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Dokumentenidentifikation DE69227084T2 22.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0540030
Titel Erdungsbolzen
Anmelder Profil-Verbindungstechnik GmbH & Co KG, 61381 Friedrichsdorf, DE
Erfinder Ladouceur, Harold A., Livonia, Michigan 48154, US;
Müller, Rudolf R.M., W-6000 Frankfurt-56, DE
Vertreter Manitz, Finsterwald & Partner GbR, 80538 München
DE-Aktenzeichen 69227084
Vertragsstaaten DE, ES, FR, IT
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 30.10.1992
EP-Aktenzeichen 921186250
EP-Offenlegungsdatum 05.05.1993
EP date of grant 23.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.04.1999
IPC-Hauptklasse H01R 4/64
IPC-Nebenklasse H01R 4/26   F16B 37/06   H01R 4/06   H01R 4/30   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrische Masseanschlußanordnung zur Anbringung an eine elektrisch leitende Platte und ein Verfahren zur Anbringung einer elektrischen Masseanschlußanordnung an eine elektrisch leitende Platte.

Die U.S.-Patente Nr. 4 193 333 und 3 871 264 offenbaren ein Mittel zur Anbringung eines bolzenähnlichen Befestigungselementes, wobei der Bolzen einen ringförmigen Endabschnitt umfaßt, der eine Platte oder ein Konstruktionsstahlelement durchdringt, das radial um einen aus der Platte ausgestanzten Stanzbutzen herum verformt werden kann.

Die U.S.-Patente Nr. 1 976 019; 2 456 118; 2 521 505; 3 436 803; 3 754 731; 4 039 099 und 4 092 773 offenbaren verschiedene Niettechniken, wobei das Befestigungselement einen ringförmigen Endabschnitt umfaßt, der durch eine Öffnung in einer Platte preßgepaßt werden kann. Der ringförmige Endabschnitt wird dann durch ein Gesenkelement genietet oder radial nach außen verformt, das eine ring- und halbtorusförmige Gesenkvertiefung aufweist und einen vorspringenden zentralen Gesenkabschnitt umfassen kann, der in dem ringförmigen Nietende des Befestigungselements aufgenommen ist.

Obwohl die oben genannten Patente selbstnietende Bolzen- und Mutternbefestigungselemente und Verfahren zum Einbau derselben offenbaren, offenbaren sie kein Befestigungselement vom Nietbolzentyp, das dazu geeignet ist, einen verläßlichen elektrischen Masseanschluß mit einer Metallplatte oder dergleichen herzustellen. Beispielsweise lehren die U.S.- Patente Nr. 4 193 333 und 3 871 264, die Verfahren zur Anbringung von Bolzenbefestigungselementen an eine Platte offenbaren, vorwiegend eine Methode, um eine bessere mechanische Verriegelung zwischen dem Bolzenbefestigungselement und der Platte zu schaffen, und richten sich nicht an das Resultat der elektrischen Einheit der Verbindung. Es ist bekannt, daß ein Befestigungselement eine ausgezeichnete mechanische Verbindung mit einer Platte schaffen kann, während es eine unannehmbare elektrische Leitfähigkeit mit derselben Platte liefert. Es könnten beispielsweise verschiedene Beschichtungen auf einer elektrisch leitenden Platte vorhanden sein, die, obwohl sie nicht die mechanische Verriegelung zwischen dem Bolzenbefestigungselement und der Platte beeinflussen, teilweise oder vollständig den Fluß eines elektrischen Stromes durch die Befestigungselement- und Plattengrenzfläche verhindern.

Entsprechend ist es das Hauptziel dieser Erfindung, ein Befestigungselement vom Bolzentyp zu schaffen, das derart ausgebildet ist, daß es an eine elektrisch leitende Platte angebracht werden kann, und ein Verfahren zur Anbringung des Befestigungselements an die Platte zu schaffen, wobei das Befestigungselement sowohl eine überlegene mechanische Verbindung mit der Platte schafft, als auch eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit über die Befestigungselement/Platten-Grenzfläche und zwischen dem Befestigungselement und der leitenden Klemme schafft, die im Gebrauch an dem Befestigungselement angebracht ist. Ferner sind das hierin offenbarte Befestigungselement und das hierin offenbarte Verfahren besonders für Massenproduktionsanwendungen, insbesondere Automobilanwendun gen, geeignet, die automatische Pressen verwenden. Das Befestigungselement der vorliegenden Erfindung kann bei einer Platte mit einer vorgestanzten Öffnung verwendet werden, ist jedoch nicht auf vorgestanzte Anwendungen begrenzt, weil das vorliegende Befestigungselement derart ausgebildet ist, daß es die Platte während des Einbauprozesses durchstanzt.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist eine elektrische Masseanschlußanordnung zur Anbringung an eine elektrisch leitende Platte vorgesehen, wobei die elektrische Masseanschlußanordnung von dem Typ ist, der einen Massebolzenanschluß aufweist, der einen Körperabschnitt umfaßt, der zwischen einem Bolzenabschnitt und einem Nietabschnitt angeordnet ist und diese einstückig verbindet, wobei der Nietabschnitt ein Stanz- und Nietabschnitt sein kann, und wobei der Körperabschnitt einen Flansch umfaßt, der sich im allgemeinen radial von dem Körperabschnitt erstreckt, wobei der Flansch eine Platteneingriffsfläche und eine Klemmeneingriffsfläche aufweist, wobei die elektrische Masseanschlußanordnung umfaßt:

ein Verzahnungsmittel, das an mindestens einem von dem Nietabschnitt und der Platteneingriffsfläche des Flansches angeordnet ist, um elektrischen Strom zwischen der elektrischen Masseanschlußanordnung und der leitenden Platte zu leiten, wenn die elektrische Masseanschlußanordnung mit der elektrisch leitenden Platte verbunden ist; und

eine versetzbare Kappe oder ein versetzbares Mutternelement, die/das derart ausgebildet ist, daß sie/es zusammenwirkend mit dem Bolzenabschnitt des Massebolzenanschlusses in Eingriff steht und diesen im wesentlichen bedeckt, und auch derart ausgebildet ist, daß sie/es die Klem meneingriffsfläche des Flansches bedeckt, wodurch der Bolzenabschnitt und die Klemmeneingriffsfläche des Flansches vor Verunreinigungen geschützt sind.

Somit werden erfindungsgemäß der Bolzenanschluß und die Kappe oder das Mutternelement als eine Anordnung an der Platte befestigt.

Zum Zweck der Vollständigkeit sollte auch Bezug auf zwei weitere Quellen des Standes der Technik genommen werden (GB-A-2 068 493 und DE-U-82 25 078).

Die GB-A-2 068 493 beschreibt ein Bolzenbefestigungselement mit einem Körperabschnitt, der zwischen einem Bolzenabschnitt und einem Nietabschnitt angeordnet ist und diese einstückig zusammenfügt. Der Nietabschnitt ist ein Niet- und Stanzabschnitt, und der Körperabschnitt umfaßt einen Flanschabschnitt, der sich im allgemeinen radial von dem Körperabschnitt erstreckt. Der Flansch weist eine Platteneingriffsfläche auf. Das Bolzenbefestigungselement ist jedoch nicht zur Verwendung als ein elektrischer Massebolzen ausgebildet und wird durch Druck eingebaut, der auf den Flanschabschnitt, z. B. in einer Preßeinrichtung, durch einen Stempel aufgebracht wird, während die Platte auf einem Gesenkauge getragen ist. Der Butzen, der durch den rohrförmigen Niet- und Stanzabschnitt des Befestigungselements aus der Platte ausgestanzt wird, wird ins Innere dieses Abschnitts gestopft, wodurch die Verankerung des Bolzens in der Platte gesteigert wird.

