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Dokumentenidentifikation DE69130230T2 29.04.1999
EP-Veröffentlichungsnummer 0569453
Titel VERFAHREN ZUR SIGNALISIERUNG/KOMMUNIKATION IN EINEM TÜRSPRECHSYSTEM UND TÜRSPRECHSYSTEM ZUR KOMMUNIKATION UNTER ANWENDUNG DES VERFAHRENS
Anmelder Anders Trell Trust, Buffalo, N.Y., US
Erfinder Trell, Anders Edward, Stockholm, SE
Vertreter Schoppe & Zimmermann, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69130230
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 27.12.1991
EP-Aktenzeichen 929042059
WO-Anmeldetag 27.12.1991
PCT-Aktenzeichen SE9100911
WO-Veröffentlichungsnummer 9213418
WO-Veröffentlichungsdatum 06.08.1992
EP-Offenlegungsdatum 18.11.1993
EP date of grant 16.09.1998
Veröffentlichungstag im Patentblatt 29.04.1999
IPC-Hauptklasse H04M 11/02
IPC-Nebenklasse E05B 49/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Signalisieren bzw. zur Kommunikation innerhalb eines Eintrittstelefonsystems oder eines ähnlichen Systems, und auf ein System gemäß dem Verfahren.

Bei einem Eintrittstelefonsystem wird die Verbindung von Teilnehmern/Mietern üblicherweise unter Verwendung einer 2-Draht-Schaltung zur Verbalkommunikation ausgeführt, wobei eine weitere 2-Draht-Schaltung verwendet wird, um den Eintrittsriegel zu steuern, derart, daß eine Öffnungsoperation durchgeführt wird. Ein System diesen Typs ist in der US-A-3 484 561 offenbart. Wenn zusätzliche Mieter mit einer Schaltung verbunden werden, die nur 2 · 2 Drähte wie oben offenbart hat, benötigt jeder Teilnehmer eine Unterstation, die beispielsweise unter Verwendung von PCM-Signalisierungstechniken (Pulscodemodulation) adressiert werden kann, um die Möglichkeit des selektiven Rufens und Errichtens einer Kommunikation mit einem bestimmten ausgewählten Teilnehmer zu erleichtern. Eine galvanische Durchführungsoperation für das Paar von Kabeln, das den Eintrittsriegel beeinflußt, wird eine Öffnungsoperation einleiten. Diese Lösung bringt jedoch größere Probleme mit sich, die beispielsweise darin bestehen, daß ein Teilnehmer, der seinen Hörer nicht auflegt, die Schaltung blockieren wird, und die darin bestehen, daß eine Intervention von gerade laufenden Anrufen und einer Öffnungsoperation durch andere Teilnehmer als die gegenwärtig gerufene Partei durchgeführt werden können. Eine alternative Lösung besteht darin, herkömmlichere Verbindungstechniken ("Schalten") zu verwenden, mit einer Auswahl von einem Teilnehmer mittels Relais oder ähnlicher Einrichtungen, was die Verwendung von getrennten Kabeln oder einer nach und nach verringerten Gruppe von Kabeln mit sich bringt. Die Kommunikationsgeheimhaltung und die Öffnungsoperationsexklusivität können somit erreicht werden, jedoch nicht zu 100% garantiert werden, da eine kapazitive Kopplung zwischen vorhande nen Drähten auftritt, wobei solche Systeme ebenfalls Probleme bezüglich der Wartung, der Aufrechterhaltung und der Reparatur mit sich bringen. Um zu vermeiden, daß ein nichtaufgelegter Hörer eines Teilnehmers die Schleife vollständig blockiert, wird oft eine relativ komplizierte Überwachungstechnik in dem Eintrittszentrum benötigt. Insbesondere für große Installationen wird die Verdrahtung oft kompliziert sein, sie wird viele Drähte aufweisen und teuer sein. Die Kosten für das Eintrittszentrum mit zugeordneten Schalteinrichtungen und die Stückkosten für jede Unterstation sollten dabei ebenfalls berücksichtigt werden. Wenn eine "Schleife" vollendet ist, betrifft eine Erhöhung/Reduktion der Anzahl von Unterstationen ebenfalls große Probleme. Bezüglich des Stands der Technik offenbart die EP-A-0 208 959 ein System zur Übertragung von Sprache und Daten, und die EP-A-0 032 982 offenbart ein System zur Übertragung von Informationen zu einer Anzahl von Teilnehmern.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein Verfahren und ein System zu offenbaren, die die obigen Probleme beseitigen, und die eine einfache Schalttechnik und Installation/Verdrahtung unter Verwendung einer einfachen 2-Draht-Schaltung liefern. Ferner werden eine vollständige Kommunikationsgeheimhaltung, eine Öffnungsexklusivität und ein Schutz gegenüber einem Blockieren, das durch "Abhängen" bewirkt wird, erreicht.

Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung zum Signalisieren/Kommunizieren innerhalb eines Eintrittstelefonsystems soll eine selektive Kommunikation von einem Eintrittszentrum oder einer Zentraleinheit zu einer erwünschten und adressierten Unterstation über eine Schleife erlauben, die zumindest zwei Leiter umfaßt, und ferner eine Eintrittsriegelöffnung von einer solchen Teilstation erlauben. Dasselbe ist hauptsächlich dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit, nachdem ein Besucher eine anerkannte Adressierungsoperation durchgeführt hat, als ersten Schritt das Einspeisen eines Arbeitsstroms in die Schleife durchführt, die die Zen traleinheit und die verbundenen Teilstationen verbindet, und daß die Zentraleinheit in Verbindung damit einen Adressencode überträgt, der für die adressierte Unterstation eindeutig ist; daß die adressierte Teilstation beim Erfassen des Adressencodes anschließend eine galvanische Verbindung zwischen der Schleife und der adressierten Unterstation herstellt, und daß die Zentraleinheit das Erzeugen eines Klingelsignals, das Erfassene eines "Abhängens" oder eine andere ähnliche Status- oder Signalisierungsänderung erfaßt, und daß die Zentraleinheit beim Erfassen einer nicht-kompletten Antwort oder bei einer beendeten Eintrittstelefonkommunikation/Funktion das Einspeisen von Arbeitsstrom in die Schleife unterbricht.

Das Eintrittstelefonsystem gemäß der vorliegenden Erfindung umfaßt ein Eintrittszentrum oder eine Zentraleinheit und eine Mehrzahl von Unterstationen, wobei das Eintrittszentrum oder die Zentraleinheit angeordnet sind, um eine selektive Kommunikation mit einer erwünschten und adressierten Teilstation über eine Kommunikationsschleife zu erlauben, die zumindest zwei Leiter umfaßt, und um ferner das Eintrittsriegelöffnen von einer solchen Unterstation zu erlauben, wobei dasselbe hauptsächlich dadurch gekennzeichnet ist, daß nach einer Vollendung einer anerkannten Adressierung einer der Unterstationen ein Arbeitsstrom angeordnet ist, um in die Kommunikationsschleife eingespeist zu werden, wobei die Zentraleinheit angeordnet ist, um Adresseninformationen zu der Kommunikationsschleife als Adressierungscode, der für die adressierte Unterstation eindeutig ist, zu übertragen, wobei jede Unterstation eine Endeinheit mit einer vorprogrammierten Einheit aufweist, die angeordnet ist, um die Adresseninformationen, die von der Zentraleinheit übertragen werden, zu erfassen, wobei bei Empfang eines korrekten individuellen Adressencodes die zugeordnete Unterstation in galvanische Verbindung mit der Kommunikationsschleife verbunden wird, wobei die galvanische Verbindung so lange aufrecht erhalten wird, wie Arbeitsstrom eingespeist wird, wobei die Zentraleinheit während einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Adressieren angeordnet ist, um die Kommunikationsschleife zum Anzeigen eines "Abhebens" oder einer anderen ähnlichen Status- oder Signaländerung zu überwachen, wobei die Zentraleinheit nach einer verstrichenen Zeitdauer und, wenn die Anzeige nicht empfangen worden ist, angeordnet ist, um das Einspeisen von Arbeitsstrom in die Kommunikationsschleife zu unterbrechen, und, wenn eine solche Anzeige erhalten wird, nach einer Anzeige eines "Auflegens" oder eines ähnlichen Zustands oder Funktionssignals zu überwachen, und, als Reaktion darauf, eine entsprechende Funktion durchführt und/ oder das Einspeisen des Arbeitsstroms in die Kommunikationsschleife unterbricht.

Das Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung und Beispiele eines Systems, das das Verfahren verwendet, werden nachfolgend bezugnehmend auf die beigefügten Zeichnungen detaillierter erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockdiagramm, das ein Beispiel für eine Installation gemäß der vorliegenden Erfindung offenbart; und

Fig. 2 ein schematisches Diagramm, das eine Unterstation mit einer zugeordneten Endeinheit zeigt, die in der in Fig. 1 gezeigten Installation enthalten ist.

Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Beispiel einer Installation gemäß der vorliegenden Erfindung als Blockdiagramm gezeigt.

Eine Zentraleinheit 1, die die verschiedenen Teile umfaßt, die erforderlich sind, um das Adressieren eines erwünschten Mieters zu ermöglichen, wie beispielsweise eine Tastatur und eine Einrichtung zur verbalen Kommunikation mit dem Mieter, ist mit einer 2-Draht-Schaltung 2, 2' verbunden gezeigt. Die Einheiten, die verwendet werden, um eine Adressierung/Kommunikation zu ermöglichen, können entweder in der Zentraleinheit 1 integriert sein oder eine individuelle Einheit auf weisen, die mit der Zentraleinheit 1 elektrische verbunden ist. Es ist ferner gezeigt, daß die Zentraleinheit 1 mit einem elektrische betätigbaren Eintrittsriegel 3 verbunden ist, der mittels eines elektrischen Einflusses eine Öffnungsoperation durchführen kann. Eine Leistungsversorgung 4 ist ebenfalls als mit der Zentraleinheit 1 verbunden gezeigt, die angeordnet ist, um ein Einspeisen einer elektrischen Spannung in die Installation zu ermöglichen. Schließlich ist die 2-Draht-Schaltung 2, 2' als mit einer Anzahl von Unterstationen 5, 5', 5" über individuelle Endeinheiten 6, 6', 6" für jede Unterstation 5, 5', 5" verbunden gezeigt, wobei die Unterstationen 5, 5', 5" als herkömmliche Telefonapparate gezeigt sind.

Eine Installation des oben offenbarten Typs unterscheidet sich auf eine Anzahl von Arten und Weisen von einem System zur internen Kommunikation oder von einem Interkommunikationssystemtyp, und zwar zuerst und vor allem darin, daß nur eine Station in der Lage sein soll zu rufen und mit Unterstationen zu kommunizieren, wobei die Unterstationen nicht in der Lage sein sollen, intern untereinander zu rufen oder zu kommunizieren, wobei sie abgesehen von der Kommunikation ebenfalls angeordnet sein sollen, um ein Operationssignal zurück zu der rufenden Station zu senden, wobei dies alles vollständig integriert erreicht werden soll.

