfinalbegegnungen zugeordnet ist. Die Viertelfinalpaarungen sind durch einander benachbarte und in einem Sektor liegende Aufnahmen 22 des Feldes 106 vorgegeben. Die Sieger dieser Viertelfinalbegegnungen werden dann durch entsprechendes Verdrehen des innenliegenden Feldes 108 in die zugehörigen Aufnahmen 24 verschoben. Dieses Verschieben geschieht entlang der jeweils fluchtend zueinander angeordneten Radialnuten 12 Ob, 130a.

Die Sieger der in einem Kreisringsektor angeordneten Halbfinalpaarungen werden dann durch entsprechendes Verdrehen des Feldes 108 und durch Verschieben der Pins 40 entlang der fluchtend zueinander ausgerichteten Radialnuten 130b, 151 in den zugeordneten Bereich des Zentralfeldes 110 gebracht.

Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel kann die Ausbildung der kreisförmig gekrümmten Nuten gemäß Fig. 2 entfallen, da die Pins durch Bewegen der drehbaren Felder 105 und 108 und entsprechendes Ausrichten der Radialnuten verschiebbar sind. Selbstverständlich kann das Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 entsprechend dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 auch mit lediglich drei ringförmigen Feldern ausgeführt werden, so daß die Vorrundenspiele nicht auf der Hauptrundenscheibe 2 enthalten sind. Bei einem derartigen Ausführungsbeispiel wäre dann das Feld 105 das außenliegende Feld und die innenliegenden Felder 106 und 110 könnten beispielsweise drehbar mit Bezug zu den beiden feststehenden Felder 105 und 108 ausgeführt werden.

Bei dem vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel sind zwar die Teilnehmer an der Vorrunde auf dem außenliegenden Feld 104 angeordnet, über den Verlauf der Vorrunde selbst ist der Vorrundenscheibe jedoch keine Information entnehmbar.

Um einen besseren Überblick über den Turnierverlauf zu erhalten, wird der Planer mit einer Vorrundenscheibe 50 gemäß Fig. 5 ausgeführt, die in einen Außenring 52 und in einen Innenring 54 oder einen Mittelbereich unterteilt ist. Der Außenring 52 ist mit Radialsegmenten 56 versehen, wobei jedes Radialsegment 56 einer der an der Vorrunde teilnehmenden Mannschaften zugeordnet ist. Dementsprechend sind insgesamt 32 Radialsegmente 56 gleichmäßig auf dem Kreisring 52 verteilt. Jedes Radialsegment 56 ist beim gezeigten Ausführungsbeispiel in neun Segmentfelder 58 unterteilt, wobei jedes Segmentfeld 58 einem erreichbaren Punkt in der Vorrunde zugeordnet ist. Ein Punkt wird beispielsweise bei einem Unentschieden verteilt, während bei einem Sieg drei Punkte verteilt werden. Da in einer Gruppe jeweils vier Mannschaften angeordnet sind und somit jede dieser Mannschaften drei Vorrundenspiele bestreiten muß, können maximal neun Punkte von jeder Vorrundenmannschaft erreicht werden. Anhand dieser Radialsegmente 56 und der Segmentfelder 58 läßt sich der Stand der Vorrunde in den jeweiligen Gruppen relativ einfach wiedergeben, indem die Punkte der einzelnen Mannschaften einer jeden Gruppe (beispielsweise Deutschland, USA, Schottland, Niederlande) durch Ankreuzen der Segmentfelder 58 entsprechend der erreichten Punktzahl jeder Mannschaft gekennzeichnet wird. Die beiden Mannschaften einer jeden Gruppe, deren Segmentfelder 58 sich am weitesten radial nach innen erstrecken, sind die beiden Gruppensieger dieser Gruppe und gelangen in die nächste Runde (Achtelfinalrunde). Die Teilnehmer einer Vorrundengruppe sind auf der Hauptrundenscheibe 50 in einem Sektor 60 angeordnet. Um den Übergang zur nachgeordneten Hauptrundenscheibe zu erleichtern, ist der Innenring 54 mit einer Kennung, vorzugsweise einer Farbkennung, versehen, die derjenigen entspricht, wie sie anhand des Ausführungsbeispiels in Fig. 2 beschrieben wurde.

Der Innenring 54 ist in Fig. 6 vergrößert dargestellt. Demgemäß ist dieser Innenring 54 in sechzehn Teilsegmente unterteilt, von denen jedes einem Teilnehmer der Achtelfinalrunde zugeordnet ist. Diese Zuordnung erfolgt in der Darstellung nach Fig. 6 durch Kurzbezeichnung 1A, 2A, 1B, 2B, . . ., 1H, 2H, wobei der Buchstabe für die Gruppe steht und die Ziffer für die Plazierung nach den Vorrundenspielen. Der Innenring 54 ist durch die Doppellinien in vier Kreisviertel unterteilt, so daß in jedem Kreisviertel vier Mannschaften angeordnet sind. Die Spielpaarungen des Achtelfinales ergeben sich aus der Anordnung in diesen Kreisvierteln, wobei jeweils die Mannschaften in den schraffierten Bereichen und in den unschraffierten Bereichen in der durch die sich kreuzenden Pfeile gekennzeichnenden Weise gegeneinander spielen.