Die DE-U-82 25 078 beschreibt ein Muttern- und Bolzenbefestigungselement, das derart ausgebildet ist, daß es eine Anschlußklemme an einer Platte befestigt. Das Muttern- und/oder das Bolzenelement weisen sich kreisförmig erstreckende Schneidringelemente auf, um sich durch lackierte Beschichtungen auf Rahmenteilen hindurchzuschneiden und eine gute elektrische Verbindung herzustellen. Die in der DE-U-82 25 078 beschriebenen Muttern- und Bolzenbefestigungselemente sind keine Nietbefestigungselemente und sind auch nicht selbststanzend.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform der elektrischen Masseanschlußanordnung ist die Kappe aus einem Metall hergestellt und umfaßt einen lastlagernden Flansch, der erste und zweite entgegengesetzte lastlagernde Flächen aufweist. Die erste lastlagernde Fläche ist derart ausgebildet, daß sie mit der Klemmeneingriffsfläche des Flanschabschnittes des Massebolzenanschlusses in Eingriff steht, und die zweite lastlagernde Fläche ist derart ausgebildet, daß sie mit einem Stößel in Eingriff steht, der derart ausgebildet ist, daß er die Masseanschlußanordnung in die elektrisch leitende Platte hineintreibt. Bei einer alternativen Ausführungsform umfaßt die Metallkappe oder das Mutternelement erste und zweite lastlagernde entgegengesetzte Enden, wobei das erste lastlagernde Ende derart ausgebildet ist, daß es mit der Klemmeneingriffsfläche des Flanschabschnittes des Masseanschlusses in Eingriff steht, und das zweite lastlagernde Ende derart ausgebildet ist, daß es mit einem Stößel in Eingriff steht, um die Anschlußanordnung in die leitende Platte hineinzutreiben.

Die Kappe bildet ein Mutternelement, das einen Körperabschnitt umfaßt, in dem eine axiale Bohrung vorgesehen ist, wobei die axiale Bohrung derart ausgebildet ist, daß sie mit dem Bolzenabschnitt des Bolzenbefestigungselements in Eingriff steht. Das Mutternelement ist derart ausgebildet, daß es den Bolzenabschnitt des Bolzenbefestigungselements bedeckt und auch die Klemmeneingriffsfläche des Flansches bedeckt, wodurch der Bolzenabschnitt und die Klemmeneingriffsfläche des Flansches vor Verschmutzungen geschützt sind.

Die vorliegende Erfindung erwägt auch ein Verfahren zum Anbringen einer elektrischen Masseanschlußanordnung an eine elektrisch leitende Platte nach Anspruch 22.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Lehre sind in den untergeordneten Ansprüchen dargelegt.

Der Anschluß und die Anschlußanordnung der vorliegenden Erfindung sind besonders für einen Transport aus einem Füllgefäß oder einer anderen Quelle zu einer Einbaueinrichtung geeignet. Der Anschluß und eine Anschlußanordnung können innerhalb der Einbaueinrichtung von einem automatischen Mittel aufgereiht werden, das die Anschlüsse stapelt und ausrichtet, wodurch diese zum Einbau bereitgestellt werden.

Fachleute werden verstehen, daß die Ausdrücke, die hierin verwendet werden, um den Anschluß allgemein zu beschreiben (wie Muttern- und Bolzenanschlüsse) nur als Kurzbezeichnungen verwendet werden, und daß die tatsächliche Geometrie der Anschlüsse eine Vielzahl von Formen annehmen kann. Wie hierin verwendet, bezieht sich "Anschluß" oder "Befestigungselement" nicht nur auf die Funktion des Anschlusses oder des Befestigungselementes, um ein Element an eine Platte anzubringen, sondern auch auf das Mittel zur Anbringung des Befestigungselementes oder Anschlusses an die Platte.

Andere Vorteile und anerkennenswerte Eigenschaften werden aus der folgenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen des Masseanschlusses, von Masseanschlußanordnungen und einem Verfahren zum Einbau derselben, den beigefügten Ansprüchen und den Zeichnungen vollständiger verstanden werden, in denen:

Fig. 1 eine Perspektivansicht einer ersten Ausführungsform eines elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 2 eine Ansicht von oben des elektrischen Massebolzens von Fig. 1 ist, im wesentlichen entlang der Linien II-II von Fig. 1 genommen,

Fig. 3 eine Teilquerschnittsansicht von der Seite ist, im wesentlichen entlang der Linien 10-10 von Fig. 2 genommen,

Fig. 4 eine Teilquerschnittsansicht einer typischen Einbauvorrichtung ist, die verwendet wird, um die erste Ausführungsform des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung in eine elektrisch leitende Platte einzubauen.

Fig. 5 eine Querschnittsansicht von unten der ersten Ausführungsform des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung und des Einbaustößels einer typischen Einbauvorrichtung ist, genommen im wesentlichen entlang der Linien V-V von Fig. 4,

Fig. 6 eine Teilquerschnittsansicht des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist, der in eine elektrisch leitende Platte eingebaut ist,

Fig. 7 eine Perspektivansicht von oben des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist, der in eine elektrisch leitende Platte eingebaut ist,

Fig. 8 eine Perspektivansicht einer zweiten Ausführungsform des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 9 eine Teilquerschnittsansicht von der Seite des in Fig. 8 gezeigten elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 10 eine Ansicht von unten der zweiten Ausführungsform des elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 11 eine Ansicht von unten einer dritten Ausführungsform eines elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 12 eine Ansicht einer vierten Ausführungsform eines elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist,

Fig. 13 eine Teilquerschnittsansicht von der Seite einer fünften Ausführungsform eines elektrischen Massebolzens der vorliegenden Erfindung ist, der an eine Schutzmutter angebaut gezeigt ist,

Fig. 14 eine Teilquerschnittsansicht von der Seite des elektrischen Massebolzens von Fig. 13 der vorliegenden Erfindung ist, der an eine andere Schutzmutter angebaut ist,

Fig. 15 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform eines elektrischen Masseanschlusses ist,

Fig. 16 ein Längsschnitt durch den elektrischen Masseanschluß von Fig. 15 nach dem Zusammenbau mit einem Plattenelement und vor dem Zurückziehen des Preßwerkzeuges ist,

Fig. 17 ein Detail Y ist, das dem eingekreisten Abschnitt Y von Fig. 15 entspricht,

Fig. 18 ein Detail Z ist, das dem eingekreisten Abschnitt Z von Fig. 15 entspricht, und

Fig. 19 eine Draufsicht des elektrischen Masseanschlusses von Fig. 15 ist, wie er in Richtung des Pfeils XIX zu sehen ist.