Das Beispiel für ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung, wie es in Fig. 1 gezeigt ist, erfüllt diese Anforderungen, da die einzelnen Unterstationen 5, 5', 5" niemals selbst eine Leitungsverbindung erreichen können, da sie normalerweise immer in dem Zustand "Auflegen" gehalten werden. Die Zentraleinheit 1 ("das Eintrittszentrum") steuert/erreicht selbst eine "Leitungsverbindung" ("Abheben") für die einzelnen Unterstationen, und überwacht nicht bezüglich galvanischer Zustands- oder Signalisierungsanzeigen, sondern bezüglich logischer Signale (für eine Antwort- und Öffnungs-Anzeige). Die Unterstationen 5, 5', 5" können durch die Zentraleinheit 1 selektiv gewählt werden.

Die Zentraleinheit 1 ("das Eintrittszentrum"), die in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt einen programmierbaren Mikroprozessor und notwendige Teile zur Audiokommunikation sind ebenfalls auf bekannte Art und Weise enthalten. Eine Tastatur wird vorzugsweise verwendet, um eine Besucher-Adressierungsmöglichkeit zu liefern, wenn ein Anruf durchgeführt wird, wobei eine Verbindung mit einer ausgewählten Unterstation 5, 5', 5" mit der Möglichkeit einer Konversation nur durchgeführt wird, wenn eine akzeptierte Codesequenz eingegeben worden ist. Neben der Adressierung mittels einer Tastatur können auch andere Alternativen verwendet werden, beispielsweise optische, magnetische oder Kartenleser.

Durch Ersetzen der gezeigten 2-Draht-Schaltung 2, 2' mittels beispielsweise eines einzigen Koaxialkabels, das eine verbesserte Breitbandübertragung liefert, kann ebenfalls zusätzlich zur Audiokommunikation eine Videokommunikation geboten werden, die es offensichtlich erfordert, daß zusätzliche Ausrüstungsgegenstände, wie z.B. Videokamera/Monitore, angeordnet sind.

Wenn ein Besucher eine Nummernsequenz eingegeben hat, die von dem Mikroprozessor in der Zentraleinheit 1 akzeptiert worden ist, werden folgende Schritte durchgeführt:

A: Die gesamte Schleife von der Zentraleinheit 1 (bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Drähte 2, 2') ist angeschlossen, um einen eingespeisten Arbeitsstrom zu empfangen, d.h. die Schleife ist andererseits normalerweise ohne elektrischen Strom oder mit einem Wartestrom verbunden, der nicht für die oben beschriebenen Funktionen ausreicht.

B: Ein Datencode, der der Nummernsequenz entspricht, die von dem Besucher eingegeben worden ist, wird über die gesamte Schleife übertragen und erreicht unter anderem die Endeinheit 6, 6', 6" mit der zugeordneten Untersta tion 5, 5', 5", die für diesen Code programmiert ist.

C: ein Läuten-Signal wird aus der Schleife erzeugt.

Diese drei Schritte werden als schnelle und fast unmittelbare Sequenz durchgeführt und resultieren im folgenden:

I: Eine Schalteinrichtung 7, 8 in der Endeinheit/Unterstation 6, 6', 6"; 5, 5', 5", die den "korrekten Code" hat, führt eine Herstellungsfunktion durch (das Einspeisen von Strom existiert gemäß "A" oben, und das Adressieren wurde gemäß "B" durchgeführt).

II. Die Schalteinrichtung, die bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine durch einen PCM-Code adressierbare Einheit 7 ist, führt beim Empfang einer vorbestimmten Codesequenz eine Herstellungsfunktion für ein stark resistives Herstellungshaltungsrelais 8 durch, dem beim Herstellen eine Stromeinspeisung gegeben wird, die durch die Tatsache erreicht wird, daß ein Strom in die Schleife eingespeist wird (gemäß "A" oben), wobei das Relais 8 somit die Herstellungsbedingung halten wird, so lange der Strom in die Schleife eingespeist wird, wonach dasselbe automatisch in eine Ruheposition neu eingestellt wird, und zwar in einer offenen Unterbrechungsbedingung.

III. Die Verbindungen 9, 9' werden somit nur bei der adressierten Endeinheit mit der zugeordneten Unterstation 6, 6', 6"; 5, 5', 5" eine Stromeinspeisung (gemäß "A" oben) empfangen, und ebenfalls ein Läuten-Signal (gemäß "C" oben), wobei alle anderen Unterstationen "ohne Strom" bleiben werden und somit vollständig unbeeinflußt sind.

Dementsprechend können angeschlossene, jedoch nicht adressierte, Unterstationen nicht funktionieren, keinen Leitungszugriff erhalten, keine Signale übertragen oder die Schal tung durch ein "Abheben" blockieren. Es ist in der Tat nicht bedeutsam, ob sie verbunden sind oder nicht. Aktivere Sabotagehandlungen, beispielsweise Versuche eines Mieters, einen elektrischen Strom in die Schleife von seiner eigenen Stecker- und Buchsenverbindung einzuspeisen, können (beispielsweise durch eine sogenannte "Rückwärtsdiode) verhindert werden oder (beispielsweise durch einen Transaktionsspeicher) verfolgt werden. Die Zentraleinheit 1 wird somit aus sich selbst heraus das "Abheben" für die Unterenden steuern, und wenn irgend jemand durch einen Fehler vergessen sollte, seinen Hörer aufzulegen und somit ein "Abheben" an seiner Unterstation 5, 5', 5" erzeugt, wird die Schleife nicht blockiert, sondern es können Anrufe, die zu der angerufenen Partei hergestellt werden, durch einen Summer und/oder lichtemittierende Dioden an der Unterstation 5, 5', 5" oder durch die Endeinheit 6, 6', 6" angezeigt werden. Ferner wird die Bedingung "Auflegen" durch die Zentraleinheit 1 gesteuert, und dieselbe wird durch Unterbrechen der gegenwärtigen Einspeisung in die Schleife erreicht.