D.h., in dem in Fig. 6 links oben liegenden Kreisviertel spielen die Mannschaften 1A und 2B sowie 1B und 2A gegeneinander. Diese Paarungen finden sich dann wieder auf dem außenliegenden kreisringförmigen Feld 4 in der Hauptrundenscheibe gemäß Fig. 2, wobei dieses Feld in der entsprechenden Weise wie der Innenring 54 mit einer Schraffierung, Farbkennzeichnung oder einer sonstigen Kennung versehen ist, so daß das Übertragen der Ergebnisse aus der Vorrundenscheibe 54 auf die Hauptrundenscheibe 2 sehr einfach ist.

Zusätzlich zu den beiden vorbeschriebenen Scheiben 2, 54 kann der erfindungsgemäße Planer noch mit einer oder zwei Ergebnisscheiben 62, 64 versehen werden, auf denen in geeigneter Weise die Ergebnisse des Turniers in herkömmlicher Weise durch beschriften festgehalten werden können. Dazu sind diese Scheiben 62, 64 beispielsweise mit beschriftbaren Feldern versehen, die im Verlauf des Turniers ausgefüllt werden.

Wie in Fig. 7 angedeutet ist, können die einzelnen Scheiben, beispielsweise die Scheiben 2, 54, 62 und 64 sowie nicht dargestellte Abdeckscheiben mittels eines Drehgelenks 66 miteinander verbunden werden, das beispielsweise als Durchsteckbolzen ausgeführt sein kann, der den Randbereich der übereinander deckungsgleich angeordneten Scheiben 2, 54, 62, 64 durchsetzt und der gegen Herausrutschen aus dem Scheibenstapel gesichert ist. Die einzelnen Scheiben lassen sich dann wie in Fig. 7 durch die Pfeile angedeutet, fächerartig auseinanderbewegen, so daß die auf den Scheiben enthaltene Information zugänglich ist. Die Rückseiten der Scheiben und auch Teilbereiche der in den vorstehenden Figuren gezeigten Großflächen der Scheiben 2, 54, 62 und 64 sowie der nicht dargestellten Abdeckscheiben läßt sich mit Werbung bedrucken, so daß der Turnierplaner eine Doppelfunktion als Werbeträger und als Informationsträger über den Turnierverlauf erfüllt. Der Durchsteckbolzen kann als Hohlbolzen ausgeführt werden, so daß eine Schnur zum Umhängen des Turnierplaners durchziehbar ist.

In Fig. 8 ist der Innenbereich - auch Innenring 54 genannt - eines alternativen Ausführungsbeispiels einer Vorrundenscheibe dargestellt. Da sich diese Vorrundenscheibe lediglich in der Ausgestaltung des Innenrings 54 vom vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel unterscheidet, wird auf eine nochmalige Beschreibung der äußeren Abschnitte verzichtet.

Ähnlich wie beim vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Innenring wiederum in sechzehn Teilsegmente 70 bis 77 unterteilt, wobei in jedem Teilsegment zwei pyramidenstumpfförmige Platzhalterfelder 80, 82 angeordnet sind, in die die Gruppenersten und Gruppenzweiten der Vorrunde eingetragen werden können oder auf denen entsprechende Marker befestigbar sind.

Der Innenring 54 hat des weiteren einen Zentralring 84, der von den Platzhalterfeldern 80, 82 umgeben ist. Jedes durch ein Kreissegment 70 bis 77 und den Innenring 84 begrenzte Feld ist in zwei Innensegmentfelder 86, 88 unterteilt, die die Kurzbezeichnungen A1, A2, . . ., H1, H2 für die Gruppenersten bzw. Gruppenzweiten eingetragen sind. Die Innensegmentfelder 86, 88 sind wiederum mit der vorbeschriebenen Kennung (beispielsweise Farbkennung) versehen, so daß eine einfache Übertragung der Ergebnisse aus der Vorrunde auf die Hauptrundenscheibe möglich ist.

Die Farbzuordnung kann beispielsweise, wie in Tabelle 1 ausgeführt, erfolgen:





Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen wird ein Turnierplaner geschaffen, der auf minimalem Raum einen hohen Informationsgehalt aufweist und der es erlaubt, sich auf sehr schnelle Weise einen Überblick über den Turnierstand zu verschaffen.

Offenbart ist ein Turnierplaner, bei dem eine Scheibe in eine Vielzahl von Felder unterteilt ist, wobei jedes Feld einer Runde des Turniers zugeordnet ist. Jedes Feld ist mit einer Vielzahl von Aufnahmen versehen, an denen Marker befestigbar sind, die jeweils einer Mannschaft zugeordnet sind. Diese Marker werden im Verlauf des Turniers zu den Feldern der nächsten Runde verschoben.