Der elektrische Masseanschluß und die elektrische Masseanschlußanordnung der vorliegenden Erfindung sind besonders zur ständigen Anbringung an eine Platte oder Tafel, insbesondere ein Blech oder dergleichen, ausgebildet, wie sie in den Automobil- und Haushaltsgeräteindustrien verwendet wird. Der offenbarte elektrische Masseanschluß und die offenbarte elektrische Masseanschlußanordnung sind besonders gut zum Einbau mittels einer herkömmlichen Preßvorrichtung geeignet, die typisch für diejenige ist, die in der Automobilindustrie verwendet wird. Das Verfahren der vorliegenden Erfindung ist auch gut zur Anwendung mittels einer herkömmlichen Presse geeignet. Bei derartigen Anwendungen baut die Presse eine oder mehrere Anschlußanordnungen mit jedem Hub ein, wobei die Anschlußanordnungen ein ständiger Teil der Platte werden und benutzt werden, um andere Elemente, wie Träger oder dergleichen an der Platte zu befestigen. Ferner ist der elektrische Masseanschluß der vorliegenden Erfindung besonders zur Anbringung an relativ dünne Bleche oder Platten geeignet, wie diejenige, die von Haushaltsgeräteindustrien verwendet werden. Dementsprechend bezieht sich "Platte", wie hierin verwendet, auf irgendeine Tafel, Platte oder Blech, die eine ausreichend hohe elektrische Leitfähigkeit aufweist, um als ein effektiver elektrischer Leiter betrachtet zu werden, und eine Dicke aufweist, die ausreichend dünn zur praktischen Anwendung des Nietabschnitts des Masseanschlusses ist.

Wie es in den Fig. 1-3 gezeigt ist, umfaßt eine erste Ausführungsform des Masseanschlusses der vorliegenden Erfindung eine elektrische Masseanschlußanordnung 72. Die Anordnung 72 umfaßt einen elektrischen Massebolzen 74 und eine Schutzkappe 76. Die Anordnung 72 ist derart ausgebildet, daß sie als eine Anordnung in einem einzigen Einbauvorgang in eine Platte eingebaut werden kann. Dies wird weiter unter Bezugnahme auf die Fig. 1-7 beschrieben.

Wie es in den Fig. 1-3 gezeigt ist, umfaßt der elektrische Massebolzen 74 einen Körperabschnitt 32, einen Bolzenabschnitt 34 und einen Nietabschnitt 36. Der Körperabschnitt 32 ist zwischen dem Bolzenabschnitt 34 und dem Nietabschnitt 36 angeordnet und fügt diese einstückig zusammen. Der Körperabschnitt 32 umfaßt einen Flansch 38, der sich im allge meinen radial von dem Körperabschnitt 32 erstreckt. Der Flansch 38 umfaßt eine Platteneingriffsfläche 40 und eine Klemmeneingriffsfläche 42. Die Platteneingriffsfläche 40 des Flansches 38 umfaßt Verzahnungselemente 44 und Taschen 78. Die Verzahnungselemente 44 steigen im allgemeinen über die Platteneingriffsfläche 40 hinaus an, während die Taschen 74 im allgemeinen unter der Platteneingriffsfläche 40 liegen. Die Verzahnungselemente 44 schaffen in Verbindung mit den Taschen 78 einen überlegenen Widerstand gegenüber Rotation beim Befestigen des Massebolzens 74 an einer Platte. Der überlegene Widerstand gegen Rotation erfolgt zum großen Teil aufgrund der Tatsache, daß sich die Kombination der erhöhten Verzahnungen 44 und der vertieften Taschen 78 Bedingungen eines ungenügenden Pressenhubes und eines Überdrückens anpaßt, die typischerweise zu Pressen verwendenden Einbautechniken von Befestigungselementen gehören. Wie es Fachleute verstehen, ist es unmöglich, den genauen Hub zu steuern, bei dem sich eine Preßplatte im Verlaufe eines Einbaus des Massebolzens 74 in die Platte 48 bewegen wird. Wegen dieser Unvorhersagbarkeit werden manche Massebolzen 74 tiefer als bevorzugt in eine zugehörige Platte gedrückt werden (dies ist allgemein als eine Bedingung eines Überdrückens bekannt) und alternativ wird in manchen Fällen der Massebolzen 74 nicht in die zugehörige Platte zu dem Ausmaß hineingetrieben, wie es sein sollte (dies wird allgemein als Bedingung eines ungenügenden Pressenhubes bezeichnet). Der Massebolzen 74 der vorliegenden Erfindung ist dadurch besonders gut geeignet, sich Bedingungen eines ungenügenden Pressenhubes und Überdrückens anzupassen, indem im Fall einer Bedingung eines Überdrückens Plattenmetall in die Taschen 78 hineingetrieben wird, wodurch dem Bolzen 74 ein ausgezeichneter Drehmomentwiderstand verliehen wird, während auch Eigenschaften einer Eindringung in die Platte geschaffen werden, die es da durch gestatten, daß der Bolzen 74 angemessen als ein elektrischer Massebolzen funktioniert. Wenn andererseits der Massebolzen 74 beim Einbau eine Bedingung eines ungenügenden Pressenhubes erfährt (während die Taschen 78 wenig oder keinen Plattenmetallkontakt erfahren könnten), werden die erhöhten Verzahnungselemente 44 in die zugehörige Plattenoberfläche eindringen, wodurch ein Drehmomentwiderstand und eine Grenzfläche mit ausgezeichneter Leitfähigkeit geschaffen werden.

Die ersten Verzahnungselemente 44 erstrecken sich vorzugsweise über die Platteneingriffsfläche 40 hinweg und fügen sich einstückig an eine ringförmige Wand 50 des Nietabschnitts 36. Wenn die ersten Verzahnungselemente 44 auf eine solche Art und Weise gestaltet sind, wird an der Schnittstelle der Platteneingriffsfläche 40 und dem Nietabschnitt 36 eine Schneidekante 80 gebildet, wodurch eine Schneidekante geschaffen wird, welche die Oberfläche der zugehörigen Platte während des Einbaus des Befestigungselements 74 einschneidet, wodurch eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit zwischen dem Bolzen 74 und der elektrisch leitenden Platte geschaffen wird, an welcher der Bolzen 74 befestigt ist.

Die Klemmeneingriffsfläche 42 umfaßt eine Fläche 82, die nahe bei dem Bolzenabschnitt 34 liegt, und eine Fläche 84, die fern von dem Bolzenabschnitt 34 liegt. Die Fläche 82 ist relativ zur Fläche 84 erhöht, wodurch eine Stufenfläche 86 geschaffen wird.