Unabhängig von den existierenden Bedingungen an den einzelnen Unterstationen 5, 5', 5" hat die gesamte Schleife den Status "Auflegen", wenn sie nicht aktiv ist.

Die Zentraleinheit 1 sollte vorzugsweise das Einspeisen von Strom in die Schleife bewirken und Läuten-Signale erzeugen, und zwar gemäß existierender Spezifikationen für öffentliche Teilnehmertelefonnetze. Dadurch können herkömmliche Telefone als Unterstationen 5, 5', 5" arbeiten (mit einer optischen/ akustischen Läuten-Signal-Anzeige an der Endeinheit 6, 6', 6" ist es sogar möglich, das ursprüngliche Telefon von dem Telefonnetz zu der Endeinheit 6, 6', 6" "zurückzulegen", und dadurch "doppelt so viel" von nur einem Telefon zu erhalten). Auf vorteilhafte Art und Weise kann man die existierende Signalübertragungsfähigkeit dafür verwenden, vorzugsweise als Tonsignalisierungsbedienfeld (selbst wenn eine Pulserfassung in der gesamten galvanischen Schleife möglich ist). Ferner können spezielle Unterstationen 5, 5', 5" mit den erforderlichen Signalisierungstasten ebenfalls preisgünstig hergestellt und angeboten werden.

Teure Schalttechniken werden durch die Mikroprozessor-PCM- Auswahl einer Endeinheit 5, 5', 5" vermieden, was in den günstigsten Kosten resultiert. Weitere in die Mikroprozessortechnologie "eingebaute" Vorteile bestehen darin, daß getrennt programmierbare Zeitzonen, Coderiegel und ähnliches ohne weiteres aufgenommen werden können, und daß über eine verbundene Schaltung eine bestimmte Neuprogrammierungsmöglichkeit für jede Unterstation 5, 5', 5" mittels vorbestimmter Signale zugelassen werden kann, die von dem Bedienfeld der Unterstation 5, 5', 5" übertragen wird. Mittels beispielsweise einer "seriellen Busverbindung" werden viele Eintrittssysteme ohne weiteres angeordnet. Wenn ein Transaktionsspeicher hinzugefügt wird, kann ein Unfug sowohl von der Eintrittsseite als auch von der Unterstationsseite ohne weiteres verfolgt und gehandhabt werden.

Gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung umfassen die einzelnen Unterstationen 5, 5', 5" herkömmliche Telefone vom Tonsignalisierungstyp, obwohl sie nicht von dem Typ sein müssen, der von der lokalen Telefonbehörde anerkannt ist, welche billig und ohne weiteres erhältlich sind. Ebenfalls können offensichtlich speziell ausgelegte Unterstationen 5, 5', 5" des preisgünstigen Typs angeboten werden. Da die einzigen "Daten", die über die Schleife übertragen werden, Adressencodes sind, ist die Übertragungsgeschwindigkeit außerordentlich niedrig, wobei für die meisten Installationen eine übliche einfache 2- Draht-"Telefonleitung" (nicht abgeschirmt, nicht polarisiert) ausreichen wird. Für eine Wiederübertragung könnte jedoch ebenfalls beispielsweise eine Verdrahtung vom "Breitbandtyp" verwendet werden, wie z.B. ein Koaxialkabel. Ein Koaxialkabel kann ebenfalls mit einer 2-Draht-Schaltung verglichen werden, die teilweise durch den zentral positionierten Leiter und teilweise durch die umgebende Metallabschirmung gebildet ist. Die verwendete Zentraleinheit 1 wird ebenfalls preisgünstig sein, und zwar aufgrund einer einfachen Schalttechnik und einer kleinen Anzahl von erforderlichen Komponenten. Eine grundsätzlich unbegrenzte Anzahl von Endeinheiten 6, 6', 6" kann frei und wo erwünscht an einer einzigen Schleife und Zentraleinheit 1 angeschlossen (und entfernt) werden, die einzige Begrenzung besteht nur darin, wieviele Stellen für die Adressencodes ausgewählt sind.

