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Dokumentenidentifikation DE19747193A1 29.04.1999
Titel Geodreieck mit integriertem Zirkel
Anmelder Schmid, Korbinian, 94081 Fürstenzell, DE
Erfinder Schmid, Korbinian, 94081 Fürstenzell, DE
DE-Anmeldedatum 24.10.1997
DE-Aktenzeichen 19747193
Offenlegungstag 29.04.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.1999
IPC-Hauptklasse B43L 9/00
Zusammenfassung Das Geo-Dreieck ist so gestaltet, daß damit Zirkelkreise mit stufenlos einstellbaren Radien gezogen werden können. Die Vorrichtung weist im Bereich der Geo-Dreieck-Hypotenuse eine Schiebeleiste für einen darauf angeordneten Minenschieber auf. In einer Ecke des Geo-Dreiecks ist eine Zirkelspitze befestigt.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Geo-Dreieck, mit dem Zirkelkreise gezogen werden können.

Es gibt zwar bereits Zeichen-Dreiecke, mit denen Zirkelkreise gezogen werden können. Diese weisen jedoch in bestimmten Abständen kleine Aussparungen auf, die zur Aufnahme einer Zeichenstiftmine dienen. Die jeweiligen Zirkelradien sind somit durch die Anordnung der Aussparungen vorgegeben.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Geo-Dreieck-Vorrichtung anzugeben, die Zirkelkreise mit beliebigen Radien ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch die in den kennzeichnenden Merkmalen der Patentansprüche der vorliegenden Anmeldung angegebenen Merkmale erfüllt.

Nachstehend wird die Erfindung unter Bezug auf erläuternde Zeichnungen näher erklärt.

Es zeigt

Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Geo-Dreieck,

Fig. 2 eine Ansicht der unteren Stirnseite des Geo-Dreiecks,

Fig. 3 einen Schnitt durch die Schiebeleiste,

Fig. 4 eine Draufsicht auf eine Seitenfläche der Schiebeleiste,

Fig. 5 eine Seitenansicht des Mienenschiebers.

In Fig. 1 ist eine Draufsicht auf ein erfindungsgemäßes Geo-Dreieck mit integriertem Zirkel dargestellt. Im Bereich der Hypotenuse weist das Geo-Dreieck 1 an seiner Oberseite eine Schiebeleiste 2 auf. Im linken Eck des Geo-Dreiecks 1 ist eine Zirkelspitze 3 so angeordnet, daß sie im rechten Winkel zur Grundfläche des Geo-Dreiecks steht. Im inneren Bereich der Schiebeleiste 2 ist die gleichfalls senkrecht stehende Zirkelmine 4 über einen Minenschieber angeordnet.

Bei Fig. 2 ist die untere Stirnseite des Geo-Dreiecks mitintegriertem Zirkel dargestellt. Die Schiebeleiste 2 verläuft fast über die gesamte Länge der Hypotenusenseite des Geo-Dreiecks 1. Sie weist auf den beiden Längsseiten eine Rille 8 auf, die zur Führung des zugeordneten Minenschiebers 5 dient. Am Minenschieber 5 ist die Zirkelmine 4 senkrecht zur Geo-Dreieck-Fläche angeordnet. Im linken Eck des Geo-Dreiecks 1 ist die gleichfalls senkrecht angeordnete Zirkelspitze 3 befestigt.

Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch die Schiebeleiste 2. Diese besteht im wesentlichen aus einem rechteckigen Stab, in den an den beiden Längsseiten jeweils eine Rille 8 zur Aufnahme des Minenschiebers eingefräst ist. Die Schiebeleiste 2 ist auf dem Geo-Dreieck 1 vorteilhafterweise durch eine Klebeverbindung aufgebracht.

Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht der Schiebeleiste 2 mit eingefräster Rille 8.

Fig. 5 erläutert die Gestaltung des Minenschiebers 5 mit der Anordnung der Zirkelmine 3: Der im wesentlichen klammerförmig gestaltete Minenschieber 5 weist dabei in seinem oberen inneren Bereich eine Druckfeder 7 auf. An einer der beiden Stirnseiten ist mittels einer Fixierschraube 6 eine Zirkelmine 4 befestigt. Die Zirkelmine 4 ist parallel zur Stirnseite des Minenschiebers 5 angeordnet.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung funktioniert wie folgt:

Zum Ziehen von Zirkelkreisen mit dem Geo-Dreieck wird der Minenschieber 5 mit der integrierten Zirkelmine 4 auf den gewünschten Radius stufenlos verschoben bzw. eingestellt. Die Druckfeder 7 verhindert dabei ein ungewolltes Verrutschen des Minenschiebers 5 auf der Schiebeleiste 2. Anschließend wird die Geo-Dreieck-Ecke mit der angeordneten Zirkelspitze 3 auf den Untergrund gedrückt, so daß sich die Zirkelspitze 3 eindrückt. Nunmehr kann das Geo-Dreieck 1 um die Zirkelspitze 3 als Mittelpunkt herumgeführt werden, wobei die integrierte. Zirkelmine 4 einen Kreisbogen zieht. Zum Auswechseln der Zirkelmine 4 wird die Fixierschraube 6 gelöst. Bezugszeichenliste 1 Geo-Dreieck

2 Schiebeleiste

3 Zirkelspitze

4 Zirkelmine

5 Minenschieber

6 Fixierschraube

7 Druckfeder

8 Rille


Anspruch[de]
  1. 1. Geo-Dreieck mit einer Vorrichtung zum Ziehen von Zirkelkreisen, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
    1. - das Geo-Dreieck (1) weist in einer Ecke im Bereich der Hypotenuse eine fest installierte Zirkelspitze (3) auf;
    2. - parallel zur Hypotenuse ist am Geo-Dreieck (1) eine Schiebeleiste (2) angeordnet;
    3. - auf dieser Schiebeleiste (2) ist ein Minenschieber (5) mit auswechselbarer Zirkelmine (4) angeordnet;
    4. - die Vorrichtung ist so gestaltet und angeordnet, daß mit dem Geo-Dreieck (1) Kreise mit verschiedenen Radien gezogen werden können, wobei die Zirkelspitze (3) den jeweiligen Kreismittelpunkt bildet.
  2. 2. Geo-Dreieck nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebeleiste (2) an ihren beiden Längsseiten jeweils eine Rille (8) zur Aufnahme des Minenschiebers (5) aufweist.
  3. 3. Geo-Dreieck nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Schiebeleiste (2) beweglich angeordnete Minenschieber (5) durch eine integrierte Druckfeder (7) fixiert wird.
  4. 4. Geo-Dreieck nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Minenschieber (5) auf der äußeren Seite eine über eine Fixierschraube (6) auswechselbar angeordnete Zirkelmine (4) aufweist.






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