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Dokumentenidentifikation DE19748176A1 06.05.1999
Titel Kehrschaufel
Anmelder Leifheit AG, 56377 Nassau, DE
Erfinder Ohm, Heinz Josef, 65550 Limburg, DE
DE-Anmeldedatum 31.10.1997
DE-Aktenzeichen 19748176
Offenlegungstag 06.05.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.05.1999
IPC-Hauptklasse A47L 13/52
Zusammenfassung Eine Kehrschaufel 1, die ein Schaufelblatt 2 und einen Griff 4 aufweist, ist unterhalb des Griffes mit einer Trittplatte 5 versehen, über die die Benutzerin die Kehrschaufel beim Kehrvorgang mit dem Fuß festhalten kann, so daß sie mit einem Stielbesen kehren kann. Außerdem ist der Griff 4 mit einer Aussparung 7 versehen, in die der Stielbesen eingesetzt werden kann, mit dem dann die Kehrschaufel von Ort zu Ort bewegt und ausgeleert werden kann. Der ganze Kehrvorgang kann somit durchgeführt werden, ohne daß sich die Benutzerin bücken muß.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Kehrschaufel gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Bei den üblichen Kehrschaufeln muß sich die Benutzerin bei jedem Kehrvorgang bücken, um mit einer Hand die Kehrschaufel zu halten und mit der anderen Hand mit einem Handbesen den Kehricht in die Schaufel zu kehren. Dies ist mühsam und insbesondere für ältere Personen sehr anstrengend.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Kehrschaufel zu schaffen, mit welcher der Kehrvorgang wesentlich erleichtert wird.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß unterhalb des Griffes eine Trittplatte vorgesehen ist.

Die erfindungsgemäße Kehrschaufel wird durch Tritt auf die Trittplatte an Ort und Stelle gehalten und braucht nun nicht bei jedem Kehrvorgang in gebückter Haltung mit der Hand gehalten zu werden. Die Benutzerin kann nun in aufrechter Stellung mit einem Stielbesen den Kehricht in die Schaufel kehren.

Die Trittplatte fluchtet normalerweise mit dem Schaufelblatt. Um insbesondere beim Kehren von unebenen Böden, beispielsweise Fliesenböden, sicherzustellen, daß die Kehrlippe des Schaufelblattes auf dem Boden aufliegt, ist es zweckmäßig, an dem vom Schaufelblatt abgewandten Ende der Trittplatte auf deren Unterseite mindestens einen Vorsprung vorzusehen, so daß die Kehrschaufel einerseits mit der Kehrlippe und andererseits mit diesem Vorsprung auf dem Fußboden aufliegt. Dieser Vorsprung kann gegebenenfalls von Gummistopfen bzw. einer Gummileiste gebildet werden, der ein Wegrutschen der Kehrschaufel bei einem glatten Boden wirksam verhindert.

Zum Aufbewahren der Kehrschaufel kann die Trittplatte mit einer Öffnung zur Aufnahme einer am Besenstiel anbringbaren Halterung versehen sein. Diese Halterung kann beispielsweise an einem Clip angebracht sein, der auf den Besenstiel aufgeclipst wird.

Zur Erhöhung der Stabilität kann die Trittplatte mit dem Griff zu einem Bügel verbunden sein.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausführung ist der Griff mit einer Halterung für einen Stielbesen versehen. Dadurch kann die Kehrschaufel mit dem Stielbesen von Ort zu Ort bewegt und auch ausgeleert werden, ohne daß sich die Benutzerin bücken muß. Diese Halterung kann von einer einseitig offenen Aussparung gebildet sein, in die der Hals des Besenkörpers eingeführt werden kann. Die rückwärtige, vom Schaufelblatt abgewandte Wand der Aussparung kann schräg nach oben und hinten verlaufen, damit der Besenstiel in eine Schräglage kommt, die für die Führung der Kehrschaufel vorteilhaft ist. In dieser Wand kann eine Nut vorgesehen sein, in die ein Fortsatz an der Unterseite des Halses des Besenkörpers eingreifen kann. Dadurch wird der Stielbesen in der Aussparung gegen unbeabsichtigtes Drehen fixiert.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt:

Fig. 1 eine Draufsicht einer Kehrschaufel,

Fig. 2 eine Seitenansicht der Kehrschaufel,

Fig. 3 eine Ansicht der Kehrschaufel von unten,

Fig. 4 einen Clip zur Anbringung an einen Besenstiel in größerem Maßstab, und

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung einer Kehrschaufel mit eingesetztem Stielbesen.