Um eine große Anzahl einzelner Druckknöpfe für jeden Namen am Eingang zu vermeiden, wird vorzugsweise ein herkömmliches Telefonbedienfeld verwendet, das ebenfalls unmittelbar die Verwendung der Computerfähigkeit der Zentraleinheit 1 zwecks Codeverriegelungszwecken und weiteren erwünschten Funktionen erlaubt. Ein Unfug, wie z.B. ein gleichzeitiges Adressieren mehrerer Mieter von dem Eingang aus, wird unmöglich gemacht. Die Endeinheit 6, die mit der zugeordneten Unterstation 5 in Fig. 2 schematisch und vereinfacht gezeigt ist, umfaßt eine PCM-adressierbare Schalteinrichtung 7 (die für eine bestimmte Datenzahl eingestellt sein kann), und die die Herstellungsbedingung für ein langsam unterbrechendes sehr resistives Herstellungshaltungs-Richtungsrelais 8 steuert, das die geschlossene Position nur während eines Stromflusses hält (wenn Strom in die Schleife eingespeist wird und die Schalteinrichtung 7 korrekt adressiert worden ist). Es ist ferner ein Kondensator 10 gezeigt, der angeordnet ist, um eine Übertragung von Signalen und der erforderlichen Basisenergie zu der PCM-adressierbaren Schalteinrichtung 7 zu erlauben. Durch Auswählen eines langsam unterbrechenden Relais 8 wird das Risiko einer Unterbrechung durch Spannungsspitzen oder ähnliches vermieden, und es wird Sicherheit erhalten, daß ein Anruf aufrecht erhalten wird, bis die Zentraleinheit 1 die Stromeinspeisung in die Schleife unterbricht, woraufhin der Schalter, der zwischen 7 und 8 gezeigt ist, automatisch in die offene Ruheposition zurückkehrt, die in Fig. 2 gezeigt ist. Technisch kann dies beispielsweise derart einfach erreicht werden, daß der Schalter zwischen die Schalteinrichtung 7 und das Relais 8 auf ferromagnetische Art und Weise angeordnet wird und eine Rückholfederladung hat, wodurch der Federwiderstand durch Einfluß der Schalteinrichtung 7 überwunden wird, wodurch die Herstellungsbedingung bewirkt wird, woraufhin das Relais, das als Elektromagnet wirkt, mit einer "Verzögerungshandlung" den Schalter in der geschlossenen Position so lange hält, wie ein Stromfluß existiert. Bezüglich der in Fig. 2 gezeigten Schaltungslösung sollte darauf hingewiesen werden, daß dieselbe nur als Grundbeispiel betrachtet werden soll, und daß die enthaltenen Komponenten vorzugsweise in einen Typ eines "Herstellen-vor-Unterbrechen"-Verbindungsrelais, eine Transistorschaltung, eine IC-Logikschaltung oder eine ähnliche Einrichtung integriert werden können. Die Verbindung 9, 9' für die Unterstation (das Telefon) 5 ist vorzugsweise vom Typ einer modularen weiblichen Buchse. In der inneren Stromeinspeisungsschleife, die innerhalb der Endeinheit 6 errichtet wird, wenn die Schalteinrichtung in die Herstellungsbedingung beeinflußt wird, könnten beispielsweise lichtemittierende Dioden oder etwas ähnliches für eine optische Anzeige eines Ruf- oder eines Läuten-Signals genauso wie ein Summer, eine Glocke oder etwas ähnliches zur akustischen Anzeige enthalten sein, welche ein- oder ausgeschaltet werden können.

Wie es vorher erwähnt wurde, können ebenfalls Video- oder Fernsehsignale übertragen werden, vorausgesetzt, daß die Schleife vom Breitbandtyp ist, und daß eine individuelle Verbindung mit der gleichen Adressierungslogik durchgeführt werden kann. Eine Zunahme oder Reduktion der Anzahl von Endeinheiten 6, 6', 6" kann zu jedem gewünschten Zeitpunkt und an jedem gewünschten Ort ausgeführt werden, ohne daß die Funktion der Schleife beeinflußt wird. Durch Übertragen von Läuten-Signalen auf einer speziellen Frequenz (beispielsweise 3 Stöße) kann Eintrittsanrufen (neben der eigenen Unterstation 5, 5', 5") eine weitere spezielle Identität gegeben werden. Dies kann von speziellem Wert sein, in dem Fall, in dem die Unterstation 5, 5', 5" ein Mehrleitungstelefon ist, das ebenfalls eine ankommende Leitung von dem öffentlichen Telefonnetz hat.

Die Endeinheiten 6, 6', 6" können offensichtlich in die Unterstationen 5, 5', 5" eingebaut oder integriert sein, dies ist jedoch eine weniger flexible Lösung. Die Endeinheiten 6, 6', 6" sind vorzugsweise als Typ einer Telefonbuchsenverbindung entworfen, und dieselben können ferner "einen Träger" zur Wandbefestigung der Unterstation 5, 5', 5" umfassen. Dadurch kann die Installation und Anbringung der Endheiten 6, 6', 6" als einfache, günstige und schnelle Operation durchgeführt werden. Sollte ein stilles "Klingeln" erforderlich sein, kann die Anzeige durch lichtemittierende Dioden erreicht werden, und es ist ferner möglich, die Buchsenverbindung der Unterstation 5, 5', 5" zu entfernen, wenn man nicht gestört werden will.

Um die Signalisierung und das Ergebnis spezifischer zu beschreiben, wird auf folgendes verwiesen. Selbst wenn die Zentraleinheit 1 ziemlich einfach die galvanische Änderung erfassen kann, die auftritt, wenn der Hörer einer Unterstation 5, 5', 5" gehoben wird, wird es bevorzugt, daß eine solche Signalisierung nicht verwendet wird, da sie einerseits nicht gut funktioniert, wenn eine bestimmte Person ein "Abheben" an seiner Unterstation 5, 5', 5" vergessen hat, und andererseits resultiert diese Lösung nicht in einer hundertprozentigen Sicherheit gegenüber Problemen, die durch individuelle Änderungen in der Schleife oder zwischen den verschiedenen Unterstationen 5, 5', 5" bewirkt werden. Galvanisch wirksame oder Öffnungssignale sollten vorzugsweise nicht verwendet werden, da solche nahezu unmöglich in derselben Schaltung im Vergleich zu bestimmten Transientensprachsignalen erfaßt werden können.

