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Dokumentenidentifikation DE4405366C2 01.04.1999
Titel Vorrichtung zum Fadenlegen an einer Rundkettenwirkmaschine
Anmelder Sächsisches Textilforschungsinstitut e.V., 09125 Chemnitz, DE
Erfinder Arnold, Rolf, 01257 Dresden, DE;
Bartl, Anna-Maria, 01277 Dresden, DE;
Hufnagl, Evelin, 01796 Pirna, DE;
Eberhardt, Helmut, 01809 Maxen, DE
DE-Anmeldedatum 19.02.1994
DE-Aktenzeichen 4405366
Offenlegungstag 24.08.1995
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 01.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.04.1999
IPC-Hauptklasse D04B 25/02

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Fadenlegen an einer Rundkettenwirkmaschine, insbesondere mit mehreren Fadensystemen unter Verwendung von Legeringen mit Fadenführungselementen, wie Ösen, Legeröhrchen oder dgl., deren Fadenaustrittsöffnungen auf den Nadelhakenseiten angeordnet sind und eine der gewünschten Legung entsprechende Versatzbewegung ausführen.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Die dazugehörige Zeichnung zeigt den schematischen Querschnitt der Wirkstelle einer Rundkettenwirkmaschine.

Die dargestellte Wirkstelle weist Wirknadeln 1 auf, die auf einer Kreisbahn angeordnet sind und in einem Nadelzylinder 2 geführt sind. Vor den Nadelköpfen 1a auf der Nadelhakenseite sind Fadenführer 3, 4 in Form von Röhrchen angeordnet, in denen die Wirkfäden 5, 6 geführt werden. Oberhalb der Wirknadeln 1 ist mittig ein Spreizelement 7 angeordnet, welches ring-, scheibenförmig oder dgl. und vorzugsweise konisch ausgeführt ist, wobei der geringere Durchmesser des Spreizelementes 7 an der unteren Seite liegt. Dieses Spreizelement 7 ist dem Maschenbildungsvorgang angepaßt vertikal verstellbar angeordnet und über eine bekannte, nicht dargestellte Hebelübersetzung von der Musterkette aus steuerbar. In seiner untersten Stellung liegt die Mantelfläche des Spreizelementes 7 an der Rückseite der Nadelköpfe an und bewirkt so, daß die Wirknadeln 1 eine radiale Kippbewegung in Richtung der Fadenführer 3, 4 ausführen, so daß die Nadelköpfe 1a näher an die Wirkfäden 5, 6 herangeführt werden.

Damit wird gesichert, daß die Fäden 5, 6 von den Wirknadeln 1 bei ihrer senkrechten Bewegung nach unten besser erfaßt werden und die Maschenbildung gewährleistet ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zum Fadenlegen an einer Rundkettenwirkmaschine, insbesondere mit mehreren Fadensystemen, unter Verwendung von Legeringen mit Fadenführungselementen, wie Ösen, Legeröhrchen und dgl., deren Fadenaustrittsöffnungen auf den Nadelhakenseiten angeordnet sind und eine der gewünschten Legung entsprechende Versatzbewegung ausführen, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Nadeln (1) ein Spreizelement (7) angeordnet ist, welches entsprechend dem Maschenbildungsvorgang angepaßt vertikal bewegbar ist und in seiner untersten Stellung mit seiner Mantelfläche an der Rückseite der Nadelköpfe (1a) anliegt, so daß diese eine Schrägstellung in Richtung der Fadenführer (3, 4) einnehmen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (7) ring-, scheibenförmig oder dgl. ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (7) konisch ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizelement (7) von einer Spur der Musterkette über eine Hebelübertragung gesteuert wird.






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