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Dokumentenidentifikation DE69320863T2 01.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0567258
Titel Öffentlicher Telefaxdienst und -system
Anmelder AT & T Corp., New York, N.Y., US
Erfinder Brown, David A., Indianapolis, Indiana 46229, US;
Hoque, Nasrin, Old Bridge, New Jersey 08857, US;
Keipert, Hans K., Indianapolis, Indiana 46250, US;
Remite, Fred, Jr., Freehold Twp, New Jersey 07028, US;
Simone, Frank S., Somerville, New Jersey 08876, US;
Wycherley, Bruce D., Wanamassa, New Jersey 07712, US
Vertreter Serwe, K., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 54290 Trier
DE-Aktenzeichen 69320863
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 08.04.1993
EP-Aktenzeichen 933027997
EP-Offenlegungsdatum 27.10.1993
EP date of grant 09.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 01.04.1999
IPC-Hauptklasse H04N 1/44

Beschreibung[de]

Telefaxsysteme befinden sich nunmehr an verschiedenen der Öffentlichkeit zugänglichen Orten. z. B. Flughäfen und Hotels, zur öffentlichen Benutzung. Demzufolge kann eine Person, die sich auf einem Flughafen oder in einem Hotel befindet und ein Telefax bzw. eine Fernkopie eines Dokuments senden oder empfangen muß (nachstehend als Senden eines "Telefaxes" bezeichnet), dies nun tun. Ein öffentliches Telefaxsystem verwendet normalerweise einen Rundsendemodus, der es ermöglicht, daß eine Person (Anwender) ein Telefax eines Dokuments an mehrere verschiedene, vom Anwender bezeichnete Ziele sendet. Dabei vermittelt das öffentliche Telefaxsystem eine Telefon- bzw. Fernsprechverbindung an jedes derartige Ziel und überträgt ein Telefax des Dokuments des Anwenders dorthin. Es ist erkennbar, daß, wenn die Anzahl solcher Ziele erheblich ist, das öffentliche Telefaxsystem eine erhebliche Zeit braucht, um diese Aufgabe durchzuführen. Es ist auch erkennbar, daß, wenn eine Anzahl anderer Anwender darauf wartet, das öffentliche Telefaxsystem zu benutzen, die Verzögerung, die infolge der vorstehend erwähnten Rundsendung entsteht, dann bewirken kann, daß einer oder mehrere dieser anderen Anwender auf die Benutzung des öffentlichen Telefaxsystems verzichten. Daher würden dem öffentlichen Telefaxsystem infolge einer derartigen Nichtbenutzung Einnahmen entgehen.

Wie vorstehend erwähnt, kann ein öffentliches Telefaxsystem auch zum Empfangen eines Telefaxes eines Dokuments verwendet werden. Normalerweise stellt ein Anwender, der eine Kopie eines Dokuments über ein öffentliches Telefaxsystem empfangen möchte, zunächst eine Telefonverbindung mit einer anderen Person, die Zugang zu dem Dokument hat, her und gibt dann die Telefonnummer des öffentlichen Telefaxsystems an letztere weiter. (In den meisten Fällen kann die Telefonverbindung über das öffentliches Telefaxsystem hergestellt werden.) Nach Beendigung der Verbindung versetzt der Anwender das öffentliche Telefaxsystem in einen Empfangsbereitschaftsmodus, um den Empfang der gewünschten Übertragung zu erwarten. Die andere Person kann dann auf herkömmliche Weise über ihre Telefaxvorrichtung eine Kopie des gewünschten Dokuments an das bezeichnete öffentliche Telefaxsystem übertragen. Das öffentliche Telefaxsystem druckt dann eine gedruckte Fassung des empfangenen Telefaxes und gibt sie aus. Es ist erkennbar, daß die Übertragung des Telefaxes, aus welchem Grund auch immer, verzögert werden könnte. Wenn die Verzögerung eine erhebliche Zeit dauert, könnte der öffentliche Anwender veranlaßt werden, sich zu einem öffentlichen Telefon zu begeben, um eine Telefonverbindung zum Absender herzustellen, um die Ursache der Verzögerung zu ermitteln. Es ist auch erkennbar, daß in einer solchen Situation während der Zeit, in der der Anwender die Telefonverbindung zum Absender herstellt, das öffentliche Telefaxsystem das Telefax empfangen und eine Kopie davon ausgeben könnte. Dabei könnte die Kopie von einer anderen Person abgefangen werden.

WO/86/05344 offenbart eine öffentliche Telefaxempfangsstation, die nach dem Einschieben einer persönlichen elektronischen Karte und der Eingabe eines Codes mittels eines Tastenfeldes ein von der Empfangsstation empfangenes Telefax durch einen Ausgabeschlitz ausgibt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1 bereitgestellt.

In einer Ausführungsform der Erfindung akzeptiert ein öffentliches Telefaxsystem den Empfang eines Telefaxes über einen Übertragungsweg nur dann, wenn es vor der Übertragung des Telefaxes einen vorbestimmten Sicherheitscode empfängt. Genauer gesagt das öffentliche Telefaxsystem steuert die Übertragung eines Telefaxes durch Übermittlung eines eindeutigen Sicherheitscodes an einen Anwender, der ein Telefax über das öffentliche Telefaxsystem empfangen möchte. Der Anwender übermittelt dann den Sicherheitscode an den Absender des Telefaxes. Der Absender des Telefaxes stellt dann eine Telefonverbindung mit dem öffentlichen Telefaxsystem her und gibt den Sicherheitscode ein, wenn er dazu aufgefordert wird. Wenn das öffentliche Telefaxsystem feststellt, daß der Sicherheitscode, den es vom Absender empfängt, mit dem Sicherheitscode, den es an den Anwender übermittelt hat, übereinstimmt, signalisiert das öffentliche Telefaxsystem dem Absender, mit der Übertragung des Telefaxes zu beginnen. Andernfalls beendet das öffentliche Telefaxsystem die Telefonverbindung.

Das öffentliche Telefaxsystem kann einem erweiterten Telefaxdienst zugeordnet werden, der derartig beschaffen und geeignet ist, ein Telefax an eine Vielzahl von Zielen zu verteilen. Auf diese Weise kann das öffentliche Telefaxsystem ein Telefax, das an eine Vielzahl von Zielen gesendet werden soll, schnell verarbeiten, indem die Telefaxe sowie die Telefonnummern der gewünschte Ziele an das erweiterte Telefaxsystem gesendet werden. Das erweiterte Telefaxsystem sendet dann das Telefax an jedes der Ziele.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 ein allgemeines Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen öffentlichen Telefaxsystems;

Fig. 2 bis 7 in Form von Flußdiagrammen das Programm, das die Erfindung im öffentlichen Telefaxsystem gemäß Fig. 1 realisiert;

Fig. 8 bis 11 der Darstellung dienende Bildschirmbeispiele, die das Programm gemäß Fig. 2 bis 7 auf der Anzeige des öffentlichen Telefaxsystems anzeigt; und

Fig. 12 ein ausführlicheres Blockschaltbild des öffentlichen Telefaxsystems gemäß Fig. 1.

AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG

Das in Fig. 1 dargestellte öffentliche Telefaxsystem (PFS - "Public Facsimile System") 100 weist einen Kartenleser 120 und einen Dokumentenabtaster bzw. -scanner 115 mit einer Abdeckung 116 auf. Es weist außerdem einen Drucker (in Fig. 1 nicht dargestellt) auf, der innerhalb des Gehäuses 135 angeordnet ist und der über einen Schacht 140 eine gedruckte Version eines Telefaxes, das ein Anwender über das PFS 100 empfangen kann, bereitstellt. Der Gesamtbetrieb des PFS 100 wird von einem Computer 130 (in Fig. 12 dargestellt), der ebenfalls innerhalb des Gehäuse 135 angeordnet ist, gesteuert. Der Computer 130, der beispielsweise das von der Firma Diamond Flower, Inc., Korea, vertriebene Computermodell PFI386SX16 sein kann, wird unter einem vorbestimmten Betriebssystem, z. B. dem allgemein bekannten Betriebssystem MS-DOS, betrieben. Der Computer 130 weist eine Anzeige (oder Monitor) 110 und einen Berührungsbilschirm 105 auf, der auf der Fläche der Anzeige 110 liegt. Die Anzeige und der Berührungsbildschirm stellen insbesondere einen Mechanismus bereit, mit dem ein Anwender Information als Antwort auf Anweisungen eingeben kann, die der Computer 130 auf der Anzeige 110 anzeigt, wobei die Information und die Anweisungen entweder die Übertragung oder den Empfang eines Telefaxes betreffen.

Dem PFS 100 ist ein Telefon bzw. Fernsprecher 125 zugeordnet. Telefonsteckverbinder (nicht dargestellt), die innerhalb des Gehäuses 135 angeordnet sind, stellen eine Einrichtung zum Verbinden des Telefons 125 mit einer Telefonleitung 150 dar, die sich bis zu einem öffentlichen Telefonvermittlungsnetz 200 erstreckt. Dadurch kann das PFS 100 unter Anweisung eines Anwenders eine Telefonverbindung mit anderen Telefaxgeräten, z. B. mit einer Telefaxvorrichtung 350, die einer Station 51 zugeordnet ist, ber das Netz 200 zum Senden oder Empfangen eines Telefaxes herstellen. Das PFS 100 kann auch über das Netz 200 eine Telefonverbindung mit einem herkömmlichen Enhanced Facsimile-(EFAX-)System bzw. erweiterten Telefaxsystem 300 herstellen, das z. B. der allgemein bekannte erweiterte, von AT&T bereitgestellte Fax-Dienst sein kann. Es gehört zu den Merkmalen des erweiterten AT&T-FAX-Dienstes, daß ein Anwender die Möglichkeit hat, ein Telefax an mehrere gewünschte Empfänger rundzusenden. Das heißt, ein Teilnehmer sendet ein Telefax sowie die Telefonnummern der gewünschten Empfänger an das System 300. Danach stellt das System 300 eine Telefonverbindung mit jedem dieser Empfänger her und überträgt die Telefaxe des Teilnehmers dorthin. Demzufolge muß der Teilnehmer das Telefax lediglich einmal an das System 300 und nicht an jeden dieser Empfänger übertragen. Das PFS 100 nutzt den Vorteile der Rundsendefähigkeit und anderer Fähigkeiten des System 300 aus, indem die Teilnahme an diesem Dienst erklärt wird und einem Anwender des PFS 100, der kein Teilnehmer des Systems 300 ist, diese Fähigkeiten angeboten werden. Somit sendet nicht das PFS 100 ein Fax an eine Anzahl von Zielen, sondern übergibt lediglich das Fax und die Telefonnummern der Ziele an das System 300, wie weiter unten erklärt wird.

Als weiteres Merkmal des Systems 300 kann dessen Teilnehmer ein Telefax empfangen, das in einer dem Teilnehmer zugeordneten, sogenannten "Mailbox" (Briefkasten) des Systems 300 gespeichert worden ist. Das heißt, der Teilnehmer kann eine Telefonverbindung mit dem System 300 über das PFS 100 herstellen, um zu ermitteln, ob ein oder mehrere Telefaxe in der des Teilnehmers gespeichert sind. Wenn das der Fall ist, kann der Teilnehmer das System 300 anweisen, diese an das PFS 100 zu übertragen, wie nachstehend erklärt wird.

Das heißt im einzelnen, wenn das PFS 100 eingeschaltet wird und nachdem der Computer 130 bestimmte Anfangsaufgaben, einschließlich des Boot- bzw. Urladevorgangs des Betriebssystems von einer zugeordneten Festplatteneinheit (in der Abbildung nicht dargestellt), beendet hat, ruft das Betriebssystem das Programm auf, das die Erfindung im Computer 130 realisiert. Eine Darstellungszwecken dienenden Ausführungsform eines solchen Programms ist in Form eines Flußdiagramm in Fig. 2 bis 7 dargestellt. Wenn im einzelnen und mit Fig. 2 beginnend das Programm im Block 200 eingegeben wird, geht es zum Block 201 über, wo es auf der Anzeige 110 ein Dienst-Logo und einen "Start"-Knopf erscheinen läßt. Das Programm geht dann zum Block 202 über, wo es auf den Empfang eines Signals wartet, das anzeigt, daß ein Anwender den Berührungsbildschirm 105 an einem Punkt berührt hat, der auf dem angezeigten Startknopf liegt. Das heißt, ein Anwender, der ein Telefax (nachstehend auch als "Fax" bezeichnet) über das PFS 100 senden oder empfangen möchte, kann dies durch Berühren des Berührungsbildschirms 105 an dem vorstehend erwähnten Punkt tun. Der Berührungsbildschirm 105 übergibt als Antwort darauf ein Signal an den Prozessor 130. Der Prozessor 130 stellt seinerseits und auf herkömmliche Weise den Empfang des Signals in Wechselbeziehung mit der Anzeige des Startknopfes auf der Anzeige 110. Infolgedessen geht das Programm über zum Block 203, wo es ein Menü von Diensten anzeigt, die durch das PFS 100 bereitgestellt werden (ein der Darstellung dienendes Beispiel für ein solches Menü ist in Fig. 8 dargestellt). Das angezeigte Menü weist solche Dienstmenü-Befehle wie "Send a FAX" (Fax senden), "Receive a FAX" (Fax empfangen) und "Copy" (Kopieren) auf. Es weist auch einen Menü-Befehl auf, der es einem Anwender ermöglicht, ein Fax an eine Anzahl von Zielen unter Verwendung von "Broadcast" rundzusenden oder auf einen erweiterten Fax- Dienst, z. B. das in Fig. 1 dargestellte Enhanced Fax-(EFAX-)System bzw. erweiterte Fax- System 300, zuzugreifen.