Statt dessen wird es bevorzugt, daß eine Aktivlogiksignalisierung von einer angerufenen Unterstation die Antwort der Zentraleinheit 1 führen sollte. Wie es vorher beschrieben wurde, kann eine Unterstation nur die Schleife erreichen und auf derselben wirken, wenn sie angerufen wird. Ein vorbe stimmtes und gleichmäßiges logikartiges Signal wird somit für die Absichten der angerufenen Partei spezifisch sein und keine andere Unterstation kann eingreifen oder blockieren. Der bevorzugte Typ der Signalisierung ist die Tonsignalisierung, die von dem Bedienfeld der angerufenen Partei signalisiert wird, obwohl eine Sprache, ein Pfeifen oder ein anderer Signaltyp, der ebenfalls eine gepulste Signalisierung enthalten kann, verwendet werden kann. Wenn die Zentraleinheit 1 ein Läuten-Signal überträgt, wird eine erste überwachte Zeitdauer (Phase A) eingeleitet, beispielsweise 30 Sekunden, während der die Sprachteile unterbrochen sind und die Schleife nach Signalen überwacht wird. Ein hochgehobener Hörer = Antwort von der angerufenen Partei bewirkt gemäß einem bevorzugten Ausführungsbeispiel keine Handlung, außer beispielsweise der Unterbrechung der Erzeugung eines weiteren Läuten-Signals. Wenn kein Signal, das durch Drücken einer bestimmten Taste, das durch die angerufene Partei durchgeführt wird, innerhalb der Zeitdauer empfangen wird, wird die Läuten-Signal-Erzeugung unterbrochen (außer sie ist bereits wie oben erwähnt unterbrochen), und die Stromeinspeisung in die Schleife wird unterbrochen, und das angerufene Unterende 5, 5', 5" (genauso wie die gesamte Schleife) nimmt eine "Auflegen"-Ruhebedingung ein. "Keine Antwort" wird angezeigt und kann zu dem Besucher übertragen werden, unabhängig davon, ob die angerufene Partei in der Tat ihren Hörer hob, aber nicht willens war, den Anruf anzunehmen, und statt dessen vielleicht ein "Auflegen" durchgeführt hat.

Wenn die angerufene Partei statt dessen beispielsweise "0" drückt, wird die Läuten-Signal-Erzeugung, die Verbindung usw. unterbrochen, es wird jedoch dem Besucher kein "keine Antwort" angezeigt, bis die "Phase-A"-Zeitdauer verstrichen ist, und da die Sprachteile von der Zentraleinheit 1 während der Phase A unterbrochen sind, wird das "Abheben" von dem Besucher nicht beobachtet. Das gesamte oben gesagte würde auch gültig sein, wenn beispielsweise "00" ausgewählt sein sollte, dann jedoch könnte ebenfalls eine bestimmte Zeitblockierung einer angerufenen Unterstationsnummer hinzuge fügt werden. Beispielsweise "99" kann einen lokalen Alarm bewirken, wenn Anrufe in Unfugabsicht hergestellt werden, wobei weiteren Signalkonfigurationen spezielle Interpretationen und Antworten gegeben werden können.

Sollte die angerufene Partei jedoch den Entschluß fassen, den Anruf zu akzeptieren, kann dieselbe beispielsweise "1" drücken. Die Läuten-Signale werden unmittelbar unterbrochen (der Strom, der in die Schleife eingespeist wird, wird beibehalten), und eine neue Zeitdauer "Phase B", beispielsweise 30 Sekunden, wird eingeleitet, während der die Sprachkommunikationsteile an dem Eintrittszentrum angeschlossen sind, wobei dem Besucher eine Antwort gegeben wird und eine Sprachkommunikation auf der Schleife errichtet wird. Bei dieser Stufe wird ferner eine Überwachung nach Signalen von der Unterstation 5, 5', 5" durchgeführt, wodurch beispielsweise eine "1", die während der Phase B eingegeben wurde, in einem Entriegeln resultiert, und eine "0" in einer unmittelbaren Unterbrechung ohne Riegelöffnung resultiert, usw. Es sollte festgehalten werden, daß das Signalisieren nicht durch den Besucher durchgeführt werden kann, beispielsweise durch Trennen der Sprachkommunikationsteile/der Tastatur des Eintrittszentrums zu Anfang, wenn ein Signal erfaßt wird. Jedes Signal, das anschließend empfangen wird, ist von der Schleife = angerufenen Unterstation. Wenn eine Öffnungsoperation oder etwas ähnliches durchgeführt worden ist, wird die Verbindung unterbrochen, und das Eintrittszentrum (die Zentraleinheit 1) ist für neue Besucher bereit (kein elektrischer Strom wird mehr in die Schleife eingespeist).

Die Zentraleinheit 1 kann ebenfalls in Verbindung mit der Läuten-Signal-Erzeugung ein moduliertes Tonsignal zu ausgewählten Unterstationen 5, 5', 5" übertragen, das dazu dient, einen Eintrittsanruf zu der Person einzuleiten, die den Hörer abnimmt. Eine solche Modifikation ist normalerweise nur von Interesse, wenn die Unterstation 5, 5', 5" einerseits für Eintrittsanrufe verwendet wird, und andererseits ebenfalls eine Verbindung mit dem öffentlichen Teilnehmertele fonnetz hat, d.h. wenn die Unterstation 5, 5', 5" ein Telefon mit Möglichkeit einer Verbindung gegenüber zumindest zwei einzelnen Leitungen aufweist.

