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Dokumentenidentifikation DE3856244T2 22.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0562383
Titel Verfahren zum kontinuierlichen Transport von Werkstücken durch eine Reihe von Arbeitsstationen
Anmelder Sew Simple Systems, Inc., Fountain Inn, S.C., US
Erfinder Brocklehurst, Charles E., Fountain Inn, South Carolina 29644, US
Vertreter Rehberg und Kollegen, 37085 Göttingen
DE-Aktenzeichen 3856244
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, FR, GB, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 20.10.1988
EP-Aktenzeichen 931039887
EP-Offenlegungsdatum 29.09.1993
EP date of grant 19.08.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.04.1999
IPC-Hauptklasse D05B 25/00

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Transportieren von Abschnitten eines flexiblen Bahnmaterials fortschreitend durch eine Reihe von Arbeitsstationen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bzw. 4.

Ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 4 sind aus der GB-A-2 133 052 bekannt.

Spannbettücher, die in paßgenauer Beziehung zu einer Bettmatratze verwendet werden, weisen üblicherweise ein elastisches Band auf, das sich entlang der Kante des Kopf- und des Fußbereichs des Lakens des Bettuchs oder entlang der Kanten der Seitenbereiche des Lakens des Bettuchs erstreckt und das das Laken des Bettuchs fest um die Bettmatratze spannt.

Die übliche Prozedur nach dem Stand der Technik zum Nähen der Eckstrukturen und zum Anbringen des elastischen Bands an Spannbettücher weist das manuelle Handhaben der Abschnitte eines Bahnmaterials auf, wenn die Nähschritte ausgeführt werden. Typischerweise wird das elastische Band gestreckt und an die geschnittenen Kopf- und Fußkantenbereiche des Abschnitts des Bahnmaterials angenäht. Die Seitenkantenbereiche oder die Kopf- und Fußkantenbereiche können in eine übereinanderliegende Anordnung mit dem Abschnitt umgeschlagen werden, und eine diagonale Naht kann an allen vier Ecken des Abschnitts des Bahnmaterials ausgebildet werden, wodurch das Spannbettuch fertiggestellt wird. Einer der kostspieligeren Aspekte der Herstellung von Spannbettüchern ist das manuelle Handhaben des Bettuchs während seines Nähens durch den Bediener an einer Nähmaschine. Typischerweise erfordern solche Prozeduren nach dem Stand der Technik jedoch, daß der Bediener die großen Abschnitte des Bahnmaterials manipuliert, wenn er die Nähfunktionen ausführt.

Sowohl die britische Patentanmeldung GB-A-2 133 052 als auch das deutsche Patent DE-C-35 42 394 offenbaren ein automatisiertes Verfahren und eine Vorrichtung zum Nähen der Eckstrukturen und zum Anbringen des elastischen Bands an Spannbettücher. Nach jedem dieser Dokumente ist die manuelle Manipulation des Bettuchs während der Fertigstellung beim Umschlagen und Trimmen der Ecken des Bettuchs zum Fertigstellen des Bettuchs erforderlich. Während die Verfahren und die Vorrichtungen, die durch diese Dokumente gelehrt werden, die manuelle Handhabung der Bettücher während verschiedener Verarbeitungsschritte beseitigen, ist so das manuelle Handling der Bettücher zum Umschlagen der Kanten und zum Wegtrimmen des überschüssigen Materials zum Fertigstellen der Bettücher sowohl nach der britischen Patentanmeldung GB-A-2 133 052 als auch nach dem deutschen Patent DE-C-35 42 394 noch erforderlich.

Es ist daher die Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Transportieren von Abschnitten eines flexiblen Bahnmaterials fortschreitend durch eine Reihe von Arbeitsstationen bereitzustellen, die weitergehend die manuelle Handhabung der Abschnitte, insbesondere beim Herstellen von Spannbettüchern, beseitigen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch das Verfahren nach Anspruch 1 und die Vorrichtung nach Anspruch 4.

Kurz beschrieben weist die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum kontinuierlichen Transportieren von Abschnitten eines flexiblen Bahnmaterials fortschreitend durch eine Reihe von Arbeitsstationen auf, das die Schritte aufweist:

Fördern jedes Abschnitts des Bahnmaterials seiner Länge nach von einer ersten Arbeitsstation zu einer zweiten Arbeitsstation mit einer ersten Bewegungsrate,

Fördern des führenden Kantenbereichs des Abschnitts durch die zweite Arbeitsstation mit einer Bewegungsrate, die langsamer ist als die erste Bewegungsrate, und

vorübergehendes Akkumulieren eines Bereichs des Abschnitts, der der führenden Kante nachläuft, an einer Position zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstation, bis der Abschnitt durch die zweite Arbeitsstation hindurchgefördert ist.

Eine Vorrichtung zum vorübergehenden Akkumulieren eines Bereichs des Abschnitts des Bahnmaterials, während sich der Abschnitt zwischen einer ersten und einer zweiten Arbeitsstation bewegt, weist auf:

einen Arbeitstisch zum Tragen des Bahnmaterials diesen entlang,

ein Transportband, das über dem Arbeitstisch angeordnet ist und das einen unteren Mitnehmer aufweist, welcher normalerweise angedrückt und von dem empfangenden Ende des Mitnehmers zu dem abgebenden Ende des Mitnehmers den Arbeitstisch entlang bewegbar ist, um die Abschnitte des Bahnmaterials den Arbeitstisch entlang vorzutragen, wobei der Arbeitstisch einen beweglichen Teilbereich aufweist, der unterhalb des abgebenden Endes des Mitnehmers des Förderbands angeordnet ist, und

Steuermittel zum Absenken des beweglichen Teilbereichs weg von dem Förderband,

wobei ein nachlaufender Bereich des Abschnitts des Bahnmaterials, der von dem Förderband vorgetragen wird, an dem unteren beweglichen Teilbereich des Arbeitstisches akkumuliert.

Unteransprüche, die auf das Verfahren und die Vorrichtung gerichtet sind, enthalten spezielle Schritte, Merkmale und Vorteile.

Andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile dieser Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden Beschreibung deutlich werden, wenn sie im Zusammenhang mit den beigefügten Zeichnungen aufge nommen wird.

Fig. 1 ist die Unteransicht eines fertiggestellten Spannbetttuchs, wobei der Mittelbereich des Bettuchs entfernt ist, um die Größe der Zeichnung zu reduzieren.