Nach der Anzeige der vorstehend erwähnten Menü-Befehle tritt das Programm in eine Schleife mit den Blöcken 204 und 205 ein, während der das Programm eine vorbestimmte Zeitdauer (z. B. 10 Sekunden) wartet, damit der Anwender einen der angezeigten Menü- Befehle wählen kann. Wenn der Anwender das nicht innerhalb der entsprechenden Zeit tut, kehrt das Programm zum Block 201 zurück.

Der Anwender kann einen der angezeigten Dienste aufrufen, indem er lediglich den Berührungsbildschirm 105 an einem Punkt, der auf dem gewünschten Dienstmenü-Befehl liegt, berührt oder darauf zeigt. (Der Begriff "darauf zeigen" und Varianten dieses Begriffs, wie sie hier verwendet werden, sind so zu verstehen, daß sie andere Begriffe einschließen, die in dem Fachgebiet üblich sind und ähnliche Funktionen bezeichnen. Beispielsweise schließt er solche Begriffe ein wie das Bewegen eines Bildschirmcursors an die Stelle eines angezeigten Textes oder einer Eingabe in einem Menü mit angezeigten Eingaben und das Betätigen beispielsweise einer Eingabetaste; wie das "Berühren" des Bildschirms, wenn jemand den Berührungsbildschirm 105 berühren würde; oder auch wie das Bezeichnen bestimmter angezeigter Texte oder eines Menü-Befehls unter Verwendung von Knöpfen von Endeinrichtungen, z. B. eines Knopfes einer Computertastatur.) Wenn der Anwender innerhalb der entsprechenden Zeit auf einen der angezeigten Dienstmenü-Befehle zeigt, erkennt das Programm den gewählten Menü-Befehl und geht zum Block 206 über, wo es Anweisungen anzeigt, die angeben, wie der Anwender seine Kreditkartennummer (oder Telefonkartennummer) durch Betätigung eines angezeigten Tastenfelds oder durch Einschieben der Kreditkarte (oder Telefonkarte) in einen Kreditkartenleser 120 (Fig. 1) eingeben kann. Nach Eingabe der Kreditkarten- (oder Telefonkarten-)Nummer des Anwenders geht das Programm zum Block 207 über, wo es auf herkömmliche Weise bestimmt, ob die Karte des Anwenders gültig ist.

Das heißt, das Programm stellt über eine Telefonleitung 150 eine Telefonverbindung zu einer herkömmlichen Kreditbank her und sendet die Kredit- (oder Telefon-)Kartennummer des Anwenders über die hergestellte Telefonverbindung an die Bank. Wenn die Karte gültig ist, sendet die Bank ein Gültigkeitssignal zurück. Andernfalls sendet die Bank ein Ungültigkeitssignal zurück. Der Empfang des letztgenannten Signals veranlaßt das Programm im Block 207 eine Meldung anzuzeigen, die darauf hinweist, daß die Kreditkarte des Anwenders ungültig ist. Das Programm kehrt daraufhin zum Block 201 zurück. Andererseits veranlaßt der Empfang des erstgenannten Signals das Programm, zu einem der Blöcke 208 bis 211 überzugehen, in Abhängigkeit davon, welche der angezeigten Dienstmenü-Befehle der Anwender gewählt hat.

Wenn man annimmt, daß der Anwender "Fax senden" gewählt hat, dann geht das Programm zu Block 208 über. Eine erweiterte Version des Blocks 208 ist in Fig. 3 und 4 dargestellt. Insbesondere im Block 301 zeigt das Programm ein Tastenfeld und Anweisungen zur Eingabe der Telefonnummer des Ziels an, das das Fax des Anwenders empfangen soll. Der Anwender gibt die Telefonnummer des Ziels ein, indem er auf die entsprechenden Ziffern des angezeigten Tastenfeldes zeigt. Nach Eingabe der letzten Ziffer geht das Programm zum Block 302 über, wo es anzeigt: (a) zwei Knöpfe, die mit "Legal" (Langformat) bzw. "Letter" (Brief) bezeichnet sind, und (b) Anweisungen zum Eingeben des Formats, nämlich ob Lang- oder Briefformat des Faxes, das an das bezeichnete Ziel gesendet werden soll. Das Programm geht dann zum Block 304 über, nachdem der Anwender auf einen gewünschten der angezeigten Knöpfe zeigt.

Im Block 304 zeigt das Programm zwei Knöpfe an, die mit "Standard" (Normal) bzw. "Fine" (Fein) bezeichnet sind, so daß der Anwender die Auflösung des Faxes, das gesendet werden soll, bestimmen kann. Wenn der Anwender einen der angezeigten Knöpfe wählt (indem er darauf zeigt), geht das Programm zum Block 305 über, wobei es ein Fax-Deckblatt druckt und über den Schacht 140 (Fig. 1) ausgibt, und zwar abhängig davon, ob der Anwender auf eine entsprechende angezeigte Wahlangabe zeigt oder nicht. Wenn der Anwender die Wahlangabe ablehnt, geht das Programm zum Block 306 über. Wenn der Anwender die Wahlangabe wählt, gibt das Programm, wie erwähnt, ein Titelblatt in den Schacht 140 aus. Das Programm geht danach zum Block 306 über.