Die Schutzkappe 76 ist derart ausgebildet, daß sie wirksam mit dem Bolzenabschnitt 34 und der Fläche 82 der Klemmeneingriffsfläche 42 in Eingriff steht. Die Kappe 76 weist nur ein offenes Ende auf (das den Bolzenabschnitt 34 annimmt). Das Ende 70 ist verschlossen, wodurch verhindert wird, daß Farbe, Beschichtungen und dergleichen den Bolzenabschnitt 34 oder die Fläche 82 berühren. Wie es in Verbindung mit den Fig. 4-7 diskutiert wird, wird die Kappe 76 vor dem Einbau der Anordnung 72 in eine elektrische leitende Platte an dem Bolzenabschnitt 34 des Massebolzens 74 befestigt. Indem die Anordnung 72 als eine einzige Einheit in eine elektrisch leitende Platte eingebaut wird, kann die Platte vor oder nach dem Einbau der Anordnung 72 lackiert oder auf andere Weise beschichtet werden, ohne die Erdungseigenschaften des Massebolzens 74 nachteilig zu beeinflussen. Wenn die Anordnung 72 an eine elektrisch leitende Platte angebaut wird, nachdem die Platte lackiert oder auf andere Weise beschichtet worden ist, werden die Verzahnungselemente 44 und Taschen 78, wie es bereits beschrieben wurde, derart wirken, daß jegliche Beschichtungen auf der Platte 48 durchdrungen werden, um einen ausreichenden Masseweg zwischen dem Bolzen 74 und der Platte 48 zu schaffen. Wenn die Anordnung 72 Farbe oder anderen Verschmutzungen ausgesetzt ist, sobald sie in einer elektrisch leitenden Platte eingebaut ist, wird die Schutzkappe 76 verhindern, daß der Bolzenabschnitt 34 oder die Fläche 82 von irgendwelchen Verschmutzungen berührt werden. Wenn es geeignet ist, die Masseklemme an dem Bolzenabschnitt 34 anzubringen, wird einfach die Schutzkappe 76 entfernt und weggeworfen, und es wird eine Klemme um den Bolzenabschnitt 34 herum gesetzt (wie es bereits beschrieben wurde) und an diesem durch eine Mutter oder ein anderes geeignetes Mittel befestigt. In Hinblick auf obiges ist es leicht zu verstehen, daß die erste Ausführungsform des Masseanschlusses der vorliegenden Erfindung sehr geeignet ist, eine gute elektrische Leitfähigkeit zwischen ihr selbst und einer zugehörigen Platte zu schaffen, während sie auch einen ausgezeichneten Drehmomentwiderstand ungeachtet von Bedingun gen eines Einbaus mit ungenügendem Pressenhub oder Überdrücken schafft.

Wie es in den Fig. 4-7 gezeigt ist, wird bei dem bevorzugten Verfahren des Einbaus der Anordnung 72 die Anordnung 72 neben der Platte 48 angeordnet (siehe Fig. 4), so daß der Nietabschnitt 36 des elektrischen Massebolzens 34 nahe bei der Platte 48 liegt. Der Stößel 54 ist an der Platte einer Presse oder dergleichen angebracht, die derart ausgebildet ist, daß sie eine ausreichende Kraft entwickelt, um die Platte 48 mit dem Nietabschnitt 36 des elektrischen Massebolzens 74 zu durchstanzen. Die Fläche 84 des Flansches 38 wirkt als eine Stößeleingriffsfläche, die es ermöglicht, daß die von dem Stößel 54 auf den elektrischen Massebolzen 74 ausgeübten Kräfte nach unten direkt zum Massebolzen 74 übertragen werden (und nicht durch die Kappe 76 verlaufen). Es wäre unpraktisch, die Kraft des Stößels 54 nach unten durch die Kappe 76 zu übertragen, insofern die bevorzugten Materialien für die Kappe 76 Kunststoff und dergleichen sind. Obwohl Kunststoff oder dergleichen das bevorzugte Material ist (weil die Schutzkappe 76 typischerweise zu dem Zeitpunkt weggeworfen wird, zu dem eine elektrisch leitende Klemme auf den Bolzenabschnitt 34 gesetzt wird), kann irgend ein anderer billiger, leicht entfernbarer Ersatz, wie Gummi, verschiedene Beschichtungen und dergleichen verwendet werden. Wie es in Fig. 6 zu sehen ist, bildet die Schneidekante 80 eine ausgezeichnete elektrische Grenzfläche zwischen dem elektrischen Massebolzen 74 und der elektrisch leitenden Platte 48, während die Kombination von Verzahnungselementen 44 und Taschen 78 ein ausgezeichnetes Mittel gegen Rotation bildet, das sich Bedingungen sowohl eines Überdrückens als auch eines ungenügenden Pressenhubes anpaßt. Der elektrische Massebolzen 74 ist zur Verwendung sowohl bei Anwendungen mit vorgestanzter Platte als auch bei Anwendungen mit nicht vorgestanzter Platte geeignet. Wenn der elektrische Massebolzen 74 in Anwendung mit nicht vorgestanzter Platte verwendet wird, kann der Butzen 62, der aus der Platte 48 während des Einbaus herausgetrennt wird, entweder weggeworfen oder ständig innerhalb der Buchse 52 über Einkerben verkeilt werden.

Wie es in den Fig. 8-12 gezeigt ist, wird angenommen, daß die besondere Anordnung und Geometrie der Schneideflächen, die an dem elektrischen Massebolzen 74 angeordnet sind, wichtig sind, obwohl viele unterschiedliche Geometrien verwendet werden können, um eine bessere elektrische Grenzfläche zwischen dem elektrischen Massebolzen 74 und einer elektrisch leitenden Platte herbeizuführen. Beispielsweise ist bei den in den Fig. 8-10 dargelegten alternativen Ausführungsformen des elektrischen Massebolzens 74 der Flansch 38 im allgemeinen polygon (siehe Fig. 17), wobei diesen gekrümmte, ausgekehlte Kerben 88 überlagert sind. Die Kerben 88 schneiden die Platteneingriffsfläche 40 und die Klemmeneingriffsfläche 42, wodurch Scheitel 90 geschaffen werden, die ausgezeichnete Schneidegeometrien bilden, um die Platte 48 zu durchdringen, wodurch eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit von dem elektrischen Massebolzen 74 zu der zugehörigen Platte 48 geschaffen wird. Andere Ausführungsformen des Flansches 38 umfassen, daß der Flansch 38 mit einer Außenfläche entworfen wird, die derjenigen eines Hypozykloids gleicht, und vorzugsweise acht Spitzen 92 aufweist (siehe Fig. 11). Bei der in Fig. 11 dargelegten Ausführungsform des Massebolzens 74 funktionieren die Spitzen 92 ähnlich wie die Scheitel 90.

Zudem zeigt bei einer alternativen Ausführungsform Fig. 12 einen Flansch 38, der im allgemeinen polygon ist und dem mehrere gekrümmte erhöhte Flächen 94 überlagert sind. Es ist völlig beabsichtigt, daß andere Geometrien als diejenigen, die in den Fig. 2 und 8-12 gezeigt sind, auch geeignet sind, um eine ausgezeichnete elektrische Leitfähigkeit zwischen den Anordnungen zu schaffen, welche den elektrischen Massebolzen 74 und die zugehörige Platte 48 verwenden.

Wie es in Fig. 13 gezeigt ist, funktioniert bei einer bevorzugten Ausführungsform die Schutzmutter 76 auch als ein Mittel, um während des Einbauprozesses die Kraft des Stößels 54 nach unten auf den elektrischen Massebolzen zu übertragen. Wie es aus Fig. 13 zu sehen ist, kann, ungleich der in Fig. 1 dargelegten Ausführungsform der Mutter 76, die Mutter 76, wenn sie aus Metall oder dergleichen besteht, mit einer ausreichenden Festigkeit konstruiert sein, um der während des Einbauprozesses von dem Stößel 54 auf diese ausgeübte Kraft nach unten standzuhalten. Indem die Mutter 76 aus Metall oder anderen ähnlichen Materialien konstruiert ist, werden mehrere Vorteile gewonnen. Zuerst kann der Radius des Flansches 38 verringert werden (über denjenigen hinaus, der in Verbindung mit der in den Fig. 1-7 gezeigten Ausführungsform des elektrischen Massebolzens offenbart ist). Dies ist möglich, weil die Stößeleingriffsfläche 84 nicht benötigt wird und deshalb beseitigt werden kann. Dies führt natürlich direkt zu einer Kosteneinsparung aufgrund der verringerten Materialien und führt auch zu einer Gewichtsverringerung pro elektrischer Massebolzeneinheit. Wie es aus Fig. 13 zu sehen ist, wirkt der Stößel 54 direkt auf die Außenfläche 71 des geschlossenen Endes 70 der Mutter 76. Die Kraft wird durch die Mutter 76 übertragen, wodurch bewirkt wird, daß der elektrische Massebolzen 74 die Platte 48 auf die Art und Weise durchstanzt, die bereits diskutiert worden ist. Um einen wirksamen Eingriff zwischen dem Stößel 54 und der Außenfläche 71 sicherzu stellen, ist der Stößel 54 derart konstruiert, daß er einen Spalt 100 auf weist.