Die oben beschriebene Schleife kann als Beispiel für eine "ideale" Schleife betrachtet werden. Es existieren jedoch viele Orte/Gebäude mit einer Geographie, die für eine solche Verdrahtung nicht geeignet ist. Gegenüber den zwei Verbindungsenden der Zentraleinheit 1 kann offensichtlich für eine entgegengesetzte extreme Situation eine Anzahl von einzelnen 2-Draht-Schaltungen 2, 2' angeschlossen werden, die sich in unterschiedlichen Richtungen erstrecken, sowie eine Anzahl von gleichen sich in unterschiedlichen Richtungen erstreckenden "Sekundärschleifen". Als Zusatz kann eine Schleifenschaltung irgendwo in eine andere Schleife verzweigen. Es sollte angemerkt werden, daß Modifikationen, wie sie oben beschrieben worden sind, auf keine Art und Weise die Funktion des Systems ändern. Wenn beispielsweise ferner eine getrennte "Masseverbindung" erwünscht ist, kann die Schleife mehr als zwei Drähte enthalten, obwohl es schwierig ist, daraus irgendwelche Vorteile abzuleiten. "Vorverdrahtete" Gebäude sind oft mit 2-Draht-Typ-Schleifen (in bestimmten Fällen 3-Draht-Schleifen oder Koaxialkabel) ausgestattet. Eine Telekommunikationsverdrahtung zu Teilnehmern liegt oft als 4-Draht-Typ vor, von denen nur zwei verwendet werden (für Telefonzwecke), und von denen somit zwei unbenutzt bleiben. Eine mögliche "gemeinsame Masse" kann ebenfalls als einzelner Leiter für jeden Kommunikationstyp betrachtet werden. Bei solchen Gebäuden erlaubt nur ein System gemäß der vorliegenden Erfindung die Installation eines Eintrittstelefonsystems mit allen Funktionen ohne eine zusätzliche Verdrahtung.

Bezüglich der von der Zentraleinheit 1 durchgeführten Signalisierung, wenn einzelne Endeinheiten 6, 6', 6" adressiert werden, sei darauf hingewiesen, daß bezüglich des gezeigten und beschriebenen Ausführungsbeispiels die PCM-Signalisierung eine bevorzugte Anordnung ist. Ferner können andere Signalisierungstypen offensichtlich verwendet werden, wie z.B. verschiedene Typen der Pulssignalisierung, der Tonsignalisierung des Typs MFC (Multi Frequency Code = Mehrfrequenzcode) oder ein anderer Typ, und eine Signalisierung unter Verwendung alternativer Spannungspegel, die vorzugsweise als Sequenz zweier relativ unterschiedlicher Pegel übertragen werden. Ferner können weitere bisher bekannte Signaltypen verwendet werden.

Die Unterstationen 5, 5', 5", die eingesetzt werden, sind, wie es bereits erwähnt wurde, vorteilhafterweise ziemlich herkömmliche Telefone, die zur Tonsignalisierung angepaßt sind, es kann jedoch auch die Pulssignalisierung eingesetzt werden, sowie Unterstationen 5, 5', 5" vom speziellen Typ, die beispielsweise ein Tastenbedienfeld haben, bei dem jeder einzelnen Taste eine Funktion zugeordnet ist, oder bei dem Kombinationen solcher Tasten alternative Funktionen liefern.

Das somit gezeigte und beschriebene Ausführungsbeispiel soll nur als Basisbeispiel für ein Ausführungsbeispiel dienen und kann somit innerhalb des Schutzbereichs des erfindungsgemäßen Gedankens und der folgenden Ansprüche weiter modifiziert werden.


Anspruch[de]

1. Ein Verfahren zur Signalisierung/Kommunikation innerhalb eines Eingangstelephonsystems, das eine selektive Kommunikation von einem Eingangszentrum oder einer Zentraleinheit (1) zu einer erwünschten und adressierten Unterstation (5, 5', 5") über eine Schleife, die zumindest zwei Leiter umfaßt, erleichtern soll, und das ebenfalls ein Eingangsriegelöffnen von einer solchen Unterstation (5, 5', 5") erleichtert, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1), nachdem durch einen Besucher eine anerkannte Adressierungsoperation durchgeführt worden ist, als ersten Schritt ein Einspeisen eines Arbeitsstroms in die Schleife, die die Zentraleinheit (1) und angeschlossene Unterstationen (5, 5', 5") verbindet, durchführt, und daß die Zentraleinheit (1) in Verbindung damit einen Adresscode überträgt, der für die adressierte Unterstation (5, 5', 5") eindeutig ist, daß die adressierte Unterstation (5, 5', 5") bei einer Erfassung des Adressencodes anschließend eine galvanische Verbindung zwischen der Schleife und der adressierten Unterstation (5, 5', 5") herstellt, und daß die Zentraleinheit (1) das Erzeugen eines Läuten-Signals, ein Erfassen eines "Abhebens" oder einer anderen ähnlichen Status- oder Signalisierungsänderung durchführt, und daß die Zentraleinheit (1) bei der Erfassung einer nicht vollständigen Antwort oder einer beendeten Eingangstelephonkommunikation/Funktion das Einspeisen des Arbeitsstroms in die Schleife unterbricht.