Im Block 306 zeigt das Programm Anweisungen an, die bewirken sollen, daß das PFS 100 die Seite(n) des Dokuments, das bzw. die der Anwender senden möchte, abtastet. Das heißt, die angezeigten Anweisungen besagen, daß der Anwender (a) die Abdeckung 116 des Abtasters anheben, (b) die erste Seite des zu sendenden Dokuments (das das vorstehend erwähnte Deckblatt sein könnte) mit der Vorderseite nach unten auf eine herkömmliche Glasplatte des Abtasters 115 legen. (d) dann die Abdeckung 116 des Abtasters in seine Ausgangslage absenken und (e) einen angezeigten "Enter"-(Eingabe-)Knopf berühren soll. Das Programm geht als Antwort darauf, daß der Anwender auf den angezeigten Eingabeknopf zeigt, zum Block 307 über, wo es das auf der Glasplatte des Abtasters befindliche Dokument auf herkömmliche Weise abtastet. Dabei zeigt das Programm den Fortschritt einer solchen Abtastung auf der Anzeige 110 an. Wenn der Abtaster die Abtastung des Dokuments beendet hat, geht das Programm anschließend zum Block 308 über, wo es den Anwender über die Anzeige 110 anweist, das abgetastete Dokument durch die nächste Seite, falls vorhanden, zu ersetzen und dann den vorstehend erwähnten Eingabeknopf zu berühren. Das Programm im Block 309 kehrt als Antwort darauf, daß der Anwender auf die Eingabetaste zeigt, zurück zum Block 307 zur Abtastung der nächsten Seite des Faxes, das der Anwender senden möchte. Das Programm durchläuft weiterhin eine durch Blöcke 307, 308 und 309 führende Schleife, bis es die letzte Seite des Dokuments (Faxes), das der Anwender senden möchte, abgetastet hat. Das heißt, das Programm im Block 309 geht zum Block 310 über, wenn festgestellt wird, daß der Anwender auf einen angezeigten "End"-(Ende-)Knopf gezeigt hat.

Im Block 310 informiert das Programm den Anwender über die Anzeige 110, daß eine Telefonverbindung mit dem bezeichneten Ziel hergestellt ist, und geht dann zum Block 311 über. Im Block 311 versetzt das Programm die Telefonleitung 150 auf herkömmliche Weise in einen sogenannten Aushängezustand und wählt dann die Zielnummer. Das Programm wartet dann im Block 312 und geht zum Block 313 über, wenn das PFS 100 feststellt, daß ein Trägersignal über die hergestellte Telefonverbindung empfangen wird. Andernfalls geht das Programm zum Block 318 über, wenn das empfangene Signal ein sogenanntes Besetzt-Signal ist.

Im Block 313 wartet das Programm darauf, daß das PFS 100 und das gerufene Ziel verschiedene Codes sowie Phasen- und Trainingssignale austauschen, um einen gemeinsam annehmbaren Betriebsmodus einschließlich der Übertragungsrate, die zum Senden des Faxes verwendet wird, herzustellen. Wenn der Betriebsmodus hergestellt ist, bewirkt das Programm, daß die erste Seite des abgetasteten Dokuments über eine Modemschaltung des PFS 100 an die Telefonleitung 150 übertragen wird. Das Programm geht dann zum Block 314 über, um zu bestimmen, ob dies erfolgt ist. Das heißt, wenn es die letzte Seite des im Block 307 abgetasteten Dokuments übertragen hat. Wenn dies der Fall ist, geht das Programm zum Block 315 über. Andernfalls kehrt das Programm zum Block 313 zurück, um die nächste Seite des Dokuments des Anwenders zu übertragen.

Im Block 315 zeigt das Programm zwei Knöpfe an, die mit "More Services" (weitere Dienste) bzw. "Quit" (Beenden) bezeichnet sind. Das Programm geht anschließend zum Block 316 über, um darauf zu warten, daß der Anwender eine der angezeigten Knöpfe wählt. Wenn der Anwender auf den "Quit"-Knopf zeigt, geht das Programm zum Block 317 über. Wenn der Anwender auf den "More Services"-Knopf zeigt, geht das Programm zum Block 203 (Fig. 2) über.

Im Block 317 bewirkt das Programm, daß das PFS 100 ein Protokoll über die Aktivitäten des Anwenders sowie die damit verbundenen Kosten druckt und in den Schacht 140 ausgibt. Das Programm geht dann zum Block 201 über.

Im Block 318 prüft das Programm, ob ein sogenanntes Wahlwiederholungsflag als Folge von Versuchen, das aktuelle Ziel wiederzuwählen, gesetzt worden ist. Wenn das Flag nicht gesetzt ist, geht das Programm zum Block 323 über, wo es das Wahlwiederholungsflag setzt und dann zum Block 311 zurückkehrt, um die Nummer des aktuellen Ziels wiederzuwählen. Andernfalls geht das Programm zum Block 319 über, wo es auf der Anzeige 110 ein Menü mit Wahlangaben anzeigt, das eine Wahlangabe aufweist, nämlich das Senden des Faxes an ein Alternativziel oder das automatische Senden (Autosend) des Faxes über einen erweiterten Fax-Dienst, z. B. das EFAX-System 300. Das angezeigte Menü weist außerdem eine Wahlangabe "Quit" (Beenden) auf. Das Programm wartet dann darauf, daß der Anwender eine der angezeigten Wahlangaben wählt. Wenn der Anwender eine Wahlangabe wählt, bestimmt das Programm, welche Wahlangabe der Anwender über die Blöcke 320 und 321 gewählt hat. Das heißt, im Block 320 geht das Programm zum Block 324 über, wenn der Anwender die Wahlangabe Autosend wählt. Wenn der Anwender die letztere Wahlangabe nicht wählt, verläßt das Programm den Block 320 und geht zum Block 321 über. Im Block 321 geht das Programm zum Block 322 über, wenn es feststellt, daß der Anwender die Alternativziel-Wahlangabe gewählt hat. Andernfalls geht das Programm infolge der Entscheidung, daß der Anwender die Wahlangabe Beenden gewählt hat, zum Block 317 über.

Im Block 322 zeigt das Programm erneut das vorstehend erwähnte Telefontastenfeld sowie Anweisungen zum Eingeben der Alternativzielnummer an. Das Programm führt dann ein Rücksetzen (Löschen) des Wahlwiederholungsflags durch und kehrt zum Block 311 zurück, um eine Telefonverbindung mit dem Alternativziel herzustellen. Der Programmablauf geht dann in der vorstehend beschriebenen Weise weiter. Im Block 324 stellt das Programm über die Telefonleitung 150 und das Netz 200 eine Telefonverbindung zum System 300 her. Wenn die Verbindung hergestellt ist, wartet das Programm eine vorbestimmte Zeitdauer - zur Veranschaulichung 5 Sekunden - darauf, daß das System 300 eine Meldung überträgt, die zur Eingabe eines Teilnehmerpaßworts und einer Identifikationsnummer (ID) auffordert. Am Ende dieser Zeitdauer bewirkt das Programm, daß das PFS 100 über die Leitung 150 dem System 300 das Paßwort des Teilnehmers und die ID, die dem PFS 100 zugeordnet ist, überträgt. Das Programm bewirkt auch, daß das PFS 100 die vom Anwender eingegebene Telefonnummer des Ziels überträgt. Das Paßwort, die ID und die Zielnummer werden durch Übertragung eines Pfund-(#-)Zeichens voneinander getrennt und durch Übertragung eines Sternchen-(*-)Zeichens und eines nachfolgenden Pfundzeichen am Ende der Zielnummer beendet. An diesem Punkt vereinbaren das PFS 100 und das System 300 in der vorstehend beschriebenen Weise einen Betriebsmodus. Wenn ein Betriebsmodus hergestellt ist, überträgt das PFS 100 das Telefax des Anwenders an das System 300.