Fig. 2 ist eine progressive perspektivische Darstellung des Bereichs von zwei Abschnitten aus zugeschnittenem Bahnmaterial, die den Vorgang des Anbringens elastischer Bänder an die geschnittenen Kopf- und Fußbereiche der Abschnitte, des Umschlagens der Kopf- und Fußbereiche der Abschnitte in eine übereinanderliegende Anordnung bezüglich des Hauptkörperbereichs jedes Abschnitts, um die Kopf- und Fußbezüge des fertigen Bettuchs auszubilden, und des anschließenden Nähens von diagonalen Kettennähten über jede der vier Ecken des Abschnitts des Bahnmaterials, um das Spannbettuch zu komplettieren, zeigt.

Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung des Spannbettuchsäumers, wobei der Maschinenrahmen und andere Bereiche der Vorrichtung zur Klarheit entfernt sind.

Die Fig. 4, 5 und 6 sind progressive Darstellungen des Zuführförderers des Spannbettuchsäumers.

Fig. 7 ist eine perspektivische Darstellung des Umfalters, wobei Teile weggebrochen sind, um die Bewegung der Bänder und des Abschnitts des Bahnmaterials durch den Umfalter darzustellen.

Fig. 8 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung eines Endbereichs des Umfalters, die darstellt, wie das zentrale Förderband und die Seitenumfaltbänder sich durch den Umfalter bewegen.

Fig. 9 ist eine schematische Darstellung von benachbarten Abschnitten des Bahnmaterials, die zeigt, wie die Einstellung der Länge der U-förmigen Umlenkung für den Mittelbereich des Abschnitts des Bahnmaterials den Verlauf der nachlaufenden und der führenden Kante des Mittelbereichs und der Seitenlaken des Abschnitts verändert.

Jetzt detaillierter bezugnehmend auf die Zeichnungen, in denen gleiche Bezugszeichen auf gleich Teile in den verschiedenen Ansichten hinweisen, illustriert Fig. 1 ein Spannbettuch eines Typs, der in paßgenauer Beziehung auf eine Bettmatratze aufzuziehen ist. Fig. 1 illustriert das Spannbettuch 10 in umgekehrter Lage, die den Hauptkörperbereich, der dazu bestimmt ist, die obere Oberfläche der Matratze abzudecken, und Seitenlaken 12 und 13 sowie Kopf- und Fußlaken 14 und 15 zeigt. Zwischen den Kopf-, Seiten-, Fuß- bzw. Seitenlaken sind Eckstrukturen 16, 17, 18 und 19 gebildet. Ein elastisches Band 20 ist seiner Länge nach durch Nähte oder ähnliche Verbindungsmittel 22 an der freien Kante des Kopflakens 14 angebracht, und ein ähnliches elastisches Band 21 ist seiner Länge nach an der freien Kante des Fußlakens 15 angebracht.

Wie es am besten bei der Eckstruktur 16 illustriert ist, ist jede Ecke dadurch gebildet, daß das Kopf- bzw. Fußlaken 14 bzw. 15 um 90º umgebogen ist, um die Ausbildung des Seitenlakens zu beginnen. Das Seitenlaken 12 bzw. 13 ist an einer Diagonalen 24 umgefaltet und an das Kopf- bzw. Fußlaken 14 bzw. 15 durch eine Kettennaht 25 angenäht. Die Kettennaht 25 erstreckt sich über die Endbereiche der elastischen Bänder 20 und 21 an jeder Eckstruktur und verankert somit die Enden der elastischen Bänder 20 und 21 sowie der Naht 22, die durch die elastischen Bändern hindurch an den freien Kanten der Kopf- und Fußlaken ausgebildet ist. Optional ist der dreieckige umgefaltete Bereich 23 des Spannbettuch abgeschnitten, wie später beschrieben wird.

Wie es in Fig. 2 illustriert ist, wird das Spannbettuch 10 gemäß Fig. 1 durch Fördern von Bahnmaterial 30 seiner durch einen Pfeil 31 angezeigten Länge nach von einem Vorrat 32 in eine Schneidestation 34 ausgebildet. Ein Abschnitt 35 aus Bahnmaterial wird von dem Vorrat durch ein übliches rotierendes Messer 36 abgeschnitten, das sich quer über das Bahnmaterial bewegt und das Bahnmaterial durchschneidet. Der Abschnitt 35 wird dann parallel zu seiner geschnittenen Kante in der durch einen Pfeil 38 angezeigten Richtung in eine Station 39 zum vorübergehenden Akkumulieren von Bahnmaterial verbracht und dann durch eine erste Nähstation 40 geführt, in der die elastischen Bänder 20 und 21 mit Nadeln 41 an die geschnittenen Kopf- und Fußkantenbereiche 26 und 27 angenäht werden.

Das Bahnmaterial setzt seine Vorwärtsbewegung von der ersten Nähstation 40 durch eine Umfaltstation 42 und dann durch eine zweite Nähstation 43 fort. Die Kopf- und Fußkantenbereiche 26 und 27 werden in der Umfaltstation 42 jeweils in überdeckende Relativlage umgefaltet, so daß sie die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 bilden, die die nächstbenachbarten Kantenbereiche 44 und 45 des Hauptkörperbereichs 11 überdecken. Der Hauptkörperbereich 11 sowie die Kopf- und Fußkantenbereiche 26 und 27 bewegen sich durch einen 90º-Winkel aus einer horizontalen Bewegungsrichtung in eine vertikale Bewegungsrichtung, wie dies durch einen Pfeil 48 angezeigt ist. Der Hauptkörperbereich 11 bewegt sich dann durch eine 180º-Umlenkung, wie sie durch Pfeile 49 angezeigt ist, um so eine Abwärtsbewegung zu beginnen. In der Zwischenzeit, wenn der Hauptkörperbereich 11 seine U-förmige Umlenkung erreicht, unterlaufen die Kopf- und Fußkantenbereiche 26 und 27 jeweils eine 90º-Umlenkung 50 bzw. 51, so daß sie seitlich nach innen zu dem Hauptkörperbereich 11 umgelenkt werden. Wenn der Hauptkörperbereich sich von der U-förmigen Umlenkung weg abwärts bewegt, biegen die Kopf- und Fußkantenbereiche jeweils durch eine zweite 90º-Umlenkung 53 und 54 ab, um so eine Abwärtsbewegung zusammen mit dem Hauptkörperbereich 11 zu beginnen. Hierdurch werden die Kopf- und Fußkantenbereiche 26 und 27 in eine überdeckende Relativlage zu dem Hauptkörperbereich 11 umgefaltet, wie bei 55 und 56 gezeigt ist, wodurch die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 gebildet werden.