Bei einem alternativen Ansatz ist der Stößel 54 derart ausgebildet, daß er auf einer Eingriffsfläche 84 der Mutter 76 lagert, wodurch eine Kraft nach unten durch die Klemmeneingriffsfläche 42 auf den elektrischen Massebolzen 74 übertragen wird. Um einen wirksamen Kontakt zwischen dem Stößel 54 und der Eingriffsfläche 84 sicherzustellen, ist der Stößel 54 derart konstruiert, daß er einen Spalt 100 aufweist.

Zusätzlich zu der Verringerung des Gewichts und der Kosten, die zu der Beseitigung der Stößeleingriffsfläche 84 von dem Flansch 38 gehört, wird ein zusätzlicher Vorzug realisiert, wenn die Mutter 76 aus Metall aufgebaut wird. Dieser zusätzliche Vorzug tritt auf, weil die Mutter 76 zusätzlich dazu, daß sie die Schutzfunktion schafft, die bereits in Verbindung mit der Schutzkappe 76 diskutiert worden ist, als das Mittel verwendet werden kann, um eine elektrische Masseklemme an der Klemmeneingriffsfläche 42 des elektrischen Massebolzens 74 zu befestigen. Sobald beispielsweise der elektrische Massebolzen 74 an der elektrisch leitenden Platte 48 befestigt worden ist, wird die Metallmutter 76 von dem Bolzenabschnitt 34 losgeschraubt, mindestens zum Teil (oder anders entfernt), und es wird eine elektrische Masseklemme auf die Klemmeneingriffsfläche 42 des elektrischen Massebolzens 74 gesetzt. Dann wird die Metallmutter 76 gegen die elektrische Klemme angezogen, so daß ein sicherer elektrischer Kontakt zwischen der Masseklemme und der Klemmeneingriffsfläche 42 hergestellt ist. Dieser Ansatz hat den offensichtlichen Vorzug gegenüber einem Aufbau der Mutter aus Kunststoff darin, daß die Kunststoffmuttern einfach weggeworfen werden, nachdem sie ihre Schutzfunkti on geliefert haben und durch eine Metallmutter ersetzt werden müssen, um die Funktion einer Befestigung einer Masseklemme an dem elektrischen Massebolzen durchzuführen. Bei einer Umgebung mit hoher Betriebsleistung müssen die weggeworfenen Kunststoffmuttern auf eine ordentliche Art und Weise gesammelt und entsorgt werden, um potentielle Sicherheitsrisiken und andere Probleme zu beseitigen, die zu ungeeignet weggeworfenen Muttern gehören. Die in den Fig. 13 und 14 offenbarte Metallmutter beseitigt dieses Problem, weil die Metallmutter dazu dient, sowohl den Bolzenabschnitt 34 vor Verschmutzungen zu schützen, als auch die nützliche Funktion einer Befestigung einer elektrischen Masseklemme auf der Klemmeneingriffsfläche 42 des elektrischen Massebolzens 74 erfüllt.

Die Fig. 15 bis 19 zeigen weitere Ansichten einer alternativen Form eines elektrischen Masseanschlusses, die eine bevorzugte Ausführungsform ist, und die mit einem vorzugsweise metallischen Mutternelement 76 versehen ist, das nicht nur dazu verwendet wird, wirksam mit dem Bolzenabschnitt in Eingriff zu treten und diesen vor Farbe, Unterterbodenschutz oder andere derartige Verbindungen zu schützen, sondern auch das Stanz- und Nietbolzenelement 30 an ein Plattenelement 48 auf eine ähnliche Art und Weise zu befestigen, wie diejenige, die oben unter Bezugnahme auf die Fig. 13 und 14 beschrieben ist, jedoch mit bestimmten Detailunterschieden bei dem Verfahren, wie es später ausführlicher beschrieben wird. Im Prinzip ähnelt der Massebolzen 74 von Fig. 15 eng dem Massebolzen von Fig. 1 und ist mit den gleichen Verzahnungen 44 und Taschen 78 an seiner Platteneingriffsfläche 40 versehen.

Der Flansch 38 weist auch eine Endfläche 42 neben dem Bolzenabschnitt 34 auf, jedoch ist bei dieser Ausführungsform die Endfläche eine einfache flache radiale Oberfläche, das heißt, sie weist nicht den erhöhten Abschnitt 82 des Bolzens von Fig. 1 auf. Der andere detaillierte Unterschied des Bolzenelements 74 von Fig. 15, der eine Erwähnung Wert ist, ist der Endabschnitt 110 mit verringertem Durchmesser, der über eine konische Fläche 112 in den Körper des Bolzenabschnitts übergeht. Bei der betrachteten Vorrichtung gestattet dieser Endabschnitt 110 mit verringertem Durchmesser, daß eine elektrische Anschlußklemme leicht über das Ende des Bolzens gepaßt werden kann, und kann auch die Handhabung des Bolzenelements und Anordnung während der Herstellung erleichtern.

Das Mutternelement 76 weist einen speziellen Aufbau auf, der zum Teil aus dem Befestigungsverfahren herrührt, das nun umrissen wird, bevor das Detail des Mutternelements betrachtet wird.

Wie es aus den Fig. 15 und 16 und auch teilweise aus Fig. 19 zu sehen ist, ragt der Endabschnitt 110 des Massebolzens 74 durch das Mutternelement 76 nach oben vor, und die Anordnung, die den Massebolzen und das Mutternelement umfaßt, ist in die Platte mittels eines Stößels 54 preßgepaßt. Der Stößel 54 weist eine Arbeitsfläche 130 auf, die mit der ringförmigen Endfläche 71 des Mutternelements 76 in Eingriff steht, und preßt deren entgegengesetzte Endfläche 114 auf die Flanschendfläche 42, um den Stanz- und Nietabschnitt 36 des Massebolzens 74 durch die Platte 48 in die halbtorusförmige Gesenkvertiefung 116 des Gesenkelements oder des Gesenkeinsatzes 56 hineinzutreiben.