Die Kehrschaufel 1 weist ein Schaufelblatt 2 mit einer Kehrlippe 3, einem Griff 4 und unterhalb des Griffes eine Trittplatte 5, die mit dem Schaufelblatt 2 fluchtet und mit dem Griff zu einem Bügel verbunden ist, auf. An dem vom Schaufelblatt 2 abgewandten Ende ist die Trittplatte 5 auf der Unterseite mit zwei Vorsprüngen 6versehen, mit denen sichergestellt ist, daß die Kehrlippe 3 bei Belastung der Trittplatte 5 mit einem Fuß auf dem Fußboden aufliegt.

Der Kehricht kann nun mit einem Stielbesen auf das Schaufelblatt 2 gekehrt werden, ohne daß sich die Benutzerin bücken muß. Zur weiteren Erleichterung des Kehrvorganges ist an der Kehrschaufel eine Halterung für den Stielbesen vorgesehen, so daß die Benutzerin die Kehrschaufel 1 mit dem Stielbesen von Ort zu Ort bewegen und auch ausleeren kann. Diese Halterung wird im Ausführungsbeispiel von einer einseitig offenen Aussparung 7 im Griff 4 gebildet, in die der Besenkörper 9 mit seinem Hals 10, wie in Fig. 5 gezeigt, eingeführt werden kann. Die rückwärtige Wand 8 der Aussparung 7 verläuft schräg nach hinten und oben, so daß der Besenstiel 11 (Fig. 5) schräg nach hinten zeigt, wodurch die Handhabung erleichtert wird. Um ein Drehen des in die Aussparung 7 eingeführten Besens zu verhindern, ist in der rückwärtigen Wand eine Nut 12 vorgesehen, in die ein nicht gezeigter Fortsatz auf der Unterseite des Besenhalses 10 eingreift.

Zur Aufbewahrung der Kehrschaufel bei Nichtgebrauch ist in der Trittplatte 5 eine Öffnung 13 vorgesehen, mit der die Kehrschaufel auf eine knopfartige Halterung 14 aufgehängt werden kann, die an einem Clip 15 angebracht ist, der auf den Besenstiel 11 aufgeclipst werden kann. Der Clip 15 ist in Fig. 4 dargestellt und seine Anbringung am Besenstiel 11 ist aus Fig. 5 ersichtlich.


Anspruch[de]
  1. 1. Kehrschaufel mit einem Schaufelblatt (2) und einem Griff (4), dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Griffes (4) eine Trittplatte (5) vorgesehen ist.
  2. 2. Kehrschaufel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittplatte (5) mit dem Schaufelblatt (2) fluchtet.
  3. 3. Kehrschaufel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem von dem Schaufelblatt (2) abgewandten Ende der Trittplatte (5) auf deren Unterseite mindestens ein Vorsprung (6) vorgesehen ist.
  4. 4. Kehrschaufel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (6)von einem Gummistopfen gebildet ist.
  5. 5. Kehrschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trittplatte (5) eine Öffnung (13) zur Aufnahme einer am Besenstiel (11) anbringbaren Halterung (14) vorgesehen ist.
  6. 6. Kehrschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trittplatte (5) mit dem Griff (4) zu einem Bügel verbunden ist.
  7. 7. Kehrschaufel nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, daß der Griff (4) eine Halterung für einen Stielbesen aufweist.
  8. 8. Kehrschaufel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung von einer einseitig offenen Aussparung (7) gebildet ist.
  9. 9. Kehrschaufel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige, vom Schaufelblatt (2) abgewandte Wand (8) der Aussparung (7) schräg nach oben und hinten verläuft.
  10. 10. Kehrschaufel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß in der rückwärtigen Wand (8) der Aussparung (7) eine Nut (12) zur Aufnahme eines Fortsatzes am Kehrbesen vorgesehen ist.
  11. 11. Clip (15) zur Anbringung an einem Besenstiel (11), mit einer Halterung (14) zum Einhängen der Kehrschaufel gemäß Anspruch 5.
  12. 12. Kehrbesen mit einem den Besenstiel (11) aufnehmenden Hals (10) zur Verwendung in Zusammenhang mit der Kehrschaufel gemäß Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hals (10) an seiner Unterseite einen Vorsprung aufweist, der in die Nut (12) in der rückwärtigen Wand (8) der Aussparung (7) im Griff (4) der Kehrschaufel eingreift.






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