Nachdem die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 gebildet worden sind, werden der Hauptkörperbereich 11 und die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 durch eine 90º-Umlenkung 54 umgelenkt, um so ihre Richtungen von einer vertikalen Abwärtsbewegung in eine horizontale Längsbewegung zu ändern, so daß der Abschnitt auf dem Verarbeitungspfad fortfahren kann.

Wenn der Abschnitt 35 des Bahnmaterials sich von der Umfaltstation 42 fortbewegt, tritt er in eine zweite Nähstation 43 ein. Die Nadeln 58 bilden die Kettennaht 25 an den nachlaufenden und führenden Kanten des gefalteten Abschnitts aus Bahnmaterial aus. Die Nadeln 58 und 59 sind in der Nähe der Umfaltungen 28 und 29 des umgefalteten Abschnitts aus Bahnmaterial angeordnet, und sobald die nachlaufende Kante 37 eines Abschnitts 35 von einer Fotozelle detektiert wird, beginnen die Nadeln 58 und 59 ihre Nähfunktion, und die Nadeln werden von den Umfaltungen 28 und 29 nach innen bewegt. Die mit der Bewegung des Abschnitts aus Bahnmaterial den Verarbeitungspfad entlang kombinierte Bewegung der Nadeln von den Umfaltungen 28 und 29 nach innen in Richtung auf den Hauptkörperbereich führt dazu, daß eine diagonal verlaufende Kettennaht 25 über die nachlaufenden Ecken der Abschnitte aus Bahnmaterial ausgebildet wird.

Wenn die Nähmaschinen ihre Funktionen an der nachlaufenden Kante eines Abschnitts 35 erfüllt haben, befinden sie sich in der richtigen Stellung, um ihre Nähfunktion an dem nächsten ankommenden Abschnitt 35 aus Bahnmaterial zu beginnen. Die Nadeln 58 und 59 der Nähköpfe werden dann über die Eckstrukturen des ankommenden Abschnitts nähen, und sobald die Nähfunktion des Nähkopfs beginnt, wird der Nähkopf relativ zu dem Abschnitt aus Bahnmaterial nach außen bewegt. Dabei führt diese kombinierte Bewegung der Bewegung der Nähköpfe nach außen zusammen mit der Bewegung des Abschnitts aus Bahnmaterial den Verarbeitungspfad entlang wieder dazu, daß eine diagonal verlaufende Kettennaht über die Ecken des Abschnitts aus Bahnmaterial ausgebildet wird, die an die ankommende Kante des Abschnitts angrenzen. Nachdem die Ecken gebildet worden sind, werden die elastischen Bänder 20 und 21 durch geeignete bekannte Messer zwischen den aufeinander folgenden Abschnitten 35 aus Bahnmaterial durchschnitten. Dies Schließt die Herstellung des Spannbettuchs ab.

Wie in Fig. 3 illustriert ist, weist der Spannbettuchsäumer 65 an der Schneidestation 34 einen Arbeitstisch 66 auf. Ein Zugförderer 68 für das Bahnmaterial ist über dem Arbeitstisch 66 gelagert und vorgesehen, über den Arbeitstisch zu laufen und die vorher geschnittene führende Kante 69 des Bahnmaterials 30 zu ergreifen sowie das Bahnmaterial seiner Länge nach schnell von einem (nicht dargestellten) Akkumulationszulauf in die Schneidestation 34 zu ziehen. Der Zugförderer für das Bahnmaterial weist ein Paar von Greifarmen 70 und 71 auf, die mit Pneumatikzylindern 72 aufeinander zu und voneinander weg bewegt werden können. Die Greifarme 70 und 71 hängen von Förderkettenanordnungen 74 und 75 herab, die die Greifarme über die Schneidestation 34 hinweg vorwärts und rückwärts bewegen. Die Bewegung des Zugförderers 68 für das Bahnmaterial und seine Greiffunktion werden durch (nicht dargestellte) Fotozellen gesteuert, die strategisch verteilt an verschiedenen Stellen des Verarbeitungspfads angeordnet sind. Z. B. detektiert eine Fotozelle 78, wann eine führende geschnittene Kante 69 aus dem Vorrat an Bahnmaterial um das richtige Maß in die Schneidestation 34 eingezogen wurde, woraufhin die Bewegung des Zugförderers für das Bahnmaterial beendet wird, eine Klemmeinrichtung 79 über das Bahnmaterial geschlossen wird und der Betrieb des rotierenden Messers 36 beginnt, um so den Abschnitt 35 von dem Vorrat an Bahnmaterial abzuschneiden.

Ein Zuführförderer 80 ist oberhalb des Verarbeitungspfads angeordnet und überlappt die Schneidestation 34. Der Zuführförderer weist eine angetriebene Rolle 81 auf, die von einem Antriebssystem 84 verdreht wird, wie durch einen Pfeil 82 angezeigt ist. Der Tragrahmen für die angetriebene Rolle 81 ist nicht dargestellt. Der Schwenkrahmen 85 des Zuführförderers 80 ist an der Achse 86 zu beiden Seiten der angetriebenen Rolle 91 gelagert, und der Schwenkrahmen trägt eine bewegliche Achse 88, die sich quer über den Verarbeitungspfad erstreckt. Eine Mehrzahl von Förderbandrollen 89 ist auf der beweglichen Achse 88 angeordnet, und Förderbänder 90 erstrecken sich über die angetriebene Rolle 81 und über eine Förderbandrolle 89. Wenn die angetriebene Rolle 81 gemäß Pfeil 82 verdreht wird, bewegen sich die Förderbänder 90 mit dem oberen Trum 92, wie durch Pfeile 92 angezeigt ist, und mit dem unteren Trum 94 in entgegengesetzter Richtung.

Fluid-betätigte Zylinder 95 sind an dem (nicht dargestellten) Tragrahmen und dem Schwenkrahmen 85 auf beiden Seiten des Zuführförderers 80 gelagert und dienen dazu, den Zuführförderer zu verschwenken, wie durch Pfeile 96 angezeigt ist.

Der Arbeitstisch 66, der sich von der Schneidestation 34 unterhalb des Zuführförderer 80 erstreckt, weist einen beweglichen Bereich 98 auf, der sich abwärts weg von dem Zuführförderer 80 bewegen kann. Wie es in den Fig. 5 und 6 illustriert ist, ist der bewegliche Bereich 98 des Arbeitstisches an seinem einen Ende 99 schwenkbar gelagert und wird von Pneumatikzylindern 100 zu beiden Seiten des Arbeitstisches beweglich abgestützt. Die Zylinder 100 verschwenken den Bereich 89 des Arbeitstisches von dem Zuführförderer 80 weg bzw. auf diesen zu. Es wird bemerkt werden, daß das Aufnahmeende 101 des Zuführförderers über dem stationären Teil des Arbeitstisches 66 angeordnet ist, während das Abgabeende 102 über dem beweglichen Bereich 98 des Arbeitstisches positioniert ist.