Während der Übertragung zeigt das Programm auf der Anzeige 110 die Tatsache an, daß es das Fax des Anwenders überträgt. Das Programm zeigt außerdem (a) die Telefonnummer des EFAX-Systems 300, und (b) eine Meldung an, die darauf hinweist, daß (i) der Anwender das EFAX-System 300 anrufen kann, um sich die Zustellung des Faxes des Anwenders bestätigen zu lassen, und (ii) ein eindeutiges Bezugszeichen auf die Zusammenfassung der Aktivitäten gedruckt wird, die im Block 317 ausgegeben wird. Nach diesen Vorgängen geht das Programm zum Block 315 über.

Wenn sich andererseits, wiederum mit Bezug auf Fig. 2, der Anwender entscheidet, ein Fax über das PFS 100 zu empfangen, geht das Programm vom Block 207 zum Block 209 über. Eine erweiterte Version des Blocks 209 ist in Fig. 5 dargestellt.

Insbesondere erzeugt das Programm im Block 401 einen Sicherheitscode und zeigt den Code auf der Anzeige 110 an. Das Programm zeigt außerdem Anweisungen zum Eingeben eines vom Anwender erzeugten Sicherheitscodes an. Wenn sich der Anwender entscheidet, seinen eigenen Sicherheitscodes einzugeben, dann geht das Programm zum Block 403 über, wo es das vorstehend erwähnte Tastenfeld und Anweisungen zum Eingeben eines Sicherheitscodes anzeigt. Das Programm wartet dann darauf, daß der Anwender den Code eingibt. Wenn der Anwender dies tut, sammelt das Programm die Ziffern, die den Code bilden, und speichert sie in einem zugehörigen Speicherregister. Das Programm geht dann zum Block 404 über, wo es das Tastenfeld erneut anzeigt und Anweisungen zum Eingeben der Telefonnummer des Ziels anzeigt, das das Fax übertragen soll. Ebenso wartet das Programm dann darauf, daß der Anwender die Ziffern eingibt, die die erforderliche Telefonnummer bilden, und nimmt sie auf, wenn sie eingegeben werden. Das Programm geht dann zum Block 405 über, nachdem die letzte dieser Ziffern aufgenommen worden ist.

Im Block 405 zeigt das Programm Anweisungen zur Herstellung einer Verbindung mit dem Teilnehmer an, der das Fax zum PFS 100 senden soll, so daß der Anwender den Sicherheitscode und die Faxtelefonnummer des PFS 100 an diesen Teilnehmer übergeben kann. Im einzelnen zeigt das Programm das vorstehend erwähnte Tastenfeld zum Eingeben der zu rufenden Nummer und eine Anzahl von Knöpfen an, die jeweils mit "Enter", "Clear Number" (Nummer löschen) und "Quit" bezeichnet sind. (Ein der Darstellung dienendes Beispiel der Anzeige ist in Fig. 9 dargestellt). Zur Herstellung der Verbindung nimmt der Anwender einen Handapparat bzw. Hörer 125 (Fig. 1) von seiner Gabel und gibt dann die Telefonnummer über das angezeigte Tastenfeld ein. Das Programm nimmt die Ziffern auf, während sie eingegeben werden. Wenn der Anwender die Telefonnummer ändern möchte, so muß der Anwender lediglich auf den angezeigte Knopf mit der Bezeichnung "Clear Number" zeigen und die neue Telefonnummer über das angezeigte Tastenfeld eingeben. Nachdem der Anwender die letzte Ziffer der Telefonnummer eingegeben hat, zeigt er auf den "Enter"-Knopf. Als Antwort darauf läßt das Programm im Block 405 einen mit "Ready to Receive" (Empfangsbereit) bezeichneten Knopf auf der Anzeige erscheinen. Außerdem setzt das Programm die Telefonleitung 150 in einen Aushängezustand und wählt die Telefonnummer, die der Anwender eingegeben hat. Wenn der gerufene Teilnehmer antwortet und der Anwender den vorstehend erwähnten Sicherheitscode und die Faxtelefonnummer des PFS 100 dorthin weitergibt, legt der Anwender den Handapparat 125 auf seine Gabel zurück und zeigt auf den angezeigten "Ready to Receive"-Knopf, wodurch das Programm veranlaßt wird, in einen Telefax- Empfangsmodus einzutreten.

Das Programm ist so eingerichtet, daß es eine vorbestimmte Zeitdauer - zur Veranschaulichung fünf Minuten - auf den Empfang des Faxes von dem gerufenen Teilnehmer wartet, wie durch die gestrichelte Linie 406 dargestellt ist. Während der Wartezeit zeigt das Programm auf der Anzeige 110 die Tatsache an, daß es auf den Empfang des Faxes wartet, und zeigt die Zeit an, die vergangen ist, seitdem der Anwender den angezeigten "Ready to Receive"-Knopf berührt hat.

Wenn das PFS 100 innerhalb der vorstehend erwähnten vorbestimmten Zeitdauer einen Telefonruf empfängt, geht das Programm zum Block 407 über. Andernfalls beendet das Programm seinen Empfangsmodus und geht zum Block 315 (Fig. 4) über. Im Block 407 wartet das Programm eine vorbestimmte Zeitdauer zur Veranschaulichung 60 Sekunden - auf den Empfang der Ziffern, die den vorstehend erwähnten Sicherheitscode bilden. Wenn die Ziffern innerhalb dieser Zeitdauer empfangen werden, geht das Programm zum Block 408 über. Andernfalls beendet das Programm seinen Empfangsmodus und geht zum Block 315 über.