Es ist anzumerken, daß nach der Befestigung der geerdeten Anschlußanordnung an der Platte 48 die untere Fläche 118 des Stößels 54 von der Oberfläche der Platte eine Entfernung x (Fig. 16) beabstandet ist, die auch der Entfernung zwischen der Endfläche 42 des Massebolzens 30 und der oberen Oberfläche der Platte entspricht. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Stößel 54 die obere Oberfläche der Platte 48 selbst kontaktiert und dieselbe beschädigt - selbst wenn die Platte vorlackiert ist. Außerdem steht die Fläche 42 des Flansches des Bolzenelements von der oberen Oberfläche der Platte hervor und stellt sicher, daß nach einem Lösen oder Entfernen des Mutternelements 76 die elektrische Anschlußklemme, die unter der Mutter und über dem Bolzen befestigt ist, vielmehr den Massebolzen elektrisch kontaktiert als die Platte (bei der nur ein fehlerhafter Kontakt auftreten könnte) und auch nicht irgendeine auf die Platte aufgebrachte Farbe beschädigt.

Einige Details des Mutternelements sind eine besondere Erwähnung Wert.

Die hier gezeigte Masseanschlußanordung ist insbesondere von der zuvor veranschaulichten und offenbarten Masseanschlußanordnung dadurch verschieden, daß das aufgeschraubte Mutternelement 76 nach oben offen ist (wie bereits erwähnt), d. h. so daß die Welle des Schraubenabschnitts des Bolzens aus dem aufgeschraubten Mutternelement heraus vorsteht. Zusätzlich ist das Mutternelement 76 mit einem Klemmabschnitt 120 bei dieser Ausführungsform in der Form eines im allgemeinen zylindrischen Kragens versehen, der mindestens eine und vorzugsweise mehrere gleich winklig angeordnete radiale Ausnehmungen 122 aufweist, die mechanisch nach innen eingeformt worden sind, um geringfügig auf dem Gewindeabschnitt des Bolzens anzugreifen. Dies hat den besonderen Vorteil, daß die Anordnung zum Zeitpunkt der Herstellung zusammengesetzt werden kann, so daß die Fläche 114 die Fläche 42 kontaktiert und so daß dieser relative Abschnitt beim anschließenden Transport und der anschließenden Handhabung nicht verlorengeht. Deshalb gibt es auch keine Gefahr, daß die Mutter von dem Massebolzen getrennt wird und verlorengeht, was ungünstig wäre und eine Beschädigung in einem automatischen Handhabungssystem oder in der Presse hervorrufen könnte.

Außerdem ist aus dem Detail Y von Fig. 17 anzumerken, daß die Endfläche 42 des Flansches 38 im wesentlichen eine radiale Fläche senkrecht zur Längsachse des Massebolzens ist, wohingegen die Endfläche 114 des Mutternelements 76, die der Endfläche 42 gegenübersteht, eine sehr flache Konusfläche ist, die radial nach innen und nach oben zusammenläuft und somit zu einem ringförmigen Linienkontakt zwischen der Fläche 114 und der Fläche 42 an der Stelle führt, die durch Bezugszeichen 124 im Fig. 17 angedeutet ist. Dieser Kontakt an dieser Stelle stellt sicher, daß Farbe, Unterbodenschutz usw. verläßlich von der Fläche 42 ferngehalten werden, so daß dies nicht die elektrische Erdung an dieser Stelle beeinträchtigen kann. Das heißt, daß eine Abdichtung zwischen der Schulter des Bolzenelements und der kreisförmigen Ringfläche der Mutter aufgrund des kreisförmigen Linienkontakts zwischen der Schulterkante des Bolzenelements und der Endfläche des Mutternelements auftritt. Es wird durch die hohe Flächenpressung eine gute Abdichtung sichergestellt, der durch das Anzugsdrehmoment bewirkt wird, mit dem die beiden Elemente zusammengeschraubt sind, und dies garantiert den farbdichten Kontakt.

Das Detail Z von Fig. 18 zeigt die Endfläche 71 des Mutternelements, auf der die Arbeitsfläche 130 des Stößels 54 während des Stanz- und Nietvor ganges wirkt. Zusätzlich zeigt Fig. 18 den Zwischenraum 126, der die Form eines schmalen Luftspaltes annimmt und der zweckdienlich zwischen dem Außendurchmesser der Gewindewelle des Bolzenelements 74 und dem oberen Teil 127 des Mutternelements 76, der als ein Hülsenelement der Mutter angesehen werden kann, vorgesehen ist. Der Gewindeabschnitt 128 des Mutternelements 76 ist auf einige vollständige Windungen des Gewindes begrenzt und diese Gewindewindungen stehen mit dem Gewindebolzenabschnitt 34 des Massebolzens 74 an einem Abschnitt zwischen dem Hülsenabschnitt 127 und der Endfläche 114 in Eingriff. Der Grund dafür ist es, sicherzustellen, daß die Kraft, die auf das Mutternelement während der Stanz- und Nietvorgänge wirkt, und die zum Mutternelement über die Endfläche 71 übertragen wird, nicht zu übermäßigem Kontakt zwischen dem Mutternelement und dem Bolzen führt. Ohne den Luftspalt könnte die Einsetzkraft, die eine im allgemeinen komprimierende Wirkung auf das Mutternelement ausübt, zu unzulässigen Klemmeffekten zwischen der Mutter und dem Gewinde des Bolzens führen, was das spätere, für die Befestigung der elektrischen Anschlußklemme notwendige Lösen des Mutternelements behindern würde. Eine wirklich wesentliche Verformungs- oder Klemmwirkung könnte während des Entfernens der Mutter zu einer Zerstörung des Gewindeelements führen.

Der Spalt 126 ist in jedem Fall derart bemessen, daß er ausreichend klein ist, so daß er einen ausreichenden Schutz für den Gewindeabschnitt 34 des Massebolzens 74 liefert und so daß es unwahrscheinlich ist, daß überschüssige Farb- oder Unterbodenschutzmengen in den Spalt 126 eindringen. In jedem Fall wird die im voraus angebaute Mutter dazu neigen, derartige Ablagerungen, falls es welche gibt, zu entfernen, wenn sie losgeschraubt wird, um eine Einrichtung der elektrischen Anschlußklemme zu gestatten. Somit übt die Mutter eine Art Reinigungswirkung auf das Gewinde über ihr aus. Die tatsächlichen Gewinde 128 selbst verhindern, daß irgendwelche Farbe oder Unterbodenschutz die elektrische Kontaktfläche 42 des Flansches 38 des Massebolzens 74 erreicht. Derartige Ablagerungen werden die elektrische Leitfähigkeit nicht beeinflussen und könnten stattdessen die Selbsthemmungswirkung der Mutter beim Nachziehen derselben unterstützen. Eine geringfügige beabsichtigte Gewindeverformung die während des Befestigens der Masseanordnung erzeugt wird, würde verwendet werden, um die gleiche Wirkung zu erzeugen oder um die Hemmung an dem Kragenabschnitt 120 zu ergänzen.

Schließlich ist es anzumerken, daß der Hülsenabschnitt 127 des Mutternelements 76 vorzugsweise als ein sechseckiges Eintreibelement gebildet ist, so daß die Mutter mittels eines auf diesen sechseckigen Abschnitt aufgebrachten Drehmomentes angezogen und gelöst werden kann. Der Abstand dieses Abschnitts über dem Kragenabschnitt hat den besonderen Vorteil, daß dicke elektrische Kabel, die durch eine Klemme an dem Massebolzen angebracht sind, nicht die Anbringung eines Eintreibwerkzeuges an dem sechseckigen Abschnitt behindern.