Wenn der Zugförderer 68 (Fig. 3) für das Bahnmaterial betätigt wird, um über den Arbeitstisch 66 zu laufen und den vorher geschnittenen Kantenbereich 69 des Bahnmaterials 30 zu ergreifen sowie dann das Bahnmaterial in die Schneidestation heraus zu ziehen, wird der Zuführförderer 80 in seine obere Stellung (Fig. 4) verschwenkt, um dem Zugförderer für das Bahnmaterial die Passage unter dem Zuführförderer zu erlauben. Wenn der Zugförderer für das Bahnmaterial seine Ausgangsstellung erreicht hat und aus dem Weg des Zuführförderers 80 ist, wird der Zuführförderer von seinen Zylindern 95 nach unten verschwenkt, so daß das Aufnahmeende 101 gegen den stationären Teil des Arbeitstisches 66 (Fig. 5) gedrückt wird. Dabei behält das Abgabeende 102 des Zuführförderers seine Stellung bei, weil das Abgabeende an der Tragachse 86 gelagert ist.

Wenn der Abschnitt 35 aus Bahnmaterial ordnungsgemäß abgezogen und in der Schneidestation 34 (Fig. 4) geschnitten worden ist, wird der Zuführförderer 80 aus seiner angehobenen Stellung (Fig. 4) in seine abgesenkte Stellung (Fig. 5) verfahren, und seine Bänder werden durch die Rotation der Antriebsrolle 81 in Bewegung gesetzt. Die unteren Trums der Förderbänder 90 erfassen und bewegen den angrenzenden Seitenkantenbereich des Abschnitts 35, wodurch der gesamte Abschnitt in einer ausgespannten flachen Anordnung über den Arbeitstisch 66, über dessen beweglichen Bereich 98, bis in die erste Nähstation 40 hinein gezogen wird. Die Bewegungen des Systems werden durch ein Steuersystem zeitlich gesteuert, so daß, wenn sich die führende Kante des Abschnitts 35 über den beweglichen Bereich 98 des Arbeitstisches in die Nähstation 40 bewegt hat, die Zylinder 100 betätigt werden, um so den beweglichen Bereich 98 des Arbeitstisches abzusenken (Fig. 6). Außerdem kann eine Fotozelle 104 (Fig. 5) die Anwesenheit des Abschnitts feststellen, falls dies gewünscht ist.

In der Zwischenzeit werden die Förderbänder 105 über Bänderrollen 106 über den stationären Teil des Arbeitstisches 66 hinweg angetrieben, und die führende Kante des Abschnitts aus Bahnmaterial wird weiter zu den Förderbändern 105 vorgeschoben. Bewegliche Anpreßfüße 108 sind oberhalb jedes Förderbands 105 positioniert, und Pneumatikzylinder 109 heben die beweglichen Anpreßfüße an und senken diese ab. Wenn die ankommende Kante des Abschnitts aus Bahnmaterial von der Fotozelle 104 detektiert wird, werden die Zylinder 109 betätigt, um die Anpreßfüße 108 abwärts in die Anlage an dem Abschnitt 35 zu bewegen, was den den Abschnitt in positiven Wirkkontakt mit den sich bewegenden Förderbändern 105 zwingt, wodurch der führende Bereich des Abschnitts positiv durch die erste Nähstation 40 gebracht wird. Stationäre Anpreßfüße 110 tragen dazu bei, daß der Abschnitt 35 aus Bahnmaterial gegen die Förderbänder gedrückt wird, um sicherzustellen, daß der Abschnitt positiv durch die erste Nähstation fortgetragen wird.

Der Zuführförderer 80 arbeitet mit einer Oberflächengeschwindigkeit, die vier- oder fünfmal schneller als die Zuführgeschwindigkeit der Nähstationen ist. Bei dieser Anordnung schiebt der Zuführförderer die Abschnitte 35 aus Bahnmaterial schnell aus der Schneidestation 34 heraus vor, so daß der Zyklus des Abziehens und Abschneidens eines weiteren Abschnitts aus Bahnmaterial sehr bald durchgeführt werden kann, nachdem der vorher geschnittene Abschnitt gebildet worden ist. In der Zwischenzeit wird der zuvor geschnittene Abschnitt aus Bahnmaterial daran gehindert, die Nähstation 40 zu überlaufen, weil es die Abwärtsbewegung des Bereichs 98 des Arbeitstisches dem sich schnell bewegenden nachlaufenden Bereich des Abschnitts 35 aus Bahnmaterial ermöglicht, abwärts in einen Akkumulationsbehälter 112 zu fallen, der unterhalb des beweglichen Bereichs 89 in der Station 39 zum vorübergehenden Akkumulieren des Bahnmaterials angeordnet ist.

Wie in Fig. 3 illustriert ist, weist die erste Nähstation 40 ein Paar von Nähmaschinen 115 und 116 auf, die zu beiden Seiten des Verarbeitungspfads angeordnet sind. Die Nähmaschinen 115 und 116 dienen zum Anbringen der elastischen Bänder 20 und 21 an die geschnittenen Kopf- und Fußkantenbereichen 26 und 27 des Abschnitts 35 aus Bahnmaterial. Die Nähmaschinen 115 und 116 sind Wilcox and Gibbs Overedge-Maschinen mit einer elastischen Anbringung. Diese Maschinen sind im Stand der Technik üblich. Die Nähmaschinen 115 und 116 arbeiten während des Betriebs des Spannbettuchsäumers 65 kontinuierlich, so daß die Bänder 20 nicht nur an die Kopf- und Fußkantenbereiche des Abschnitts aus Bahnmaterial angebracht werden, sondern sich auch zwischen benachbarten Abschnitten erstrecken. Bei normaler Betriebsweise wird erwartet, daß die Zwischenräume zwischen benachbarten Abschnitten aus Bahnmaterial von 2 bis 4 Zoll betragen.