Im Block 408 geht das Programm zum Block 409 über, wenn die Ziffernfolge, die es über die Telefonverbindung empfängt, mit dem Sicherheitscode, den es in seinem zugehörigen Speicherregister gespeichert hat, übereinstimmt. Wenn sich der Vergleich als falsch erweist, geht das Programm zum Block 317 über. Im Block 409 versetzt das Programm das PFS 100 in einen Modus zum Empfangen eines Telefaxes über die Leitung 150 (Fig. 1). In diesem Modus überträgt die Modemschaltung des PFS 100 über die Leitung 150 einen Trägerton zur Übertragung an die Telefaxvorrichtung des Absenders. Die Modemschaltung des PFS 100 und die Telefaxvorrichtung des Absenders tauschen dann zur Herstellung eines Betriebsmodus Signale aus, wie vorstehend erwähnt. Wenn der Betriebsmodus hergestellt ist, kann die Telefaxvorrichtung des Absenders mit der Übertragung des Telefaxes beginnen. Während des Empfangs des Telefaxes zeigt das Programm eine Meldung auf der Anzeige 110 an, die mitteilt, daß das Telefax empfangen wird und daß das PFS 100 alle Seiten des Telefaxes empfängt, bevor sie auf normalem Papier ausgedruckt werden. Nach dem Drucken und der Ausgabe des Faxes in den Schacht 140 geht das Programm zum Block 315 (Fig. 4) über.

An diesem Punkt wird angenommen, daß der Anwender als Antwort auf die im Block 203 angezeigten Befehle des Dienstmenüs den Menü-Befehl "Kopie anfertigen" wählt. In diesem Fall geht das Programm zum Block 211 über. Im Block 211 fordert das Programm, wie oben im Zusammenhang mit dem Block 302 beschrieben, den Anwender auf, über den Berührungsbildschirm 105 das Format des zu kopierenden Dokuments, d. h. Brief- oder Langformat einzugeben. Das Programm zeigt dann auf der Anzeige 110 Anweisungen zum Eingeben der Anzahl von Kopien, die der Anwender wünscht, an. Wenn der Anwender diese Information eingibt, zeigt das Programm dann Anweisungen zum Abtasten des zu kopierenden Dokuments an, so wie es in den Blöcken 306 bis 309 erfolgt ist. Wenn das Abtasten der Seite(n) des Dokuments beendet ist und der Anwender das Programm darüber informiert hat, indem er auf einen entsprechenden angezeigten Knopf zeigt, druckt das Programm als Antwort darauf die gewünschte Anzahl der Kopien des abgetasteten Dokuments und gibt sie in den Schacht 140 aus. Das Programm geht dann zum Block 315 (Fig. 4) über.

An diesem Punkt wird angenommen, daß der Anwender als Antwort auf die im Block 203 angezeigten Befehle des Dienstmenüs den Menü-Befehl "Broadcast a FAX"/Enhanced FAX (Fax/erweitertes Fax rundsenden) wählt. In diesem Fall geht das Programm zum Block 210 über. Im Block 210 zeigt das Programm auf der Anzeige 110 zwei Knöpfe an, die mit "FAX Broadcast" (Fax rundsenden) bzw. "Enhanced FAX Subscriber" (Teilnehmer am erweiterten Faxdienst) bezeichnet sind. Wenn der Anwender ein Fax rundsenden möchte, kann er auf diesen Dienst zugreifen, indem er auf den erstgenannten Knopf zeigt. Angenommen, der Anwender tut dies, dann geht das Programm als Antwort auf diese Wahl über die Blöcke 302 bis 309 (Fig. 3) zum Block 501 in Fig. 6 über.

Im Block 501 zeigt das Programm auf der Anzeige 110 Anweisungen zum Eingeben der Telefonnummern der Empfänger (Ziele) des Faxes an. Das Programm zeigt außerdem eine Anzahl leerer Fenster und eine Anzahl von Knöpfen an, die mit "Add Number" (Nummer hinzufügen) und "Numbers Entered" (Nummern eingegeben) bezeichnet sind. (Ein der Darstellung dienendes Beispiel der Anzeige ist in Fig. 10 dargestellt.) Das Programm geht dann zum Block 502 über, wo es darauf wartet, daß der Anwender auf eine der beiden angezeigten Knöpfe zeigt.

Im einzelnen gibt der Anwender eine Telefonnummer des Ziel sein, indem er zunächst auf den angezeigten "Add Number"-Knopf zeigt. Als Antwort darauf verläßt das Programm den Block 502 und geht zum Block 503 über. Im Block 503 zeigt das Programm das vorstehend erwähnte Tastenfeld und Anweisungen zum Eingeben einer Telefonnummer an. Das Programm nimmt dann die Ziffern auf, während sie eingegeben werden, und kehrt zum Block 501 zurück, wo es die vorstehend erwähnte Anzeige erneut anzeigt. Dabei zeigt das Programm aber nun die Telefonnummer an, die der Anwender in ein erstes der angezeigten Fenster eingegeben hat. Der Anwender kann dann die Telefonnummer des nächsten Ziels eingeben, indem er nochmals auf die angezeigte "Add a Number"-Taste zeigt. Auf gleiche Weise geht das Programm zum Block 503 über, wo es wieder das Tastenfeld anzeigt und die Ziffern aufnimmt, wahrend sie von dem Anwender eingegeben werden. Das Programm kehrt dann zum Block 501 zurück, wo es die Telefonnummer anzeigt, die der Anwender eben in ein nächstes der angezeigten Fenster eingegeben hat. (Man beachte, daß der Anwender eine angezeigte Telefonnummer löschen kann, indem er auf die Nummer zeigt. Als Antwort darauf löscht das Programm die Telefonnummer von der Anzeige 110.) Der Anwender und das Programm stehen in der vorstehend beschriebenen Weise im Dialog miteinander, bis der Anwender die letzte der Telefonnummern des Ziels eingibt und dann auf den angezeigten "Numbers Entered"-Knopf zeigt, wodurch das Programm veranlaßt wird, den Block 502 zu verlassen und über die Blöcke 302 bis 309 (Fig. 3) zum Block 504 überzugehen, wie in der Abbildung durch die gestrichelte Linie dargestellt ist.