Es ist zu verstehen, daß verschiedene Veränderungen oder Zusätze an den bevorzugten Ausführungsformen vorgenommen werden können. Beispielsweise werden die relativen Abmessungen der hierin offenbarten Masseanschlüsse und zugehörigen Muttern weitgehend von der besonderen Anwendung bei der Hand und der ausgewählten Plattendicke abhängen. Wie es hierin beschrieben worden ist, ist der Masseanschluß und die Masseanschlußanordnung besonders zur Anbringung an elektrisch leitende Platten geeignet, wie sie für Körper- und Karosseriebauteile in den Auto mobil- und Haushaltsgeräteindustrien verwendet werden. Wie es Fachleute verstehen werden, ist die Anschlußanordnung der vorliegenden Erfindung vorzugsweise aus einem plastisch verformbaren Metall, vorzugsweise Stahl, gebildet, das in bezug auf Oberflächenhärte, Duktilität und andere gewünschte Eigenschaften wärmebehandelt sein kann. Ein geeignetes Material für die hierin offenbarten Befestigungselemente ist Stahl mit mittlerem Kohlenstoffgehalt, der zum Kaltformen geeignet ist, was SAE 1022, 1023 und 1030-Stähle umfaßt. Es sind ausgezeichnete Ergebnisse mit Stählen im Bereich von SAE 1020 bis SAE 1040 erreicht worden.


Anspruch[de]

1. Elektrische Masseanschlußanordnung (72) zur Anbringung an eine elektrisch leitende Platte (48), wobei die elektrische Masseanschlußanordnung von dem Typ ist, der einen Massebolzenanschluß (74) aufweist, der einen Körperabschnitt (32) aufweist, der zwischen einem Bolzenabschnitt (34) und einem Nietabschnitt (36) angeordnet ist und diese einstückig verbindet, wobei der Nietabschnitt ein Stanz- und Nietabschnitt sein kann, und wobei der Körperabschnitt einen Flansch (38) umfaßt, der sich im allgemeinen radial von dem Körperabschnitt erstreckt, wobei der Flansch (38) eine Platteneingriffsfläche (40) und eine Klemmeneingriffsfläche (42) aufweist, wobei die elektrische Masseanschlußanordnung umfaßt:

ein Verzahnungsmittel (44), das an mindestens einem von dem Nietabschnitt (36) und der Platteneingriffsfläche (40) des Flansches (38) angeordnet ist, um elektrischen Strom zwischen der elektrischen Masseanschlußanordnung und der leitenden Platte zu leiten, wenn die elektrische Masseanschlußanordnung (72) mit der elektrisch leitenden Platte (48) verbunden ist; und

eine versetzbare Kappe (76) oder ein versetzbares Mutternelement (76), die/das derart ausgebildet ist, daß sie/es zusammenwirkend mit dem Bolzenabschnitt (34) der Masseanschlußanordnung in Eingriff steht und diesen im wesentlichen bedeckt, und auch derart ausgebildet ist, daß sie/es die Klemmeneingriffsfläche (42) des Flan sches (38) bedeckt, wodurch der Bolzenabschnitt (34) und die Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) vor Verunreinigungen geschützt sind.

2. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 1, wobei der Nietabschnitt (36) eine ringförmige Wand umfaßt, die eine Ausnehmung (52) innerhalb des Nietabschnitts festlegt, die wahlweise derart ausgebildet ist, daß sie die elektrisch leitende Platte (48) durchstanzt, und vorzugsweise fortlaufend ist und derart ausgebildet ist, daß sie ein Metallstück (62) aus der elektrisch leitenden Platte herausstanzt.

3. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, wobei das Verzahnungsmittel (44) sich zwischen dem Nietabschnitt (36) und der Platteneingriffsfläche (40) des Flansches (38) erstreckt und einstückig mit diesen ist.

4. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, wobei der Flansch (38) eine Außenfläche mit einer im allgemeinen zylindrischen Kontur aufweist.

5. Elektrische Masseanschlußanordnung, welche die Kappe (76) umfaßt, nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) einen Abschnitt (82) des Flansches (38) umfaßt, der nahe bei dem Bolzenabschnitt (34) liegt, und wobei der Abschnitt (82) des Flansches, der nahe bei dem Bolzenabschnitt (34) liegt, relativ zu einem Abschnitt (84) des Flansches (38) erhöht ist, der fern von dem Bolzenabschnitt (34) liegt, wobei der Abschnitt (84) des Flansches (38), der fern von dem Bolzenabschnitt (34) liegt, vorzugsweise eine Stößeleingriffsfläche umfaßt, um mit einem Stößel (54) in Eingriff zu treten, der derart ausgebildet ist, daß er die Anschlußanordnung in die elektrisch leitende Platte (48) hineintreibt.

6. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 5, wenn nicht von Anspruch 4 abhängig, wobei der Flansch (38) eine Außenfläche mit einer im allgemeinen polygonen Kontur, insbesondere einer im allgemeinen polygonen Kontur mit darauf überlagerten Vertiefungen (88) umfaßt, wobei die Vertiefungen insbesondere im allgemeinen gekrümmt sind, oder die im allgemeinen polygone Kontur darauf überlagerte, gekrümmte, erhöhte Flächen (94) aufweist.

7. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 1, wobei der Flansch (38) eine Außenfläche mit einer im allgemeinen hyperzykloiden Außenkontur aufweist, wobei die hyperzykloide Außenfläche vorzugsweise acht Spitzen (92) aufweist.

8. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 7, wobei die Kappe (76) oder das Mutternelement (76) aus Metall besteht.

9. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 8, wobei die Metallkappe (76) einen lastlagernden Flansch mit einer ersten und einer zweiten entgegengesetzten lastlagernden Oberfläche umfaßt, wobei die erste lastlagernde Oberfläche derart ausgebildet ist, daß sie mit der Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) in Eingriff steht, und die zweite lastlagernde Oberfläche derart ausgebildet ist, daß sie mit einem Stößel (54) in Eingriff steht, wobei der Stößel derart ausgebildet ist, daß er die Masseanschlußanordnung in die elektrisch leitende Platte hineintreibt.

10. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 8, wobei die Metallkappe (76) oder das Mutternelement (76) ein erstes und ein zweites lastlagerndes entgegengesetztes Ende umfaßt, wobei das erste lastlagernde Ende derart ausgebildet ist, das es mit der Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) in Eingriff steht, und das zweite lastlagernde Ende (71) derart ausgebildet ist, daß es mit einem Stößel (54) in Eingriff steht, wobei der Stößel derart ausgebildet ist, daß er die Anschlußanordnung in die leitende Platte (48) hineintreibt.

11. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das Bolzenbefestigungselement (74), wenn es an einer plastisch verformbaren, elektrisch leitenden Platte (48) angebaut ist, wobei die Platte eine Öffnung umfaßt, die den Nietabschnitt (36) des Bolzenbefestigungselements (74), der durch den Massebolzenanschluß gebildet ist, eng umgibt, in der Plattenöffnung zwischen einer radial verformten Lippe des Nietabschnitts und dem sich radial erstreckenden Flansch (38) eingeschlossen ist, wobei das Verzahnungsmittel (44) in kontinuierlichem elektrischen Kontakt mit der elektrisch leitenden Platte (48) steht, wodurch ein elektrisch leitender Weg zwischen der elektrisch leitenden Platte und dem Bolzenbefestigungselement gebildet wird.

12. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 11, wobei die radial verformte Lippe nach außen hin verformt ist und einen im allgemeinen U-förmigen Kanal umfaßt, der sich in Richtung des Flansches (38) des Bolzenbefestigungselements (74) öffnet.

13. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 11, wobei das Plattenelement (48) einen im allgemeinen ebenen Abschnitt umfaßt, der fern von der Plattenöffnung liegt, und einen verformten Plattenabschnitt umfaßt, der nahe bei der Plattenöffnung liegt, wobei der verformte Plattenabschnitt von dem ebenen Abschnitt versetzt ist, wodurch der verformte Plattenabschnitt mit dem Verzahnungsmittel (44) in Eigriff steht und einen Weg für elektrischen Strom zwischen dem Plattenelement (48) und dem Bolzenbefestigungselement (74) schafft.

14. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Platteneingriffsfläche des Flansches mehrere beabstandete Taschen (78) umfaßt.

15. Elektrische Masseanschlußanordnung oder Anschlußanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1-4, 6-8 oder 10-14 außer wenn von den Ansprüchen 5 oder 9 abhängig, wobei das Mutternelement (76) über dem Bolzenabschnitt (34) in Eingriff steht oder in Eingriff stehen kann, wobei das Mutternelement aufweist: eine Endfläche (114), die mit der Klemmeneingriffsfläche (42) kontaktierbar ist, einen Gewindeabschnitt (128), der sich über eine begrenzte Anzahl von Gewindewindungen erstreckt, z. B. typischerwei se in dem Bereich von 2 bis 10 und vorzugsweise 5 Gewindewindungen, wobei der Gewindeabschnitt (128) mit entsprechenden Gewinden des Bolzenabschnitts (34) in Eingriff steht, und einen weiteren Hülsenabschnitt (127), der sich über mindestens einen Teil des noch bevorzugt mit einem Gewinde versehenen Länge des Bolzenabschnitts (34) jedoch von diesem beabstandet erstreckt.

16. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (122) des Mutternelements (76) in reibschlüssigem Kontakt mit dem Bolzenabschnitt (34) verformt, vorzugsweise radial verformt ist, wobei der verformte Abschnitt vorzugsweise den Gewindeabschnitt (128) des Mutternelements (76) umfaßt.

17. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der Ansprüche 15 oder 16, wobei die Endfläche (114) des Mutternelements (76) und/ oder die Klemmeneingriffsfläche (42) geringfügig konisch ist, wobei die Endfläche des Mutternelements und die Flanschendfläche einander über einen ringförmigen Linienkontakt (124) vorzugsweise über einen ringförmigen Linienkontakt benachbart zu einer radial äußeren Oberfläche des Mutternelements (76) und/oder des Flansches (38) kontaktieren.

18. Elektrische Masseanschlußanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 15 bis 17, wobei das Mutternelement (76) einen polygonen Eintreibabschnitt (127) und einen im allgemeinen zylindrischen Kragenabschnitt (120) umfaßt.

19. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 18, wobei der Kragenabschnitt (120) sich auf dem Niveau des Gewindeabschnitts (128) befindet.

20. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 18 oder Anspruch 19, wobei der Kragenabschnitt (120) derart verformt ist, daß er an dem Gewindeabschnitt (128) angreift.

21. Elektrische Masseanschlußanordnung nach Anspruch 18, Anspruch 19 oder Anspruch 20, wobei der polygone Abschnitt (127) ein hexagonaler Abschnitt ist, der mindestens zum Teil mit dem Hülsenabschnitt (127) zusammenfällt.

22. Verfahren zum Anbringen einer elektrischen Masseanschlußanordnung (72) an eine elektrisch leitende Platte (48), wobei die elektrische Masseanschlußanordnung von dem Typ ist, der einen Massebolzenanschluß (74) und eine versetzbare Kappe (76) oder ein versetzbares Mutternelement (76) aufweist, wobei ein Körperabschnitt (32) des Massebolzenanschlusses zwischen einem Bolzenabschnitt (34) und einem Nietabschnitt (36) angeordnet ist und diese einstückig verbindet, wobei der Körperabschnitt (32) einen Flansch (38) umfaßt, der sich im allgemeinen radial von dem Körperabschnitt (32) erstreckt, wobei der Flansch (38) eine Platteneingriffsfläche (40) und eine Klemmeneingriffsfläche (42) aufweist, wobei die elektrische Masseanschlußanordnung Verzahnungselemente (44) umfaßt, die an mindestens einem von dem Nietabschnitt (36) und der Platteneingriffsfläche (40) des Flansches (38) angeordnet sind, um elektrischen Strom zwischen der elektrischen Masseanschlußanordnung (72) und der leitenden Platte (48) zu leiten, wenn die elektrische Masseanschlußanordnung mit der elektrisch leitenden Platte verbunden ist, wobei die versetzbare Kappe (76) oder das versetzbare Mutternelement (76) derart ausgebildet ist, daß sie/es mit dem Bolzenabschnitt (34) zusammenwirkend in Eingriff steht und diesen im wesentlichen bedeckt, und auch derart ausgebildet ist, daß sie/es die Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) bedeckt, wodurch der Bolzenabschnitt (34) und die Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) vor Verunreinigungen geschützt sind, wobei das Verfahren die Schritte umfaßt, daß:

(a) der Nietabschnitt (36) der elektrischen Masseanschlußanordnung an die elektrisch leitende Platte angrenzend angeordnet wird,

(b) der Nietabschnitt (36) durch die Platte (48) geführt wird, wodurch bewirkt wird, daß die Verzahnungselemente (44) die Platte kontaktieren, wobei sie einen Weg für elektrischen Strom zwischen der elektrischen Masseanschlußanordnung (72) und der Platte (48) schaffen,

(c) der Nietabschnitt (36) des Massebolzenanschlusses radial verformt wird, wodurch die elektrische Masseanschlußanordnung (72) mechanisch mit der Platte (48) verbunden wird,

(d) die Kappe (76) oder das Mutternelement (76) von der Klemmeneingriffsfläche (42) versetzt wird, und

(e) eine elektrisch leitende Klemme an der Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) befestigt wird.

23. Verfahren nach Anspruch 22, wobei Schritt (b) gleichzeitig umfaßt, daß der Nietabschnitt (36) des Massebolzenanschlusses (74) verwendet wird, um ein Metallstück (62) aus der Platte herauszustanzen.

24. Verfahren nach Anspruch 22 oder Anspruch 23, wobei Schritt (b) durchgeführt wird, indem eine Kraft auf den Flansch (38) des Massebolzenanschlusses (74) in dem Fall ausgeübt wird, daß die Kappe verwendet wird, oder indem eine Kraft auf die Kappe (76) oder das Mutternelement (76) ausgeübt wird.

25. Verfahren nach den Ansprüchen 22 bis 24, wobei Schritt (c) umfaßt, daß der Nietabschnitt (36) des Massebolzenanschlusses (74) in einen U-förmigen Kanal hinein verformt wird, wobei sich der Kanal im allgemeinen in Richtung des Flansches (38) des Massebolzenanschlusses (74) öffnet, und die Platte (48) die U-förmige Öffnung in verriegelndem Eingriff mit dieser im wesentlichen füllt.

26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, wobei Schritt (e) durchgeführt wird, indem die versetzte Kappe (76) oder das versetzte Mutternelement (76) in Richtung der Klemmeneingriffsfläche (42) des Flansches (38) bewegt wird.







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