Die Fig. 7 und 8 illustrieren die Betriebsweise einer Hälfte des Umfaltapparats 118, der in der Umfaltstation 42 angeordnet ist. Fig. 7 illustriert den Abschnitt 35 aus Bahnmaterial, wie er sich in der Richtung eines Pfeils 119 in den Umfaltapparat 118 hinein bewegt. Das Bahnmaterial wird von den Oberflächenförderbändern 105 und den stationären Anpreßfüßen 110 getragen, bis die führende Kante des Abschnitts unter die untere Einführrolle 120 des Umfaltapparats eingeführt wird. Ein zentrales Förderband 124 und Seitenumfaltbänder 125 auf jeder Seite des zentralen Förderbands (nur eines gezeigt) bewegen sich abwärts und dann um die Einführrolle 120 und dann in einer Aufwärtsrichtung. Die Bänder 124 und 125 laufen dann um eine Umfaltplattenanordnung 126. Der Abschnitt aus Bahnmaterial wird einheitlich mit den Bändern vorgetragen, und der Abschnitt wie auch die Bänder werden einheitlich mit der Einführrolle 120 angetrieben.

Die Umfaltplattenanordnung 126 ist in Fig. 8 partiell in vergrößertem Format illustriert. Die Umfaltplattenanordnung weist äußere und innere Schrägplattenanordnungen 128 und 129 auf, die an der Kante des Pfads jedes Abschnitts aus Bahnmaterial positioniert sind. Eine zentrale Umfaltplatte 130 überbrückt den Zwischenraum zwischen den Schrägplattenanordnungen 128 und 129 auf jeder Seite des Umfaltapparats.

Wie kürzlich festgestellt wurde, ist ein Paar von äußeren und inneren Schrägplattenanordnungen 128 und 129 auf beiden Seiten der Umfaltplattenanordnung angeordnet. Fig. 8 illustriert nur eines dieser Paare von äußeren und inneren Schrägplattenanordnungen. Die äußere Schrägplattenanordnung 128 weist ein Führungsblech 131 auf, das einen horizontalen Schenkel 132 und einen vertikalen Schenkel 134 besitzt, welcher durch eine Umbiegung 135 des Führungsblechs gebildet ist. Der vertikale Schenkel 134 weist eine obere schräg verlaufende Umbiegung 136 auf, die unter einem Winkel von 45º relativ zur vertikalen Kante 138 des Führungsblechs orientiert ist. Die schräg verlaufende Umbiegung 136 ist von umgekehrt-U-förmiger Gestalt und bildet eine gerundete Oberfläche aus, über die das Seitenumfaltband 125 laufen kann.

Die innere Schrägplattenanordnung 129 weist ein Paar schräg verlaufender Führungsplatten 140 und 141 auf, die von ähnlicher Gestalt sind und die eng voneinander beabstandet sind. Jede schräg verlaufende Führungsplatte 140 und 141 weist eine obere abfallende Umbiegung 142 und 143 auf, die unter 45º zur Vertikalen abfällt, wobei sich die Umbiegungen von den vertikalen Schenkeln 144 und 145 erstrecken und wobei sich die Umbiegung 142 über die Umbiegung 143 hinweg krümmt.

Wie in Fig. 8 illustriert ist, weist die zentrale Umfaltplattenanordnung 130 ein Führungsblech 146 auf, das einen horizontalen Schenkel 147 und einen vertikalen Schenkel 148 mit einer dazwischenliegenden 90º-Unibiegung 149 aufweist. Der obere Endbereich des vertikalen Schenkels 148 endet in einer umgekehrt-U-förmigen Unibiegung 150. Eine Querstange 151 erstreckt sich gleichzeitig neben der oberen Umbiegung 150 und über den Umfaltapparat bis auf die andere Seite des Verarbeitungspfads, und schließt an das Führungsblech im Bereich der gegenüberliegenden zentralen Umfaltplattenanordnung an.

Das Seitenumfaltband 125 bewegt sich von der Einführrolle 120 aufwärts, und es bewegt sich über die schräg verlaufende Umbiegung 136 (Fig. 8) der äußeren Schrägplattenanordnung 128. Wegen des 45º-Winkels der Unibiegung 136 wird das Seitenumfaltband 125 um 90º umgelenkt und beginnt eine laterale Bewegung von der äußeren Schrägplattenanordnung 128 in Richtung auf die innere Schrägplattenanordnung 129. Das Seitenumfaltband 125 tritt in den Raum zwischen den benachbarten schräg verlaufenden Führungsplatten 140 und 141 ein, und es dreht sich dann um die schräg verlaufende Umbiegung 143 der schräg verlaufenden Führungsplatte 141. Wenn sich das Seitenumfaltband um die schräg verlaufende Umbiegung 143 bewegt, wird es um 90º umgelenkt, womit es seine Abwärtsbewegung von der inneren Schrägplattenanordnung in Richtung auf die Abführrolle 152 beginnt.

Wie in Fig. 7 illustriert ist, wird das Seitenumfaltband 125, wenn es sich um die Abführrolle bewegt, um 90º in einen horizontalen Lauf umgelenkt, und es bewegt sich um die schräg verlaufenden Kanten 154 und 155 einer dreieckig geformten Wendeplatte 156. Dies führt dazu, daß das Seitenumfaltband zweimal um 90º umgelenkt wird und somit eine U-Wende macht und sich zurück zu der Abführrolle 152 bewegt, wo es um 90º um die Abführrolle umgelenkt wird, um sich aufwärts und dann durch eine U-Wende um die obere Umlenkrolle 158 zu bewegen. Das Seitenumfaltband kehrt dann in einer Abwärtsrichtung wieder zu der Einführrolle zurück. Es wird bemerkt werden, daß die Abführrolle 152 in Segmenten ausgebildet ist, wobei Endsegmente 152 in einer Richtung umlaufen und ein Zentralsegment 152b in der entgegengesetzten Richtung umläuft, so daß diese Umlaufrichtungen der Abführrolle mit den Bewegungen der Seitenumfaltbänder in Einklang stehen.

Das zentrale Förderband 124 bewegt sich auch abwärts und dann um die Einführrolle 120, und es erfaßt den Hauptkörperbereich 11 des Abschnitts 35 aus Bahnmaterial, bewegt den Abschnitt aufwärts und dann durch eine U-Wende über die obere Umbiegung 150 des Führungsblechs 146. Das zentrale Förderband bewegt sich dann abwärts, dann um den unteren Bereich der Abführrolle 152, um eine U-Wende zu machen, und es beginnt seinen oberen Rücklauf über die obere Umkehrrolle 158 und dann zurück nach unten zu der Einführrolle 120.