Im Block 504 bewirkt das Programm, daß das PFS 100 eine Telefonverbindung über die Telefonleitung 150 und das Netz 200 zum EFAX-System 300 (Fig. 1) herstellt. Wenn die Telefonverbindung hergestellt ist und das EFAX-System 300 die vorstehend erwähnte Meldung übertragen hat, überträgt das Programm im Block 505 sein EFAX-System-Teilnehmerpaßwort, die persönliche Identifikation (ID) und die Telefonnummern der zu rufenden Ziele und die Trennsignale, wie vorstehend beschrieben. Das PFS 100 überträgt dann das abgetastete Fax des Anwenders an das EFAX-System 300 entprechend einem vereinbarten Betriebsmodus. Wie vorstehend erwähnt, zeigt das Programm (im Block 506) während der Übertragung auf der Anzeige 110 an, daß es das Fax des Anwenders überträgt. Es zeigt auch (a) die Telefonnummer des EFAX-System 300 und (b) eine Meldung an, die besagt, daß (i) der Anwender einen Kontrollbeauftragten des PFS 100 anrufen kann, um die Zustellung des Faxes des Anwenders zu bestätigen, und (ii) ein eindeutiges Bezugszeichen auf die Zusammenfassung der Aktivitäten gedruckt wird, das im Block 317 ausgegeben wird. Nach der Übertragung des Faxes des Anwenders geht das Programm zum Block 315 über.

(Man beachte, daß das EFAX-System 300 in einem dazugehörigen Speicher die Information speichert, die es vom PFS 100 empfängt. Anschließend stellt das EFAX-System 300 eine Telefonverbindung mit jeder Telefonzielnummer her, die es vom PFS 100 empfangen hat, und überträgt das Fax des Anwenders zur gerufenen Station, wobei die Rundsendung der Faxe des Anwenders erfolgt, wie vorstehend beschrieben.)

Wenn der Anwender an einem erweiterten Fax-Dienst, z. B. am EFAX-System 300, teilnimmt, hat der Anwender über das PFS 100 auf den Dienst zugreifen, indem er lediglich auf den "EFAX Subscriber"-Knopf zeigt, den das Programm im Block 210 anzeigt. Angenommen, der Anwender tut dies, dann verläßt das Programm den Block 210 und geht zum Block 601 in Fig. 7 über. Im Block 601 zeigt das Programm auf der Anzeige 110 Knöpfe an, die die entsprechenden Dienste darstellen, die das EFAX-System 300 seinen Teilnehmern zur Verfügung stellt. Solche Dienste sind das Senden eines Faxes und der Zugriff auf eine sogenannte Teilnehmer-Mailbox, die im EFAX-System 300 enthalten (gespeichert) ist. Im einzelnen zeigt das Programm zwei Knöpfe an, die mit "Send" (Senden) bzw. "Mailbox" (Briefkast) bezeichnet sind, und wartet dann darauf, daß der Anwender eine von diesen Tasten wählt. Wenn der Anwender auf den "Send"-Knopf zeigt, verläßt das Programm den Block 602 und geht über die Blöcke 302 bis 309 (Fig. 3) zum Block 603 über, wie durch die gestrichelte Linie in Fig. 7 dargestellt ist. Wenn der Anwender dagegen auf den "Mailbox"- Knopf zeigt, geht das Programm zum Block 605 über.

Im Block 603 zeigt das Programm auf der Anzeige 110 Anweisungen für den Zugriff auf das EFAX-System 300, das vorstehend erwähnte Tastenfeld und zwei Knöpfe an, die mit "EFAX" (erweitertes Faxsystem) bzw. "Begin" (Beginnen) bezeichnet sind. (Ein der Darstellung dienendes Beispiel einer solchen Anzeige ist in Fig. 11 dargestellt.) Im einzelnen nimmt der Anwender, um auf das EFAX-System 300 zuzugreifen, den Handapparat 125 von seiner Gabel ab, wodurch bewirkt wird, daß das PFS 100 die Telefonleitung 150 (Fig. 1) in einen Aushängezustand versetzt. Der Anwender zeigt dann auf den EFAX-Knopf, wie vorgeschrieben. Als Antwort darauf wählt das Programm die Telefonnummer des EFAX-System 300. Wenn die gewünschte Telefonverbindung über das Netz 200 (Fig. 1) hergestellt ist, überträgt das EFAX-System 300 als Antwort darauf Eingabeaufforderungen, die den Teilnehmer auffordern, seine Teilnehmeridentifikationsnummer (ID) und das Paßwort einzugeben. Der Anwender/Teilnehmer gibt diese Informationen ein, indem er auf die entsprechenden Knöpfe zeigt, die das angezeigte Tastenfeld bilden. Als Antwort darauf, daß der Anwender auf eine bestimmte Tastenfeldziffer zeigt, bewirkt das Programm, daß die Schaltung des PFS 100 an die Telefonleitung 150 Signale ausgibt, die die gewählte Ziffer darstellen. Wenn der Anwender/Teilnehmer sein Paßwort eingibt, kann der Anwender dann auf herkömmliche Weise mit dem EFAX-System 300 einen Dialog führen, um auf den gewünschten "Send"-Dienst zuzugreifen. Nach dem Zugriff auf diesen Dienst gibt der Anwender über das angezeigte Tastenfeld die Telefonnummer jedes Ziels ein, das das Fax, das das PFS 100 gerade abgetastet hat, empfangen soll.

Am Ende dieses Dialogs zeigt der Anwender/Teilnehmer auf die angezeigte "Begin"- Taste. Das Programm geht als Antwort darauf zum Block 604 über, wo es in der vorstehend beschriebenen Weise bewirkt, daß das PFS 100 einen Übertragungbetriebsmodus mit dem EFAX- System 300 vereinbart. Wenn der Betriebsmodus hergestellt ist, überträgt das PFS 100 das Telefax, das es während der vorstehend erwähnten Zwischenschritte zwischen den Blöcken 602 und 603 abgetastet hat. Nach der Übertragung des Telefaxes des Anwenders geht das Programm zum Block 315 (Fig. 4) über.

Das Programm im Block 605 zeigt in gleicher Weise Anweisungen für einen Zugriff auf das EFAX-System 300 an. Daher bezieht sich die vorstehende, den Block 603 betreffende Beschreibung auch auf den Block 605, mit der Ausnahme, daß der Anwender den Dialog mit dem EFAX-System 300 führt, um zu bestimmen, ob eine oder mehrerer Telefaxmitteilungen in der dem Anwender zugewiesenen Mailbox des EFAX-Systems 300 gespeichert sind. Wenn der Anwender als Ergebnis eines solchen Dialoges feststellt, daß kein Telefax in seiner Mailbox gespeichert ist, zeigt der Anwender auf einen angezeigte "Quit"-Knopf (nicht dargestellt). In diesem Fall verläßt das Programm dann den Block 606 und geht zum Block 315 (Fig. 4) über. Wenn ein Telefax in der Mailbox des Anwenders gespeichert ist, kann der Anwender eine Kopie von jedem solchen Telefax erhalten, indem er auf den angezeigten "Begin"-Knopf zeigt. Der Anwender kann aber auch den Dienst beenden, indem er auf die vorstehend erwähnte, angezeigte "Beenden"-Taste zeigt. Wenn der Anwender auf die angezeigte "Begin"- Taste zeigt, verläßt das Programm den Block 606 und geht zum Block 607 über, wo es in einen Empfangsmodus eintritt und auf den Empfang eines Trägertons vom EFAX-System 300 und den Eintritt in sich daraus ergebenden Abstimmungen zur Herstellung des Übertragungsbetriebsmodus wartet.