Anspruch[de]
  1. 1. Planer für im K.O.- oder Ausscheidungsmodus durchgeführte Sportturniere, bei denen Wettbewerber in einer ersten Runde gegeneinander antreten, die Gewinner dieser Runde in eine zweite Runde aufrücken, die Verlierer aus dem Turnier ausscheiden oder in einer nebengeordneten Runde weiterspielen und die Gewinner in sich anschließenden Runden gegeneinander in entsprechender Weise antreten, bis zumindest zwei Finalteilnehmer feststehen, wobei der Planer eine Zusammenstellung der Teilnehmer für die erste Runde und Speicherraum für die Teilnehmer der sich anschließenden Runden aufweist, gekennzeichnet durch eine Planerfläche, mit einer Anzahl von den Teilnehmern der ersten Runde zugeordneten Aufnahmen (12, 13), die in einem Erstrundenfeld (4, 104) angeordnet sind, mit Feldern (6, 8, 10; 105, 106, 108, 110) für jede weitere Runde, in denen jeweils Aufnahmen (22, 24, 34; 148) für die Sieger der vorhergehenden Runde angeordnet sind und mit einer Vielzahl von beweglichen Markern (40), von denen jeder einer Mannschaft der Erstrunde zugeordnet ist und die an den Aufnahmen (12, 13, 22, 24, 34, 148) befestigbar sind.
  2. 2. Planer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Felder (4, 6, 8, 10; 104, 105, 106, 108, 110) konzentrisch zueinander angeordnet sind, wobei ein Finalfeld (10, 110) zentral angeordnet ist und sich die Felder der vorhergehenden Runden (4, 6, 8; 104, 105, 106, 108) nach außen hin anschließen.
  3. 3. Planer nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Planerfläche kreisscheibenförmig ausgebildet ist, wobei das Finalfeld (10, 110) eine Kreisfläche und die anderen Felder (4, 6, 8; 104, 105, 106, 108) Kreisringflächen sind.
  4. 4. Planer nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (12, 13, 22, 24, 34) Ausnehmungen sind, in denen die als Pins (40) ausgebildeten Marker aufgenommen sind.
  5. 5. Planer nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß einander zugeordnete Ausnehmungen (12, 13, 22, 24, 34) der einzelnen Felder (4, 6, 8; 104, 105, 106, 108) durch Kulissenführungen (16, 18, 20, 26, 28, 30, 32, 150, 151) miteinander verbunden sind.
  6. 6. Planer nach einem der Patentansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Felder (4, 6, 8, 10; 104, 105, 106, 108, 110) gegeneinander verschiebbar sind.
  7. 7. Planer nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch eine Kennung, über die die einzelnen Felder (4, 6, 8, 10; 104, 105, 106, 108, 110) so unterteilt sind, daß der Weg der einer derartigen Kennung zugeordneten Teilnehmer von der Erstrunde zum Finale vorgegeben ist.
  8. 8. Planer nach Patentanspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennung eine Farbkennung ist.
  9. 9. Planer nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Turnier ein Fußballturnier ist, die Teilnehmer Nationalmannschaften sind, an der Erstrunde sechzehn Mannschaften, an einem Viertelfinale acht, an einem Halbfinale vier und an der Finalrunde zwei Mannschaften teilnehmen.
  10. 10. Planer nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, gekennzeichnet durch eine Hauptrundenscheibe (2) nach einem der vorhergehenden Patentansprüche und durch eine Vorrundenscheibe (54) mit allen jeweils auf einem Radialsegment (56) angeordneten Vorrundenteilnehmern, wobei jedes Radialsegment (56) in eine Vielzahl von radial hintereinander liegenden Segmentfeldern (58) unterteilt ist.
  11. 11. Planer nach einem der Patentansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrundenscheibe (54) in einem Zentralbereich (54) mit der Kennung versehen ist.
  12. 12. Planer nach einem der Patentansprüche 1 bis 7 und 10 oder 11, gekennzeichnet durch zumindest eine Ergebnisscheibe (62, 64).
  13. 13. Planer nach Patentanspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle Scheiben (2, 54, 62, 64) durch ein am Umfangsrand angeordnetes Drehgelenk (66) miteinander verbunden sind, so daß diese aus einer einander überdeckenden Stellung fächerartig auseinander bewegbar sind.
  14. 14. Planer nach Patentanspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (2, 54, 62, 64) auf der Planerfläche und/oder auf einer Rückfläche einen Werbeaufdruck tragen.
  15. 15. Planer nach einem der Patentansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (2, 54, 62, 64) Stanzteile aus Karton oder Kunststoff sind.
  16. 16. Planer nach einem der Patentansprüche 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Pin (40) einen stiftförmigen Rastbolzen (42) und einen flächigen Kopf (44) mit einer eine Information tragenden Grundfläche (46) hat.






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