In Fig. 7 wird bemerkt werden, daß das zentrale Förderband 124 den Hauptkörperbereich 11 des Abschnitts aus Bahnmaterial dazu bringt, sich durch eine umgekehrt-U-förmige Umlenkung zu bewegen. In der Zwischenzeit erfassen und bewegen die Seitenumfaltbänder 125 die Kopf- und Fußkantenbereichen des Abschnitts, die später die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 des Spannbettuchs werden, und bringen diese Bereiche des Abschnitts zuerst durch die 90º-Lage relativ zu dem Abschnitt und dann durch eine zweite 90º-Umlenkung, in der die Laken mit dem Hauptkörperbereich des Abschnitts 35 fluchten. Es wird bemerkt werden, daß die Seitenumfaltbänder 125 zunächst auf die obere Oberfläche des Ab schnitts aus Bahnmaterial aufgebracht werden und die Kopf- und Fußkantenbereiche in gefaltete Relativanordnung zu dem Hauptkörperbereich 11 des Abschnitts aus Bahnmaterial bringen und daß sie dann aus dem Umfalter unterhalb des Abschnitts aus Bahnmaterial vortreten und um 90º umgelenkt werden, um von unterhalb des Abschnitts aus Bahnmaterial freizukommen, und daß sie dann um weitere 90º umgelenkt werden, woraufhin das rückkehrende Trum mit dem Eingangstrum fluchtet.

Wie es in den Fig. 3 und 10 illustriert ist, sind bewegliche Nähmaschinen 164 und 165 zu beiden Seiten des Verarbeitungspfads angeordnet, wobei die Nähnadeln 58 und 59 angeordnet sind, um die Eckstrukturen der Abschnitte aus Bahnmaterial zu nähen. Die Nähmaschinen 164 und 165 sind in Schlitzen angeordnet, beispielsweise in dem Schlitz 166 in dem Arbeitstisch, und ein Pneumatikzylinder (nicht dargestellt), der unterhalb jeder Nähmaschine angeordnet ist, ist vorgesehen, um die Nähmaschinen hin und her (wie durch die Pfeile 168 und 169 angezeigt ist), d. h. auf die in dem Spannbettuchsäumer verarbeitet werdenden Abschnitte aus Bahnmaterial zu und von diesen weg, zu bewegen. Ein Steuersystem mit Fotozellen 170 und 171 (Fig. 10) wird verwendet, um die Bewegungen der Nähmaschinen 164 und 165 zu steuern. Wenn die Fotozelle 170 eine ankommende führende Kante eines Abschnitts aus Bahnmaterial detektiert, werden beide Nähmaschinen 164 und 165 auswärts zum äußeren Rand des Verarbeitungspfads bewegt, woraufhin eine diagonale Kettennaht 25 an den führenden Ecken des Abschnitts des Bettuchs gebildet wird. Die mit der fortschreitenden Bewegung des Abschnitts aus Bahnmaterial kombinierte Auswärtsbewegung der Nähmaschinen 164 und 165 resultiert in die diagonale Linie der Naht 25, die an den führenden Ecken des Abschnitts aus Bahnmaterial gebildet wird. Die Erfassung der führenden Kante des Abschnitts aus Bahnmaterial durch die Fotozelle 170 setzt auch einen Zähler 174 (Fig. 10) in Gang, der die Bewegung von Zähnen eines Zahnrads 175 des Fördererantriebssystems zählt. Wenn die Fotozelle 171 die nachlaufende Kante eines Abschnitts aus Bahnmaterial detektiert, wird eine Schneidtrommel 178 in der durch Pfeil 179 angezeigten Richtung in Rotation versetzt, und ihre spiralförmige Schneidrippe 180, die gegen eine (nicht dargestellte) zylindrische Schneidoberfläche arbeitet, wird so gedreht, daß sie einen Abschnitt 35 aus Bahnmaterial erfaßt und schneidet, um den dreieckigen Ausschnitt 23 (Fig. 10) im Anschluß an die Naht 25, die von der Nähmaschine gebildet wurde, zu entfernen. Eine spiralförmige Schneidtrommel 178 ist an jeder Seite der Maschine am Rand des Bewegungspfads der Abschnitte aus Bahnmaterial angeordnet.

Die Schneidtrommel 178 rotiert als Antwort auf ein von der Fotozelle 171 empfangendes Signal um nur 180º.

Wenn die Fotozelle eine ankommende Kante eines Abschnitts aus Bahnmaterial feststellt, wird die Schneidtrommel erneut in Gang gesetzt und dreht sich in der durch einen Pfeil 179 angezeigten Richtung um weitere 180º, und ihre andere spiralförmige Schneidrippe erfaßt und schneidet die Ecke des ankommenden Abschnitts, um den dreieckigen Ausschnitt 23 im Anschluß an die Kettennaht 25 zu entfernen.

Wenn die Fotozelle 173 die nachlaufende Kante eines Abschnitts 35 aus Bahnmaterial detektiert, aktiviert sie ein Paar von rotierenden Messern 184, so daß die Schneidklinge um 360º in der durch einen Pfeil 186 angezeigten Richtung umläuft und gegen eine ähnliche Abstütztrommel (nicht dargestellt) arbeitet. Die Schneidklinge 185 erfaßt und schneidet das elastische Band 20 in dem Zwischenraum zwischen benachbarten Abschnitten des Bahnmaterials. In der Zwischenzeit werden Oberflächenförderbänder 188 durch ein (nicht dargestelltes) Fördererantriebssystem den Arbeitstisch entlang angetrieben, und eine Andrückkufenanordnung 189 preßt die Abschnitte aus Bahnmaterial in Reibkontakt mit den Förderbändern, so daß die Abschnitte gemeinsam mit diesen Förderbändern bewegt werden.

Wenn die Fotozelle 174 eine vorher festgelegte Anzahl von Zähnen des Zahnrads 175 des Fördersystems gezählt hat, haben sich die Abschnitte aus Bahnmaterial um eine vorgegebene Distanz fortbewegt. Wenn die Zählung abgeschlossen ist, werden die Nähmaschinen 164 und 165 aus der dem Verarbeitungspfad benachbarten Position in einen nähenden Eingriff mit dem Abschnitt aus Bahnmaterial einwärts bewegt, um so das Nähen der diagonalen Kettennaht 25 an den Ecken der nachlaufende Kante des Abschnitts aus dem Bahnmaterial zu beginnen. Dies führt dazu, daß die Nähte an den Ecken der Abschnitte aus Bahnmaterial unabhängig von der Länge der Abschnitte aus Bahnmaterial eine bestimmte Distanz voneinander beabstandet sind. Demzufolge werden die von dem System ausgebildeten Spannbettücher genau zur Standardmatratze passen, selbst wenn die Abschnitte aus Bahnmaterial, die dem System zugeführt werden, etwas zu lang oder etwas zu kurz sind.