Wenn das PFS 100 beginnt, die Übertragung des EFAX-System 300 zu empfangen, zeigt das Programm auf der Anzeige 110 eine Meldung an, daß das Telefax empfangen wird und daß die Telefaxmitteilung gedruckt und ausgegeben wird, wenn sie vollständig empfangen worden ist. Danach geht das Programm zum Block 315 (Fig. 4) über.

Fig. 12 ist ein vereinfachtes Blockschaltbild des PFS 100. Wie vorstehend erwähnt, wird der Gesamtbetrieb des PFS 100 von dem Computer 130 gesteuert. Im Innern des Computers 130 ist ein Mikroprozessor 5, der mit seinen verschiedenen peripheren Einheiten über einen Bus 70 in Verbindung steht. Diese peripheren Einheiten sind ein ROM 10, ein RAM 15, eine Festplatteneinheit 20 und verschiedene weitere periphere Einheiten, die gemeinsam mit 25 bezeichnet sind. Der Computer weist außerdem mehrere Controller zur Verbindung des Computer 130 mit den vorstehend beschriebenen Funktionseinheiten auf. Insbesondere arbeitet ein Grafik-Controller 40 nach den Anweisungen des Prozessors 5, um die verschiedenen, vorstehend beschriebenen Bilder auf der Anzeige 110 darzustellen. Auf der Grundlage von Signalen, die ein Berührungsbildschirm-Controller 45 vom Berührungsbildschirm 105 empfängt, bestimmt der Controller 45, ob ein Anwender den Berührungsbildschirm 105 berührt hat. Das heißt, der Controller 45, der mit dem Prozessor 5 und dem Controller 40 zusammenarbeitet, verwendet diese Signale, um die Position eines Berührungspunkts zu bestimmen und diese Position mit einer auf der Anzeige 110 angezeigten Grafik in Korrelation zu bringen. Der Computer 130 weist ferner Controller 50 und 55, die den Betrieb des Druckers 145 bzw. des Abtasters 115 steuern, und einen Controller 60 auf, der einen Kreditkartenleser mit einem Bus 70 verbindet. (Man beachte, daß der Drucker 145 ein Drucker des von der Firma IBM vertriebenen Modells 4019E ist, der Abtaster 115 ein Abtaster des von der Firma Pentex Inc. vertriebenen Modells SB-L301 ist und der Kreditkartenleser 120 ein Leser des von der Firma Mag-Tek Inc. vertriebenen Modells 21065075 ist.)

Insbesondere schalten ein Telefon-Controller und Modem 30 die Telefonleitung 150 zwischen dem Handapparat 125 und einer herkömmlichen Modemschaltung. Der Controller 30 arbeitet außerdem mit seinem Modem zusammen, um ein Telefax zu übertragen und zu empfangen. Ein Wählnetz 35 ist eine Schaltung, die unter Steuerung des Controllers 30 arbeitet, um unter Verwendung von Mehrfrequenztönen über die Leitung 150 eine Telefonnummer zu wählen.

Die vorstehende Beschreibung dient lediglich der Darstellung der Erfindung. Der Fachmann kann sich zahlreiche andere Anordnungen vorstellen, die die Erfindung darstellen.


Anspruch[de]

1. Telefaxvorrichtung (100) mit einer Vielzahl von Betriebsmodi, einschließlich einem Empfangsmodus, wobei die Telefaxvorrichtung aufweist:

eine Einrichtung (130), die darauf anspricht, daß ein Anwender eine Aufforderung eingibt, den Empfangsmodus zu verwenden, um ein Telefax zu empfangen, zum Erzeugen und Ausgeben eines eindeutigen Sicherheitscodes an den Anwender,

eine Einrichtung (125) zur Übermittlung des von dem Anwender angeforderten eindeutigen Sicherheitscodes an einen Absender eines Telefaxes an einer anderen Telefaxvorrichtung, wobei der Absender beim Senden eines Telefaxes an die Telefaxvorrichtung den eindeutigen Sicherheitscode einbezieht, und

eine Einrichtung (130), die danach auf eine ankommende Rufverbindung von der anderen Telefaxvorrichtung durch den Absender anspricht, zum Warten eine vorbestimmte Zeitperiode lang auf Empfang des eindeutigen Sicherheitscodes über die Verbindung und zum Empfangen eines Telefaxes von der anderen Telefaxvorrichtung über die Verbindung nur dann, wenn der eindeutige Sicherheitscode von der anderen Telefaxvorrichtung während der vorbestimmten Zeitperiode empfangen wird.

2. Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung (130) zum Empfangen eine Einrichtung (130) zum Beenden der Verbindung aufweist, wenn der eindeutige Sicherheitscode nicht innerhalb der vorbestimmten Zeitperiode empfangen wird.

3. Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Einrichtung zum Warten eine Einrichtung (130) zum Übertragen, über die Verbindung, eines Aufforderungszeichens aufweist, das geeignet ist, den Anwender der anderen Telefaxvorrichtung aufzufordern, den eindeutigen Sicherheitscode einzugeben.

4. Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1, mit einem Telefaxübertragungsmodus zum Übertragen eines Telefaxes an die andere Telefaxvorrichtung.

5. Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Telefaxvorrichtung eine öffentliche Telefaxvorrichtung ist, die einem verbesserten Telefaxdienst zugeordnet ist, und eine Einrichtung aufweist, die darauf anspricht, daß ein Anwender eine Aufforderung eingibt, ein Telefax an eine Vielzahl von Zielen zu übertragen, zur Herstellung einer Übertragungsverbindung mit dem verbesserten Telefaxdienst und zum Senden des Telefaxes des Anwenders sowie der Ziele an den verbesserten Telefaxdienst zur Lieferung an jedes der Ziele.

6. Telefaxvorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Einrichtung (115) zum Empfangen eines Rufs über die Verbindung und zum Auffordern zur Eingabe des eindeutigen Sicherheitscodes und zum Sperren des Betriebs der Empfangseinrichtung, wenn der Sicherheitscode über die Verbindung vor Empfang des Telefaxes nicht empfangen wird.







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