2. Eingangstelephonsystem zur Kommunikation gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, das ein Eingangszentrum oder eine Zentralheit (1) und eine Mehrzahl von Unterstationen (5, 5', 5") aufweist, wobei das Eingangszentrum oder die Zentraleinheit (1) angeordnet ist, um eine selektive Kommunikation mit einer erwünschten und adressierten Unterstation der Unterstationen (5, 5', 5") über eine Kommunikationsschleife, die zumindest zwei Leiter (2, 2') umfaßt, zu erleichtern, und das ebenfalls ein Eingangsriegelöffnen von einer solchen Unterstation (5, 5', 5") erleichtert, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Vollendung einer anerkannten Adressierung einer der Unterstationen (5, 5', 5") ein Arbeitsstrom vorgesehen ist, um in die Kommunikationsschleife (2, 2') eingespeist zu werden, wobei die Zentraleinheit (1) angeordnet ist, um Adressinformationen zu der Kommunikationsschleife (2, 2') als einen Adressierungscode zu übertragen, der für die adressierte Unterstation (5, '5, 5") eindeutig ist, wobei jede Unterstation (5, 5', 5") eine Anschlußeinheit (6, 6', 6 ") mit einer vorprogrammierten Einheit (7, 8, 10) umfaßt, die angeordnet ist, um die Adressinformationen zu erfassen, die von der Zentraleinheit (1) übertragen werden, und die beim Empfang eines korrekten individuellen Adressencodes die zugeordnete Unterstation (5, 5', 5") in eine galvanische Verbindung mit der Kommunikationsschleife (2, 2') verbindet, wobei die galvanische Verbindung solange aufrecht erhalten wird, wie ein Arbeitsstrom eingespeist wird, wobei die Zentraleinheit (1) angeordnet ist, um während einer vorbestimmten Zeitdauer nach dem Adressieren die Kommunikationsschleife (2, 2') nach einer Anzeige eines "Abhebens" oder einer anderen ähnlichen Status- oder Signaländerung zu überwachen, wobei die Zentraleinheit (1) angeordnet ist, um nach einer verstrichenen Zeitdauer und bei Nicht-Empfang der Anzeige das Einspeisen des Arbeitsstroms in die Kommunikationsschleife (2, 2') zu unterbrechen, und, wenn eine solche Anzeige erhalten wird, nach einer Anzeige eines "Auflegens" oder eines anderen ähnlichen Status- oder Funktionssignals zu überwachen, und um ansprechend darauf eine entsprechende Funktion und/oder eine Unterbrechung des Einspeisens des Arbeitsstroms in die Kommunikationsschleife (2, 2') durchzuführen.

3. Eingangstelephonsystem gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Adresseninformationen von der Zentraleinheit (1) unter Verwendung eines Signalisierungstyps übertragen werden, der sich von dem Signalisierungstyp unterscheidet, durch den Unterstationen (5, 5', 5"), die mit der Schleife (2, 2') verbunden sind, die Zentraleinheit (1) während einer errichteten Verbindung beeinflussen können, um ein Eingangsriegelöffnen oder eine andere Funktion einzuleiten.

4. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß verbundene Unterstationen (5, 5', 5") angeordnet sind, um eine Tonsignalisierung zu erreichen, um die Zentraleinheit zu beeinflussen, ein Eingangsriegelöffnen oder eine andere Funktion einzuleiten, und daß die Unterstationen (5, 5', 5") vorzugsweise herkömmliche Telephone mit einem Tastenfeld zur Tonsignalisierung umfassen.

5. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Schleife mit zumindest zwei Leitern einen herkömmlichen Zwei- Draht-Leiter des Typs umfaßt, der zur Telephonverdrahtung verwendet wird.

6. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Schleife mit zumindest zwei Leitern ein Koaxialkabel mit einem Mittelleiter und einer umgebenden Metallabschirmung aufweist.

7. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1), nach fertiggestellter Verbindung der Arbeitsstromeinspeisung in die Schleife (2, 2') und nach der Adressie rung einer bestimmten Unterstation (5, 5', 5") während einer vorbestimmten Zeitdauer eine Läuten-Signalerzeugung in die Schleife (2, 2') durchführt, während Statusänderungen, die sich auf ein "Abheben" und/oder auf den Empfang von vorbestimmten Signalen von der Unterstation (5, 5', 5") beziehen, die dazu bestimmt sind, eine Trennung durch Unterbrechung des Arbeitsstromeinspeisens in die Schleife (2, 2') oder die Annahme eines Eingangsanrufs anzuzeigen, überwacht werden.

8. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Adressinformationen von der Zentraleinheit (1) mittels einer PCM-Signalisierung auf der Schleife (2, 2') übertragen werden.

9. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Unterstation (5, 5', 5") angeordnet ist, um, während eine Verbindung von der Zentraleinheit (1) errichtet ist, mittels einer Signalisierung von der Unterstation Auswahlen durchzuführen, wie z.B. eine Trennung der Adressierungsmöglichkeit während einer vorbestimmten Zeitdauer, eine Trennung ohne verbale Kommunikation mit der anrufenden Partei oder eine ähnliche Funktion.

10. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die verwendete Schleife (2, 2') neben der Verbalkommunikation und der Signalisierung ebenfalls angeordnet ist, um eine Video- oder TV-Kommunikation zu erleichtern.

11. Eingangstelephonsystem gemäß einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentraleinheit (1) vorprogrammiert ist, um ein Eingangsriegelöffnen direkt einzuleiten und zu erleichtern, wenn dieselbe mit einer vorbestimmten Codesequenz adressiert wird, indem ein elektrisch betreibbarer Eingangstürriegel, der mit der Zentraleinheit (1) verbunden ist, beeinflußt wird.







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