Die Nähmaschinen 164 und 165 können, falls dies gewünscht ist, kontinuierlich betrieben werden. Die Fadenkette 190 (Fig. 10) von der Nähmaschine läuft aus dem Abschnitt aus Bahnmaterial heraus, wenn die Nähmaschinen relativ zu dem Verarbeitungspfad auswärts bewegt werden. Es ist wünschenswert, die Fadenketten 190 zu durchschneiden, wenn die Fadenketten aus dem Abschnitt aus Bahnmaterial heraus laufen. Zu diesem Zweck sind oszillierende Messer 191, eine Vakuumleitung 192, Führungsrollen 193 und eine Führungsplatte 194 an den Seitenrändern des Verarbeitungspfads stromab der Nähmaschinen 164 und 165 angeordnet. Während sich der Abschnitt aus Bahnmaterial durch das System bewegt und sobald die Nähmaschinen aus den Kanten des Abschnitts aus Bahnmaterial heraus laufen, wird die Fadenkette 190 durch die Führungsplatte 194 in Richtung auf die Führungsrollen 193 geführt. Die Führungsrollen 193 sind angewinkelt, so daß, wenn sie sich drehen und die Fadenketten zwischen ihnen hindurch läuft, sie die Fadenkette auch lateral weg von dem Verarbeitungspfad und in den Schlitz 195 am Einlaß der Vakuumleitung 192 bewegen. Die Fadenkette wird dann weiterhin von dem Abschnitt aus Bahnmaterial zu den oszillierenden Messern 191 hingezogen, wo die Fadenkette durchschnitten wird. Sobald die Fadenkette von den oszillierenden Messern 191 durchschnitten worden ist, zieht die Vakuumleitung das jetzt freie Ende der Fadenkette in die Vakuumleitung hinein, in der sich die Fadenkette zu einer Sammelstelle bewegt. In der Zwischenzeit setzen die Nähmaschinen ihre Tätigkeit fort, und die von den Nähmaschinen gebildete Fadenketten werden solange zu der Vakuumleitung verbracht, bis sich die Nähmaschinen wieder in den nähenden Eingriff mit dem Abschnitt aus Bahnmaterial bewegen. Wenn die jetzt von der Nähmaschine gebildete Naht 25 die Vakuumleitung 192 und die oszillierenden Messer 191 überquert, durchschneiden die oszillierenden Messer 191 wiederum den überstehenden Endbereich der Fadenkette 19, so daß die zuvor in der Vakuumleitung 192 aufgesammelte Länge der Fadenkette nicht aus der Leitung herausgezogen und mit dem Abschnitt aus Bahnmaterial fortgetragen wird.

Nachdem die Abschnitte aus Bahnmaterial durch die rotierenden Messer 184, die die elastischen Bänder 20 durchschneiden, getrennt wurden, sind die Tücher fertiggestellt und können umgewendet werden, so daß die Außenseite außen liegt und sie für das Falten, Verpacken und Ausliefern an ein Geschäft bereit sind.

Wie in Fig. 8 illustriert ist, ist bzw. sind an der Spanne oder Stange 151, die die gekrümmte Oberfläche der U-förmigen Umlenkung bildet, über die der Hauptkörperbereich 11 des Abschnitts hinweg läuft, ein oder mehrere Fluid-betätigte Zylinder 198 gelagert, die dazu vorgesehen sind, die Stange 151 anzuheben und abzusenken. Dabei bleiben die äußere Schrägplattenanordnung 128 und die innere Schrägplattenanordnung 129 auf beiden Seiten der Stange 151 stationär.

Wie in Fig. 9 illustriert ist, führt das Anheben und Absenken der Führungsstange 151 zu einem Verlängern bzw. Verkürzen der Länge der U-förmigen Umlenkung, über die der Mittelteil bzw. Hauptkörperbereich 11 des Bahnmaterials hinweg läuft. Wie in Fig. 9 gezeigt ist, legt der Mittelteil des Segments, wenn die Führungsstange 151 aus der Position mit durchgezogenen Linien in die Position 175 mit gestrichelten Linien abgesenkt wird, eine kürzere Distanz zurück, und seine führende Kante 33 entfernt sich aus der Position mit durchgezogenen Linien in die Position 176 mit gestrichelten Linien. Wenn also die Führungsstange 151 abgesenkt wird, um die Länge der U-förmigen Umlenkung zu verkürzen, wird sich die führende Kante 33 des Hauptkörperbereichs weiter fortbewegen als die führenden Kanten der Kopf- und Fußkantenbereiche, so daß sich der Mittelteil des Abschnitts über die führenden Kanten der gefalteten Seitenlaken 12 und 13 die führenden Kopf- und Fußkantenbereiche hinaus erstreckt und die führenden Kopf- und Fußkantenbereiche nicht überhängen und keine nichtfluchtende Kanten bilden.

Wenn umgekehrt der Fluid-betätigte Zylinder 198 (Fig. 8) die U- förmige Führungsstange 151 in die Position 178 mit strichpunktierten Linien (Fig. 9) anhebt, wird die Länge der U-förmigen Umlenkung vergrößert. Dies führt dazu, daß die nachlaufende Kante 37 eines Abschnitts aus Bahnmaterial aus der Position mit durchgezogenen Linien in die Position 179 mit strichpunktierten Linien umpositioniert wird, wodurch die nachlaufende Kante sich über die hinteren Kanten der Seitenlaken 12 und 13 hinaus erstreckt.

Eine (nicht dargestellte) Fotozelle oder andere Steuermechanismen wird bzw. werden dazu verwendet, die Positionen der führenden und nachlaufenden Kanten der Abschnitte aus Bahnmaterial, die durch den Umfalter hindurchtreten, festzustellen. Die Position der Führungsstange, wie sie durch die Fluid-betätigten Zylinder 194 gesteuert wird, wird eingestellt, unmittelbar bevor eine nachlaufende Kante 137 ihre Bewegung um die U-förmige Führung 151 beginnt. Gerade, wenn die nachlaufende Kante die U- förmige Führung erreicht, wird die U-förmige Führung angehoben, um die U-Form zu verlängern, so daß dadurch die Bewegung der nachlaufende Kante 37 des Mittelbereichs des Abschnitts aus Bahnmaterial relativ zu den nachlaufenden Kanten der Seitenlaken 12 und 13 verzögert wird.

Direkt nachdem die nachlaufende Kante 37 über die U-förmige Stange 151 hinweg läuft und die ankommende führende Kante 33 des nächsten folgenden Abschnitts aus Bahnmaterial ansetzt, sich über die U-förmige Führungsstange zu bewegen, wird die U-förmige Führungsstange abgesenkt, um die Länge der U-förmigen Umlenkung zu verkürzen. Dies führt dazu, daß die ankommende führende Kante 33 relativ zu den Seitenlaken 12 und 13 vorgeschoben wird, so daß sich die führenden Kante 33 des Mittelbereichs des Abschnitts über die führenden Kanten der Seitenlaken hinweg erstreckt. Wie zuvor beschrieben wurde, wird dadurch das Auftreten eines Fehlpassungseffekts vermieden, bei dem die führenden und nachlaufenden Kanten der Seitenlaken über die führenden bzw. nachlaufenden Kanten des Mittelbereichs des Abschnitts aus Bahnmaterial hinaus vorstehen könnten.

Das zentrale Förderband 124 (Fig. 7) dehnt sich und verkürzt sich während des Anhebens und Absenkens der zentralen Führung 151. Obwohl es nicht speziell illustriert ist, kann eine Spannrolle dem zentralen Förderband zugeordnet sein, um so, was notwendig sein kann, das Anheben und Absenken des zentralen Förderbands auszugleichen.

Die Erfindung ist so beschrieben worden, als daß sie die elastischen Bänder 21 an die Kopf- und Fußlaken 14 und 15 anbringt; es versteht sich jedoch, daß Spannbettücher derart zugeschnitten und genäht werden können, daß die zugeschnittenen Abschnitte aus Bahnmaterial parallel zu ihren Seitenkanten anstelle der Endkanten bewegt werden und die elastischen Bänder an die Seitenlaken anstelle der Kopf- und Fußlaken angebracht werden. Deshalb beziehen sich die Begriffe "Kopf- und Fußkantenbereiche" und ähnliche Bezugnahmen auf den Kopf und Fuß des Produkts allgemein auf die Kanten des Abschnitts aus Bahnmaterial, die sich parallel zu dem Verarbeitungspfad durch die Nähmaschinen erstrecken, und die "Seitenkanten" und ähnliche Bezugnahmen auf die Seiten des Produkts beziehen sich auf die Kanten des Abschnitts aus Bahnmaterial, die sich im rechten Winkel zu dem Verarbeitungspfad erstrecken.


Anspruch[de]

1. Verfahren zum kontinuierlichen Transportieren von Abschnitten (35) eines flexiblen Bahnmaterials (30) fortschreitend durch eine Reihe von Arbeitsstationen (34, 40), mit dem Schritt:

Fördern jedes Abschnitts (35) des Bahnmaterials (30) seiner Länge nach von einer ersten Arbeitsstation (34) zu einer zweiten Arbeitsstation (40) mit einer ersten Bewegungsrate,

gekennzeichnet durch die Schritte:

Fördern des führenden Kantenbereichs (14) des Abschnitts (35) durch die zweite Arbeitsstation (40) mit einer Bewegungsrate, die langsamer als die erste Bewegungsrate ist, und

vorübergehendes Akkumulieren eines Bereichs des Abschnitts (35), der der führenden Kante (14) nachläuft, an einer Position zwischen der ersten und der zweiten Arbeitsstation (34 bzw. 40), bis der Abschnitt (35) durch die zweite Arbeitsstation (40) hindurchgefördert ist.

2. Verfahren nach Anspruch 1 und wobei der Schritt des Förderns jedes Abschnitts (35) des Bahnmaterials (30) seiner Länge nach von der ersten Arbeitsstation (34) zu der zweiten Arbeitsstation (40) gekennzeichnet ist durch Plazieren jedes Abschnitts (35) auf einen Arbeitstisch (66) und Ansetzen eines Zugfördermittels (80) an den Abschnitt (35) und Bewegen des Zugfördermittels (80) um den Abschnitt (35) von der ersten Arbeitsstation (34) zu der zweiten Arbeitsstation (40) hin zu schieben.

3. Verfahren nach Anspruch 2 und wobei der Schritt des Akkumulierens eines Bereichs des Abschnitts (35) gekennzeichnet ist durch Trennen eines Bereichs des Zugförderers (80) und eines Bereichs des Abschnitts in der Nähe der zweiten Arbeitsstation (40) unter Fortsetzen des Wegbewegens des nachlaufenden Bereichs des Abschnitts (35) mit dem Zugförderer (80) von der ersten Arbeitsstation (34).

4. Vorrichtung zum Transportieren von Abschnitten (35) eines flexiblen Bahnmaterials (30) zwischen einer ersten und einer zweiten Arbeitsstation (34 bzw. 40), mit:

einem Arbeitstisch (66) zum Tragen des Bahnmaterials (30) diesen entlang,

einem Förderband (80), das über dem Arbeitstisch (66) angeordnet ist und das einen unteren Mitnehmer (94) aufweist, welcher normalerweise angedrückt und von dem empfangenden Ende (101) des Mitnehmers (94) zu dem abgebenden Ende (102) des Mitnehmers (94) den Arbeitstisch (66) entlang bewegbar ist, um die Abschnitte (33) des Bahnmaterials (30) den Arbeitstisch entlang vorzutragen,

dadurch gekennzeichnet,

daß der Arbeitstisch (66) einen beweglichen Teilbereich (98) aufweist, der unterhalb des abgebenden Endes (102) des Mitnehmers (94) des Förderbands (80) angeordnet ist, und

daß Steuermittel zum Absenken des beweglichen Teilbereichs (98) von dem Förderband (80) weg vorgesehen sind,

wobei ein nachlaufender Bereich des Abschnitts (35) des Bahnmaterials (30), der von dem Förderband (80) vorgetragen wird, an dem unteren beweglichen Teilbereich (98) des Arbeitstisches akkumuliert.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4 und weiterhin gekennzeichnet durch Mittel (95, 100) zum Bewegen des empfangenden Endes (101) des Förderbands (80) und des Arbeitstisches (66) aufeinander zu und voneinander weg, wodurch ein Abschnitt (35) des Bahnmaterials (30) über den Pfad zwischen dem Arbeitstisch (66) und dem empfangenden Ende (101) des Förderbands (80) bewegt werden kann, wenn das empfangende Ende (101) des Förderbands (80) und der Arbeitstisch (66) auseinander bewegt worden sind.

6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und wobei der bewegliche Teilbereich (98) des Arbeitstisches (66) abwärts bewegt wird, um eine Vertiefung (112) für die nachlaufenden Bereiche des Abschnitts (35), um sich darin zu akkumulieren, auszubilden.







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